24.01.2012
WAZ-Deal am 23.1.12 besiegelt
WAZ-Gesellschafterin Petra Grotkamp wird Mehrheitseignerin der Mediengruppe. Der Verkauf des Brost-Anteils ist besiegelt, wie der Konzern am Abend des 23. Januar mitteilte. Zusätzlich zu ihren bisherigen Anteilen von 16,66 Prozent übernimmt Grotkamp den 50-Prozent-Anteil der drei Brost-Enkel. Das Bundeskartellamt hat der Transaktion bereits zugestimmt. Der Erwerb erfolgt rückwirkend zum 31. Dezember 2011.
Über den genauen Kaufpreis wird geschwiegen – bei der Berichterstattung im Vorfeld wurde die Summe von 500 Mio Euro genannt. Peter Heinemann, Testamentsvollstrecker der Brost-Erben, schätzte den Preis als fair ein. Er habe dem Verkauf “schweren Herzens” zugestimmt. Es liege nicht in seiner Macht, “Entscheidungen der Familie des Erblassers, die dem Erblasserwillen widersprechen, zu korrigieren”.
Für die Funke-Familien-Gesellschaft begrüßte Klaus Schubries die Übernahme der Brost-Anteile und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass mit der “Einigkeit, die bei den letzten FFG-Sitzungen praktiziert worden ist”, gelingen werde, die WAZ-Mediengruppe “erfolgreich in die Zukunft zu führen und weiter zu entwickeln”.
Als der von der Brost-Seite bestellte Geschäftsführer verlässt Bodo Hombach das Unternehmen, wird aber nach eigener Aussage auf Bitte der Funke-Familien-Gesellschaft die WAZ-Mediengruppe weiterhin im Initiativkreis Ruhr vertreten und ihr „beratend zur Verfügung“ stehen.
Die Mediengruppe hat dazu keine eigene Presseerklärung veröffentlicht, sondern über den Presseverteiler eine Reihe von Erklärungen weitergeleitet.
Ein Beitrag zur Übernahme steht auf DerWesten.de.
Dort sind auch diese Erklärungen zu finden:
Stellungnahme Klaus Schubries
Presseerklärung Dr. Andreas Urban
Presseerklärung Dr. Peter Heinemann
Presseerklärung Bodo Hombach

das klingt ja erstmal ganz beruhigend was heute Günther Grotkamp, 25 Jahre Geschäftsführer bei der WAZ, und Gatte der neuen Mehrheitseignerin Petra Grotkamp, heute im Interview mit WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz und Wirtschaftschef Thomas Wels verkündet:
Frage: Halten Sie weitere Einsparungen von Redakteursstellen für nötig?
GG: Nein
Sind auch Neu-Einstellungen denkbar?
GG: Wenn es erforderlich ist, warum nicht?
Auch im Verlag wurden Stellen gestrichen. Wie sieht hier die Lage aus?
GG: Ich bin ganz optimistisch, dass die WAZ sich positiv entwickeln wird, sonst hätte meine Frau ja auch nicht ihren Anteilsbesitz vergrößert!
[...] WAZ-Deal am 23.1.12 besiegelt: Als der von der Brost-Seite bestellte Geschäftsführer verlässt Bodo Hombach das Unternehmen, wird aber nach eigener Aussage auf Bitte der Funke-Familien-Gesellschaft die WAZ-Mediengruppe weiterhin im Initiativkreis Ruhr vertreten und ihr „beratend zur Verfügung“ stehen … medienmoral [...]
http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:kopf-des-tages-petra-grotkamp-das-phantom-aus-essen/60159205.html
http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/hombach-verlaesst-waz-gruppe-1.2685090
Selten brodelte die Gerückteküche auf den WAZ-Fluren in Essen so sehr wie zur Zeit. Was allerdings kein Gerücht ist, dass Zeitungsgeschäftsführer Braun bei öffentlichen Auftritten im Haus geflissentlich das Wort Schickler vermeidet und stets von einer Hamburger Agentur spricht und deren Wirken keinesfall als besonders “schicklich” einschätzt. Auch seine Wortwahl, was den WAZ-Chefredakteur Reitz anbelangt, erscheint auf eine gewisse Distanz hinzuweisen.
