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	<title>Medienmoral NRW &#187; Lokalredaktionen</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>Trauerkundgebung für die Mendener Zeitung</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 13:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Trauermusik erklang vor dem Alten Rathaus in Menden. Ein Blechbläser-Trio der Musikschule Iserlohn umrahmte die Kundgebung, zu der der Märkische Presseverein des DJV-Landesverbandes NRW in Abstimmung mit DJU in Verdi eingeladen hatte. Zahlreiche Journalistinnen und Journalisten, aber auch viele Mendener hatten sich eingefunden, um Abschied zu nehmen von der traditionsreichen Mendener Zeitung, deren Erscheinen eingestellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Blechbläser-Trio der Musikschule Iserlohn" src="http://djv-nrw.de/custom/bilder/MZ_344_kl.jpg" alt="" width="370" height="272" /></p>
<p>Trauermusik erklang vor dem Alten Rathaus in Menden. Ein Blechbläser-Trio der Musikschule Iserlohn umrahmte die Kundgebung, zu der der Märkische Presseverein des DJV-Landesverbandes NRW in Abstimmung mit DJU in Verdi eingeladen hatte. Zahlreiche Journalistinnen und Journalisten, aber auch viele Mendener hatten sich eingefunden, um Abschied zu nehmen von der traditionsreichen Mendener Zeitung, deren Erscheinen eingestellt wurde – kurz vor dem 150. Jubiläum.<span id="more-1245"></span></p>
<p><img class="alignnone" title="Trauerkundgebung für die Mendener Zeitung" src="http://djv-nrw.de/custom/bilder/MZ_341_kl.jpg" alt="" width="364" height="230" /></p>
<p>Wieder ging ein Stück Pressevielfalt in Nordrhein-Westfalen verloren. Wieder haben die Menschen in einer Stadt keine Wahl mehr zwischen mehreren Zeitungen. Mit selbstgemalten Schildern dankte eine Abordnung der Mendener Juso-AG den Redakteuren der Mendener Zeitung für engagierten Journalismus. Schmerz und Enttäuschung prägten die Ansprachen auf der Kundgebung. Und zum Schluss erklang noch einmal Trauermusik.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 379px"><img class="     " src="http://www.klinkebiel.com/DJV/DemoMenden.jpg" alt="Demo in Menden" width="364" height="239" /><p class="wp-caption-text">Foto: Angelia Osthues</p></div>
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		<title>WP: Bodo Zapp geht</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 10:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost (WP)]]></category>
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		<category><![CDATA[WAZ-Gruppe]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Personalkarussell in der WAZ-Mediengruppe dreht sich weiter: Jetzt steht ein Chefredakteurswechsel bei der Westfalenpost an. Bodo Zapp soll nach Informationen des Branchendienstes textintern Mitte des Jahres in dieser Funktion abgelöst werden. Der Betriebsrat wurde am 11. Januar über die Personalie informiert, konnte den Termin aber nicht bestätigen. Die Mediengruppe wollte gegenüber textintern keine Auskunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Personalkarussell in der WAZ-Mediengruppe dreht sich weiter: Jetzt steht ein Chefredakteurswechsel bei der Westfalenpost an. Bodo Zapp soll nach Informationen des Branchendienstes <a href="http://www.textintern.de">textintern</a> Mitte des Jahres in dieser Funktion abgelöst werden. Der Betriebsrat wurde am 11. Januar über die Personalie informiert, konnte den Termin aber nicht bestätigen. Die Mediengruppe wollte gegenüber textintern keine Auskunft geben. Zapps Vertrag laufe bis Ende Januar 2011, so Unternehmenssprecher Paul Binder.<span id="more-1184"></span></p>
<p>Neuer Chefredakteur in Hagen soll Stefan Kläsener werden, derzeit kommissarischer Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung. Diesen Posten hatte er übernommen, als Paul-Josef Raue, der bisherige Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung, als Nachfolger Sergej Lochthofens zur Thüringer Allgemeinen in Erfurt ging.</p>
<p>Kläsener eilt ein guter Ruf z.B. in Sachen Regionalisierung und auch Mitarbeitermotivation voraus. Entsprechend wenig begeistert soll die Stimmung in Braunschweig sein.</p>
<p>Aus der Redaktion der Westfalenpost ist dagegen zu hören, dass man Kläsener als kommendem Chefredakteur aus genau diesen Gründen durchaus positiv entgegensieht. Während Bodo Zapp in der jüngsten Vergangenheit an Standing verloren haben soll, sieht man in dieser Personalie ein Zeichen, dass die WP &#8220;noch nicht abgeschrieben&#8221; ist.</p>
<p>Der Flurfunk bei der WP will darüber hinaus wissen, dass auch Verlagsleiter Jan Wachtel das Haus wieder verlässt. Wachtel war erst im Januar 2009 von Zeitungsgruppe Bild bei Axel Springer zur WP gekommen. Jetzt besagen die Gerüchte, dass er zum 1. April nach Hamburg wechselt &#8211; als Geschäftsführer bei Bild Online.</p>
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		<title>STOPPT die Walze: Protest am 7. März in Soest</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2009/02/stoppt-die-walze-protest-am-7-marz-in-soest/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 11:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt noch mehr, sehr viel mehr zu verlieren als das, was im Moment bei der WAZ-Mediengruppe in NRW bekannt ist.
