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	<title>Medienmoral NRW &#187; G+J</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>G+J Köln: Streik für bessere Abfindung</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 09:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dju]]></category>
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		<category><![CDATA[G+J]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Redakteure von Capital und Impulse in Köln haben mit Unterstützung der gewerkschaften DJV und dju in ver.di am 18. Februar für höhere Abfindungen und einen Sockelbetrag gestreikt. Mit der Arbeitsniederlegung reagierten die Kölner Redaktionen von Gruner+Jahr auf die schleppenden Sozialplanverhandlungen und die unzureichenden Angebote der Geschäftsführung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Redakteure von Capital und Impulse in Köln haben mit Unterstützung der gewerkschaften DJV und dju in ver.di am 18. Februar für höhere Abfindungen und einen Sockelbetrag gestreikt. Mit der Arbeitsniederlegung reagierten die Kölner Redaktionen von Gruner+Jahr auf die schleppenden Sozialplanverhandlungen und die unzureichenden Angebote der Geschäftsführung.<span id="more-827"></span>
<a href='http://www.medienmoral-nrw.de/2009/02/gj-koln-streik-fur-bessere-abfindung/guj_25klein/' title='guj_25klein'><img width="150" height="150" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/guj_25klein-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="guj_25klein" /></a>
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</p>
<p>40 der rund 70 Redakteurinnen und Redakteure von Capital und Impulse beteiligten sich an der Aktion. Die Beschäftigten in Köln haben im Januar ebenso wie die von Börse online in München ihre Kündigungen erhalten und sollen ab 1. April freigestellt werden.</p>
<p>Alle G+J-Wirtschaftsmedien sollen nach den Plänen der Geschäftsleitung künftig von einer Hamburger Zentralredaktion erstellt werden, die nicht dem Tarif unterliegt. In der Zentralredaktion werden rund 60 Redakteure weniger arbeiten als bisher bei allen vier Titeln zusammen. Und es sollen neue Leute sein, denn fast keiner der &#8220;Altbeschäftigten&#8221; erhält die Chance auf einen Arbeitsplatz in Hamburg &#8211; statt dessen droht den meisten die Entlassung.</p>
<p>Als Abfindung wurden bisher maximal acht Bruttomonatsgehälter geboten. Da die meisten der Kölner Redakteure über 40 sind, aber kaum länger als 10 Jahre bei G+J arbeiten, kommt so nicht viel zusammen. Auf jeden Fall zu wenig, um die befürchtete Durststrecke bis zum nächsten Job zu überbrücken. So niedrige Abfindungen seien angesichts der schwierigen Arbeitsmarktlage am Standort Köln nicht hinnehmbar, kritisierte denn auch DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken: &#8220;Für den Versuch, die Mitarbeiter zu Dumping-Konditionen los zu werden, gibt es keine wirtschaftliche Notwendigkeit bei Gruner+Jahr.&#8221; Als verhandlungsfähige Offerte bezeichnete Konken ein Bruttogehalt pro Beschäftigungsjahr sowie einen altersabhängigen Sockelbetrag. Anders sei es für die Betroffenen nicht möglich, die Durststrecke bis zu einem neuen Job zu überbrücken.</p>
<p>Die Gewerkschaften haben die Geschäftsleitung bereits Ende Januar zu Verhandlungen über einen Tarifsozialplan aufgefordert. Die Bereitschaft auf der Arbeitgeberseite zu Verhandlungen ist minimal: Bis Mitte Februar versucht man, mit formalen Tricksereien inhaltliche Gespräche zu vermeiden.</p>
<p>Es bleibt zu hoffen, dass der Kölner Streik vom 18. Februar die Verhandlungsbereitschaft von Gruner+Jahr beflügelt.</p>
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		<title>DJV warnt vor weiterer Monopolisierung</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 18:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[G+J]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefusion]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ-Gruppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor den Gefahren einer zunehmenden Monopolisierung der Medien in NRW warnt der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) NRW die Landesregierung. Diese hat Lockerungen des Pressefusionsgesetzes angekündigt, um u.a. Kooperationen von Zeitungsverlagen und die Ausweitung der Aktivitäten in den elektronischen Medien zu erleichtern.
