Nach Aussagen von Geschäftsführer Christoph Sandmann und Chefredakteur Dr. Wolfram Kiwit herrscht im Medienhaus Lensing (Ruhr Nachrichten, Münstersche Zeitung) ein fairer Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In einem Gespräch mit dem DJV-Landesvorsitzenden Helmut Dahlmann und Geschäftsführerin Dr. Anja Zimmer sagten beide, dass der Verlag angesichts eines verschärften Wettbewerbs auf dem Vertriebsmarkt und weiterhin mangelnder Anzeigenerlöse  circa zehn Prozent der Personalkosten einsparen müsse. Deshalb habe man versucht, einvernehmliche Gespräche über die Aufhebung des Arbeitsvertrages vor allem mit solchen Beschäftigten zu führen, die “rentennah” seien. Das sei in etwa 15 bis 20 Fällen passiert. Diese Gespräche seien weitgehend abgeschlossen. In keinem Fall sei Druck auf die Beschäftigten ausgeübt worden. Das gelte auch für solche Fälle, in denen Mitarbeiter auf das Angebot nicht eingegangen seien. Sandmann und Kiwit unterstrichen, man habe gezielt individuelle Lösungen gesucht. Betriebsbedingte Kündigungen solle es nicht geben.
 
Beide verwahrten sich vor öffentlicher Kritik an ihrem Vorgehen und betonten, es herrsche ein kreatives, gutes Arbeitsklima.
 
Etliche Beschwerden und Anfragen nach Rechtsberatung zeigen dem DJV-NRW allerdings ein anderes atmosphärisches Bild vom Medienhaus Lensing.
 
Alles ein Sommermärchen?

3 Kommentare zu “Lensing-Chefs: Auf niemanden Druck ausgeübt”

  1. [...] Medienhaus Lensing: auf niemanden Druck ausgeübt … medienmoral [...]

  2. Der Ruhrpilot | Ruhrbaroneam 01.09.2010 um 06:15

    [...] Medien: Lensing-Chefs – Auf niemanden Druck ausgeübt…Medienmoral NRW [...]

  3. Wolfam 01.09.2010 um 13:03

    Wie sieht denn das sogenannte Angebot aus? Finanziell und auch die zeitliche Koponente des Ausscheidens.

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