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	<title>Kommentare zu: Aus für MSG-Redaktion zum 30. Juni verkündet</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 20:32:12 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: msg-man</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/11/aus-fur-msg-zum-30-juni-verkundet/comment-page-2/#comment-1776</link>
		<dc:creator>msg-man</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 07:43:01 +0000</pubDate>
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		<description>@ on: Da kann man nur staunen! Werden jetzt hier alte Kämpfchen ausgetragen? Es musste niemand von ZVR zu MSG wechseln und wer wechselte, hatte 1 Jahr Bedenkzeit, um zurückgehen zu können. Wenn Du also so artfremde Arbeit verrichten musstest, hättest Du doch zurückgehen können.
Outsourcing? Was jetzt kommt, das ist Outsourcing, nämlich der Einkauf von Billigware, für die dann wirklich der WAZ-CR die publizistische Verantwortung hat. Übrigens: Wer damals von ZVR zu MSG gewechselt ist, kann auch jetzt noch zurückgehen, weil es im &quot;Sklavenvertrag&quot; die Klausel gibt, dass diese Option eingeräumt wird, sollte die Redaktion keinen eigenen Chefredakteur mehr haben. 
Also bitte keine Verdrehungen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ on: Da kann man nur staunen! Werden jetzt hier alte Kämpfchen ausgetragen? Es musste niemand von ZVR zu MSG wechseln und wer wechselte, hatte 1 Jahr Bedenkzeit, um zurückgehen zu können. Wenn Du also so artfremde Arbeit verrichten musstest, hättest Du doch zurückgehen können.<br />
Outsourcing? Was jetzt kommt, das ist Outsourcing, nämlich der Einkauf von Billigware, für die dann wirklich der WAZ-CR die publizistische Verantwortung hat. Übrigens: Wer damals von ZVR zu MSG gewechselt ist, kann auch jetzt noch zurückgehen, weil es im &#8220;Sklavenvertrag&#8221; die Klausel gibt, dass diese Option eingeräumt wird, sollte die Redaktion keinen eigenen Chefredakteur mehr haben.<br />
Also bitte keine Verdrehungen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: on</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/11/aus-fur-msg-zum-30-juni-verkundet/comment-page-2/#comment-1774</link>
		<dc:creator>on</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 07:19:48 +0000</pubDate>
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		<description>G. Schute:   Bitte keine Verklärung. Wer wollte von uns Redakteuren denn in die MSG. Niemand! Die Auslagerung ( Outsourcing ) von uns Redakteuren in diese Gesellschaft, die nicht im Arbeitgeberverband, für uns sozusagen auch von der Aufgabenstellung &quot;artfremd&quot; war, erfolgte doch zwangsfreiwillig. &quot;Innen - außen&quot; beschreibt die Situation völlig korrekt. Dies war ein unmögliches Konstrukt - aus unserer Sicht der Redakteure und Redakteurinnen. Von Redakteuren zweiter Klasse war in dem Beitrag keine Rede, denn wir wurden bei Einstellung in die MSG korrekt nach den Tageszeitungstarifverträgen bezahlt. Dass unser alter ZVR-Betriebsrat (WAZ) sich teilweise noch um uns kümmerte, war doch ok, denn vielleicht wären wir ( als verschwindende Minderheit ) wirklich in den &quot;untertariflichen Bereich&quot; der MSG gerutscht.Und noch etwas. G.Schute war &quot;geschäftsführender Redakteur&quot; . . .  und Mit-Geschäftsführer der MSG ( mit Dienstwagen ). Publizistisch hatte und hat die Verantwortung für unser ( gutes ) Zeitungsprodukt der WAZ-Chefredakteur. Was soll dieses Rummäkelei?