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	<title>Medienmoral NRW &#187; dju</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>WAZ-Gruppe: Nur gemeinsam sind Freie stark!</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 12:13:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Kolleginnen und Kollegen, Nur gemeinsam sind wir stark! Die derzeit gezahlten Honorare für Freie an Tageszeitungen sind so niedrig, dass sie auf Dauer keine akzeptable Existenzgrundlage sein können. Die WAZ-Mediengruppe hat nun ihre grundsätzliche Bereitschaft erklärt, die Gemeinsamen Vergütungsregelungen für Tageszeitungen anzuwenden. Die Vergütungsregeln gelten  rückwirkend zum 1. Februar 2010 für Beiträge hauptberuflicher  freier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen,</p>
<p>Nur gemeinsam sind wir stark!</p>
<p>Die derzeit gezahlten Honorare für Freie an Tageszeitungen sind so niedrig, dass sie auf Dauer keine akzeptable Existenzgrundlage sein können. Die WAZ-Mediengruppe hat nun ihre grundsätzliche Bereitschaft erklärt, die Gemeinsamen Vergütungsregelungen für Tageszeitungen <span id="more-1370"></span>anzuwenden. Die Vergütungsregeln gelten  rückwirkend zum 1. Februar 2010 für Beiträge hauptberuflicher  freier Journalistinnen und Journalisten in allen vier Zeitungstiteln  der Gruppe  &#8211; und das auch dann, wenn zwischen den Parteien etwas anderes vereinbart wurde. Das heißt, auch bisher getroffene Vereinbarungen, die die freien Journalisten schlechter stellen, müssen hinter den Vergütungsregeln zurückstehen. Welche Honorare genau die Vergütungsregeln für die Freien bedeuten, steht in <a href="http://www.djv-nrw.de/custom/bilder/VR-TZ_Tabelle_2010.pdf" target="_blank">dieser zweiseitigen Tabelle</a>. Soweit die Theorie &#8211; dies gilt es jetzt auch in der Praxis umzusetzen.</p>
<p>Suchen Sie Mitstreiter!</p>
<p>Jetzt muss es darum gehen, möglichst viele Mitstreiter zu sammeln (die Einaldung hier als <a href="http://www.djv-nrw.de/custom/bilder/Einladung%20Treffen%20in%20Essen%2018-10-10%20mit%20Logos.pdf" target="_blank">pdf zum Weiterverteilen</a>). Denn je mehr Freie sich beteiligen, desto besser ist es für den Einzelnen. Lassen Sie sich nicht isolieren!</p>
<p>Wenn Sie selbst also für die WAZ-Gruppe in NRW arbeiten, melden Sie sich bitte! Wenn Sie angesprochen werden, helfen Sie uns, eine gemeinsame Liste aufzustellen. Oder schicken Sie eine Mail an <a href="mailto:susanne.prinz@djv-nrw.de">susanne.prinz@djv-nrw.de</a>. Alle Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Ohne Ihr Einverständnis geben wir nichts an den Verlag oder Dritte weiter.</p>
<p>Bitte geben Sie diese Informationen an möglichst viele Freie weiter Es spielt dabei keine Rolle, ob jemand dem DJV oder der dju angehört oder  gar nicht organisiert ist.</p>
<p>Um die gemeinsamen Interessen zu bündeln und sich gegenseitig kennenzulernen, laden wir zu einem Treffen ein.</p>
<p>Wann?          18. Oktober 2010, 20 Uhr<br />
Wo?             Unperfekthaus in Essen, Friedrich-Ebert-Str. 18</p>
<p>Wir freuen uns auf zahlreiche Mitstreiterinnen und Mitstreiter (zur Erleichterung der Planung bitte kurze Rückmeldung an <a href="mailto:susanne.prinz@djv-nrw.de">susanne.prinz@djv-nrw.de</a>).</p>
<p>Anja Zimmer                                  Jutta Klebon<br />
DJV-NRW                                       ver.di NRW<br />
(<a href="mailto:anja.zimmer@djv-nrw.de">anja.zimmer@djv-nrw.de</a>)             (<a href="mailto:jutta.klebon@verdi.de">jutta.klebon@verdi.de</a>)</p>
<p>Weitere Informationen auch unter <a href="http://www.faire-zeitungshonorare.de/" target="_blank">www.faire-zeitungshonorare.de/</a></p>
