Münstersche Zeitung will „Sanierungsfusion“ mit Westfälischen Nachrichten

Die vom Dortmunder Medienhaus Lensing herausgegebene Münstersche Zeitung (MZ) will ihre Ausgaben in Münster, Greven und Steinfurt mit  dem Mitbewerber Westfälische Nachrichten fusionieren. Ein entsprechender Antrag auf eine Sanierungsfusion sei beim Bundeskartellamt gestellt worden, erfuhren die Beschäftigten am 1. August auf einer Betriebsversammlung der MZ, an der auch der Herausgeber Lambert Lensing-Wolff teilnahm.

Als Grund für den Fusionsantrag verweist der Verlag auf die schlechte wirtschaftliche Entwicklung der Ausgaben. Angesichts der nachrangigen Wettbewerbsposition gegenüber dem Marktführer Westfälische Nachrichten und der sinkenden Anzeigenerlöse sei die MZ seit Jahren defizitär. Die Prüfung des Antrags kann einige Monate dauern.

Gerüchten zufolge sollen alle Ausgaben der Münsterschen Zeitung in Münster, Greven und Steinfurt eingestellt werden, falls das Kartellamt die Fusion ablehnt. Das vom Medienhaus Lensing herausgegebene Anzeigenblatt „kaufen+sparen“, die Emsdettener Volkszeitung und die Münsterland Zeitung in Ahaus soll dem Vernehmen nach unverändert weiter erscheinen

Die Journalistengewerkschaften dju in ver.di und DJV-NRW befürchten erhebliche Arbeitsplatzverluste durch die angestrebte „Sanierungsfusion“. Wie viele Beschäftigte aus Redaktion, Verkauf und Vertrieb davon betroffen sein werden, ist derzeit offen.

248 Antworten zu “Münstersche Zeitung will „Sanierungsfusion“ mit Westfälischen Nachrichten”

  1. Berufung sagt:

    der Landwirtschaftsverlag in Münster/ Hiltrup geht jetzt in Berufung gegen die einstweilige Verfügung des Landgerichts Münster
    http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-2110513.html

  2. Beschwerde über die WN beim Presserat sagt:

    Mit der Berichterstattung der Westfälischen Nachrichten (WN) wird sich am 15. September diesen Jahres der Beschwerdeausschuß 2 des Deutschen Presserates beschäftigen. Ein Beschwerdeführer hatte gegenüber dem Deutschen Presserat einen Verstoß gegen Ziffer 7 des Pressekodex (Trennung von Werbung und Redaktion) in der Berichterstattung der WN moniert, danach muss eine klare Trennung von redaktionellen Texten und Veröffentlichungen zu werblichen Zwecken gewährleistet sein. Sollte der Presserat der Auffassung des Beschwerdeführers folgen, wird eine Rüge gegen die WN ausgesprochen, die auch in der Zeitung selbst publiziert werden muss. Die Entscheidungen des Presserates werden veröffentlicht. Im Presserat sitzen gewählte Vertreterinnen und Vertreter der Verlegerverbände und der Journalistengewerkschaften dju in ver.di und DJV.

  3. Nachfrage sagt:

    @Beschwerde beim Presserat: Da es eine Nachfrage gab, um welchen Artikel oder welche Artikel in den Westfälischen Nachrichten es sich gehandelt hat, über die die Beschwerde beim Presserat eingelegt wurde, hier noch die Zusatzinfo
    Es ging um eine Serie mit diversen Mobilitätskonzepten in Münster und der Region im Lokalteil Münster der Westfälischen Nachrichten. Unter den Seiten waren Anzeigen von ausgerechnet den Unternehmen, die auch im Text vorkamen und teilweise mit Zitaten gewürdigt wurden. Entweder gab es zuerst die Anzeigen und dann den Text oder umgekehrt. Jedenfalls waren die redaktionelle Seiten nicht als Anzeige der oder Sonderveröffentlichung markiert. Das wäre presserechtlich gesehen noch das Mindeste gewesen…

  4. Ich wünschte mir... sagt:

    …diesen welt- und lebensfremden Presserat würde niemand mehr ernst nehmen.

