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	<title>Medienmoral NRW &#187; Westfalenpost (WP)</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>WAZ-Deal am 23.1.12 besiegelt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[WAZ-Gesellschafterin Petra Grotkamp wird Mehrheitseignerin der Mediengruppe. Der Verkauf des Brost-Anteils ist besiegelt, wie der Konzern am Abend des 23. Januar mitteilte. Zusätzlich zu ihren bisherigen Anteilen von 16,66 Prozent übernimmt Grotkamp den 50-Prozent-Anteil der drei Brost-Enkel. Das Bundeskartellamt hat der Transaktion bereits zugestimmt. Der Erwerb erfolgt rückwirkend zum 31. Dezember 2011. Über den genauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WAZ-Gesellschafterin Petra Grotkamp wird Mehrheitseignerin der Mediengruppe. Der Verkauf des Brost-Anteils ist besiegelt, wie der Konzern am Abend des 23. Januar mitteilte. Zusätzlich zu ihren bisherigen Anteilen von 16,66 Prozent übernimmt Grotkamp den 50-Prozent-Anteil der drei Brost-Enkel. Das Bundeskartellamt hat der Transaktion bereits zugestimmt. Der Erwerb erfolgt rückwirkend zum 31. Dezember 2011.</p>
<p>Über den genauen Kaufpreis wird geschwiegen &#8211; bei der Berichterstattung im Vorfeld wurde die Summe von 500 Mio Euro genannt. Peter Heinemann, Testamentsvollstrecker der Brost-Erben, schätzte den Preis<span id="more-1530"></span> als fair ein. Er habe dem Verkauf &#8220;schweren Herzens&#8221; zugestimmt. Es liege nicht in seiner Macht, &#8220;Entscheidungen der Familie des Erblassers, die dem Erblasserwillen widersprechen, zu korrigieren&#8221;.</p>
<p>Für die Funke-Familien-Gesellschaft begrüßte Klaus Schubries die Übernahme der Brost-Anteile und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass mit der &#8220;Einigkeit, die bei den letzten FFG-Sitzungen praktiziert worden ist&#8221;, gelingen werde, die WAZ-Mediengruppe &#8220;erfolgreich in die Zukunft zu führen und weiter zu entwickeln&#8221;.</p>
<p>Als der von der Brost-Seite bestellte Geschäftsführer verlässt Bodo Hombach das Unternehmen, wird aber nach eigener Aussage auf Bitte der Funke-Familien-Gesellschaft die WAZ-Mediengruppe weiterhin im Initiativkreis Ruhr vertreten und ihr „beratend zur Verfügung“ stehen.</p>
<p>Die Mediengruppe hat dazu keine eigene Presseerklärung veröffentlicht, sondern über den Presseverteiler eine Reihe von Erklärungen weitergeleitet.<br />
Ein <a href="http://www.derwesten.de/wirtschaft/waz-medienkonzern-im-mehrheitsbesitz-der-familie-grotkamp-id6277442.html">Beitrag zur Übernahme steht auf DerWesten.de</a>.</p>
<p>Dort sind auch diese Erklärungen zu finden:<br />
<a href="http://www.derwesten.de/media/6277421-7301/Stellungnahme-Klaus-Schubries.pdf">Stellungnahme Klaus Schubries</a><br />
<a href="http://www.derwesten.de/media/6277420-1781/Presseerklaerung-Dr.-Andreas-Urban.pdf">Presseerklärung Dr. Andreas Urban</a><br />
<a href="http://www.derwesten.de/media/6277418-8269/Presseerklaerung-Dr.-Peter-Heinemann.pdf">Presseerklärung Dr. Peter Heinemann</a><br />
<a href="http://www.derwesten.de/media/6277419-6813/Presseerklaerung-Bodo-Hombach.pdf">Presseerklärung Bodo Hombach</a></p>
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		<title>Glückwunsch, Herr Hombach!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 16:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Es gibt schlimmeres als ein Management, das täglich klüger wird.&#8221; Das sagt WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach in einem Interview mit der Wochenzeitung &#8220;Horizont&#8221; (Interview als pdf hier online). Wenn&#8217;s denn stimmt mit dem Täglich-klüger-Werden, möchte man fast sagen: Herzlichen Glückwunsch, Herr Hombach! Hombach bezieht sich mit dem Satz auf die Entscheidung, dass auch in NRW künftig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es gibt schlimmeres als ein Management, das täglich klüger wird.&#8221; Das sagt WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach in einem Interview mit der Wochenzeitung &#8220;Horizont&#8221; (Interview als <a href="http://www.derwesten.de/derwesten/archive/00000/Horizont-Interview_Bod_506a.pdf">pdf hier online</a>). Wenn&#8217;s denn stimmt mit dem Täglich-klüger-Werden, möchte man fast sagen: Herzlichen Glückwunsch, Herr Hombach!</p>
