<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Passt der PC zum Frühstücksbrot?</title>
	<atom:link href="http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/passt-der-pc-zum-fruhstucksbrot/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/passt-der-pc-zum-fruhstucksbrot/</link>
	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
	<lastBuildDate>Sat, 31 Jul 2010 19:41:14 +0200</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Tenrix</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/passt-der-pc-zum-fruhstucksbrot/comment-page-1/#comment-3113</link>
		<dc:creator>Tenrix</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 16:44:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=610#comment-3113</guid>
		<description>@ Martin

Geschichte und Gegenwart kann man in Anteile von Leben und System unterteilen. In seinem Grundbestand ist das Leben recht konstant, nur das System ändert sich alle Nase lang.

WAZ ist Information. Als Sequenz ließe sich das als Leben - WAZ - System darstellen. Fragt sich nur, wem die WAZ näher steht.

Der Milliyet hat heute geschrieben, Merkel hat sich umfassend von einem Hochoffiziellen über die griechischen Verhältnisse unterrichten lassen.  Ich warne ausdrücklich vor REITZ Zwo.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Martin</p>
<p>Geschichte und Gegenwart kann man in Anteile von Leben und System unterteilen. In seinem Grundbestand ist das Leben recht konstant, nur das System ändert sich alle Nase lang.</p>
<p>WAZ ist Information. Als Sequenz ließe sich das als Leben &#8211; WAZ &#8211; System darstellen. Fragt sich nur, wem die WAZ näher steht.</p>
<p>Der Milliyet hat heute geschrieben, Merkel hat sich umfassend von einem Hochoffiziellen über die griechischen Verhältnisse unterrichten lassen.  Ich warne ausdrücklich vor REITZ Zwo.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Aussenstehender</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/passt-der-pc-zum-fruhstucksbrot/comment-page-1/#comment-3077</link>
		<dc:creator>Aussenstehender</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 05:42:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=610#comment-3077</guid>
		<description>@ Martin:

Mein Reden! Wobei das mit dem Lokalteil mittlerweile selbst auf Ausgaben wie Essen zutrifft. Was da tagtäglich auf vier, maximal fünf Seiten zu lesen ist, ist äußerst dürftig und einer Groß- bzw. Kulturhauptstadt nicht würdig. Einzig die NRZ schafft es - im Gegensatz zur WAZ-Redaktion -, einen (noch) einigermaßen lesenswerten Mantel- und Lokalteil auf die Beine zu stellen. Weil die NRZ nicht den elitären Reitz zum Häuptling hat und näher an ihren Lesern dran ist. Doch damit dürfte bald Schluss sein, sollte das Streichkonzert im WAZ-Konzern wie angekündigt umgesetzt werden. 

Statt Vielfalt gibts dann Einfalt, statt Pluralismus einen schwer verdaulichen Einheitsbrei. Wenn die Leser da mal keinen Kackreitz bekommen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Martin:</p>
<p>Mein Reden! Wobei das mit dem Lokalteil mittlerweile selbst auf Ausgaben wie Essen zutrifft. Was da tagtäglich auf vier, maximal fünf Seiten zu lesen ist, ist äußerst dürftig und einer Groß- bzw. Kulturhauptstadt nicht würdig. Einzig die NRZ schafft es &#8211; im Gegensatz zur WAZ-Redaktion -, einen (noch) einigermaßen lesenswerten Mantel- und Lokalteil auf die Beine zu stellen. Weil die NRZ nicht den elitären Reitz zum Häuptling hat und näher an ihren Lesern dran ist. Doch damit dürfte bald Schluss sein, sollte das Streichkonzert im WAZ-Konzern wie angekündigt umgesetzt werden. </p>
<p>Statt Vielfalt gibts dann Einfalt, statt Pluralismus einen schwer verdaulichen Einheitsbrei. Wenn die Leser da mal keinen Kackreitz bekommen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/passt-der-pc-zum-fruhstucksbrot/comment-page-1/#comment-3075</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 02:22:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=610#comment-3075</guid>
		<description>Als Abo-Kunde war ich nicht auf der Veranstaltung. Aber seit es
 keinen Lokalteil der WAZ mehr gibt (dieser Vest-Klamauk), lese ich nur noch den Wochendteil. Das Abo habe ich nur noch, weil Freunde bei der WAZ arbeiten und die Aufgabe des Lokalteils ohne Kündigungen abging. Dem zolle ich meinen Respekt und das war eine andere Klasse als die Aktion von Lensing-Wolff in Münster.

