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	<title>Kommentare zu: Malte Hinz neuer WR-Chefredakteur</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>Von: Mitbestimmung</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/malte-hinz-neuer-wr-chefredakteur/comment-page-2/#comment-3988</link>
		<dc:creator>Mitbestimmung</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 08:44:47 +0000</pubDate>
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		<description>Malte Hinz hat dem Magazin MITBESTIMMUNG ein Interview gegeben.

Download unter:

http://www.schmitz-kuhl.de/fileadmin/user_upload/Interviews/Medienkrise.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Malte Hinz hat dem Magazin MITBESTIMMUNG ein Interview gegeben.</p>
<p>Download unter:</p>
<p><a href="http://www.schmitz-kuhl.de/fileadmin/user_upload/Interviews/Medienkrise.pdf" rel="nofollow">http://www.schmitz-kuhl.de/fileadmin/user_upload/Interviews/Medienkrise.pdf</a></p>
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		<title>Von: Medienmoral</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/malte-hinz-neuer-wr-chefredakteur/comment-page-2/#comment-3772</link>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 17:09:16 +0000</pubDate>
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		<description>hier noch ein lesenswerter Beitrag aus der taz von Wolfgang Storz, dem ehemaligen Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, zum Thema
http://tinyurl.com/bytxzp
mit freundlichen Grüßen, medienmoral-nrw</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hier noch ein lesenswerter Beitrag aus der taz von Wolfgang Storz, dem ehemaligen Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, zum Thema<br />
<a href="http://tinyurl.com/bytxzp" rel="nofollow">http://tinyurl.com/bytxzp</a><br />
mit freundlichen Grüßen, medienmoral-nrw</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: winner</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/malte-hinz-neuer-wr-chefredakteur/comment-page-2/#comment-3769</link>
		<dc:creator>winner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 12:33:08 +0000</pubDate>
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		<description>Der Kollege Chefredakteur dreht jetzt offenbar komplett durch. Zitat: &quot;Wenn jemand, der Karriere macht, keine Funktion mehr in einer Gewerkschaft bekleiden dürfte, würde die zu einer Loserorganisation - das wäre schlimm.&quot; So ähnlich hatte er sich schon in anderen Interviews geäußert. Offenbar stört es niemanden mehr, wenn der Vorsitzende einer Gewerkschaft Mitglieder beschimpft. Wo sind eigentlich die öffentlichen Erklärungen der dju zur Situation der Freien bei der WR? Was will die dju machen, wenn es zu Entlassungen bei dpa kommt, weil die WAZ den Dienst abbestellt hat? Öffentlich mitteilen, dass sie für Loser nicht zuständig sind?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kollege Chefredakteur dreht jetzt offenbar komplett durch. Zitat: &#8220;Wenn jemand, der Karriere macht, keine Funktion mehr in einer Gewerkschaft bekleiden dürfte, würde die zu einer Loserorganisation &#8211; das wäre schlimm.&#8221; So ähnlich hatte er sich schon in anderen Interviews geäußert. Offenbar stört es niemanden mehr, wenn der Vorsitzende einer Gewerkschaft Mitglieder beschimpft. Wo sind eigentlich die öffentlichen Erklärungen der dju zur Situation der Freien bei der WR? Was will die dju machen, wenn es zu Entlassungen bei dpa kommt, weil die WAZ den Dienst abbestellt hat? Öffentlich mitteilen, dass sie für Loser nicht zuständig sind?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Medienmoral</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/malte-hinz-neuer-wr-chefredakteur/comment-page-2/#comment-3716</link>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 21:05:04 +0000</pubDate>
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		<description>Der Kollege Boris Rosenkranz hat Malte Hinz in seinem neuen Büro besucht, mit ihm gesprochen und einen Bericht geschrieben. Nachzulesen ist dieser hier:
http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/ein-mann-des-volkes/
mit freundlichen Grüßen, medienmoral-nrw.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kollege Boris Rosenkranz hat Malte Hinz in seinem neuen Büro besucht, mit ihm gesprochen und einen Bericht geschrieben. Nachzulesen ist dieser hier:<br />
<a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/ein-mann-des-volkes/" rel="nofollow">http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/ein-mann-des-volkes/</a><br />
mit freundlichen Grüßen, medienmoral-nrw.de</p>
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	<item>
		<title>Von: Martin Krehl</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/malte-hinz-neuer-wr-chefredakteur/comment-page-2/#comment-3117</link>
		<dc:creator>Martin Krehl</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 20:51:40 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Roland,

