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	<title>Medienmoral NRW</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>Lensing-Chefs: Auf niemanden Druck ausgeübt</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 14:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Münstersche Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhr Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Personalabbau]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach Aussagen von Geschäftsführer Christoph Sandmann und Chefredakteur Dr. Wolfram Kiwit herrscht im Medienhaus Lensing (Ruhr Nachrichten, Münstersche Zeitung) ein fairer Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In einem Gespräch mit dem DJV-Landesvorsitzenden Helmut Dahlmann und Geschäftsführerin Dr. Anja Zimmer sagten beide, dass der Verlag angesichts eines verschärften Wettbewerbs auf dem Vertriebsmarkt und weiterhin mangelnder Anzeigenerlöse  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Aussagen von Geschäftsführer Christoph Sandmann und Chefredakteur Dr. Wolfram Kiwit herrscht im Medienhaus Lensing (Ruhr Nachrichten, Münstersche Zeitung) ein fairer Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In einem Gespräch mit dem DJV-Landesvorsitzenden Helmut Dahlmann und Geschäftsführerin Dr. Anja Zimmer sagten beide, dass der Verlag angesichts eines verschärften Wettbewerbs<span id="more-1294"></span> auf dem Vertriebsmarkt und weiterhin mangelnder Anzeigenerlöse  circa zehn Prozent der Personalkosten einsparen müsse. Deshalb habe man versucht, einvernehmliche Gespräche über die Aufhebung des Arbeitsvertrages vor allem mit solchen Beschäftigten zu führen, die “rentennah” seien. Das sei in etwa 15 bis 20 Fällen passiert. Diese Gespräche seien weitgehend abgeschlossen. In keinem Fall sei Druck auf die Beschäftigten ausgeübt worden. Das gelte auch für solche Fälle, in denen Mitarbeiter auf das Angebot nicht eingegangen seien. Sandmann und Kiwit unterstrichen, man habe gezielt individuelle Lösungen gesucht. Betriebsbedingte Kündigungen solle es nicht geben.<br />
 <br />
Beide verwahrten sich vor öffentlicher Kritik an ihrem Vorgehen und betonten, es herrsche ein kreatives, gutes Arbeitsklima.<br />
 <br />
Etliche Beschwerden und Anfragen nach Rechtsberatung zeigen dem DJV-NRW allerdings ein anderes atmosphärisches Bild vom Medienhaus Lensing.<br />
 <br />
Alles ein Sommermärchen?</p>
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		<title>Fehlende Konkurrenz schadet</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 11:32:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Zeitungsland Nordrhein-Westfalen steht nicht gut da:  In auffällig vielen NRW-Städten werden eher wenig Tageszeitungen gekauft. Ein wichtiger Faktor scheint dabei der fehlende Wettbewerb zu sein. Das zeigt ein Ranking der deutschen Zeitungsstädte, das der Branchendienst Meedia aufgestellt hat. Dafür wurde anhand der aktuellen IVW-Zahlen für Tageszeitungen in den 50 einwohnerstärksten Orten errechnet, wie viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Zeitungsland Nordrhein-Westfalen steht nicht gut da:  In auffällig vielen NRW-Städten werden eher wenig Tageszeitungen gekauft. Ein wichtiger Faktor scheint dabei der fehlende Wettbewerb zu sein. Das zeigt ein <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/das-ranking-der-zeitungsstdte-deutschlands_100029130.html" target="_blank">Ranking der deutschen Zeitungsstädte</a>, das der Branchendienst Meedia aufgestellt hat. <span id="more-1288"></span>Dafür wurde anhand der aktuellen IVW-Zahlen für Tageszeitungen in den 50 einwohnerstärksten Orten errechnet, wie viele Zeitungsexemplare pro 100 Einwohner verkauft werden.</p>
<p>In der Liste der Städte mit den eifrigsten Zeitungslesern stehen Düsseldorf (Platz 3) und Münster (Platz sieben) noch unter den ersten zehn, gefolgt von Mülheim an der Ruhr (14), Köln (16) und Dortmund (19). In der zweiten Hälfte folgen u.a. Bielefeld, Essen, Bonn, Hamm, Bochum, Hagen, Solingen, Oberhausnen und Krefeld. Am Ende der Liste, ab Platz 42, finden sich schließlich Gelsenkirchen, Leverkusen, Herne, Duisburg und Wuppertal. Schlusslichter sind Mönchengladbach und Aachen auf Platz 49 und 50.</p>