  5. aufgegriffen sagt:

    die Deutsche-Journalisten-Union (dju) in ver.di Münsterland hat die Beschwerde jetzt ebenfalls aufgegriffen
    http://dju-muensterland.de

  6. joint venture sagt:

    Gruner+Jahr und der Landwirtschaftsverlag aus Münster wollen jetzt ein Joint Venture eingehen, an denen beide Verlage 50 Prozent halten werden, die Hamburger bringen vier Titel darunter das traditionsreichen „Essen+Trinken“ ein, die Münsteraner „Einfach hausgemacht“ und den oft kopierten aber nie erreichten Super-Erfolgstitel „Landlust“. Die Redaktionen sollen an unterschiedlichen Standort verbleiben – erstmal. Der Deal bedarf noch der Genehmigung des Kartellamts
    http://www.lv.de/presse/presseinformationen/details/gruner-jahr-und-landwirtschaftsverlag-muenster-planen-gemeinsames-unternehmen-mit-landlust-u/

  7. auflagenzahlenwnmz sagt:

    Dr. Benedikt Hüffer und Dr. Eduard Hüffer, die die Zeitungsgruppe Münster leiten, in denen die Münstersche Zeitung und die Westfälischen Nachrichten erscheinen, lassen nichts aus, um den noch verhaltenen Sinkflug der Blätter zu stoppen. Die beiden Cousins haben (trotz eines, wie sie selber schrieben, guten ersten Halbjahres 2015) In einem Schreiben (und auch in einem Artikel in der vorletzten Aschendorff intern-Ausgabe) ihre Mitarbeiter im Verlag Aschendorff aufgefordert, mit einem günstigen Mitarbeiter-Abo nicht nur die WN sondern auch die im November 2014 übernommene MZ zu beziehen, eine eher aberwitzige Idee, weil diese mit ein und dem selben Lokalteil und nur mit unterschiedlichem Mantel erscheinen. Im aktuellen Aschendorff intern schreibt der Betriebsrat in seiner Kolumne dazu, „dass das Schreiben der Geschäftsleitung dazu bei vielen für Empörung gesorgt hat, da sie sich unter Druck gesetzt fühlten“. Der Schuß ist also wohl eher nach hinten losgegangen.
    Im übrigen hat sich der Betriebsrat des Verlags Aschendorff, der vielfältige personelle Veränderungen in einem „turbulenten Quartal“ zu verkraften hatte, die Teilnahme an einem „Teambuilding“-Seminar gegönnt, um zukünftig „noch selbstbewußter, aktiver und professioneller auftreten zu können. Viel Spaß dabei!

  8. auflagen affäre sagt:

    die Aschendorff Auflagen-Affäre sorgt inzwischen bundesweit für Schlagzeilen, man merkt es ist wohl noch Sommerloch
    http://meedia.de/2015/08/17/billiger-auflagen-trick-aus-muenster-mitarbeiter-sollen-die-eigene-zeitung-mehrfach-abonnieren/

  9. twitter sagt:

    via Twitter ist wohl ein hübsches Etikett für die Hüffersche Auflagenaffäre verbreitet worden: Aschendorff Abogate :-))

  10. Peinlich sagt:

    Mag ja sein, dass ihr einen Hass auf euren Ex-Arbeitgeber habt, aber auch dieses Nachtreten ist peinlich. Außerdem wurde da eine Mücke zum Elefanten aufgeblasen. Sonst keine Probleme?

  11. BR-Vorsitzender abgewählt sagt:

    auf einer Betriebsratssitzung gestern ist Gerd Reiker, der langjährige BR-Vorsitzende des Medienhauses Aschendorff (Zeitungsgruppe Münster/ Westfälische Nachrichten/ Münstersche Zeitung) mit deutlicher Mehrheit abgewählt worden. Zum neuen Vorsitzenden wurde Ulrich Indenbrinken aus der IT-Abteilung gewählt, stellvertretende BR-Vorsitzende bleibt Bianca Diekmann-Spieß, die im Produkt- und Plattformmanagement von Aschendorff tätig ist. Im Gremium hatte es schon länger Meinungsverschiedenheiten gegeben.

