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	<title>Medienmoral NRW &#187; Westfälische Rundschau (WR)</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>WAZ-Deal am 23.1.12 besiegelt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[WAZ-Gesellschafterin Petra Grotkamp wird Mehrheitseignerin der Mediengruppe. Der Verkauf des Brost-Anteils ist besiegelt, wie der Konzern am Abend des 23. Januar mitteilte. Zusätzlich zu ihren bisherigen Anteilen von 16,66 Prozent übernimmt Grotkamp den 50-Prozent-Anteil der drei Brost-Enkel. Das Bundeskartellamt hat der Transaktion bereits zugestimmt. Der Erwerb erfolgt rückwirkend zum 31. Dezember 2011. Über den genauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WAZ-Gesellschafterin Petra Grotkamp wird Mehrheitseignerin der Mediengruppe. Der Verkauf des Brost-Anteils ist besiegelt, wie der Konzern am Abend des 23. Januar mitteilte. Zusätzlich zu ihren bisherigen Anteilen von 16,66 Prozent übernimmt Grotkamp den 50-Prozent-Anteil der drei Brost-Enkel. Das Bundeskartellamt hat der Transaktion bereits zugestimmt. Der Erwerb erfolgt rückwirkend zum 31. Dezember 2011.</p>
<p>Über den genauen Kaufpreis wird geschwiegen &#8211; bei der Berichterstattung im Vorfeld wurde die Summe von 500 Mio Euro genannt. Peter Heinemann, Testamentsvollstrecker der Brost-Erben, schätzte den Preis<span id="more-1530"></span> als fair ein. Er habe dem Verkauf &#8220;schweren Herzens&#8221; zugestimmt. Es liege nicht in seiner Macht, &#8220;Entscheidungen der Familie des Erblassers, die dem Erblasserwillen widersprechen, zu korrigieren&#8221;.</p>
<p>Für die Funke-Familien-Gesellschaft begrüßte Klaus Schubries die Übernahme der Brost-Anteile und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass mit der &#8220;Einigkeit, die bei den letzten FFG-Sitzungen praktiziert worden ist&#8221;, gelingen werde, die WAZ-Mediengruppe &#8220;erfolgreich in die Zukunft zu führen und weiter zu entwickeln&#8221;.</p>
<p>Als der von der Brost-Seite bestellte Geschäftsführer verlässt Bodo Hombach das Unternehmen, wird aber nach eigener Aussage auf Bitte der Funke-Familien-Gesellschaft die WAZ-Mediengruppe weiterhin im Initiativkreis Ruhr vertreten und ihr „beratend zur Verfügung“ stehen.</p>
<p>Die Mediengruppe hat dazu keine eigene Presseerklärung veröffentlicht, sondern über den Presseverteiler eine Reihe von Erklärungen weitergeleitet.<br />
Ein <a href="http://www.derwesten.de/wirtschaft/waz-medienkonzern-im-mehrheitsbesitz-der-familie-grotkamp-id6277442.html">Beitrag zur Übernahme steht auf DerWesten.de</a>.</p>
<p>Dort sind auch diese Erklärungen zu finden:<br />
<a href="http://www.derwesten.de/media/6277421-7301/Stellungnahme-Klaus-Schubries.pdf">Stellungnahme Klaus Schubries</a><br />
<a href="http://www.derwesten.de/media/6277420-1781/Presseerklaerung-Dr.-Andreas-Urban.pdf">Presseerklärung Dr. Andreas Urban</a><br />
<a href="http://www.derwesten.de/media/6277418-8269/Presseerklaerung-Dr.-Peter-Heinemann.pdf">Presseerklärung Dr. Peter Heinemann</a><br />
<a href="http://www.derwesten.de/media/6277419-6813/Presseerklaerung-Bodo-Hombach.pdf">Presseerklärung Bodo Hombach</a></p>
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		<title>Glückwunsch, Herr Hombach!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 16:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Es gibt schlimmeres als ein Management, das täglich klüger wird.&#8221; Das sagt WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach in einem Interview mit der Wochenzeitung &#8220;Horizont&#8221; (Interview als pdf hier online). Wenn&#8217;s denn stimmt mit dem Täglich-klüger-Werden, möchte man fast sagen: Herzlichen Glückwunsch, Herr Hombach! Hombach bezieht sich mit dem Satz auf die Entscheidung, dass auch in NRW künftig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es gibt schlimmeres als ein Management, das täglich klüger wird.&#8221; Das sagt WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach in einem Interview mit der Wochenzeitung &#8220;Horizont&#8221; (Interview als <a href="http://www.derwesten.de/derwesten/archive/00000/Horizont-Interview_Bod_506a.pdf">pdf hier online</a>). Wenn&#8217;s denn stimmt mit dem Täglich-klüger-Werden, möchte man fast sagen: Herzlichen Glückwunsch, Herr Hombach!</p>
