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	<title>Medienmoral NRW &#187; Lokalredaktionen</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>Westfalen-Blatt: Schnelle Aufklärung gefordert</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 18:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medien in NRW]]></category>
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		<description><![CDATA[Steht die Zeitungslandschaft in Ost-Westfalen-Lippe vor einem großen Umbruch? Das Bundeskartellamt hat eine Übernahme der Bielefelder C.W. Busse Holding GmbH (u.a. Westfalen-Blatt) durch die Aschendorff Medien GmbH mit Sitz in Münster (u.a. Westfälische Nachrichten) freigegeben. Noch im Sommer war lediglich von einer Finanzbeteiligung die Rede. Im Interesse der betroffenen Journalisten ist schnelle Aufklärung dieses Widerspruchs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Steht die Zeitungslandschaft in Ost-Westfalen-Lippe vor einem großen Umbruch? Das Bundeskartellamt hat eine Übernahme der Bielefelder C.W. Busse Holding GmbH (u.a. Westfalen-Blatt) durch die Aschendorff Medien GmbH mit Sitz in Münster (u.a. Westfälische Nachrichten) freigegeben. Noch im Sommer war lediglich von einer Finanzbeteiligung die Rede. Im Interesse der betroffenen Journalisten ist schnelle Aufklärung dieses Widerspruchs gefordert.</p>
<p>Am 3. Januar 2012 hat das Bundeskartellamt seine bereits am 30. September getroffene Entscheidung überraschend im Internet <a href="http://www.bundeskartellamt.de/wDeutsch/download/pdf/Fusion/Fusion12/Fallberichte_2012/B06-057-11-ENDG.pdf">veröffentlicht</a>. Danach plane die Aschendorff Medien <span id="more-1514"></span>„den Erwerb der alleinigen Kontrolle über die C.W. Busse Holding in zwei Schritten“. Schritt eins, der Erwerb eines 24,9-Prozent-Anteils an der Busse-Holding im Juli letzten Jahres, dürfte damit abgeschlossen sein. Schritt zwei ist nicht näher beschrieben – und bleibt daher Spekulation.</p>
<p>Der Geschäftsführer des Westfalen-Blatt, Michael Best, hat dem DJV-NRW am 5. Januar 2012 versichert, dass die Familie Busse an der Holding und der Westfalen-Blatt-Gruppe nach wie vor die Mehrheit habe und dass dies auch so bleiben solle. Von der Aschendorff Medien GmbH liegt bisher keine Stellungnahme vor.</p>
<p>Zweifel bleiben: So titelt die Online-Ausgabe des Mindener Tageblatts heute <a href="http://www.mt-online.de/lokales/minden/5725640_Wechselt_Westfalen-Blatt_endgueltig_den_Besitzer.html">„Wechselt Bielefelder Westfalen-Blatt endgültig den Besitzer?“</a> Eine Frage, die nicht nur wegen der Formulierungen in der Veröffentlichung des Kartellamts nahe liegt. Auch in anderen Bundesländern gab es in der jüngeren Vergangenheit wieder Verschiebungen im Markt der Regionalzeitungen. So kauften beispielsweise Madsack in Niedersachen und die Augsburger Allgemeine in Bayern vor kurzem andere Titel zu.</p>
<p>Das Mindener Tageblatt und die Neue Westfälische, die beide über die Kartellamtsentscheidung berichteten, halten zudem das Erschließen von „Synergiepotenzialen“ in den Bereichen Redaktion, Anzeigenvermarktung, Druck und Vertrieb für möglich. Erfahrungsgemäß sind Übernahmen häufig mit personellen Einsparungen und anderen Nachteilen für die Arbeitnehmer verbunden. Sollte Aschendorff die vollständige Kontrolle über die Busse Holding anstreben, von der das Bundeskartellamt spricht, könnte dies die Medienvielfalt in Ostwestfalen empfindlich beschneiden.</p>
<p>Das Bundeskartellamt vertritt in seinem Bericht hingegen die Auffassung, dass „der geplante Zusammenschluss keine Verstärkung der in einigen räumlichen Märkten bestehenden marktbeherrschenden Stellungen der Verlage erwarten“ lasse. Die Behörde erklärt dies u.a. wie folgt: „Die Verbreitungsgebiete der Westfälischen Nachrichten und des Westfalen-Blatt grenzen lediglich in einem kleinen Gebiet aneinander und weisen keine Überschneidungen auf.“</p>
