Neue Funke-Mogelpackung in Castrop-Rauxel

Die WAZ-Axt der Funke-Mediengruppe kreist wieder – und schlägt dieses Mal gleich an mehreren Stellen zu. In Castrop-Rauxel entsteht eine neue Mogelpackung: Wo WAZ/WR drauf steht, ist ab November das Lokale des Konkurrenten Ruhr Nachrichten drin. Ganz verstummen wird die Funke-Zeitungsstimme in Dorsten, in Lüdenscheid/ Halver und in Altena/ Werdohl/ Plettenberg. Dort schließt der Konzern die Redaktion bzw. zieht sich aus dem Geschäft zurück.

Die heute bekannt gewordenen Pläne der Funke-Gruppe kennzeichnen einen deutlichen Verlust von Medien- und Meinungsvielfalt in der Region. Ausgerechnet dem Medienkonzern, der sich erst kürzlich mit dem Zukauf von Springer-Produkten zum Retter von Print erkoren hat, fällt außer Mogelpackungen und Redaktionsschließungen anscheinend nichts Kreativeres ein. Das lässt nichts Gutes ahnen für die 900 neuen Kolleginnen und Kollegen aus Berlin und Hamburg, die 2014 zum Konzern dazu stoßen sollen.

Bislang jedenfalls schiebt das Management der Funke-Gruppe seine Mitarbeiter eher wie in einem Schachspiel hin und her. Den von den Redaktionsschließungen in Castrop-Rauxel und Dorsten betroffenen 16 Mitarbeitern sollen vakante Stellen im Unternehmen angeboten werden. In einer Mitteilung des Konzerns heißt es: „Sie werden Zukunftsprojekte mit initiieren und ausbauen.“

Die Mediengruppe behauptet auch, mit ihren Maßnahmen die Titel- und Medienvielfalt vor Ort zu erhalten und die Leser weiterhin „über das Geschehen vor ihrer Haustür“ zu informieren. De facto ist das aber Zynismus pur und muss auf das Entschiedenste zurückgewiesen werden. Die Funke-Gruppe ist an vielen Orten zu einem Vermarkter von Zombie-Zeitungen geworden. Das Modell der Lokalzeitung ohne eigene Lokalredaktion hat mit der Entlassung aller Westfälischen-Rundschau-Redakteurinnen und -Redakteure Einzug in die Tageszeitungswelt gehalten. Aufzugehen scheint es nicht, wie der Rückzug der Gruppe aus dem Alt-Landkreis Lüdenscheid jetzt beweist.

122 Antworten zu “Neue Funke-Mogelpackung in Castrop-Rauxel”

  1. Interne Revision sagt:

    Der gesetzliche Mindestlohn wird kommen

    Der gesetzliche Mindestlohn für Zusteller der Anzeigenblätter wird wohl kommen. Der würde dann auch für die Zustellung gelten. (Was nach Verlegermeinung der Untergang des freien Verlegertums wäre. Mal sehen, wer dann wieder einknickt…) Für diesen Fall werden bereits seit geraumer Zeit hypothetische Arbeitszeiten für die Touren hinterlegt.
    Ja, 8,50 sind gefährlich für die Verlage der Anzeigenblätter.
    deren Geschäftsmodell ausschließlich ist , durch Zahlung von Dumpinglöhnen sich an der Gesellschaft zu bereichern,in der sicheren Gewissheit das der Staat für seine Dumpingschäfchen jetzt und später bei der Dumpingrente sorgen wird.
    Geschäftsmodelle die einen Lohn von mindestens 8,50 nicht leisten können,haben auch keine Existenzberechtigung.
    Welche Arbeitsplätze soll dieser Lohn vernichten?
    Der Friseur wird nicht nach China auswandern die Putzkolonne auch nicht und die großen Unternehmen bezahlen ihren Stammbeschäftigten jetzt mehr als 8,50.
    Die Preise werden vielleicht steigen,aber die Leute verdienen auch mehr und der Staat muss bei alleinstehenden nicht mehr aufstocken.
    Das wird das Rentenproblem nicht lösen,die Riester-Rente ( garantierter Gewinn für Banken und Versicherungen) muss abgeschafft werden.Rentenniveau muss angehoben werden.
    Wer gegen den Mindestlohn ist, missachtet das Grundgesetz, die WÜRDE des Menschen ist unantastbar.

    Besser ist diese Variante bevor die Zusteller weiter ausgebeutet werden.

    Google-News für Zeitungsverleger: Der Internetriese startet einen Generalangriff auf den oftmals wichtigsten Umsatzbringer regionaler Zeitungsverlage, das Geschäft mit den wöchentlichen Prospekten und Anzeigen der großen Handelsketten. Aldi, Lidl und Co sollen ihre Sonderangebote im neuen Dienst Google Wochenangebote künftig digital bewerben, Metro und Real sind schon dabei. Für den einzelnen Nutzer interessante Angebote stellt Google dabei automatisch nach oben – Infos über das Such- und Klickverhalten der Konsumenten sammelt Google neuerdings ja zentral. Auch Wohnadresse und Standort eines Mobil-Nutzers kann Google berücksichtigen. Leidtragende des neuen Google-Angebots dürften nicht nur Tageszeitungen, sondern auch Anzeigenblätter und Prospektverteiler sein. Die konnten bisher davon profitieren, dass die Handelsriesen nach Alternativen zur teuren Tagezeitung suchten. Auch Anbieter ähnlicher Onlinedienste wie KaufDa, das zu Springer gehört, und MeinProspket.de könnten gegen die Marktmacht von Google den kürzeren ziehen. An kleinen Einzelhändlern ist Google offensichtlich nicht interessiert: Nur wer für seine Prospekt pro Quartal mehr als eine Million Seitenbesuche schafft, darf dauerhaft mitmachen. Beworben wird das neue Angebot vor allem über AdWords, bezahlen müssen die Handelsketten nach der Anzahl der Klicks auf ihr Angebot.

