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	<title>Medienmoral NRW &#187; Hombach</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>WAZ-Deal am 23.1.12 besiegelt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[WAZ-Gesellschafterin Petra Grotkamp wird Mehrheitseignerin der Mediengruppe. Der Verkauf des Brost-Anteils ist besiegelt, wie der Konzern am Abend des 23. Januar mitteilte. Zusätzlich zu ihren bisherigen Anteilen von 16,66 Prozent übernimmt Grotkamp den 50-Prozent-Anteil der drei Brost-Enkel. Das Bundeskartellamt hat der Transaktion bereits zugestimmt. Der Erwerb erfolgt rückwirkend zum 31. Dezember 2011. Über den genauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WAZ-Gesellschafterin Petra Grotkamp wird Mehrheitseignerin der Mediengruppe. Der Verkauf des Brost-Anteils ist besiegelt, wie der Konzern am Abend des 23. Januar mitteilte. Zusätzlich zu ihren bisherigen Anteilen von 16,66 Prozent übernimmt Grotkamp den 50-Prozent-Anteil der drei Brost-Enkel. Das Bundeskartellamt hat der Transaktion bereits zugestimmt. Der Erwerb erfolgt rückwirkend zum 31. Dezember 2011.</p>
<p>Über den genauen Kaufpreis wird geschwiegen &#8211; bei der Berichterstattung im Vorfeld wurde die Summe von 500 Mio Euro genannt. Peter Heinemann, Testamentsvollstrecker der Brost-Erben, schätzte den Preis<span id="more-1530"></span> als fair ein. Er habe dem Verkauf &#8220;schweren Herzens&#8221; zugestimmt. Es liege nicht in seiner Macht, &#8220;Entscheidungen der Familie des Erblassers, die dem Erblasserwillen widersprechen, zu korrigieren&#8221;.</p>
<p>Für die Funke-Familien-Gesellschaft begrüßte Klaus Schubries die Übernahme der Brost-Anteile und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass mit der &#8220;Einigkeit, die bei den letzten FFG-Sitzungen praktiziert worden ist&#8221;, gelingen werde, die WAZ-Mediengruppe &#8220;erfolgreich in die Zukunft zu führen und weiter zu entwickeln&#8221;.</p>
<p>Als der von der Brost-Seite bestellte Geschäftsführer verlässt Bodo Hombach das Unternehmen, wird aber nach eigener Aussage auf Bitte der Funke-Familien-Gesellschaft die WAZ-Mediengruppe weiterhin im Initiativkreis Ruhr vertreten und ihr „beratend zur Verfügung“ stehen.</p>
<p>Die Mediengruppe hat dazu keine eigene Presseerklärung veröffentlicht, sondern über den Presseverteiler eine Reihe von Erklärungen weitergeleitet.<br />
Ein <a href="http://www.derwesten.de/wirtschaft/waz-medienkonzern-im-mehrheitsbesitz-der-familie-grotkamp-id6277442.html">Beitrag zur Übernahme steht auf DerWesten.de</a>.</p>
<p>Dort sind auch diese Erklärungen zu finden:<br />
<a href="http://www.derwesten.de/media/6277421-7301/Stellungnahme-Klaus-Schubries.pdf">Stellungnahme Klaus Schubries</a><br />
<a href="http://www.derwesten.de/media/6277420-1781/Presseerklaerung-Dr.-Andreas-Urban.pdf">Presseerklärung Dr. Andreas Urban</a><br />
<a href="http://www.derwesten.de/media/6277418-8269/Presseerklaerung-Dr.-Peter-Heinemann.pdf">Presseerklärung Dr. Peter Heinemann</a><br />
<a href="http://www.derwesten.de/media/6277419-6813/Presseerklaerung-Bodo-Hombach.pdf">Presseerklärung Bodo Hombach</a></p>