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		<title>Glückwunsch, Herr Hombach!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 16:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Es gibt schlimmeres als ein Management, das täglich klüger wird.&#8221; Das sagt WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach in einem Interview mit der Wochenzeitung &#8220;Horizont&#8221; (Interview als pdf hier online). Wenn&#8217;s denn stimmt mit dem Täglich-klüger-Werden, möchte man fast sagen: Herzlichen Glückwunsch, Herr Hombach! Hombach bezieht sich mit dem Satz auf die Entscheidung, dass auch in NRW künftig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es gibt schlimmeres als ein Management, das täglich klüger wird.&#8221; Das sagt WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach in einem Interview mit der Wochenzeitung &#8220;Horizont&#8221; (Interview als <a href="http://www.derwesten.de/derwesten/archive/00000/Horizont-Interview_Bod_506a.pdf">pdf hier online</a>). Wenn&#8217;s denn stimmt mit dem Täglich-klüger-Werden, möchte man fast sagen: Herzlichen Glückwunsch, Herr Hombach!</p>
<p>Hombach bezieht sich mit dem Satz auf die Entscheidung, <span id="more-1479"></span>dass auch in NRW künftig Holding und operative Verlagsaufgaben getrennt werden und dass Manfred Braun, der seit kurzem zusätzlich zu seiner Position als WAZ-Zeitschriftenchef auch die Geschäfte der NRW-Zeitungen führt, weitgehend freie Hand haben soll. Brauns Verdienst, so Hombach, &#8220;besteht darin, gleich zu Beginn seiner Tätigkeit in NRW eine Marktforschung aufgesetzt zu haben, die wir in dieser Professionalität und Erschließungstiefe bei Regionalzeitungen noch nicht hatten&#8221;.</p>
<p>Das Fazit lautet jetzt: Stärkung des Regionalen. &#8220;Regionalzeitungen haben unter allen Medien die höchste Glaubwürdigkeit und überaus treue Leser. Das ist unser Pfund, und wir sollten damit wuchern. Aber Reformstau ist dort besonders gefährlich, wo er noch nicht schmerzt&#8221;, referiert Hombach. &#8220;Wir brauchen eine Stärkung der regionalen und lokalen Kompetenz. Der Leser will wissen, was in seiner Nähe los ist. Ihn interessieren aber auch überregionale und weltpolitische Themen. Er fordert einen hohen Gebrauchswert seiner Zeitung. Er fordert einen hohen Gebrauchswert seiner Zeitung. Er will Einordnung, Lebenshilfe, Partizipation. Und schließlich erwartet er eine übersichtliche Struktur und ein lesefreundliches Layout.&#8221;</p>
<p>Überrascht hätten ihn die Ergebnisse der Marktforschung nicht, sagt Hombach. &#8220;Aber es  freut mich, dass mein Bauchgefühl nun auch empirisch untermauert ist.&#8221;</p>
<p>Die wirtschaftliche Situation bei den NRW-Blättern  habe sich &#8220;erfreulich verbessert&#8221;. Allerdings könne sich die Westfälische Rundschau &#8220;noch nicht zurücklehnen. Leider war und ist sie nirgendwo lokaler Marktführer.&#8221;</p>
<p>Nach der altbewährten WAZ-Methode &#8220;Mangagement by Interview&#8221; kündigt Hombach weitere Sparmaßnahmen in NRW an, diesmal nicht in den Redaktionen: &#8220;Nun sollen auch der Verlagsbereich und die Produktion ihren Beitrag leisten.&#8221; Die Sparpotenziale beziffert Hombach &#8220;im hoch zweistelligen<br />
Millionenbereich&#8221;.</p>
<p>Darüber hinaus will die WAZ-Gruppe bei der Vermarktung den Schulterschluss mit anderen Verlagen suchen will, etwa Hubert Burda Media und Axel Springer, und sich neuen, verlagsnahen Geschäftsfeldern widmen.</p>
<p>Einen &#8220;sensationellen Wachstumsmarkt&#8221; sieht Hombach schließlich im Bereich Corporate Publishing. Statt in den &#8220;Vor- und Hinterzimmern der Politik für ihre industriepolitischen Ziele und Projekte&#8221; zu werben,  werde die Wirtschaft begreifen, dass sie die Akzeptanz für ihre Projekte selber herstellen muss, weil &#8220;eine große Zahl unserer Volksvertreter nur noch auf der Protestwelle der Bürger surft.&#8221; Dazu hatte Hombach bereits am 18. Mai bei einer <a href="http://www.waz-mediengruppe.de/fileadmin/template/Inhalte/Downloads/PDF/Reden/Trurnit_Corporate_Publishing_18.05.2011.pdf">Rede in München</a> Thesen formuliert (&#8220;In diesem Sinne ist Corporate Publishing eine Art soziales Engagement.&#8221;).</p>