<p>&#8220;Ein Grund für die unterdurchschnittlichen Verkaufszahlen der Branche in diesen Städten dürfte der kaum vorhandene Wettbewerb sein&#8221;, schreibt Meedia-Autor Jens Schröder. Und verweist auf die Dominanz der RP in Mönchengladbach, wo die  lokale Ausgabe der WZ kaum eine Rolle spiele, und auf Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten, die im selben Verlag erscheinen. In Städten wie Gelsenkirchen und Herne habe die WAZ das Sagen.</p>
<p>Insgesamt zeige sich gerade an der Spitze des Rankings, dass der Zeitungskonsum vor allem in umkämpften Zeitungsmärkten mit viel Konkurrenz überdurchschnittlich hoch sei, so die Analyse. In den beiden bestplatzierten Städten, München und Frankfurt, gebe es mehrere Titel. In Düsseldorf kämpfen u.a. die Rheinische Post, der Düsseldorfer Express, die Westdeutsche Zeitung, die kleinere NRZ und die Düsseldorf-Ausgabe der Bild gegeneinander.</p>
<p>Fazit des Autor: In Orten mit einer gesunden Konkurrenz aus mehreren Regionalblättern werde auch öfter eine Tageszeitung gekauft, &#8220;in Städten, in denen es keinen lokalen Kontrahenten gibt, sind die Leute hingegen nicht sehr motiviert, zu einer Zeitung zu greifen&#8221;.</p>
<p>Im Mai 2009 hatte die damalige Landesregierung unter Miniterpräsident Jürgen Rüttgers noch das vielfältige Zeitungsland Nordrhein-Westfalen gelobt. Der DJV-NRW hatte damals mit einer Stellungnahme dagegengehalten: Anders, als von Schwarz-Gelb dargestellt, sei die Zahl von 40 Zeitungsausgaben mit gut 3,2 Mio. Exemplaren Gesamtauflage für NRW kein gutes Ergebnis. Von insgesamt 350 Tageszeitungen in Deutschland erschienen damit nur elf Prozent in NRW. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl müssten es doppelt so viele sein (siehe auch <a href="http://www.djv-nrw.de/php/evewa2.php?d=1279279229%5C&amp;d=1279277698&amp;menu=01001&amp;NEWSNR=477&amp;GSAG=25f4c719871bd24c3e23bfc185560d64" target="_blank">diese Meldung vom 22. Mai 2009</a>).</p>
<p><a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/das-ranking-der-zeitungsstdte-deutschlands_100029130.html" target="_blank">Zur Meldung bei Meedia, inkl. dem kompletten Ranking (16. Juli 2010)</a></p>
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		<title>Die Angst geht wieder um im Haus Lensing-Wolff</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 12:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Münstersche Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhr Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Lambert Lensing-Wolff]]></category>
		<category><![CDATA[Medienhaus Lensing]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Lambert Lensing-Wolff am 19. Januar 2007 die komplette Redaktionsmannschaft der Münsterschen Zeitung von jetzt auf gleich vor die Tür setzte, um sie durch Jüngere zu ersetzen, handelte er sich bundesweiten Protest und öffentliche Schmach ein. Jetzt will der Dortmunder Verleger (Ruhr Nachrichten) offenbar seinen Laden wieder ummodeln – und bedient sich der subtileren Art. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Lambert Lensing-Wolff am 19. Januar 2007 die komplette Redaktionsmannschaft der Münsterschen Zeitung von jetzt auf gleich vor die Tür setzte, um sie durch Jüngere zu ersetzen, handelte er sich bundesweiten Protest und öffentliche Schmach ein. Jetzt will der Dortmunder Verleger (Ruhr Nachrichten) offenbar seinen Laden <span id="more-1283"></span>wieder ummodeln – und bedient sich der subtileren Art. Wie jetzt bekannt wurde, sind schon vor Wochen mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Medienhaus Lensing Einzelgespräche geführt worden oder werden noch geführt. Das Kalkül: Wer uns lieb ist, kann bleiben, wer älter und zu teuer ist, kann gehen. Neueinstieg nicht ausgeschlossen, mit anderen Verträgen zu anderen Konditionen. Wenn man wieder lieb ist. Angst und Unsicherheit schüren, mürbe machen, ja keine Kollegialität oder gar Solidarität aufkommen lassen… Die Angst geht um in Dortmund und im Münsterland.</p>
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		<title>Verhandlungen mit WAZ-FotoPool geplatzt</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Gespräche wurden geführt, viele mögliche Lösungen angedacht. Doch jetzt steht fest: Die Verhandlungen des DJV für eine Verbesserung von Honoraren und Rechteklauseln für die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von WAZ-FotoPool sind vergangene Woche endgültig gescheitert.