Die Gewerkschaften DJV und dju in ver.di NRW rufen auf zu einer Demonstration am Samstag, 7. März 2009, in Soest.
-	Gegen mögliche betriebsbedingte Kündigungen
-	Gegen den Verlust von Pressevielfalt in NRW
-	Gegen einen Kahlschlag, der die Demokratie trifft
-	Für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt noch mehr, sehr viel mehr zu verlieren als das, was im Moment bei der WAZ-Mediengruppe in NRW bekannt ist.<br />
Die Gewerkschaften DJV und dju in ver.di NRW rufen auf zu einer Demonstration am Samstag, 7. März 2009, in Soest.<span id="more-860"></span></p>
<p>-	Gegen mögliche betriebsbedingte Kündigungen<br />
-	Gegen den Verlust von Pressevielfalt in NRW<br />
-	Gegen einen Kahlschlag, der die Demokratie trifft</p>
<p>-	Für guten Lokaljournalismus<br />
-	Für Innere Pressefreiheit<br />
-	Für Redaktionsstatute<br />
-	Für einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung</p>
<p>Soest ist der Gründungsort der Westfalenpost. Jetzt – nach 63 Jahren – steht u.a. diese WP-Redaktion auf der Streichliste der WAZ-Gruppe.</p>
<p>STOPPEN SIE die Walze, die alles platt macht: Redaktionen, Arbeitsplätze, Vielfalt und Moral</p>
<p>Vielfalt braucht Bewegung!<br />
Deshalb auf nach Soest am 7. März.<br />
Wir treffen uns um 11.30 Uhr!</p>
<p>Der Sammelpunkt wird noch bekannt gegeben. Infos zur Anreise folgen.</p>
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		<title>Betriebsräte sehen Demokratie und Lokaljournalismus in Gefahr</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2009/02/betriebsrate-sehen-demokratie-und-lokaljournalismus-in-gefahr/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 17:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
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		<description><![CDATA[
&#8220;Hier ist ein Stück Demokratie in Gefahr&#8221; war die Kernbotschaft einer gut besuchten Pressekonferenz der Betriebsräte von WAZ, NRZ, WR und WP heute im ver.di-Haus in Dortmund. Deutlich bezogen die Betriebsräte Stellung gegen den von der Unternehmensberatung Schickler und der Geschäftsführung der WAZ-Gruppe beabsichtigten Personalabbau. Diese Pläne bedeuteten einen nie wieder rückholbaren Verlust von Meinungsvielfalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/djv-nrw72dpi.jpg"><img src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/djv-nrw72dpi-300x244.jpg" alt="" title="djv-nrw72dpi" width="300" height="244" class="alignnone size-medium wp-image-852" /></a></p>
<p>&#8220;Hier ist ein Stück Demokratie in Gefahr&#8221; war die Kernbotschaft einer gut besuchten Pressekonferenz der Betriebsräte von WAZ, NRZ, WR und WP heute im ver.di-Haus in Dortmund. Deutlich bezogen die Betriebsräte Stellung gegen den von der Unternehmensberatung Schickler und der Geschäftsführung der WAZ-Gruppe beabsichtigten Personalabbau. Diese Pläne bedeuteten einen nie wieder rückholbaren Verlust von Meinungsvielfalt durch Redaktionsschließungen.<br />