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		<title>Super-Regiodesk in Hagen</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 09:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Informationen von Medienmoral stimmen sich die Chefredaktionen der Westfälischen Rundschau (WR) und der Westfalenpost (WP) derzeit über einen neuen Super-Regiodesk am Standort Hagen ab. Über das Konzept wurden die Redaktionsleiter der WR bei einer Klausur am Wochenende im Sauerland informiert. Für die WP soll der entsprechende Informationstermin am kommenden Wochenende stattfinden. Offiziell entschieden sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Informationen von Medienmoral stimmen sich die Chefredaktionen der Westfälischen Rundschau (WR) und der Westfalenpost (WP) derzeit über einen neuen Super-Regiodesk am Standort Hagen ab. Über das Konzept wurden die Redaktionsleiter der WR bei einer Klausur am Wochenende im Sauerland informiert. Für die WP soll der entsprechende Informationstermin am kommenden Wochenende stattfinden. Offiziell entschieden sei noch nichts, heißt es.</p>
<p>Als möglicher Standort ist <span id="more-1427"></span>Druck- und Verlagszentrum in Hagen-Bathey im Gespräch (und gilt unter Insidern als die wahrscheinlichere Variante). Eine Alternative wäre das Pressehaus in der Stadtmitte. Am neuen Desk würden die WR-Ausgaben Märkischer Kreis, Hagen und Siegen produziert, dazu alle Lokalausgaben der Westfalenpost. Die WR-Ausgaben Kreis Unna, Dortmund und Wetter/Herdecke bleiben am Regiodesk Dortmund.  Während die Tischleitung am neuen Desk für die WR-Ausgaben auch die inhaltliche Kompetenz hätte, würden die WP-Seiten hier nur „gebaut”.</p>
<p>Das Konzept sieht vor, dass der Regiodesk für den Märkischen Kreis in Lüdenscheid nach drei Jahren wieder abgebaut wird. Die Kollegen sollen an den neuen Standort nach Hagen-Bathey umziehen. Unterschiedliches hört man zur Frage, ob zusätzlich zum Standortwechsel weitere Veränderungen für die Mitarbeiter geplant sind.</p>
<p>Die WR-Chefredaktion erhofft sich dadurch eine Stärkung der WR. Die WAZ und die NRZ wollen in ihrem Beritt “Billig-Tische” machen, d.h. dem Rat des Gutachters Prof. Gunter Rager (emeritierter Journalistikprofessor an der TH Dortmund) folgen und nur wenige Journalisten, dafür viele Mitarbeiter aus der Technik an die Tische setzen.</p>
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		<title>Kommt die WP nun doch an den Desk?</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 14:33:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Stefan Kläsener zum 1. Februar Bodo Zapp als Chefredakteur der Westfalenpost ablöst, könnte mit dem Wechsel an der Spitze zugleich eine wesentlich tiefgreifendere Veränderungen verbunden sein. Das meldet kress.de.  Danach soll der designierte Chefredakteur ein Konzept entwickelt haben, das &#8220;der Stärkung der lokalen und regionalen Berichterstattung dienen soll, zugleich aber den Anschluss der Zeitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Stefan Kläsener zum 1. Februar Bodo Zapp als Chefredakteur der Westfalenpost ablöst, könnte mit dem Wechsel an der Spitze zugleich eine wesentlich tiefgreifendere Veränderungen verbunden sein. Das meldet kress.de.  Danach soll der designierte Chefredakteur ein Konzept <span id="more-1404"></span>entwickelt haben, das &#8220;der Stärkung der lokalen und regionalen Berichterstattung dienen soll, zugleich aber den Anschluss der Zeitung an den Content Desk der Gruppe in Essen vorsieht&#8221;. Die &#8220;Heimatzeitung &#8221; Westfalenpost würde damit ihren Sonderstatus gegenüber den anderen Ruhrgebiets-Titeln der WAZ-Gruppe verlieren.</p>