Die vollmundige Ankündigung der WAZ-Relaunche Anfang Januar von Reitz bei den Müchener Medientagen scheint sich auch nicht richtig umsetzen zu lassen. Zumindest wurde bekannt, dass es künftig sechs statt sieben Spalten gibt. Auch auf den Internetauftritt der einzelnen Zeitungstitel wird vergeblich gewartet.
Aufschlußreich war auch das Reitz-Interview mit dem Ehepaar Grotkamp. Stellenweise mutet es bei den Fragen an wie für eine Schülerzeitung gedacht. Ganz abgesehen von etlichen Korrekturen, die Herr Grotkamp bei Fragen des Chefredakteurs und seines Wirtschaftschefs in seinen Antworten vornahm. Peinlich.
wir werden ihn doch ein wenig vermissen
http://www.derwesten.de/bodo-hombach/gratulation-zum-deutschen-weiterbildungspreis-id6311130.html
http://www.pottblog.de/2012/02/03/bodo-hombach-im-waz-impressum-nicht-mehr-gruppengeschaftsfuhrer-der-waz-mediengruppe/
Nun ist auch WAZ-Geschäftsfüher und Präsident der NRW-Zeitungsverleger Nienhaus allem Anschein nach zur Disposition gestellt. Kein Wunder, denn er hat ebenfalls seinen wesentlichen Anteil am Abwärtstrend der WAZ-Mediengruppe in den letzten Jahren. Es gab nie ein Zeichen dafür, dass er die von seinem Kompagnon Hombach betriebenen rigorosen Sparmaßnahmen nicht gut hieß, das egobezogene Wirken von WAZ-Chefredakteur Reitz nicht unterstützte. Der katastrophale Abonnentenverlust der Zeitungen geht auf das Konto des Trios Hombach/Nienhaus/Reitz. Nienhaus suchte sich ein Standbein außerhalb der WAZ und ließ sich zum NRW-Zeitungspräsident wählen, um dem Schwergewicht Hombach ein wenig gegen zu wirken. Ein wirklicher Neuanfang kann nur ohne das “Trio infernale” gelingen.
@nie. Der vermeintliche Abgang von Nienhaus ist doch schon mal, Ende August 2011 nämlich von Andreas Urban, dem Rechtsanwalt von Petra Grotkamp dementiert worden, stand auch hier im Blog, in einem anderen Thread. Frau Grotkamp habe volles Vertrauen in Herrn Nienhaus und schätzt seine Tätigkeit außerordentlich, hiess es damals. Frau Grotkamp möchte auch in Zukunft erfolgreich mit Herrn Nienhaus zusammen.
Was soll sich daran geändert haben, und Präsident der NRW-Zeitungsverleger das ist doch mehr ein Ehrenamt, oder?
@wiesodas Vielleicht ist das Schnee von gestern.
War Zeiler eigentlich nicht auch mal im Gespräch, bei der WAZ anzuheuern? Habe da soetwas in Erinnerung – http://www.newsroom.de/news/detail/$HVBNDNKSIOIM/paukenschlag_bei_rtl_und_bertelsmann_zeiler_geht_schferkordt_rckt_auf
Nachdem jetzt Impressa und E-Mail-Unterzeilen geändert werden mussten und Frau Grotkamp mit netten Worten an die Belegschaft Aufbruchstimmung erzeugt hat (derartige Töne hatten in den vergangenen Jahren ja Seltensheitswert), bleibt doch eines festzuhalten: Der Abgang von Bodo Hombach scheint hier im Blog bei einigen emsige Freude auszulösen, doch es sollte bedacht werden, dass das gefährlichere Element von beiden noch vorhanden ist und sich somit erst einmal nichts ändert und weiter Gefahren lauern.
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Gerade die ebenfalls von Springer geholten (treuen) Fachkräfte müssen sich ihre Erfolgsbilanz einmal kritisch hinterfragen lassen. Ebenfalls die Unsitte, Leute von engagierten Unternehmensberatungen (die die Talfahrt letztendlich mit verursacht haben), fest bei der WMG fest eingestellt zu haben, verursacht bei den langjährigen Mitarbeitern nur fassungsloses Kopfschütteln.