<p>Hombach bezieht sich mit dem Satz auf die Entscheidung, <span id="more-1479"></span>dass auch in NRW künftig Holding und operative Verlagsaufgaben getrennt werden und dass Manfred Braun, der seit kurzem zusätzlich zu seiner Position als WAZ-Zeitschriftenchef auch die Geschäfte der NRW-Zeitungen führt, weitgehend freie Hand haben soll. Brauns Verdienst, so Hombach, &#8220;besteht darin, gleich zu Beginn seiner Tätigkeit in NRW eine Marktforschung aufgesetzt zu haben, die wir in dieser Professionalität und Erschließungstiefe bei Regionalzeitungen noch nicht hatten&#8221;.</p>
<p>Das Fazit lautet jetzt: Stärkung des Regionalen. &#8220;Regionalzeitungen haben unter allen Medien die höchste Glaubwürdigkeit und überaus treue Leser. Das ist unser Pfund, und wir sollten damit wuchern. Aber Reformstau ist dort besonders gefährlich, wo er noch nicht schmerzt&#8221;, referiert Hombach. &#8220;Wir brauchen eine Stärkung der regionalen und lokalen Kompetenz. Der Leser will wissen, was in seiner Nähe los ist. Ihn interessieren aber auch überregionale und weltpolitische Themen. Er fordert einen hohen Gebrauchswert seiner Zeitung. Er fordert einen hohen Gebrauchswert seiner Zeitung. Er will Einordnung, Lebenshilfe, Partizipation. Und schließlich erwartet er eine übersichtliche Struktur und ein lesefreundliches Layout.&#8221;</p>
<p>Überrascht hätten ihn die Ergebnisse der Marktforschung nicht, sagt Hombach. &#8220;Aber es  freut mich, dass mein Bauchgefühl nun auch empirisch untermauert ist.&#8221;</p>
<p>Die wirtschaftliche Situation bei den NRW-Blättern  habe sich &#8220;erfreulich verbessert&#8221;. Allerdings könne sich die Westfälische Rundschau &#8220;noch nicht zurücklehnen. Leider war und ist sie nirgendwo lokaler Marktführer.&#8221;</p>
<p>Nach der altbewährten WAZ-Methode &#8220;Mangagement by Interview&#8221; kündigt Hombach weitere Sparmaßnahmen in NRW an, diesmal nicht in den Redaktionen: &#8220;Nun sollen auch der Verlagsbereich und die Produktion ihren Beitrag leisten.&#8221; Die Sparpotenziale beziffert Hombach &#8220;im hoch zweistelligen<br />
Millionenbereich&#8221;.</p>
<p>Darüber hinaus will die WAZ-Gruppe bei der Vermarktung den Schulterschluss mit anderen Verlagen suchen will, etwa Hubert Burda Media und Axel Springer, und sich neuen, verlagsnahen Geschäftsfeldern widmen.</p>
<p>Einen &#8220;sensationellen Wachstumsmarkt&#8221; sieht Hombach schließlich im Bereich Corporate Publishing. Statt in den &#8220;Vor- und Hinterzimmern der Politik für ihre industriepolitischen Ziele und Projekte&#8221; zu werben,  werde die Wirtschaft begreifen, dass sie die Akzeptanz für ihre Projekte selber herstellen muss, weil &#8220;eine große Zahl unserer Volksvertreter nur noch auf der Protestwelle der Bürger surft.&#8221; Dazu hatte Hombach bereits am 18. Mai bei einer <a href="http://www.waz-mediengruppe.de/fileadmin/template/Inhalte/Downloads/PDF/Reden/Trurnit_Corporate_Publishing_18.05.2011.pdf">Rede in München</a> Thesen formuliert (&#8220;In diesem Sinne ist Corporate Publishing eine Art soziales Engagement.&#8221;).</p>