<p>Hombach bezieht sich mit dem Satz auf die Entscheidung, <span id="more-1479"></span>dass auch in NRW künftig Holding und operative Verlagsaufgaben getrennt werden und dass Manfred Braun, der seit kurzem zusätzlich zu seiner Position als WAZ-Zeitschriftenchef auch die Geschäfte der NRW-Zeitungen führt, weitgehend freie Hand haben soll. Brauns Verdienst, so Hombach, &#8220;besteht darin, gleich zu Beginn seiner Tätigkeit in NRW eine Marktforschung aufgesetzt zu haben, die wir in dieser Professionalität und Erschließungstiefe bei Regionalzeitungen noch nicht hatten&#8221;.</p>
<p>Das Fazit lautet jetzt: Stärkung des Regionalen. &#8220;Regionalzeitungen haben unter allen Medien die höchste Glaubwürdigkeit und überaus treue Leser. Das ist unser Pfund, und wir sollten damit wuchern. Aber Reformstau ist dort besonders gefährlich, wo er noch nicht schmerzt&#8221;, referiert Hombach. &#8220;Wir brauchen eine Stärkung der regionalen und lokalen Kompetenz. Der Leser will wissen, was in seiner Nähe los ist. Ihn interessieren aber auch überregionale und weltpolitische Themen. Er fordert einen hohen Gebrauchswert seiner Zeitung. Er fordert einen hohen Gebrauchswert seiner Zeitung. Er will Einordnung, Lebenshilfe, Partizipation. Und schließlich erwartet er eine übersichtliche Struktur und ein lesefreundliches Layout.&#8221;</p>
<p>Überrascht hätten ihn die Ergebnisse der Marktforschung nicht, sagt Hombach. &#8220;Aber es  freut mich, dass mein Bauchgefühl nun auch empirisch untermauert ist.&#8221;</p>
<p>Die wirtschaftliche Situation bei den NRW-Blättern  habe sich &#8220;erfreulich verbessert&#8221;. Allerdings könne sich die Westfälische Rundschau &#8220;noch nicht zurücklehnen. Leider war und ist sie nirgendwo lokaler Marktführer.&#8221;</p>
<p>Nach der altbewährten WAZ-Methode &#8220;Mangagement by Interview&#8221; kündigt Hombach weitere Sparmaßnahmen in NRW an, diesmal nicht in den Redaktionen: &#8220;Nun sollen auch der Verlagsbereich und die Produktion ihren Beitrag leisten.&#8221; Die Sparpotenziale beziffert Hombach &#8220;im hoch zweistelligen<br />
Millionenbereich&#8221;.</p>
<p>Darüber hinaus will die WAZ-Gruppe bei der Vermarktung den Schulterschluss mit anderen Verlagen suchen will, etwa Hubert Burda Media und Axel Springer, und sich neuen, verlagsnahen Geschäftsfeldern widmen.</p>
<p>Einen &#8220;sensationellen Wachstumsmarkt&#8221; sieht Hombach schließlich im Bereich Corporate Publishing. Statt in den &#8220;Vor- und Hinterzimmern der Politik für ihre industriepolitischen Ziele und Projekte&#8221; zu werben,  werde die Wirtschaft begreifen, dass sie die Akzeptanz für ihre Projekte selber herstellen muss, weil &#8220;eine große Zahl unserer Volksvertreter nur noch auf der Protestwelle der Bürger surft.&#8221; Dazu hatte Hombach bereits am 18. Mai bei einer <a href="http://www.waz-mediengruppe.de/fileadmin/template/Inhalte/Downloads/PDF/Reden/Trurnit_Corporate_Publishing_18.05.2011.pdf">Rede in München</a> Thesen formuliert (&#8220;In diesem Sinne ist Corporate Publishing eine Art soziales Engagement.&#8221;).</p>
