WVW-Anzeigenblätter wählten elfköpfigen Betriebsrat
Essen. Die Beschäftigten der Westdeutschen Verlags- und Werbegesellschaft mbH & Co. KG (WVW) – ein Unternehmen der WAZ-Mediengruppe – wählten zum ersten Mal in der Firmengeschichte einen Betriebsrat . Zum Vorsitzenden des elfköpfigen Gremiums wurde Gerald Lorenz gewählt: Die Wahlberechtigten hatten die Wahl zwischen drei Listen. Die Liste “Wir für WVW” konnte die meisten der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen. Auf dieser Liste kandidierten auch gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter.
„Im Betriebsrat sind fast alle Abteilungen vertreten”, freut sich der frisch gekürte BR-Vorsitzende Lorenz. Damit die neuen BR-Mitglieder sich hinreichend mit ihrem neuen Handwerkszeug, dem Betriebsverfassungsgesetz auskennen und über ihre Rechte und Pflichte informiert sind, wollen sie sich schulen lassen.
Den Grundstein für die erfolgreiche Betriebsratswahl hatten die WVW-Beschäftigten schon im Herbst vergangenen Jahres gelegt, als sie in einer Betriebsversammlung einen fünfköpfigen Wahlvorstand wählten. Unterstützung bekommen sie von der Gewerkschaft ver.di, deren Essener Gewerkschaftssekretär Rainer Sauer an der fast dreistündigen Betriebsversammlung teilnahm und dem Wahlvorstand beratend zur Seite stand.
Auch Karlheinz-Stannies vom Landesvorstand des DJV-NRW nahm an der Betriebsversammlung teil und sicherte Unterstützung zu. Er war vom Engagement der WVWler beeindruckt
Die WVW gibt Anzeigenblätter wie den Stadtspiegel, Stadt-Anzeiger, Wochenblatt und Wochenanzeiger im Kerngebiet von NRW, im Sauerland und am Niederrhein heraus, gilt als „heimlicher Riese” der Branche und ist nach eigenen Angaben Deutschlands größter Anzeigenblattverlag. Die WVW vertreibt 58 Anzeigenblätter mit einer Gesamtauflage von 3,8 Millionen Auflage. /fbi
[...] Essen/Hochsauerland. Die Beschäftigten der Westdeutschen Verlags- und Werbegesellschaft mbH & Co. KG (WVW) – ein Unternehmen der WAZ-Mediengruppe – wählten zum ersten Mal in der Firmengeschichte einen Betriebsrat . Zum Vorsitzenden des elfköpfigen Gremiums wurde Gerald Lorenz gewählt: Die Wahlberechtigten hatten die Wahl zwischen drei Listen. Die Liste “Wir für WVW” konnte die meisten der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen. Auf dieser Liste kandidierten auch gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter. (weiterlesen…) [...]
Na, zunächst mal herzlichen Glückwunsch zur längst überfälligen Betriebsratswahl. Doch wer glaubt, er könne damit etwas gegen die Gruppenentscheidungen unternehmen, der braucht bloß mal kurz zur Tageszeitungssparte rüberschauen. Da herscht der wilde Westen. Und kein Betriebsrat kann was dagegen unternehmen! Einzig ein Sozialplan wird zukünftig ausgehandelt. Mehr ist wohl leider auch für die MAK’s der WVW nicht drin. Sorry, aber die Rendite ist das Ziel! Also, viel Glück!
Ich würde gerne erfahren ob der Betriebsrat auch für die Abspaltung VWG (Vertriebs-und Werbegesellschaft mbH & Co KG) und ORA Lünen und Dortmund am Ostwall 5 zuständig ist. ???????????????????
für GMK????
@ ruby . Zu Deiner Frage: Die Antwort lautet: leider nein.
Bei der ORA hängen die Ruhr Nachrichten mit 50 % drin (Joint Venture mit WAZ), sind daher eine eigenständige Gesellschaft, müssten einen eigenen BR gründen.
gründet Betriebsräte bevor es zu spät ist, so läuft es gerade bei Air Berlin
http://www.welt.de/wirtschaft/article113778958/Air-Berlin-kuendigt-dort-wo-kein-Betriebsrat-ist.html
Das könnte spannend werden wenn in Dortmund ein Betriebsrat gegründet würde.
450 Zusteller (Boten) könnten ihr Recht auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle und bezahlten Urlaub geltend machen. Das Dream Team in Essen, und die blaue Fraktion vom Westenhellweg würden vermutlich die Welt nicht mehr verstehen.
die Kolleginnen und Kollegen von den WVW-Anzeigenblättern haben jetzt auch eine Meldung durchgereicht bekommen, wie viele von ihnen gehen müssen, die gehen wie mit einer Machete durch den Laden, sagte ein Kollege. Details später
Bei uns in Dortmund ,wird man die Zeit noch ohne Betriebsrat nutzen einige ungeliebte Mitarbeiter los zu werden. Man sollte sich lieber um die SUB SUB SUB Verteilfirmen kümmern die den ganzen Laden in Verruf bringen.
dem Betriebsrat der WVW sind jetzt konkrete Zahlen und ein Sozialplan vorgelegt worden, 25 Mitarbeiterkapazitäten (MAKs) müssen in dem Anzeigenblattverlag eingespart werden. Wer genau betroffen ist, ist noch nicht raus, vermutlich hauptsächlich die kaufmännischen Angestellten in den Geschäftsstellen. Nächste Woche soll ein Interessenausgleich verhandelt werden, der Betriebsrat lässt sich anwaltlich beraten. Der stets schwarze Zahlen schreibende Anzeigenblattverlag war bislang von den Stellenkürzungen nicht betroffen gewesen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von den Kündigungen im großen Stil überrascht
Herzlichen Glueckwunsch. Es ist traurig, dass ueber 10 Jahre ins Land ziehen mussten, bis die WVW zum zweiten mal einen Betriebsrat waehlt. Viel Erfolg.
Wir in Dortmund am Ostwall sind auch in Vorbereitungen jedoch ohne WISSEN der Geschäftsleitung.
Das wird eine große Überraschung geben