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>G. Schute:   Bitte keine Verklärung. Wer wollte von uns Redakteuren denn in die MSG. Niemand! Die Auslagerung ( Outsourcing ) von uns Redakteuren in diese Gesellschaft, die nicht im Arbeitgeberverband, für uns sozusagen auch von der Aufgabenstellung &#8220;artfremd&#8221; war, erfolgte doch zwangsfreiwillig. &#8220;Innen &#8211; außen&#8221; beschreibt die Situation völlig korrekt. Dies war ein unmögliches Konstrukt &#8211; aus unserer Sicht der Redakteure und Redakteurinnen. Von Redakteuren zweiter Klasse war in dem Beitrag keine Rede, denn wir wurden bei Einstellung in die MSG korrekt nach den Tageszeitungstarifverträgen bezahlt. Dass unser alter ZVR-Betriebsrat (WAZ) sich teilweise noch um uns kümmerte, war doch ok, denn vielleicht wären wir ( als verschwindende Minderheit ) wirklich in den &#8220;untertariflichen Bereich&#8221; der MSG gerutscht.Und noch etwas. G.Schute war &#8220;geschäftsführender Redakteur&#8221; . . .  und Mit-Geschäftsführer der MSG ( mit Dienstwagen ). Publizistisch hatte und hat die Verantwortung für unser ( gutes ) Zeitungsprodukt der WAZ-Chefredakteur. Was soll dieses Rummäkelei?</p>
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	<item>
		<title>Von: Hans Plagwitz</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/11/aus-fur-msg-zum-30-juni-verkundet/comment-page-2/#comment-1771</link>
		<dc:creator>Hans Plagwitz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 05:26:26 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Schute,

schreiben Sie doch bitte Klartext! Dass die Redakteure bei MSG trotz ihrer hervorragenden Leistungen einen Zweiter-Klasse-Status haben, sieht man doch jetzt. Sie werden sang- und klanglos in die Arbeitslosigkeit geschickt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Schute,</p>
<p>schreiben Sie doch bitte Klartext! Dass die Redakteure bei MSG trotz ihrer hervorragenden Leistungen einen Zweiter-Klasse-Status haben, sieht man doch jetzt. Sie werden sang- und klanglos in die Arbeitslosigkeit geschickt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: G. Schute</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/11/aus-fur-msg-zum-30-juni-verkundet/comment-page-2/#comment-1755</link>
		<dc:creator>G. Schute</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 00:10:14 +0000</pubDate>
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		<description>@innen-außen
Nur zur Richtigstellung: Ihre hier aufgestellte Behauptung, die Redakteure der MSG-Redaktion seien publizistisch dem Chefredakteur der WAZ unterstellt (gewesen), entbehrt jeder Grundlage. Die Kolleginnen und Kollegen hatten nicht zwei Chefs, sondern ihren eigenen &quot;Chefredakteur&quot;, den Geschäftsführenden Redaktionsleiter.
Ihre Bemerkung, da habe es zwei Chefs mit unterschiedlicher &quot;Berufsstruktur&quot; gegeben, ist hoffentlich nur missverständlich. Jedenfalls habe ich nach jetzt fast genau 40 Berufsjahren, in denen ich bei der WAZvier Lokalredaktionen und ein Zentralressort geleitet habe, um dann nach kurzer Zeit als Chef vom Dienst verantwortlich die MSG-Redaktion zu übernehmen, keinen Grund, mich meiner &quot;Berufsstruktur&quot; zu schämen. 
Falsch ist auch Ihre Darstellung, es habe offizielle Kontakte zwischen den Betriebsräten von ZVR und MSG geben müssen, um die MSG-Redakteure vor dem Abrutschen in den &quot;untertariflichen Bereich&quot; zu schützen. Denn Tatsache ist: Alle Redakteure und Redakteurinnen der MSG-Redaktionen hatten - bis auf einen historisch bedingten Sonderfall - Arbeitsverträge, die ausdrücklich alle Rechte und Pflichten aus dem Manteltarifvertrag für Redakteure an Tageszeitungen beinhalteten.