was die Bestellung von Malte zum Chefredakteur anbelangt, bin ich nach wie vor völlig meinungslos. Da ich als WR-Redakteur gerade in Elternzeit bin, kann ich auch gar nicht mit KollegInnen diskutieren und mir ein Bild machen. Ganz sicher ist es falsch, wenn Malte ein ideeller Seitenwechsel vorgeworfen wird. Malte wird schon aufgrund der jahrzehntelangen Sozialisation Gewerkschafter und sozialer Demokrat bleiben. Insofern erhoffe ich mir von Malte als Chefredakteur schon deutliche Impulse, da sind liegen die Maßstäbe für Malte indes ziemlich hoch. Chefs der WR waren noch nie Kollegen, immer Arbeitgeber und Vertreter des Verlages und der Konzerngeschäftsführung. Malte wäre der Erste, der das vielleicht nicht so machen muss. Für gefährlich halte ich aber auch eine jetzt sich abzeichnende Euphorie. Ein Ruck geht durchs Haus, höre ich, alle sind wieder motiviert - schön. Aber an der drohenden WAZ-Axt wird das reineweg gar nichts ändern.

Ich wünsche mir auch sehr, dass Chefredakteur Hinz Mitglied der dju bleibt (schon wegen der satten Mitgliedsbeiträge) und seinen Sachverstand und seine Erfahrung auch in Mandaten und Funktionen anbringt. Die Funktion des Bundesvorsitzenden indes kann er nicht mehr ausüben - ich staune, dass darüber überhaupt diskutiert werden muss.

Selbstverständlich kann ein Chefredakteur mit u.a. Leitbildfunktion, Weisungsbefugnis, Personal- und Budgethoheit nicht Vorsitzender eben der Gewerkschaft sein, die deutlich Positionen zu den Vorkommnissen in deutschen Verlagen und Sendern beziehen muss. Der dju-Vorsitzende, um in deinem Bereich zu bleiben, muss deutlich deine Interessen als Freier vertreten - immerhin sind gut 70 Prozent der dju-Mitglieder Freie. Seine Interessen als Chefredakteur sind andere als deine, logisch. Diesen Spagat kriegt niemand hin. Das weiß Malte. 

Natürlich kannst du jetzt aus Zorn oder aus Sorge nicht mehr gut vertreten zu werden, deine Mitgliedschaft aufgeben. Wird die dju dann besser? Was ändert das in deiner Gewerkschaft? Richtig: Es schwächt sie. In deinem Falle sogar sehr, denn du bist eines der seltenen engagierten Mitglieder. Der bessere Weg ist meiner Meinung nach der bei ver.di glücklicherweise recht kurze Instanzenweg. Dein Bezirk ist auch Maltes Heimat, dein Landesbezirk hat ihn nach Berlin entsandt. Von dort muss Malte im Zweifelsfalle die Impulse bekommen, sein Amt als Bundesvorsitzender nieder zu legen.

Nochmal: Was der dju-Landesbezirk Berlin/Brandenburg mutmaßt, halte ich für unzutreffend. Malte war niemals ein Handlanger Anderer. Er wird das auch nicht werden. Unternehmerische Entscheidungen aber kann auch er nicht oder nur kaum verändern, er wird sie mittragen müssen. Was für einen Gewerkschafter sehr, sehr schwer werden wird.

