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	<title>Medienmoral NRW &#187; Betriebsrat</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>Umzug beschlossene Sache</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 13:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Keine Konzepte, sondern entschiedene Sache: Die Geschäftsführung des Westdeutschen Zeitschriftenverlags (WZV) verkündete heute Morgen das Aus für den Standort Adlerstraße 22 in Düsseldorf zum 31.Dezember 2009. Der Umzug nach Ismaning bei München für fünf Zeitschriften-Titel &#8220;Das Goldene Blatt&#8221;, &#8220;Neue Welt&#8221;, &#8220;Frau aktuell&#8221;, &#8220;Echo der Frau&#8221; und &#8220;Freizeit exklusiv&#8221;) sowie &#8220;Welt am Sonnabend&#8221; (WaSo-Verlag) ist beschlossene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Konzepte, sondern entschiedene Sache: Die Geschäftsführung des Westdeutschen Zeitschriftenverlags (WZV) verkündete heute Morgen das Aus für den Standort Adlerstraße 22 in Düsseldorf zum 31.Dezember 2009. Der Umzug nach Ismaning bei München <span id="more-1048"></span>für fünf Zeitschriften-Titel &#8220;Das Goldene Blatt&#8221;, &#8220;Neue Welt&#8221;, &#8220;Frau aktuell&#8221;, &#8220;Echo der Frau&#8221; und &#8220;Freizeit exklusiv&#8221;) sowie &#8220;Welt am Sonnabend&#8221; (WaSo-Verlag) ist beschlossene Sache. Dort wird bereits &#8220;Frau im Spiegel&#8221; produziert. WZV und WaSo sind Töchter der WAZ-Mediengruppe.</p>
<p>Betroffen sind rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wenn überhaupt, wären gerade fünf bereit, nach Bayern zu ziehen. Unter entsprechenden Bedingungen natürlich. Das ist das Ergebnis einer Befragung durch den Betriebsrat. Denn bis heute 10 Uhr war alles noch Gerüchteküche. &#8220;Man hat uns Konzepte und Mitwirkung zugesagt, aber uns heute eine Entscheidung mitgeteilt&#8221;, sind die Betriebsratsmitglieder uni sono sauer.</p>
<p>Die Belegschaft ist geschockt. Bis heute hofften die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch, dass der Standort Düsseldorf mit 70 Jahre alter Tradition erhalten bliebe, zumal das Gebäude der WAZ-Gruppe gehört und notwendige Sanierungsarbeiten zunächst als Grund für &#8220;Umzugsüberlegungen&#8221; angegeben worden waren. Nebenbei bemerkt: Seit zehn Jahren hat der Eigentümer keine Renovierungsarbeiten an dem Gebäude durchgeführt.</p>
<p>Kenner der Szene halten die Sanierungsgeschichte ohnehin für einen vorgeschobenen Grund, tatsächlich vorgenommene Besichtigungen anderer Büroräume in Düsseldorf für Makulatur: In Wahrheit gehe es darum, Geld durch Minimierung der Mitarbeiterzahl zu sparen. Tatächlich legte die Geschäftführung ein Papier vor mit dem Titel &#8220;Verlegerische und strategische Entscheidung der Zukunft der Frauenzeitschriften der WAZ Mediengruppe&#8221;. Das<br />
Papier trägt das Datum von heute (31. Juli 2009).</p>
<p>Der Betriebsrat mit der Vorsitzenden Sabine Ring will sich jedenfalls nicht einfach mit der Entscheidung der Verlagsspitze abfinden. Für den Fall der Fälle hatte er bereits eine Anwältin eingeschaltet und will noch heute die Presse informieren. In Schreiben an Politiker in Düsseldorf und NRW bis hin zum Ministerpräsidenten werden diese um Unterstützung &#8220;im Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze&#8221; gebeten. Die gewerkschaftliche Solidarität und Untertützung ist den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der WAZ-Töchter sicher.</p>
<p><strong><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/07/PMZeitschriften.pdf">Wie die WAZ den Umzug verkauft lesen Sie hier</a>&gt;&gt;&gt;</strong></p>
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		<title>Mitarbeiterversammlung vorverlegt</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 13:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schneller als ursprünglich geplant sollen Betriebsrat und Mitarbeiter der WAZ-Tochter Westdeutscher Zeitungsverlag (WZV) über anstehende Veränderungen informiert werden. Vom kommenden Mittwoch (5.8.09) wurde die Versammlung auf den morgigen Freitag (31.7.09) vorverlegt.