  12. Aschendorff Abogate sagt:

    mit dem Aschendorff Abogate hat sich jetzt auch noch Gerrit Hoekman in der Jungen Welt beschäftigt
    http://www.jungewelt.de/2015/08-20/008.php

  13. Frage sagt:

    Peanuts, ganz ehrlich.
    Aber ich hätte da mal wieder ´ne Frage:
    Was ist eigentlich die Münstersche Volkszeitung?

  14. wnmzam wahlkampfarena sagt:

    meine Güte was war das für eine trostlose Übertragung gestern aus der Wahlkampfarena im Cineplex mit den vier münsterschen OB-Kandidatenx, die die vereinigten Medienbetriebe von Münster WN/MZ und Radio AM zu verantworten haben , very amateurish, very poor, eine einzige mickrige Kamera mit einer einzigen Einstellung, kein Schwenk ins Publikum möglich, kein nichts, kein gar nichts, auch der Ton kaum zu verstehen, da braucht man sich nicht wundern, wenn man auf nicht mehr 300 Zuschauer im Netz kommt, so schafft man es selbst den politikinteressiertesten Wähler zu vergraulen. Und das war ja wohl eher nicht Sinn der Veranstaltung, oder?

  15. Very poor sagt:

    Very poor ist auch Ihre Rechtschreibung..

  16. wir verkaufen unser Oma ihr klein... sagt:

    die Zeitungsgruppe Münster (Westfälische Nachrichten/ Münstersche Zeitung) ist ja immer einfallsreich wenn es darum geht, neue Einnahmequellen aufzutun, aber ob man sich als Qualitätszeitung einen Gefallen damit tut, so etwas auf der 1. Seite des Lokalteils anzukündigen? Oder ist das jetzt ein Teil des Leser-Schnäppchen-Services den ich als altmodischer Mensch nicht verstehe? Hm. In diesem Sinne, wir verkaufen unser Oma ihr klein Häuschen
    https://ms.kaufdown.de/index.htm

  17. Nervig sagt:

    Ich wäre auch wütend, wenn ich entlassen worden wäre, aber macht endlich mal einen inneren Frieden mit Euch selbst. Ständig diese Albernheiten gegen WN/MZ, mich als Außenstehender und Funky nervt das. Alles Nichtigkeiten.

  18. hömma sagt:

    hömma, Kollege vonne Funky, nu gib ma hier nich den genervten, von wg. Albernheiten und inneren Frieden, 1, Wir sind die Hauptstadt des westfälischen und inneren Friedens, und 2. wenn wir Mönsteraner uns hier wat vertellen wollen, dann mak wie dat ock, capicse Du ollen Quengelanton?!!!

  19. Do legst di nieda! sagt:

    mit einem sogenannten Oktoberfest-Spezial und mit für den durchschnittlichen Westfalen schwer verständlichen bajuwarischen Werbesprüchen versucht die Zeitungsgruppe Münster die offensichtlich dahinsiechende Auflage ihrer lokalredaktionslosen Münsterschen Zeitung mit Dumpingpreisen zu retten. Wer der Ansprache „Des wui i hobn“ folgt, bekommt das Blatt zwei Monate lang für schlappe 19.90 Euro in den Briefkasten. Und noch eine kostenlose Prämie dazu, wahlweise für den Herren ein Fürstenberg Premium Pilsner 5 Liter Fass und für die Dame einen Reifendehl Shopper XS Edition Bavaria. Was dazu wohl Kaiser Franz sagen würde…Hergeschenkt?

  20. Langweilt mich sagt:

    Langweilt mich. Langweilt mich.

  21. Very poor sagt:

    Dann plaudernse doch ma ausm Nähkästchen. Vielleicht wird’s dann ja spannender.

  22. Langweilt mich sagt:

    Was wollt ihr eigentlich mit diesem albernen MZ/WN-Bashing bezwecken? Ja mei, ihr könnt sowas hier hereinschreiben und dann? Wahrscheinlich bibbert jetzt die gesamte Führungsetage wegen des Postings zum Oktoberfest-Spezial und kein Kunde will das mehr haben… Es ist wie in der Zeitung: Entweder echte News oder sein lassen.