Der DJV hat Verschiedenes angeboten, die Geschäftsführung konnte sich aber weder für Pauschalierungen noch für die Idee eines Start-up Bonus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Gespräche wurden geführt, viele mögliche Lösungen angedacht. Doch jetzt steht fest: Die Verhandlungen des DJV für eine Verbesserung von Honoraren und Rechteklauseln für die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von WAZ-FotoPool sind vergangene Woche endgültig gescheitert.</p>
<p>Der DJV hat Verschiedenes angeboten, die Geschäftsführung konnte sich aber weder für <span id="more-1278"></span>Pauschalierungen noch für die Idee eines Start-up Bonus mit anschließender Rückschau auf die Erlössituation erwärmen. Aus Sicht der WAZ-Geschäftsführung gelten die Gemeinsamen Vergütungsregelungen nicht, weil FotoPool eine Agentur sei. Man bewege sich im Markt und verhalte sich marktgerecht.</p>
<p>Der Geschäftsführer der WAZ New Media, Marc-Oliver Multhaup will seine Konditionen nun so schnell wie möglich durchsetzen. Der DJV rechnet daher damit, dass alle Betroffenen in Kürze aufgefordert werden, Verträge zu unterschreiben. Ob sich diese von den Entwürfen von November 2009 unterscheiden werden, ist unklar. Der DJV und ver.di NRW bittet daher, neue Verträge schnell zu mailen. „Wie immer behandeln wir solche Informationen natürlich vertraulich“, sagte Anja Zimmer, Geschäftsführerin des DJV-NRW.</p>
<p>Sollte es bei den bekannten Inhalten bleiben, ist auch die Einschätzung der DJV-Geschäftsführer unverändert: „Die im November 2009 versandten Verträge enthalten aus unserer Sicht keine angemessenen Regelungen und sind daher in wichtigen Teilen unwirksam.“ Die Vergütung entspreche im Verhältnis zu dem damit verbundenen Rechtepaket nicht den gesetzlichen Vorgaben.</p>
<p>Um die Lage der Kolleginnen und Kollegen von WAZ-FotoPool zu erörtern, laden wir alle Interessierten zu einem Treffen ein für</p>
<p>Donnerstag, 1. Juli 2010, 20 Uhr<br />
UNPERFEKTHAUS<br />
Friedrich-Ebert-Str. 18<br />
45127 Essen<br />
<a href="http://www.unperfekthaus.de/">http://www.unperfekthaus.de</a></p>
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		<title>DerWesten: Was über den Relaunch bekannt ist</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 19:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DerWesten]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ-Gruppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang kommender Woche will die WAZ-Mediengruppe mit ihrem  überarbeiteten Internetauftritt online gehen – regionale Themen bekommen dabei mehr Gewicht.  Das meldet der journalist.