  2. weitergehts... sagt:

    ….mit der Fliurbereinigung im Ruhrgebiet, es wächst zusammen was eigentlich nicht zusammen gehört, Funke vermarktet jetzt auch noch die ehemalige Konkurrenz mit
    http://meedia.de/nc/print/ruhrgebiets-medien-funke-uebernimmt-vermarktung/2013/11/13.html

  3. Nicht aufzuhalten sagt:

    @weitergehts
    Es war ja bereits zu befürchten und passt irgendwie zu dem neuen Reorganisationsbegriff „Harmonisierung“ (klingt auch viel schöner, obwohl er im Grunde die gleichen Auswirkungen hat). Man stelle sich nur einmal vor, Mercedes und BWM übergeben die internationale Vermarktung, z.B. China oder die USA, in die Hände von VW. Im Kern ist das auf kleiner Ebene nix anderes!
    Scheint aber die Journalisten und Redakteure im Haus nicht weiter zu beschäftigen. Oder hat sich hier irgendwann einmal jemand von den Damen und Herren ernsthaft mit den Entlassungen im kaufmännischen Bereich befasst?
    Was ist denn eigentlich aus den „zu entlassenden“ Mitarbeitern im Anzeigenbereich geworden? Dazu fand hier keine Diskussion statt. Schade! Leider haben diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keine Lobby! Die neue Harmonisierung dürfte gerade diese Menschen betreffen. Und wie so oft, erfährt im Grunde niemand davon!

  4. ex-mitarbeiter sagt:

    @nicbt aufzuhalten

    Ganz meine Meinung.
    Hatte auch schon mehrmals nach ehemaligen Koll. gefragt.
    Aber es kam nie eine Antwort.
    Was ist jetzt mit der Freitagsmail?

  5. Elend sagt:

    Aktuelle Freitagsmail

    auch in dieser Woche ist Tag und Nacht an den Verträgen mit Axel Springer gearbeitet worden. Man muss sich das vorstellen: Über 80 unterschiedliche Dienstleistungsbeziehungen müssen sorgfältig herausgearbeitet und rechtlich geregelt werden. Zwar kommt einem manchmal das von Günter Grass geprägte Bild, dass der Fortschritt eine Schnecke ist, in den Sinn. Dass die Verhandlungen aber so lange brauchen hat nun ganz gewiss nichts mit dem Arbeitstempo der involvierten Kolleginnen und Kollegen zu tun (das ist rasant!), sondern mit der ungeheuren Komplexität der Aufgabe. Gründlichkeit braucht eben Zeit. Und es geht ja voran: Anfang Dezember hoffen wir, den Hauptvertrag unterzeichnen zu können.

    Wirklich erfreulich ist der lebhafte Austausch, der auf vielen Ebenen mit den künftigen Kolleginnen und Kollegen von Axel Springer stattfindet. So haben sich am Montag und Dienstag auf Einladung von Christian Nienhaus die Chefredakteure, Verlagsgeschäftsführer und -leiter aus Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Braunschweig sowie des Hamburger Abendblatts und der Berliner Morgenpost zu einer Zeitungstagung in Essen getroffen. Die Ziele: Gegenseitiges Kennenlernen und ein erster gemeinsamer Meinungsaustausch über die Entwicklung der Zeitungen. Wegen des laufenden Kartellverfahrens konnte es jetzt nur darum gehen, Vorstellungen und Visionen auszutauschen.

    So diskutierten die Chefredakteure und Verlagsgeschäftsführer am ersten Tag Ideen, wie wir unsere enorme journalistische Kraft nutzen, voneinander lernen und miteinander arbeiten wollen – und dabei die Identität der Titel bewahren können. Am zweiten Tag stand dann der Verlagsbereich im Fokus. Geschäftsführer und Verlagsleiter tauschten sich u.a. über Best-Practice-Beispiele und Ideen aus Vertrieb, Marketing und Online aus. Da kam viel zusammen: Vom Flugrouten-Radar der Berliner Morgenpost bis hin zur crossmedial gespielten Wahl der Schützenkönigin in der Westfalenpost. Großer Dank an alle Teilnehmer für die engagierte Mitarbeit, den offenen Austausch und vor allem die gute Stimmung. Deutlich wurde: Das Zeitungs-Führungsteam strotzt nur so vor Tatendrang. Und die Kollegialität untereinander ist schon heute groß. Wenn wir so weitermachen, dann kann aus eins und eins tatsächlich drei werden – und vielleicht sogar noch mehr.

    Zu ersten Begegnungen mit dem Springer-Konzernbetriebsrat und den Betriebsräten in Hamburg und Berlin kam es am Mittwoch und Donnerstag. Unter Leitung von Joachim Kopatzki tauschten sich FUNKE-Personaler und Kommunikatoren mit den Springer-Personalvertretungen über Modalitäten des Übergangs in unser Unternehmen aus. Natürlich gab es Meinungsunterschiede im Detail. Im Großen und Ganzen war aber auch dieser Austausch geprägt von Konstruktivität und Kollegialität.

    Auf diesen Sitzungen wurde den Betriebsräten vorab auch ein Brief überreicht, in dem wir drei Geschäftsführer kurz unser Unternehmen vorstellen, ein paar rechtliche Implikationen des Erwerbs der Springer-Titel erläutern und vor allem eines zum Ausdruck bringen: dass wir uns auf die neuen Kolleginnen und Kollegen freuen! Gestern Nachmittag ist unser Schreiben dann von Springer an alle vom „Deal“ betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergeleitet worden. Falls Sie den Brief auch lesen wollen – er hat ziemlich rasch seinen Weg zu newsroom.de gefunden. (Link zum Bericht auf newsroom.de)

    Man muss sich klar machen: Wir sind jetzt mit angezogener Handbremse unterwegs. Denn alle Aktivitäten mit Springer stehen ja noch unter dem Vorbehalt des Kartellamtes. Gar nicht auszudenken, welche Energie freigesetzt wird, wenn wir dann wirklich zusammen arbeiten dürfen! Wir freuen uns darauf!