Damit reagiert die Geschäftsführung wohl darauf, dass jetzt öffentlich über einen möglichen Umzug des WZV nach München diskutiert wird.
Auch der WDR hatte mit Bezug auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schneller als ursprünglich geplant sollen Betriebsrat und Mitarbeiter der WAZ-Tochter Westdeutscher Zeitungsverlag (WZV) über anstehende Veränderungen informiert werden. Vom kommenden Mittwoch (5.8.09) wurde die Versammlung auf den morgigen Freitag (31.7.09) vorverlegt.</p>
<p>Damit reagiert die Geschäftsführung wohl darauf, <span id="more-1038"></span>dass jetzt öffentlich über einen möglichen Umzug des WZV nach München diskutiert wird.</p>
<p>Auch der WDR hatte mit Bezug auf Informationen aus Mitarbeiterkreisen gemeldet, dass der WAZ-Konzern seine WZV-Zeitschriften-Titel nach München verlegen wolle. In NRW gingen in diesem Fall rund 100 Arbeitsplätze verloren. Betroffen wären die Redaktionen von Echo der Frau, Neue Welt, Das Goldene Blatt und Frau Aktuell.</p>
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		<title>Axt die WAZ weiter?</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 14:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rund 100 weitere Arbeitsplätze drohen in NRW verloren zu gehen &#8211; und wieder geht es um den WAZ-Konzern: Wie der DJV-NRW erfahren hat, überlegt die WAZ-Mediengruppe, den in Düsseldorf ansässigen Verlag WZV zu verlagern, im Gespräch soll München sein. Dem Vernehmen nach wurden dazu verschiedene Konzepte ausgearbeitet. Betroffen wären die Redaktionen von Echo der Frau, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rund 100 weitere Arbeitsplätze drohen in NRW verloren zu gehen &#8211; und wieder geht es um den WAZ-Konzern: Wie der DJV-NRW erfahren hat, überlegt die WAZ-Mediengruppe, den in Düsseldorf ansässigen Verlag WZV zu verlagern, im Gespräch soll München sein. Dem Vernehmen nach wurden dazu verschiedene Konzepte ausgearbeitet. Betroffen wären die Redaktionen von Echo der Frau, Neue Welt, Das Goldene Blatt und Frau Aktuell.</p>
<p>Näheres sollen Betriebsrat und Beschäftigte am kommenden Mittwoch (5.8.2009) erfahren.</p>
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		<title>Betriebsräte sehen Demokratie und Lokaljournalismus in Gefahr</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 17:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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&#8220;Hier ist ein Stück Demokratie in Gefahr&#8221; war die Kernbotschaft einer gut besuchten Pressekonferenz der Betriebsräte von WAZ, NRZ, WR und WP heute im ver.di-Haus in Dortmund. Deutlich bezogen die Betriebsräte Stellung gegen den von der Unternehmensberatung Schickler und der Geschäftsführung der WAZ-Gruppe beabsichtigten Personalabbau. Diese Pläne bedeuteten einen nie wieder rückholbaren Verlust von Meinungsvielfalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/djv-nrw72dpi.jpg"><img src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/djv-nrw72dpi-300x244.jpg" alt="" title="djv-nrw72dpi" width="300" height="244" class="alignnone size-medium wp-image-852" /></a></p>
<p>&#8220;Hier ist ein Stück Demokratie in Gefahr&#8221; war die Kernbotschaft einer gut besuchten Pressekonferenz der Betriebsräte von WAZ, NRZ, WR und WP heute im ver.di-Haus in Dortmund. Deutlich bezogen die Betriebsräte Stellung gegen den von der Unternehmensberatung Schickler und der Geschäftsführung der WAZ-Gruppe beabsichtigten Personalabbau. Diese Pläne bedeuteten einen nie wieder rückholbaren Verlust von Meinungsvielfalt durch Redaktionsschließungen.<br />
