WZ: 40 Verlagsangestellte müssen gehen
Schrumpfkur bei der Westdeutschen Zeitung (WZ): Der Verlag W. Girardet hat 40 Mitarbeitern aus den Abteilungen Druckvorstufe, Anzeigen und Vertrieb betriebsbedingt gekündigt. Medienberichten zufolge können sie zum 1. November in eine Transfer- und Qualifizierungs-Gesellschaft wechseln. Die Redaktion ist von den Maßnahmen nicht betroffen. Mit dem “Markt- und Strukturprogramm” wolle der Verlag “auf den Wandel (weiterlesen…)
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Kritische Fragen zur „lokalen Offensive“
Seit Jahren weisen Berufsverbände und Gewerkschaften auf die Bedeutung der Lokalteile in Tageszeitungen hin und plädieren für qualitativ hochwertigen Journalismus vor Ort. Es ist daher prinzipiell richtig, wenn die WAZ – wie heute in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von Geschäftsführer Manfred Braun verkündet – mit aller Kraft versuchen will, der „Tageszeitung wieder mehr Leben einzuhauchen“. Die Maßnahme firmiert im Konzern unter dem Namen „lokale Offensive“ und meint die Umstrukturierung der vier NRW-Titel der WAZ-Mediengruppe: Lokalredaktionen sollen mehr Redakteure erhalten, abgezogen werden diese von den Desks.
Die Streichung der fast 300 Redakteursstellen bei WAZ, NRZ, Westfälischer Rundschau (WR) und Westfalenpost (WP) im Jahr 2009 wurde von den Gewerkschaften heftig kritisiert. Zumindest die Streichungen im Lokalen stellt Braun aus heutiger Sicht infrage. „Das hätte man auch anders machen können“, bewertet er die Taktik seiner Vorgänger. Dennoch: Bei den 600 Redakteuren soll es laut FAZ-Bericht bleiben, eine Aufstockung ist nicht geplant. Eine ernst gemeinte „lokale Offensive“ verlangt aber eine vernünftige – auch personelle – Ausstattung. (weiterlesen…)
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WAZ-Gruppe verkauft Töchter an Personaldienstleister
Essen/ Hagen. Die WAZ-Mediengruppe hat ihre beiden Versand- und Weiterverarbeitungsfirmen an den Druckstandorten Hagen und Essen verkauft. Über den Verkauf der Versand- und Weiterverarbeitung Hagen (VuW Hagen) zum 1. Juli 2012 an Holger Stark, einen der Gesellschafter der Unternehmensgruppe Stark, wurde der Betriebsrat der VuW Hagen am Dienstag, 20. Juni informiert. Bereits zwei Tage später stellten sich die neuen Geschäftsführer den 240 Beschäftigten vor. (weiterlesen…)
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Lokaloffensive der WAZ nur eine Mogelpackung?
Unerfreuliche Nachrichten aus dem Hause WAZ: Die Siegener Lokalredaktion der Westfälischen Rundschau (WR) soll durch die Westfalenpost (WP) ersetzt werden. Wird die große Lokaloffensive gleich zu Beginn ad absurdum geführt?
Noch auf dem Gewerkschaftstag Ende April in Wuppertal hatte der DJV-NRW die neue „Lokale Offensive“ der vier NRW-Titel der WAZ-Gruppe grundsätzlich begrüßt, jedoch ausreichende Ressourcen angemahnt. Nun sieht es so aus, als würde gar nichts besser, sondern vieles noch verworrener, auch für die Mitarbeiter. Die Entscheidungen im Konzern scheinen weiterhin vorwiegend durch ein Spardiktat bestimmt zu sein – und dann wäre die Lokaloffensive eine reine Mogelpackung. (weiterlesen…)
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Auswirkungen der lokalen WAZ-Offensive noch unklar
Die Mitarbeiter der WAZ-Gruppe sind heute und vergangenen Freitag in Versammlungen darüber informiert worden, welche Veränderungen mit der lokalen Offensive verbunden sind. Das Gesamtkonzept für die vier NRW-Titel WAZ, NRZ, WP und WR sieht u.a. vor, die Lokalredaktionen personell aufzustocken. Dafür verlieren die Teams der Titel-, Content- und Regiodesks Redakteure teilweise im zweistelligen Bereich. Wie man hört, sollen die Titelredaktionen im Zuge des neuen Konzeptes ihre Mantelteile nur noch bis Seite 4 selbst entwickeln – der „Einheitsbrei“ lässt grüßen.