Die Frage ist eigentlich nicht, ob der PC zum Frühstücksbrot passt. Das ist nur eine Frage der Bauform. Der Mantelteil der Zeitungen bringt mir so viel Mehrwert nun nicht. Oftmals alles schon ein alter Hut (eben von gestern). Das ist aber nicht neu und war schon vor Jahren so. Manchmal war es nur interessant zu vergleichen, was denn der Redakteur aus der schon bekannten Meldung gemacht hat. Insbesondere beim Reiseteil, der gerne Dinge hatte, die ich bis dahin schon bei zwei Internetangeboten und einem weiteren Druckwerk gesehen hatte ...

Die Zeitung zum Frühstück sollte lokales liefern. Also genau das, was vor der Tür passiert. Denn genau für das habe ich den ganzen Tag keine Zeit und wenn man 10-12 Stunden pro Tag arbeitet, ist sowas wichtig und interessant. Genau das hat mir die Vest-Ausgabe genommen. Die drei mal, die ich seitdem noch reingeschaut habe, waren auch kaum lokale Anzeigen. Wofür auch? Liest ja eh keiner mehr. Effektive Reichweite wäre damit gegen 0.

Und die WAZ Lokalredaktion hatte Biss. Man konnte in Kombination mit einem Konkurrenzprodukt oftmals von unterschiedlichen Seiten beleuchtete politische Sachverhalte sehen und war lokal immer gut informiert. Wie gesagt: Der Mantel ist eigentlich schon lange uninteressant. Seit es keinen Lokalteil der WAZ mehr gibt (nein, Vest war nie und ist kein Lokalteil sondern rausgeworfenes Geld), ist auch die Konkurrenz massiv in der Qualität abgesackt.

Der Faden an dem mein WAZ-Abo hängt, ist also sehr dünn. Sollte dieser reissen ist die Ära Zeitung in unserem Haushalt vorbei. Auch für das Konkurrenzprodukt. Für die Abokosten von zwei Zeitungen kann ich pro Jahr neue Hardware für den Frühstückstisch kaufen. Da machen auch die Kaffeetropfen nix mehr aus.

Und dann brauche ich mich nicht mehr von einem überheblichen Reitz für Dumm verkaufen lassen, der meint, durch Streichung der Allenstellungsmerkmale wird alles besser und die Zeitung würde Bedürfnisse machen anstelle sie zu befriedigen.