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Gerade was #reizvoll ansprach, macht allergrößte Sorgen. Herr Braun hat mit den schicklerkritischen Tönen einfach nur recht, wenn sie denn so stimmen, wie oben behauptet. Wenn die WAZ zur Zeit eins nicht gebrauchen kann, dann wäre das allerdings der Abgang des zur Zeit fähigsten Managers innerhalb der Gruppe. Nur stellt er sich damit gegen die GF, die die “allwissende” und “weltmeisterliche” Truppe im Benchmarking aus Hamburg erst ins Haus geholt haben.
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Wie einige Vorredner schon richtig einschätzten kann dem abschließend nur zugestimmt werden: Einen richtigen Neuanfang kann es nur geben, wenn sämtliche Einflüsse von Springer und Unternehmensberatungen ebenfalls beseitigt werden und die WAZ einen neuen CR bekommt, der das Blatt wieder dorthin führt, wo es hingehört: Zu den Lesern des Ruhrgebiets!!!
@Vorsicht ist geboten “…der das Blatt wieder dorthin führt, wo es hingehört…”
… und hoffentlich nicht nur die Watz. Woanders sieht’s nämlich auch nicht mehr so prickelnd aus.
…in Thüringen vielleicht?
Im Monat 1 nach Brost stellen die Redakteure bei ihrer Gehaltsabrechnung fest, dass ihnen ab Januar der seit Jahrzehnten gewährte Essenzuschuss gestrichen wurde. Das sind zwar erst mal nur rund 16 Euro pro Monat, mithin 192 Euro im Jahr, doch multipliziert mit der Anzahl der Redakteure kommt da auch ein nettes kleines Sümmchen zuammen.
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Fakt ist, dass zu Beginn der Grotkamp-Ära “der alte Sparfuchs” (Zitat aus der Reitz-Eloge) sich das Geld für die warmen Mahlzeiten seiner Redakteure in die Tasche schaufelt und zum Teilausgleich für die demnächst anstehende 1,5%-Gehaltserhöhung nutzen kann. Wir beginnen das viel bejubelte Grotkamp-Zeitalter also mit einem realen Einkommensverlust.
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Der Betriebsrat möge doch einmal prüfen lassen, ob und wenn ja ab wann “freiwillige soziale Leistungen” in den Besitzstand übergehen.
Mein Gott, bei dem doch recht komfortablen Gehalt langjähriger Redaktöre sind ja wohl noch ein paar warme Mahlzeiten auf eigene Kosten drin…
Wer so einen arbeitgeberfreundlichen Betriebsrat wie die WAZ
hat,braucht sich keine Hoffnung machen, dass die 16 Euro Essensgeldzuschuss wieder eingeführt wird.
Wie tief sind Redakteure und Drucker gesunken?
Wehrt euch wie früher gegen die Macht des Kapitals!
In Sachen Essenszuschuss gibt es doch eine Betriebsvereinbarung – und die gilt meines Wissens nach noch mindestens bis Ende 2012, sollte ich mich nicht irren… Gefunden habe ich den Posten aber auf meinem Lohnzettel auch nicht
Wir hätten diesen Abzug, die Streichung vom Betriebsrat erfahren müssen und nicht ad hoc auf der Gehaltsabrechnung feststellen dürfen. Oder sollte es munter wie bisher, nach Gutsherrenart weitergehen, erst Tatsachen schaffen und dann reden? Wenn der Betriebsrat übergangen worden ist, selbst bei Kündigung einer frrewilligen sozialen Leistung, ist das ein miserabeler Start der neuen Eigentümermehrheit. Wenn der Betriebsrat von der Streichaktion gewußt haben sollte, dann … siehe bei “charlyjames”.
Wer am Freitag noch die Gelegenheit hatte, die Neuigkeiten zum Neubau zu registrieren, hat hoffentlich sofort den Bleistift gespitzt, als die Zahl des Tages auf den Tisch kam:
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Zitat: “Das Gebäude wird so konzipiert sein, dass dort 1000 Arbeitsplätze dort eingerichtet werden können. Geplant ist derzeit, dass sämtliche Abteilungen und Redaktionen dort einziehen….”