In diesem Sinne,

bleib zornig, aber bleib in der Gewerkschaft

Martin Krehl

(ehem. Bezirks- und Landesvorsitzender der dju)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Roland,</p>
<p>was die Bestellung von Malte zum Chefredakteur anbelangt, bin ich nach wie vor völlig meinungslos. Da ich als WR-Redakteur gerade in Elternzeit bin, kann ich auch gar nicht mit KollegInnen diskutieren und mir ein Bild machen. Ganz sicher ist es falsch, wenn Malte ein ideeller Seitenwechsel vorgeworfen wird. Malte wird schon aufgrund der jahrzehntelangen Sozialisation Gewerkschafter und sozialer Demokrat bleiben. Insofern erhoffe ich mir von Malte als Chefredakteur schon deutliche Impulse, da sind liegen die Maßstäbe für Malte indes ziemlich hoch. Chefs der WR waren noch nie Kollegen, immer Arbeitgeber und Vertreter des Verlages und der Konzerngeschäftsführung. Malte wäre der Erste, der das vielleicht nicht so machen muss. Für gefährlich halte ich aber auch eine jetzt sich abzeichnende Euphorie. Ein Ruck geht durchs Haus, höre ich, alle sind wieder motiviert &#8211; schön. Aber an der drohenden WAZ-Axt wird das reineweg gar nichts ändern.</p>
<p>Ich wünsche mir auch sehr, dass Chefredakteur Hinz Mitglied der dju bleibt (schon wegen der satten Mitgliedsbeiträge) und seinen Sachverstand und seine Erfahrung auch in Mandaten und Funktionen anbringt. Die Funktion des Bundesvorsitzenden indes kann er nicht mehr ausüben &#8211; ich staune, dass darüber überhaupt diskutiert werden muss.</p>
<p>Selbstverständlich kann ein Chefredakteur mit u.a. Leitbildfunktion, Weisungsbefugnis, Personal- und Budgethoheit nicht Vorsitzender eben der Gewerkschaft sein, die deutlich Positionen zu den Vorkommnissen in deutschen Verlagen und Sendern beziehen muss. Der dju-Vorsitzende, um in deinem Bereich zu bleiben, muss deutlich deine Interessen als Freier vertreten &#8211; immerhin sind gut 70 Prozent der dju-Mitglieder Freie. Seine Interessen als Chefredakteur sind andere als deine, logisch. Diesen Spagat kriegt niemand hin. Das weiß Malte. </p>
<p>Natürlich kannst du jetzt aus Zorn oder aus Sorge nicht mehr gut vertreten zu werden, deine Mitgliedschaft aufgeben. Wird die dju dann besser? Was ändert das in deiner Gewerkschaft? Richtig: Es schwächt sie. In deinem Falle sogar sehr, denn du bist eines der seltenen engagierten Mitglieder. Der bessere Weg ist meiner Meinung nach der bei ver.di glücklicherweise recht kurze Instanzenweg. Dein Bezirk ist auch Maltes Heimat, dein Landesbezirk hat ihn nach Berlin entsandt. Von dort muss Malte im Zweifelsfalle die Impulse bekommen, sein Amt als Bundesvorsitzender nieder zu legen.</p>
<p>Nochmal: Was der dju-Landesbezirk Berlin/Brandenburg mutmaßt, halte ich für unzutreffend. Malte war niemals ein Handlanger Anderer. Er wird das auch nicht werden. Unternehmerische Entscheidungen aber kann auch er nicht oder nur kaum verändern, er wird sie mittragen müssen. Was für einen Gewerkschafter sehr, sehr schwer werden wird.</p>
<p>In diesem Sinne,</p>
<p>bleib zornig, aber bleib in der Gewerkschaft</p>
<p>Martin Krehl</p>
<p>(ehem. Bezirks- und Landesvorsitzender der dju)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: schrageklaus</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/malte-hinz-neuer-wr-chefredakteur/comment-page-2/#comment-3116</link>
		<dc:creator>schrageklaus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 20:47:56 +0000</pubDate>
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		<description>Gerade lese ich eine Stellungsnahme der dju-Spitze zum Thema:
https://dju.verdi.de/aktuell/themen/waz
Ich teile diese Meinung, wohl wissend, dass es nicht die einzig mögliche ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade lese ich eine Stellungsnahme der dju-Spitze zum Thema:<br />
<a href="https://dju.verdi.de/aktuell/themen/waz" rel="nofollow">https://dju.verdi.de/aktuell/themen/waz</a><br />
Ich teile diese Meinung, wohl wissend, dass es nicht die einzig mögliche ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Geisheimer</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/malte-hinz-neuer-wr-chefredakteur/comment-page-2/#comment-3114</link>
		<dc:creator>Roland Geisheimer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 17:06:26 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo nach Nürnberg,