Sie haben sicher Verständnis dafür, wenn ich hier die unternehmerische Entscheidung, die MSG-Redaktion aufzulösen, nicht kommentiere. Aber Sie haben sicher auch Verständnis dafür, dass ich ganz entschieden jedem Versuch widerspreche, diese Redaktion als eine Redaktion zweiter Klasse darzustellen. Diese Redaktion hat journalistisch gearbeitet, engagiert und anspruchsvoll. Heute zu behaupten, der inzwischen verstorbene Herr Dr. Schumann habe Anfang 2002 mit der sehr überlegten Gründung dieser  Redaktion ein „unmögliches Konstrukt“ geschaffen, wird der Wahrheit nicht gerecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@innen-außen<br />
Nur zur Richtigstellung: Ihre hier aufgestellte Behauptung, die Redakteure der MSG-Redaktion seien publizistisch dem Chefredakteur der WAZ unterstellt (gewesen), entbehrt jeder Grundlage. Die Kolleginnen und Kollegen hatten nicht zwei Chefs, sondern ihren eigenen &#8220;Chefredakteur&#8221;, den Geschäftsführenden Redaktionsleiter.<br />
Ihre Bemerkung, da habe es zwei Chefs mit unterschiedlicher &#8220;Berufsstruktur&#8221; gegeben, ist hoffentlich nur missverständlich. Jedenfalls habe ich nach jetzt fast genau 40 Berufsjahren, in denen ich bei der WAZvier Lokalredaktionen und ein Zentralressort geleitet habe, um dann nach kurzer Zeit als Chef vom Dienst verantwortlich die MSG-Redaktion zu übernehmen, keinen Grund, mich meiner &#8220;Berufsstruktur&#8221; zu schämen.<br />
Falsch ist auch Ihre Darstellung, es habe offizielle Kontakte zwischen den Betriebsräten von ZVR und MSG geben müssen, um die MSG-Redakteure vor dem Abrutschen in den &#8220;untertariflichen Bereich&#8221; zu schützen. Denn Tatsache ist: Alle Redakteure und Redakteurinnen der MSG-Redaktionen hatten &#8211; bis auf einen historisch bedingten Sonderfall &#8211; Arbeitsverträge, die ausdrücklich alle Rechte und Pflichten aus dem Manteltarifvertrag für Redakteure an Tageszeitungen beinhalteten.<br />
Sie haben sicher Verständnis dafür, wenn ich hier die unternehmerische Entscheidung, die MSG-Redaktion aufzulösen, nicht kommentiere. Aber Sie haben sicher auch Verständnis dafür, dass ich ganz entschieden jedem Versuch widerspreche, diese Redaktion als eine Redaktion zweiter Klasse darzustellen. Diese Redaktion hat journalistisch gearbeitet, engagiert und anspruchsvoll. Heute zu behaupten, der inzwischen verstorbene Herr Dr. Schumann habe Anfang 2002 mit der sehr überlegten Gründung dieser  Redaktion ein „unmögliches Konstrukt“ geschaffen, wird der Wahrheit nicht gerecht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: innen - außen</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/11/aus-fur-msg-zum-30-juni-verkundet/comment-page-2/#comment-1644</link>
		<dc:creator>innen - außen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 13:49:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=436#comment-1644</guid>
		<description>Da bin ich doch gestern beim Journalistentag des DJV in Bochum gewesen. Fand ja alles im Großen und Ganzen o.k. Vor allem, dass man als Nichtorganisierter und von der anderen &quot;Fakultät&quot; sich hier prima informieren konnte. Was mich allerdings aus den Socken gehauen hat, waren im Forum &quot;Politik&quot; die Ausführungen von Norbert Robers, WAZ-Chef der Innenpolitik. Da erdreistete er sich zu den skandalösen Vorgängen bei den WAZ-Zeitungen behaupten, dass noch nichts entschieden ist, was Schließungen von Redaktionen und Entlassungen - von den Redakteursentlassungen bei der MSG wollte er nichts wissen -  anbelangt. Er verstieg sich sogar in der Behauptung, dass die bisherigen Gespräche und Verhandlungen ( Redaktionsschließungen Massenentlassung ) der Verlagsleitung und Chefredaktion mit den Betriebsräten &quot;in einem guten Klima&quot; stattgefunden haben.  Alles ganz normal.  Ein Hohn!!! 
Was er dann noch so alles zum Besten gab, was das freizügige Arbeiten in meinungsfreudiger WAZ-Atmosphäre in der Zentralredaktion anbelangt, das tägliche freudige ergebnisorientierte Diskutieren . . . Und für die Zukunft sieht er keinerlei Informations- und Meinungsschwierigkeiten in Monopol-Situationen. Hinter allen Ausführungen von Robers stand die Frage: Was regt ihr euch alle eigentlich so auf?
