“Gaumenfreuden bis zum Morgengrauen” verspricht der Essener Presse-Club für den 42. Essener Presseball am Freitag, 7. November, in der Grugahalle. Für etwa 1.000 Gäste soll der rote Teppich ausgerollt werden. Den ganzen Beitrag lesen »
Die WAZ-Mediengruppe denkt darüber nach, den Vertrag für den dpa-Basisdienst nicht zu verlängern. Das berichtet die Welt. Das Sparpotenzial soll der Welt zufolge bei 4 Mio. Euro liegen – eine attraktive Summer im Rahmen des geplanten 30 Mio.-Sparpaketes, für das der Konzern zur Zeit trommelt. Den ganzen Beitrag lesen »
Die von Bodo Hombach zugesagten detaillierten Wirtschaftsdaten liegen immer noch nicht vor. Das monierten gestern die Betriebsräte aller vier WAZ-Titel in NRW. In einem Rundschreiben der Betriebsräte an die Belegschaften heißt es, das Personalmanagement werde das unverzüglich nachholen. Außerdem soll die Verlagsleitung das “offenbar längst fertige” Konzept für die geplanten Neuerungen in den Mantel- und Lokalredaktionen vorlegen.
Heftige Kritik übten die Personalvertretungen an der Reduzierung der Umfänge.Die undifferenzierte Einschränkung des redaktionellen Angebots beschädige die Konkurrenzfähigkeit vieler Ausgaben, was zu weiteren Abo-Verlusten führen und damit auch Arbeitsplätze gefährden könne. Immerhin: Bodo Hombach hat sich für das Versäumnis entschuldigt, die Betriebsräte am 22. Oktober nicht über die geplante Reduzierung der Umfänge informiert zu haben. Fragt sich jetzt nur, wie das mit einer Meldung in der Frankfurter Rundschau unter dem Titel “Die WAZ korrigiert” zusammenpasst. Darin heißt es nämlich: “Die WAZ weist auch den Eindruck zurück, die vier NRW-Titel der WAZ Mediengruppe würden ihre Umfänge ,empfindlich verkleinern’. Richtig sei, dass die Umfänge bislang zwischen 38 und 32 Seiten pendelten und nun beschlossen wurde, den Regelumfang auf 32 Seiten festzusetzen. 48 Seiten habe es nur in extremen Ausnahmenfällen gegeben.” Hier ein Dementi, dort eine Entschuldigung. Alles klar?
Rundschreiben der Betriebsräte 29.10.2008 br-ag-info-29-10-081
Frankfurter Rundschau
Medienmoral. Der Name dieser Webseite kommt nicht von ungefähr. Über “Die Moral der Medien” hat nämlich Bodo Hombach gesprochen und zwar am 24. Oktober in Bayreuth. “Wir haben alle erdenklichen Maßnahmen eingeleitet und Vorkehrungen getroffen, unsere Qualität zu verbessern und Unabhängigkeit zu sichern. Das gilt für das Inland, aber auch für unser Auslandsengagement”, heißt es in diesem Beitrag. Dagegen wird Medienforscher Horst Röper, Dortmund, heute in der Berliner Zeitung zitiert: “Bei der Zusammenlegung oder Schließung von Lokalredaktionen gibt es künftig weniger journalistische Sichtweisen,” sagt er. Es drohe ein “Einheitsbrei”. Und die Moral von der Geschicht?
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Zum Beitrag von Bodo Hombach beitrag-bodo-hombach-bayreuther-dialoge-2008