    In der vergangenen Woche hatten wir in der Freitagsmail ja das Projekt zur Harmonisierung unserer kaufmännischen Funktionen und Prozesse vorgestellt. Der Text wurde lebhaft und durchaus auch kritisch diskutiert. Das ist gut so. Wir kommen nur dann voran, wenn wir uns offen und durchaus auch kontrovers über wichtige Themen in unserem Unternehmen austauschen. Besonders der Begriff „Inseln“ hat manche Gemüter bewegt. Höchste Zeit für ein schönes Beispiel der gelungenen Zusammenarbeit über Inseln hinweg: Im SEPA-Projekt, in dem die zum 1. Februar 2014 erforderlichen technischen Umstellungen des Zahlungsverkehrs (z.B. Verwendung der IBAN) vorbereitet werden, arbeiten über 100 Kolleginnen und Kollegen aus allen Regionen und aus vielen Bereichen – insbesondere Anzeigen, Vertrieb, IT, Buchhaltung, Personal und Finanzen – zusammen. Die Arbeit läuft ausgezeichnet: In der vergangenen Woche wurden die ersten SEPA-Lastschriften unserer Firmengruppe eingezogen. Das ist ein Meilenstein. Dank an alle Beteiligten im Team um Projektleiterin Jutta Demant aus dem Bereich Corporate Finance und Heiko Botsch, der als externer Projektleiter fungiert!

  6. jajaderkartellantrag sagt:

    er bereitet den Verlagsmanagern in Hamburg und Essen wohl doch mehr Sorgen, als gedacht
    http://kress.de/mail/alle/detail/beitrag/123985-nach-aufforderung-des-bundeskartellamts-funke-und-springer-entkoppeln-kartellantrag.html

  7. dieszberichtet sagt:

    Der Funke-Springer-Deal wird vom Bundeskartellamt wohl erst im März 2014 entschieden. Nur die Übernahme von Frauenzeitschriften wie „Bild der Frau“ dürfte problemlos durchgehen.

  8. freitagsmail sagt:

    Hallo,
    bitte stellt die aktuelle Freitagsmail ein.
    Danke!!

  9. nichtssagendwieimmer? sagt:

    wie auch immer, hier ist sie, die aktuelle Freitagsmail
    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    gut, dass es im Alltagstrubel immer wieder Momente gibt, in denen man kurz innehalten und sich einfach nur freuen kann. So ein Grund zur Freude war in dieser Woche der wahre Preisregen, der im Rahmen des European Newspaper Awards auf unsere Regionalzeitungen niederging: Die Thüringer Allgemeine wurde gleich mit vier Preisen ausgezeichnet, die WAZ mit drei und die Braunschweiger Zeitung erhielt einen Preis. Besonders ermutigend finden wir, dass vor allem solche Seiten prämiert wurden, die in ungewohnter Weise lokale Geschichten erzählen oder unseren Lesern ein lebendiges Forum bieten. Gratulation! Wir freuen uns natürlich auch mit unseren künftigen Kolleginnen und Kollegen beim Hamburger Abendblatt und bei der Berliner Morgenpost. Sie haben sensationelle 15 bzw. 14 Auszeichnungen abgeräumt.

    Dass aus den „künftigen“ bald „richtige“ Kolleginnen und Kollegen werden, hat uns auch in dieser Woche wieder sehr beschäftigt. Gleich zum Auftakt der Woche haben wir uns gemeinsam mit Axel Springer dazu entschlossen, unseren Antrag zum Erwerb der Springer-Zeitungs- und Zeitschriften-Titel beim Bundeskartellamt zurückzunehmen. Uns war signalisiert worden, dass ein Aufschnüren des Paketes den Vorgang für alle Beteiligten vereinfachen würde. So ziehen wir jetzt mit vier neuen Anträgen in die Schlacht. Zwei davon reichen wir noch heute ein – einen Antrag für den Kauf der Regionalzeitungen und der Frauenzeitschriften sowie einen für den Erwerb der Programmzeitschriften. Es folgen zwei Anträge zur Gründung von Joint Ventures im Vertrieb und in der Vermarktung. Die Presse hat ja breit und vor allem überwiegend sachlich über die Neubeantragung berichtet. In der Tat halten wir diese neue Vorgehensweise für gut: Die Reduktion von Komplexität führt zu größerer Klarheit und Sicherheit.

    Natürlich wurde auch in dieser Woche wieder in zahlreichen Arbeitsgruppen mit Springer um gute Lösungen gerungen. Am Dienstag saßen wir drei einmal mehr mit dem Vorstand im sogenannten Lenkungsausschuss zusammen. Auch wenn wir im Detail noch manche Meinungsverschiedenheit haben, in einem sind wir uns alle einig: dass wir jetzt ganz rasch zu einem erfolgreichen Abschluss kommen wollen. Das werden wir!

    Den Sinn des Springer-Projektes, die Ziele der FUNKE MEDIENGRUPPE und ihre Strategien haben wir am Montag einem Kreis von rund 50 ausgewählten Bankern in Frankfurt präsentiert. Im Rahmen eines im Finanzer-Jargon „Syndication“ bezeichneten Verfahrens hat unsere kreditgebende Bank UniCredit andere Banken zur Beteiligung an der Finanzierung unseres Deals eingeladen. Die Resonanz war überaus positiv. Natürlich führt man im Rahmen so einer Veranstaltung viele Gespräche. Besonders interessant fanden wir, dass uns immer wieder gespiegelt wurde, wie sehr sich unser Unternehmen in den vergangenen Monaten gewandelt hat. Gar nicht schlecht, daran erinnert zu werden. Kann es sein, dass wir uns grundlegender im positiven Sinn verändert haben als es uns selbst bewusst ist?