 Ob er sich für die Neubesetzung des Content-Desk auch neu bewerben muß?Ich habe mich sehr zurückgenommen, um nicht ausfallend zu werden oder sogar schlimmer. Wo sind wir bei der WAZ hingekommen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da bin ich doch gestern beim Journalistentag des DJV in Bochum gewesen. Fand ja alles im Großen und Ganzen o.k. Vor allem, dass man als Nichtorganisierter und von der anderen &#8220;Fakultät&#8221; sich hier prima informieren konnte. Was mich allerdings aus den Socken gehauen hat, waren im Forum &#8220;Politik&#8221; die Ausführungen von Norbert Robers, WAZ-Chef der Innenpolitik. Da erdreistete er sich zu den skandalösen Vorgängen bei den WAZ-Zeitungen behaupten, dass noch nichts entschieden ist, was Schließungen von Redaktionen und Entlassungen &#8211; von den Redakteursentlassungen bei der MSG wollte er nichts wissen &#8211;  anbelangt. Er verstieg sich sogar in der Behauptung, dass die bisherigen Gespräche und Verhandlungen ( Redaktionsschließungen Massenentlassung ) der Verlagsleitung und Chefredaktion mit den Betriebsräten &#8220;in einem guten Klima&#8221; stattgefunden haben.  Alles ganz normal.  Ein Hohn!!!<br />
Was er dann noch so alles zum Besten gab, was das freizügige Arbeiten in meinungsfreudiger WAZ-Atmosphäre in der Zentralredaktion anbelangt, das tägliche freudige ergebnisorientierte Diskutieren . . . Und für die Zukunft sieht er keinerlei Informations- und Meinungsschwierigkeiten in Monopol-Situationen. Hinter allen Ausführungen von Robers stand die Frage: Was regt ihr euch alle eigentlich so auf?<br />
 Ob er sich für die Neubesetzung des Content-Desk auch neu bewerben muß?Ich habe mich sehr zurückgenommen, um nicht ausfallend zu werden oder sogar schlimmer. Wo sind wir bei der WAZ hingekommen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: innen - außen</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/11/aus-fur-msg-zum-30-juni-verkundet/comment-page-2/#comment-1642</link>
		<dc:creator>innen - außen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 13:14:49 +0000</pubDate>
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		<description>Jutta Klebon: Das ist zwar alles so formal richtig, aber es gab in der Vergangenheitr oft &quot;atmosphärische&quot; Probleme. Die Journalisten in der MSG haben leider nicht immer das Gehör bei dem, &quot;ihrem&quot; Betriebsrat gefunden, wie es wünschenswert gewesen wäre. Sie waren halt eine sehr kleine Minderheit.  Es war teilweise auch eine &quot;Zwittersituation&quot;, da bei Gründung der MSG großer Wert darauf gelegt wurde, dass die ehemaligen WAZ- und NRZ-Redakteure publizistisch dem WAZ-Chefredakteur unterstellt wurden. Auch für den Chefredakteur keine leichte Situation. Die Redaktionsmitarbeiter hatten sozusagen zwei Chefs unterschiedlicher &quot;Berufsstruktur&quot;. 
So war es auch normal, dass ZVR-Betriebsrat und der MSG- Betriebsrat in engem Kontakt waren. Vor allem war es wichtig, dass die Redakteure in &quot;ihrem&quot; Tageszeitungstarifvertrag blieben und nicht mit der MSG in den &quot;untertariflichen Bereich&quot; fielen. Die teilweise mögliche ( befristete ) Rückkehr zur WAZ und NRZ möchte ich nicht ansprechen. Es war ein unmögliches Konstrukt. 