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		<title>WAZ-Gruppe vor Eigentümerwechsel?</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 18:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für die WAZ-Gruppe könnte ein Eigentümerwechsel anstehen. Wie das in WAZ-Themen gewöhnlich sehr gut unterrichtete manager-magazin (mm) meldet und die WAZ-Gruppe mittlerweilie bestätigt hat, will Petra Grotkamp, Tochter des WAZ-Mitgründers Jakob Funke und Ehefrau des langjährigen Verlagschefs Günther Grotkamp, ihre Anteile aufstocken. Danach hat sie den Gesellschaftern der Brost-Holding angeboten, deren 50-Prozent-Anteil für  einen Betrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die WAZ-Gruppe könnte ein Eigentümerwechsel anstehen. Wie das in WAZ-Themen gewöhnlich sehr gut unterrichtete <a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,783120,00.html">manager-magazin (mm) meldet</a> und die WAZ-Gruppe mittlerweilie bestätigt hat, will Petra Grotkamp, Tochter des WAZ-Mitgründers Jakob Funke und Ehefrau des langjährigen Verlagschefs Günther Grotkamp, ihre Anteile aufstocken.</p>
<p>Danach hat sie den Gesellschaftern der Brost-Holding angeboten, deren 50-Prozent-Anteil für  einen Betrag von 500 Millionen Euro zu übernehmen. Das Geschäft soll laut mm möglichst in den nächsten vier bis acht Wochen abgewickelt werden.</p>
<p>Sollte die Übernahme klappen, würde dies die schwierigien Besitzverhältnisse in dem Medienhaus glattziehen. Die WAZ-Gruppe gehört<span id="more-1489"></span> zu jeweils 50 Prozent den Familienstämmen Brost und Funke, den Nachfahren der Gründer Erich Brost und Jakob Funke. Erschwert durch die Vorgaben im Gesellschaftervertrag, hatte der &#8211; zeitweilig auch vor Gericht ausgetragene &#8211; Streit zwischen den Eigentümern in der Vergangenheit jahrelang die Entwicklungen der Gruppe behindert.</p>
<p>Zuletzt hatte es innerhalb des Funke-Familienstamms Ärger zwischen den Famlien Holthoff und Grotkamp gegeben, als im Juni zuvor geheim gehaltene Verträge bekannt wurden, die die Funke-Tochter Gisela Holthoff und ihr Adoptivsohn Stephan Holthoff-Pförtner mit der Brost-Witwe geschlossen hatten (<a href="http://www.djv-nrw.de/php/evewa2.php?d=1314641833\&amp;menu=01001&amp;NEWSNR=1306&amp;GSAG=4b817b479875c33e35697fabd34d1f38">siehe diese Meldung</a>). Sowohl Anneliese Brost als auch Gisela Holthoff sind zwischenzeitlich verstorben. Auch um die Erbfolge von Gisela Holthoff ist in den vergangenen Wochen Streit entbrannt. Das manager magazin <a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,780658,00.html">berichtete</a>, dass der Grotkamp-Stamm Feststellungsklage einreichen wolle, falls Holthoff-Pförtner die Rechtsnachfolge seiner Mutter antreten wolle.</p>
<p>Ziel des jetzigen Übernahmeangebots von Petra Grotkamp ist nach Aussage ihres Anwalts Dr. Andreas Urban,  &#8220;klare Gesellschafterstrukturen zu schaffen und sicherzustellen, dass die WAZ-Mediengruppe auch künftig als Familienunternehmen Erfolg haben kann&#8221;. Seine Mandantin habe das Kaufangebot &#8220;vor den Hintergrund ihrer Verantwortung für die WAZ-Mediengruppe&#8221; unterbreitet. Ihr Wunsch sei, das fortzuführen, was ihr Vater Jakob Funke gemeinsam mit Erich Brost aufgebaut habe. Sie sei der &#8220;tiefen Überzeugung, dass Printmedien auch in Zukunft erfolgreich sein werden, wenn sie sich den Gegebenheiten der Zeit anpassen&#8221;. Sie sehe ihr Angebot als klares Bekenntnis zu WAZ-Mediegruppe und als Signal an die Leser und Mitarbeiter in allen Regionen des Verbreitungsgebietes, dass &#8220;die Zukunft der Gruppe langfristig gesichert ist&#8221;.</p>
