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	<title>Kommentare zu: DerWesten: Rückkehr von waz.de &amp; Co.?</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 19:32:41 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Von: unglaublich!</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/02/derwesten-ruckkehr-von-waz-de-co/comment-page-2/#comment-30486</link>
		<dc:creator>unglaublich!</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 21:00:43 +0000</pubDate>
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		<description>Mal noch so kurz angefügt: Können wir es nicht besser? Nehmen wir alle unsere Abfindungen und produzieren die Zeitung, die wir uns vorstellen. Wir haben doch die WAZ überhaupt in die Lage versetzt, Schickler bezahlen zu können! Alles zunichte gemacht von Leuten, die vielleicht wissen, wie man &quot;Strippen zieht&quot;, aber von einer Zeitung keine Ahnung haben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mal noch so kurz angefügt: Können wir es nicht besser? Nehmen wir alle unsere Abfindungen und produzieren die Zeitung, die wir uns vorstellen. Wir haben doch die WAZ überhaupt in die Lage versetzt, Schickler bezahlen zu können! Alles zunichte gemacht von Leuten, die vielleicht wissen, wie man &#8220;Strippen zieht&#8221;, aber von einer Zeitung keine Ahnung haben!</p>
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		<title>Von: schattig</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/02/derwesten-ruckkehr-von-waz-de-co/comment-page-2/#comment-29927</link>
		<dc:creator>schattig</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 11:30:34 +0000</pubDate>
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		<description>Die WR und die NRZ sind nur noch Schatten ihrer selbst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die WR und die NRZ sind nur noch Schatten ihrer selbst.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ex-WR-Redakteur</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/02/derwesten-ruckkehr-von-waz-de-co/comment-page-2/#comment-29904</link>
		<dc:creator>Ex-WR-Redakteur</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 12:03:08 +0000</pubDate>
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		<description>Sinkflotte

Mit Verlaub, schon in den Siebzigern bei der Westfälischen Rundschau, war es teilweise üblich, dass ein Mann bis zu anderthalb Seiten allein in den Revierredaktionen füllte.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich als junger &quot;Nachwuchsmann&quot; allein gelassen in einer Redaktion mitten im Pott die tagesausgabe von anderthalb Seiten zusammen frimelte, inklusive selber angefertigter Bilder. Die wurden dann unentwickelt (weil kein Fotolabor im Hause) ans Zentrallabor nach Dortmund geschickt. Ach ja. Fast vergessen: Weil die Klischeekosten damals sehr hoch waren, durften auf einer Seite nicht mehr als drei Bilder veröffentlicht werden....

Und später dann, als Redakteur, saß ich sonntags mit dem Sport allein da. Mit bis zu drei Seiten und ein paar freien Mitarbeitern, die für ein &quot;Armenbrot&quot; und viel Ehr (den gedruckten Namen im Blatt zu lesen) die Texte schrieben und Bilder lieferten. 

So gesehen hat sich daran nichts geändert. Geändert hat sich aber die Grundhaltung von Chefredakteuren zu ihren Mitarbeitern. So gab es trotz des Niedergangs der Westfälischen Rundschau damals keine betriebsbedingten Entlassungen. Lediglich einen Einstellungsstop.. 

Und auch das Betriebsklima war mal ein anderes, weil deutlich besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sinkflotte</p>
<p>Mit Verlaub, schon in den Siebzigern bei der Westfälischen Rundschau, war es teilweise üblich, dass ein Mann bis zu anderthalb Seiten allein in den Revierredaktionen füllte.</p>
<p>Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich als junger &#8220;Nachwuchsmann&#8221; allein gelassen in einer Redaktion mitten im Pott die tagesausgabe von anderthalb Seiten zusammen frimelte, inklusive selber angefertigter Bilder. Die wurden dann unentwickelt (weil kein Fotolabor im Hause) ans Zentrallabor nach Dortmund geschickt. Ach ja. Fast vergessen: Weil die Klischeekosten damals sehr hoch waren, durften auf einer Seite nicht mehr als drei Bilder veröffentlicht werden&#8230;.</p>
<p>Und später dann, als Redakteur, saß ich sonntags mit dem Sport allein da. Mit bis zu drei Seiten und ein paar freien Mitarbeitern, die für ein &#8220;Armenbrot&#8221; und viel Ehr (den gedruckten Namen im Blatt zu lesen) die Texte schrieben und Bilder lieferten. </p>
<p>So gesehen hat sich daran nichts geändert. Geändert hat sich aber die Grundhaltung von Chefredakteuren zu ihren Mitarbeitern. So gab es trotz des Niedergangs der Westfälischen Rundschau damals keine betriebsbedingten Entlassungen. Lediglich einen Einstellungsstop.. </p>
<p>Und auch das Betriebsklima war mal ein anderes, weil deutlich besser.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: salz</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/02/derwesten-ruckkehr-von-waz-de-co/comment-page-2/#comment-29639</link>
		<dc:creator>salz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 13:27:17 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo!
Gerade eher zufällig bin ich bei Euch gelandet und finde es auch erschreckend, wie miserabel das Management bei der WAZ ist. Ich habe mich bei &quot;www.derwesten.de&quot; aktuell mit einem Artikel beschäftigt und diverse Kommentare abgegeben.