Was an anderer Stelle im Blog schon erwähnt wurde, ist äußerst brisant: Durch die Zerschlagung und Aufsplitterung dieser doch recht großen Firma wird der Betriebsrat  erheblich geschwächt. Das ist vom Arbeitgeber sicherlich gewollt. Es wird sehr schwierig - wenn nicht gar unmöglich sein - für die künftigen BR-Vorsitzenden in etlichen Kleinunternehmen noch eine Freistellung zu erreichen, da nach dem Betriebsverfassungsgesetz die notwnedige Zahl der Beschäftigten nicht mehr ausreicht. So wird es wohl auch bei künftigen &quot;Splittergesellschaften&quot; der vier Zeitungstitel kommen. Die Betriebsratarbeit kann künftig nur noch unter erheblich schwierigeren Bedingungen arbeiten, &quot;ehrenamtlich&quot;. Das geht noch mehr auf die Knochen der BR-Kolleginnen und Kollegen.l</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jutta Klebon: Das ist zwar alles so formal richtig, aber es gab in der Vergangenheitr oft &#8220;atmosphärische&#8221; Probleme. Die Journalisten in der MSG haben leider nicht immer das Gehör bei dem, &#8220;ihrem&#8221; Betriebsrat gefunden, wie es wünschenswert gewesen wäre. Sie waren halt eine sehr kleine Minderheit.  Es war teilweise auch eine &#8220;Zwittersituation&#8221;, da bei Gründung der MSG großer Wert darauf gelegt wurde, dass die ehemaligen WAZ- und NRZ-Redakteure publizistisch dem WAZ-Chefredakteur unterstellt wurden. Auch für den Chefredakteur keine leichte Situation. Die Redaktionsmitarbeiter hatten sozusagen zwei Chefs unterschiedlicher &#8220;Berufsstruktur&#8221;.<br />
So war es auch normal, dass ZVR-Betriebsrat und der MSG- Betriebsrat in engem Kontakt waren. Vor allem war es wichtig, dass die Redakteure in &#8220;ihrem&#8221; Tageszeitungstarifvertrag blieben und nicht mit der MSG in den &#8220;untertariflichen Bereich&#8221; fielen. Die teilweise mögliche ( befristete ) Rückkehr zur WAZ und NRZ möchte ich nicht ansprechen. Es war ein unmögliches Konstrukt.<br />
Was an anderer Stelle im Blog schon erwähnt wurde, ist äußerst brisant: Durch die Zerschlagung und Aufsplitterung dieser doch recht großen Firma wird der Betriebsrat  erheblich geschwächt. Das ist vom Arbeitgeber sicherlich gewollt. Es wird sehr schwierig &#8211; wenn nicht gar unmöglich sein &#8211; für die künftigen BR-Vorsitzenden in etlichen Kleinunternehmen noch eine Freistellung zu erreichen, da nach dem Betriebsverfassungsgesetz die notwnedige Zahl der Beschäftigten nicht mehr ausreicht. So wird es wohl auch bei künftigen &#8220;Splittergesellschaften&#8221; der vier Zeitungstitel kommen. Die Betriebsratarbeit kann künftig nur noch unter erheblich schwierigeren Bedingungen arbeiten, &#8220;ehrenamtlich&#8221;. Das geht noch mehr auf die Knochen der BR-Kolleginnen und Kollegen.l</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jutta Klebon</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/11/aus-fur-msg-zum-30-juni-verkundet/comment-page-2/#comment-1613</link>
		<dc:creator>Jutta Klebon</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 10:58:24 +0000</pubDate>
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		<description>Ein paar Hintergründe zur Medienservicegesellschaft (MSG).
Die Medienservicegesellschaft (MSG) ist eine eigenständige Gesellschaft der WAZ-Mediengruppe, mit einem eigenen Betriebsrat.

Zum 1. Januar 2009 wird die MSG in 5 eigenständige regionale Gesellschaften aufgeteilt. Spätestens zum 30. Juni 2009 soll u.a. auch die Redaktion aufgelöst werden, die bisher die Beilagen erstellt.

Bei die MSG sind aktuell 505 Personen beschäftigt. Dazu gehören auch die Medienberater der WAZ-Gruppe (Anzeigenberater, Grafiker und kaufmännischen Angestellten), die von ver.di betreut werden.

Es existiert schon seit Jahren ein eigener Sozialplan. Dieser wird nun von der Geschäftsleitung zugrunde gelegt. Dieser Sozialplan hat nichts mit den Beratungen der Betriebsräte der 4 Zeitungstitel zu tun.

Die Beschäftigten in den 44 Leserläden, von denen perspektivisch noch 27 erhalten bleiben sollen gehören ebenfalls zur MSG, die bisher ein einheitlicher Betrieb ist. Durch die Aufteilung wird auch die Interessenvertretung massiv verändern. Wenn in den 5 regionalen Betrieben zwischen 60 und 80 Personen beschäftigt sind, werden 5 Betriebsratsgremien gewählt. Die Vorbereitungen zur Wahl laufen bereits.

