<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Medienmoral NRW</title>
	<atom:link href="http://www.medienmoral-nrw.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.medienmoral-nrw.de</link>
	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
	<lastBuildDate>Wed, 05 Jun 2013 20:32:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5</generator>
		<item>
		<title>Ausverkauf der Zombie-Zeitung?</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/06/ausverkauf-der-zombie-zeitung/</link>
		<comments>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/06/ausverkauf-der-zombie-zeitung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 15:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rubens]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ-Axt]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ-Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>
		<category><![CDATA[WR]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=1832</guid>
		<description><![CDATA[Essen. Die Funke-Mediengruppe hat die Westfälische Rundschau (WR) in Unna, Fröndenberg, Holzwickede, Kamen und Bergkamen an den Rubens-Verlag verkauft. Das bedeutet, dass der Herausgeber des 26.000 Exemplare starken Hellweger Anzeigers nicht mehr nur den Lokalteil in der Region zuliefert, sondern dass ihm dieses Stück des WR-Kuchens auch gehört. Zwei Verlage besitzen nun also Teile derselben [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Essen. Die Funke-Mediengruppe hat die Westfälische Rundschau (WR) in Unna, Fröndenberg, Holzwickede, Kamen und Bergkamen an den Rubens-Verlag verkauft. Das bedeutet, dass der Herausgeber des 26.000 Exemplare starken Hellweger Anzeigers nicht mehr nur den Lokalteil in der Region zuliefert, sondern dass ihm dieses Stück des WR-Kuchens auch gehört. Zwei Verlage besitzen nun also Teile derselben Zeitung. Zu welchem Preis der Deal gelaufen ist, ist unbekannt.</p>
<p>Wird auch diese Aktion wieder ein vielseitig anwendbares Funke/WAZ-Modell, wie die Zombie-Zeitung eins geworden ist? Dieses Mal Ausverkauf am Kartellamt vorbei?<span id="more-1832"></span></p>
<p>Vor gerade mal vier Monaten hat die Mediengruppe damit begonnen, alle WR-Redaktionen zu schließen und die Konkurrenz mit der Zulieferung lokaler Inhalte zu beauftragen (darunter auch Rubens). Ausgeweitet hat man diese abstruse Idee zum 1. Mai auf die Regionalredaktion der WAZ im Kreis Recklinghausen: Redakteure weg, Redaktion geschlossen, Verlag Bauer (Recklinghäuser Zeitung) übernahm die Berichterstattung vor Ort. Violá: Modell Zombie-Zeitung. Bei dem eins sicher ist: Zeitungsvielfalt sieht anders aus!</p>
<p>Mit dem Verkauf von Teilen der Westfälischen Rundschau wird der sowieso schon abstruse Deal nun aber noch einmal weitergedreht. Die FAZ meldet heute, dass das WAZ-Imperium bröckelt, und fragt sich: &#8220;Und wer ist der Nächste: Dortmund, Lünen und Schwerte, Lüdenscheid oder Iserlohn?&#8221; Kaum erträglich ist dabei, dass Funke und Rubens in einer gemeinsamen Pressemitteilung betonen, dass beide Zeitungen &#8220;mit ihren unterschiedlichen Ausrichtungen und Schwerpunkten die vielfältigen Bedürfnisse im Lesermarkt bedienen&#8221; sollen. Der Unterschied zwischen der WR und dem Hellweger Anzeiger besteht aber lediglich im Hauptteil. Der vor Ort wichtige und entscheidende Lokalteil der Tageszeitungen kommt vom Monopolisten. Höchste Zeit, dass die Kartellbehörden sich das anschauen, findet da mancher Branchenkenner.</p>
<p>Für die rund 8.000 Abonnenten der betroffenen (verkauften) WR-Ausgaben soll sich nichts ändern. Die Mantelseiten der WR produziert weiterhin der Essener ContentDesk der WAZ, die Lokalseiten liefert eben die Redaktion des Hellweger Anzeigers. Die seit 170 Jahren bestehende Erstzeitung hat die Zweitzeitung übernommen. Was hört man oft aus dem Hause Funke/WAZ? Dieser teure Wettbewerb, den müsste man mal reduziert kriegen&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/06/ausverkauf-der-zombie-zeitung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erfolg für den WR-Betriebsrat &#8211; Transfergesellschaft kann starten</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/04/erfolg-fur-den-wr-betriebsrat-transfergesellschaft-kann-starten/</link>
		<comments>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/04/erfolg-fur-den-wr-betriebsrat-transfergesellschaft-kann-starten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Apr 2013 07:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[dju]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[Transfergesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ-Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=1820</guid>
		<description><![CDATA[Der Betriebsrat und die Geschäftsleitung der Westfälischen Rundschau haben jetzt einen Vorschlag des Einigungsstellen-Vorsitzenden Martin Bertzbach, Präsident a.D. des Landesarbeitsgerichtes Bremen, angenommen. Danach stellt der Arbeitgeber für die Einrichtung einer Transfergesellschaft 250.000 Euro zur Verfügung. Ein Erfolg für den Betriebsrat, denn der Arbeitgeber hatte zunächst angekündigt, keine weiteren Mittel für eine Transfergesellschaft zur Verfügung zu [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Betriebsrat und die Geschäftsleitung der Westfälischen Rundschau haben jetzt einen Vorschlag des Einigungsstellen-Vorsitzenden Martin Bertzbach, Präsident a.D. des Landesarbeitsgerichtes Bremen, angenommen.</p>