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		<title>Workshop für Bildjournalisten der WAZ-Mediengruppe</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 13:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Der DJV-NRW und die dju in ver.di NRW laden alle Bildjournalistinnen und Bildjournalisten der WAZ-Mediengruppe herzlich ein zu einem Seminartag, der sich ausschließlich um Sie und Ihre Arbeit im WAZ-Fotopool dreht. In drei Workshops erhalten Sie viele nützliche Informationen für Ihren Berufsalltag. Themen sind z.B. Bildrechte und Haftungsfragen, Lizenzmodelle und gemeinsame Vergütungsregeln sowie neue Perspektiven [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der DJV-NRW und die dju in ver.di NRW laden alle Bildjournalistinnen und Bildjournalisten der WAZ-Mediengruppe herzlich ein zu einem Seminartag, der sich ausschließlich um Sie und Ihre Arbeit im WAZ-Fotopool dreht. In drei Workshops erhalten Sie viele nützliche Informationen für Ihren Berufsalltag. Themen sind z.B. Bildrechte und <span id="more-1363"></span>Haftungsfragen, Lizenzmodelle und gemeinsame Vergütungsregeln sowie neue Perspektiven und praktische Tipps für die Vermarktung als Bildjournalist. Und natürlich wollen wir Ihnen auch die Gelegenheit zum Networking geben.</p>
<p>Wann?                 4. Dezember 2010 um 10.15  Uhr<br />
Wo?                    Haus Busch in Hagen</p>
<p>Das Seminar ist für Mitglieder des DJV-NRW und der dju in ver.di NRW kostenfrei. Nichtmitglieder werden vom DJV-NRW eingeladen.</p>
<p>Sie arbeiten hauptberuflich als Freier für WAZ-Fotopool,  möchten gerne teilnehmen, können aber nicht auf Ihr eingeplantes Honorar verzichten? Kein Problem! Der DJV-NRW und die dju in ver.di NRW zahlen ihren Mitgliedern für das Seminar eine Aufwandsentschädigung, für Mitglieder des DJV-NRW in Höhe von 125 Euro und für Mitglieder der dju in Höhe von 113,70 Euro. Nichtmitglieder erhalten bei Verdienstausfall vom DJV-NRW eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 65 Euro.</p>
<p>Einzelheiten finden Sie <a href="http://www.djv-seminare.de/?p=1216">hier</a> (bzw.<a href="http://dju-nrw.verdi.de/fotografen/waz101204">hier</a> als pdf).</p>
<p>Bitte geben Sie diese Einladung an möglichst viele freie Bildjournalisten der WAZ-Gruppe weiter. Wir freuen uns auf Sie.</p>
<p>Update: Einen Bericht über den Workshop finden Sie <a href="http://bit.ly/gm480H" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Wer schürt hier Angst?</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 10:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>
		<category><![CDATA[dju]]></category>
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		<category><![CDATA[Schickler]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem offenen Brief hat der stellvertretende Chefredakteur der Westfälischen Rundschau, Frank Fligge, dem DJV vorgeworfen, die Angst unter den Beschäftigten der WAZ-Mediengruppe zu schüren. Fligge, der in diesem Brief den Wechsel seiner Mitgliedschaft von DJV zu dju in ver.di mitteilte, nimmt den Bericht &#8220;Redaktionsschluss im Sauerland&#8221; in der April-Ausgabe des journalist (Herausgeber DJV-Bundesverband) zum endgültigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem offenen Brief hat der stellvertretende Chefredakteur der Westfälischen Rundschau, Frank Fligge, dem DJV vorgeworfen, die Angst unter den Beschäftigten der WAZ-Mediengruppe zu schüren. Fligge, der in diesem Brief den Wechsel seiner Mitgliedschaft von DJV zu dju in ver.di mitteilte, nimmt den Bericht &#8220;Redaktionsschluss im Sauerland&#8221; in der April-Ausgabe <span id="more-1263"></span>des journalist (Herausgeber DJV-Bundesverband) zum endgültigen Anlass für Schritt. Er schreibt u.a.:</p>