  23. lesezwang sagt:

    @langweilt mich, lieber Blogleser, es besteht ja kein Lesezwang für diese Seite, wenn Sie sich hier langweilen, warum besuchen Sie nicht eine andere Seite im Internet, ich hab gehört, es soll noch noch ein zwei andere Seiten geben, manche davon sogar mit Bilden, und die Führungsetage der Zeitungsgruppe Münster wird schon genug Krokodilstränen darüber vergossen haben, dass der alte Betriebsratsvorsitzende nicht mehr im Amt ist, und nun neue gewerkschaftlich orientierte, gut informierte und gut beratene Leute das Ruder übernommen haben, da ist das mit dem Durchregieren im Betrieb nicht mehr ganz so einfach

  24. Langweilt mich sagt:

    Ich lese hier, weil ich echte News z.B. von Funke finde. Da brauche ich keine Albernheiten aus Münster.

  25. gegenrede sagt:

    Lieber Langweiler, ich bin nur hier um die sogenannten Albernheiten aus Münster zu lesen, das ist doch alles hochspannend, mal hinter die Kulissen der münsteraner Medienbetriebe zu gucken, also mach hier lieber hier kein Fass auf, was Du hinterher nicht mehr zukriegst.

  26. ehemaliger sagt:

    Mit Ulrich Indenbirken habt ihr euch als BR Vorsitzenden den Elefant im Porzellanladen in Haus geholt.
    Diese Nummer hatte er vor vielen Jahren auch schon bei der Funke Gruppe versucht, ist aber kläglich gescheitert und hat dann zum Wohl aller seine sieben Sachen gepackt und ist weitergezogen.

  27. aktueller sagt:

    ach geben wir dem neuen BR-Vorsitzenden und seiner Stellvertreterin beim Aschendorff Verlag mal einfach eine faire Chance, schlimmer als vorher kann es nicht kommen…Sie agieren ja auch nicht allein, sondern mit einem 13köpfigen Gremium!

  28. wn für lau sagt:

    hier mal wieder eine der beliebten Albernheiten aus Münster, die Verleger der Westfälischen Nachrichten waren wohl so happy über den Ausgang der OB-Wahl in Münster, wo sich der CDU Amtsinhaber gleich im ersten Wahlgang durchsetzen konnte und nun weitere fünf Jahre mit wechselnden Mehrheiten im Rat regieren darf, dass sie die Zeitung sogar für lau in der Stadt verteilen liess, jedenfalls gab es im Eingang des viel frequentierten E-Centers in der Friedrich-Ebert-Strasse gleich ein großer Haufen Zeitungen mit der frohen Botschaft auf den Titel, weg wie warme Semmel ging das Blatt aber auch für lau nich…

  29. Ist doch prima sagt:

    Sympathische Werbeaktion, gut gemachtz!

  30. aschendorff intern sagt:

    bei den Aschendorffs an der Hansalinie und vielleicht auch anderen Betriebsstätten des Unternehmens gibr es wohl schon seit fünf Wochen – seit dieser historischen Zäsur – einen Aushang der Geschäftsleitung (das sind die Doctores Hüffer), in denen sich diese zu den Veränderungen im Betriebsrat, insbesondere an dessen Spitze, äußern. „Wir sind entsetzt und tief bewegt über die Art und Weise der Veränderung“, heisst es in dem Aushang vom 20. August. Und die Besorgnis der Führungsriege wird dann noch verstärkt, weil für die Abwahl des alten BR-Vorsitzenden „unterschiedliche Auffassungen über die Ausrichtung und die Arbeit des Betriebsrats“ angegeben wurde. Na sowas! Und dann hatte der Betriebsrat, der nach Auffassung der Doctores dem Unternehmen Aschendorff „dienen“ soll, zu diesem Vorgang noch nicht einmal „vertiefende Informationen an die Geschäftsleitung“ übermittelt. Also. Kann mal irgendjemand erklären, was die damit zu tun haben, außer dass sie natürlich irgendwie davon betroffen sind? Aber eigentlich hätte es für die Doctores in diesem Falle heissen müssen: Tacet! Schweige! Aber dann so ein Trauerlamento auf abgewählte BR-Vorsitzende anzustimmen, eigenartig!