<p>Danach stellt der Arbeitgeber für die Einrichtung einer Transfergesellschaft 250.000 Euro zur Verfügung. Ein Erfolg für den Betriebsrat, denn der Arbeitgeber hatte zunächst angekündigt, keine weiteren Mittel für eine Transfergesellschaft zur Verfügung zu stellen. Die ehemaligen Beschäftigten können die Angebote der Gesellschaft für sechs Monate wahrnehmen, die sich an ihre jeweilige Kündigungsfrist anschließen.<span id="more-1820"></span></p>
<p>Zusätzlich zur Transfergesellschaft  wird es &#8211; über eine Transferagentur &#8211; Angebote wie Profilings, Coachings, fachliche Beratungen, Qualifizierungen und Workshops zur beruflichen Neuorientierung geben. </p>
<p>Diese Angebote der Transferagentur sind unabhängig von der Transfergesellschaft und stehen allen Beschäftigten während der Zeit ihrer Freistellung in der Kündigungsfrist offen. Sowohl die Transfergesellschaft als auch die Qualifizierungsangebote werden von der Firma Inplace Transfer GmbH angeboten, die bereits für andere große Medienhäuser wie Handelsblatt, Springer-Verlag, Burda, Gruner + Jahr, Spiegel TV und die Verlagsgruppe Milchstraße gearbeitet hat.</p>
<p>Ab Anfang Mai können die ehemaligen WR-ler die ersten Angebote nutzen. Auf einer Betriebsversammlung am Mittwoch, 24. April, ab 11 Uhr im Haus Busch in Hagen wird die Belegschaft über die finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen informiert. fbi/cbl</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/04/erfolg-fur-den-wr-betriebsrat-transfergesellschaft-kann-starten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einigungsstelle verhandelt Finanzierung einer Tranfergesellschaft</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/04/einigungsstelle-verhandelt-finanzierung-einer-tranfergesellschaft/</link>
		<comments>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/04/einigungsstelle-verhandelt-finanzierung-einer-tranfergesellschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 14:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Transfergesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=1755</guid>
		<description><![CDATA[Dortmund.  Arbeitgeber und Betriebsrat der zum 1. Februar 2013 eingestellten Redaktion  der Westfälischen Rundschau können sich über die Finanzierung einer Transfergesellschaft nicht einigen. In dieser soll der Übergang in neue Tätigkeiten mit Qualifizierungsmaßnahmen erleichtert werden. Bis zuletzt klafften die Vorstellungen beider Seiten weit auseinander. Der Arbeitgeber fordert, dass die Beschäftigten während ihrer individuellen Kündigungsfrist auf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dortmund.  Arbeitgeber und Betriebsrat der zum 1. Februar 2013 eingestellten Redaktion  der Westfälischen Rundschau können sich über die Finanzierung einer Transfergesellschaft nicht einigen. In dieser soll der Übergang in neue Tätigkeiten mit Qualifizierungsmaßnahmen erleichtert werden. Bis zuletzt klafften die Vorstellungen beider Seiten weit auseinander. Der Arbeitgeber fordert, dass die Beschäftigten während ihrer individuellen Kündigungsfrist auf einen Teil ihres Einkommens verzichten, um so die Transfergesellschaft zu finanzieren. Die Verlagsseite erklärte, kein zusätzliches Geld zur Verfügung stellen zu wollen &#8211; was wiederum der Betriebsrat gefordert hatte. Da in dieser Frage keine Einigung in Sicht ist, hat sich der BR auf einer Betriebsversammlung das Votum der Belegschaft eingeholt, die Einrichtung einer Einigungstelle beim Arbeitsgericht zu beantragen. Daraufhin wurden alle weiteren Gesprächstermine von der Verlagsleitung gecancelt. Inzwischen steht der erste Termin für die Einigungsstelle fest, der 10. April. Den Vorsitz der Einigungsstelle übernimmt der Präsident des Landesarbeitsgerichts Bremen a.D., Martin Bertzbach. Für den Fall, dass am 10. April keine Einigung erzielt wird, sind bereits weitere Termine vereinbart worden. fbi</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/04/einigungsstelle-verhandelt-finanzierung-einer-tranfergesellschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mediengruppe streicht weitere 200 Stellen</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/03/mediengruppe-streicht-weitere-200-stellen/</link>
		<comments>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/03/mediengruppe-streicht-weitere-200-stellen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 19:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeigenblätter]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Nienhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Ziegler]]></category>
		<category><![CDATA[Contentdesk]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Braun]]></category>