<p>Bodo Zapp geht zum 31. Januar in den Ruhestand &#8211; ein Abschied, der nicht so ganz schmerzlos zu sein scheint, schreibt kress: Die ursprünglich vorgesehene Abschiedsfeier für Zapp sei wegen &#8220;betrieblicher Belange&#8221; abgesagt worden (entsprechende Gerüchte tauchten hier in Medienmoral schon Mitte Dezember in Kommentaren auf). kress zufolge feiert der scheidende Chefredakteur statt dessen seinen 67. Geburtstag im kleineren Rahmen mit Kollegen.</p>
<p><a href="http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/108129-nach-dem-abschied-von-bodo-zapp-neues-konzept-fuer-westfalenpost.html" target="_blank">http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/108129-nach-dem-abschied-von-bodo-zapp-neues-konzept-fuer-westfalenpost.html</a></p>
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		<title>Der Wolf kommt – ein saTIERisches Straßentheater</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 16:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich mal so richtig Personal loszuwerden. Das scheint derzeit der Traum (fast) jeden Medienhauses zu sein. Die kostengünstige „Entsorgung“ von teuren oder unbequemen Beschäftigten lässt sich sogar in speziellen Seminaren lernen. Nun braucht nicht jeder Unternehmer einen Lehrgang. Manche haben eben Naturtalent&#8230; Aber das ist nur in der Realität so. In dem märchenhaften Straßentheater des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1315" title="DerWolfkommt2" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2010/09/DerWolfkommt2-300x236.jpg" alt="DerWolfkommt2" width="300" height="236" /></p>
<p>Endlich mal so richtig Personal loszuwerden. Das scheint derzeit der Traum (fast) jeden Medienhauses zu sein. Die kostengünstige „Entsorgung“ von teuren oder unbequemen Beschäftigten lässt sich sogar in speziellen Seminaren lernen. Nun braucht nicht jeder Unternehmer einen Lehrgang. Manche haben eben Naturtalent&#8230;<br />
<span id="more-1297"></span><br />
Aber das ist nur in der Realität so. In dem märchenhaften Straßentheater des DJV-NRW besuchen der böse Wolf, Chef irgendeines Medienunternehmens, und der Maulwurf (mit einem höchst speziellen Auftrag) ein Seminar bei der Schlange, um das mit dem Loswerden endlich zu lernen.</p>
<p>Tja, was daraus wohl wird…</p>
<p>Wer neugierig geworden ist, sollte sich das saTIERische Stück anschauen, eine fantastisch übertriebene Fiktion garstigen Unternehmertums. Es kostet nichts.</p>
<p>Übrigens: Ähnlichkeiten mit lebenden Personen wären reine Einbildung.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/home.php#!/pages/Der-Wolf-kommt/106313322762366?ref=ts"><img class="alignnone size-full wp-image-1311" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2010/09/wolfkommt_header.jpg" alt="" width="395" height="168" /></a></p>
<p><strong>Termine und Spielorte 2010:</strong></p>
<p><strong>* Dortmund:</strong> Samstag, 11.9., 13:00 Uhr, Westenhellweg Höhe Petrikirche<br />
<strong>* Haltern: </strong> Mittwoch, 15.9., 17:00 Uhr, Alter Markt<br />
<strong>* Greven:</strong> Donnerstag, 16.9., 17:00 Uhr, Marktplatz an der Martinuskirche<br />
<strong>* Rheine:</strong> Freitag, 17.9., 17:00 Uhr, Historischer Marktplatz</p>
<h3><a href="http://www.facebook.com/home.php#!/pages/Der-Wolf-kommt/106313322762366?ref=ts">Unterstützen Sie uns und werden Sie Fan der Aktion bei Facebook</a></h3>
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		<title>Trauerkundgebung für die Mendener Zeitung</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/03/trauerkundgebung-fur-die-mendener-zeitung/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 13:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Trauermusik erklang vor dem Alten Rathaus in Menden. Ein Blechbläser-Trio der Musikschule Iserlohn umrahmte die Kundgebung, zu der der Märkische Presseverein des DJV-Landesverbandes NRW in Abstimmung mit DJU in Verdi eingeladen hatte. Zahlreiche Journalistinnen und Journalisten, aber auch viele Mendener hatten sich eingefunden, um Abschied zu nehmen von der traditionsreichen Mendener Zeitung, deren Erscheinen eingestellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Blechbläser-Trio der Musikschule Iserlohn" src="http://djv-nrw.de/custom/bilder/MZ_344_kl.jpg" alt="" width="370" height="272" /></p>