Voraussichtlich Montagabend soll die neue Version freigeschaltet  werden, die mit einem neuen Zwei-Spalten-Layout regionalen Themen auf  der Startseite künftig einen eigenen Platz einräumt:  Aktuelle  überregionale Ereignisse sollen das Lokale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang kommender Woche will die WAZ-Mediengruppe mit ihrem  überarbeiteten Internetauftritt online gehen – regionale Themen bekommen dabei mehr Gewicht.  Das meldet der<a href="http://www.journalist.de/aktuelles/meldungen/derwesten-relaunch-steht-kurz-bevor.html" target="_blank"> journalist</a>.<span id="more-1269"></span></p>
<p>Voraussichtlich Montagabend soll die neue Version freigeschaltet  werden, die mit einem neuen Zwei-Spalten-Layout regionalen Themen auf  der Startseite künftig einen eigenen Platz einräumt:  Aktuelle  überregionale Ereignisse sollen das Lokale so nicht mehr verdrängen.</p>
<p>Zugleich sollen die fünf wichtigsten Themen des Tages künftig mit  einer automatisierten Bilderfolge als Aufmacher präsentiert werden. Ziel des Relaunches sei es auch, den Lesern das Navigieren auf dem  Portal zu erleichtern.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wer schürt hier Angst?</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 10:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>
		<category><![CDATA[dju]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[Schickler]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem offenen Brief hat der stellvertretende Chefredakteur der Westfälischen Rundschau, Frank Fligge, dem DJV vorgeworfen, die Angst unter den Beschäftigten der WAZ-Mediengruppe zu schüren. Fligge, der in diesem Brief den Wechsel seiner Mitgliedschaft von DJV zu dju in ver.di mitteilte, nimmt den Bericht &#8220;Redaktionsschluss im Sauerland&#8221; in der April-Ausgabe des journalist (Herausgeber DJV-Bundesverband) zum endgültigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem offenen Brief hat der stellvertretende Chefredakteur der Westfälischen Rundschau, Frank Fligge, dem DJV vorgeworfen, die Angst unter den Beschäftigten der WAZ-Mediengruppe zu schüren. Fligge, der in diesem Brief den Wechsel seiner Mitgliedschaft von DJV zu dju in ver.di mitteilte, nimmt den Bericht &#8220;Redaktionsschluss im Sauerland&#8221; in der April-Ausgabe <span id="more-1263"></span>des journalist (Herausgeber DJV-Bundesverband) zum endgültigen Anlass für Schritt. Er schreibt u.a.:</p>
<p>&#8221; [...]Richtig ist, dass viele Beschäftigte der WAZ-Mediengruppe Angst haben &#8211; weil der DJV Angst mit solchen, ganz und gar unjournalistischen und tendenziell polemischen Berichten seit vielen Monaten immer wieder schürt. Was glauben Sie wohl, was ein solcher Artikel in der WR-Belegschaft anrichtet, die nach der schwierigsten Phase in der Geschichte dieser Zeitung allmählich wieder Vertrauen fasst und Sicherheit zurückgewinnt?! Vielleicht sollten Sie als Gewerkschafter sich auch darüber einmal Gedanken machen. Als stellvertretender Chefredakteur, der in den zurückliegenden 17 Monaten hart daran mitgearbeitet hat, dieser traditionsreichen Zeitung eine Zukunft zu eröffnen, habe ich nicht länger Lust, mir die zarten Erfolge von Gewerkschaftsdogmatikern kaputt machen zu lassen.[...]</p>
<p>&#8220;Diese Wertung ist menschlich verständlich, geht aber an der Sache vorbei&#8221;, so der Vorsitzende des DJV-Landesverbandes NRW, Helmut Dahlmann. Er erinnert an die Aussage des Vertreters der Beratungsfirma Schickler am 5. Dezember 2008 in der &#8220;Lichtburg&#8221; in Essen, dass eine aus &#8220;rein betriebswirtschaftlicher Sicht nahe liegende Option&#8221; gewesen sei, die Redaktion der Westfälischen Rundschau aufzugeben. Genau diese Aussage hätten noch viele Kolleginnen und Kollegen in den Ohren. Bis heute habe es keine &#8220;Entwarnung&#8221; gegeben. &#8220;Im Gegenteil&#8221;, sagte DJV-Hauptgeschäftsführer Kajo Döhring: &#8220;Die Firma Schickler werkelt weiter im Hause. Und noch vor wenigen Wochen machte eine Mail der Personalabteilung die Runde, bei NRZ und Rundschau gebe es noch insgesamt 21 Stellen zu viel. Wer also schürt hier Angst?&#8221;</p>
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		<title>Trauerkundgebung für die Mendener Zeitung</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/03/trauerkundgebung-fur-die-mendener-zeitung/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 13:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mendener Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[dju]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalredaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Personalabbau]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Trauermusik erklang vor dem Alten Rathaus in Menden. Ein Blechbläser-Trio der Musikschule Iserlohn umrahmte die Kundgebung, zu der der Märkische Presseverein des DJV-Landesverbandes NRW in Abstimmung mit DJU in Verdi eingeladen hatte. Zahlreiche Journalistinnen und Journalisten, aber auch viele Mendener hatten sich eingefunden, um Abschied zu nehmen von der traditionsreichen Mendener Zeitung, deren Erscheinen eingestellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Blechbläser-Trio der Musikschule Iserlohn" src="http://djv-nrw.de/custom/bilder/MZ_344_kl.jpg" alt="" width="370" height="272" /></p>