  31. Der neue Alte sagt:

    …ist bei Aschendorff in Münster wieder da. Thilo Grickschat, der Druckzentrum-Macher erst in Münster und dann in Bielefeld fürs Westfalenblatt, an dem die Verleger Hüffer ja nicht ummaßgeblich beteiligt sind, ist zurück an alter Wirkungsstätte. Grickschat ist wieder der Mächtgiste nach den Hüffers bei WN: Chef des Druckzentrums, der Logistik und IT.
    Der arme Herr Dust, der seit 2011 bzw. 2014 die drei Bereiche dann geführt hat, war wohl nur eine Interimslösung. Er hat Aschendorff „aus organisatorischen Gründen“, wie die Verleger im Intranet mitteilen, verlassen.
    Seit der Übernahme der Münsterschen Zeitung durch Aschendorff vor einem Jahr war Grickschat auch noch dort der Krisenmanager, dafür musste er dann nicht mehr nach Bielefeld pendeln. Und nun hat er wohl so viel Zeit gewonnen, dass die Geschäftsführung der AGM Anzeigenblattgruppe Münsterland GmbH auch noch drin sitzt. Haupterzeugnis dürften die Hallo-Anzeigenblätter im Münsterland sein.

  32. nachgefragt sagt:

    haben sie Westfälischen Nachrichten denn eigentlich die Rüge die sie im September vom Presserat kassiert haben, wg. der unzulässigen Vermischung von Redaktion und Werbung inzwischen im Blatt abgedruckt? Mir ist nichts dergleichen untergekommen!
    http://www.presserat.de/fileadmin/user_upload/Thema_des_Monats/Pressemitteilung_DPR_Beschwerdeausschuesse_Sept_2015.pdf

  33. Harmonie auf den Anzeigenblattmarkt sagt:

    für weniger Konkurrenz und für mehr Harmonie wollen die beiden Verlage sorgen, die in Münster Anzeigenblätter herausgeben. Kaufen+sparen, das inzwischen der Rheinenser Verlegerin Altmeppen-Rekers gehört, will ab 2016 seine Sonntagsausgabe einstellen, an diesem Tag würde dann das Konkurrenzprodukt „Hallo“ aus dem Verlag Aschendorff alleine flächendeckend in Münster erscheinen. Es wird erwartet, dass Hallo dafür im Gegenzug seine Mittwochausgabe einstellt. An diesem Tag würde dann das traditionsreiche „kaufen+sparen“ wieder alleine erscheinen. Bislang hatten sich die beiden Blätter sowohl am Mittwoch und Sonntag Konkurrenz gemacht und eine Abwärtsspirale bei den Anzeigen- und Beilagenpreisen ausgelöst. Der Verlag Altmeppen bezieht für seine Tageszeitung Münsterländische Volkszeitung seinen Mantel aus dem Haus Aschendorff, dass auch die Westfälischen Nachrichten herausgibt.

  34. noch einmal nachgefragt sagt:

    haben sie Westfälischen Nachrichten denn eigentlich die Rüge die sie im September vom Presserat kassiert haben, wg. der unzulässigen Vermischung von Redaktion und Werbung inzwischen im Blatt abgedruckt? Mir ist nichts dergleichen untergekommen!
    http://www.presserat.de/fileadmin/user_upload/Thema_des_Monats/Pressemitteilung_DP

  35. Andy sagt:

    Hallo,
    nach der Übernahme der Emsdettener Volkszeitung (EV) durch den Verlag Altmeppen, wurde mit gesten die Webseite der EV durch EV-online.de ausgetauscht „Die EV sieht rot“. Das ist gut so, denn der Inhalt bezieht sich hierdurch stärker aus dem Münsterland. Frage, wann ist die Übernahme im Print der EV von dem Mantel der Münsterländischen Volkszeitung (MV)? Denn die MV bezieht seinen Mantel aus dem Haus Aschendorff, dass auch die Westfälischen Nachrichten herausgibt…