<p>Mit den drei Enkeln von Erich Brost hat Petra Grotkamp ihrem Anwalt zufolge bereits Einigkeit über &#8220;wesentliche Bedingungen des Erwerbs&#8221; erzielt. Allerdings liegt die Entscheidung beim Testamentsvollstrecker der Brost-Enkel, dem Anwalt Dr. Peter Heinemann. Dieser hat dem Verlag zufolge erklärt, er wolle &#8220;das alles gründlich prüfen und die testamentarische Verfügung des Erblassers und die Interessen der Enkel abwägen&#8221;.</p>
<p>Falls seine Prüfung positiv ausfällt und zum Verkauf führt, würden die Verhältnisse in der WAZ-Gruppe komplett neu justiert. Vor allem könnte man wohl auf die Doppelspitze in der Geschäftsführung verzichten, mit der die Familienstämme ihre Interessen gewahrt hatten. Spekuliert wird, dass Geschäftsführer Bodo Hombach, der die Brost-Seite vertritt, entbehrlich würde. Die Funke-Seite wird seit 2008 durch Geschäftsführer Christian Nienhaus vertreten. Er könnte möglicherweise Verstärkung von anderer Seite bekommen. Genannt wird hier der Name von Manfred Braun, der neben dem Zeitschriftenbereich kürzlich das Verlagsgeschäft in NRW übernommen hat.</p>
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		<title>Glückwunsch, Herr Hombach!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 16:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Es gibt schlimmeres als ein Management, das täglich klüger wird.&#8221; Das sagt WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach in einem Interview mit der Wochenzeitung &#8220;Horizont&#8221; (Interview als pdf hier online). Wenn&#8217;s denn stimmt mit dem Täglich-klüger-Werden, möchte man fast sagen: Herzlichen Glückwunsch, Herr Hombach! Hombach bezieht sich mit dem Satz auf die Entscheidung, dass auch in NRW künftig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es gibt schlimmeres als ein Management, das täglich klüger wird.&#8221; Das sagt WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach in einem Interview mit der Wochenzeitung &#8220;Horizont&#8221; (Interview als <a href="http://www.derwesten.de/derwesten/archive/00000/Horizont-Interview_Bod_506a.pdf">pdf hier online</a>). Wenn&#8217;s denn stimmt mit dem Täglich-klüger-Werden, möchte man fast sagen: Herzlichen Glückwunsch, Herr Hombach!</p>
<p>Hombach bezieht sich mit dem Satz auf die Entscheidung, <span id="more-1479"></span>dass auch in NRW künftig Holding und operative Verlagsaufgaben getrennt werden und dass Manfred Braun, der seit kurzem zusätzlich zu seiner Position als WAZ-Zeitschriftenchef auch die Geschäfte der NRW-Zeitungen führt, weitgehend freie Hand haben soll. Brauns Verdienst, so Hombach, &#8220;besteht darin, gleich zu Beginn seiner Tätigkeit in NRW eine Marktforschung aufgesetzt zu haben, die wir in dieser Professionalität und Erschließungstiefe bei Regionalzeitungen noch nicht hatten&#8221;.</p>
<p>Das Fazit lautet jetzt: Stärkung des Regionalen. &#8220;Regionalzeitungen haben unter allen Medien die höchste Glaubwürdigkeit und überaus treue Leser. Das ist unser Pfund, und wir sollten damit wuchern. Aber Reformstau ist dort besonders gefährlich, wo er noch nicht schmerzt&#8221;, referiert Hombach. &#8220;Wir brauchen eine Stärkung der regionalen und lokalen Kompetenz. Der Leser will wissen, was in seiner Nähe los ist. Ihn interessieren aber auch überregionale und weltpolitische Themen. Er fordert einen hohen Gebrauchswert seiner Zeitung. Er fordert einen hohen Gebrauchswert seiner Zeitung. Er will Einordnung, Lebenshilfe, Partizipation. Und schließlich erwartet er eine übersichtliche Struktur und ein lesefreundliches Layout.&#8221;</p>