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		<title>Super-Regiodesk in Hagen</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 09:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Informationen von Medienmoral stimmen sich die Chefredaktionen der Westfälischen Rundschau (WR) und der Westfalenpost (WP) derzeit über einen neuen Super-Regiodesk am Standort Hagen ab. Über das Konzept wurden die Redaktionsleiter der WR bei einer Klausur am Wochenende im Sauerland informiert. Für die WP soll der entsprechende Informationstermin am kommenden Wochenende stattfinden. Offiziell entschieden sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Informationen von Medienmoral stimmen sich die Chefredaktionen der Westfälischen Rundschau (WR) und der Westfalenpost (WP) derzeit über einen neuen Super-Regiodesk am Standort Hagen ab. Über das Konzept wurden die Redaktionsleiter der WR bei einer Klausur am Wochenende im Sauerland informiert. Für die WP soll der entsprechende Informationstermin am kommenden Wochenende stattfinden. Offiziell entschieden sei noch nichts, heißt es.</p>
<p>Als möglicher Standort ist <span id="more-1427"></span>Druck- und Verlagszentrum in Hagen-Bathey im Gespräch (und gilt unter Insidern als die wahrscheinlichere Variante). Eine Alternative wäre das Pressehaus in der Stadtmitte. Am neuen Desk würden die WR-Ausgaben Märkischer Kreis, Hagen und Siegen produziert, dazu alle Lokalausgaben der Westfalenpost. Die WR-Ausgaben Kreis Unna, Dortmund und Wetter/Herdecke bleiben am Regiodesk Dortmund.  Während die Tischleitung am neuen Desk für die WR-Ausgaben auch die inhaltliche Kompetenz hätte, würden die WP-Seiten hier nur „gebaut”.</p>
<p>Das Konzept sieht vor, dass der Regiodesk für den Märkischen Kreis in Lüdenscheid nach drei Jahren wieder abgebaut wird. Die Kollegen sollen an den neuen Standort nach Hagen-Bathey umziehen. Unterschiedliches hört man zur Frage, ob zusätzlich zum Standortwechsel weitere Veränderungen für die Mitarbeiter geplant sind.</p>
<p>Die WR-Chefredaktion erhofft sich dadurch eine Stärkung der WR. Die WAZ und die NRZ wollen in ihrem Beritt “Billig-Tische” machen, d.h. dem Rat des Gutachters Prof. Gunter Rager (emeritierter Journalistikprofessor an der TH Dortmund) folgen und nur wenige Journalisten, dafür viele Mitarbeiter aus der Technik an die Tische setzen.</p>
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		<title>Kommt die WP nun doch an den Desk?</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2011/01/kommt-die-wp-nun-doch-an-den-desk/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 14:33:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zapp]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Stefan Kläsener zum 1. Februar Bodo Zapp als Chefredakteur der Westfalenpost ablöst, könnte mit dem Wechsel an der Spitze zugleich eine wesentlich tiefgreifendere Veränderungen verbunden sein. Das meldet kress.de.  Danach soll der designierte Chefredakteur ein Konzept entwickelt haben, das &#8220;der Stärkung der lokalen und regionalen Berichterstattung dienen soll, zugleich aber den Anschluss der Zeitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Stefan Kläsener zum 1. Februar Bodo Zapp als Chefredakteur der Westfalenpost ablöst, könnte mit dem Wechsel an der Spitze zugleich eine wesentlich tiefgreifendere Veränderungen verbunden sein. Das meldet kress.de.  Danach soll der designierte Chefredakteur ein Konzept <span id="more-1404"></span>entwickelt haben, das &#8220;der Stärkung der lokalen und regionalen Berichterstattung dienen soll, zugleich aber den Anschluss der Zeitung an den Content Desk der Gruppe in Essen vorsieht&#8221;. Die &#8220;Heimatzeitung &#8221; Westfalenpost würde damit ihren Sonderstatus gegenüber den anderen Ruhrgebiets-Titeln der WAZ-Gruppe verlieren.</p>
<p>Bodo Zapp geht zum 31. Januar in den Ruhestand &#8211; ein Abschied, der nicht so ganz schmerzlos zu sein scheint, schreibt kress: Die ursprünglich vorgesehene Abschiedsfeier für Zapp sei wegen &#8220;betrieblicher Belange&#8221; abgesagt worden (entsprechende Gerüchte tauchten hier in Medienmoral schon Mitte Dezember in Kommentaren auf). kress zufolge feiert der scheidende Chefredakteur statt dessen seinen 67. Geburtstag im kleineren Rahmen mit Kollegen.</p>