<p>Trauermusik erklang vor dem Alten Rathaus in Menden. Ein Blechbläser-Trio der Musikschule Iserlohn umrahmte die Kundgebung, zu der der Märkische Presseverein des DJV-Landesverbandes NRW in Abstimmung mit DJU in Verdi eingeladen hatte. Zahlreiche Journalistinnen und Journalisten, aber auch viele Mendener hatten sich eingefunden, um Abschied zu nehmen von der traditionsreichen Mendener Zeitung, deren Erscheinen eingestellt wurde – kurz vor dem 150. Jubiläum.<span id="more-1245"></span></p>
<p><img class="alignnone" title="Trauerkundgebung für die Mendener Zeitung" src="http://djv-nrw.de/custom/bilder/MZ_341_kl.jpg" alt="" width="364" height="230" /></p>
<p>Wieder ging ein Stück Pressevielfalt in Nordrhein-Westfalen verloren. Wieder haben die Menschen in einer Stadt keine Wahl mehr zwischen mehreren Zeitungen. Mit selbstgemalten Schildern dankte eine Abordnung der Mendener Juso-AG den Redakteuren der Mendener Zeitung für engagierten Journalismus. Schmerz und Enttäuschung prägten die Ansprachen auf der Kundgebung. Und zum Schluss erklang noch einmal Trauermusik.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 379px"><img class="     " src="http://www.klinkebiel.com/DJV/DemoMenden.jpg" alt="Demo in Menden" width="364" height="239" /><p class="wp-caption-text">Foto: Angelia Osthues</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Samstag Demo in Menden: Die letzten Tage einer Zeitung</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/03/samstag-demo-in-menden-die-letzten-tage-einer-zeitung/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 18:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mendener Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost (WP)]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur wenige Tage noch, dann schließt der Jahn-Verlag (Hamm) die Redaktion der Mendener Zeitung. 150 Jahre Zeitungsgeschichte einfach passee. Die einst vielfältige Presselandschaft in Nordrhein-Westfalen droht weiter zu veröden. DJV und dju in ver.di NRW rufen deshalb zu einer Demonstration auf für:
Samstag, 27. März 2010, 11 Uhr, vor dem Alten Rathaus in Menden.

Was nach dem ersten April in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wenige Tage noch, dann schließt der Jahn-Verlag (Hamm) die Redaktion der Mendener Zeitung. 150 Jahre Zeitungsgeschichte einfach passee. Die einst vielfältige Presselandschaft in Nordrhein-Westfalen droht weiter zu veröden. DJV und dju in ver.di NRW rufen deshalb zu einer Demonstration auf für:</p>
<p>Samstag, 27. März 2010, 11 Uhr, vor dem Alten Rathaus in Menden.</p>
<p><span id="more-1236"></span></p>
<p>Was nach dem ersten April in Menden bleibt, ist die Westfalenpost als Monopolzeitung. Und es bleibt die Sorge, dass dies nur ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem bereinigten Zeitungsmarkt in Deutschlands größtem Flächenland sein könnte.</p>
<p>Besonders bitter für die Belegschaft der Mendener Zeitung: Das Blatt war nicht nur journalistisch erfolgreich, es konnte sogar seine Auflage steigern &#8211; stolze vier Prozent im vergangenen Jahr. Eine außerordentliche Leistung. Es habe sich trotzdem nicht gerechnet, so die lapidare Begründung für die Schließung aus dem Mutterhaus in Hamm. Als ob es um Brötchen oder Fleischwurst ginge. Aber es geht um mehr.  Pressevielfalt ist ein grundgesetzlich geschütztes Kulturgut.</p>
<p>Daran erinnern sich Verlagsmanager anscheinend nur, wenn es um Privilegien wie verminderte Mehrwertsteuer und Tendenzschutz geht. Ihre besondere Verantwortung für die Pressevielfalt und die Meinungsfreiheit vergessen Geschäftsführer wie Daniel Schöningh allzu gerne. Deshalb: Auf nach Menden!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gute Wahlbeteiligung bei den Betriebsratswahlen</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/03/gute-wahlbeteiligung-bei-den-betriebsratswahlen/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 13:51:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>

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		<description><![CDATA[Von dieser Wahlbeteiligung können Bundes-und Landespolitiker nur träumen. Die Wahlbeteiligung bei der Wahl zum Betriebsrat des Zeitungsverlags Westfalen, der u.a. die Westfälische Rundschau herausgibt, lag bei 83,9 Prozent. 156 von 186 stimmberechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gingen an die Wahlurnen.