Daher: Lokales war die Stärke, nicht das Knistern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Abo-Kunde war ich nicht auf der Veranstaltung. Aber seit es<br />
 keinen Lokalteil der WAZ mehr gibt (dieser Vest-Klamauk), lese ich nur noch den Wochendteil. Das Abo habe ich nur noch, weil Freunde bei der WAZ arbeiten und die Aufgabe des Lokalteils ohne Kündigungen abging. Dem zolle ich meinen Respekt und das war eine andere Klasse als die Aktion von Lensing-Wolff in Münster.</p>
<p>Die Frage ist eigentlich nicht, ob der PC zum Frühstücksbrot passt. Das ist nur eine Frage der Bauform. Der Mantelteil der Zeitungen bringt mir so viel Mehrwert nun nicht. Oftmals alles schon ein alter Hut (eben von gestern). Das ist aber nicht neu und war schon vor Jahren so. Manchmal war es nur interessant zu vergleichen, was denn der Redakteur aus der schon bekannten Meldung gemacht hat. Insbesondere beim Reiseteil, der gerne Dinge hatte, die ich bis dahin schon bei zwei Internetangeboten und einem weiteren Druckwerk gesehen hatte &#8230;</p>
<p>Die Zeitung zum Frühstück sollte lokales liefern. Also genau das, was vor der Tür passiert. Denn genau für das habe ich den ganzen Tag keine Zeit und wenn man 10-12 Stunden pro Tag arbeitet, ist sowas wichtig und interessant. Genau das hat mir die Vest-Ausgabe genommen. Die drei mal, die ich seitdem noch reingeschaut habe, waren auch kaum lokale Anzeigen. Wofür auch? Liest ja eh keiner mehr. Effektive Reichweite wäre damit gegen 0.</p>
<p>Und die WAZ Lokalredaktion hatte Biss. Man konnte in Kombination mit einem Konkurrenzprodukt oftmals von unterschiedlichen Seiten beleuchtete politische Sachverhalte sehen und war lokal immer gut informiert. Wie gesagt: Der Mantel ist eigentlich schon lange uninteressant. Seit es keinen Lokalteil der WAZ mehr gibt (nein, Vest war nie und ist kein Lokalteil sondern rausgeworfenes Geld), ist auch die Konkurrenz massiv in der Qualität abgesackt.</p>
<p>Der Faden an dem mein WAZ-Abo hängt, ist also sehr dünn. Sollte dieser reissen ist die Ära Zeitung in unserem Haushalt vorbei. Auch für das Konkurrenzprodukt. Für die Abokosten von zwei Zeitungen kann ich pro Jahr neue Hardware für den Frühstückstisch kaufen. Da machen auch die Kaffeetropfen nix mehr aus.</p>
<p>Und dann brauche ich mich nicht mehr von einem überheblichen Reitz für Dumm verkaufen lassen, der meint, durch Streichung der Allenstellungsmerkmale wird alles besser und die Zeitung würde Bedürfnisse machen anstelle sie zu befriedigen.</p>
<p>Daher: Lokales war die Stärke, nicht das Knistern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Neue Serie: FGG-Staaten – Poesie von der Rheinfurt &#171; Jakobswege: Niederrhein &#38; Ruhrgebiet</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/passt-der-pc-zum-fruhstucksbrot/comment-page-1/#comment-3006</link>
		<dc:creator>Neue Serie: FGG-Staaten – Poesie von der Rheinfurt &#171; Jakobswege: Niederrhein &#38; Ruhrgebiet</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 19:14:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=610#comment-3006</guid>
		<description>[...] MedienMoral: An die Zeitungsmacher und wenn das Handwerk die Kunst vergisst:  Banlieueschen kroch die Ruhr entlang und fühlte sich geborgen. Da kam Reitz 2 von hinten an und sagte Guten Morgen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] MedienMoral: An die Zeitungsmacher und wenn das Handwerk die Kunst vergisst:  Banlieueschen kroch die Ruhr entlang und fühlte sich geborgen. Da kam Reitz 2 von hinten an und sagte Guten Morgen. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Istjadoll</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/passt-der-pc-zum-fruhstucksbrot/comment-page-1/#comment-2967</link>
		<dc:creator>Istjadoll</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 22:51:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=610#comment-2967</guid>
		<description>Die Mobilität des Trägermediums ist dabei heute schon kaum und recht bald gar kein Argument mehr.
.
Die Analyse ist so weit o.k.
.
Und wie stehst du dazu, dass das immer weniger Menschen in den Redaktionen leisten sollen? Wer moderiert die Foren? Wer schneidet die Videos? Wer fährt raus zum Ort des Geschehens, um mobil zu berichten? Wer baut gute Fotogalerien statt Bilder nur abzukippen? Und recherchiert nebenbei den anspruchsvollen, möglichst exklusiven Hintergrundbericht?
.
Mit einem Drittel weniger Personal?
.
Verarschen kann ich mich selbst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mobilität des Trägermediums ist dabei heute schon kaum und recht bald gar kein Argument mehr.<br />
.<br />
Die Analyse ist so weit o.k.<br />
.<br />
Und wie stehst du dazu, dass das immer weniger Menschen in den Redaktionen leisten sollen? Wer moderiert die Foren? Wer schneidet die Videos? Wer fährt raus zum Ort des Geschehens, um mobil zu berichten? Wer baut gute Fotogalerien statt Bilder nur abzukippen? Und recherchiert nebenbei den anspruchsvollen, möglichst exklusiven Hintergrundbericht?<br />