		<category><![CDATA[Mediengruppe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=1741</guid>
		<description><![CDATA[Essen. Das Jahr 2013 entwickelt sich zu einem echten Horrorjahr für die Beschäftigten der Funke-Mediengruppe, wie sich der WAZ-Konzern seit Anfang des Jahres nennt. Nachdem schon am 15. Januar das Aus für 120 Redakteurinnen und Redakteure der Westfälischen Rundschau verkündet wurde, sollen nun weitere 200 Stellen in der Gruppe gestrichen werden. Darüber wurden heute zunächst [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Essen. Das Jahr 2013 entwickelt sich zu einem echten Horrorjahr für die Beschäftigten der Funke-Mediengruppe, wie sich der WAZ-Konzern seit Anfang des Jahres nennt. Nachdem schon am 15. Januar das Aus für 120 Redakteurinnen und Redakteure der Westfälischen Rundschau verkündet wurde, sollen nun weitere 200 Stellen in der Gruppe gestrichen werden. Darüber wurden heute zunächst die Betriebsräte in einem Gespräch informiert und anschließend die Mitarbeiter durch ein Schreiben der Geschäftsführer Manfred Braun, Christian Nienhaus und Thomas Ziegler.<img title="Weiterlesen..." alt="" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" /><img title="Weiterlesen..." alt="" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" />Die Stellenstreichungen werden demnach genauso den zentralen Content Desk in Essen treffen wie auch die Anzeigenblätter und den Bereich Anzeigen. Weitere Details wurden nicht genannt, sukzessive werden nun aber die betroffenen Bereiche informiert.</p>
<p>Natürlich ist es dem Führungstrio, das einen bis dahin nicht bekannten massiven Personalabbau in der Gruppe zu verantworten hat, „schwer gefallen”, sich von dem Personal zu trennen. Man wisse, was das für den einzelnen Mitarbeiter und deren Familie bedeute, versichert das Trio. Der Abbau soll so sozialverträglich wie möglich verlaufen. Krokodilstränen fließen reichlich. So bezeichnen die Geschäftsführer die Mitarbeiter in ihrem Schreiben u.a. auch als die „Säulen eines Unternehmens“, schlagen aber dennoch mit der WAZ-Axt auf diese ein. Sparen durch Stellenstreichungen &#8211; das ist das einzige erkennbare Konzept des Konzerns. Zur Zukunft des Unternehmens hingegen fallen nur Worthülsen.</p>
<p>Als Grund für den personellen Aderlass führt die Mediengruppe einmal mehr den signifikant einbrechenden Anzeigenmarkt und die erodierenden Auflagenzahlen der Tageszeitungen an. Diese hätten zu Umsatzrückgängen in der Mediengruppe in Millionenhöhe geführt.<span id="more-1741"></span></p>
<p>Nach unseren Informationen will die Funke-Mediengruppe 21 Stellen am Content Desk abbauen und sich von 20 Fotografen des WAZ NewMedia Fotopools trennen. Im Kreis Recklinghausen soll das neue WAZ-Modell &#8211; die Mogelpackung &#8220;Zeitung ohne Redaktion&#8221; &#8211; Schule machen: Die Vest-Lokalausgabe soll ähnlich wie die Lokalteile der Westfälischen Rundschau mit Redaktionsmaterial aus dem konkurrierenden Zeitungshaus Bauer (Recklinghäuser Zeitung) gefüllt werden. Ab 1. Mai soll das Material an den Essener Regiodesk geliefert werden, wo die Seiten gebaut werden. In der WAZ-Kreisredaktion fallen sieben Redakteursstellen und anderthalb Sekretariatsstellen weg.</p>
<p>Eins jedenfalls ist klar: Im WAZ-Konzern gelten schon lange zwei Maßstäbe. Bei den Mitarbeitern wird mit Blick auf die Rendite konzeptlos mit der Axt gekappt. Auf der Führungsebene scheint es jedoch nach oben keine Grenzen zu geben. Schon lange kolportiert wird etwa, dass der Abschied eines Geschäftsführers 20 Mio. Euro gekostet hat. Zum Vergleich: Nur die Hälfte dieser Summe steht für den Sozialplan aller 120 entlassenen Redakteurinnen und Redakteure der Westfälischen Rundschau zur Verfügung. fbi/SB</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/03/mediengruppe-streicht-weitere-200-stellen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>215</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WVW-Anzeigenblätter wählten elfköpfigen Betriebsrat</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/02/wvw-anzeigenblatter-wahlten-elfkopfigen-betriebsrat/</link>
		<comments>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/02/wvw-anzeigenblatter-wahlten-elfkopfigen-betriebsrat/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 06:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Medien in NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeigenblätter]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[verdi]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ-Mediengruppe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=1729</guid>