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		<title>Super-Regiodesk in Hagen</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 09:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Informationen von Medienmoral stimmen sich die Chefredaktionen der Westfälischen Rundschau (WR) und der Westfalenpost (WP) derzeit über einen neuen Super-Regiodesk am Standort Hagen ab. Über das Konzept wurden die Redaktionsleiter der WR bei einer Klausur am Wochenende im Sauerland informiert. Für die WP soll der entsprechende Informationstermin am kommenden Wochenende stattfinden. Offiziell entschieden sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Informationen von Medienmoral stimmen sich die Chefredaktionen der Westfälischen Rundschau (WR) und der Westfalenpost (WP) derzeit über einen neuen Super-Regiodesk am Standort Hagen ab. Über das Konzept wurden die Redaktionsleiter der WR bei einer Klausur am Wochenende im Sauerland informiert. Für die WP soll der entsprechende Informationstermin am kommenden Wochenende stattfinden. Offiziell entschieden sei noch nichts, heißt es.</p>
<p>Als möglicher Standort ist <span id="more-1427"></span>Druck- und Verlagszentrum in Hagen-Bathey im Gespräch (und gilt unter Insidern als die wahrscheinlichere Variante). Eine Alternative wäre das Pressehaus in der Stadtmitte. Am neuen Desk würden die WR-Ausgaben Märkischer Kreis, Hagen und Siegen produziert, dazu alle Lokalausgaben der Westfalenpost. Die WR-Ausgaben Kreis Unna, Dortmund und Wetter/Herdecke bleiben am Regiodesk Dortmund.  Während die Tischleitung am neuen Desk für die WR-Ausgaben auch die inhaltliche Kompetenz hätte, würden die WP-Seiten hier nur „gebaut”.</p>
<p>Das Konzept sieht vor, dass der Regiodesk für den Märkischen Kreis in Lüdenscheid nach drei Jahren wieder abgebaut wird. Die Kollegen sollen an den neuen Standort nach Hagen-Bathey umziehen. Unterschiedliches hört man zur Frage, ob zusätzlich zum Standortwechsel weitere Veränderungen für die Mitarbeiter geplant sind.</p>
<p>Die WR-Chefredaktion erhofft sich dadurch eine Stärkung der WR. Die WAZ und die NRZ wollen in ihrem Beritt “Billig-Tische” machen, d.h. dem Rat des Gutachters Prof. Gunter Rager (emeritierter Journalistikprofessor an der TH Dortmund) folgen und nur wenige Journalisten, dafür viele Mitarbeiter aus der Technik an die Tische setzen.</p>
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		<title>WAZ-Mediengruppe wendet Vergütungsregeln für Freie an</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 16:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die dju in ver.di NRW hat mit der WAZ-Mediengruppe vereinbart, dass die gemeinsamen Vergütungsregeln für freie hauptamtliche Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen, die am 02. Februar 2010 in Kraft getreten sind, Anwendung finden.Diese Vereinbarung gilt für die  Titel: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Westfälische Rundschau, Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung, Westfalenpost.Die gemeinsamen Vergütungsregeln sind kein neuer Tarifvertrag.Sie beruhen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height: 15px;">Die dju in </span>ver.di NRW hat mit der WAZ-Mediengruppe vereinbart, dass die gemeinsamen<span style="line-height: 15px;"> </span>Vergütungsregeln<span style="line-height: 15px;"> </span>für freie hauptamtliche Journalistinnen und Journalisten an<span style="line-height: 15px;"> </span>Tageszeitungen, die<span style="line-height: 15px;"> </span>am 02. Februar 2010 in Kraft getreten sind, Anwendung finden.<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Diese Vereinbarung gilt für die  Titel:<span style="line-height: 15px;"> </span>Westdeutsche Allgemeine Zeitung, <span style="line-height: 15px;"> </span>Westfälische Rundschau<span style="line-height: 15px;">, </span>Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung<span style="line-height: 15px;">, </span>Westfalenpost.<span id="more-1350"></span><br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Die gemeinsamen Vergütungsregeln sind kein neuer Tarifvertrag.<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Sie beruhen auf dem Urheberrecht (§ 36 UrhG) und bestimmen die<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />„angemessenen<span style="line-height: 15px;"> </span>Vergütungen“ in der Tageszeitungsbranche in ganz Deutschland.