<span id="more-848"></span>Vorgetäuschte Lokalredaktionen (&#8221;Mogelpackungen&#8221; nennen es die Gewerkschaften) und Personalabbau in großem Stil müsse auch die Leserinnen und Leser sowie die Politiker alarmieren. Der beim &#8220;Streichkonzert ohne inhaltliches Konzept&#8221; geplante Kahlschlag mit der Folge einer Monostruktur führe darüber hinaus in den meisten Lokalredaktionen zu einer viel zu knappen Besetzung. Dies habe zur Folge, dass die Arbeitsbelastung unzumutbar steige und zwangsläufig die Qualität sinke. Die Redakteurinnen und Redakteure könnten ihre gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr erfüllen. Dem Lokaljournalismus drohe ein &#8220;Tod auf Raten&#8221;. Dabei liege die Zukunft der Zeitungen gerade im Lokalen. Ein grundsätzlicher Fehler sei, dass die Schickler-Pläne ein reines Zahlenwerk darstelle, Inhalte aber überhaupt nicht berücksichtige. &#8220;Wir fordern schon seit Jahren, das Leserverhalten zu untersuchen und danach ein inhaltliches Konzept zu entwickeln&#8221;, so die Betriebsräte.</p>
<p>Man sei unter der Vorbedingung in die Verhandlungen über einen Sozialplan gegangen, dass betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden, erklärten die Betriebsräte. Dies sei bisher immer noch nicht der Fall. Die Betriebsräte wiesen außerdem darauf hin, dass der Anteil der Redaktionen an den Kosten der Zeitungen bei 23% liegt. Die Redaktionen sollen aber 100% der Verluste auffangen, während die größten Kostentreiber die Bereiche Anzeigen, Vertrieb und Marketing sowie Administration waren. Die Betriebsräte forderten ein Gesamt-Sparkonzept mit Augenmaß.</p>
<p>Die Betriebsräte beklagten den Mangel an publizistischen Grundeinstellungen, auch in ihrem Haus seien &#8220;die Verleger gegangen und die Kaufleute gekommen&#8221;. In der Pressekonferenz erklärten sie, dass sie zwar noch auf Verhandlungen setzen, die Gewerkschaften aber aufgerufen seien, sich nach einem Scheitern der Gespräche auf die Forderung nach einem Sozialtarifvertrag zur Beschäftigungssicherung vorzubereiten.</p>
<p>Folgende Termine für Betriebsversammlungen sind vereinbart:</p>
<p>26. Februar: Westfalenpost</p>
<p>4. März: WAZ</p>
<p>6. März:  NRZ</p>
<p>In der 11. Kalenderwoche soll es noch einmal eine gemeinsame Betriebsversammlung aller vier Titel geben.</p>
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		<title>WAZ kürzt den Zustellern das Weihnachtsgeld</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 17:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die WAZ-Sparwut hat einmal mehr Folgen. Die Zeitungszustellerinnen und –zusteller der WAZ-Gruppe sind in fünf eigenständige regionale Gesellschaften aufgeteilt, die unter dem Begriff „WAZ-Logistik“ firmieren. Allein bei der WAZ-Logistik Hagen tragen 800 Menschen bei Wind und Wetter die Zeitung zu den Abonnenten.   In der letzen Novemberwoche bekamen die Zustellerinnen und Zusteller Post aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die WAZ-Sparwut hat einmal mehr Folgen. Die Zeitungszustellerinnen und –zusteller der WAZ-Gruppe sind in fünf eigenständige regionale Gesellschaften aufgeteilt, die unter dem Begriff „WAZ-Logistik“ firmieren. Allein bei der WAZ-Logistik Hagen<span id="more-528"></span> tragen 800 Menschen bei Wind und Wetter die Zeitung zu den Abonnenten.   In der letzen Novemberwoche bekamen die Zustellerinnen und Zusteller Post aus der Zentrale in Essen. Ihnen wurde mitgeteilt, dass das Weihnachtsgeld um 2/3 gekürzt wird. Bisher gibt es max. 180 Euro, demnächst sind es nur noch ca. 60 Euro. „Die verdienen eh schon alle wenig Geld, das tut denen richtig weh“, weiß der Dortmunder verdi-Sekretär Norbert Szepan, der den Betriebsrat der WAZ-Logistik in Hagen betreut.</p>
<p><!--StartFragment--></p>
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