.<br />
Mit einem Drittel weniger Personal?<br />
.<br />
Verarschen kann ich mich selbst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ali</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/passt-der-pc-zum-fruhstucksbrot/comment-page-1/#comment-2964</link>
		<dc:creator>Ali</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 21:27:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=610#comment-2964</guid>
		<description>Die unterschiedlichen Medien müssen für eine erfolgreiche Co-Existenz unterschiedlich bedient werden: Dem Mehrwert des Internets (Aktualität, Interaktivität, Multimedialität und Virtualität (unbegrenzter Raum)) kann die gedruckte Zeitung lediglich die Mobilität des Trägermediums sowie eine angenehmere Rezeption entgegenhalten (das Lesen von gedruckten Texten ist ein Drittel weniger &quot;anstrengend&quot; als das Lesen von Texten am Bildschirm). Deshalb: Schnelle Nachrichten, Votings, User-Kommentare, Filme, Audio-Slideshows, Dia-Schauen und verlinkte Artikel ins Netz - (lange) Hintergrundberichte in die gedruckte Zeitung (modular aufbereitet mit Bildern, Grafiken und verschiedenen Textsorten wie Kommentaren, Reportagen, Interviews, etc!). 
Solange die Artikel der vier WAZ-Titel 1:1 als Kopie im Westen verfügbar sind (und zumeist einen halben Tag früher), gibt es kaum einen Grund, die gedruckten Zeitungen zu abonnieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die unterschiedlichen Medien müssen für eine erfolgreiche Co-Existenz unterschiedlich bedient werden: Dem Mehrwert des Internets (Aktualität, Interaktivität, Multimedialität und Virtualität (unbegrenzter Raum)) kann die gedruckte Zeitung lediglich die Mobilität des Trägermediums sowie eine angenehmere Rezeption entgegenhalten (das Lesen von gedruckten Texten ist ein Drittel weniger &#8220;anstrengend&#8221; als das Lesen von Texten am Bildschirm). Deshalb: Schnelle Nachrichten, Votings, User-Kommentare, Filme, Audio-Slideshows, Dia-Schauen und verlinkte Artikel ins Netz &#8211; (lange) Hintergrundberichte in die gedruckte Zeitung (modular aufbereitet mit Bildern, Grafiken und verschiedenen Textsorten wie Kommentaren, Reportagen, Interviews, etc!).<br />
Solange die Artikel der vier WAZ-Titel 1:1 als Kopie im Westen verfügbar sind (und zumeist einen halben Tag früher), gibt es kaum einen Grund, die gedruckten Zeitungen zu abonnieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Istjadoll</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/passt-der-pc-zum-fruhstucksbrot/comment-page-1/#comment-2959</link>
		<dc:creator>Istjadoll</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 20:40:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=610#comment-2959</guid>
		<description>&quot;Warum nicht mal den örtlichen Automobilzulieferer zur Absatzkrise befragen? Warum nicht mal beim städtischen Sparkassendirektor nachfragen, wieviel Kapital zur West LB fliessen muss? Warum nicht beim Krankenhaus nachfragen, wenn es nicht wirtschaftlich arbeitet, oder Patienten unzufrieden sind? Warum beim Pastor/KV/PGR nicht nachhaken, warum so viele aus der Kirche austreten/die Kirchen leer bleiben? &quot;
.
Ich will Ihnen als geschätzten Leser einer Tageszeitung nicht zu nahe treten, aber all das ist längst passiert. Bei uns lokal und auch mit den regionalen Ansprechpartnern. Nachweisbar.
.
Was nicht gegen die Stoßrichtung Ihrer Forderung spricht. Bloß dürfte das alles künftig nur viel seltener stattfinden können. Die Antwort nämlich, wie genau diese wichtige Arbeit mit weniger Personal und geringerem Umfang geleistet werden soll, bleibt Ihnen die Konzernführung schuldig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Warum nicht mal den örtlichen Automobilzulieferer zur Absatzkrise befragen? Warum nicht mal beim städtischen Sparkassendirektor nachfragen, wieviel Kapital zur West LB fliessen muss? Warum nicht beim Krankenhaus nachfragen, wenn es nicht wirtschaftlich arbeitet, oder Patienten unzufrieden sind? Warum beim Pastor/KV/PGR nicht nachhaken, warum so viele aus der Kirche austreten/die Kirchen leer bleiben? &#8221;<br />
.<br />
Ich will Ihnen als geschätzten Leser einer Tageszeitung nicht zu nahe treten, aber all das ist längst passiert. Bei uns lokal und auch mit den regionalen Ansprechpartnern. Nachweisbar.<br />
.<br />
Was nicht gegen die Stoßrichtung Ihrer Forderung spricht. Bloß dürfte das alles künftig nur viel seltener stattfinden können. Die Antwort nämlich, wie genau diese wichtige Arbeit mit weniger Personal und geringerem Umfang geleistet werden soll, bleibt Ihnen die Konzernführung schuldig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Aussenstehender</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/passt-der-pc-zum-fruhstucksbrot/comment-page-1/#comment-2956</link>
		<dc:creator>Aussenstehender</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 17:06:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=610#comment-2956</guid>
		<description>@ Sauerlaender:

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu! Wenn sich regionale Tageszeitungen in der Welt des Internets behaupten wollen, dann geht das nur über Inhalte, die man so im Netz nicht findet. Die Palette der Themen, die Sie ansprechen, sind genau die, die die Leser in Ihrer Abozeitung wiederfinden wollen. Nicht irgendwelche langweiligen Kultur- und Wirtschaftsmeldungen, die so klingen, als wären sie 1:1 aus einem Telefax übernommen worden. Nein, die Leser wollen wissen, was vor ihrer Haustür geschieht. Zu welchem Einsatz die Feuerwehrautos gefahren sind, an welcher Ecke es gekracht hat, wo mal wieder eingebrochen wurde und warum es gestern einen endlosen Stau auf der B224 gab.

Dass sich die Leser einer Großstadt wie Essen tagtäglich mit einem vier bis fünf Seiten dünnen Lokalteil zufriedengeben müssen, ist ein Witz! Ich kenne in meinem Bekanntenkreis viele Leute, die genau aus diesem Grunde ihr Abo gekündigt haben oder mit dem Gedanken spielen, dies zu tun. Insofern kann ich nur an die Vernunft der Herren Hombach und Nienhaus appellieren, das vorgelegte Reitz-Konzept so nicht umzusetzen!!!

Dass gespart werden muss, steht außer Frage. Klar ist aber auch, dass eine Steigerung der journalisitschen Qualität nicht mit einer Rumpfmannschaft zu bewerkstelligen ist. Sozialverträglicher Personalabbau durch Altersteilzeit sowie freiwillige Auflösungsvereinbarungen und Teilzeit ja, betriebsbedingte Kündigungen, noch dazu in hoher dreistelliger Zahl, nein! Zur Rettung möglichst vieler Arbeitsplätze wäre aber auch eine gewisse Solidarität unter den Redakteuren vonnöten. In anderen Bereichen der WAZ-Mediengruppe üben die Beschäftigten schon seit Jahren Verzicht, z. B. durch Arbeitszeitverlängerungen ohne Lohnausgleich, Akzeptanz von Haustarifen und (teilweisen) Verzicht auf Sozialleistungen. Wenn ich an die letzten Tarifauseinandersetzungen im Redakteursbereich zurückdenke, hat man dort immer nur auf Besitzstandswahrung gepocht. Jetzt rächt es sich bitter, dass man sich nicht schon in der Vergangenheit den veränderten Gegebenheiten angepasst hat.