  36. Rügenveröffentlichung sagt:

    @nachgefragt Die Rügenveröffentlichung ist in Ziffer 16 des Pressekodex geregelt, den werden auch die WN kennen
    http://www.presserat.de/pressekodex/pressekodex/#panel-ziffer_16____ruegenveroeffentlichung

  37. Zensur bei Aschendorff sagt:

    die aktuelle Ausgabe der Hauszeitschrift des Medienhauses Aschendorff „Aschendorff intern“ ist erstmals ohne die sonst übliche Kolumne über die Arbeit des Betriebsrats erschienen. Die Geschäftsleitung des Verlages war offensichtlich mit den Inhalten des Betriebsratsberichts nicht einverstanden, und hat deshalb die Veröffentlichung in Aschendorff intern untersagt. Darüber hat jetzt der Betriebsrat in einem Aushang am Schwarzen Brett und via Intranet die Belegschaft informiert.
    Wörtlich heißt es im Aushang: „Gute Betriebsratsarbeit bringt es mit sich, sich auch mit strittigen Fragen zu befassen und konstruktive Kritik zu artikulieren, was von allen Kolleginnen und Kollegen des Hauses auch aktiv durch die Geschäftsleitung eingefordert wird. Aus unserer Sicht ist es daher unerlässlich, dass wir Euch, liebe Kolleginnen und Kollegen, über unsere Meinungen und Standpunkte informieren müssen.
    Die AV intern, so erläutert uns die Geschäftsleitung, diene als motivierende Informationsbroschüre für Mitarbeiter, Kunden und Freunde des Hauses. Sodass dort kritische Äußerungen über betriebliche Abläufe unpassend sind, weil sie missverständlich wahrgenommen werden könnte.“ (Zitat Ende)
    Zum Hintergrund: Am 19. August d.J. war – sehr zum Mißfallen der Geschäftsleitung – der alte langjährige BR-Vorsitzende aus dem Amt gewählt worden und durch einen Kollegen ersetzt worden. Nun gibt es im BR eine klare Mehrheit von gewerkschaftlich organisierten Kolleginnen und Kollegen, die dort den Ton angeben…

  38. ev wird altmeppisch sagt:

    die Emsdettener Volkszeitung, die vor einiger Zeit vom Medienhaus Lensing an die Verlegerin der in Rheine erscheinenden Münsterländischen Volkszeitung Britta Altmeppen-Rekers verkauft wurde, übernimmt nun das Layout aus Rheine und die Inhalte verschwinden hinter einer harten Paywall
    http://www.ev-online.de

  39. Andy sagt:

    Hallo zusammen,
    nach einer langen Odyssee mit der Übernahme der Emsdettener Volkszeitung (EV) von den der Ruhr Nachrichten (RN) Dortmund (1989), was Millionen DM/ Euro und vielen Arbeitsplätzen gekostet hat, findet nun nach gut 26 Jahren ein ENDE.
    Es kam das Emsdettener Tageblatt, damit es auf der Karte von Kreis Steinfurt kein weißer Fleck entsteht, das leider 2001 mangels „guter“ Quartalszahlen eingestellt wurde, und dann die EV die nie an die Qualität der Westfälischen Nachrichten (WN) als die Zeitung aus dem Münsterland heran kam. Die RN hat es nicht verstanden, dass die Menschen aus dem Münsterland Informationen aus IHRER Heimat lesen wollen und nicht das dem Ruhrgebiet…
    Da half auch nicht eine Seite aus dem Münsterland, die bald wieder eingestellt wurde!
    Nun wird auf ganzseitigen Anzeigen in der EV auf den Neuanfang ab dem 01.01.2016 mit MEHR lokalen Berichten aus der Region und das in „kompletter zweiseitiger Farbe“ beworben…
    Schade das eine Einsicht zur Vernunft so lange dauern muss!
    Das nur eine Zeitung in einer Stadt eine einseitige Berichterstattung gibt kann ich nicht sagen, denn in Emsdetten hat es seit Ende 2001 nur noch eine Zeitung (EV) gegeben.

