Rheinische Post bald auch auf Tarifflucht?

8. April 2014

Nun also auch die RP? Die Verlagsgruppe Rheinische Post will nach Informationen von medienmoral-nrw.de die bestehende Tochtergesellschaft RP Media künftig dazu nutzen, Volontäre sowie neu eingestellte Redakteure tariflos zu beschäftigen. Dem Vernehmen nach soll dort in der Regel deutlich unter Tarif gezahlt werden.

Auch wenn der Verlag offiziell noch dementiert: Aus der RP ist zu hören, dass der neue Chefredakteur Michael Bröcker, sein Stellvertreter Horst Thoren und der Personalleiter Volker Kaufels die Konstruktion vergangene Woche bereits im Hause vorgestellt haben. Und Näheres wird man wohl am Donnerstag erfahren: Der Betriebsrat der RP hat das Thema auf die Tagesordnung einer Betriebsversammlung gesetzt.

Wenn es so kommt, wie es die Spatzen von den Dächern pfeifen, bedeutet das für die Betroffenen (weiterlesen…)

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Gemeinsame Tarifflucht bei DuMont und Heinen-Verlag

18. März 2014

Das schlechte Beispiel des Ruhrgebiets macht Schule: Auch im Raum Köln wird der Lokaljournalismus schwer beschnitten und in seiner Vielfalt beschränkt. Die Kölner Medienhäuser M. DuMont Schauberg und Heinen-Verlag haben die Gründung einer neuen, nicht tarifgebundenen „Rheinischen Redaktionsgemeinschaft“ (RRG) bekannt gegeben, in der die Lokalredaktionen der Ausgaben Rhein-Erft, Rhein-Berg, Oberberg, Rhein-Sieg und Euskirchen/Eifel von Kölner Stadt-Anzeiger (MDS) und Kölnischer Rundschau (Heinen) ausgelagert werden. Beide Verlage sind zu gleichen Teilen Gesellschafter der RRG.

Die Gründung der Verlagstochter soll zum 1. Juni 2014 erfolgen, die Umsetzung der Maßnahmen Ende 2015 abgeschlossen sein. Mit der Auslagerung ist der Abbau von 30 Redakteursstellen verbunden. Erreicht werden soll dies (weiterlesen…)

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Späte ddvg-Hilfe für die geschasste Rundschau-Belegschaft

11. Juli 2013

Hamburg/ Dortmund. Die sozialdemokratische Medienholding, die ddvg, will mit einem sechsstelligen Betrag jetzt den ehemaligen Beschäftigten der Westfälischen Rundschau (WR) unter die Arme greifen, damit deren knappes Budget für Qualifizierungen und Fortbildungen aufgebessert werden kann. Dies hat jetzt der Betriebsrat der WR mitgeteilt.  (weiterlesen…)

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Erfolg für den WR-Betriebsrat – Transfergesellschaft kann starten

20. April 2013

Der Betriebsrat und die Geschäftsleitung der Westfälischen Rundschau haben jetzt einen Vorschlag des Einigungsstellen-Vorsitzenden Martin Bertzbach, Präsident a.D. des Landesarbeitsgerichtes Bremen, angenommen.

Danach stellt der Arbeitgeber für die Einrichtung einer Transfergesellschaft 250.000 Euro zur Verfügung. Ein Erfolg für den Betriebsrat, denn der Arbeitgeber hatte zunächst angekündigt, keine weiteren Mittel für eine Transfergesellschaft zur Verfügung zu stellen. Die ehemaligen Beschäftigten können die Angebote der Gesellschaft für sechs Monate wahrnehmen, die sich an ihre jeweilige Kündigungsfrist anschließen. (weiterlesen…)

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Einigungsstelle verhandelt Finanzierung einer Tranfergesellschaft