<p>Überrascht hätten ihn die Ergebnisse der Marktforschung nicht, sagt Hombach. &#8220;Aber es  freut mich, dass mein Bauchgefühl nun auch empirisch untermauert ist.&#8221;</p>
<p>Die wirtschaftliche Situation bei den NRW-Blättern  habe sich &#8220;erfreulich verbessert&#8221;. Allerdings könne sich die Westfälische Rundschau &#8220;noch nicht zurücklehnen. Leider war und ist sie nirgendwo lokaler Marktführer.&#8221;</p>
<p>Nach der altbewährten WAZ-Methode &#8220;Mangagement by Interview&#8221; kündigt Hombach weitere Sparmaßnahmen in NRW an, diesmal nicht in den Redaktionen: &#8220;Nun sollen auch der Verlagsbereich und die Produktion ihren Beitrag leisten.&#8221; Die Sparpotenziale beziffert Hombach &#8220;im hoch zweistelligen<br />
Millionenbereich&#8221;.</p>
<p>Darüber hinaus will die WAZ-Gruppe bei der Vermarktung den Schulterschluss mit anderen Verlagen suchen will, etwa Hubert Burda Media und Axel Springer, und sich neuen, verlagsnahen Geschäftsfeldern widmen.</p>
<p>Einen &#8220;sensationellen Wachstumsmarkt&#8221; sieht Hombach schließlich im Bereich Corporate Publishing. Statt in den &#8220;Vor- und Hinterzimmern der Politik für ihre industriepolitischen Ziele und Projekte&#8221; zu werben,  werde die Wirtschaft begreifen, dass sie die Akzeptanz für ihre Projekte selber herstellen muss, weil &#8220;eine große Zahl unserer Volksvertreter nur noch auf der Protestwelle der Bürger surft.&#8221; Dazu hatte Hombach bereits am 18. Mai bei einer <a href="http://www.waz-mediengruppe.de/fileadmin/template/Inhalte/Downloads/PDF/Reden/Trurnit_Corporate_Publishing_18.05.2011.pdf">Rede in München</a> Thesen formuliert (&#8220;In diesem Sinne ist Corporate Publishing eine Art soziales Engagement.&#8221;).</p>
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		<title>WAZ-Gruppe verkauft nordbayrische Titel</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/01/waz-gruppe-verkauft-nordbayrische-titel/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 12:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die WAZ-Mediengruppe meldet den Verkauf ihrer nordbayerischen Verlagstitel. Zum 1. Januar hat die Mediengruppe Oberfranken in Bamberg die Kissinger Verlagsgesellschaft mbH &#38; Co. KG (KVG) und Die Kitzinger und Report Zeitungsverlag- und Druckerei GmbH &#38; Co. KG (KRZD) übernommen, zu denen u.a. die Saale Zeitung und Die Kitzinger gehören. Die Beteiligungen gehörten nach Verlagsangaben seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die WAZ-Mediengruppe meldet den Verkauf ihrer nordbayerischen Verlagstitel. Zum 1. Januar hat die Mediengruppe Oberfranken in Bamberg die Kissinger Verlagsgesellschaft mbH &amp; Co. KG (KVG) und Die Kitzinger und Report Zeitungsverlag- und Druckerei GmbH &amp; Co. KG (KRZD) übernommen, zu denen u.a. die Saale Zeitung und Die Kitzinger gehören. Die Beteiligungen gehörten nach Verlagsangaben seit 2002 zur WAZ-Gruppe. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Bundeskartellamt muss der Übernahme der WAZ-Titel durch die Mediengruppe Oberfranken noch zustimmen. <span id="more-1177"></span></p>
<p>WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach erklärte, mit dem Verkauf reagiere WAZ-Gruppe darauf, dass sie &#8211; anders als ursprünglich geplant &#8211; in der nordbayerischen Region keine Wachstumsperspektive habe. In der &#8220;publizistischen Enklave&#8221; sei &#8220;durchaus ertragreich und erfolgreich gewirtschaftet&#8221; worden, der Managementaufwand habe aber in keinem Verhältnis zum Umsatz-Beitrag gestanden.</p>