Die Rückkehr zum Lokalen bei den NRW-Titeln, vor allem mehr Personal für die Lokalredaktionen, haben die Redakteurinnen und Redakteuren seit langem gefordert. Der DJV-NRW hat die Unterbewertung des Lokalen von Anfang an kritisch gesehen und immer dafür plädiert, qualitativ hochwertigen Journalismus (weiterlesen…)
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Fotografen sollen Platz machen für die lokale Offensive
Zehn Redakteure der Westfälischen Rundschau (WR), die schwerpunktmäßig fotografieren und/oder Bilder bearbeiten, sind am Donnerstag Mittag letzter Woche in die Chefredaktion nach Dortmund einbestellt worden. WR-Chefredakteur Malte Hinz eröffnete ihnen, dass sich die WR sehr bald schon von ihnen trennen wolle. Sie bekämen alle Verträge für den WAZ-Fotopool angeboten. Der WAZ-Fotopool gehört zur nicht mehr tarifgebundenen WAZ New Media. Hinz versprach ihnen weitestgehende Besitzstandswahrung. (weiterlesen…)
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WAZ-Deal am 23.1.12 besiegelt
WAZ-Gesellschafterin Petra Grotkamp wird Mehrheitseignerin der Mediengruppe. Der Verkauf des Brost-Anteils ist besiegelt, wie der Konzern am Abend des 23. Januar mitteilte. Zusätzlich zu ihren bisherigen Anteilen von 16,66 Prozent übernimmt Grotkamp den 50-Prozent-Anteil der drei Brost-Enkel. Das Bundeskartellamt hat der Transaktion bereits zugestimmt. Der Erwerb erfolgt rückwirkend zum 31. Dezember 2011.
Über den genauen Kaufpreis wird geschwiegen – bei der Berichterstattung im Vorfeld wurde die Summe von 500 Mio Euro genannt. Peter Heinemann, Testamentsvollstrecker der Brost-Erben, schätzte den Preis (weiterlesen…)
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Unruhe beim Onlineportal DerWesten.de
Wie der Pressedienst meedia.de berichtet, verlor der Internetauftritt der WAZ-Mediengruppe im Oktober letzten Jahres innerhalb eines Monats trotz Relaunch massiv an Nutzern. Zudem lässt der zweite wichtige Schritt des Relaunches, vom Verlag selbst „zum neuen Jahr“ angekündigt, weiterhin auf sich warten.
Überraschend kommt zu diesem Zeitpunkt die Nachricht, dass die für die Online-Aktivitäten zuständige WAZ NewMedia Personal abbauen will. Laut Angaben von Verlag und Kennern der Szene müsse man sich von einer einstelligen Zahl an Mitarbeitern trennen und befinde sich in Aufhebungsgesprächen. Hauptsächlich betroffen sein soll der technisch-kaufmännische Bereich. (weiterlesen…)
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Westfalen-Blatt: Schnelle Aufklärung gefordert
Steht die Zeitungslandschaft in Ost-Westfalen-Lippe vor einem großen Umbruch? Das Bundeskartellamt hat eine Übernahme der Bielefelder C.W. Busse Holding GmbH (u.a. Westfalen-Blatt) durch die Aschendorff Medien GmbH mit Sitz in Münster (u.a. Westfälische Nachrichten) freigegeben. Noch im Sommer war lediglich von einer Finanzbeteiligung die Rede. Im Interesse der betroffenen Journalisten ist schnelle Aufklärung dieses Widerspruchs gefordert.
Am 3. Januar 2012 hat das Bundeskartellamt seine bereits am 30. September getroffene Entscheidung überraschend im Internet veröffentlicht. Danach plane die Aschendorff Medien (weiterlesen…)
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Springer bietet 1,4 Mrd. für die WAZ-Gruppe
Vollends entbrannt ist jetzt der Kampf um die WAZ-Mediengruppe: Denn der Springer-Konzern hat ein hohes Angebot in den Ring geworfen. Das schreibt das manager magazin (mm) am 30. September, das einen guten Monat zuvor auch das Kaufangebot von Petra Grotkamp öffentlich gemacht hatte.
Dem stets vorzüglich informierten mm-Autor Klaus Boldt zufolge unterbreitete Springer-Chef Mathias Döpfner am 28. September in einem fünfseitigen Schreiben sein Angebot an die Eigner der WAZ-Gruppe: Danach hat der Konzern „nach wie vor ein erhebliches Interesse (weiterlesen…)
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