Nicht, dass ich falsch verstanden werde, die angekündigte Kündigungsschreiben der 16 Redakteurinnen und Redakteure, 2 Grafiker und vier Verwaltungsangestellten ist eine Schweinerei, und die Kolleginnen und Kollegen bekommen alle Unterstützung, aber zum Gesamtbild gehörten auch die anderen Infos.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar Hintergründe zur Medienservicegesellschaft (MSG).<br />
Die Medienservicegesellschaft (MSG) ist eine eigenständige Gesellschaft der WAZ-Mediengruppe, mit einem eigenen Betriebsrat.</p>
<p>Zum 1. Januar 2009 wird die MSG in 5 eigenständige regionale Gesellschaften aufgeteilt. Spätestens zum 30. Juni 2009 soll u.a. auch die Redaktion aufgelöst werden, die bisher die Beilagen erstellt.</p>
<p>Bei die MSG sind aktuell 505 Personen beschäftigt. Dazu gehören auch die Medienberater der WAZ-Gruppe (Anzeigenberater, Grafiker und kaufmännischen Angestellten), die von ver.di betreut werden.</p>
<p>Es existiert schon seit Jahren ein eigener Sozialplan. Dieser wird nun von der Geschäftsleitung zugrunde gelegt. Dieser Sozialplan hat nichts mit den Beratungen der Betriebsräte der 4 Zeitungstitel zu tun.</p>
<p>Die Beschäftigten in den 44 Leserläden, von denen perspektivisch noch 27 erhalten bleiben sollen gehören ebenfalls zur MSG, die bisher ein einheitlicher Betrieb ist. Durch die Aufteilung wird auch die Interessenvertretung massiv verändern. Wenn in den 5 regionalen Betrieben zwischen 60 und 80 Personen beschäftigt sind, werden 5 Betriebsratsgremien gewählt. Die Vorbereitungen zur Wahl laufen bereits.</p>
<p>Nicht, dass ich falsch verstanden werde, die angekündigte Kündigungsschreiben der 16 Redakteurinnen und Redakteure, 2 Grafiker und vier Verwaltungsangestellten ist eine Schweinerei, und die Kolleginnen und Kollegen bekommen alle Unterstützung, aber zum Gesamtbild gehörten auch die anderen Infos.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Faust</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/11/aus-fur-msg-zum-30-juni-verkundet/comment-page-2/#comment-1405</link>
		<dc:creator>Dr. Faust</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 12:06:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=436#comment-1405</guid>
		<description>Ist heute schon einmal Zeitung gelesen worden? Da stand geschrieben, dass die skandalträchtige magentafarbene Telefonfirma nun doch mehr Call-Center bestehen lässt, als ursprünglich geplant. Auch Meschede soll erhalten bleiben. Weiter steht dort geschrieben &quot;durch die massiven Proteste ist die Unternehmensleitung zum Umdenken bewegt worden&quot;. 

Also doch, man kann doch noch was bewegen, wenn man sich zusammentut und sich nicht einschüchtern lässt. Da bei der WAZ der erste Schritt bei ca. 25 Kolleginnen und Kollegen gemacht wurde, frage ich mich, wann hier auch mal etwas passiert, wo sich alle, die sich hier so solidarisch erklären, auch mal beteiligen können. Nur ohne offiziellen Aufruf geht nix, d.h Arbeitnehmervertreter und Gewerkschaften, wir warten und erwarten, dass Eurerseits nun mal etwas passiert!!!! Die hübsche Pflastermalerei ist ja denen eher am A.... vorbeigegangen. 