<p>&#8221; [...]Richtig ist, dass viele Beschäftigte der WAZ-Mediengruppe Angst haben &#8211; weil der DJV Angst mit solchen, ganz und gar unjournalistischen und tendenziell polemischen Berichten seit vielen Monaten immer wieder schürt. Was glauben Sie wohl, was ein solcher Artikel in der WR-Belegschaft anrichtet, die nach der schwierigsten Phase in der Geschichte dieser Zeitung allmählich wieder Vertrauen fasst und Sicherheit zurückgewinnt?! Vielleicht sollten Sie als Gewerkschafter sich auch darüber einmal Gedanken machen. Als stellvertretender Chefredakteur, der in den zurückliegenden 17 Monaten hart daran mitgearbeitet hat, dieser traditionsreichen Zeitung eine Zukunft zu eröffnen, habe ich nicht länger Lust, mir die zarten Erfolge von Gewerkschaftsdogmatikern kaputt machen zu lassen.[...]</p>
<p>&#8220;Diese Wertung ist menschlich verständlich, geht aber an der Sache vorbei&#8221;, so der Vorsitzende des DJV-Landesverbandes NRW, Helmut Dahlmann. Er erinnert an die Aussage des Vertreters der Beratungsfirma Schickler am 5. Dezember 2008 in der &#8220;Lichtburg&#8221; in Essen, dass eine aus &#8220;rein betriebswirtschaftlicher Sicht nahe liegende Option&#8221; gewesen sei, die Redaktion der Westfälischen Rundschau aufzugeben. Genau diese Aussage hätten noch viele Kolleginnen und Kollegen in den Ohren. Bis heute habe es keine &#8220;Entwarnung&#8221; gegeben. &#8220;Im Gegenteil&#8221;, sagte DJV-Hauptgeschäftsführer Kajo Döhring: &#8220;Die Firma Schickler werkelt weiter im Hause. Und noch vor wenigen Wochen machte eine Mail der Personalabteilung die Runde, bei NRZ und Rundschau gebe es noch insgesamt 21 Stellen zu viel. Wer also schürt hier Angst?&#8221;</p>
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		<title>Trauerkundgebung für die Mendener Zeitung</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 13:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Trauermusik erklang vor dem Alten Rathaus in Menden. Ein Blechbläser-Trio der Musikschule Iserlohn umrahmte die Kundgebung, zu der der Märkische Presseverein des DJV-Landesverbandes NRW in Abstimmung mit DJU in Verdi eingeladen hatte. Zahlreiche Journalistinnen und Journalisten, aber auch viele Mendener hatten sich eingefunden, um Abschied zu nehmen von der traditionsreichen Mendener Zeitung, deren Erscheinen eingestellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Blechbläser-Trio der Musikschule Iserlohn" src="http://djv-nrw.de/custom/bilder/MZ_344_kl.jpg" alt="" width="370" height="272" /></p>
<p>Trauermusik erklang vor dem Alten Rathaus in Menden. Ein Blechbläser-Trio der Musikschule Iserlohn umrahmte die Kundgebung, zu der der Märkische Presseverein des DJV-Landesverbandes NRW in Abstimmung mit DJU in Verdi eingeladen hatte. Zahlreiche Journalistinnen und Journalisten, aber auch viele Mendener hatten sich eingefunden, um Abschied zu nehmen von der traditionsreichen Mendener Zeitung, deren Erscheinen eingestellt wurde – kurz vor dem 150. Jubiläum.<span id="more-1245"></span></p>
<p><img class="alignnone" title="Trauerkundgebung für die Mendener Zeitung" src="http://djv-nrw.de/custom/bilder/MZ_341_kl.jpg" alt="" width="364" height="230" /></p>
<p>Wieder ging ein Stück Pressevielfalt in Nordrhein-Westfalen verloren. Wieder haben die Menschen in einer Stadt keine Wahl mehr zwischen mehreren Zeitungen. Mit selbstgemalten Schildern dankte eine Abordnung der Mendener Juso-AG den Redakteuren der Mendener Zeitung für engagierten Journalismus. Schmerz und Enttäuschung prägten die Ansprachen auf der Kundgebung. Und zum Schluss erklang noch einmal Trauermusik.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 379px"><img class="     " src="http://www.klinkebiel.com/DJV/DemoMenden.jpg" alt="Demo in Menden" width="364" height="239" /><p class="wp-caption-text">Foto: Angelia Osthues</p></div>