<p>Trauermusik erklang vor dem Alten Rathaus in Menden. Ein Blechbläser-Trio der Musikschule Iserlohn umrahmte die Kundgebung, zu der der Märkische Presseverein des DJV-Landesverbandes NRW in Abstimmung mit DJU in Verdi eingeladen hatte. Zahlreiche Journalistinnen und Journalisten, aber auch viele Mendener hatten sich eingefunden, um Abschied zu nehmen von der traditionsreichen Mendener Zeitung, deren Erscheinen eingestellt wurde – kurz vor dem 150. Jubiläum.<span id="more-1245"></span></p>
<p><img class="alignnone" title="Trauerkundgebung für die Mendener Zeitung" src="http://djv-nrw.de/custom/bilder/MZ_341_kl.jpg" alt="" width="364" height="230" /></p>
<p>Wieder ging ein Stück Pressevielfalt in Nordrhein-Westfalen verloren. Wieder haben die Menschen in einer Stadt keine Wahl mehr zwischen mehreren Zeitungen. Mit selbstgemalten Schildern dankte eine Abordnung der Mendener Juso-AG den Redakteuren der Mendener Zeitung für engagierten Journalismus. Schmerz und Enttäuschung prägten die Ansprachen auf der Kundgebung. Und zum Schluss erklang noch einmal Trauermusik.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 379px"><img class="     " src="http://www.klinkebiel.com/DJV/DemoMenden.jpg" alt="Demo in Menden" width="364" height="239" /><p class="wp-caption-text">Foto: Angelia Osthues</p></div>
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		<title>WP: Bodo Zapp geht</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 10:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Personalkarussell in der WAZ-Mediengruppe dreht sich weiter: Jetzt steht ein Chefredakteurswechsel bei der Westfalenpost an. Bodo Zapp soll nach Informationen des Branchendienstes textintern Mitte des Jahres in dieser Funktion abgelöst werden. Der Betriebsrat wurde am 11. Januar über die Personalie informiert, konnte den Termin aber nicht bestätigen. Die Mediengruppe wollte gegenüber textintern keine Auskunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Personalkarussell in der WAZ-Mediengruppe dreht sich weiter: Jetzt steht ein Chefredakteurswechsel bei der Westfalenpost an. Bodo Zapp soll nach Informationen des Branchendienstes <a href="http://www.textintern.de">textintern</a> Mitte des Jahres in dieser Funktion abgelöst werden. Der Betriebsrat wurde am 11. Januar über die Personalie informiert, konnte den Termin aber nicht bestätigen. Die Mediengruppe wollte gegenüber textintern keine Auskunft geben. Zapps Vertrag laufe bis Ende Januar 2011, so Unternehmenssprecher Paul Binder.<span id="more-1184"></span></p>
<p>Neuer Chefredakteur in Hagen soll Stefan Kläsener werden, derzeit kommissarischer Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung. Diesen Posten hatte er übernommen, als Paul-Josef Raue, der bisherige Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung, als Nachfolger Sergej Lochthofens zur Thüringer Allgemeinen in Erfurt ging.</p>
<p>Kläsener eilt ein guter Ruf z.B. in Sachen Regionalisierung und auch Mitarbeitermotivation voraus. Entsprechend wenig begeistert soll die Stimmung in Braunschweig sein.</p>
<p>Aus der Redaktion der Westfalenpost ist dagegen zu hören, dass man Kläsener als kommendem Chefredakteur aus genau diesen Gründen durchaus positiv entgegensieht. Während Bodo Zapp in der jüngsten Vergangenheit an Standing verloren haben soll, sieht man in dieser Personalie ein Zeichen, dass die WP &#8220;noch nicht abgeschrieben&#8221; ist.</p>
<p>Der Flurfunk bei der WP will darüber hinaus wissen, dass auch Verlagsleiter Jan Wachtel das Haus wieder verlässt. Wachtel war erst im Januar 2009 von Zeitungsgruppe Bild bei Axel Springer zur WP gekommen. Jetzt besagen die Gerüchte, dass er zum 1. April nach Hamburg wechselt &#8211; als Geschäftsführer bei Bild Online.</p>