http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/Protest-macht-am-Schalker-Gymnasium-Schule-id2760277.html

Dabei bin ich zunächst total erstaunt gewesen und inzwischen richtig sauer, dass die da systematisch Beiträge löschen. Von meinen Beiträgen sind jetzt schon insgesamt vier vollständig gelöscht worden. Kennt Ihr das? Kann man da was machen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!<br />
Gerade eher zufällig bin ich bei Euch gelandet und finde es auch erschreckend, wie miserabel das Management bei der WAZ ist. Ich habe mich bei &#8220;www.derwesten.de&#8221; aktuell mit einem Artikel beschäftigt und diverse Kommentare abgegeben.</p>
<p><a href="http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/Protest-macht-am-Schalker-Gymnasium-Schule-id2760277.html" rel="nofollow">http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/Protest-macht-am-Schalker-Gymnasium-Schule-id2760277.html</a></p>
<p>Dabei bin ich zunächst total erstaunt gewesen und inzwischen richtig sauer, dass die da systematisch Beiträge löschen. Von meinen Beiträgen sind jetzt schon insgesamt vier vollständig gelöscht worden. Kennt Ihr das? Kann man da was machen?</p>
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	<item>
		<title>Von: sinkflotte</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/02/derwesten-ruckkehr-von-waz-de-co/comment-page-2/#comment-29556</link>
		<dc:creator>sinkflotte</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 10:56:31 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo??!! Jemand zuhause?? Kuckt ma raus aus eurem Elfenbeinturm! Glaubt ihr, z.B. beim HA (&quot;HEIMAT&quot;zeitung, bald 180 Jahre) geht´s anders zu?? Wenn bei der PK des Kirchenkreises eine jungsche Mitarbeiterin demütig wissen will, wer am Tisch denn die Superindententin sei und wie sie heißt, spricht das Bände. Fremdschämen und Wispern im Rund, wenn die Redaktöse draußen ist: &quot;Wer war das denn wieder? Wieder wer Neues?&quot; Dass kaum noch irgendwo Lokalredakteure am Tresen hängen (es sei denn [...], für die ich aktuell größtes Verständnis habe) oder sich mal abends aus freien Stücken gern! selbst! persönlich!! ins Theater setzen statt Fremdrezensionen ins Blatt zu rotzen, ist nicht WAZ-immanent, sondern flächendeckend ausgebreitet wie eine Pest. Beim HA rotzt inzwischen jeder Schreiber eineinhalb BIS ZWEI seiten zu, inklusive unbezahlter Abendtermine, die  im Aktualitätswahn noch  bis 23 Uhr im Blatt zu stehen haben und nur noch in Ausnahmefällen von Freien übernommen werden dürfen. Statt am Tresen hängen die Leute abends in der Redaktion. Theater pp: maximal nach der Pause zur zweiten Hälfte zu schaffen. Und vielleicht will man dann zu später Stunde auch noch mal der Familie von Ferne noch Winke-Winke-Gutnacht sagen.  So sieht die Realität bei Lokalzeitungs aus. Die mangelnde Verwurzelung in der Stadt sieht man doch nicht nur den WAZ-Blättern an!    
So, das musste jetzt mal raus. Ihr sitzt alle in einem Boot!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo??!! Jemand zuhause?? Kuckt ma raus aus eurem Elfenbeinturm! Glaubt ihr, z.B. beim HA (&#8221;HEIMAT&#8221;zeitung, bald 180 Jahre) geht´s anders zu?? Wenn bei der PK des Kirchenkreises eine jungsche Mitarbeiterin demütig wissen will, wer am Tisch denn die Superindententin sei und wie sie heißt, spricht das Bände. Fremdschämen und Wispern im Rund, wenn die Redaktöse draußen ist: &#8220;Wer war das denn wieder? Wieder wer Neues?&#8221; Dass kaum noch irgendwo Lokalredakteure am Tresen hängen (es sei denn [...], für die ich aktuell größtes Verständnis habe) oder sich mal abends aus freien Stücken gern! selbst! persönlich!! ins Theater setzen statt Fremdrezensionen ins Blatt zu rotzen, ist nicht WAZ-immanent, sondern flächendeckend ausgebreitet wie eine Pest. Beim HA rotzt inzwischen jeder Schreiber eineinhalb BIS ZWEI seiten zu, inklusive unbezahlter Abendtermine, die  im Aktualitätswahn noch  bis 23 Uhr im Blatt zu stehen haben und nur noch in Ausnahmefällen von Freien übernommen werden dürfen. Statt am Tresen hängen die Leute abends in der Redaktion. Theater pp: maximal nach der Pause zur zweiten Hälfte zu schaffen. Und vielleicht will man dann zu später Stunde auch noch mal der Familie von Ferne noch Winke-Winke-Gutnacht sagen.  So sieht die Realität bei Lokalzeitungs aus. Die mangelnde Verwurzelung in der Stadt sieht man doch nicht nur den WAZ-Blättern an!<br />
So, das musste jetzt mal raus. Ihr sitzt alle in einem Boot!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mystifiziert</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/02/derwesten-ruckkehr-von-waz-de-co/comment-page-2/#comment-29527</link>
		<dc:creator>Mystifiziert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 08:24:41 +0000</pubDate>
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		<description>@Frustriert: &quot;Weder Dortmunder, Kamener oder Lüdenscheider identifizieren sich mit Westfalen. Aber das ist ein alter und grundsätzlicher Fehler dieser Zeitung. Siegener Rundschau ist da der einzig vernünftige Schritt...&quot;