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		<title>Anhörung zur Mediensituation im Ennepe-Ruhr-Kreis</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2009/03/anhorung-zur-mediensituation-im-ennepe-ruhr-kreis/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 11:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine öffentliche Anhörung zur Presse-und Meinungsvielfalt im Ennepe-Ruhr-Kreis findet am Dienstag, 31. März, 19.30 Uhr im Kreishaus in Schwelm, Hauptstraße 92, statt. Der konkrete Anlass für die Diskussion: Die Lokalredaktionen der Westfalenpost in Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm und Wetter werden geschlossen. In der öffentlichen Anhörung zur Mediensituation im Ennepe-Ruhr-Kreis berichten Entscheider und Betroffene über die Entwicklung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine öffentliche Anhörung zur Presse-und Meinungsvielfalt im Ennepe-Ruhr-Kreis findet am Dienstag, 31. März, 19.30 Uhr  im Kreishaus in Schwelm, Hauptstraße 92, statt. Der konkrete Anlass für die Diskussion: Die Lokalredaktionen der Westfalenpost in Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm und Wetter werden geschlossen. In der öffentlichen Anhörung <span id="more-956"></span>zur Mediensituation im Ennepe-Ruhr-Kreis berichten Entscheider und Betroffene über die Entwicklung.</span></p>
<p><strong>Es diskutieren:</strong></p>
<p><span>·</span><span>         </span><strong>Malte Hinz, Chefredakteur Westfälische Rundschau</strong></p>
<p><span>·</span><span>         </span><strong>Hubertus Kramer, Landtagsabgeordneter (SPD)</strong></p>
<p><span>·</span><span>         </span><strong>Heinz-G. Lützenberger, stv. Betriebsratsvorsitzender Westfalenpost</strong></p>
<p><span>·</span><span>         </span><strong>Volkmar Kah, stv. Landesvorsitzender des DJV</strong></p>
<p><span>·</span><span>         </span><strong>Horst Röper, Medienwissenschaftler Formatt-Institut Dortmund</strong></p>
<p><span>·</span><span>         </span><strong>Bodo Zapp, Chefredakteur Westfalenpost</strong></p>
<p>Folgende Themen sollen auf der Veranstaltung angesprochen werden: Welche Wahl habe ich noch – als Verein oder Kommune, als Unternehmen und vor allem als Leserin oder Leser? Ist die Stärke „unserer“ Zeitungen nicht die Kompetenz und Präsenz vor Ort? Wie sehen die Lokalzeitungen in Zukunft aus? Welche Konzepte gibt es bei den beiden Titeln? Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für Medienvielfalt einsetzen wollen.</p>
<p><strong>Veranstalter:</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Märkischer Presseverein im Deutschen Journalisten-Verband (DJV-Landesverband NRW)</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Deutsche Journalistinnen und Journalisten-Union in ver.di, Fachbereich Medien, Kunst, Industrie NRW</span></strong></p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>Jörg Prostka, dienstl.: 02332 73-197, mobil: 0172 – 7780197, E-Mail: <a href="http://de.mc258.mail.yahoo.com/mc/compose?to=joepro@gmx.de"><span>joepro@gmx.de</span></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schicklers Trick</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 14:51:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dju]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[Schickler]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne zu fragen, ohne zu zahlen hat die Schickler-Gruppe einen Bericht aus dem DJV-Mitgliedermagazin JOURNAL für die Eigendarstellung im Internet benutzt. Dieser Verstoß gegen das Urheberrecht bestätigt Zweifel des DJV und der dju in ver.di an der Qualifikation der Hamburger Beraterfirma. Die selbsterklärten Medienexperten um Firmenchef Rolf-Dieter Lafrenz beraten derzeit die WAZ-Mediengruppe im Ruhrgebiet bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne zu fragen, ohne zu zahlen hat die Schickler-Gruppe