		<description><![CDATA[Essen. Die Beschäftigten der Westdeutschen Verlags- und Werbegesellschaft mbH &#38; Co. KG (WVW) &#8211; ein Unternehmen der WAZ-Mediengruppe &#8211; wählten zum ersten Mal in der Firmengeschichte einen Betriebsrat . Zum Vorsitzenden des elfköpfigen Gremiums wurde Gerald Lorenz gewählt: Die Wahlberechtigten hatten die Wahl zwischen drei Listen. Die Liste &#8220;Wir für WVW&#8221; konnte die meisten der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Essen. Die Beschäftigten der Westdeutschen Verlags- und Werbegesellschaft mbH &amp; Co. KG (WVW) &#8211; ein Unternehmen der WAZ-Mediengruppe &#8211; wählten zum ersten Mal in der Firmengeschichte einen Betriebsrat . Zum Vorsitzenden des elfköpfigen Gremiums wurde Gerald Lorenz gewählt: Die Wahlberechtigten hatten die Wahl zwischen drei Listen. Die Liste &#8220;Wir für WVW&#8221; konnte die meisten der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen. Auf dieser Liste kandidierten auch gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter.<span id="more-1729"></span></p>
<p>„Im Betriebsrat sind fast alle Abteilungen vertreten&#8221;, freut sich der frisch gekürte BR-Vorsitzende Lorenz. Damit die neuen BR-Mitglieder sich hinreichend mit ihrem neuen Handwerkszeug, dem Betriebsverfassungsgesetz auskennen und über ihre Rechte und Pflichte informiert sind, wollen sie sich schulen lassen.</p>
<p>Den Grundstein für die erfolgreiche Betriebsratswahl  hatten die WVW-Beschäftigten schon im Herbst vergangenen Jahres gelegt, als sie in einer Betriebsversammlung einen fünfköpfigen Wahlvorstand wählten. Unterstützung bekommen sie von der Gewerkschaft ver.di, deren Essener Gewerkschaftssekretär Rainer Sauer an der fast dreistündigen Betriebsversammlung teilnahm und dem Wahlvorstand beratend zur Seite stand.</p>
<div id="paneshell">
<div id="shellcontent">
<div id="yui_3_7_2_1_1360922349393_1622">
<div id="yui_3_7_2_1_1360922349393_1627" tabindex="0" role="document">
<div id="yui_3_7_2_1_1360922349393_1624">
<div id="yui_3_7_2_1_1360922349393_2029" role="main">
<div id="yiv1969528556">
<div id="yui_3_7_2_1_1360922349393_2028">
<div id="yui_3_7_2_1_1360922349393_2027">
<div id="yui_3_7_2_1_1360922349393_2040">
<div id="yiv1969528556AOLMsgPart_1_db6cba10-ca6c-4185-a59a-aa11f5517d57">
<div id="yui_3_7_2_1_1360922349393_2039">
<div id="yui_3_7_2_1_1360922349393_2043">
<p id="yui_3_7_2_1_1360922349393_2042">Auch Karlheinz-Stannies vom Landesvorstand des DJV-NRW nahm an der Betriebsversammlung teil und sicherte Unterstützung zu. Er war vom Engagement der WVWler beeindruckt</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Die WVW gibt Anzeigenblätter wie den Stadtspiegel, Stadt-Anzeiger, Wochenblatt und Wochenanzeiger im Kerngebiet von NRW, im Sauerland und am Niederrhein heraus, gilt als „heimlicher Riese&#8221; der Branche und ist nach eigenen Angaben Deutschlands größter Anzeigenblattverlag.  Die WVW vertreibt 58 Anzeigenblätter mit einer Gesamtauflage von 3,8 Millionen Auflage. <strong>/</strong>fbi</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/02/wvw-anzeigenblatter-wahlten-elfkopfigen-betriebsrat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WR-Redaktion wird abgewickelt</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/01/wr-redaktion-wird-abgewickelt/</link>
		<comments>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/01/wr-redaktion-wird-abgewickelt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2013 11:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalredaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ-Axt]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ-Gruppe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=1706</guid>
		<description><![CDATA[[Aktualisierte Fassung] Aus der Mitarbeiterversammlung der Westfälischen Rundschau heraus wurde am Vormittag bekannt, dass die Redaktion der Westfälischen Rundschau abgewickelt wird. Betroffen sind 120 Redakteurinnen und Redakteure, hinzu kommen Pauschlisten sowei freie Journalistinnen und Journalisten, die ihren Auftraggeber verlieren. Der Arbeitsplatzabbau soll so sozialverträglich wie möglich erfolgen, verspricht die Geschäftsleitung in einer Pressmitteilung, die einige Stunden [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>[Aktualisierte Fassung] Aus der Mitarbeiterversammlung der Westfälischen Rundschau heraus wurde am Vormittag bekannt, dass die Redaktion der Westfälischen Rundschau abgewickelt wird. Betroffen sind 120 Redakteurinnen und Redakteure, hinzu kommen Pauschlisten sowei freie Journalistinnen und Journalisten, die ihren Auftraggeber verlieren. Der Arbeitsplatzabbau soll so sozialverträglich wie möglich erfolgen, verspricht die Geschäftsleitung in einer Pressmitteilung, die <a href="http://www.waz-mediengruppe.de/fileadmin/template/Inhalte/Downloads/PDF/Pressemitteilungen_2013/20130115_PM_Umstrukturierungen_bei_der_WAZ_Mediengruppe.pdf">einige Stunden später online gestellt wurde</a>.  Begründet wird der Schritt, der als &#8220;Sanierung&#8221; des Titels verkauft wird, mit langjährigen Verlusten in Millionenhöhe.</p>
<p>Der WAZ-Pressemitteilung zufolge werden Mantelthemen künftig komplett vom Content-Desk der WAZ-Gruppe in Essen geliefert. Die lokale Berichterstattung kommt dagegen von anderen Zeitungen &#8211; vorwiegend aus Konkurrenzverlagen. Für Wetter/Herdecke und Ennepe-Süd übernimmt künftig die Westfalenpost, die in Wetter und Schwelm eine Lokalredaktion aufbauen soll. Die WR-Ausgaben in Dortmund, Lünen und Schwerte werden ab Februar mit lokalen Inhalten der Ruhr Nachrichten (Verlag Lensing-Wolff) beliefert.Im Verbreitungsgebiet Unna und Kamen kommen die Lokalteile vom Hellweger Anzeiger (Verlag Rubens) zum Zuge. Im Märkischen Kreis übernimmt der Märkische Zeitungsverlag die Zulieferung.</p>