    Glücklicherweise gibt es bei FUNKE noch ein Leben neben dem Springer-Deal. Ein überaus lebhaftes sogar. Lassen Sie uns eine von den vielen erzählenswerten Aktivitäten der letzten Tage herausgreifen. Unter dem Motto „Teilen Sie mit uns IHRE Gedanken“ fanden sich am vergangenen Freitag zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des NRW-Verkaufs zu einem „Infomarkt“ im Essener RWE-Stadion ein. Zu Themen wie „eindeutige Preis- und Rabattpolitik“, „kundenfreundliche Angebote“, „Überarbeitung des Provisionsmodells“ oder „Aufbau eines digitalen Produktportfolios“ wurde offen und durchaus auch (selbst-) kritisch diskutiert. Das Ergebnis: Viele originelle konzeptionelle Ansätze, die bis Ende des Jahres umsetzungsreif entwickelt sein sollen. Eine gelungene Aktion!

    Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins Wochenende.

    Herzlichst,

    Ihre

    Manfred Braun Christian Nienhaus Thomas Ziegler

    Schön, dass uns auch diese Woche wieder viele interessante Anregungen und auch manche weiterführende Kritik erreicht haben. Unsere Ausführungen in der vorletzten Freitagsmail zu den „Inseln“ in unserem Unternehmen lösen offenbar immer noch Diskussionen aus. Eigentlich wollten wir in diesem Zusammenhang heute mal etwas sagen zu den fünf (!) Intranets, die es bei FUNKE zurzeit gibt. Tun wir nicht. Wir arbeiten lieber an einem raschen Relaunch. Und geben eine Empfehlung: Schauen Sie doch mal ins allgemeine FUNKE-Intranet. Da finden Sie gerade eine interessante Serie zu unseren vielfältigen digitalen Aktivitäten. Lohnt sich.

  10. freitagsmail sagt:

    wie so nichts sagend, die Mail hat doch eine klare Botschaft: Mit der Funke Mediengruppe geht es weiter aufwärts!

  11. Neugieriger sagt:

    Interessant. Infomarkt. Wurden denn diesmal die Mitarbeiter zu Lösungsansätzen bzw. zur Ideenfindung herangezogen, oder wurde Ihnen wie immer „top down“ nur etwas von den mittlerweile praxisfernen „Führungskräften“ vorgesetzt? Das Thema sollte gerade die Redakteure viel stärker interessieren, denn dort wird das Geld verdient – oder auch nicht – was letztlich über ihre und zahlreiche weitere Arbeitsplätze entscheidet!
    Nur auf sich zu schauen, wird der Sache nicht gerecht und zeigt, wie kleinkariert hier einige denken! (siehe auch „nicht aufzuhalten“ und „ex-mitarbeiter“) Schließlich begründete die GGF stets alle Kündigungen und Sparmaßnahmen vor allem mit den hohen Einbrüchen im Werbemarkt! Die übrigens unaufhaltsam weitergehen werden, beachtet man die Gesetzmäßigkeiten der „Anzeigen-Auflagen-Spirale“!

  12. ehem. mitarbeiter sagt:

    Bitte haltet zusammen. ALLE ABTEILUNGEN!
    Dies war in der Vergangenheit nicht so!
    Wäre eine größere Chance Arbeitnehmer-Interessen durchzusetzen.

  13. innovativ sagt:

    der Hellweger Anzeiger bringt jetzt am Sonntag seine erste digitale Sonntagszeitung heraus
    http://www.newsroom.de/news/detail/$IWBNFPIQGMHL/

  14. freitagsmail sagt:

    und hier ist sie wieder die Freitagsmail der drei Geschäftsführer der Funke Mediengruppe, was uns ja beim Lesen überrascht hat ist der letzte Passus, werden in diesem Jahr nur die Essener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten zum Weihnachtsmarkt eingeladen und der Rest guckt in die Röhre, das wäre ja was!
    Trotzdem allen einen schönen 1. Advent!
    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    einen ganzen Tag der Arbeitswoche verbringen Arbeitnehmer durchschnittlich damit, E-Mails zu bearbeiten. Fast ein weiterer Tag geht für Besprechungen drauf. Das ergab eine Arbeitseffizienzstudie der AKAD Hochschule Leipzig und der Tempus GmbH, für die mehr als 20.000 Bürotätige befragt wurden. Die FAZ berichtete vor einigen Tagen darüber. Interessant auch: Jeder Vierte bekommt mehr als 50 Mails am Tag und wiederum jeder Vierte betrachtet die Hälfte der empfangenen Mails als unproduktiv.

    Mal abgesehen davon, dass wir hoffen, dass Sie unsere Freitagsmails nicht für unproduktiv halten, lohnt es sich doch, über die Ergebnisse dieser Studie gründlich nachzudenken. So ganz unbekannt kommt uns der Befund ja wohl nicht vor, oder? Auch wir kennen die Mail-Flut. Wir vermuten, dass sie in unserem Haus viel mit historisch gewachsenem Absicherungsdenken zu tun hat. Und mit der Verweigerung direkter Kommunikation. Können wirklich wichtige Fragen nicht meistens viel wirkungsvoller im persönlichen Gespräch gelöst werden? Wie sehen Sie das? Und was können wir bei der FUNKE MEDIENGRUPPE Ihrer Meinung nach gegen eine Zeit, Nerven, Kreativität und Produktivität raubende Mail-Flut tun? Wir freuen uns über Ihre Ideen.

    Und sicherlich sollten wir auch über die Meeting-Struktur und -Disziplin in unserem Haus nachdenken. Auch hier würden wir gerne Ihre Ideen zur Verbesserung unserer Besprechungsformen erfahren. Brauchen wir vielleicht einen „Kommunikations-Knigge“? Wie sehen Sie hier die Rolle der Führungskräfte? Und was muss die Geschäftsführung ändern (denn schließlich stinkt der Fisch ja vom Kopf her)? Wir sind neugierig auf Ihre Beiträge.