einen Bericht aus dem DJV-Mitgliedermagazin JOURNAL für die Eigendarstellung im Internet benutzt. Dieser Verstoß gegen das Urheberrecht bestätigt Zweifel des DJV und der dju in ver.di an der Qualifikation der Hamburger Beraterfirma. Die selbsterklärten Medienexperten <span id="more-953"></span>um Firmenchef Rolf-Dieter Lafrenz beraten derzeit die WAZ-Mediengruppe im Ruhrgebiet bei ihrem Personal-Kahlschlag, dem 330 Arbeitsplätze zum Opfer fallen sollen. Nur: Wer berät die Schickler-Gruppe bei ihrer Selbstdarstellung, bei der sie sich über Urheberrechte und den guten journalistischen Ton hinwegsetzt?</p>
<p>Kurzerhand hatten die Hamburger Berater den Artikel „Buh-Mann mit Einfluss“ über ihre Arbeit unter ihrem Logo online gestellt, obwohl Autor Werner Hinse exklusiv für die Dezember -Ausgabe des JOURNAL recherchiert und geschrieben hatte. Eine Erlaubnis des DJV gab es ebenso wenig, wie eine Honorarzahlung von Schickler.</p>
<p>Für die Gewerkschaften stellt sich erneut die Frage: Wie schaffen es die Hamburger mit ihrer „umsetzungsorientierten Beratung“, einen Medienkonzern wie die WAZ bei der Neuausrichtung zu unterstützen, wenn sie selbst die Grundlagen der Arbeit in dieser Branche offenbar nicht beherrschen?. Die Unternehmensberatung hat den Bericht inzwischen von ihrer Internetseite genommen, nachdem der DJV-NRW die Schickler-Gruppe darauf aufmerksam gemacht hatte, dass sie sich mit fremden Federn schmückt. </p>
<p>Honorar und Unterlassungserklärung stehen noch aus. Die JOURNAL-Redaktion und der DJV warten darauf.</p>
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		<item>
		<title>dju-Vorsitzender Malte Hinz legt sein Amt nieder</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 09:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dju]]></category>
		<category><![CDATA[Hinz]]></category>
		<category><![CDATA[verdi]]></category>

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		<description><![CDATA[Malte Hinz, Vorsitzender der Deutschen Journalisten-Union (dju) in ver.di, hat heute in einem persönlichen Schreiben an die Mitglieder des dju-Bundesvorstandes seinen Rücktritt erklärt. Er gibt damit alle seine gewerkschaftlichen Ehrenämter zurück. Sein Rücktritt wird zur nächsten dju-Bundesvorstandssitzung Ende März wirksam. „Nach reiflicher Überlegung bin ich zu der Entscheidung gelangt, mein Mandat im dju-Bundesvorstand niederzulegen. Dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Malte Hinz, Vorsitzender der Deutschen Journalisten-Union (dju) in ver.di, hat heute in einem persönlichen Schreiben an die Mitglieder des dju-Bundesvorstandes seinen Rücktritt erklärt. Er gibt damit alle seine gewerkschaftlichen Ehrenämter zurück. Sein Rücktritt wird zur nächsten dju-Bundesvorstandssitzung Ende März wirksam.</p>
<p> „Nach reiflicher Überlegung bin ich zu der Entscheidung <span id="more-945"></span>gelangt, mein Mandat im dju-Bundesvorstand niederzulegen. Dieser Schritt fällt mir nach über 30-jähriger ehrenamtlicher gewerkschaftlicher Arbeit schwer. Ich bin allerdings zu der Überzeugung gelangt, dass auch meine Kraft begrenzt ist und erkennbar nicht ausreichen wird, um der beruflichen Aufgabe als Chefredakteur der Westfälischen Rundschau und den herausgehobenen Funktionen in meiner Gewerkschaft in gleicher Weise gerecht zu werden. In der schwierigen Situation, in der sich die Westfälische Rundschau bekanntlich befindet, muss meine gesamte Kraft den Interessen der dort Beschäftigten und dem Blatt insgesamt gelten.“</p>