<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Neben den Honoraren für Textbeiträge sind u.a. auch die Bereiche<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Auslagenersatz,<span style="line-height: 15px;"> </span>Haftung und der Umfang der Rechtsübertragung geregelt. <br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Die Hauptberuflichkeit muss gegenüber dem Verlag nachgewiesen werden.<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Dies kann<span style="line-height: 15px;"> </span>erfolgen durch einen von BDZV, VDZ, DJV, dju, Freelens oder VDS<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />ausgestellten<span style="line-height: 15px;"> </span>Presseausweis und den Nachweis einer Versicherung nach dem KSV-Gesetz<span style="line-height: 15px;"> </span>und/oder<span style="line-height: 15px;"> </span>Bescheinigungen des Finanzamtes, aus denen hervorgeht, dass das<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Haupteinkommen<span style="line-height: 15px;"> </span>aus journalistischer Tätigkeit generiert wird.<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Bei den gemeinsamen Vergütungsregeln handelt es sich um<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />individualrechtliche<span style="line-height: 15px;"> </span>Ansprüche, die gegenüber der Chefredaktion der oben genannten Titel<span style="line-height: 15px;"> </span>persönlich<span style="line-height: 15px;"> </span>geltend gemacht werden müssen.<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Ausführliche Informationen zu den Vergütungsregeln sind zu finden unter:<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" /><a style="line-height: 1.2em; text-decoration: underline; color: #003399; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" href="http://dju.verdi.de/freie_journalisten/vergutungsregeln" target="_blank">http://dju.verdi.de/freie_journalisten/vergutungsregeln</a><br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Für Nachfragen bitte wenden an: Jutta Klebon, <a style="line-height: 1.2em; text-decoration: underline; color: #003399; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" href="http://de.mc258.mail.yahoo.com/mc/compose?to=jutta.klebon@verdi.de">jutta.klebon@verdi.de</a><br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />ver.di NRW? Landesfachbereich Medien, Kunst und Industrie (FB 8),<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />Karlstr. 123-127, 40210 Düsseldorf, Telefon 02 11/6 18 24-332, Fax: 02<br style="line-height: 1.2em; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" />11/6 18 24-468, Mail: <a style="line-height: 1.2em; text-decoration: underline; color: #003399; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;" href="http://de.mc258.mail.yahoo.com/mc/compose?to=jutta.klebon@verdi.de">jutta.klebon@verdi.de</a></p>
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		<title>Wer schürt hier Angst?</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 10:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>
		<category><![CDATA[dju]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[Schickler]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem offenen Brief hat der stellvertretende Chefredakteur der Westfälischen Rundschau, Frank Fligge, dem DJV vorgeworfen, die Angst unter den Beschäftigten der WAZ-Mediengruppe zu schüren. Fligge, der in diesem Brief den Wechsel seiner Mitgliedschaft von DJV zu dju in ver.di mitteilte, nimmt den Bericht &#8220;Redaktionsschluss im Sauerland&#8221; in der April-Ausgabe des journalist (Herausgeber DJV-Bundesverband) zum endgültigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem offenen Brief hat der stellvertretende Chefredakteur der Westfälischen Rundschau, Frank Fligge, dem DJV vorgeworfen, die Angst unter den Beschäftigten der WAZ-Mediengruppe zu schüren. Fligge, der in diesem Brief den Wechsel seiner Mitgliedschaft von DJV zu dju in ver.di mitteilte, nimmt den Bericht &#8220;Redaktionsschluss im Sauerland&#8221; in der April-Ausgabe <span id="more-1263"></span>des journalist (Herausgeber DJV-Bundesverband) zum endgültigen Anlass für Schritt. Er schreibt u.a.:</p>