    Für alle am Springer-Projekt Mitarbeitenden reicht ein Besprechungstag pro Woche im Moment definitiv nicht aus. Wieder wurde an allen Ecken verhandelt – mit den Kolleginnen und Kollegen von Springer, mit dem Bundeskartellamt, mit Anwälten, Bankern, Beratern. Am Dienstag tagte auch noch der Lenkungsausschuss. Es wirkt fast schon komisch, dass wir von Freitag zu Freitag behaupten, wir kämen gut voran, und trotzdem keinen Abschluss finden (!) . Das hängt mit der Komplexität des „Deals“ zusammen. Es sind einfach unglaublich viele Fragen zu klären. Aber ein Ende ist in Sicht.

    Großartig, dass trotz der enormen Belastung durch den Erwerb der Springer-Titel immer noch genug Kraft bleibt für Ideen und Initiativen im „Alltagsgeschäft“. Lassen Sie uns auch heute wieder ein paar Aktivitäten herausgreifen. Am vergangenen Samstag fand die Jahreskonferenz der Westfalenpost in Lennestadt statt. Als Gastredner war Michael Huber, Generalbevollmächtigter der Unternehmen Veltins und Triplum, geladen. Er berichtete eindrucksvoll von dem Erfolgsrezept der Veltins-Brauerei, das in der Heimatverbundenheit liegt, und zog Parallelen zur Aufgabe einer Regionalzeitung: „Das Bewusstsein zum Umfeld ist der Schlüssel zum Erfolg.“

    In dieser Woche gingen unsere Thüringer Zeitungen mit neuen Internet-Auftritten an den Start. Thüringer Allgemeine, Ostthüringer Zeitung und Thüringische Landeszeitung haben die Lesbarkeit ihrer Netz-Beiträge durch veränderte Schriften verbessert, eine klarere Navigation und neue Features eingeführt. Da steckt viel Geist und Arbeit drin. Wir finden, die Mühe hat sich gelohnt. Machen Sie sich selbst ein Bild und klicken Sie die Websites einmal an (Link zur Website der TA, Link zur Website der OTZ, Link zur Website der TLZ).

    Weihnachten rückt näher. Alle Essener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter laden wir herzlich zu einem weihnachtlichen Beisammensein für Mittwoch, den 18. Dezember,in den Innenhof unseres Verlagshauses ein. Wir wollen ab 16 Uhr starten. Wohlgemerkt „ab“. Kommen Sie also, wann es Ihnen passt. Der Innenhof wird in einen kleinen Weihnachtsmarkt verwandelt; winterliche Leckereien, Getränke und weihnachtliche Musik warten auf Sie. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir dieses in vielerlei Hinsicht turbulente Jahr gemeinsam ausklingen lassen könnten.

    Zunächst aber wünschen wir Ihnen einen schönen 1. Advent und ein fröhliches Wochenende.

    Herzliche Grüße

    Ihre

    Manfred Braun Christian Nienhaus Thomas Ziegler

  15. Suppenküche sagt:

    Weihnachten rückt näher. Alle Zusteller aus den Anzeigenblätter laden wir herzlich zu einem weihnachtlichen Beisammensein für Mittwoch, den 18. Dezember,in die Süppenküche Sozialzentrum Maxstraße 71 45127 Essen ein.Wir wollen ab 16 Uhr starten. Wohlgemerkt „ab“. Kommen Sie also, wann es Ihnen passt. Der Innenhof wird in einen kleinen Weihnachtsmarkt verwandelt; winterliche Leckereien, Getränke und weihnachtliche Musik warten auf Sie. Ihre Lohnforderungen ihrer beschissenen Bezüge bringen sie in einem geschlossenen Umschlag mit Wir würden uns sehr freuen, wenn wir dieses in vielerlei Hinsicht turbulente Jahr gemeinsam ausklingen lassen könnten.

  16. Freitagsmail sagt:

    @ S uppenküche. Du machen Scherze :–))) !?

  17. Ex-WRler sagt:

    Der frühere WR-Chefredakteur Frank Bünte meldet sich bei newsroom.de zu Wort. Er kritisiert den WR-Verkauf an Lensing-Wolff: http://www.newsroom.de/news/detail/$IWBNFPMUEKHL/langjhriger_wr-chefredakteur_bnte_funkes_planen_haushaltsauflsung

  18. freitagsmail sagt:

    die Freitagsmail der Funke Mediengruppe-Geschäftsführer an die Belegschaft, heute schon mal am Freitag hier :-))
    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    das war eine stürmische Woche – und das nicht nur wegen „Xaver“. Begonnen hat sie mit einer guten Nachricht: Die Kartellbehörden haben unseren Antrag zum Kauf der Regionalzeitungs- und Frauenzeitschriften-Titel genehmigt. Das ist ein schöner Erfolg unserer gemeinsamen Arbeit. Wir danken allen, die daran mitgewirkt haben! Am Ziel sind wir aber noch nicht. Schließlich besteht unser Paket aus vier Anträgen: Regionalzeitungen und Frauenzeitschriften, Programmzeitschriften, Joint Venture Vermarktung, Joint Venture Vertrieb. Und die Transaktion wird einheitlich abgeschlossen, das heißt wir müssen alle Anträge im Kasten haben, damit der Kauf rechtswirksam wird. Unser Zeitplan sieht weiterhin so aus: Wir rechnen mit den übrigen Entscheidungen der Kartellbehörden und mit einem Abschluss des gesamten Verfahrens (dem sogenannten „Closing“) im Frühjahr 2014.

    Eine Voraussetzung dafür, dass das funktionieren kann, ist natürlich die Unterzeichnung des Hauptvertrages. Auch in dieser Woche ist intensiv daran gearbeitet worden, dass es bald soweit sein kann. Die Kollegen um Herrn Kopatzki verhandelten inzwischen in der dritten Runde über die Details des Übergangs der Axel-Springer-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in unser Haus. Am Dienstag tagte einmal mehr der Lenkungsausschuss in Berlin. Unsere Controller und Finanzer befinden sich im Dauereinsatz. Was für eine Dynamik! Wir biegen jetzt auf die Zielgerade ein. Es wird aber auch wirklich Zeit.