<p>In verschiedenen öffentlichen Äußerungen hatte Malte Hinz immer wieder darauf hingewiesen, dass bei allem Engagement für die gewerkschaftliche Arbeit die zeitliche Priorität  der neuen Aufgabe als Chefredakteur der Westfälischen Rundschau gelten müsse. Allein die berufliche Belastung, die ihm erkennbar nicht mehr genügend Zeit für das gewerkschaftliche Ehrenamt lasse, habe zum Rückzug aus der dju-Arbeit geführt.  Mehr denn je, so Hinz weiter, stehe jetzt im Zentrum seiner Arbeit, die Stellenreduzierung bei den nordrhein-westfälischen Tageszeitungen der WAZ-Mediengruppe insgesamt und speziell bei der Westfälischen Rundschau ohne Entlassungen zu überstehen.</p>
<p>In seinem Rücktrittsschreiben an seine Vorstandskollegen und die Organisation dankt Malte Hinz für die langjährige Zusammenarbeit. Er selbst sei zudem fest davon überzeugt und werde es belegen, „dass berufliche Weiterentwicklung eben nicht verbunden sein muss mit einer automatischen Degeneration gewerkschaftlichen wie politischen Bewusstseins“.</p>
<p>Den Dank für sein unermüdliches Engagement, für seinen bald 30 Jahre währenden Einsatz für die Kolleginnen und Kollegen im Betrieb, in der Tarifkommission, in zahllosen Tarifverhandlungen, und seit 2003 erst als Sprecher, seit 2007 als Bundesvorsitzender der dju in ver.di wird  ihm der dju-Bundesvorstand in der kommenden Bundesvorstandssitzung am 24./25. März in Berlin aussprechen. An ihr wird Hinz teilnehmen und seinen Kolleginnen und Kollegen seine persönliche Entscheidung, die Hintergründe und die aktuelle Situation der Tageszeitungsbranche in NRW erläutern und mit ihnen das weitere Vorgehen beraten.</p>
<p>Der dju-Bundesvorstand wird in der gleichen März-Sitzung aus seiner Mitte eine/n Nachfolger/in  für das Amt des Bundesvorsitzenden bis zur nächsten Wahl auf einer dju-Bundeskonferenz 2011 bestimmen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>220 Menschen demonstrieren für Pressevielfalt</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2009/03/220-menschen-demonstrieren-fur-pressevielfalt/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 15:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost (WP)]]></category>
		<category><![CDATA[dju]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[Uhlenberg]]></category>
		<category><![CDATA[verdi]]></category>

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		<description><![CDATA[In Soest haben heute (am Samstag) 220 Journalisten, Bürger und Politiker gegen die geplante Schließung von Zeitungsredaktionen in Soest, Werl und Siegen demonstriert. Umweltminister Eckhard Uhlenberg, der zu Beginn der Demo auf dem Marktplatz sprach, bezeichnete die geplanten Redaktionsschließungen der WAZ-Mediengruppe ais „Katastrophe&#8221;. Eine Zeitung wie die Westfalenpost, die für sich Anspruch nehme, Heimatzeitung für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/03/dsc_61441.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-935 alignnone" title="dsc_61441" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/03/dsc_61441.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><span>In Soest haben heute (am Samstag) 220 Journalisten, Bürger und Politiker gegen die geplante Schließung von Zeitungsredaktionen in Soest, Werl und Siegen demonstriert. Umweltminister Eckhard Uhlenberg, der zu Beginn der Demo auf dem Marktplatz sprach, bezeichnete die geplanten Redaktionsschließungen der WAZ-Mediengruppe ais </span><span>„</span><span>Katastrophe&#8221;.<span id="more-925"></span><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Eine Zeitung wie die Westfalenpost, die für sich Anspruch nehme, Heimatzeitung für Südwestfalen zu sein, könne ihre Redaktionen in Soest (wo die Zeitung von 63 Jahren gegründet wurde) und Werl nicht so einfach schließen. Mit dem Verlust von Pressevielfalt gehe in den Städten auch </span><span>„</span><span>Kultur und Lebensqualität&#8221; verloren. Uhlenberg kündigte an, weitere Versuche zu unternehmen, damit in der Essener Konzernzentrale </span><span>„</span><span>andere Konzepte auf den Weg gebracht werden.