<p>&#8221; [...]Richtig ist, dass viele Beschäftigte der WAZ-Mediengruppe Angst haben &#8211; weil der DJV Angst mit solchen, ganz und gar unjournalistischen und tendenziell polemischen Berichten seit vielen Monaten immer wieder schürt. Was glauben Sie wohl, was ein solcher Artikel in der WR-Belegschaft anrichtet, die nach der schwierigsten Phase in der Geschichte dieser Zeitung allmählich wieder Vertrauen fasst und Sicherheit zurückgewinnt?! Vielleicht sollten Sie als Gewerkschafter sich auch darüber einmal Gedanken machen. Als stellvertretender Chefredakteur, der in den zurückliegenden 17 Monaten hart daran mitgearbeitet hat, dieser traditionsreichen Zeitung eine Zukunft zu eröffnen, habe ich nicht länger Lust, mir die zarten Erfolge von Gewerkschaftsdogmatikern kaputt machen zu lassen.[...]</p>
<p>&#8220;Diese Wertung ist menschlich verständlich, geht aber an der Sache vorbei&#8221;, so der Vorsitzende des DJV-Landesverbandes NRW, Helmut Dahlmann. Er erinnert an die Aussage des Vertreters der Beratungsfirma Schickler am 5. Dezember 2008 in der &#8220;Lichtburg&#8221; in Essen, dass eine aus &#8220;rein betriebswirtschaftlicher Sicht nahe liegende Option&#8221; gewesen sei, die Redaktion der Westfälischen Rundschau aufzugeben. Genau diese Aussage hätten noch viele Kolleginnen und Kollegen in den Ohren. Bis heute habe es keine &#8220;Entwarnung&#8221; gegeben. &#8220;Im Gegenteil&#8221;, sagte DJV-Hauptgeschäftsführer Kajo Döhring: &#8220;Die Firma Schickler werkelt weiter im Hause. Und noch vor wenigen Wochen machte eine Mail der Personalabteilung die Runde, bei NRZ und Rundschau gebe es noch insgesamt 21 Stellen zu viel. Wer also schürt hier Angst?&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gute Wahlbeteiligung bei den Betriebsratswahlen</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 13:51:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>

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		<description><![CDATA[Von dieser Wahlbeteiligung können Bundes-und Landespolitiker nur träumen. Die Wahlbeteiligung bei der Wahl zum Betriebsrat des Zeitungsverlags Westfalen, der u.a. die Westfälische Rundschau herausgibt, lag bei 83,9 Prozent. 156 von 186 stimmberechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gingen an die Wahlurnen. Der Wahlvorstand, der die Wahlen organisiert hatte, dankte der Belegschaft für das starke Interesse. &#8220;Es zeigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von dieser Wahlbeteiligung können Bundes-und Landespolitiker nur träumen. Die Wahlbeteiligung bei der Wahl zum Betriebsrat des Zeitungsverlags Westfalen, der u.a. die Westfälische Rundschau herausgibt, lag bei 83,9 Prozent. 156 von 186 stimmberechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gingen an die Wahlurnen.<span id="more-1212"></span></p>
<p>Der Wahlvorstand, der die Wahlen organisiert hatte, dankte der Belegschaft für das starke Interesse. &#8220;Es zeigt dem neuen Betriebsrat, dass die  Belegschaft der Westfälischen Rundschau hinter ihm steht. Auf diese Rückendeckung kann er bauen, wenn er sich für die Interesse der Kolleginnen und Kollegen einsetzt. Ein gutes Gefühl&#8221;, heißt es in einem Info des Wahlvorstands. 14 Kolleginnen und Kollegen hatten sich zur Wahl gestellt, sieben von ihnen, darunter zwei Frauen. wurden als ordentliche Mitglieder in den Betriebsrat gewählt, dazu gibt es sieben Ersatzmitglieder. Der neue Betriebsrat wird seinen Vorstand am Dienstag, 23. März, in seiner konstituierenden Sitzung wählen.</p>