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Damit dürften die Rechenspiele losgehen, wieviele MAKs in den VH1-4 plus Funkturm-Gebäude+Europacenter+Markt.de tätig sind und was das bis 2015 noch bedeuten kann, wenn die Zahl 1000 überschritten wird.
wird wohl in den nächsten Monaten angesagt sein, denn ich bin mir sicher, es werden noch einige Mitarbeiter gehen müssen damit es bei diesen <1000 Mitarbeitern bleibt.
Siehe auch:
http://www.derwesten.de/staedte/essen/die-waz-baut-neu-im-uni-viertel-id6349188.html
Und selbst wenn es bei 1000 Mitarbeitern bleibt, so hat sich die Mitarbeiterzahl in den letzten Jahren halbiert. Frage, wurde früher Däumchen gedreht oder drehen die verbliebenen Mitarbeiter am Rad da sie nicht mehr wissen wie sie die Arbeit bewältigen sollen?
Schon traurig das ganze…
Nachdem in den letzten Monaten so viele treue und Verdiente Mitarbeiter zum Arbeitsamt geschickt wurden sucht man nun deren Nähe, damit die zukünftigen nicht mehr benötigten MAK’s es näher haben.. raus aus der Tür – rein ins Arbeitsamt – einfach ein Trauerspiel
tja, die WAZ will das neue Medienhaus gar nicht selbst bauen, das soll so der Personalmanager Joachim Kopaptzki im WAZ-Intranet-Interview ein Investor machen, wer das sein wird stehe aber noch nicht fest, die Interessentenzahl sei aber groß. Einziehen sollen in den Neubau sämtliche Abteilungen und Redaktionen am Standort Essen ausgenommen WAZ Dialog, dazu Teile des operativen Bereichs der Logistik und die Journalistenschule Ruhr, am alten Standort bleibt das Druckhaus
@Alle Achtung Nimmt man bei der Zahl der Beschäftigten das Jahr 2002 sind es fast 40 v.h. weniger Beschäftigte am Standort Essen.
Ungeachtet neuer Besitzverhältnisse scheinen einige “Macher” unter Profilneurose zu leiden und wollen daher “liefern”.
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So sind nunmehr Bereiche in den Fokus geraten, die bislang ungeschoren ihr Dasein fristeten.
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Konkret ist noch nichts, aber der MAK-Tsunami kommt langsam aber sicher auf Touren….
Kann mir nichtvorstellen das es Abteilungen geben soll welche bisher “ungeschoren” gewesen sein sollen…
@Schnittlauch “Ungeachtet neuer Besitzverhältnisse” .
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Wer Herrn G. noch aus seiner aktiven Zeit kennt, der kann sich nicht vorstellen, dass ausgerechnet das ohne sein Wollen geschieht.
Was ist denn mit dem ganzen Verlagshaus 4? WVW, ORA? Ziehen die auch mit in den 1000-Leute-Neubau?
Natürlich mit allen!
Au Backe.. und wo sollen die alle Sitzen? Geht es zurück zu Großraumbüros? Kein Wunder das noch Abteilungen durchgesiebt werden müssen damit man sie in das neue Gebäude pressen kann!!
Gibt es schon Neues welche Abteilungen nun im Fokus stehen?
.. werden demnächst auch überflüssig.. gibt es dazu ja bald die entsprechende Software die alles erledigt… weniger MAK’s – mehr Platz im neuen WAZ Gebäude…
http://www.beyond-print.de/2012/02/24/waz-beschliest-millionen-deal-mit-tweak/
Was macht eigentlich Norbert Robers, Ex-Chef Innenpolitik und danach abgeschoben nach Düsseldorf? Er ist Pressesprecher und aktualisiert sein Buch über den zukünftigen Bundespräsidenten Gauck ( http://www.newsroom.de/news/detail/705222/ex-waz-innenpolitikchef_norbert_robers_joachim_gaucks_prophet ). Sachen gibts!
nun gibt es neben dem Initiativkreis Ruhr und dessen Moderator Bodo Hombach noch einen Initiativkreis Mitten in Westfalen, wieder mit Beteiligung von Vertretern der WAZ-Mediengruppe
http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/presse/2012/02/036_12/index.php
Das ist aber schööööön . . .Nur Chefredakteure . . .
