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	<title>Medienmoral NRW &#187; Demokratie</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>STOPPT die Walze: Protest am 7. März in Soest</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 11:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost (WP)]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<category><![CDATA[Personalabbau]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt noch mehr, sehr viel mehr zu verlieren als das, was im Moment bei der WAZ-Mediengruppe in NRW bekannt ist. Die Gewerkschaften DJV und dju in ver.di NRW rufen auf zu einer Demonstration am Samstag, 7. März 2009, in Soest. - Gegen mögliche betriebsbedingte Kündigungen - Gegen den Verlust von Pressevielfalt in NRW - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt noch mehr, sehr viel mehr zu verlieren als das, was im Moment bei der WAZ-Mediengruppe in NRW bekannt ist.<br />
Die Gewerkschaften DJV und dju in ver.di NRW rufen auf zu einer Demonstration am Samstag, 7. März 2009, in Soest.<span id="more-860"></span></p>
<p>-	Gegen mögliche betriebsbedingte Kündigungen<br />
-	Gegen den Verlust von Pressevielfalt in NRW<br />
-	Gegen einen Kahlschlag, der die Demokratie trifft</p>
<p>-	Für guten Lokaljournalismus<br />
-	Für Innere Pressefreiheit<br />
-	Für Redaktionsstatute<br />
-	Für einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung</p>
<p>Soest ist der Gründungsort der Westfalenpost. Jetzt – nach 63 Jahren – steht u.a. diese WP-Redaktion auf der Streichliste der WAZ-Gruppe.</p>
<p>STOPPEN SIE die Walze, die alles platt macht: Redaktionen, Arbeitsplätze, Vielfalt und Moral</p>
<p>Vielfalt braucht Bewegung!<br />
Deshalb auf nach Soest am 7. März.<br />
Wir treffen uns um 11.30 Uhr!</p>
<p>Der Sammelpunkt wird noch bekannt gegeben. Infos zur Anreise folgen.</p>
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		<title>Betriebsräte sehen Demokratie und Lokaljournalismus in Gefahr</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 17:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<category><![CDATA[Schickler]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Hier ist ein Stück Demokratie in Gefahr&#8221; war die Kernbotschaft einer gut besuchten Pressekonferenz der Betriebsräte von WAZ, NRZ, WR und WP heute im ver.di-Haus in Dortmund. Deutlich bezogen die Betriebsräte Stellung gegen den von der Unternehmensberatung Schickler und der Geschäftsführung der WAZ-Gruppe beabsichtigten Personalabbau. Diese Pläne bedeuteten einen nie wieder rückholbaren Verlust von Meinungsvielfalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/djv-nrw72dpi.jpg"><img src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/djv-nrw72dpi-300x244.jpg" alt="" title="djv-nrw72dpi" width="300" height="244" class="alignnone size-medium wp-image-852" /></a></p>
<p>&#8220;Hier ist ein Stück Demokratie in Gefahr&#8221; war die Kernbotschaft einer gut besuchten Pressekonferenz der Betriebsräte von WAZ, NRZ, WR und WP heute im ver.di-Haus in Dortmund. Deutlich bezogen die Betriebsräte Stellung gegen den von der Unternehmensberatung Schickler und der Geschäftsführung der WAZ-Gruppe beabsichtigten Personalabbau. Diese Pläne bedeuteten einen nie wieder rückholbaren Verlust von Meinungsvielfalt durch Redaktionsschließungen.<br />
<span id="more-848"></span>Vorgetäuschte Lokalredaktionen (&#8220;Mogelpackungen&#8221; nennen es die Gewerkschaften) und Personalabbau in großem Stil müsse auch die Leserinnen und Leser sowie die Politiker alarmieren. Der beim &#8220;Streichkonzert ohne inhaltliches Konzept&#8221; geplante Kahlschlag mit der Folge einer Monostruktur führe darüber hinaus in den meisten Lokalredaktionen zu einer viel zu knappen Besetzung. Dies habe zur Folge, dass die Arbeitsbelastung unzumutbar steige und zwangsläufig die Qualität sinke. Die Redakteurinnen und Redakteure könnten ihre gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr erfüllen. Dem Lokaljournalismus drohe ein &#8220;Tod auf Raten&#8221;. Dabei liege die Zukunft der Zeitungen gerade im Lokalen. Ein grundsätzlicher Fehler sei, dass die Schickler-Pläne ein reines Zahlenwerk darstelle, Inhalte aber überhaupt nicht berücksichtige. &#8220;Wir fordern schon seit Jahren, das Leserverhalten zu untersuchen und danach ein inhaltliches Konzept zu entwickeln&#8221;, so die Betriebsräte.</p>
<p>Man sei unter der Vorbedingung in die Verhandlungen über einen Sozialplan gegangen, dass betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden, erklärten die Betriebsräte. Dies sei bisher immer noch nicht der Fall. Die Betriebsräte wiesen außerdem darauf hin, dass der Anteil der Redaktionen an den Kosten der Zeitungen bei 23% liegt. Die Redaktionen sollen aber 100% der Verluste auffangen, während die größten Kostentreiber die Bereiche Anzeigen, Vertrieb und Marketing sowie Administration waren. Die Betriebsräte forderten ein Gesamt-Sparkonzept mit Augenmaß.</p>
<p>Die Betriebsräte beklagten den Mangel an publizistischen Grundeinstellungen, auch in ihrem Haus seien &#8220;die Verleger gegangen und die Kaufleute gekommen&#8221;. In der Pressekonferenz erklärten sie, dass sie zwar noch auf Verhandlungen setzen, die Gewerkschaften aber aufgerufen seien, sich nach einem Scheitern der Gespräche auf die Forderung nach einem Sozialtarifvertrag zur Beschäftigungssicherung vorzubereiten.</p>
<p>Folgende Termine für Betriebsversammlungen sind vereinbart:</p>
<p>26. Februar: Westfalenpost</p>
<p>4. März: WAZ</p>
<p>6. März:  NRZ</p>
<p>In der 11. Kalenderwoche soll es noch einmal eine gemeinsame Betriebsversammlung aller vier Titel geben.</p>
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