&#8221;</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Mit Trillerpfeifen und Transparenten zogen die Demonstranten dann durch die sonnige Innenstadt zur Westfalenpost-Redaktion, wo eine Bodo Hombach-Figur wartete, die auf einer großen Walze saß. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Der Betriebsratsvorsitzende der Westfalenpost, Volker Dörken, brachte die Stimmung der Demonstranten auf den Punkt: </span><span>„</span><span>Mir geht die Galle über, wenn ich sehe, was mit der Zeitung passieren soll&#8221;. Nicht nur 20 Redakteure auch Anzeigenberater und zahlreiche Boten seien von den Sparmaßnahmen betroffen. </span><span>„</span><span>Sechzig Jahre lang wurde mit der Zeitung Geld gescheffelt, und jetzt, wo es gerade Mal nicht so gut läuft, wird sofort alles radikal weggespart&#8221;.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Der Dank der Beteiligten ging an die Journalisten-Gewerkschaften dju in ver.di NRW und DJV, die zur Demonstration aufgerufen hatten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/fotovideo/" target="_blank"><strong>Weitere Fotos und Videos von der Demo hier</strong></a><strong>&gt;&gt;&gt;</strong></span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>STOPPT die Walze: Protest am 7. März in Soest</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 11:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost (WP)]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[dju]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalredaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Personalabbau]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt noch mehr, sehr viel mehr zu verlieren als das, was im Moment bei der WAZ-Mediengruppe in NRW bekannt ist. Die Gewerkschaften DJV und dju in ver.di NRW rufen auf zu einer Demonstration am Samstag, 7. März 2009, in Soest. - Gegen mögliche betriebsbedingte Kündigungen - Gegen den Verlust von Pressevielfalt in NRW - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt noch mehr, sehr viel mehr zu verlieren als das, was im Moment bei der WAZ-Mediengruppe in NRW bekannt ist.<br />
Die Gewerkschaften DJV und dju in ver.di NRW rufen auf zu einer Demonstration am Samstag, 7. März 2009, in Soest.<span id="more-860"></span></p>
<p>-	Gegen mögliche betriebsbedingte Kündigungen<br />
-	Gegen den Verlust von Pressevielfalt in NRW<br />
-	Gegen einen Kahlschlag, der die Demokratie trifft</p>
<p>-	Für guten Lokaljournalismus<br />
-	Für Innere Pressefreiheit<br />
-	Für Redaktionsstatute<br />
-	Für einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung</p>
<p>Soest ist der Gründungsort der Westfalenpost. Jetzt – nach 63 Jahren – steht u.a. diese WP-Redaktion auf der Streichliste der WAZ-Gruppe.</p>
<p>STOPPEN SIE die Walze, die alles platt macht: Redaktionen, Arbeitsplätze, Vielfalt und Moral</p>
<p>Vielfalt braucht Bewegung!<br />
Deshalb auf nach Soest am 7. März.<br />
Wir treffen uns um 11.30 Uhr!</p>
<p>Der Sammelpunkt wird noch bekannt gegeben. Infos zur Anreise folgen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>G+J Köln: Streik für bessere Abfindung</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 09:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dju]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[G+J]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Redakteure von Capital und Impulse in Köln haben mit Unterstützung der gewerkschaften DJV und dju in ver.di am 18. Februar für höhere Abfindungen und einen Sockelbetrag gestreikt. Mit der Arbeitsniederlegung reagierten die Kölner Redaktionen von Gruner+Jahr auf die schleppenden Sozialplanverhandlungen und die unzureichenden Angebote der Geschäftsführung. 40 der rund 70 Redakteurinnen und Redakteure von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Redakteure von Capital und Impulse in Köln haben mit Unterstützung der gewerkschaften DJV und dju in ver.di am 18. Februar für höhere Abfindungen und einen Sockelbetrag gestreikt. Mit der Arbeitsniederlegung reagierten die Kölner Redaktionen von Gruner+Jahr auf die schleppenden Sozialplanverhandlungen und die unzureichenden Angebote der Geschäftsführung.<span id="more-827"></span>