klar sei Malte der Job gegönnt und ich will hoffen dass er den Job aus journalistischer Sicht gut macht. Die WR kann es brauchen. 
Er wird aber jetzt auch die Unternehmenspolitik umsetzen müssen. Macht er dies nicht ist er ganz schnell seinen neuen Job wieder los. Wie diese Politik aussieht hat die Verlagsleitung schon angekündigt. Rund 300 Stellen werden gestrichen, zwangsläufig wird es zu Kündigungen kommen und Malte wird dies tragen müssen. Auch wird er die ausbeuterischen Honorare die gezahlt werden nicht ändern. Das ist alles nachvollziehbar , aber eine Person die dies Trägt gehört nicht an die Spitze der dju daher sollte Malte sein Amt zur Verfügung stellen!
Ach ja und ich denke dem gekündigten Kollegen wird es auch nicht helfen, wenn ihre Kündigung unter einem dju-Vorsitzenden als Chefredakteur ausgesprochen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo nach Nürnberg,<br />
klar sei Malte der Job gegönnt und ich will hoffen dass er den Job aus journalistischer Sicht gut macht. Die WR kann es brauchen.<br />
Er wird aber jetzt auch die Unternehmenspolitik umsetzen müssen. Macht er dies nicht ist er ganz schnell seinen neuen Job wieder los. Wie diese Politik aussieht hat die Verlagsleitung schon angekündigt. Rund 300 Stellen werden gestrichen, zwangsläufig wird es zu Kündigungen kommen und Malte wird dies tragen müssen. Auch wird er die ausbeuterischen Honorare die gezahlt werden nicht ändern. Das ist alles nachvollziehbar , aber eine Person die dies Trägt gehört nicht an die Spitze der dju daher sollte Malte sein Amt zur Verfügung stellen!<br />
Ach ja und ich denke dem gekündigten Kollegen wird es auch nicht helfen, wenn ihre Kündigung unter einem dju-Vorsitzenden als Chefredakteur ausgesprochen wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Schrageklaus</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/malte-hinz-neuer-wr-chefredakteur/comment-page-2/#comment-3111</link>
		<dc:creator>Schrageklaus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 16:00:17 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo, ich bin selber aktiver Gewerkschafter, nämlich dju-Sprecher in Nürnberg.
Wir haben auch bei uns darüber diskutiert, ob ein dju-Bundesvorsitzender Chefredakteur werden darf.
Ich frage : Warum nicht? Es kann doch nicht so sein, dass das ehrenamtliche Engagement in der Gewerkschaft ein Karrierhindernis ist. Sonst würde das ja bedeuten, dass die dju nur solche Funktionäre wählt, die niemals eine Spitzenposition erreichen können.
Hätte Malte Hinz an dem Stellenstreich-Konzept mitgewirkt, würde ich den Protest/die Kritik teilen. Das ist aber ja wohl nicht der Fall.
Dann aber ist mir gerade auch in diesem Verlag ein Chefredakteur lieber, der eine arbeitnehmerfreundliche Gesinnung mitbringt.
Ohne Malte Hinz persönlich zu kennen, wünsche ich ihm alles Gute. Sich derart zwischen die Stühle zu setzen, braucht viel Mut und Kraft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, ich bin selber aktiver Gewerkschafter, nämlich dju-Sprecher in Nürnberg.<br />
Wir haben auch bei uns darüber diskutiert, ob ein dju-Bundesvorsitzender Chefredakteur werden darf.<br />
Ich frage : Warum nicht? Es kann doch nicht so sein, dass das ehrenamtliche Engagement in der Gewerkschaft ein Karrierhindernis ist. Sonst würde das ja bedeuten, dass die dju nur solche Funktionäre wählt, die niemals eine Spitzenposition erreichen können.<br />
Hätte Malte Hinz an dem Stellenstreich-Konzept mitgewirkt, würde ich den Protest/die Kritik teilen. Das ist aber ja wohl nicht der Fall.<br />
Dann aber ist mir gerade auch in diesem Verlag ein Chefredakteur lieber, der eine arbeitnehmerfreundliche Gesinnung mitbringt.<br />
Ohne Malte Hinz persönlich zu kennen, wünsche ich ihm alles Gute. Sich derart zwischen die Stühle zu setzen, braucht viel Mut und Kraft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Geisheimer</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/malte-hinz-neuer-wr-chefredakteur/comment-page-2/#comment-3105</link>
		<dc:creator>Roland Geisheimer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 10:59:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=600#comment-3105</guid>
		<description>Hallo zusammen, 