<p>Schwächer fiel die Wahlbeteiligung beim Zeitungsverlag Ruhrgebiet (ZVR) aus, wo 330 Kolleginnen und Kollegen aus den WAZ-Redaktionen und vom Content Desk zur Wahl aufgerufen waren. Die Wahlbeteiligung lag dort bei 71,8 Prozent, vor vier Jahren hatte sie bei 81, 6 Prozent gelegen. Der neunköpfige Betriebsrat wird sich zu seiner konstituierenden Sitzung am Dienstag, 23. März treffen.</p>
<p>Beim Iserlohner Kreisanzeiger (IKZ) wurde der bisherige Betriebsrat bis auf einen Kollegen wiedergewählt. Über den Ausgang der Betriebsratswahlen in den anderen Unternehmensteilen der WAZ-Mediengruppe werden wir hier nach und nach berichten.</p>
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		<title>Bei der NRZ und der Rundschau sind noch 21 Redakteure über</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 09:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Ruhr Zeitung (NRZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost (WP)]]></category>
		<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Ansicht der Personalabteilung der WAZ-Mediengruppe und der Unternehmensberatung Schickler sind in den Redaktionen der Neue Ruhr/ Neue Rhein Zeitung (NRZ) und der Westfälischen Rundschau (WR) immer noch 21 Redakteurinnen und Redakteure  zuviel beschäftigt. Dies geht aus einer Rundmail hervor, die der Personalchef der Mediengruppe, Jochim Kopatzki an die Redaktionen der vier WAZ-Titel verschickt hat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Ansicht der Personalabteilung der WAZ-Mediengruppe und der Unternehmensberatung Schickler sind in den Redaktionen der Neue Ruhr/ Neue Rhein Zeitung (NRZ) und der Westfälischen Rundschau (WR) immer noch 21 Redakteurinnen und Redakteure  zuviel beschäftigt. Dies geht aus einer Rundmail hervor, die der Personalchef der Mediengruppe, Jochim Kopatzki an die Redaktionen der vier WAZ-Titel verschickt hat.<span id="more-1191"></span></p>
<p>296,5 Stellen seien nach einer aktuellen Bestandsaufnahme  schon  abgebaut worden. Dabei habe sich aber auch herausgestellt, dass einige Redaktionen unterhalb und andere oberhalb der Schickler-Zahlen liegen. Nach jetzigem Stand der Dinge ergebe sich das Bild, dass bei der NRZ 10 so genannte Mitarbeiterkapazitäten und bei der WR 11 so genannte  Mitarbeiterkapazitäten über den von Schickler vorgegebenen Zahlen liegen. Die Westfalenpost habe die Zahlen genau erreicht. Es würden aber weiterhin „alle Anstrengungen&#8221; unternommen, um die Schickler-Zahlen zu erreichen. Das sei mit allen beteiligten Chefredaktionen „einvernehmlich&#8221;  besprochen worden. Aus gegebenem Anlass erinnerte Kopatzki daran, dass bei der NRZ und der WR die Angebote gemäß Sozialplan (mit Ausnahme der Altersteilzeit) weiter gelten. Aufgrund der Stellenausschreibung der WAZ z.B. an den personell noch unterbesetzten Regiodesks in Duisburg, Essen und Bochum gebe es Möglichkeiten, andere Aufgaben in NRW zu übernehmen. Eine Betriebsvereinbarung, die die titelübergreifende Versetzung regelt, sei mit den Betriebsräten bereits abgeschlossen. Kopatzki bittet darum, den Wechsel an einen anderen Titel zu überdenken, bevor über „eine einseitige Versetzung&#8221; gesprochen werden müsse. Diese „letzten Schritte&#8221;  zum Erreichen der Schickler-Zahlen seien nötig, damit die wirtschaftlich dringend notwendigen und erforderlichen Einsparungen auf Redaktionsebene erreicht werden, heißt es in dem Schreiben, das der Redaktion von medienmoral-nrw.de, dem Protestblog der Journalistengewerkschaften dju in ver.di NRW und DJV, vorliegt. Damit wird der Personalabbau in den Lokalredaktionen der NRZ und der WR noch einmal verschärft. Schon auf der letzten Betriebsversammlung der vier WAZ-Titel hatten sich insbesondere die Kolleginnen und Kollegen aus den Lokalredaktionen über die immense Arbeitsbelastung beklagt.</p>