    Jede Menge Dynamik gibt es aber auch jenseits des „Springer-Deals“. Lassen Sie uns heute wieder ein Schlaglicht – mehr kann es hier nicht sein – auf einige der vielen Aktivitäten werfen, die unser Medienhaus lebendig machen. In Thüringen läuft zurzeit ein interessantes Projekt zur Messung der „Einschaltquoten“ der Artikel in TA und TLZ. Stichprobenartig lassen täglich mehr als hundert ausgewählte Leserinnen und Leser mittels eines Scanstiftes die Redaktion wissen, was und wie viel sie aus ihrer Tageszeitung lesen. Die Ergebnisse liefern hochinteressante Einsichten. So stürzen sich die Leser offensichtlich auf diejenigen Texte, in denen die Autoren Gesicht und Kante zeigen, also Kommentare und Kolumnen. Und sogar recht lange Texte kommen gut an, wenn das Thema gut aufbereitet ist und Aufmerksamkeit weckt. Das Projekt dauert noch einige Wochen. Die detaillierten Ergebnisse sollten die Thüringer Kolleginnen und Kollegen zu gegebener Zeit uns allen vorstellen. Wir halten aber heute schon einmal fest: Der Journalismus lebt! Und guter Journalismus findet seine Leser!

    Und trotzdem müssen wir uns Gedanken um zusätzliche Erlösquellen machen. Auch hier hatten die Thüringer Kolleginnen und Kollegen eine gute Idee. Pünktlich zum Weihnachtsfest startete die ZGT mit „Kaufhaus Mitte“ ein regionales Einkaufsportal im Netz. Auf der Plattform bieten ausgewählte Produzenten aus Mitteldeutschland, darunter viele alteingesessene Familienbetriebe, ihre Waren an. Wir finden, das ist sehr schön gemacht (Link zu Kaufhaus Mitte). Was meinen Sie?

    Es weihnachtet sehr. Schön, dass sich viele Kolleginnen und Kollegen gerade in der Adventszeit sozial engagieren. Auch dazu heute ein Beispiel von vielen. Die Mitarbeiter der FUNKE Logistik in Hagen sammeln gemeinsam mit dem Roten Kreuz Kleider für bedürftige Bürger. Eine wunderbare Aktion, danke für Ihren Einsatz!

    Wir wünschen Ihnen einen lustigen Nikolaustag und ein erholsames, hoffentlich windstilles Adventswochenende.

    Ihre

    Manfred Braun Christian Nienhaus Thomas Ziegler

    Zu unserer Bemerkung über die Mail- und Meeting-Kultur bei FUNKE in der vergangenen Freitagsmail erreichten uns zahlreiche Rückmeldungen. Da gab es sehr offene Einschätzungen zu dem bei uns verbreiteten Absicherungsdenken, kluge Ansätze zum Aufbau einer Vertrauenskultur und ganz konkrete Vorschläge, wie man der täglichen Mail-Überdosis Herr werden kann. Danke sehr! Jetzt müssen wir etwas daraus machen. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Wir gehen das aber an.

    Und noch etwas: In der Freitagsmail vor drei Wochen haben wir auf das gelungene, standortübergreifende Projekt zur SEPA-Einführung hingewiesen. Jetzt hörten wir: Unsere Kolleginnen und Kollegen aus der VGB (Verlagsgruppe Bahn) waren noch ein paar Tage früher fertig mit ihrer SEPA-Umstellung. Gratulation! Übergreifende Zusammenarbeit ist gut, interner Wettbewerb auch. :-)

  19. […] Medien II: die Freitagsmail der Funke Mediengruppe-Geschäftsführer an die Belegschaft, heute schon mal am Freitag … medienmoral […]

  20. lammertforderthaltung sagt:

    der Bundestagspräsident Norbert Lammert sprach auf dem Jahrestreffen der WAZ-Redaktion
    http://www.derwesten.de/politik/lammert-fordert-von-der-zeitung-vor-allem-haltung-id8749453.html

  21. digitaleoffensive sagt:

    der Hellweger Anzeiger erscheint jetzt auch am Sonntag, mit einer nur digital verfügbaren Sonntagsausgabe
    http://www.drehscheibe.org/interview-mit-volker-stennei-2013.html#.UqWcit4vst0.facebook

  22. einsichten sagt:

    @ freitagsmail: es ist ja nicht besonders überraschend, was die Funke Mediengruppe mit ihrer Einschaltqoutenmessung bei ihren Titeln in Thüringen herausgefunden hat: “ So stürzen sich die Leser offensichtlich auf diejenigen Texte, in denen die Autoren Gesicht und Kante zeigen, also Kommentare und Kolumnen. Und sogar recht lange Texte kommen gut an, wenn das Thema gut aufbereitet ist und Aufmerksamkeit weckt.“
    Nur, warum wird das nicht in der Praxis konsequent umgesetzt?

  23. abgang sagt:

    Erik Peper, bislang in der <Funke Mediengruppe für Digitales zuständig, wechselt zu einer ProSieben/ SAT1.-Gruppe
    http://www.dwdl.de/nachrichten/43859/exwazmann_peper_verstaerkt_myvideofuehrung/

  24. freitagsmail sagt:

    hier die aktuelle Freitagsmail der Funke Mediengruppen-Geschäftsführer. Die gegen Ende des Mail gepriesenen Zimtsterne werden wir natürlich gleich morgen backen und wünschen allen Blogleserinnen- und Lesern einen ruhigen 3. Advent

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    thank god it´s friday… Der Titel des Filmklassikers beschreibt unsere Stimmung am Ende dieser Woche ganz gut. Sie war für uns – wieder einmal – geprägt von unzähligen Gesprächen und Verhandlungen im Zusammenhang mit dem Kauf der Regionalzeitungs- und Zeitschriften-Titel von Axel Springer. Alle Beteiligten wollen nun endlich zum Abschluss kommen. Und es sieht gut aus: Nur noch einige wenige Punkte sind zu klären, bevor wir den Hauptvertrag unterzeichnen können. Auch die Gespräche mit den Kartellbehörden gehen voran. „Auf der Kippe“, wie einige Mediendienste unkten, steht nichts. Im Gegenteil: Es zeichnen sich überall Lösungen ab, die gestalt- und umsetzbar sind.