  40. beilagenzuwachs sagt:

    nachdem sich die beiden in Münster erscheinenden Anzeigenblätter Hallo und kaufen+sparen (Verlag Altmeppen), die bislang beide jeweils am Mittwoch und am Sonntag erschienen, auf eine versetzte Erscheinungsweise verständigt haben (das Kartellamt wird schon nichts dagegen haben), und Hallo aus dem Hause Aschendorff am Sonntag alleine erscheint, kann sich Hallo über einen deutlichen Zuwachs an Beilagen freuen. Fast alle großen Discounter und Supermärkte (z.B. Lidl, Netto, Aldi, Rewe, Edeka) sind dort inzwischen als Beilagenkunden vertreten, fehlen eigentlich nur noch Hit und Marktkauf. Und da noch etliche Kunden abseits der Lebensmittelbranche dazu kommen, dürften die Geschäfte jetzt wieder deutlich rentabler sein, als sie es möglicherweise in der Vergangenheit waren.

  41. […] Münster. Folgenden Wortbeitrag gibt es auf Medienmoral NRW: Nachdem sich die beiden in Münster erscheinenden Anzeigenblätter Hallo und kaufen+sparen (Verlag Altmeppen), die bislang beide jeweils am Mittwoch und am Sonntag erschienen, auf eine versetzte Erscheinungsweise verständigt haben (das Kartellamt wird schon nichts dagegen haben), und Hallo aus dem Hause Aschendorff am Sonntag alleine erscheint, kann sich Hallo über einen deutlichen Zuwachs an Beilagen freuen. Fast alle großen Discounter und Supermärkte (z.B. Lidl, Netto, Aldi, Rewe, Edeka) sind dort inzwischen als Beilagenkunden vertreten, fehlen eigentlich nur noch Hit und Marktkauf. Und da noch etliche Kunden abseits der Lebensmittelbranche dazu kommen, dürften die Geschäfte jetzt wieder deutlich rentabler sein, als sie es möglicherweise in der Vergangenheit waren. (mehr …) […]

  42. kaufen+sparen u.a. sagt:

    Ende Juni, so ist zu hören, soll das traditionsreiche münsteraner Anzeigenblatt „kaufen+sparen“ nach über 30 Jahren vom Markt genommen werden. Genauso wie der Kreiskurier in Lüdinghausen und die Wir in Detten, Wir in Greven u.a. -Ausgaben im Kreis Steinfurt. Flächendeckend wird es dann nur noch Hallo im Rheinischen Format geben. Das Blatt wird vom Verlag Aschendorff herausgegeben, der dann auch die Marktführerschaft im Anzeigenblattmarkt im Münsterland übernimmt. Der Kreiskurier und kaufen+sparen gehörten zuletzt dem Verlag Altmeppen in Rheine. Insider vermuten, dass die Blätter bislang nur noch aus Kartellgründen weiter nebeneinander her vertrieben worden sind, denn dem Grunde nach sind die Verlage Aschendorff und Altmeppen keine Konkurrenten, sondern Kooperationspartner. So bezieht die dem Verlag Altmeppen gehörende Münsterländische Volkszeitung ihren Mantel von Aschendorffs Westfälische Nachrichten. Durch den Konzentrationsschub auf dem münsterländischen Anzeigenblattmarkt werden sicherlich etliche Redakteure, Anzeigenverkäufer und Zusteller ihren Job verlieren. Und ein weiteres Stück Meinungs- und Medienvielfalt im Münsterland wird verloren gehen.