<p><a href="http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/108129-nach-dem-abschied-von-bodo-zapp-neues-konzept-fuer-westfalenpost.html" target="_blank">http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/108129-nach-dem-abschied-von-bodo-zapp-neues-konzept-fuer-westfalenpost.html</a></p>
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		<item>
		<title>WAZ-Mediengruppe wendet Vergütungsregeln für Freie an</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/09/waz-mediengruppe-wendet-vergutungsregeln-fur-freie-an/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 16:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die dju in ver.di NRW hat mit der WAZ-Mediengruppe vereinbart, dass die gemeinsamen Vergütungsregeln für freie hauptamtliche Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen, die am 02. Februar 2010 in Kraft getreten sind, Anwendung finden.Diese Vereinbarung gilt für die  Titel: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Westfälische Rundschau, Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung, Westfalenpost.Die gemeinsamen Vergütungsregeln sind kein neuer Tarifvertrag.Sie beruhen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height: 15px;">Die dju in </span>ver.di NRW hat mit der WAZ-Mediengruppe vereinbart, dass die gemeinsamen<span style="line-height: 15px;"> </span>Vergütungsregeln<span style="line-height: 15px;"> </span>für freie hauptamtliche Journalistinnen und Journalisten an<span style="line-height: 15px;"> </span>Tageszeitungen, die<span style="line-height: 15px;"> </span>am 02. Februar 2010 in Kraft getreten sind, Anwendung finden.<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Diese Vereinbarung gilt für die  Titel:<span style="line-height: 15px;"> </span>Westdeutsche Allgemeine Zeitung, <span style="line-height: 15px;"> </span>Westfälische Rundschau<span style="line-height: 15px;">, </span>Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung<span style="line-height: 15px;">, </span>Westfalenpost.<span id="more-1350"></span><br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Die gemeinsamen Vergütungsregeln sind kein neuer Tarifvertrag.<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Sie beruhen auf dem Urheberrecht (§ 36 UrhG) und bestimmen die<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />„angemessenen<span style="line-height: 15px;"> </span>Vergütungen“ in der Tageszeitungsbranche in ganz Deutschland.<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Neben den Honoraren für Textbeiträge sind u.a. auch die Bereiche<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Auslagenersatz,<span style="line-height: 15px;"> </span>Haftung und der Umfang der Rechtsübertragung geregelt. <br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Die Hauptberuflichkeit muss gegenüber dem Verlag nachgewiesen werden.<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Dies kann<span style="line-height: 15px;"> </span>erfolgen durch einen von BDZV, VDZ, DJV, dju, Freelens oder VDS<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />ausgestellten<span style="line-height: 15px;"> </span>Presseausweis und den Nachweis einer Versicherung nach dem KSV-Gesetz<span style="line-height: 15px;"> </span>und/oder<span style="line-height: 15px;"> </span>Bescheinigungen des Finanzamtes, aus denen hervorgeht, dass das<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Haupteinkommen<span style="line-height: 15px;"> </span>aus journalistischer Tätigkeit generiert wird.