Jetzt werden womöglich bis zu 300 Stellen auf einen Schlag wegrasiert, die man möglicherweise schleichend hätte abbauen können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Sauerlaender:</p>
<p>Ich stimme Ihnen voll und ganz zu! Wenn sich regionale Tageszeitungen in der Welt des Internets behaupten wollen, dann geht das nur über Inhalte, die man so im Netz nicht findet. Die Palette der Themen, die Sie ansprechen, sind genau die, die die Leser in Ihrer Abozeitung wiederfinden wollen. Nicht irgendwelche langweiligen Kultur- und Wirtschaftsmeldungen, die so klingen, als wären sie 1:1 aus einem Telefax übernommen worden. Nein, die Leser wollen wissen, was vor ihrer Haustür geschieht. Zu welchem Einsatz die Feuerwehrautos gefahren sind, an welcher Ecke es gekracht hat, wo mal wieder eingebrochen wurde und warum es gestern einen endlosen Stau auf der B224 gab.</p>
<p>Dass sich die Leser einer Großstadt wie Essen tagtäglich mit einem vier bis fünf Seiten dünnen Lokalteil zufriedengeben müssen, ist ein Witz! Ich kenne in meinem Bekanntenkreis viele Leute, die genau aus diesem Grunde ihr Abo gekündigt haben oder mit dem Gedanken spielen, dies zu tun. Insofern kann ich nur an die Vernunft der Herren Hombach und Nienhaus appellieren, das vorgelegte Reitz-Konzept so nicht umzusetzen!!!</p>
<p>Dass gespart werden muss, steht außer Frage. Klar ist aber auch, dass eine Steigerung der journalisitschen Qualität nicht mit einer Rumpfmannschaft zu bewerkstelligen ist. Sozialverträglicher Personalabbau durch Altersteilzeit sowie freiwillige Auflösungsvereinbarungen und Teilzeit ja, betriebsbedingte Kündigungen, noch dazu in hoher dreistelliger Zahl, nein! Zur Rettung möglichst vieler Arbeitsplätze wäre aber auch eine gewisse Solidarität unter den Redakteuren vonnöten. In anderen Bereichen der WAZ-Mediengruppe üben die Beschäftigten schon seit Jahren Verzicht, z. B. durch Arbeitszeitverlängerungen ohne Lohnausgleich, Akzeptanz von Haustarifen und (teilweisen) Verzicht auf Sozialleistungen. Wenn ich an die letzten Tarifauseinandersetzungen im Redakteursbereich zurückdenke, hat man dort immer nur auf Besitzstandswahrung gepocht. Jetzt rächt es sich bitter, dass man sich nicht schon in der Vergangenheit den veränderten Gegebenheiten angepasst hat.</p>
<p>Jetzt werden womöglich bis zu 300 Stellen auf einen Schlag wegrasiert, die man möglicherweise schleichend hätte abbauen können.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sauerlaender</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/passt-der-pc-zum-fruhstucksbrot/comment-page-1/#comment-2955</link>
		<dc:creator>Sauerlaender</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 15:20:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=610#comment-2955</guid>
		<description>@all

Nochmal von vorne: ich bin nur WP Abonnent, grundsätzlich zufrieden mit der Zeitung und zufällig über turi.de auf diesen Blog gestossen. Ich wusste nicht, was in der WAZ Verlagsgruppe los ist, das die WR dicke Verluste einstreicht, Lokalreaktionen geschlossen/zusammenfasst werden, Zeitungsboten das Weihnachtsgeld gekürzt wird usw. Als zahlender Kunde interessiert mich das aber und ich habe auch ein Recht drauf zu erfahren, warum die WP plötzlich so dünn ist, warum es keine DPA Meldungen mehr gibt, warum ich zukünftig meinen Lokalreporter auf dem Fussballplatz nicht mehr antreffe´usw.

Ich selbst lese allerdings mittlerweile mehr elektronisch als Print. Vor allem die Interaktivität sagt mir zu. Das ersetzt aber nicht die Frühstückszeitung (lokaler Sport, lokale Politik, Todesanzeigen).

Print wird es immer geben, genauso, wie es immer Briefe (trotz E-Mail) geben wird. Es gibt auch noch Videotext trotz Internet. Der Kuchen bleibt gleich gross, die Stücke werden nur kleiner.