  43. […] Münster. Beitrag auf Medienmoral NRW: Ende Juni, so ist zu hören, soll das traditionsreiche münsteraner Anzeigenblatt „kaufen+sparen“ nach über 30 Jahren vom Markt genommen werden. Genauso wie der Kreiskurier in Lüdinghausen und die Wir in Detten, Wir in Greven u.a. -Ausgaben im Kreis Steinfurt. Flächendeckend wird es dann nur noch Hallo im Rheinischen Format geben. Das Blatt wird vom Verlag Aschendorff herausgegeben, der dann auch die Marktführerschaft im Anzeigenblattmarkt im Münsterland übernimmt. Der Kreiskurier und kaufen+sparen gehörten zuletzt dem Verlag Altmeppen in Rheine. Insider vermuten, dass die Blätter bislang nur noch aus Kartellgründen weiter nebeneinander her vertrieben worden sind, denn dem Grunde nach sind die Verlage Aschendorff und Altmeppen keine Konkurrenten, sondern Kooperationspartner. So bezieht die dem Verlag Altmeppen gehörende Münsterländische Volkszeitung ihren Mantel von Aschendorffs Westfälische Nachrichten. Durch den Konzentrationsschub auf dem münsterländischen Anzeigenblattmarkt werden sicherlich etliche Redakteure, Anzeigenverkäufer und Zusteller ihren Job verlieren. Und ein weiteres Stück Meinungs- und Medienvielfalt im Münsterland wird verloren gehen. (mehr …) […]

  44. 10 Jahre Hallo sagt:

    das münsteraner Anzeigenblatt Hallo aus dem Verlag Aschendorff ist gestern mit einer stattlichen Jubiläumsausgabe zum zehnjährigen Bestehen des Blattes erschienen, mit neuem Format und neuem Layout. Hallo sei jetzt „führend in der Region“ stellt der Verleger Benedikt Hüffer in einem Grußwort fest.
    http://www.hallo-muensterland.de/muenster

  45. Paywall bei der WN/MZ sagt:

    Bei den Westfälischen Nachrichten (und auch bei der zur Zeitungsgruppe Münster gehörenden Münsterschen Zeitung) ist mit dem heutigen Tage eine Paywall, eine Bezahlschranke hochgezogen worden. Nur noch bis zu fünf Artikel aus dem Online-Angebot der beiden im Lokalteil weitgehend identischen Blätter können pro Tag kostenlos gelesen werden. Wer dann noch weiterlesen will, muss im Aboshop (nach einer Testphase von längstens 30 Tagen) ein digitales Abo für 9,90 Euro abschließen. Bezieher der Printausgaben bezahlen für das digitale Abo nur 3,90 Euro im Monat zusätzlich. Damit ist dann der Zugang auf die neuentwickelte, individuell einstellbare Newsapp genauso möglich wie der unbegrenzte Zugriff auf die Angebote von wn.de und muensterschezeitung.de und das e-paper der beiden Blätter. Mit den Worten „Qualitätsjournalismus hat seinen Preis“, begründet der WN-Chefredakteur Dr. Norbert Tiemann diesen Schritt des Verlages, digitale Inhalte bezahlpflichtig zu machen. Nach Verlagsangaben bieten bereits 120 Zeitungsverlage in Deutschland bezahlpflichtige Online-Angebote an.
    http://www.wn.de/Specials/Digitale-Abo-Welt/2322482-In-eigener-Sache-Neue-Apps-und-digitale-Abo-Angebote
    http://www.muensterschezeitung.de/Specials/Digitale-Abo-Welt

  46. nun ist es raus sagt:

    nun ist er bekannt, der Name, den das immer noch etwas geheimnisumwobene Joint venture vom Münsteraner Landwirtschaftsverlag in Hiltrup und Gruner+Jahr haben wird, Deutsche Medien-Manufaktur soll das Gemeinschaftsunternehmen heißen, klingt doch richtig chic und edel!
    http://www.dnv-online.net/medien/detail.php?rubric=Medien&nr=109408

  47. Adieu kaufen+sparen!!! sagt:

    nu isses auch offziell zumindest intern raus: Am Mittwoch, 6. Juli erscheint das traditionsreiche Anzeigenblatt kaufen + sparen zum letzten Mal in Münster, die hier kolportierten Vermutungen (s.o.) haben sich also bestätigt. Was aus der noch verbliebenen Belegschaft wird, ist derzeit noch unklar. Die Geschäftsstelle mit zwei Mitarbeitern soll bestehen bleiben, die einzige verbliebene Redakteurin könnte in einem anderen Verlag weiterbeschäftigt werden, was aus dem Rest der insgesamt etwa noch 10 köpfigen Mannschaft inklusive Geschäftsleitung wird, ist genauso unbekannt wie die weitere Beschäftigung der Zustellerinnen und Zusteller.

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