<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Bei den gemeinsamen Vergütungsregeln handelt es sich um<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />individualrechtliche<span style="line-height: 15px;"> </span>Ansprüche, die gegenüber der Chefredaktion der oben genannten Titel<span style="line-height: 15px;"> </span>persönlich<span style="line-height: 15px;"> </span>geltend gemacht werden müssen.<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Ausführliche Informationen zu den Vergütungsregeln sind zu finden unter:<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" /><a style="line-height: 1.2em; text-decoration: underline; color: #003399; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" href="http://dju.verdi.de/freie_journalisten/vergutungsregeln" target="_blank">http://dju.verdi.de/freie_journalisten/vergutungsregeln</a><br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Für Nachfragen bitte wenden an: Jutta Klebon, <a style="line-height: 1.2em; text-decoration: underline; color: #003399; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" href="http://de.mc258.mail.yahoo.com/mc/compose?to=jutta.klebon@verdi.de">jutta.klebon@verdi.de</a><br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />ver.di NRW? Landesfachbereich Medien, Kunst und Industrie (FB 8),<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Karlstr. 123-127, 40210 Düsseldorf, Telefon 02 11/6 18 24-332, Fax: 02<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />11/6 18 24-468, Mail: <a style="line-height: 1.2em; text-decoration: underline; color: #003399; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" href="http://de.mc258.mail.yahoo.com/mc/compose?to=jutta.klebon@verdi.de">jutta.klebon@verdi.de</a></p>
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		<title>Samstag Demo in Menden: Die letzten Tage einer Zeitung</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 18:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mendener Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost (WP)]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur wenige Tage noch, dann schließt der Jahn-Verlag (Hamm) die Redaktion der Mendener Zeitung. 150 Jahre Zeitungsgeschichte einfach passee. Die einst vielfältige Presselandschaft in Nordrhein-Westfalen droht weiter zu veröden. DJV und dju in ver.di NRW rufen deshalb zu einer Demonstration auf für: Samstag, 27. März 2010, 11 Uhr, vor dem Alten Rathaus in Menden. Was nach dem ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wenige Tage noch, dann schließt der Jahn-Verlag (Hamm) die Redaktion der Mendener Zeitung. 150 Jahre Zeitungsgeschichte einfach passee. Die einst vielfältige Presselandschaft in Nordrhein-Westfalen droht weiter zu veröden. DJV und dju in ver.di NRW rufen deshalb zu einer Demonstration auf für:</p>
<p>Samstag, 27. März 2010, 11 Uhr, vor dem Alten Rathaus in Menden.</p>
<p><span id="more-1236"></span></p>
<p>Was nach dem ersten April in Menden bleibt, ist die Westfalenpost als Monopolzeitung. Und es bleibt die Sorge, dass dies nur ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem bereinigten Zeitungsmarkt in Deutschlands größtem Flächenland sein könnte.</p>
<p>Besonders bitter für die Belegschaft der Mendener Zeitung: Das Blatt war nicht nur journalistisch erfolgreich, es konnte sogar seine Auflage steigern &#8211; stolze vier Prozent im vergangenen Jahr. Eine außerordentliche Leistung. Es habe sich trotzdem nicht gerechnet, so die lapidare Begründung für die Schließung aus dem Mutterhaus in Hamm. Als ob es um Brötchen oder Fleischwurst ginge. Aber es geht um mehr.  Pressevielfalt ist ein grundgesetzlich geschütztes Kulturgut.</p>