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		<title>STOPPT die Walze: Protest am 7. März in Soest</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2009/02/stoppt-die-walze-protest-am-7-marz-in-soest/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 11:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost (WP)]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[dju]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalredaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Personalabbau]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt noch mehr, sehr viel mehr zu verlieren als das, was im Moment bei der WAZ-Mediengruppe in NRW bekannt ist. Die Gewerkschaften DJV und dju in ver.di NRW rufen auf zu einer Demonstration am Samstag, 7. März 2009, in Soest. - Gegen mögliche betriebsbedingte Kündigungen - Gegen den Verlust von Pressevielfalt in NRW - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt noch mehr, sehr viel mehr zu verlieren als das, was im Moment bei der WAZ-Mediengruppe in NRW bekannt ist.<br />
Die Gewerkschaften DJV und dju in ver.di NRW rufen auf zu einer Demonstration am Samstag, 7. März 2009, in Soest.<span id="more-860"></span></p>
<p>-	Gegen mögliche betriebsbedingte Kündigungen<br />
-	Gegen den Verlust von Pressevielfalt in NRW<br />
-	Gegen einen Kahlschlag, der die Demokratie trifft</p>
<p>-	Für guten Lokaljournalismus<br />
-	Für Innere Pressefreiheit<br />
-	Für Redaktionsstatute<br />
-	Für einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung</p>
<p>Soest ist der Gründungsort der Westfalenpost. Jetzt – nach 63 Jahren – steht u.a. diese WP-Redaktion auf der Streichliste der WAZ-Gruppe.</p>
<p>STOPPEN SIE die Walze, die alles platt macht: Redaktionen, Arbeitsplätze, Vielfalt und Moral</p>
<p>Vielfalt braucht Bewegung!<br />
Deshalb auf nach Soest am 7. März.<br />
Wir treffen uns um 11.30 Uhr!</p>
<p>Der Sammelpunkt wird noch bekannt gegeben. Infos zur Anreise folgen.</p>
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		<title>Betriebsräte sehen Demokratie und Lokaljournalismus in Gefahr</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 17:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<category><![CDATA[Lokalredaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Schickler]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Hier ist ein Stück Demokratie in Gefahr&#8221; war die Kernbotschaft einer gut besuchten Pressekonferenz der Betriebsräte von WAZ, NRZ, WR und WP heute im ver.di-Haus in Dortmund. Deutlich bezogen die Betriebsräte Stellung gegen den von der Unternehmensberatung Schickler und der Geschäftsführung der WAZ-Gruppe beabsichtigten Personalabbau. Diese Pläne bedeuteten einen nie wieder rückholbaren Verlust von Meinungsvielfalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/djv-nrw72dpi.jpg"><img src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/djv-nrw72dpi-300x244.jpg" alt="" title="djv-nrw72dpi" width="300" height="244" class="alignnone size-medium wp-image-852" /></a></p>
<p>&#8220;Hier ist ein Stück Demokratie in Gefahr&#8221; war die Kernbotschaft einer gut besuchten Pressekonferenz der Betriebsräte von WAZ, NRZ, WR und WP heute im ver.di-Haus in Dortmund. Deutlich bezogen die Betriebsräte Stellung gegen den von der Unternehmensberatung Schickler und der Geschäftsführung der WAZ-Gruppe beabsichtigten Personalabbau. Diese Pläne bedeuteten einen nie wieder rückholbaren Verlust von Meinungsvielfalt durch Redaktionsschließungen.<br />