nach dem ich einige Tage ausser Haus und von vielen Informationssträngen abgeschnitten war, musste ich mit entsetzen feststellen, dass der WR Chef immer noch mein Vorsitzender ist.
Der Job sei Malte gegönnt, ich kann und will nicht darüber urteilen, ob er die Qualifikation für solch einen Aufgabe besitzt. Auch mag ich mich nicht an Spekulationen beteiligen, was dazu führte, dass er jetzt Chef ist. 
Von Malte verlange ich aber, dass er unverzüglich sein Amt niederlegt. Und von den anderen hohen Damen und Herren in Berlin, dass sie mal nachhorchen wie es an der Basis ausschaut.
Als Fotograf habe ich seid langem den Versuch aufgegeben mit dem Honorar der WAZ-Gruppe meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich habe mich fotografisch umorientiert und das ist gut so! Es gibt nämlich noch Verlage die für Qualität ein mehr oder minder faires Honorar zahlen. Klar mehr ist immer gut, aber man muss auch realistisch bleiben. Im Hause der WAZ ist dies nicht der Fall. Von max. 100 € Tagessatz kann ich als Fotograf kaum die Technik und Versicherungen bezahlen. Ganz zu schweigen von den normalen Lebenshaltungskosten. Von den Anstrichhonoraren die in allen Redaktionen zweistellig sind und in vielen lokalen Redaktionen noch mit einer Eins beginnen will ich gar nicht reden. Im Textbereich schaut es ja auch nicht besser aus. Damit kann man keine gute Zeitung, die auch gelesen wird, produzieren.