&#8220;Ein solcher Schritt &#8211; aus rein monetären Gründen &#8211; ist nur bedingt tauglich und bevorteilt jene, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor den Gefahren einer zunehmenden Monopolisierung der Medien in NRW warnt der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) NRW die Landesregierung. Diese hat Lockerungen des Pressefusionsgesetzes angekündigt, um u.a. Kooperationen von Zeitungsverlagen und die Ausweitung der Aktivitäten in den elektronischen Medien zu erleichtern.<span id="more-796"></span><br />
&#8220;Ein solcher Schritt &#8211; aus rein monetären Gründen &#8211; ist nur bedingt tauglich und bevorteilt jene, die durchaus finanzkräftig sind&#8221;, sagte DJV-Landesvorsitzender Helmut Dahlmann.</p>
<p>Zum Schutz kleinerer und mittelgroßer Tageszeitungsverlage müsse es ein Regulativ geben, das deren Zukunft und damit die Pressevielfalt sichern helfe, forderte Dahlmann. Der DJV-NRW reagierte damit auf einen jetzt veröffentlichten Bericht der Landesregierung zur Situation der Presselandschaft als Antwort auf eine Große Anfrage der SPD-Fraktion aus dem Vorjahr.</p>
<p>&#8220;Gerade in den vergangenen Wochen wurde uns bei der WAZ-Mediengruppe und bei Gruner + Jahr drastisch vor Augen geführt, wie Monopolisten versucht sind, Vielfalt zu verringern&#8221;, sagte Dahlmann. Die Pressevielfalt sei aktuell massiv gefährdet. Dieser Entwicklung werde weiter Vorschub geleistet, wenn die Landesregierung einseitig bestimmten Lobbyisten folge. Dahlmann forderte die frühzeitige Einbindung der Fachverbände vor anstehenden Entscheidungen ein: &#8220;Jetzt schon &#8211; wie die Landesregierung es tut &#8211; auf spätere korrigierende Maßnahmen zu verweisen, ist eine schlechte Lösung &#8211; weil es für die Korrektur von Lockerungen zu spät sein könnte.&#8221;</p>
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		<title>Aufstand bei G+J</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 16:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[G+J]]></category>

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		<description><![CDATA[Frust, Wut, Ärger und Enttäuschung: Am Standort der Gruner+Jahr Wirtschaftsmedien im tristen Köln-Braunsfeld spitzt sich die Lage zu. Heute verbrachten die rund 80 Redakteure und Verlagsmitarbeiter des Wirtschaftsmagazins Capital sowie des Unternehmermagazins Impulse viel Zeit mit einer „kreativen Frühstückspause“. Gegen 17 Uhr startete die Green-Slip-Party, angelehnt am grünen Logo des traditionsreichen Verlagshauses mit Stammsitz in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frust, Wut, Ärger und Enttäuschung: Am Standort der Gruner+Jahr Wirtschaftsmedien im tristen Köln-Braunsfeld spitzt sich die Lage zu. Heute verbrachten die rund 80 Redakteure und Verlagsmitarbeiter des Wirtschaftsmagazins Capital sowie des Unternehmermagazins Impulse viel Zeit mit einer „kreativen Frühstückspause“. Gegen 17 Uhr startete die Green-Slip-Party, <span id="more-785"></span>angelehnt am grünen Logo des traditionsreichen Verlagshauses mit Stammsitz in Hamburg sowie den Massenkündigungen infolge des Niedergangs der New Economy.</p>
<p>Als um 11.30 Uhr am Vormittag Gruner+Jahr Verlagsgeschäftsführerin Ingrid Haas  &#8211; begleitet von Personalleiter Dr. Felix Blum  &#8211; zu den Sozialplanverhandlungen in der Eupener Straße 70 einbogen, erlebten sie ihr blaues Wunder.  Die aufgebrachte Belegschaft stand vor dem Eingang und hielt Plakate hoch mit der Aufschrift „Yes, you can!“ oder „Wenn schon entsorgt, dann fair!“ oder „1,0 plus ? – Yes, you can!“ . Das hat es in der 47-jährigen Geschichte von Capital, dem ältesten Wirtschaftsmagazins Deutschlands, das nach wie die größte Reichweite hat, noch nie gegeben. Mehr dazu unter <a href="http://www.djv.de">www.djv.de.</a></p>
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		<title>Jetzt auch G+J auf dem Tripp zum &#8220;Einheitsbrei&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 10:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[G+J]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine gemeinsame Redaktion für mehrere Titel: Nicht lange her, da erschien diese Idee noch absurd, heute scheint sie in den Chefetagen der Medienhäuser als Lösung für alle Sorgen zu gelten. Jetzt setzt auch Gruner + Jahr auf diese Karte: Ab März 2009 soll eine gemeinsame Redaktion Wirtschaft von Hamburg aus für die G+J-Blätter Capital, Impulse, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gemeinsame Redaktion für mehrere Titel: Nicht lange her, da erschien diese Idee noch absurd, heute scheint sie in den Chefetagen der Medienhäuser als Lösung für alle Sorgen zu gelten. Jetzt setzt auch Gruner + Jahr auf diese Karte: Ab März 2009 <span id="more-400"></span>soll eine gemeinsame Redaktion Wirtschaft von Hamburg aus für die G+J-Blätter Capital, Impulse, Börse Online und Financial Times Deutschland (FTD) und deren Onlineauftritte arbeiten. Dabei sollen alle Titel ihr Profil behalten und mit eigenständigen Inhalten bestückt werden. Man wolle die starken Marken „dauerhaft und krisensicher als Qualitätsmedien“ führen, erklärte Dr. Bernd Buchholz, G+J-Vorstand und Leiter G+J Deutschland.</p>
<p>Für die G+J-Standorte Köln (Capital und Impulse) sowie München (Börse Online) heißt das das Aus. Besonderes Schmankerl: Die Redakteurinnen und Redakteure erhalten die Kündigung &#8211; um sich dann auf entsprechende Positionen in einer neuen GmbH zu bewerben, die aus der jetzigen FTD GmbH hervorgeht. „Eine Garantie auf Einstellung gibt es nicht“, wird G+J-Sprecher Alexander Adler zitiert. Kein Wunder, sollen doch Medienberichten zufolge insgesamt 60 Stellen bei dieser Aktion gestrichen werden. Außerdem soll die neue G+J-Tochter ersten Berichten zufolge nicht der Tarifbindung unterliegen. Was das für die Neu-Verträge heißt, kann man sich vorstellen.</p>
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