9. April 2013

Dortmund.  Arbeitgeber und Betriebsrat der zum 1. Februar 2013 eingestellten Redaktion  der Westfälischen Rundschau können sich über die Finanzierung einer Transfergesellschaft nicht einigen. In dieser soll der Übergang in neue Tätigkeiten mit Qualifizierungsmaßnahmen erleichtert werden. Bis zuletzt klafften die Vorstellungen beider Seiten weit auseinander. Der Arbeitgeber fordert, dass die Beschäftigten während ihrer individuellen Kündigungsfrist auf einen Teil ihres Einkommens verzichten, um so die Transfergesellschaft zu finanzieren. Die Verlagsseite erklärte, kein zusätzliches Geld zur Verfügung stellen zu wollen – was wiederum der Betriebsrat gefordert hatte. Da in dieser Frage keine Einigung in Sicht ist, hat sich der BR auf einer Betriebsversammlung das Votum der Belegschaft eingeholt, die Einrichtung einer Einigungstelle beim Arbeitsgericht zu beantragen. Daraufhin wurden alle weiteren Gesprächstermine von der Verlagsleitung gecancelt. Inzwischen steht der erste Termin für die Einigungsstelle fest, der 10. April. Den Vorsitz der Einigungsstelle übernimmt der Präsident des Landesarbeitsgerichts Bremen a.D., Martin Bertzbach. Für den Fall, dass am 10. April keine Einigung erzielt wird, sind bereits weitere Termine vereinbart worden. fbi

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WVW-Anzeigenblätter wählten elfköpfigen Betriebsrat

14. Februar 2013

Essen. Die Beschäftigten der Westdeutschen Verlags- und Werbegesellschaft mbH & Co. KG (WVW) – ein Unternehmen der WAZ-Mediengruppe – wählten zum ersten Mal in der Firmengeschichte einen Betriebsrat . Zum Vorsitzenden des elfköpfigen Gremiums wurde Gerald Lorenz gewählt: Die Wahlberechtigten hatten die Wahl zwischen drei Listen. Die Liste “Wir für WVW” konnte die meisten der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen. Auf dieser Liste kandidierten auch gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter. (weiterlesen…)

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WAZ Logistik Hagen will Weihnachtsgeld abschaffen

14. Dezember 2012

Hagen. Die Sparwut der WAZ-Mediengruppe macht auch vor den Geringverdienern unter ihren Beschäftigten nicht halt. In einer Information „Jahressonderzahlung für Zustellerinnen und Oberboten“ hat sie den „lieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“ der WAZ-Logistik Hagen mitgeteilt, dass die wirtschaftliche Lage des Unternehmens „eine freiwillige Zahlung von Weihnachtsgeld leider nicht mehr zulässt“. (weiterlesen…)

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Umzug beschlossene Sache

31. Juli 2009

Keine Konzepte, sondern entschiedene Sache: Die Geschäftsführung des Westdeutschen Zeitschriftenverlags (WZV) verkündete heute Morgen das Aus für den Standort Adlerstraße 22 in Düsseldorf zum 31.Dezember 2009. Der Umzug nach Ismaning bei München (weiterlesen…)

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Mitarbeiterversammlung vorverlegt

30. Juli 2009

Schneller als ursprünglich geplant sollen Betriebsrat und Mitarbeiter der WAZ-Tochter Westdeutscher Zeitungsverlag (WZV) über anstehende Veränderungen informiert werden. Vom kommenden Mittwoch (5.8.09) wurde die Versammlung auf den morgigen Freitag (31.7.09) vorverlegt.

Damit reagiert die Geschäftsführung wohl darauf, (weiterlesen…)

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Axt die WAZ weiter?

29. Juli 2009

Rund 100 weitere Arbeitsplätze drohen in NRW verloren zu gehen – und wieder geht es um den WAZ-Konzern: Wie der DJV-NRW erfahren hat, überlegt die WAZ-Mediengruppe, den in Düsseldorf ansässigen Verlag WZV zu verlagern, im Gespräch soll München sein. Dem Vernehmen nach wurden dazu verschiedene Konzepte ausgearbeitet. Betroffen wären die Redaktionen von Echo der Frau, Neue Welt, Das Goldene Blatt und Frau Aktuell.

Näheres sollen Betriebsrat und Beschäftigte am kommenden Mittwoch (5.8.2009) erfahren.

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