Tweak kommt nach Deutschland, dank der WAZ. Mal sehen, was das für Anzeigenberater, Designer, Texter, Fotografen und Online-Printfirmen tatsächlich bedeutet. Den Deal soll Multhaup von Waz NewMedia persönlich abgeschlossen haben: http://www.newsroom.de/news/detail/$HVBNHRHPMSNR/millionendeal_waz_steigt_ins_online-druckerei-geschft_ein
Dass ist nichts Neues in Deutschland! Beispierlsweise in Hannover wird die “selbständige Tätigkeit” der Inserenten schon seit Jahren praktiziert. Diese Rationalisierung wurde vor knapp zehn Jahren auf dem Jahreskonkress des Zeitungsverlegerverbandes vorgestellt.
Mann, bin ich froh, dass ich aus dem Laden weg bin. Schon wie die Einladung damals kam, im April 2009, wo “die Information über die Gestaltung der Flächenpräsenz der Leserläden” angekündigt wurde, war es der Anfang vom Ende. Und wie es aussieht, wird ja luschtig weitergespart …auf dem Rücken der Mitarbeiter. Glück hat, wer mit ins blitzende neue Verlagshaus darf
ich hoffe, es sind noch ein paar Anzeigenberater dabei, die haben sich schließlich auch Jahre oder Jahrzehnte lang den A*** aufgerissen, ganz unter dem Motto “Wir ackern Zaster”
…wenn der Herbert das gewusst hätte! Ich wünsche allen Noch-WAZ-lern von Herzen alles Gute!
in der Nachbarschaft, ein schöner Text von Steffen Grimberg in der taz
http://www.taz.de/Deister-Leine-Zeitung-macht-dicht/%2188720/
traurig, traurig
die Redakteurinnen und Redakteure der Schwäbischen Zeitung sollen jetzt auch noch ihre Zeitung verteilen, wenigstens hin und wieder, ein Mißverständis schreibt der Chefredakteur
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=fl&dig=2012%2F03%2F08%2Fa0172&cHash=9418d3dcbf
Warum wundert mich das nicht? Bei der Schwäbischen Zeitung jagt auch eine Stellenausschreibung als Redakteur die nächste. Da hält es viele nicht lange…
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Obwohl die Idee auch in unserem Hause hätte geboren werden können.
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PS: Schaun mer mal, wann das Amt für Arbeitschutz der SZ einen verpasst. Die haben was gegen >12-Stunden-Tage.
… oder wie?
Es gibt wieder mächtig Flurfunk das, um die MK’s auf 1000 zu bringen damit sie in das neue Bürogebäude passen, viele Mitarbeiter nach Türingen ausgelagert werden sollen….
Fraglich ist hier ob diese auch wirklich dorthin auswandern möchten oder wieder Arbeitsplätze vernichtet werden..
http://www.pro-quote.de/christian-nienhaus-waz-mediengruppe-gruppengeschaftsfuhrung/
was wird denn aus Dialog? ziehen die etwa auch ins neue Gebäude?
Die Ausführungen des Herrn Nienhaus sind teilweise scheinheilig. Das eine ist die Förderung von Frauen, weiblichem Nachwuchs, das andere ist die Entscheidung Kolleginnen in Führungspositionen in der waz-Mediengruppe zu bringen. Qualifizierte Frauen im eigenen Haus hat es in den letzten Jahrzehnten genug gegeben. Vereinzelt ist ja auch etwas geschehen.
Die Vereinbarkeit von Kindern mit der beruflichen Weiterentwicklung der Mütter verbessern hätte ebenfalls schon vor Jahrzehnten passieren könnnen . . . als auch noch größere Finanzmittel zur Verfügung standen. Mehrfach wurde von der Belegschaft beispielsweise die Einrichtung einer Kindertagesstätte ins Spiel gebracht. Nein, das wurde stets strikt abgelehnt. Für Gleichberechtigung nur “eintreten” ist zu wenig. Sie im eigenen Laden zu praktizieren wäre etwas. Und das hätte bereits vor Jahren passieren können.
Der Verweis auf die waz-Women-Group ist richtig. Es ist allerdings ein anderes, besonderes Genre. Hier aber einmal genau auf die Bezahlung zu schauen ( im Vergleich zu den Herren der Schöpfung ) wäre das nächste Thema.