    Natürlich verfolgen wir schon jetzt genau, was unsere künftigen Kolleginnen und Kollegen bewegt. Vor einigen Tagen sind Redaktion und Verlagsbereiche der Berliner Morgenpost aus dem Axel-Springer-Haus in Kreuzberg in neue Räume am Kurfürstendamm 22 im „Neuen Kranzler-Eck“ gezogen. Am Mittwochabend luden Chefredaktion und Verlagsgeschäftsführung alle Mitarbeiter zur Einweihung der neuen Büros ein. Von uns nahm Christian Nienhaus teil, um deutlich zu machen, dass wir uns mit den Kolleginnen und Kollegen über die neuen, schönen Räume im Herzen der Stadt freuen.

    Hohen Besuch bekam am vergangenen Samstag die WAZ. Auf dem Jahrestreffen der Redaktion hielt Bundestagspräsident Norbert Lammert ein leidenschaftliches Plädoyer für Qualitätsjournalismus. Gründlichkeit müsse vor Schnelligkeit gehen, ein fundierter Text könne wichtiger sein als ein Bild, das manchmal nur an der Oberfläche bleibe, Medien hätten die Aufgabe, Haltung und Orientierung zu vermitteln. Der Bundestagspräsident hat keinen Hehl aus seiner Liebe zu Print gemacht. Wir finden gedruckte Zeitungen ja auch toll. Aber kann man die von Lammert genannten Kriterien an den Qualitätsjournalismus nicht auch Digital umsetzen? Wir finden schon. Das beweisen unsere verschiedenen Online-Angebote doch täglich. In diesem Zusammenhang: Schön, dass es jetzt alle NRW-Tageszeitungen auf Smartphones – und zwar solchen mit iOS- und Android-Betriebssystemen – gibt. Die Apps „WAZ mobil“, „NRZ mobil“, „WP mobil“, „WR mobil“ und „IKZ mobil“ sind ab sofort kostenlos verfügbar.

    Wir wollen und müssen im digitalen Bereich noch stärker werden – wohlgemerkt ohne Print zu vernachlässigen. Deshalb freuen wir uns, dass Stephan Thurm ab dem 1. Januar zu uns kommt. Er ist ein erfahrener Manager im regionalen Internet-Geschäft, war viele Jahre in Vorarlberg als CEO von Russmedia Digital am Aufbau regionaler und überregionaler Internet-Dienste beteiligt, hat als Geschäftsführer Marketing/Sales Erfahrungen im Zeitungsgeschäft bei den Vorarlberger Nachrichten gesammelt und dort den Corporate-Digital-Venture-Bereich entwickelt. Zuletzt baute er im Bereich der Ippen Mediengruppe eine Serie von regionalen Internet-Portalen wie rosenheim24.de sowie lokale Rubrikenmärkte auf. Er wird eine wichtige Rolle bei der Integration der Digital-Aktivitäten der Springer-Titel spielen und direkt an Thomas Ziegler berichten. Unterstützt wird er von Alexander Rüben, den viele von Ihnen als Referenten von Thomas Ziegler kennen. Alexander Rüben möchte und wird zum 1. Januar in den Digitalbereich wandern und direkt an Stephan Thurm berichten. Und Mark-Oliver Multhaup, Geschäftsführer von FUNKE DIGITAL, wechselt ab dem 1. Januar in die Chefredaktion der WAZ und des Content Desks und übernimmt dort die Position des geschäftsführenden Redakteurs. Er behält die Verantwortung für die Content- und Produktionspools und für den Geschäftsbereich flinq.de bei FUNKE DIGITAL. Wunderbar, dass diese Kollegen an Bord sind! Wir wünschen Freude und Erfolg bei den neuen Aufgaben!

    Ruhig klingt das Jahr nicht gerade aus. Überall wird fieberhaft gearbeitet. Auch in Ismaning, wo gerade letzte Vorbereitungen für die Herausgabe der zweiten „Herzstück“-Ausgabe getroffen werden. Das erste Heft dieses hochwertig gemachten Frauenmagazins, das Inspirationen für Leib und Seele verspricht, ist gut gelaufen. Am 19. Dezember geht nun eine Weihnachtsausgabe an den Start. Vor dem Hintergrund der vielen Aktivitäten in unserem Haus muss man beim Titelthema ein bisschen lächeln: Die Kraft der Stille.

    Stille und Erholung wünschen wir Ihnen für das dritte Adventswochenende. Sollte es Ihnen dann aber doch allzu still werden, dann schauen Sie doch mal in das Heft „Das neue Adventsbacken“, das die Kolleginnen und Kollegen von der LandIDEE vor einigen Wochen auf den Markt gebracht haben. Kleiner Tipp: Besonders gut schmecken die Zimtsterne.

    Herzliche Grüße

    Ihre

    Manfred Braun Christian Nienhaus Thomas Ziegler

  25. pro DJV sagt:

    Ich finde die Freitagsmails überraschend gut. Knackig geschrieben. Klare Antworten. Und offenbar scheinen die Geschäftsführer auch über sich selbst lachen zu können. Das kannte man von Nienhaus ja bisher nicht. Macht also gute Laune. Und ist ein schöner Kontrast zur Miesepetrigkeit, die so gerne vom DJV verbreitet wird. Da können wir beim DJV eine ganze Menge von lernen…

  26. neuespersonal sagt:

    soll neue Strategen umsetzen bei der Funke Mediengruppe
    http://meedia.de/print/funke-mediengruppe-richtet-vermarktung-neu-aus/2013/12/30.html

  27. neueprodukte sagt:

    die Funke Mediengruppe hat eine „Zeitung für die Hosentasche“, sprich Apps ihrer Tageszeitungen für das Smartphone entwickelt
    http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Funke-Mediengruppe-Eigene-Smartphone-Apps-fuer-NRW-Zeitungen-_118423.html