<p>Die Maßnahmen, die sowohl DJV-NRW als auch verdi in ersten Pressemitteilungen verurteilt haben, kamen für die Beschäftigten überraschend: Selbst der Betriebsrat der WR erfuhr erst kurz vor der heutigen Versammlung in Hagen, was genau die Geschäftsführung entschieden hat.</p>
<p>Und auch die Mitgesellschafterin, die SPD-Medienholding ddvg, die über die Westfälische Verlagsgesellschaft (WVG) 13,1 Prozent der Anteile an der Zeitungsverlag Westfalen KG (ZVW) hält, wurde nach eigenen Angaben <span id="more-1706"></span>von den geschaffenen Tatsachen überrascht: Man sei zwar Ende November 2012 &#8220;sehr rudimentär&#8221; über geplante Einschnitte bei der WR informiert worden, habe dazu aber trotz mehrfacher Nachfragen keine näheren Informationen erhalten, schreibt die ddvg in einer Pressemitteilung. Auf einer Gesellschafterversammlung am 27. Dezember 2012 habe man &#8220;ausdrücklich gegen einen Beschlussvorschlag der WAZ gestimmt, der der Geschäftsführung der WAZ freie Hand gegen geben sollte&#8221;.</p>
<p>Die ddvg pocht darauf, dass die von der WAZ ergriffenen Maßnahmen &#8220;den Kern der Westfälischen Rundschau berühren&#8221; und dass diese ihrer Zustimmung bedurft hätten. Gesellschaftsrechtlich sei eine äußerst schwierige Situation entstanden, das Vertrauensverhältnis zum Mehrheitsgesellschafter sei zerrüttet. Die ddvg will rechtlich prüfen, wie sie mit der Situation umgeht.</p>
<p>Pressemitteilungen:</p>
<p><a href="http://www.djv-nrw.de/evewa/php/evewa2.php?d=1358260593\&amp;menu=01001&amp;NEWSNR=1798&amp;GSAG=d6677d5d2ac150d9070bb20e9c9f8e0e">DJV-NRW entsetzt über Kahlschlag bei WAZ-Gruppe</a></p>
<p><a href="http://dju.verdi.de/pressemitteilungen/showNews?id=081df4c0-5f19-11e2-7987-0015c5f266ac">ver.di kritisiert Schließung der WR-Redaktion als fragwürdig und nicht nachvollziehbar</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es berichten bereits:</p>
<p>kress: <a href="http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/119612-120-redakteure-und-redaktionsmitarbeiter-betroffen-aus-fuer-die-redaktion-der-westfaelischen-rundschau.html">http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/119612-120-redakteure-und-redaktionsmitarbeiter-betroffen-aus-fuer-die-redaktion-der-westfaelischen-rundschau.html</a></p>
<p>Newsroom: <a href="http://www.newsroom.de/news/detail/$HVIUEOMUIOMQ/waz_streicht_120_stellen_bei_westflischer_rundschau_-_sozialplan">http://www.newsroom.de/news/detail/$HVIUEOMUIOMQ/waz_streicht_120_stellen_bei_westflischer_rundschau_-_sozialplan</a></p>
<p>Meedia: <a href="http://meedia.de/print/westfaelische-rundschau-zeitung-ohne-redaktion/2013/01/15.html">http://meedia.de/print/westfaelische-rundschau-zeitung-ohne-redaktion/2013/01/15.html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienmoral-nrw.de/2013/01/wr-redaktion-wird-abgewickelt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1111</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WAZ-Gruppe: Sozialplan für NRW-Zeitungstitel und Contentdesk bis September 2014 verlängert</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2012/12/waz-gruppe-sozialplan-fur-nrw-zeitungstitel-und-contentdeskbis-september-2014-verlangert/</link>
		<comments>http://www.medienmoral-nrw.de/2012/12/waz-gruppe-sozialplan-fur-nrw-zeitungstitel-und-contentdeskbis-september-2014-verlangert/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2012 17:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Ruhr Zeitung (NRZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost (WP)]]></category>
		<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Nienhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Braun]]></category>
		<category><![CDATA[NRZ]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialplan]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Ziegler]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ]]></category>
		<category><![CDATA[WNM]]></category>
		<category><![CDATA[WP]]></category>
		<category><![CDATA[WR]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=1696</guid>
		<description><![CDATA[Essen. Das Jahr 2012 endet für die Kolleginnen und Kollegen, die bei den vier NRW-Zeitungstiteln der WAZ-Mediengruppe und am Essener Contentdesk beschäftigt sind, mit einer guten Nachricht. Der für sie seit 2009 laufende Sozialplan wird bis zum 30. September 2014 verlängert. Die Geschäftsführer Manfred Braun, Christian Nienhaus und Thomas Ziegler haben die Neuregelung bereits unterzeichnet. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Essen.</strong> Das Jahr 2012 endet für die Kolleginnen und Kollegen, die bei den vier NRW-Zeitungstiteln der WAZ-Mediengruppe und am Essener Contentdesk beschäftigt sind, mit einer guten Nachricht. Der für sie seit 2009 laufende Sozialplan wird bis zum 30. September 2014 verlängert. Die Geschäftsführer Manfred Braun, Christian Nienhaus und Thomas Ziegler haben die Neuregelung bereits unterzeichnet. Wäre es nicht zu einer erneuten Einigung zwischen den Betriebsräten und der Geschäftsführung gekommen, wäre der Sozialplan, mit dem 2009 der massive Stellenabbau in den Redaktionen sozial abgefedert worden war, ersatzlos ausgelaufen.</p>