<p>Daran erinnern sich Verlagsmanager anscheinend nur, wenn es um Privilegien wie verminderte Mehrwertsteuer und Tendenzschutz geht. Ihre besondere Verantwortung für die Pressevielfalt und die Meinungsfreiheit vergessen Geschäftsführer wie Daniel Schöningh allzu gerne. Deshalb: Auf nach Menden!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Bei der NRZ und der Rundschau sind noch 21 Redakteure über</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 09:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Ruhr Zeitung (NRZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost (WP)]]></category>
		<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Ansicht der Personalabteilung der WAZ-Mediengruppe und der Unternehmensberatung Schickler sind in den Redaktionen der Neue Ruhr/ Neue Rhein Zeitung (NRZ) und der Westfälischen Rundschau (WR) immer noch 21 Redakteurinnen und Redakteure  zuviel beschäftigt. Dies geht aus einer Rundmail hervor, die der Personalchef der Mediengruppe, Jochim Kopatzki an die Redaktionen der vier WAZ-Titel verschickt hat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Ansicht der Personalabteilung der WAZ-Mediengruppe und der Unternehmensberatung Schickler sind in den Redaktionen der Neue Ruhr/ Neue Rhein Zeitung (NRZ) und der Westfälischen Rundschau (WR) immer noch 21 Redakteurinnen und Redakteure  zuviel beschäftigt. Dies geht aus einer Rundmail hervor, die der Personalchef der Mediengruppe, Jochim Kopatzki an die Redaktionen der vier WAZ-Titel verschickt hat.<span id="more-1191"></span></p>
<p>296,5 Stellen seien nach einer aktuellen Bestandsaufnahme  schon  abgebaut worden. Dabei habe sich aber auch herausgestellt, dass einige Redaktionen unterhalb und andere oberhalb der Schickler-Zahlen liegen. Nach jetzigem Stand der Dinge ergebe sich das Bild, dass bei der NRZ 10 so genannte Mitarbeiterkapazitäten und bei der WR 11 so genannte  Mitarbeiterkapazitäten über den von Schickler vorgegebenen Zahlen liegen. Die Westfalenpost habe die Zahlen genau erreicht. Es würden aber weiterhin „alle Anstrengungen&#8221; unternommen, um die Schickler-Zahlen zu erreichen. Das sei mit allen beteiligten Chefredaktionen „einvernehmlich&#8221;  besprochen worden. Aus gegebenem Anlass erinnerte Kopatzki daran, dass bei der NRZ und der WR die Angebote gemäß Sozialplan (mit Ausnahme der Altersteilzeit) weiter gelten. Aufgrund der Stellenausschreibung der WAZ z.B. an den personell noch unterbesetzten Regiodesks in Duisburg, Essen und Bochum gebe es Möglichkeiten, andere Aufgaben in NRW zu übernehmen. Eine Betriebsvereinbarung, die die titelübergreifende Versetzung regelt, sei mit den Betriebsräten bereits abgeschlossen. Kopatzki bittet darum, den Wechsel an einen anderen Titel zu überdenken, bevor über „eine einseitige Versetzung&#8221; gesprochen werden müsse. Diese „letzten Schritte&#8221;  zum Erreichen der Schickler-Zahlen seien nötig, damit die wirtschaftlich dringend notwendigen und erforderlichen Einsparungen auf Redaktionsebene erreicht werden, heißt es in dem Schreiben, das der Redaktion von medienmoral-nrw.de, dem Protestblog der Journalistengewerkschaften dju in ver.di NRW und DJV, vorliegt. Damit wird der Personalabbau in den Lokalredaktionen der NRZ und der WR noch einmal verschärft. Schon auf der letzten Betriebsversammlung der vier WAZ-Titel hatten sich insbesondere die Kolleginnen und Kollegen aus den Lokalredaktionen über die immense Arbeitsbelastung beklagt.</p>
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		<title>WP: Bodo Zapp geht</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 10:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost (WP)]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalredaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ-Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost]]></category>