<span id="more-848"></span>Vorgetäuschte Lokalredaktionen (&#8221;Mogelpackungen&#8221; nennen es die Gewerkschaften) und Personalabbau in großem Stil müsse auch die Leserinnen und Leser sowie die Politiker alarmieren. Der beim &#8220;Streichkonzert ohne inhaltliches Konzept&#8221; geplante Kahlschlag mit der Folge einer Monostruktur führe darüber hinaus in den meisten Lokalredaktionen zu einer viel zu knappen Besetzung. Dies habe zur Folge, dass die Arbeitsbelastung unzumutbar steige und zwangsläufig die Qualität sinke. Die Redakteurinnen und Redakteure könnten ihre gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr erfüllen. Dem Lokaljournalismus drohe ein &#8220;Tod auf Raten&#8221;. Dabei liege die Zukunft der Zeitungen gerade im Lokalen. Ein grundsätzlicher Fehler sei, dass die Schickler-Pläne ein reines Zahlenwerk darstelle, Inhalte aber überhaupt nicht berücksichtige. &#8220;Wir fordern schon seit Jahren, das Leserverhalten zu untersuchen und danach ein inhaltliches Konzept zu entwickeln&#8221;, so die Betriebsräte.</p>
<p>Man sei unter der Vorbedingung in die Verhandlungen über einen Sozialplan gegangen, dass betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden, erklärten die Betriebsräte. Dies sei bisher immer noch nicht der Fall. Die Betriebsräte wiesen außerdem darauf hin, dass der Anteil der Redaktionen an den Kosten der Zeitungen bei 23% liegt. Die Redaktionen sollen aber 100% der Verluste auffangen, während die größten Kostentreiber die Bereiche Anzeigen, Vertrieb und Marketing sowie Administration waren. Die Betriebsräte forderten ein Gesamt-Sparkonzept mit Augenmaß.</p>
<p>Die Betriebsräte beklagten den Mangel an publizistischen Grundeinstellungen, auch in ihrem Haus seien &#8220;die Verleger gegangen und die Kaufleute gekommen&#8221;. In der Pressekonferenz erklärten sie, dass sie zwar noch auf Verhandlungen setzen, die Gewerkschaften aber aufgerufen seien, sich nach einem Scheitern der Gespräche auf die Forderung nach einem Sozialtarifvertrag zur Beschäftigungssicherung vorzubereiten.</p>
<p>Folgende Termine für Betriebsversammlungen sind vereinbart:</p>
<p>26. Februar: Westfalenpost</p>
<p>4. März: WAZ</p>
<p>6. März:  NRZ</p>
<p>In der 11. Kalenderwoche soll es noch einmal eine gemeinsame Betriebsversammlung aller vier Titel geben.</p>
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		</item>
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		<title>Sparziel neu gesteckt: Jetzt 330 Stellen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 13:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Ruhr Zeitung (NRZ)]]></category>
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		<description><![CDATA[Was befürchtet wurde, ist seit gestern amtlich: Die WP-Redaktionen Siegen, Ennepe-Süd, Werl und Soest werden geschlossen, Warstein wackelt noch. Auch in anderen Redaktionen soll die Zahl noch heruntergefahren werden, z.B. NRZ Düsseldorf/Hilden.