Mit welchen vernunftgeleiteten Schritten begründest Du diese geradezu absurde, medienfremde und mystisch anmutende Annahme? Für das Leser-Blatt-Verhalten ist es so gut wie vollkommen unerheblich, ob die eingeführte Zeitung im Titel ihres Lokalteils &quot;Westfalenpost&quot; oder &quot;Westfälische Rundschau&quot; heißt, wie sie immerhin seit 60 Jahren eingeführt sind, oder die lokalen Standorte in den Zeitungstitel, wie am fehlgeschlagenen Beispiel &quot;Siegener Rundschau&quot;, gerückt werden. Für Zeitungsleser ist entscheidend, was sie an Blattinhalten in ihren Lokalausgaben zugestellt kriegen. Alles andere ist Kirchturmsdenken und hat mit einer Analyse von Leser-Blatt- und Kauf-Verhalten genauso wenig wie mit veränderter lokaler Medienwirkung zu tun. Nenn&#039; mal ernst zu nehmende Medienanalysen oder empirische Studien, die so etwas verbreiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Frustriert: &#8220;Weder Dortmunder, Kamener oder Lüdenscheider identifizieren sich mit Westfalen. Aber das ist ein alter und grundsätzlicher Fehler dieser Zeitung. Siegener Rundschau ist da der einzig vernünftige Schritt&#8230;&#8221;</p>
<p>Mit welchen vernunftgeleiteten Schritten begründest Du diese geradezu absurde, medienfremde und mystisch anmutende Annahme? Für das Leser-Blatt-Verhalten ist es so gut wie vollkommen unerheblich, ob die eingeführte Zeitung im Titel ihres Lokalteils &#8220;Westfalenpost&#8221; oder &#8220;Westfälische Rundschau&#8221; heißt, wie sie immerhin seit 60 Jahren eingeführt sind, oder die lokalen Standorte in den Zeitungstitel, wie am fehlgeschlagenen Beispiel &#8220;Siegener Rundschau&#8221;, gerückt werden. Für Zeitungsleser ist entscheidend, was sie an Blattinhalten in ihren Lokalausgaben zugestellt kriegen. Alles andere ist Kirchturmsdenken und hat mit einer Analyse von Leser-Blatt- und Kauf-Verhalten genauso wenig wie mit veränderter lokaler Medienwirkung zu tun. Nenn&#8217; mal ernst zu nehmende Medienanalysen oder empirische Studien, die so etwas verbreiten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ruhrgefilz</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/02/derwesten-ruckkehr-von-waz-de-co/comment-page-2/#comment-29518</link>
		<dc:creator>Ruhrgefilz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 22:40:23 +0000</pubDate>
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		<description>Was zahlt eigentlich ein Medienmanager für den Miet-Ministerpräsi? 
 Gibt&#039;s da auch einen Euro-Stundensatz oder wird das in Rotwein abgerechnet?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was zahlt eigentlich ein Medienmanager für den Miet-Ministerpräsi?<br />
 Gibt&#8217;s da auch einen Euro-Stundensatz oder wird das in Rotwein abgerechnet?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: zapp</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/02/derwesten-ruckkehr-von-waz-de-co/comment-page-2/#comment-29515</link>
		<dc:creator>zapp</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 21:50:30 +0000</pubDate>