Nun wird ja alles besser, Kündigungen oder Redaktionsschliessungen wird es bei der WR nicht geben und auch meine freien Kollegen können sich freuen. Die ausbeuterischen Honorare haben jetzt ein Ende. Malte wird dazu übergehen allen Textern und Fotografen vom tiefsten Sauerland bis nach Dortmund ein faires den Empfehlungen der dju und der Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing (MFM) entsprechendes Honorar zu zahlen - und die Erde ist eine Scheibe!

Ich bin zu verbittert über die Situation um noch mehr darüber schreiben zu wollen.

Allen Kollegen der kann man nur viel Kraft und Mut im Kampf gegen die Kahlschlagpläne und dem Vollstrecker Malte Hinz wünschen. 

Roland Geisheimer
(Noch-) Mitglied im dju-Vorstand Westliches Westfalen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen, </p>
<p>nach dem ich einige Tage ausser Haus und von vielen Informationssträngen abgeschnitten war, musste ich mit entsetzen feststellen, dass der WR Chef immer noch mein Vorsitzender ist.<br />
Der Job sei Malte gegönnt, ich kann und will nicht darüber urteilen, ob er die Qualifikation für solch einen Aufgabe besitzt. Auch mag ich mich nicht an Spekulationen beteiligen, was dazu führte, dass er jetzt Chef ist.<br />
Von Malte verlange ich aber, dass er unverzüglich sein Amt niederlegt. Und von den anderen hohen Damen und Herren in Berlin, dass sie mal nachhorchen wie es an der Basis ausschaut.<br />
Als Fotograf habe ich seid langem den Versuch aufgegeben mit dem Honorar der WAZ-Gruppe meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich habe mich fotografisch umorientiert und das ist gut so! Es gibt nämlich noch Verlage die für Qualität ein mehr oder minder faires Honorar zahlen. Klar mehr ist immer gut, aber man muss auch realistisch bleiben. Im Hause der WAZ ist dies nicht der Fall. Von max. 100 € Tagessatz kann ich als Fotograf kaum die Technik und Versicherungen bezahlen. Ganz zu schweigen von den normalen Lebenshaltungskosten. Von den Anstrichhonoraren die in allen Redaktionen zweistellig sind und in vielen lokalen Redaktionen noch mit einer Eins beginnen will ich gar nicht reden. Im Textbereich schaut es ja auch nicht besser aus. Damit kann man keine gute Zeitung, die auch gelesen wird, produzieren.</p>
<p>Nun wird ja alles besser, Kündigungen oder Redaktionsschliessungen wird es bei der WR nicht geben und auch meine freien Kollegen können sich freuen. Die ausbeuterischen Honorare haben jetzt ein Ende. Malte wird dazu übergehen allen Textern und Fotografen vom tiefsten Sauerland bis nach Dortmund ein faires den Empfehlungen der dju und der Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing (MFM) entsprechendes Honorar zu zahlen &#8211; und die Erde ist eine Scheibe!</p>
<p>Ich bin zu verbittert über die Situation um noch mehr darüber schreiben zu wollen.</p>
<p>Allen Kollegen der kann man nur viel Kraft und Mut im Kampf gegen die Kahlschlagpläne und dem Vollstrecker Malte Hinz wünschen. </p>
<p>Roland Geisheimer<br />
(Noch-) Mitglied im dju-Vorstand Westliches Westfalen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: KellyBundy</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/malte-hinz-neuer-wr-chefredakteur/comment-page-2/#comment-3095</link>
		<dc:creator>KellyBundy</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 20:33:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=600#comment-3095</guid>
		<description>manchmal braucht&#039;s eben seine zeit, bis man/frau merkt, wie blöd er/sie eigentlich ist. jahrelang  habe ich jungen kollegen die dju immer schmackhaft gemacht auch mit dem argument, dass im djv jede menge chefredakteure sind - welche interessen können die mit uns gemeinsam haben? haha, guter witz, seit einer woche wissen wir es. wenn hinz nicht den vorsitz niederlegt, trete ich aus - nach 28 jahren. ein vorteil: dann muss ich den journalisten, der hundertmal besser ist als das schrottblatt bei verdi, nicht mehr extra bezahlen.

ach ja, bevor ich&#039;s vergesse, eine anekdote noch: nach dem letzten großen journalistenstreik, mag vier, fünf jahre her sein, gab&#039;s einen chat zum streik und zum möglichen künftigen vorgehen. ich habe damals nur mal in den raum geworfen, dass wir vielleicht über andere protestformen nachdenken sollten, weil streik bei journalisten doch mittlerweile nach dem motto abläuft, stell dir vor, es ist streik und keiner merkt&#039;s, und musste mir von von herrn chefredakteur hinz anhören, mit einer solchen einstellung könnte ich doch gleich auf die arbeitgeberseite wechseln. mensch, bin ich blöd, dass ich schon damals nichts gemerkt habe. der mann kämpft für uns. oder????</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>manchmal braucht&#8217;s eben seine zeit, bis man/frau merkt, wie blöd er/sie eigentlich ist. jahrelang  habe ich jungen kollegen die dju immer schmackhaft gemacht auch mit dem argument, dass im djv jede menge chefredakteure sind &#8211; welche interessen können die mit uns gemeinsam haben? haha, guter witz, seit einer woche wissen wir es. wenn hinz nicht den vorsitz niederlegt, trete ich aus &#8211; nach 28 jahren. ein vorteil: dann muss ich den journalisten, der hundertmal besser ist als das schrottblatt bei verdi, nicht mehr extra bezahlen.</p>
<p>ach ja, bevor ich&#8217;s vergesse, eine anekdote noch: nach dem letzten großen journalistenstreik, mag vier, fünf jahre her sein, gab&#8217;s einen chat zum streik und zum möglichen künftigen vorgehen. ich habe damals nur mal in den raum geworfen, dass wir vielleicht über andere protestformen nachdenken sollten, weil streik bei journalisten doch mittlerweile nach dem motto abläuft, stell dir vor, es ist streik und keiner merkt&#8217;s, und musste mir von von herrn chefredakteur hinz anhören, mit einer solchen einstellung könnte ich doch gleich auf die arbeitgeberseite wechseln. mensch, bin ich blöd, dass ich schon damals nichts gemerkt habe. der mann kämpft für uns. oder????</p>
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