Die „freigesetzte“ Anzahl der Beschäftigten wird auf das bisher in Rede stehende Kontingent hinzugerechnet, so dass sich die Verlagsleitung von insgesamt 330 Beschäftigen (kaufmännische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was befürchtet wurde, ist seit gestern amtlich: Die WP-Redaktionen Siegen, Ennepe-Süd, Werl und Soest werden geschlossen, Warstein wackelt noch. Auch in anderen Redaktionen soll die Zahl noch heruntergefahren werden, z.B. NRZ Düsseldorf/Hilden.<br />
Die „freigesetzte“ Anzahl der Beschäftigten wird <span id="more-809"></span>auf das bisher in Rede stehende Kontingent hinzugerechnet, so dass sich die Verlagsleitung von insgesamt 330 Beschäftigen (kaufmännische Angestellte inklusive) statt gut 260 (ebenfalls inkl.) trennen will.<br />
Das ist die bittere Nachricht von gestern aus der Unterrichtung der Betriebsräte durch die Geschäftsführung. Von der ursprünglich geplanten gemeinsamen Betriebsversammlung am kommenden Freitag haben die Betriebsräte inzwischen Abstand genommen. Derzeit stehen zwei getrennte Versammlungen für je zwei Titel und an einem der daraf folgenden Tage noch eine gemeinsame in Rede.<br />
Die Gewerkschaften sind zudem von den Betriebsräten aufgefordert, sich „Gedanken zu machen“ über einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung.</p>
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		<item>
		<title>WP-Betriebsrat über die Äußerungen Zapps verärgert</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 13:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost (WP)]]></category>
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		<category><![CDATA[Zapp]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Offenen Brief an Chefredakteur Bodo Zapp außerst der Betriebsrat der Westfalenpost (WP) seine Verärgerung über die Äußerung Zapps zur Schließung der Lokalredaktionen Ennepe-Süd, Siegen, Soest, Warstein und Werl. Ein solcher Schritt bedeute den vollkommenen Rückzug. Das sei nicht nachvollziehbar, gehe weit über die avisierten Vorhaben hinaus und sorge für Irritationen. Hier der Offene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Offenen Brief an Chefredakteur Bodo Zapp außerst der Betriebsrat der Westfalenpost (WP) seine Verärgerung über die Äußerung Zapps zur Schließung der Lokalredaktionen Ennepe-Süd, Siegen, Soest, Warstein und Werl. Ein solcher Schritt <span id="more-802"></span>bedeute den vollkommenen Rückzug. Das sei nicht nachvollziehbar, gehe weit über die avisierten Vorhaben hinaus und sorge für Irritationen. Hier der <a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/offener-brief-br_wp.pdf">Offene Brief</a> als pdf.</p>
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		<title>Chefredakteure wollen Pläne für Zentralredaktionen vorstellen</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 16:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine der Forderungen der Betriebsräte soll jetzt erfüllt werden: Am Donnerstag, 6. November, wollen die Chefredakteure die Betriebsräte aller vier WAZ-Titel ihre Pläne zur künftigen Struktur der Zentralredaktionen vorlegen &#8211; bisher aber auch nur für diese. Wie es mit den Lokalredaktionen weitergehen soll, das steht dann noch aus.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der Forderungen der Betriebsräte soll jetzt erfüllt werden: Am Donnerstag, 6. November, wollen die Chefredakteure die Betriebsräte aller vier WAZ-Titel ihre Pläne zur künftigen Struktur der Zentralredaktionen vorlegen &#8211; bisher aber auch nur für diese. Wie es mit den Lokalredaktionen weitergehen soll, das steht dann noch aus.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Betriebsräte fordern Offenlegung des redaktionellen Konzepts</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 09:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Hombach]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalredaktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die von Bodo Hombach zugesagten detaillierten Wirtschaftsdaten liegen immer noch nicht vor. Das monierten gestern die Betriebsräte aller vier WAZ-Titel in NRW. In einem Rundschreiben der Betriebsräte an die Belegschaften heißt es, das Personalmanagement werde das unverzüglich nachholen. Außerdem soll die Verlagsleitung das &#8220;offenbar längst fertige&#8221; Konzept für die geplanten Neuerungen in den Mantel- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Die von Bodo Hombach zugesagten detaillierten Wirtschaftsdaten liegen immer noch nicht vor. Das monierten gestern die Betriebsräte aller vier WAZ-Titel in NRW. In einem Rundschreiben der Betriebsräte an die Belegschaften heißt es, das Personalmanagement werde das unverzüglich nachholen. Außerdem soll die Verlagsleitung das &#8220;offenbar längst fertige&#8221; Konzept für die geplanten Neuerungen in den Mantel- und Lokalredaktionen vorlegen.</div>