Und was möchtest Du jetzt, “waz-Quote”? Zum Ausgleich auch einen 50-prozent Männeranteil bei der WAZ-Women-Group?
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Wer gut ist, setzt sich heutzutage durch. Egal, ob Frau oder Mann. War früher vielleicht anders, das wächst sich aus.
@anonymus Das neue Verlagsgebäude der WAZ scheint ja fast schon eine Art Arche Noah zu werden, alles was es da noch irgendwie hinein schafft, überlebt, der Rest wird weggeschwemmt!
@Häh? WAZ-Quote hat doch Recht. Es geht nicht um eine Quote, es es geht darum, dass Nienhaus sich “scheinheilig” auf den “Zug der Zeit” wirft und vergißt, dass in der WAZ-Mediengruppe seit Jahrzehnten der Forderung nach Besetzung von Führungspositionen durch Kolleginnen nicht nachgekommen wurde. Obwohl genügend qualifizierte Kolleginnen vorhanden waren und sind. “Wer gut ist, setzt sich heutzutage durch”? Träum weiter! Warum wohl gehen die Kolleginnen seit langem auf die Barrikaden?
>”Warum wohl gehen die Kolleginnen seit langem auf die Barrikaden?”
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Weil sie Kinder, Flexibilität ihrer Arbeitszeiten, Elternzeit und Karriere gleichzeitig wollen. Das Leben ist aber kein Wunschkonzert. Wer als Frau genauso viel leistet wie ein Mann und sich genaus für ein Unternehmen einsetzt, hat dieselben Chancen, vielleicht sogar inzwischen bessere.
http://www.wuv.de/nachrichten/medien/manfred_braun_wird_zweiter_boss_der_waz_gruppe
http://meedia.de/print/waz-was-nienhaus-und-braun-planen/2012/03/15.html
Da steht noch einiges an Änderungen an.. vor allem wenn aus den vielen Gesellschaften wieder wenige gemacht werden sollen..
Braucht man dann noch die momentanen MAKS der Buchhaltung?
Wie viele Leute braucht die Kostenverrechnung? Dann passt es ja bald ins neue Verlagshaus
Qualitätsjournalismus 2012: Browserspiele
http://www.derwesten.de/spiele/turnier-spiele/
ja, ja, so ist sie die WAZ und die WAZ Logistik, sie hat auch ein Herz für ihre Zustellerinnen und Zusteller,die fünfundzwanzig oder vierzig (!) Jahre in aller Herrgottsfrühe und Wind und Wetter für ganz wenig Geld den Lesern die Zeitung ins Haus bringen. Sie macht einen “Ehrentag” für sie und lädt sie zu einem Zoobesuch in die Zoomwelt in Gelsenkirchen ein. Und eine besondere “Auszeichnung” gibt es für die Boten auch noch: Einen Thermosbecher! Genau: “Ehre, wem Ehre gebührt1″ Wer will da noch etwas negatives über diese Firma sagen? Da ist man einfach sprachlos.
http://www.derwesten.de/region/rhein_ruhr/zeitungsboten-im-zoo-id6448435.html
die Kommentare zu dem Text fallen allerdings nicht ganz so freundlich aus
http://www.taz.de/Krise-auf-dem-Zeitungsmarkt/!89701/
http://meedia.de/print/burda-vermarktet-kuenftig-waz-zeitschriften/2012/03/16.html
@Häh Lese seit langem die Elaborate mal wieder, und dabei fällt mir ein, dass die WAZ vor etlichen Jahren in Erwartung eines hochrangigen Politgastes schnell eine Kollegin zur Vorzeige-Redaktionsleiterin machte. Kein Scherz! Das zur Quote.
es wäre ja schön wenn es so wäre, leider ist ja nicht nur bei der WAZ ein Rückzug aus dem Lokalen zu beobachten, auch wenn dieser jetzt wieder ein Stück weit rückgängig gemacht werden soll
http://www.bdzv.de/aktuell/pressemitteilungen/artikel/detail/zeitungen_stark_in_der_region/
..liegt doch in manchen Abeilungen bei fast 100%
Es soll eine Abteilung der Verwaltung geben, in denen gleich alle drei Teamleiter unter dem Abteilungsleiter Frauen sind…
http://gerichtsreporterin.wordpress.com/tag/christian-nienhaus/
dieser Unternehmnesberater-Witz hat sicherllich schon für einige einen Bart, aber es wird sich noch den ein oder anderen geben, der ihn nicht kennt
Es war einmal ein Schäfer, der in einer einsamen Gegend seine Schafe hütete.