  28. paywallbeiderwaz sagt:

    nach Informationen des Pottblogs sollen die NRW-Zeitungstitel der Funke-Mediengruppe noch im 1. Quartal 2014 eine Paywall (=Bezahlschranke) bekommen
    http://www.pottblog.de/2014/01/06/neue-zeitungs-apps-vorgestellt-und-funke-mediengruppe-zieht-nach-paywall-fuer-waz-nrz-wp-ikz-und-zombie-zeitung-wr-kommt-bald/

  29. weiterabwärts sagt:

    die Auflagenentwicklung der Zeitungstitel in der Funke mediengruppe entwicklet sich weiter nur in eine Richtung: Abwärts: Noch einmal 8,9 Prozent wurde gegenüber dem Vorjahr verloren laut neuesten IVW-Zahlen, die meedia.de ausgewertet hat:
    http://meedia.de/print/zeitungs-ivw-bild-und-bams-verlieren-8/2014/01/21.html

  30. Zitronentörtchen sagt:

    Die Ruhr Nachrichten haben die Paywall vor wenigen Wochen eingeführt. 20 Artikel pro Monat sind gratis, danach muss bezahlt werden. An meinem eigenen Verhalten als Leser sehe ich, dass auf diese Weise kein Zubrot zu verdienen ist.

  31. Romio34 sagt:

    Die Meinungsfreiheit wird immer weiter mit den Füßen getreten.

  32. Zitronentortenesser sagt:

    @zitronentörtchen

    Da werden die bei den Ruhrnachrichten aber ganz schlimm weinen über dein Verhalten, schließlich haben sie an dir bisher auch nur ein paar Cent verdient. Solche Kunden brauchen Unternehmen nicht, egal in welcher Branche. Du bist als Kunde uninteressant und kostet nur, wenn man IT-Kosten gegenrechnet. Und tschüss, schmarotz woanders weiter, so lange es geht.

  33. Zitronentörtchen sagt:

    @zitronentortenesser
    Leider verstehe ich die Logik nicht!

  34. Mr. Brett sagt:

    @Zitronentörtchen. Vor Jahren gab es hier im Blog mal die treffliche Parabel mit den schlauen Bäckern. Die wollte ihre Brötchen erst verschenken – und dann ganz plötzlich wieder Geld dafür haben….

  35. Mr. Brett sagt:

    Korrektur: Die haben ihre Brötchen erst verschenkt, und wollten dann ganz plötzlich wieder Geld dafür haben. 😉

  36. Nee sagt:

    Kein Klick für Lensing, Keine Zeit für Reitz.

  37. wpsuchtsoundlogo sagt:

    will aber nicht so recht dafür zahlen
    http://www.jawl.net/wie-klingt-eigentlich-eine-zeitung/2014-02-21/

  38. Aktuell: Controller gesucht sagt:

    Da geht noch was:
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    Controller (m/w) in Düsseldorf für die Medienbranche!
    Für meinen Mandanten aus der Medienbranche in Düsseldorf suche ich ab sofort einen Controller (m/w)!
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    Ihre Aufgaben:
    .
    In einem Team von fünf Mitarbeitern sind Sie verantwortlich für das operative Controlling. Sie unterstützen die Kosten- und Prozessoptimierung, optimieren das Kennzahlenmodell, begleiten und erstellen Businesspläne und unterstützen die Portfoliooptimierung. Darüber hinaus zählen die monatliche Soll-Ist-Analyse von Umsatz, Kosten, Ergebnis sowie der relevanten Kennzahlen, die selbstständige Erarbeitung von Prognoserechnungen, die Koordination und Erstellung der operativen Planung und Mittelfristplanung sowie die Vorbereitung und Durchführung betriebswirtschaftlicher Analysen zu Ihren Aufgaben.
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    Ihr Profil
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    • Abgeschlossenes Studium der Be¬triebs¬wirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzwesen oder Controlling
    • Mehrjährige Berufserfahrung im Controlling
    • Idealerweise Erfahrung in der Medien- oder Kommunikationsbranche
    • Exzellente Excel Kenntnisse
    • Fundierte SAP FI und CO Kenntnisse
    • Idealerweise Erfahrung in Planungs- und Reportingtools
    • Gute Englisch Kenntnisse
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    Es erwartet Sie eine spannende Herausforderung in einem namhaften Unternehmen aus der Medienbranche. Sie erhalten die Möglichkeit sich persönlich und fachlich weiter zu entwickeln.
    .
    Ich freue mich über Ihre Bewerbung an x@yz.com

  39. personelleabgänge sagt:

    nach noch unbestätigten Informationen des Branchendienstes Kontakter sollen bei der Funke Mediengruppe zwei prominente Abgänge anstehen. Dem bisherigen Chefredakteur des Westfalenpost in Hagen, Stefan Kläsener soll ein Angebot des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages vorliegen. Ausserdem soll Karin Hilbert, Verlagsgeschäftsführerin und zuletzt verantwortlich für das Anzeigengeschäft der Funke -Tageszeitungen und der Anzeigenblätter, die Funke Mediengruppe verlassen. Sie gilt als enge Vertraute von Christian Nienhaus, der ebenfalls nicht mehr für die Gruppe tätig ist.

  40. braunschweig sagt:

    auch wenn es sich hier um einen NRW-Blog handelt, sei hier mal die Frage gestattet, was denn eigentlich in Braunschweig bei der zur Funke Mediengruppe gehörenden Braunschweiger Zeitung abgeht? Da haben sie wohl schon Anzeigenverkauf in eine andere Gesellschaft, natürlich Tariffrei, abgegeben. Es laufen fast eine Hsndvoll Beschlussverfahren zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber vor dem Arbeitsgericht. Verlagsgeschäftsführer Harald Wahls, so wird berichtet, gefalle sich wohl in der Rolle der Axt im Walde. Die Personalchefin soll auch schon frustriert von Bord gegangen sein…..