<p><span id="more-1696"></span></p>
<p>&#8220;Wir hätten es fast nicht mehr geglaubt, aber nun ist es geschafft&#8221;, schreiben die Betriebsratsvorsitzenden und ihre StellvertreterInnen von WAZ, NRZ, der Westfälischen Rundschau, der Westfalenpost und WAZ New Media in einer gemeinsamen Betriebsratsinfo vom 28. Dezember 2012. &#8220;Wir freuen uns sehr darüber, dass dies so pünktlich zum Jahreswechsel geglückt ist. Denn niemand von uns weiß, ob und wie die Sparpläne 2013 (2014?) die Redaktionen treffen werden. Für den Fall der Fälle schon eine Sicherung eingebaut zu haben, kann kein Fehler sein&#8221;.</p>
<p>Einen Wermutstropfen gibt es dann aber doch noch. Der neue Sozialplan ist nicht mehr so gut dotiert wie der aus dem Jahr 2009. Die Gruppengeschäftsführung habe gleich zu Beginn der Verhandlungen mit der Personalleitung deutlich gemacht, dass die bisher gezahlten Beiträge in Zukunft nicht mehr akzeptabel seien.</p>
<p>Die Betriebsräte haben nach dem Start der &#8220;Lokalen Offensive&#8221; eine erste Zwischenbilanz gezogen und eine umfängliche &#8220;Mängelliste&#8221; erstellt, die sie mit dem Verlagsgeschäftsführer Manfred Braun im neuen Jahr besprechen wollen. Auf der Mängelliste stehen die schlechte Besetzung der Regiodesks, nicht besetzte Stellen in den Lokalredaktionen, die Ausweitung des Lokalsports ohne Aufstockung des Personals und die erheblich längeren Arbeitszeiten, die sich durch die Seitenausweitung ergeben haben. Trotz der Verlängerung des Sozialplans blicken die Betriebsräte nicht sonderlich optimistisch in die Zukunft: &#8220;Wir befürchten, dass es auch 2013 nicht ruhiger wird&#8221;. fbi</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienmoral-nrw.de/2012/12/waz-gruppe-sozialplan-fur-nrw-zeitungstitel-und-contentdeskbis-september-2014-verlangert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>15</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Nicht ganz so positive Aussichten&#8221; für die WAZ-Gruppe</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2012/12/nicht-ganz-so-positive-aussichten-fur-die-waz-gruppe/</link>
		<comments>http://www.medienmoral-nrw.de/2012/12/nicht-ganz-so-positive-aussichten-fur-die-waz-gruppe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Dec 2012 13:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeigenmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Nienhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Braun]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Ziegler]]></category>
		<category><![CDATA[Verlagsgebäude]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ KG]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=1688</guid>
		<description><![CDATA[Essen. Mit eher beunruhigenden Worten haben die drei Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe Manfred Braun, Christian Nienhaus und der neue Finanzchef Thomas Ziegler ihre &#8220;lieben&#8221; Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel geschickt. Leider hätten &#8220;sich die Märkte in diesem Jahr nicht so entwickelt, wie wir es zu Jahresbeginn angenommen, geschweige denn, wie wir es [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Essen</strong>. Mit eher beunruhigenden Worten haben die drei Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe Manfred Braun, Christian Nienhaus und der neue Finanzchef Thomas Ziegler ihre &#8220;lieben&#8221; Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel geschickt. Leider hätten &#8220;sich die Märkte in diesem Jahr nicht so entwickelt, wie wir es zu Jahresbeginn angenommen, geschweige denn, wie wir es uns gewünscht haben. Vielmehr wurden wir mit einem dramatischen Einbruch auf den nationalen Anzeigenmärkten sowie einem nicht unerheblichen Anzeigenrückgang in den regionalen und lokalen Märkten konfrontiert&#8221;, heißt es in einem Schreiben, dass medienmoral-nrw.de vorliegt.<span id="more-1688"></span></p>
<p>Diese Verluste, verbunden mit erheblichen, weit über dem Bundesdurchschnitt liegenden Fallraten und entsprechenden Verlusten im Vertriebsbereich, hätten die WAZ-Mediengruppe in eine wirtschaftlich angespannte Lage gebracht. Auch das kommende Jahr müsse nach Einschätzung von Marktspezialisten als &#8220;außerordentlich schwierig&#8221; betrachtet werden. Deshalb werde die Geschäftsführung &#8220;Maßnahmenpakete schnüren und ggf. auch um tiefer eingreifende Einschnitte nicht umhin kommen.&#8221;</p>
<p>Neben allen Sorgen wegen der &#8220;vielleicht nicht ganz so positiven Aussichten auf das neue Jahr&#8221; hat das Führungstrio einen Anlass gefunden, sich zu freuen. Den Bau des neuen Verlagsgebäudes in Essen. &#8220;Ein weiterer Beweis unserer Gesellschafter, dass sie an (&#8230;) an uns und unsere Geschäfte glauben&#8221;.</p>