Der Verleger für die Pferdezeitschrift ist übrigens ein Musterbeispiel, sein Brief ist allererste Sahne! Sollte sein Beispiel Schule machen, kann sich die GGF vor lauter bösen Klatschen dieser Art kaum mehr retten. Dann sind sie wirklich ernsthaft in Frage zu stellen, weil deren Politik und Strategie geschäftsschädigend ist und sich die Familien das auf Dauer nicht leisten können oder wollen. Herr Nienhaus sollte auch einsehen, dass die WMG kein analysten- und hedgefondsgetriebenes Unternehmen ist wie die Axel Springer AG und das hoffentlich auch nie wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist heute schon einmal Zeitung gelesen worden? Da stand geschrieben, dass die skandalträchtige magentafarbene Telefonfirma nun doch mehr Call-Center bestehen lässt, als ursprünglich geplant. Auch Meschede soll erhalten bleiben. Weiter steht dort geschrieben &#8220;durch die massiven Proteste ist die Unternehmensleitung zum Umdenken bewegt worden&#8221;. </p>
<p>Also doch, man kann doch noch was bewegen, wenn man sich zusammentut und sich nicht einschüchtern lässt. Da bei der WAZ der erste Schritt bei ca. 25 Kolleginnen und Kollegen gemacht wurde, frage ich mich, wann hier auch mal etwas passiert, wo sich alle, die sich hier so solidarisch erklären, auch mal beteiligen können. Nur ohne offiziellen Aufruf geht nix, d.h Arbeitnehmervertreter und Gewerkschaften, wir warten und erwarten, dass Eurerseits nun mal etwas passiert!!!! Die hübsche Pflastermalerei ist ja denen eher am A&#8230;. vorbeigegangen. </p>
<p>Der Verleger für die Pferdezeitschrift ist übrigens ein Musterbeispiel, sein Brief ist allererste Sahne! Sollte sein Beispiel Schule machen, kann sich die GGF vor lauter bösen Klatschen dieser Art kaum mehr retten. Dann sind sie wirklich ernsthaft in Frage zu stellen, weil deren Politik und Strategie geschäftsschädigend ist und sich die Familien das auf Dauer nicht leisten können oder wollen. Herr Nienhaus sollte auch einsehen, dass die WMG kein analysten- und hedgefondsgetriebenes Unternehmen ist wie die Axel Springer AG und das hoffentlich auch nie wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Blattspinat</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/11/aus-fur-msg-zum-30-juni-verkundet/comment-page-2/#comment-1403</link>
		<dc:creator>Blattspinat</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 11:18:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=436#comment-1403</guid>
		<description>An fiftyruhr. Heute regional vom WDR-Landesstudio Dortmund gesendet:
http://www.wdr.de/epg/radio2web/regional/dortmund/aktuell.m3u</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An fiftyruhr. Heute regional vom WDR-Landesstudio Dortmund gesendet:<br />
<a href="http://www.wdr.de/epg/radio2web/regional/dortmund/aktuell.m3u" rel="nofollow">http://www.wdr.de/epg/radio2web/regional/dortmund/aktuell.m3u</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: fiftyruhr</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/11/aus-fur-msg-zum-30-juni-verkundet/comment-page-2/#comment-1401</link>
		<dc:creator>fiftyruhr</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 08:30:10 +0000</pubDate>
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		<description>Keine Ahnung, ob und wo diese Pressemitteilung des DJV NRW von gestern gedruckt, gesendet oder zitiert wurde.
.
PRESSEMITTEILUNG
Düsseldorf, 28. November 2008
.
Unerträgliche Vorgehensweise der Herren Hombach und Nienhaus
.
Medienservice GmbH der WAZ-Gruppe will redaktionelle Mitarbeiter kündigen
.
Als &quot;unerträglich&quot; hat DJV-Landesvorsitzender Helmut Dahlmann den Versuch der WAZ-Geschäftsführung bezeichnet, während laufender Verhandlungen über die Zukunft von 900 journalistischen Arbeitsplätzen im Ruhrgebiet für fast zwei Dutzend Kolleginnen und Kollegen bereits Fakten zu schaffen.
. 
Noch vor Beginn der Gespräche zwischen den Betriebsräten der vier NRW-Titel (WAZ, WP, WR und NRZ) war den Mitarbeitern der Medienservice GmbH mitgeteilt worden, dass ihre Abteilung aufgelöst und ihnen betriebsbedingt gekündigt werde. 
&quot;Ich bin sicher, dass die Belegschaft der WAZ-Mediengruppe hier die passende Antwort finden wird&quot;, so Dahlmann. Die Taktik &quot;Teile und herrsche&quot; werde ganz sicher nicht aufgehen. &quot;Wenn wir zulassen, dass diese gut zwanzig Kollegen durch die Hintertür aus der WAZ-Familie entsorgt werden - wer sind dann die nächsten? Wir werden alles tun, was in unserer Macht steht, um auch die Zukunft dieser Kollegen zu sichern.&quot;
.