<p>Mit dem Verkauf will sich die WAZ-Gruppe nach eigenen Angaben im Zeitungsgeschäft auf ihre Kernverbreitungsgebiete Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Braunschweig konzentrieren.</p>
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		<title>Überwiegend Enttäuschung: Kündigungen nicht vom Tisch</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 17:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
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		<description><![CDATA[Mehr als 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gingen nach etwa vier Stunden überwiegend enttäuscht aus dem Kinosaal der &#8220;Lichtburg&#8221; in Essen in die Redaktionen oder nach Hause: Es war wenig Konkretes zu hören, vor allem aber ist nach wie vor offen, ob es betriebsbedingte Kündigungen geben wird oder nicht. Gruppengeschäftsführer Bodo Hombach versicherte zwar wiederholt, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gingen nach etwa vier Stunden überwiegend enttäuscht aus dem Kinosaal der &#8220;Lichtburg&#8221; in Essen in die Redaktionen oder nach Hause: Es war wenig Konkretes zu hören, vor allem aber ist nach wie vor offen, ob es betriebsbedingte Kündigungen <span id="more-604"></span>geben wird oder nicht. Gruppengeschäftsführer Bodo Hombach versicherte zwar wiederholt, dass &#8220;ein Maximum an Sozialverträglichkeit&#8221; angestrebt werde, der erlösende Satz aber kam nicht.</p>
<p>Offen blieb auch, welche Standorte von  Redaktionsschließungen oder von der neuen Kooperationsform des &#8220;Branding&#8221; betroffen sein sollen. Hombach schloss allerdings aus, dass Standorte gänzlich aufgegeben werden. In einem solchen Schritt sähe er ein Versagen aller.</p>
<p>In der Versammlung wurden zwei Modelle zur Konsolidierung gegenübergestellt. Das Modell der Unternehmensberatung Schickler ist vom betriebswirtschaftlichen Ansatz dominiert und stellt ein reines Zahlenfeuerwerk dar. Verblüffend offen wurde zugegeben, dass das angestrebte Sparziel von 30 Mio. Euro pro Jahr die Marschrichtung vorgab und nach den Vorstellungen der Beraterfirma mit der Trennung von rund 270 Mitarbeitern erkauft werden müsse. Eine aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht nahe liegende Option sei gewesen, die Redaktion der Westfälischen Rundschau aufzugeben. Dieses, so sagte Berater Lafrenz, sei von der Geschäftsführung ausdrücklich nicht gewünscht.</p>
<p>Die Betriebsräte und ihre Sachverständigen stellten ein inhaltlich ansetzendes Konzept dagegen. Dieses fordert unterm Strich mehr Redakteurinnen und Redakteure als der Vorschlag Schickler. Vor allem die deutlich zu geringe Besetzung der Titelredaktionen, die Nicht-Berücksichtigung der Zuarbeiten für den Online-Auftritt und die personelle Ausstattung der Regional-/Lokalredaktionen wurden von den Betriebsräten aufgezeigt. Alle Redaktionsmitglieder sind jetzt aufgefordert, hierzu eigene inhaltliche Vorschläge zu machen. &#8220;Hier müssen der Sachverstand und die Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt werden. Und niemand weiß besser Bescheid als unsere Leute vor Ort&#8221;, sagte Volker Dörken (Betriebsratsvorsitzender der WP).</p>
<p>Die Regelungsabrede zwischen Geschäftsführung und Betriebsräten sieht vor, bis Ende Januar 2009 Klarheit darüber zu haben, ob es eine gemeinsam getragene Lösung geben kann.</p>