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		<description>http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/media/ruettgers106.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/media/ruettgers106.html" rel="nofollow">http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/media/ruettgers106.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Salamitaktik</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/02/derwesten-ruckkehr-von-waz-de-co/comment-page-2/#comment-29511</link>
		<dc:creator>Salamitaktik</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 12:52:50 +0000</pubDate>
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		<description>@ Frustiert &quot;Ich habe derzeit das Gefühl, dass viele nur noch hoffen, am Ende großzügig abgefunden zu werden. Gibt es hier eigentlich noch einen WR-Mitarbeiter, der glaubt, dass es die WR noch nach 2015 geben wird?&quot;
.
Gegenfrage: Wer glaubt eigentlich noch, dass das alles nicht geplant ist?
Ich jedenfalls glaube es nicht, und ich halte sogar den Zeitraum bis 2015 für zu großzügig bemessen. Es stimmt, der Frust unter den Verbliebenen ist unüberseh- und unüberhörbar. Der Qualitätsverlust und der galoppierende Auflagenschwund auch. Das Ende der WR war doch schon in der Lichtburg beschlossene Sache. Es ließ sich nur nicht sofort durchsetzen, sonst hätte es wohl wirklich Streiks gegeben. So entschied man sich für die Salamitaktik. Offenbar mit Erfolg. 
Mir jedenfalls und manchem anderen auch wäre inzwischen ein halbwegs &quot;sauberes&quot; Ende lieber, als dieses qualvolle Dahinsiechen einer Zeitung miterleben zu müssen, auf die ich als Beschäftigter einst stolz war.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Frustiert &#8220;Ich habe derzeit das Gefühl, dass viele nur noch hoffen, am Ende großzügig abgefunden zu werden. Gibt es hier eigentlich noch einen WR-Mitarbeiter, der glaubt, dass es die WR noch nach 2015 geben wird?&#8221;<br />
.<br />
Gegenfrage: Wer glaubt eigentlich noch, dass das alles nicht geplant ist?<br />
Ich jedenfalls glaube es nicht, und ich halte sogar den Zeitraum bis 2015 für zu großzügig bemessen. Es stimmt, der Frust unter den Verbliebenen ist unüberseh- und unüberhörbar. Der Qualitätsverlust und der galoppierende Auflagenschwund auch. Das Ende der WR war doch schon in der Lichtburg beschlossene Sache. Es ließ sich nur nicht sofort durchsetzen, sonst hätte es wohl wirklich Streiks gegeben. So entschied man sich für die Salamitaktik. Offenbar mit Erfolg.<br />
Mir jedenfalls und manchem anderen auch wäre inzwischen ein halbwegs &#8220;sauberes&#8221; Ende lieber, als dieses qualvolle Dahinsiechen einer Zeitung miterleben zu müssen, auf die ich als Beschäftigter einst stolz war.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ex-WR-Redakteur</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/02/derwesten-ruckkehr-von-waz-de-co/comment-page-2/#comment-29510</link>
		<dc:creator>Ex-WR-Redakteur</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:51:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=1197#comment-29510</guid>
		<description>#Bindungen und Frustriert