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		<title>Westfälische Rundschau schließt Büro in Kreuztal</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 13:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ-Gruppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Siegen. Wer in diesen Tagen  das Büro der Westfälischen Rundschau in Kreuztal anruft, der wird &#8220;rufumgeleitet&#8221; nach Siegen. Das ist keine vorübergehende Feiertagsmaßnahme, sondern für immer. Die Westfälische Rundschau (WR) hat einen weiteren Redaktionsstandort aufgegeben. Die beiden verbliebenen Redakteure (lange Zeit waren es noch drei) die bislang die Region Kreuztal betreut haben, tun dies jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Siegen</strong>. Wer in diesen Tagen  das Büro der Westfälischen Rundschau in Kreuztal anruft, der wird &#8220;rufumgeleitet&#8221; nach Siegen. Das ist keine vorübergehende Feiertagsmaßnahme, sondern für immer. Die Westfälische Rundschau (WR) hat einen weiteren Redaktionsstandort aufgegeben.<span id="more-1170"></span></p>
<p>Die beiden verbliebenen Redakteure (lange Zeit waren es noch drei) die bislang die Region Kreuztal betreut haben, tun dies jetzt von Siegen aus. Einmal mehr geht die publizistische  Nähe und der Kontakt zu den Menschen  vor Ort verloren. Das Redaktionsbüro Kreuztal hatte insgesamt 90.000 Menschen in den vier Kommunen Kreuztal, Hilchenbach, Freudenberg und Netphen im nördlichen Siegerland zu versorgen. In der Region sind eine Reihe von bedeutenden Wirtschaftsbetriebe wie Hoesch, Bombardier, SMS und die Krombacher Brauerei beheimatet, wird im gewerkschaftlichen Protestblog der Journalistengewerkschaften dju in ver.di NRW und DJV  medienmoral-nrw.de berichtet Dort mehreren sich skeptische Stimmen, die die Zukunft des WR-Standortes Siegen insgesamt in Frage gestellt sehen.</p>
<p>Die Ausgaben Siegen und Kreuztal waren schon vor einiger Zeit zusammengelegt worden und erscheinen gemeinsam unter der Kustode &#8221;Rundschau für das Siegerland&#8221;.</p>
<p>Für die Betroffenen, die immer schon der Redaktion in Siegen zugeordnet waren,  kam dieser Schritt nicht überraschend. Er ist nur ein weiterer Teil des Vollzugs des redaktionellen Ausdünnungs-Konzepts der Unternehmensberatung Schickler, das schon Anfang des Jahres beschlossen wurde. Der Mitbewerber und Marktführer Siegener Zeitung unterhält weiterhin in der Region Lokalredaktionen und eine Geschäftsstelle.</p>
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		<title>Kampf ums Lokale geht weiter</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 15:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Ruhr Zeitung (NRZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost (WP)]]></category>
		<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie erwartet hat der Geschäftsführer der WAZ-Gruppe, Bodo Hombach, auf der Betriebsversammlung der vier Zeitungshäuser WAZ, NRZ, WR und WP sowie in einer anschließenden Pressekonferenz erklärt: Die Personalmaßnahme ist abgeschlossen, ganz ohne betriebsbedingte Kündigungen. 287 Arbeitsplätze wurden bereits bzw. werden nach Auslaufen von Altersteilzeit-Verträgen abgebaut. Damit sei das Sparziel im redaktionellen Bereich erreicht: „Dieses Ding [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie erwartet hat der Geschäftsführer der WAZ-Gruppe, Bodo Hombach, auf der Betriebsversammlung der vier Zeitungshäuser WAZ, NRZ, WR und WP sowie in einer anschließenden Pressekonferenz erklärt: Die Personalmaßnahme ist abgeschlossen, ganz ohne betriebsbedingte Kündigungen. 287 Arbeitsplätze wurden bereits bzw. werden nach Auslaufen von Altersteilzeit-Verträgen abgebaut. Damit sei das Sparziel im redaktionellen Bereich erreicht: „Dieses Ding ist gelaufen“. WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz gab bekannt, dass die WAZ-Redaktion Vest (Recklinghausen) nicht dichtgemacht wird.<span id="more-1081"></span></p>
<p>Gute Nachrichten also. Trotzdem kann von Entwarnung eigentlich keine Rede sein. Im Gegenteil: Der Kampf um das Lokale geht weiter.</p>