<p>PS: Entlarvend empfanden viele Kolleginnen und Kollegen die Dünnhäutigkeit von Bodo Hombach, sich vielfach vor der Öffentlichkeit rechtfertigen zu müssen. Der Gewerkschaftsslogan &#8220;Gegen die WAZ-Axt&#8221; sei geschäftsschädigend und beleidige alle Redakteurinnen und Redakteure. Sehen wir ihm die Dünnhäutigkeit nach, er ist ja an einer empfindlichen Stelle getroffen &#8211; sein Image leidet.</p>
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		<title>Gespräch mit Hombach und Nienhaus verschoben</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 08:36:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das für heute vereinbarte Gespräch des DJV-NRW mit Bodo Hombach und Christian Nienhaus ist auf einen Termin nach der gemeinsamen Betriebsversammlung der vier Titel und damit nach der Bekanntgabe der vorgeschlagenen Maßnahmen verschoben worden. Ein Gespräch vor dem 5. Dezember wäre nur mit der Zusage des DJV-NRW zustande gekommen, Vertraulichkeit über die erhaltenen Informationen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das für heute vereinbarte Gespräch des DJV-NRW mit Bodo Hombach und Christian Nienhaus ist auf einen Termin nach der gemeinsamen Betriebsversammlung der vier Titel und  damit nach der Bekanntgabe der vorgeschlagenen Maßnahmen <span id="more-499"></span>verschoben worden.<br />
Ein Gespräch vor dem 5. Dezember wäre nur mit der Zusage des DJV-NRW zustande gekommen, Vertraulichkeit über die erhaltenen Informationen zu wahren. &#8220;Das macht für den DJV-NRW jedoch keinen Sinn&#8221;, so Landesvorsitzender Helmut Dahlmann. Das Gespräch soll allerdings möglich bald nach dem 5.Dezember geführt werden.</p>
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		<title>Gespräche mit WAZ-Geschäftsführern und mit Minister Krautscheid</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 09:11:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zu einem Gespräch kommen am Freitag, 28. November, in Essen der DJV-Landesvorsitzende NRW, Helmut Dahlmann, und Geschäftsführer Kajo Döhring mit den Geschäftsführern der WAZ-Mediengruppe Bodo Hombach und Christian Nienhaus zusammen. &#8220;Wir werden die Gelegenheit nutzen, die gewerkschaftlichen Positionen nochmals darzustellen. Wir werden deutlich machen, dass in der Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein anderer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu einem Gespräch kommen am Freitag, 28. November, in Essen der DJV-Landesvorsitzende NRW, Helmut Dahlmann, und Geschäftsführer Kajo Döhring mit den Geschäftsführern der WAZ-Mediengruppe Bodo Hombach und <span id="more-459"></span>Christian Nienhaus zusammen. &#8220;Wir werden die Gelegenheit nutzen, die gewerkschaftlichen Positionen nochmals darzustellen. Wir werden deutlich machen, dass in der Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein anderer Umgang als bisher notwendig ist. Kündigungen draf es nicht geben&#8221;, so Döhring.<br />
Bereits einen Tag vorher ist Andreas Krautscheid, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien in NRW, zu Gast in der Landesgeschäftsstelle des DJV-NRW. An diesem schon vor Wochen vereinbarten Gespräch zur Situation der Medien in Nordrhein-Westfalen nimmt neben Helmut Dahlmann und Kajo Döhring auch der stellvertretende Landesvorsitzende Volkmar Kah teil.</p>