Ich stimmeIhnen beide voll zu. Ja, der Leser findet sich immer weniger ernst genommen. Geschlossene Geschäftsstellen, kein direkter Draht mehr zum Redakteur. Und selbst am Tresen fehlt der Lokalredakteur - zum Beispiel in der Kleinstadt.

Doch nicht nur die vertrauten Schreiber werden vermisst. Wer aufmerksam liest, wird fesstellen, selbst die Konkurrenz zur WAZ-Gruppe wird offensichtlich von dieser bedient. 

Ein beispiel aus dem Impressum der Westdeutschen Zeitung, Düsseldorf. Dort steht verantwortlich für das Büro Brüssel: Kunt Priest. Er leitet das Büro der WAZ-Mediengruppe in Brüssel. So wird der Einheitsbrei aus diesem Büro nicht nur den WAZ-Blättern, sondern auch in anderen Blättern &quot;verwurstet&quot;.

Zweites Beispiel aus dem Impressum der WZ:Das Berliner Büro. Für die Westdeutsche Zeitung schreiben Dirk hautkapp, Miguel Sanches. Autoren, die auch die WAZ-Mediengruppe unter Vertrag hat. 

Was soll der Leser davon halten ? Gleiche Autoren, aber tatsäöchlich konkurriende Zeitungen aus konkurriende Verlage ? So geht der journalistische Einheitsbrei munter weiter. 

Wenn das die neue  &quot;Manufaktur Journalismus&quot; sein soll, dann kann es mit der &quot;Qualität&quot; wohl nicht mehr weit her sein. Wohl aber mit einem Einheitsbrei, der nun auch über die Verlagsgrenzen reicht. 

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass einst der Verleger-Stolz exklusiv schreibende Journalisten waren, die gut informiert dem Blatt für das sie arbeiteten, einen Informationsvorsprung gaben, mit dem sogar neue Leser geworben werden konnten. Von diesem Ehrgeiz scheinen die Verlagsmanager der WAZ-Mediengruppe wohl endgültig befreit zu sein. &quot;Manufaktor Journalismus&quot; im Hombachsen Sinn kann wohl nur heißen: Einheitsbrei in möglichst vielen Blättern....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#Bindungen und Frustriert</p>
<p>Ich stimmeIhnen beide voll zu. Ja, der Leser findet sich immer weniger ernst genommen. Geschlossene Geschäftsstellen, kein direkter Draht mehr zum Redakteur. Und selbst am Tresen fehlt der Lokalredakteur &#8211; zum Beispiel in der Kleinstadt.</p>
<p>Doch nicht nur die vertrauten Schreiber werden vermisst. Wer aufmerksam liest, wird fesstellen, selbst die Konkurrenz zur WAZ-Gruppe wird offensichtlich von dieser bedient. </p>
<p>Ein beispiel aus dem Impressum der Westdeutschen Zeitung, Düsseldorf. Dort steht verantwortlich für das Büro Brüssel: Kunt Priest. Er leitet das Büro der WAZ-Mediengruppe in Brüssel. So wird der Einheitsbrei aus diesem Büro nicht nur den WAZ-Blättern, sondern auch in anderen Blättern &#8220;verwurstet&#8221;.</p>
<p>Zweites Beispiel aus dem Impressum der WZ:Das Berliner Büro. Für die Westdeutsche Zeitung schreiben Dirk hautkapp, Miguel Sanches. Autoren, die auch die WAZ-Mediengruppe unter Vertrag hat. </p>
<p>Was soll der Leser davon halten ? Gleiche Autoren, aber tatsäöchlich konkurriende Zeitungen aus konkurriende Verlage ? So geht der journalistische Einheitsbrei munter weiter. </p>
<p>Wenn das die neue  &#8220;Manufaktur Journalismus&#8221; sein soll, dann kann es mit der &#8220;Qualität&#8221; wohl nicht mehr weit her sein. Wohl aber mit einem Einheitsbrei, der nun auch über die Verlagsgrenzen reicht. </p>
<p>Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass einst der Verleger-Stolz exklusiv schreibende Journalisten waren, die gut informiert dem Blatt für das sie arbeiteten, einen Informationsvorsprung gaben, mit dem sogar neue Leser geworben werden konnten. Von diesem Ehrgeiz scheinen die Verlagsmanager der WAZ-Mediengruppe wohl endgültig befreit zu sein. &#8220;Manufaktor Journalismus&#8221; im Hombachsen Sinn kann wohl nur heißen: Einheitsbrei in möglichst vielen Blättern&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
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