<p>Obwohl Bodo Hombach beteuerte, die „Kernkompetenz lokaler und regionaler Journalismus“ habe oberste Priorität, wurden die Folgen der strukturellen Änderungen bei den NRW-Zeitungen des Medienhauses deutlich: In den dezimierten Lokalredaktionen herrscht „extreme Arbeitsüberlastung“, wie die Betriebsräte in der Pressekonferenz berichteten.</p>
<p>Aus der Sicht der Gewerkschaften sind auf Dauer sowohl die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen vor Ort in Gefahr als auch die Qualität der Produkte. Verschärfen wird sich die Situation absehbar noch, wenn die Altersteilzeitler vertragsgemäß ausscheiden. Sprich: Es kann nicht so bleiben.</p>
<p>Die Gewerkschaften bitten alle Kolleginnen und Kollegen, ihre Arbeitsbelastung, Mehraufgaben usw. sowie organisatorische Probleme zu dokumentieren und an die Betriebsräte zu melden. In einem „Monitoring“-Verfahren sollen ja die Folgen der Einsparungen beobachtet werden. Bodo Hombach versprach durchaus „Nachjustierungen“, allerdings nur innerhalb des Kostenrahmens.</p>
<p>Gefordert wurden auch Perspektiven für guten Nachwuchs. Bodo Hombach blieb hier vage, ließ aber zumindest erkennen, dass er Nachwuchs-Förderung auch wichtig findet.</p>
<p>Die WAZ-Gruppe wird auch andere Konzernbereiche mit Sparmaßnahmen überziehen (z.B. Aufgabe der Geschäftsstellen). „Auch der Verlag leistet seinen Beitrag“, erklärte Bodo Hombach. Inzwischen gebe es auch Vertriebsvereinbarungen zwischen der WAZ-Gruppe und den Nachbarverlagen. Im Klartext: Auch bei den Zustellern drohen kräftige Einschnitte.</p>
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		<title>Betriebsversammlung im Saal Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 10:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Ruhr Zeitung (NRZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost (WP)]]></category>
		<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>

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		<description><![CDATA[Essen. Am Mittwoch, 30. September, wird es in der Gruga-Halle Essen, Messe-Centrum Süd, im Saal Deutschland um 11 Uhr wieder eine Betriebsversammlung für die verbliebenen etwa 600 Redakteurinnen und Redakteure der vier NRW-Zeitungstitel der WAZ-Mediengruppe geben. Auf ihr soll, so die begründete Vermutung der Betriebsräte, von Gruppengeschäftsführer Bodo Hombach verkündet werden, dass die Sparmaßnahmen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Essen. Am Mittwoch, 30. September, wird es in der Gruga-Halle Essen, Messe-Centrum Süd, im Saal Deutschland um 11 Uhr wieder eine Betriebsversammlung für die verbliebenen etwa 600 Redakteurinnen und Redakteure der vier NRW-Zeitungstitel der WAZ-Mediengruppe geben. Auf ihr soll, so die begründete Vermutung der Betriebsräte, von Gruppengeschäftsführer Bodo Hombach verkündet werden, dass die Sparmaßnahmen und die größten personellen Einschnitte in der Geschichte der WAZ-Gruppe ohne betriebsbedingte Kündigungen vollzogen werden. Wie dies die Betriebsräte immer gefordert haben.<span id="more-1075"></span></p>
<p>Thema sollen auch die &#8220;sozialen Fragen&#8221; sein, die trotz des Verzichts auf Kündigungen, bei vielen Betroffenen &#8220;tiefe Spuren&#8221; hinterlassen haben, wie die Betriebsräte in ihrer Einladung schreiben. Die Arbeit der Redaktionen habe sich durch  die Einrichtung der &#8220;Tische&#8221; (also Content-, News-, und Regio Desks) erheblich verändert. Ausgaben wurden aufgegeben, die gruppeninterne Konkurrenz vor Ort zumeist eingestellt. Die Betriebsräte fordern deshalb ein Monitoring, das die neuen Strukturen begleitet und ihre Arbeitsbelastungen sowie ihre Erfolge und Mißerfolge kontrolliert. Außerdem soll mit den Kolleginnen und Kollegen über die neue Redaktionstechnik &#8220;Eidos&#8221; und die Einführung von Flip-(Video-) Kameras in den Lokalredaktionen gesprochen werden.</p>
<p>Im Anschluss an die Betriebsversammlung wird es um 14.30 Uhr eine gemeinsame Pressekonferenz der Geschäftsführung der WAZ-Mediengruppe und der Betriebsräte geben.</p>
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