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		<title>Die ersten &#8220;Solikerzen&#8221; brennen</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 13:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; in Essen am Denkmal für den NRZ-Gründer Prof. Dietrich Oppenberg (1917-2000). Für den Verleger und Herausgeber war soziale Verantwortung kein Fremdwort. Er gehörte zu den Wegbereitern und Mitgründern des Presseversorgungswerks. Diese auch für die Verlage nicht gerade billige Einrichtung sichert die Zukunft von Redakteurinnen und Redakteuren ab. Das Wohlergehen seiner Leute und aller Journalistinnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2008/11/solikerze_0050_web_neu2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-424" title="Oppenberg Standbild mit Solikerze" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2008/11/solikerze_0050_web_neu2-300x172.jpg" alt="" width="300" height="172" /></a></p>
<p style="text-align: left;">&#8230; in Essen am Denkmal für den NRZ-Gründer Prof. Dietrich Oppenberg (1917-2000). Für den Verleger und Herausgeber war soziale Verantwortung kein Fremdwort. Er gehörte zu den Wegbereitern und Mitgründern des Presseversorgungswerks. Diese auch für die Verlage nicht gerade billige <span id="more-418"></span>Einrichtung sichert die Zukunft von Redakteurinnen und Redakteuren ab. Das Wohlergehen seiner Leute und aller Journalistinnen und Journalisten war Oppenberg was wert.</p>
<p>Ja, Oppenberg hätte die &#8220;Solikerze&#8221; wohl angezündet. Denn seine Nachfolger, die Granden der WAZ-Mediengruppe, bringen auch sein Lebenswerk in Gefahr &#8211; und die Existenz von hunderten freien und festangestellten Mitarbeitrinnen und Mitarbeitern. Die &#8220;Solikerze&#8221; soll und wird nun überall auftauchen. Bei Aktionen und Veranstaltungen im gesamten Verbreitungsgebiet. Die Medienmoral schickt die &#8220;Solikerzen&#8221; in den nächsten Tagen an alle Redaktionen. Das Symbol soll Mut machen im Kampf gegen den drohenden Personalabbau und für den Erhalt der Pressevielfalt in Nordrhein-Westfalen. </p>
<p>Bitte zünden auch Sie die &#8220;Solikerze&#8221; an. Damit Hombach, Nienhaus, Reitz &amp; Co ein Licht aufgeht! Keine Angst vor dieser symbolischen und vielleicht auch etwas sentimentalen Aktion. Solidarität braucht Zeichen. Die &#8220;Solikerze&#8221; setzt Zeichen.</p>
<p>Sie können sie in der Redaktion anzünden. Sie können sie aber auch zum Termin beim Bürgermeister oder Landtagsabgeordneten mitnehmen und gemeinsam über die Folgen der WAZ-Gruppe-Pläne für die publizistische Vielfalt und die Redaktion sowie die Berichterstattung vor Ort reden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.</p>
<p>Bitte machen Sie, wenn möglich, ein Foto davon und mailen Sie es an <a href="mailto:zentrale@djv-nrw.de">zentrale@djv-nrw.de</a>. Bestellungen für weitere &#8220;Solikerzen&#8221; nimmt &#8220;Medienmoral&#8221; (siehe Kontakte im Impressum) entgegen.</p>
<p style="text-align: left;">Foto: Udo Geisler</p>
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		<title>Bürgermeister Böckelühr: Wie sieht in Zukunft die WR in Schwerte/Unna aus?</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 12:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seine Sorge um den Qualitätsjournalismus in Schwerte und im Kreis Unna hat Bürgermeister Heinrich Böckelühr in einem Brief an die Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe, Bodo Hombach und Christian Nienhaus, zum Ausdruck gebracht. Böckelühr äußert &#8220;viel Verständnis für die Sachzwänge&#8221; angesichts des Sparkurses, andererseits sei die Seitenreduzierung der Lokalausgabe Schwerte der