Plötzlich tauchte in einer großen Staubwolke ein nagelneuer, grauer Audi TT auf und hielt direkt neben ihm.
Der Fahrer des TT, ein junger Mann in Brioni Anzug, Cerutti Schuhen, Ray Ban Sonnenbrille und einer YSL-Krawatte steigt aus und fragt ihn: “Wenn ich errate, wie viele Schafe Sie haben, bekomme ich dann eins?”
Der Schäfer schaut den jungen Mann an, dann seine friedlich grasenden Schafe, und sagt ruhig: “In Ordnung. Wenn ich Ihnen sage, was Sie von Beruf sind, kriege ich das Tier dann wieder zurück?” fragt der Schäfer.
Der Berater sagt: “Geht in Ordnung!”
Der junge Mann parkt den TT, verbindet sein Notebook mit dem Handy, geht im Internet auf eine NASA Seite, scannt die Gegend mit Hilfe seines GPS Satellitennavigationssystems, öffnet eine Datenbank und 60 Excel Tabellen mit einer Unmenge Formeln.
Schließlich druckt er einen 150seitigen Bericht auf seinem Hi-Tech Minidrucker, dreht sich zu dem Schäfer um und sagt: “Sie haben hier exakt 1586 Schafe.”
Der Schäfer sagt: “Das ist richtig, suchen Sie sich ein Schaf aus.”
Der junge Mann nimmt ein Schaf und lädt es in den TT ein.
Der Schäfer schaut ihm zu und sagt: “Wenn ich Ihren Beruf errate, geben Sie mir das Schaf dann zurück?”
Der junge Mann antwortet: “Klar, warum nicht.”
Der Schäfer sagt: “Sie sind ein Unternehmensberater.”
“Das ist richtig, woher wissen Sie das?” will der junge Mann wissen.
“Sehr einfach,” sagt der Schäfer, “erstens kommen sie hierher, obwohl Sie niemand gerufen hat. Zweitens wollen Sie ein Schaf als Bezahlung haben dafür, dass Sie mir etwas sagen, was ich ohnehin schon weiß, und drittens haben Sie keine Ahnung von dem, was ich mache. Und jetzt geben Sie mir meinen Hund wieder!”
“Ein Höhepunkt” der Fünften Master Spring Akademy am Forschungskolleg der Universität Siegen mit fortgeschrittenen Studenten und jungen WissenschaftlerInnen war nach einem am 27. März 2012 in der Siegener Zeitung veröffentlichten Bericht der Universitätspressestelle – Zitat – “der Vortrag von Bundesminister a.D. Bodo Hombach, der als ehemaliger hochrangiger Politiker sowie als Verlagsmanager wie kaum ein zweiter das Verhältnis von Medien und Politik beleuchten kann.”
Originaltext der Siegener Uni-Pressestelle zum Hombach-Vortrag: “Dieses Verhältnis lässt sich für Hombach in einer Demokratie mit dem Bild einer Vernunftehe umschreiben. Beide brauchen sich, um Politik einerseits zu kommunizieren und zu erklären, um Politik andererseits zugleich auch kritisch zu begleiten, zu kommentieren und Fehlentwicklungen aufzudecken. Dies funktioniert gedeihlich, wenn beide sich gegenseitig respektieren und eine kritische Distanz wahren. Bodo Hombach: (Zitat) “Politik und Medien – das ist ein gemisches Doppel mit großen Chancen, aber auch mit Risiken und Nebenwirkungen.” Zitatende.
Liebe Leute,
heute rumort es gewaltig bei der WR und anderen Titeln! Wer was genaueres weiß, sollte doch bitte einen neuen Thread aufmachen und das vermelden!
Es heisst angeblich: überzählige Leute vom Content-Desk zurück in die Fläche (20-30?), Regio-Desk-Redakteure auch wieder zurück, wie soll dsa gehen? WR darf Mantel nur bis zur Seite 4 bespielen, da werden dann auch Leute über sein, “Fotografen – also Redakteure für text und Foto mit Schwerpunkt Foto” zum Appell beim Chefredakteur – man vermutet, sie sollen in den WAZ-Fotopool gedrängt werden oder ähnliches . . .