Abgesagt worden ist ein für heute (28. November) geplantes Gespräch zwischen dem DJV-Landesvorstand und den beiden WAZ-Geschäftsführern Bodo Hombach und Christian Nienhaus. Ein solches Gespräch vor der offiziellen Bekanntgabe der geplanten Maßnahmen wäre nur mit der Zusage des DJV-NRW zustande gekommen, Vertraulichkeit über die erhaltenen Informationen zu wahren. &quot;Für die Verhandlungen zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung mag eine solche Vertraulichkeitsvereinbarung sicher Sinn machen. Für uns als Gewerkschaft nicht&quot;, so Dahlmann weiter. Das Gespräch soll allerdings möglich bald nach dem 5.Dezember geführt werden.
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Zweifel meldet der DJV in diesem Zusammenhang weiter am propagierten Sparziel von 30 Millionen an. Selbst wenn man den auf der Betriebsversammlung vom 11. November vorgestellten Zahlen glaube, gehe es per Saldo für die vier NRW-Titel lediglich um ein Loch von acht bis zehn Millionen Euro. &quot;In jedem Falle sollte es einer Mediengruppe mit 1,8 Milliarden Euro Jahresumsatz und immer noch zweistelliger Rendite möglich sein, einen strukturellen Umbau ohne betriebsbedingte Kündigungen zu vollziehen.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Ahnung, ob und wo diese Pressemitteilung des DJV NRW von gestern gedruckt, gesendet oder zitiert wurde.<br />
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PRESSEMITTEILUNG<br />
Düsseldorf, 28. November 2008<br />
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Unerträgliche Vorgehensweise der Herren Hombach und Nienhaus<br />
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Medienservice GmbH der WAZ-Gruppe will redaktionelle Mitarbeiter kündigen<br />
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Als &#8220;unerträglich&#8221; hat DJV-Landesvorsitzender Helmut Dahlmann den Versuch der WAZ-Geschäftsführung bezeichnet, während laufender Verhandlungen über die Zukunft von 900 journalistischen Arbeitsplätzen im Ruhrgebiet für fast zwei Dutzend Kolleginnen und Kollegen bereits Fakten zu schaffen.<br />
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Noch vor Beginn der Gespräche zwischen den Betriebsräten der vier NRW-Titel (WAZ, WP, WR und NRZ) war den Mitarbeitern der Medienservice GmbH mitgeteilt worden, dass ihre Abteilung aufgelöst und ihnen betriebsbedingt gekündigt werde.<br />
&#8220;Ich bin sicher, dass die Belegschaft der WAZ-Mediengruppe hier die passende Antwort finden wird&#8221;, so Dahlmann. Die Taktik &#8220;Teile und herrsche&#8221; werde ganz sicher nicht aufgehen. &#8220;Wenn wir zulassen, dass diese gut zwanzig Kollegen durch die Hintertür aus der WAZ-Familie entsorgt werden &#8211; wer sind dann die nächsten? Wir werden alles tun, was in unserer Macht steht, um auch die Zukunft dieser Kollegen zu sichern.&#8221;<br />
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Abgesagt worden ist ein für heute (28. November) geplantes Gespräch zwischen dem DJV-Landesvorstand und den beiden WAZ-Geschäftsführern Bodo Hombach und Christian Nienhaus. Ein solches Gespräch vor der offiziellen Bekanntgabe der geplanten Maßnahmen wäre nur mit der Zusage des DJV-NRW zustande gekommen, Vertraulichkeit über die erhaltenen Informationen zu wahren. &#8220;Für die Verhandlungen zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung mag eine solche Vertraulichkeitsvereinbarung sicher Sinn machen. Für uns als Gewerkschaft nicht&#8221;, so Dahlmann weiter. Das Gespräch soll allerdings möglich bald nach dem 5.Dezember geführt werden.<br />
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Zweifel meldet der DJV in diesem Zusammenhang weiter am propagierten Sparziel von 30 Millionen an. Selbst wenn man den auf der Betriebsversammlung vom 11. November vorgestellten Zahlen glaube, gehe es per Saldo für die vier NRW-Titel lediglich um ein Loch von acht bis zehn Millionen Euro. &#8220;In jedem Falle sollte es einer Mediengruppe mit 1,8 Milliarden Euro Jahresumsatz und immer noch zweistelliger Rendite möglich sein, einen strukturellen Umbau ohne betriebsbedingte Kündigungen zu vollziehen.&#8221;</p>
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