Westfälischen Rundschau (WR) zu beklagen, insbesondere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seine Sorge um den Qualitätsjournalismus in Schwerte und im Kreis Unna hat Bürgermeister Heinrich Böckelühr in einem Brief an die Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe, Bodo Hombach und Christian Nienhaus, zum Ausdruck gebracht. Böckelühr <span id="more-405"></span>äußert &#8220;viel Verständnis für die Sachzwänge&#8221; angesichts des Sparkurses, andererseits sei die Seitenreduzierung der Lokalausgabe Schwerte der Westfälischen Rundschau (WR) zu beklagen, insbesondere auch der Wegfall bzw. die Reduzierung der so genannten &#8220;Kreisseite&#8221;. Darüber hätten bereits auch Bürgerinnen und Bürger geklagt. &#8220;Ich hoffe nicht, dass sich die derzeitigen Sparbemühungen auch negativ auf die Motivation der journalistischen Kolleginnen und Kollegen hier in Schwerte auswirken&#8221;, schreibt der Bürgermeister von Schwerte und lädt am Ende seines Briefes zu einem persönlichen Gespräch über die Zukunft der WR im Kreis Unna ein.</p>
<p>In diesen Tagen schreiben der DJV-NRW und die dju in ver.di NRW u.a. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft an mit dem Appell, für den Erhalt der Pressevielfalt in NRW einzutreten.</p>
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		<title>Proteststerben in Recklinghausen</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 14:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Protest]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis zu 50 Journalistinnen und Journalisten beteiligten sich an der ersten Protestaktion &#8220;Gegen die WAZ-Axt&#8221; heute in Recklinghausen. Feste und Freie der Titel WAZ, WR und NRZ waren dabei. Zu der Aktion aufgerufen hatte der Journalisten-Kreis Recklinghausen (JKR im DJV). An drei Stellen in Recklinghausen legten sich Kolleginnen und Kollegen symbolisch gegen das Zeitungssterben für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis zu 50 Journalistinnen und Journalisten beteiligten sich an der ersten Protestaktion &#8220;Gegen die WAZ-Axt&#8221; heute in Recklinghausen. Feste und Freie der Titel WAZ, WR und NRZ waren dabei. Zu der Aktion aufgerufen hatte der Journalisten-Kreis Recklinghausen (JKR im DJV). An drei Stellen <span id="more-321"></span>in Recklinghausen legten sich Kolleginnen und Kollegen symbolisch gegen das Zeitungssterben für ein paar Minuten auf die Straße, um die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, sie in Gesprächen und mit Flugblättern zu informieren und zum Protest an die Adresse der Geschäftsführer Bodo Hombach und Christian Nienhaus aufzufordern:</p>
<p>Sagen Sie deutlich, dass</p>
<ul>
<li>Sie keine Mogelpackungen akzeptieren!</li>
<li>Sie weiterhin die Wahl haben wollen!</li>
<li>Sie wissen wollen, was in Ihrer Nähe passiert!</li>
</ul>
<p>Die Teilnehmer nutzten auch die Gelegenheit zum persönlichen Austausch über die dohenden Gefahren für ihre Arbeitsplätze und suchten das Gespräch mit den Gewerkschaftsvertretern, darunter Jörg Prostka für den DJV-Bundesvorstand, Volkmar Kah und Karlheinz Stannies vom DJV-Landesvorstand NRW, Rolf Lautenbach (Ex-DJV-Bundesvorsitzender und ehemals Betriebsat bei der WAZ) und Vorstandsmitglieder des JKR mit dem Vorsitzenden Rainer Kohl.</p>
<p>Erste Fotos von der Aktion sehen Sie <a href="http://www.medienmoral-nrw.de/fotovideo/" target="_blank">hier</a>.</p>
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