Die einzige Chance für die lokale Zeitungen (in diesem Haifischbecken) besteht, ich wiederhole mich, nur aus gnadenlos lokalen Themen. Warum nicht mal den örtlichen Automobilzulieferer zur Absatzkrise befragen? Warum nicht mal beim städtischen Sparkassendirektor nachfragen, wieviel Kapital zur West LB fliessen muss? Warum nicht beim Krankenhaus nachfragen, wenn es nicht wirtschaftlich arbeitet, oder Patienten unzufrieden sind? Warum beim Pastor/KV/PGR nicht nachhaken, warum so viele aus der Kirche austreten/die Kirchen leer bleiben? Mich interessiert auch, warum die Polizei immer an Ausfallstrassen blitzt, wo in den gefühlt letzten hundert Jahren kein einziger Unfall geschehen ist. Warum schliessen Kindergärten, Grundschulen? Was bedeutet das, das es in Dörfern keinen Friseur, kein Geschäft, keine Post mehr gibt? Oder warum wird sich in der Hauptschule im Nachbardorf so oft geprügelt? Und warum wollen Eltern, wenn möglich, ihre Kinder nicht auf diese Schule schicken? Usw., usw., es gibt genügend Themen für eine spannende Lokalzeitung. Man muss nur wollen....

Stattdessen macht ihr leider viel zu oft Hofberichterstattung. Und dafür gibt es doch Gratisblätter (die sowieso ungelesen in den Müll kommen). Das könnte euch irgendwann mal das Genick brechen, was ich euch wirklich nicht wünsche.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@all</p>
<p>Nochmal von vorne: ich bin nur WP Abonnent, grundsätzlich zufrieden mit der Zeitung und zufällig über turi.de auf diesen Blog gestossen. Ich wusste nicht, was in der WAZ Verlagsgruppe los ist, das die WR dicke Verluste einstreicht, Lokalreaktionen geschlossen/zusammenfasst werden, Zeitungsboten das Weihnachtsgeld gekürzt wird usw. Als zahlender Kunde interessiert mich das aber und ich habe auch ein Recht drauf zu erfahren, warum die WP plötzlich so dünn ist, warum es keine DPA Meldungen mehr gibt, warum ich zukünftig meinen Lokalreporter auf dem Fussballplatz nicht mehr antreffe´usw.</p>
<p>Ich selbst lese allerdings mittlerweile mehr elektronisch als Print. Vor allem die Interaktivität sagt mir zu. Das ersetzt aber nicht die Frühstückszeitung (lokaler Sport, lokale Politik, Todesanzeigen).</p>
<p>Print wird es immer geben, genauso, wie es immer Briefe (trotz E-Mail) geben wird. Es gibt auch noch Videotext trotz Internet. Der Kuchen bleibt gleich gross, die Stücke werden nur kleiner.</p>
<p>Die einzige Chance für die lokale Zeitungen (in diesem Haifischbecken) besteht, ich wiederhole mich, nur aus gnadenlos lokalen Themen. Warum nicht mal den örtlichen Automobilzulieferer zur Absatzkrise befragen? Warum nicht mal beim städtischen Sparkassendirektor nachfragen, wieviel Kapital zur West LB fliessen muss? Warum nicht beim Krankenhaus nachfragen, wenn es nicht wirtschaftlich arbeitet, oder Patienten unzufrieden sind? Warum beim Pastor/KV/PGR nicht nachhaken, warum so viele aus der Kirche austreten/die Kirchen leer bleiben? Mich interessiert auch, warum die Polizei immer an Ausfallstrassen blitzt, wo in den gefühlt letzten hundert Jahren kein einziger Unfall geschehen ist. Warum schliessen Kindergärten, Grundschulen? Was bedeutet das, das es in Dörfern keinen Friseur, kein Geschäft, keine Post mehr gibt? Oder warum wird sich in der Hauptschule im Nachbardorf so oft geprügelt? Und warum wollen Eltern, wenn möglich, ihre Kinder nicht auf diese Schule schicken? Usw., usw., es gibt genügend Themen für eine spannende Lokalzeitung. Man muss nur wollen&#8230;.</p>