Wer nur Striche zieht, wird durch Mediengestalter ersetzt. Das ist der Lauf der Zeit und da hilft es nix, pseudo was von Qualitätskontrolle zu faseln.
NRW-Verlagsgeschäaftsführer Manfred Braun wird zweiter Gruppengeschäftsführer neben Christian Nienhaus
http://kress.de/mail/alle/detail/beitrag/115404-bisher-fuer-die-zeitschriften-zustaendig-manfred-braun-wird-weiterer-waz-geschaeftsfuehrer.html
Manfred Braun wird zum Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe bestellt.
Die Gesellschafter der WAZ-Mediengruppe haben Herrn Manfred Braun gemeinschaftlich zum weiteren Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe ernannt. Herr Braun führt die WAZ-Mediengruppe gemeinsam mit dem Geschäftsführer Christian Nienhaus.
Die Aufgaben der Geschäftsführer sind funktional aufgeteilt worden. Die Aufgabenverteilung wurde von Herrn Braun und Herrn Nienhaus gemeinsam
erarbeitet und den Gesellschaftern vorgeschlagen.
Die Gesellschafter und die Geschäftsführung der WAZ-Mediengruppe sehen die jetzt geschaffene Aufgabenverteilung als einen wichtigen Schritt zur operativen Verstärkung der Zeitungsgruppe an.
gez. RA Dr. Andreas Urban gez. Dipl.-Ing. Klaus Schubries
Brost Holding GmbH & Co. KG Für die Funke-Familien- Gesellschaft
überraschend..
http://www.horizont.net/aktuell/leute/pages/protected/WAZ-Ueberraschender-Abgang-von-Unternehmenssprecher-Paul-Binder_106832.html
Ob er wieder zurück ins Lokale geht, wo jetzt Leute gesucht werden…? Er hat mit 41 Jahren ja noch über ein Vierteljahrhundert bis zur Rente zu arbeiten.
Nein, ernsthaft, überraschend ist der Abgang nicht. Paul Binder war der Sprecher von Hombach, ist von Hombach aus dem Lokalen geholt und durch Hombach installiert worden. Und wenn Hombach geht, dass dann auch “sein” Sprecher gehen muss, das ist nicht überraschend.
Doch in die Stadtteilredaktion, aus der Hombach ihn geholt hat, wird er wohl nicht wieder zurückgehen. Wohl auch nicht in eine andere Redaktion. Das wäre ihm auch nicht zu wünschen. Schließlich gibt es im Haus noch genug Leute, die ganz genau wissen, warum ein dankbarer Hombach ihn kurz nach Ende des vorletzten Streiks zum Unternehmenssprecher machte.
Würde er jetzt wieder irgendwo im Hause Redakteur, hätte er es mit seinen ehemaligen Kollegen, die alle ein gutes Gedächtnis haben, ganz bestimmt gar nicht leicht. Denn denen wiederum fehlt zur Dankbarkeit jeder erdenkliche Grund.
Die WAZ hat knapp 25.000 Expl. verkaufte Auflage in einem Quartal verloren – ca. 34.000 innerhalb eines Jahres. Gratulation!
@ tssts…
Keine Bange, jetzt kommt ja wieder ein Relaunch. Mit sechsspaltigem Umbruch! Werden dann die Fotos noch größer? Das bringt bestimmt viele neue Abonnenten.
Des Kaisers neue Kleider werden auch nicht viel nützen! Wenn die “Ankleidung” vom 2. Mai an denn wirklich beginnen sollte, sind schon fast vier Monate der Ankündigung der “Lokaloffensive” vergangen und nichts Konkrets ist passiert.
Grotkamps macht endlich Dampf! Verspielt eureChance nicht.
Einer muss den Stuss stoppen:
Wie kann man auf sechs Spalten gehen und die Anzeigen auf siebenspaltigem Umbruch belassen? Lässt man dann die Untertextanzeigen schwimmen? So geht doch jedes Layout baden. Hilfe, liest das denn keiner, der was zu sagen hat?