		<category><![CDATA[Zapp]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Personalkarussell in der WAZ-Mediengruppe dreht sich weiter: Jetzt steht ein Chefredakteurswechsel bei der Westfalenpost an. Bodo Zapp soll nach Informationen des Branchendienstes textintern Mitte des Jahres in dieser Funktion abgelöst werden. Der Betriebsrat wurde am 11. Januar über die Personalie informiert, konnte den Termin aber nicht bestätigen. Die Mediengruppe wollte gegenüber textintern keine Auskunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Personalkarussell in der WAZ-Mediengruppe dreht sich weiter: Jetzt steht ein Chefredakteurswechsel bei der Westfalenpost an. Bodo Zapp soll nach Informationen des Branchendienstes <a href="http://www.textintern.de">textintern</a> Mitte des Jahres in dieser Funktion abgelöst werden. Der Betriebsrat wurde am 11. Januar über die Personalie informiert, konnte den Termin aber nicht bestätigen. Die Mediengruppe wollte gegenüber textintern keine Auskunft geben. Zapps Vertrag laufe bis Ende Januar 2011, so Unternehmenssprecher Paul Binder.<span id="more-1184"></span></p>
<p>Neuer Chefredakteur in Hagen soll Stefan Kläsener werden, derzeit kommissarischer Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung. Diesen Posten hatte er übernommen, als Paul-Josef Raue, der bisherige Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung, als Nachfolger Sergej Lochthofens zur Thüringer Allgemeinen in Erfurt ging.</p>
<p>Kläsener eilt ein guter Ruf z.B. in Sachen Regionalisierung und auch Mitarbeitermotivation voraus. Entsprechend wenig begeistert soll die Stimmung in Braunschweig sein.</p>
<p>Aus der Redaktion der Westfalenpost ist dagegen zu hören, dass man Kläsener als kommendem Chefredakteur aus genau diesen Gründen durchaus positiv entgegensieht. Während Bodo Zapp in der jüngsten Vergangenheit an Standing verloren haben soll, sieht man in dieser Personalie ein Zeichen, dass die WP &#8220;noch nicht abgeschrieben&#8221; ist.</p>
<p>Der Flurfunk bei der WP will darüber hinaus wissen, dass auch Verlagsleiter Jan Wachtel das Haus wieder verlässt. Wachtel war erst im Januar 2009 von Zeitungsgruppe Bild bei Axel Springer zur WP gekommen. Jetzt besagen die Gerüchte, dass er zum 1. April nach Hamburg wechselt &#8211; als Geschäftsführer bei Bild Online.</p>
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		<title>Kampf ums Lokale geht weiter</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 15:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie erwartet hat der Geschäftsführer der WAZ-Gruppe, Bodo Hombach, auf der Betriebsversammlung der vier Zeitungshäuser WAZ, NRZ, WR und WP sowie in einer anschließenden Pressekonferenz erklärt: Die Personalmaßnahme ist abgeschlossen, ganz ohne betriebsbedingte Kündigungen. 287 Arbeitsplätze wurden bereits bzw. werden nach Auslaufen von Altersteilzeit-Verträgen abgebaut. Damit sei das Sparziel im redaktionellen Bereich erreicht: „Dieses Ding [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie erwartet hat der Geschäftsführer der WAZ-Gruppe, Bodo Hombach, auf der Betriebsversammlung der vier Zeitungshäuser WAZ, NRZ, WR und WP sowie in einer anschließenden Pressekonferenz erklärt: Die Personalmaßnahme ist abgeschlossen, ganz ohne betriebsbedingte Kündigungen. 287 Arbeitsplätze wurden bereits bzw. werden nach Auslaufen von Altersteilzeit-Verträgen abgebaut. Damit sei das Sparziel im redaktionellen Bereich erreicht: „Dieses Ding ist gelaufen“. WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz gab bekannt, dass die WAZ-Redaktion Vest (Recklinghausen) nicht dichtgemacht wird.<span id="more-1081"></span></p>
<p>Gute Nachrichten also. Trotzdem kann von Entwarnung eigentlich keine Rede sein. Im Gegenteil: Der Kampf um das Lokale geht weiter.</p>
<p>Obwohl Bodo Hombach beteuerte, die „Kernkompetenz lokaler und regionaler Journalismus“ habe oberste Priorität, wurden die Folgen der strukturellen Änderungen bei den NRW-Zeitungen des Medienhauses deutlich: In den dezimierten Lokalredaktionen herrscht „extreme Arbeitsüberlastung“, wie die Betriebsräte in der Pressekonferenz berichteten.</p>