<p>Neben Glaubensfragen beschäftigen sich die drei Gruppengeschäftsführer in ihrem Schreiben mit den &#8220;in den Diensten genannte  Strukturveränderung&#8221; der Unternehmensgruppe. Hierbei handele es sich entgegen anders lautender Berichte nicht um ein Sparprogramm, sondern um eine rein gesellschaftsrechtliche Maßnahme, die die Geschäftsprozesse des Unternehmens effektiver und transparenter machen soll. So könne man sich zukünftig mehr mit den Märkten als mit der Verwaltung der Geschäfte beschäftigen. Welche Folgen diese neue Struktur für die Belegschaft haben wird, darüber wird in dem Schreiben der Geschäftsführer an die Belegschaft kein Wort verloren.</p>
<p>Nach Plänen für die Umstrukturierung der WAZ KG, die medienmoral-nrw.de vorliegen, sollen die Kolleginnen und Kollegen aus der alten WAZ KG in neue GmbHs überführt werden, die von einer neuen Führungsgesellschaft, der Aktiengesellschaft Funke Mediengruppe  gesteuert wird, im Zuge eines Betriebsüberganges nach § 613 a BGB. Der gesamte Bereich IT, Einkauf (Finanzen), Facilitymanagement, Personal mit den Volontären, Azubis und Trainees soll in eine Funke Medienservice GmbH überführt werden. Die technische Produktion wird zukünftig unter dem Dach einer neuen Funke Druckereien GmbH organisiert werden, was bei den Betriebsräten in den Druckhäusern der WAZ in Essen und Hagen/ Bathey schon erhebliche Irritationen ausgelöst hat. Mitte diesen Jahres hatte die WAZ-Gruppe die Versand- und Weiterverarbeitungen an den Druckstandorten in NRW an zwei Zeitarbeitsfirmen verkauft. fbi</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienmoral-nrw.de/2012/12/nicht-ganz-so-positive-aussichten-fur-die-waz-gruppe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>28</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WAZ Logistik Hagen will Weihnachtsgeld abschaffen</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2012/12/waz-logistik-hagen-will-weihnachtsgeld-abschaffen/</link>
		<comments>http://www.medienmoral-nrw.de/2012/12/waz-logistik-hagen-will-weihnachtsgeld-abschaffen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2012 12:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Jahressonderzahlung]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ-Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Zusteller]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=1657</guid>
		<description><![CDATA[Hagen. Die Sparwut der WAZ-Mediengruppe macht auch vor den Geringverdienern unter ihren Beschäftigten nicht halt. In einer Information „Jahressonderzahlung für Zustellerinnen und Oberboten“ hat sie den „lieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“ der WAZ-Logistik Hagen mitgeteilt, dass die wirtschaftliche Lage des Unternehmens „eine freiwillige Zahlung von Weihnachtsgeld leider nicht mehr zulässt“. Großzügigerweise habe man sich trotzdem entschieden, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hagen. </strong>Die Sparwut der WAZ-Mediengruppe macht auch vor den Geringverdienern unter ihren Beschäftigten nicht halt. In einer Information „Jahressonderzahlung für Zustellerinnen und Oberboten“ hat sie den „lieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“ der WAZ-Logistik Hagen mitgeteilt, dass die wirtschaftliche Lage des Unternehmens „eine freiwillige Zahlung von Weihnachtsgeld leider nicht mehr zulässt“.<span id="more-1657"></span></p>
<p>Großzügigerweise habe man sich trotzdem entschieden, eine freiwillige Jahressonderzahlung „mit der Abrechnung für den Monat Dezember 2012 auf der Basis neuer Kriterien vorzunehmen“. Gestaffelt erhalten danach Zusteller mit dem Eintrittsjahr 2011 noch 15 % vom Bruttolohn, Zusteller mit den Eintrittsjahren 2010 oder 2009 25 % vom Bruttolohn und Zusteller, die seit 2008 oder früher die Zeitung bei Wind und Wetter im Morgengrauen austragen, 35 % vom Bruttolohn. Das als Aufwandsersatz gezahlte Kilometergeld  gehört „natürlich nicht zum Bruttolohn“, heißt es in dem Schreiben der Geschäftsführung WAZ-Logistik, das der Redaktion von medienmoral-nrw.de vorliegt.</p>
<p>Für die Zukunft werden den Beschäftigten vage Hoffnungen gemacht: Falls sich die wirtschaftliche Lage im 1. Halbjahr 2013 wieder deutlich verbessere und „Weichenstellungen für eine relevante Ergebnisänderung greifen“, will die Geschäftsführung „gerne die Möglichkeit für eine freiwillige Sonderzahlung im Sommer 2013 prüfen, bei der dann auch die Mitarbeiterinnen mit dem Eintrittsjahr 2012 berücksichtigt würden“. Die gehen nämlich in diesem Jahr komplett leer aus. Im übrigen hofft die Geschäftsleitung „sehr auf Verständnis für die leider zwingend notwendige Veränderung“. Der Dortmunder ver.di-Sekretär Rolf Ellerkamp kommentiert diesen Vorgang so: „Jetzt wird auch noch bei den Ärmsten der Armen gespart. Zusteller, organisiert und wehrt Euch und leistet Widerstand. Nur Tarifverträge schützen vor der Willkür der Arbeitgeber.“</p>
<p>Beim Betriebsrat gehen immer wieder entrüstete Anrufe ein, denn viele Boten hatten das Weihnachtsgeld schon fest eingeplant, und sich z.B. Winterreifen gekauft. Sie wissen nun nicht, wie sie diese bezahlen sollen. In der Vergangenheit lag die Höchstzahlung immer bei bis zu 185.- €.</p>