Der Wahlvorstand, der die Wahlen organisiert hatte, dankte der Belegschaft für das starke Interesse. &#8220;Es zeigt dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von dieser Wahlbeteiligung können Bundes-und Landespolitiker nur träumen. Die Wahlbeteiligung bei der Wahl zum Betriebsrat des Zeitungsverlags Westfalen, der u.a. die Westfälische Rundschau herausgibt, lag bei 83,9 Prozent. 156 von 186 stimmberechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gingen an die Wahlurnen.<span id="more-1212"></span></p>
<p>Der Wahlvorstand, der die Wahlen organisiert hatte, dankte der Belegschaft für das starke Interesse. &#8220;Es zeigt dem neuen Betriebsrat, dass die  Belegschaft der Westfälischen Rundschau hinter ihm steht. Auf diese Rückendeckung kann er bauen, wenn er sich für die Interesse der Kolleginnen und Kollegen einsetzt. Ein gutes Gefühl&#8221;, heißt es in einem Info des Wahlvorstands. 14 Kolleginnen und Kollegen hatten sich zur Wahl gestellt, sieben von ihnen, darunter zwei Frauen. wurden als ordentliche Mitglieder in den Betriebsrat gewählt, dazu gibt es sieben Ersatzmitglieder. Der neue Betriebsrat wird seinen Vorstand am Dienstag, 23. März, in seiner konstituierenden Sitzung wählen.</p>
<p>Schwächer fiel die Wahlbeteiligung beim Zeitungsverlag Ruhrgebiet (ZVR) aus, wo 330 Kolleginnen und Kollegen aus den WAZ-Redaktionen und vom Content Desk zur Wahl aufgerufen waren. Die Wahlbeteiligung lag dort bei 71,8 Prozent, vor vier Jahren hatte sie bei 81, 6 Prozent gelegen. Der neunköpfige Betriebsrat wird sich zu seiner konstituierenden Sitzung am Dienstag, 23. März treffen.</p>
<p>Beim Iserlohner Kreisanzeiger (IKZ) wurde der bisherige Betriebsrat bis auf einen Kollegen wiedergewählt. Über den Ausgang der Betriebsratswahlen in den anderen Unternehmensteilen der WAZ-Mediengruppe werden wir hier nach und nach berichten.</p>
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		<title>Schock: Mendener Zeitung macht dicht</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 14:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mendener Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>
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		<description><![CDATA[Völlig überraschend erreichte heute Vormittag die Belegschaft der Mendener Zeitung die Nachricht vom Aus ihrer Zeitung zum 31. März. Betroffen sind insgesamt etwa 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch die zwei Wochenblätter sollen eingestellt werden. Begründet wird die Schließung mit erheblichen finanziellen Verlusten in den vergangenen Jahren im Anzeigengeschäft. 
Die Belegschaft reagierte geschockt: Ihre Zeitung &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Völlig überraschend erreichte heute Vormittag die Belegschaft der Mendener Zeitung die Nachricht vom Aus ihrer Zeitung zum 31. März. Betroffen sind insgesamt etwa 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch die zwei Wochenblätter sollen eingestellt werden. Begründet wird die Schließung mit erheblichen finanziellen Verlusten in den vergangenen Jahren im Anzeigengeschäft. <span id="more-1207"></span></p>
<p>Die Belegschaft reagierte geschockt: Ihre Zeitung &#8211; vor 150 Jahren gegründet &#8211; kann eine sehr gute Auflagensteigerung aufweisen (jetzt um die 7.000 Exemplare) im Gegensatz zur Westfalenpost (WAZ-Gruppe), die mit dem Rückzug alleinige Zeitung in dem Gebiet wird.</p>
<p>&#8220;Wieder ein schwarzer Tag für die Medienvielfalt in NRW&#8221;, sagt Helmut Dahlmann, Landesvorsitzender des DJV-NRW. Alle Beschäftigen der Mendener Zeitung (Jahn-Verlag, Soest, Verleger Dirk Ippen) sollen alternative Arbeitsplätze innerhalb der Gruppe Märkischer Zeitungsverlag erhalten. Auch zwei Volontäre sollen ihre Ausbildung beenden können. Für die nächsten Tage sind Gespräche mit der Belegschaft angekündigt.</p>
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