Miese Stimmung in den Redaktionen und ein Einbruch bei den Abozahlen: So präsentieren sich die NRW-Blätter der WAZ-Mediengruppe gut zwei Monate nach Einführung des zentralen Content Desks in Essen. Um rund 26.000 Exemplare soll die Gesamtzahl der Abonnements aller vier WAZ-Titel an Rhein und Ruhr im Juli 2009 im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen sein. Das berichtet die taz mit Bezug auf WAZ-interne Zahlen, Den ganzen Beitrag lesen »
Keine Konzepte, sondern entschiedene Sache: Die Geschäftsführung des Westdeutschen Zeitschriftenverlags (WZV) verkündete heute Morgen das Aus für den Standort Adlerstraße 22 in Düsseldorf zum 31.Dezember 2009. Der Umzug nach Ismaning bei München Den ganzen Beitrag lesen »
Schneller als ursprünglich geplant sollen Betriebsrat und Mitarbeiter der WAZ-Tochter Westdeutscher Zeitungsverlag (WZV) über anstehende Veränderungen informiert werden. Vom kommenden Mittwoch (5.8.09) wurde die Versammlung auf den morgigen Freitag (31.7.09) vorverlegt.
Damit reagiert die Geschäftsführung wohl darauf, Den ganzen Beitrag lesen »
Rund 100 weitere Arbeitsplätze drohen in NRW verloren zu gehen – und wieder geht es um den WAZ-Konzern: Wie der DJV-NRW erfahren hat, überlegt die WAZ-Mediengruppe, den in Düsseldorf ansässigen Verlag WZV zu verlagern, im Gespräch soll München sein. Dem Vernehmen nach wurden dazu verschiedene Konzepte ausgearbeitet. Betroffen wären die Redaktionen von Echo der Frau, Neue Welt, Das Goldene Blatt und Frau Aktuell.
Näheres sollen Betriebsrat und Beschäftigte am kommenden Mittwoch (5.8.2009) erfahren.
Wie eng sind die Beziehungen zwischen der schwarz-gelben Landesregierung und der WAZ-Gruppe? Die Frage liegt nahe, nachdem der Tagesspiegel über einen Brief berichtet, den NRW-Regierungssprecher Hans-Dieter Wichter an Focus-Chefredakteur Helmut Markwort geschrieben hat. Darin geht es um “Irritationen”, die in der Essener WAZ-Gruppe entstanden seien, weil der Focus in seinem NRW-Teil – wie andere Medien auch – kritisch über die Umstrukturierungen der WAZ-Gruppe berichtet hatte. Wichter bittet Markwort, ihm dabei behilflich zu sein, diese “Irritationen” auszuräumen.
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Essen/Hagen. Der NRW-Verlagsgeschäftsführer Harald Wahls soll ab sofort nicht mehr für die WAZ-Mediengruppe in NRW tätig sein. Er war erst am 1. April diesen Jahres von der Holtzbrinck-Vermarktungstochter IQ Media Marketing nach Essen gekommen. Den ganzen Beitrag lesen »
Eben doch: Die WAZ-Blätter bieten Einheitsbrei mit “individuellem Look” – die Zeitungsvielfalt im Ruhrgebiet hat durch den Umbau der WAZ-Gruppe gelitten. Zu dem Ergebnis kommt Autor Thomas Gehringer im Branchendienst epd Medien.
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Essen. „Jetzt ist Schluss mit lustig!“ so lautet das kämpferische Motto einer Protestkundgebung, zu der jetzt der ver.di Bezirk Essen alle Beschäftigten der WAZ Medienservicegesellschaft (MSG) aufgerufen hat. Die Protestkundgebung findet am Mittwoch, 10. Juni, vor Arbeitsbeginn von 8.00 Uhr bis ca. 9.00 Uhr vor der Zentrale der WAZ-Mediengruppe, Friedrichstraße, in Essen statt. Den ganzen Beitrag lesen »

Die Chefredakteure von Westfalenpost und Westfälische Rundschau, Bodo Zapp (rechts) und Malte Hinz diskutierten mit Bürgen, Gewerkschaftern, Betriebsräten über die zukünftige Zeitungslandschaft im Ennepe-Ruhr-Kreis. Foto: Frank Biermann
Schwelm. Bei der Anhörung zur Mediensituation im Ennepe-Ruhr-Kreis gestern Abend (am 31. März) im vollbesetzten Sitzungssaal im Kreishaus in Schwelm wurde auch die Bezahlung der freien Mitarbeiter der vier Zeitungstitel der WAZ-Mediengruppe diskutiert. „Die Honorarsätze, zu denen wir freie Mitarbeiter beschäftigen, sind in der Tat abenteuerlich”, sagte der Chefredakteur Den ganzen Beitrag lesen »
Gevelsberg, Schwelm und Ennepetal ohne eigenständige Lokalredaktionen der Westfalenpost (WP), statt dessen eine Gemeinschaftsredaktion für alle drei Städte unter Führung der Führung der Westfälischen Rundschau (WR) – für die Region sind die Pläne der WAZ-Mediengruppe ein Verlust: Ein Verlust an Meinungsvielfalt und bei der geplanten personellen Ausstattung wohl auch ein Verlust an Qualität. Die Bürger, die Wirtschaft und die Politik sind besorgt, wie eine Veranstaltung in Gevelsberg am 25. März zeigte.
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