<p>Aus der Sicht der Gewerkschaften sind auf Dauer sowohl die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen vor Ort in Gefahr als auch die Qualität der Produkte. Verschärfen wird sich die Situation absehbar noch, wenn die Altersteilzeitler vertragsgemäß ausscheiden. Sprich: Es kann nicht so bleiben.</p>
<p>Die Gewerkschaften bitten alle Kolleginnen und Kollegen, ihre Arbeitsbelastung, Mehraufgaben usw. sowie organisatorische Probleme zu dokumentieren und an die Betriebsräte zu melden. In einem „Monitoring“-Verfahren sollen ja die Folgen der Einsparungen beobachtet werden. Bodo Hombach versprach durchaus „Nachjustierungen“, allerdings nur innerhalb des Kostenrahmens.</p>
<p>Gefordert wurden auch Perspektiven für guten Nachwuchs. Bodo Hombach blieb hier vage, ließ aber zumindest erkennen, dass er Nachwuchs-Förderung auch wichtig findet.</p>
<p>Die WAZ-Gruppe wird auch andere Konzernbereiche mit Sparmaßnahmen überziehen (z.B. Aufgabe der Geschäftsstellen). „Auch der Verlag leistet seinen Beitrag“, erklärte Bodo Hombach. Inzwischen gebe es auch Vertriebsvereinbarungen zwischen der WAZ-Gruppe und den Nachbarverlagen. Im Klartext: Auch bei den Zustellern drohen kräftige Einschnitte.</p>
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		<title>Betriebsversammlung im Saal Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 10:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Ruhr Zeitung (NRZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost (WP)]]></category>
		<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>

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		<description><![CDATA[Essen. Am Mittwoch, 30. September, wird es in der Gruga-Halle Essen, Messe-Centrum Süd, im Saal Deutschland um 11 Uhr wieder eine Betriebsversammlung für die verbliebenen etwa 600 Redakteurinnen und Redakteure der vier NRW-Zeitungstitel der WAZ-Mediengruppe geben. Auf ihr soll, so die begründete Vermutung der Betriebsräte, von Gruppengeschäftsführer Bodo Hombach verkündet werden, dass die Sparmaßnahmen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Essen. Am Mittwoch, 30. September, wird es in der Gruga-Halle Essen, Messe-Centrum Süd, im Saal Deutschland um 11 Uhr wieder eine Betriebsversammlung für die verbliebenen etwa 600 Redakteurinnen und Redakteure der vier NRW-Zeitungstitel der WAZ-Mediengruppe geben. Auf ihr soll, so die begründete Vermutung der Betriebsräte, von Gruppengeschäftsführer Bodo Hombach verkündet werden, dass die Sparmaßnahmen und die größten personellen Einschnitte in der Geschichte der WAZ-Gruppe ohne betriebsbedingte Kündigungen vollzogen werden. Wie dies die Betriebsräte immer gefordert haben.<span id="more-1075"></span></p>
<p>Thema sollen auch die &#8220;sozialen Fragen&#8221; sein, die trotz des Verzichts auf Kündigungen, bei vielen Betroffenen &#8220;tiefe Spuren&#8221; hinterlassen haben, wie die Betriebsräte in ihrer Einladung schreiben. Die Arbeit der Redaktionen habe sich durch  die Einrichtung der &#8220;Tische&#8221; (also Content-, News-, und Regio Desks) erheblich verändert. Ausgaben wurden aufgegeben, die gruppeninterne Konkurrenz vor Ort zumeist eingestellt. Die Betriebsräte fordern deshalb ein Monitoring, das die neuen Strukturen begleitet und ihre Arbeitsbelastungen sowie ihre Erfolge und Mißerfolge kontrolliert. Außerdem soll mit den Kolleginnen und Kollegen über die neue Redaktionstechnik &#8220;Eidos&#8221; und die Einführung von Flip-(Video-) Kameras in den Lokalredaktionen gesprochen werden.</p>
<p>Im Anschluss an die Betriebsversammlung wird es um 14.30 Uhr eine gemeinsame Pressekonferenz der Geschäftsführung der WAZ-Mediengruppe und der Betriebsräte geben.</p>
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