<p>Stattdessen macht ihr leider viel zu oft Hofberichterstattung. Und dafür gibt es doch Gratisblätter (die sowieso ungelesen in den Müll kommen). Das könnte euch irgendwann mal das Genick brechen, was ich euch wirklich nicht wünsche.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: tagelöhner</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/passt-der-pc-zum-fruhstucksbrot/comment-page-1/#comment-2943</link>
		<dc:creator>tagelöhner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 10:31:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=610#comment-2943</guid>
		<description>@ Hans Lassmann
Ich möchte hier keine Glaubenskrieg Print vs. Online losbrechen, aber ich glaube, dass von Dir hier mediale Ausgäbekanäle glorifiziert werden. Die Ausgabe auf Papier wird in den nächsten 20 Jahren noch eine Zukunft haben, schätze ich, halt so lange Leser sie noch zum Frühstück gebrauchen. 
Aber parallel dazu steht eine mediale Wirklichkeit - auch wenn sie von vielen ignoriert wird ( Motto: Was der Bauer nicht kennt, ...), die elektronisch abläuft. Und diese Welt ist da, tickt halt einfach schneller und setzt ebenso wie Print voraus, dass sich der Leser daran beteiligt. 
Das beste Beispiel für dien Widerstreit ist doch die Veranstaltung in Hagen: Der DGB klagt verschnupft-indigniert, dass er „in Hagen die Problematik aufnimmt“, nur weil er eine Veranstaltung organisiert. Aber da darf er sich nicht wundern, dass hier wird nur gemosert wird. Denn auch die Zeiten der Infos haben sich verändert. Etliche der möglichen Teilnehmer an diesem Diskussionsabend sind - auch dank dieses Blogs - doch schon um Meilen in der inhaltlichen Debatte weiter. 
Welche besondere Info gibt es dort in Hagen, die mich richtig unökologisch 30, 40 Kilometer oneway fahren lässt und die ich online nicht schon bekommen habe? Wenn ich da sauerlaender, porschekiller, fiftyruhr, phaidros treffen würden, dann wäre das was anderes. Aber so?
Schade, dass die spannende inhaltliche Erörterung hier unterbrochen wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Hans Lassmann<br />
Ich möchte hier keine Glaubenskrieg Print vs. Online losbrechen, aber ich glaube, dass von Dir hier mediale Ausgäbekanäle glorifiziert werden. Die Ausgabe auf Papier wird in den nächsten 20 Jahren noch eine Zukunft haben, schätze ich, halt so lange Leser sie noch zum Frühstück gebrauchen.<br />
Aber parallel dazu steht eine mediale Wirklichkeit &#8211; auch wenn sie von vielen ignoriert wird ( Motto: Was der Bauer nicht kennt, &#8230;), die elektronisch abläuft. Und diese Welt ist da, tickt halt einfach schneller und setzt ebenso wie Print voraus, dass sich der Leser daran beteiligt.<br />
Das beste Beispiel für dien Widerstreit ist doch die Veranstaltung in Hagen: Der DGB klagt verschnupft-indigniert, dass er „in Hagen die Problematik aufnimmt“, nur weil er eine Veranstaltung organisiert. Aber da darf er sich nicht wundern, dass hier wird nur gemosert wird. Denn auch die Zeiten der Infos haben sich verändert. Etliche der möglichen Teilnehmer an diesem Diskussionsabend sind &#8211; auch dank dieses Blogs &#8211; doch schon um Meilen in der inhaltlichen Debatte weiter.<br />
Welche besondere Info gibt es dort in Hagen, die mich richtig unökologisch 30, 40 Kilometer oneway fahren lässt und die ich online nicht schon bekommen habe? Wenn ich da sauerlaender, porschekiller, fiftyruhr, phaidros treffen würden, dann wäre das was anderes. Aber so?<br />
Schade, dass die spannende inhaltliche Erörterung hier unterbrochen wurde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