<p>Nach der Berechnung in Prozenten werden die Zahlungen für die meisten der  etwa 630 Zusteller/innen weitaus geringer ausfallen. Die einzigen, die davon profitieren würden, wären nach Berechnungen des Betriebsrats die Beschäftigten, die im Stundenlohn arbeiten (Oberboten, Einsatzleiter).</p>
<p>Was zusätzlich im Bereich der WAZ Logistik Hagen für Unmut sorgt, ist die Tatsache, dass den Zustellerobleuten von der Geschäftsführung für die Jahre 2012 und 2013 das Weihnachtsgeld auf dem Niveau der letzten Jahre verbindlich zugesagt wurde.</p>
<p>In anderen WAZ Logistiken (fünf davon gibt es insgesamt), in denen die im Bereich Hagen noch ausstehenden  Revierumstrukturierungen schon abgeschlossen sind, wurden sogar Lohnerhöhungen und das Weihnachtsgeld in der vorher versprochenen Höhe gezahlt.</p>
<p>Der Betriebsrat hat inzwischen in der Frage der Jahressonderzahlung seine Mitbestimmungsrechte geltend gemacht und erwägt arbeitsrechtliche Schritte. /fbi</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienmoral-nrw.de/2012/12/waz-logistik-hagen-will-weihnachtsgeld-abschaffen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pressevielfalt in NRW ist gefährdet</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2012/10/pressevielfalt-in-nrw-ist-gefahrdet/</link>
		<comments>http://www.medienmoral-nrw.de/2012/10/pressevielfalt-in-nrw-ist-gefahrdet/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 14:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Münstersche Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Content Desk]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medienmoral-nrw.de/?p=1644</guid>
		<description><![CDATA[Und erneut geht ein Stück Pressevielfalt in NRW verloren: Die zum Medienhaus Lensing gehörende Münstersche Zeitung (MZ) stellt zum 31. Dezember 2012 ihr Erscheinen in Rheine, Neuenkirchen und Wettringen ein. Den betroffenen Mitarbeitern sind andere Arbeitsplätze angeboten worden. Mit Sorge muss man verfolgen, dass Zeitungskonzentrationen auch in diesem Jahrzehnt weitergehen und das Zeitungsangebot auf lokaler Ebene [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Und erneut geht ein Stück Pressevielfalt in NRW verloren: Die zum Medienhaus Lensing gehörende Münstersche Zeitung (MZ) stellt zum 31. Dezember 2012 ihr Erscheinen in Rheine, Neuenkirchen und Wettringen ein. Den betroffenen Mitarbeitern sind andere Arbeitsplätze angeboten worden.</p>
<p>Mit Sorge muss man verfolgen, dass Zeitungskonzentrationen auch in diesem Jahrzehnt weitergehen und das Zeitungsangebot auf lokaler Ebene weiter reduziert wird. Die Zahl der Einzeitungskreise steigt: Dieses Mal verliert der bevölkerungsstarke Teil des Nordens in NRW eine zweite Zeitung.<span id="more-1644"></span></p>
<p>Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die vom Verlagshaus Lensing-Wolff vor fünf Jahren betriebene Tarifflucht durch den Austausch der Mitarbeiter der Lokalredaktion Münster die Verluste des Medienhauses offenbar nicht aufgehalten hat. Tarifflucht hilft also auch nicht, wenn man scheinbar kein vernünftiges Geschäftsmodell hat.</p>
<p>Im Rahmen einer Anhörung der Landesregierung haben die Gewerkschaften schon 2009 auf den fortschreitenden Verlust der Zeitungsvielfalt in NRW hingewiesen. Seitdem ist es nicht besser geworden. Ganz im Gegenteil: Bei der WAZ gärt es, denn die angekündigten Einsparungen in Höhe von 20 Prozent in allen Bereichen werden kaum zu größerer Vielfalt führen. Unbill droht auch in Bielefeld: Das Bundeskartellamt hat vor einem Jahr die Übernahme der Bielefelder C.W. Busse Holding GmbH (u.a. Westfalen-Blatt) durch die Aschendorff Medien GmbH freigegeben. Durch die gerade verabschiedete Lockerung der kartellrechtlichen Rahmenbedingungen muss man eine weitere Zunahme der Zeitungskonzentration befürchten.</p>
<p>Über die unternehmerische Entscheidung im Hause Lensing-Wolff wurden die Mitarbeiter gestern vor Ort informiert. Jedem von ihnen ist ein Arbeitsplatz angeboten worden, wie Chefredakteur Hermann Beckfeld erklärte. Für das Desk Neuenkirchen, das für die Ausgaben Rheine, Neuenkirchen/Wettringen und Steinfurt zuständig ist, arbeiten 14 Redaktionskräfte. Ein Teil von ihnen soll in Steinfurt weiter beschäftigt werden, allen anderen wird laut Beckfeld ein Vertrag angeboten, &#8221;weit überwiegend im Münsterland&#8221;. Wie die Angebote im Detail aussehen, ist jedoch unklar, der Verlag bleibt hier vage. Lensing-Wolff ist nicht gerade für einen offenen und wertschätzenden Umgang mit seinen Mitarbeitern bekannt.</p>
<p>Profitieren wird vom Einstellen der Münsterschen Zeitung der Verlag Altmeppen mit seiner Münsterländischen Volkszeitung. Laut Chefredakteur Beckfeld liegen die verkauften Auflagen der Münsterschen Zeitung für Rheine bei 1.899 Exemplaren, für Neuenkirchen bei 1.957 und für Wettringen bei 1.397.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienmoral-nrw.de/2012/10/pressevielfalt-in-nrw-ist-gefahrdet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>32</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