<a href='http://www.medienmoral-nrw.de/2009/02/gj-koln-streik-fur-bessere-abfindung/guj_25klein/' title='guj_25klein'><img width="150" height="150" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/guj_25klein-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="guj_25klein" title="guj_25klein" /></a>
<a href='http://www.medienmoral-nrw.de/2009/02/gj-koln-streik-fur-bessere-abfindung/guj_32klein/' title='guj_32klein'><img width="150" height="150" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/guj_32klein-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="guj_32klein" title="guj_32klein" /></a>
<a href='http://www.medienmoral-nrw.de/2009/02/gj-koln-streik-fur-bessere-abfindung/guj_23klein1/' title='guj_23klein1'><img width="150" height="150" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/guj_23klein1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="guj_23klein1" title="guj_23klein1" /></a>
<a href='http://www.medienmoral-nrw.de/2009/02/gj-koln-streik-fur-bessere-abfindung/guj_09klein/' title='guj_09klein'><img width="150" height="150" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/guj_09klein-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="guj_09klein" title="guj_09klein" /></a>
</p>
<p>40 der rund 70 Redakteurinnen und Redakteure von Capital und Impulse beteiligten sich an der Aktion. Die Beschäftigten in Köln haben im Januar ebenso wie die von Börse online in München ihre Kündigungen erhalten und sollen ab 1. April freigestellt werden.</p>
<p>Alle G+J-Wirtschaftsmedien sollen nach den Plänen der Geschäftsleitung künftig von einer Hamburger Zentralredaktion erstellt werden, die nicht dem Tarif unterliegt. In der Zentralredaktion werden rund 60 Redakteure weniger arbeiten als bisher bei allen vier Titeln zusammen. Und es sollen neue Leute sein, denn fast keiner der &#8220;Altbeschäftigten&#8221; erhält die Chance auf einen Arbeitsplatz in Hamburg &#8211; statt dessen droht den meisten die Entlassung.</p>
<p>Als Abfindung wurden bisher maximal acht Bruttomonatsgehälter geboten. Da die meisten der Kölner Redakteure über 40 sind, aber kaum länger als 10 Jahre bei G+J arbeiten, kommt so nicht viel zusammen. Auf jeden Fall zu wenig, um die befürchtete Durststrecke bis zum nächsten Job zu überbrücken. So niedrige Abfindungen seien angesichts der schwierigen Arbeitsmarktlage am Standort Köln nicht hinnehmbar, kritisierte denn auch DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken: &#8220;Für den Versuch, die Mitarbeiter zu Dumping-Konditionen los zu werden, gibt es keine wirtschaftliche Notwendigkeit bei Gruner+Jahr.&#8221; Als verhandlungsfähige Offerte bezeichnete Konken ein Bruttogehalt pro Beschäftigungsjahr sowie einen altersabhängigen Sockelbetrag. Anders sei es für die Betroffenen nicht möglich, die Durststrecke bis zu einem neuen Job zu überbrücken.</p>
<p>Die Gewerkschaften haben die Geschäftsleitung bereits Ende Januar zu Verhandlungen über einen Tarifsozialplan aufgefordert. Die Bereitschaft auf der Arbeitgeberseite zu Verhandlungen ist minimal: Bis Mitte Februar versucht man, mit formalen Tricksereien inhaltliche Gespräche zu vermeiden.</p>
<p>Es bleibt zu hoffen, dass der Kölner Streik vom 18. Februar die Verhandlungsbereitschaft von Gruner+Jahr beflügelt.</p>
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