<span id="more-848"></span>Vorgetäuschte Lokalredaktionen (&#8220;Mogelpackungen&#8221; nennen es die Gewerkschaften) und Personalabbau in großem Stil müsse auch die Leserinnen und Leser sowie die Politiker alarmieren. Der beim &#8220;Streichkonzert ohne inhaltliches Konzept&#8221; geplante Kahlschlag mit der Folge einer Monostruktur führe darüber hinaus in den meisten Lokalredaktionen zu einer viel zu knappen Besetzung. Dies habe zur Folge, dass die Arbeitsbelastung unzumutbar steige und zwangsläufig die Qualität sinke. Die Redakteurinnen und Redakteure könnten ihre gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr erfüllen. Dem Lokaljournalismus drohe ein &#8220;Tod auf Raten&#8221;. Dabei liege die Zukunft der Zeitungen gerade im Lokalen. Ein grundsätzlicher Fehler sei, dass die Schickler-Pläne ein reines Zahlenwerk darstelle, Inhalte aber überhaupt nicht berücksichtige. &#8220;Wir fordern schon seit Jahren, das Leserverhalten zu untersuchen und danach ein inhaltliches Konzept zu entwickeln&#8221;, so die Betriebsräte.</p>
<p>Man sei unter der Vorbedingung in die Verhandlungen über einen Sozialplan gegangen, dass betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden, erklärten die Betriebsräte. Dies sei bisher immer noch nicht der Fall. Die Betriebsräte wiesen außerdem darauf hin, dass der Anteil der Redaktionen an den Kosten der Zeitungen bei 23% liegt. Die Redaktionen sollen aber 100% der Verluste auffangen, während die größten Kostentreiber die Bereiche Anzeigen, Vertrieb und Marketing sowie Administration waren. Die Betriebsräte forderten ein Gesamt-Sparkonzept mit Augenmaß.</p>
<p>Die Betriebsräte beklagten den Mangel an publizistischen Grundeinstellungen, auch in ihrem Haus seien &#8220;die Verleger gegangen und die Kaufleute gekommen&#8221;. In der Pressekonferenz erklärten sie, dass sie zwar noch auf Verhandlungen setzen, die Gewerkschaften aber aufgerufen seien, sich nach einem Scheitern der Gespräche auf die Forderung nach einem Sozialtarifvertrag zur Beschäftigungssicherung vorzubereiten.</p>
<p>Folgende Termine für Betriebsversammlungen sind vereinbart:</p>
<p>26. Februar: Westfalenpost</p>
<p>4. März: WAZ</p>
<p>6. März:  NRZ</p>
<p>In der 11. Kalenderwoche soll es noch einmal eine gemeinsame Betriebsversammlung aller vier Titel geben.</p>
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		<title>Sparziel neu gesteckt: Jetzt 330 Stellen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 13:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Ruhr Zeitung (NRZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost (WP)]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalredaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Personalabbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Was befürchtet wurde, ist seit gestern amtlich: Die WP-Redaktionen Siegen, Ennepe-Süd, Werl und Soest werden geschlossen, Warstein wackelt noch. Auch in anderen Redaktionen soll die Zahl noch heruntergefahren werden, z.B. NRZ Düsseldorf/Hilden. Die „freigesetzte“ Anzahl der Beschäftigten wird auf das bisher in Rede stehende Kontingent hinzugerechnet, so dass sich die Verlagsleitung von insgesamt 330 Beschäftigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was befürchtet wurde, ist seit gestern amtlich: Die WP-Redaktionen Siegen, Ennepe-Süd, Werl und Soest werden geschlossen, Warstein wackelt noch. Auch in anderen Redaktionen soll die Zahl noch heruntergefahren werden, z.B. NRZ Düsseldorf/Hilden.<br />
Die „freigesetzte“ Anzahl der Beschäftigten wird <span id="more-809"></span>auf das bisher in Rede stehende Kontingent hinzugerechnet, so dass sich die Verlagsleitung von insgesamt 330 Beschäftigen (kaufmännische Angestellte inklusive) statt gut 260 (ebenfalls inkl.) trennen will.<br />
Das ist die bittere Nachricht von gestern aus der Unterrichtung der Betriebsräte durch die Geschäftsführung. Von der ursprünglich geplanten gemeinsamen Betriebsversammlung am kommenden Freitag haben die Betriebsräte inzwischen Abstand genommen. Derzeit stehen zwei getrennte Versammlungen für je zwei Titel und an einem der daraf folgenden Tage noch eine gemeinsame in Rede.<br />
Die Gewerkschaften sind zudem von den Betriebsräten aufgefordert, sich „Gedanken zu machen“ über einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung.</p>
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