<div>
Heftige Kritik übten die Personalvertretungen an der Reduzierung der Umfänge.Die undifferenzierte Einschränkung des redaktionellen Angebots beschädige die Konkurrenzfähigkeit vieler Ausgaben, was zu weiteren Abo-Verlusten führen und damit auch Arbeitsplätze gefährden könne. Immerhin: Bodo Hombach hat sich für das Versäumnis entschuldigt, die Betriebsräte am 22. Oktober nicht über die geplante Reduzierung der Umfänge informiert zu haben. Fragt sich jetzt nur, wie das mit einer Meldung in der Frankfurter Rundschau unter dem Titel &#8220;Die WAZ korrigiert&#8221; zusammenpasst. Darin heißt es nämlich: &#8220;Die WAZ weist auch den Eindruck zurück, die vier NRW-Titel der WAZ Mediengruppe würden ihre Umfänge ,empfindlich verkleinern&#8217;. Richtig sei, dass die Umfänge bislang zwischen 38 und 32 Seiten pendelten und nun beschlossen wurde, den Regelumfang auf 32 Seiten festzusetzen. 48 Seiten habe es nur in extremen Ausnahmenfällen gegeben.&#8221; Hier ein Dementi, dort eine Entschuldigung. Alles klar? </div>
<p>Rundschreiben der Betriebsräte 29.10.2008 <a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2008/10/br-ag-info-29-10-081.pdf" target="_blank">br-ag-info-29-10-081</a></p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/medien/1620766_Die-WAZ-KORRIGIERT.html" target="_blank">Frankfurter Rundschau</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Und die Moral&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 13:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hombach]]></category>
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		<description><![CDATA[Medienmoral. Der Name dieser Webseite kommt nicht von ungefähr. Über &#8220;Die Moral der Medien&#8221; hat nämlich Bodo Hombach gesprochen und zwar am 24. Oktober in Bayreuth. &#8220;Wir haben alle erdenklichen Maßnahmen eingeleitet und Vorkehrungen getroffen, unsere Qualität zu verbessern und Unabhängigkeit zu sichern. Das gilt für das Inland, aber auch für unser Auslandsengagement&#8221;, heißt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medienmoral. Der Name dieser Webseite kommt nicht von ungefähr. Über &#8220;Die Moral der Medien&#8221; hat nämlich Bodo Hombach gesprochen und zwar am 24. Oktober in Bayreuth. &#8220;Wir haben alle erdenklichen Maßnahmen eingeleitet und Vorkehrungen getroffen, unsere Qualität zu verbessern und Unabhängigkeit zu sichern. Das gilt für das Inland, aber auch für unser Auslandsengagement&#8221;, heißt es in diesem Beitrag. Dagegen wird Medienforscher Horst Röper, Dortmund, heute in der Berliner Zeitung zitiert: &#8220;Bei der Zusammenlegung oder Schließung von Lokalredaktionen gibt es künftig weniger journalistische Sichtweisen,&#8221; sagt er. Es drohe ein &#8220;Einheitsbrei&#8221;. Und die Moral von der Geschicht?</p>
<p>Zum Beitrag Berliner Zeitung <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1029/media/0010/index.html" target="_blank">hier</a></p>
<p>Zum Beitrag von Bodo Hombach <a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2008/10/beitrag-bodo-hombach-bayreuther-dialoge-2008.pdf" target="_blank">beitrag-bodo-hombach-bayreuther-dialoge-2008</a></p>
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		<title>WAZ-Titel: Redaktionen überrumpelt</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 14:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Hombach]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalredaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Personalabbau]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialplan]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ-Gruppe]]></category>

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Die ersten Auswirkungen des drastischen Sparkurses bei den vier WAZ-Titeln in NRW zeigen die heutigen Ausgaben mit nur noch 32 Seiten Umfang. Angeblich soll das nicht so bleiben, versucht Pressesprecher Paul  Binder prompt zu beschwichtigen. Die Planungen für die morgige Ausgabe besagen aber etwas anderes: &#8220;Mit der Platzgestaltung ist es heute noch schlimmer als [...]]]></description>
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<p>Die ersten Auswirkungen des drastischen Sparkurses bei den vier WAZ-Titeln in NRW zeigen die heutigen Ausgaben mit nur noch 32 Seiten Umfang. Angeblich soll das nicht so bleiben, versucht Pressesprecher Paul  Binder prompt zu beschwichtigen. Die Planungen für die morgige Ausgabe besagen aber etwas anderes: &#8220;Mit der Platzgestaltung ist es heute noch schlimmer als gestern&#8221;, so eine Redakteurin.</p>
<p>Pikant und bezeichnend für die unternehmerische Desinformation im Haus: Mit der Anordung für diese Maßnahme sind die Redaktionen völlig überrumpelt worden. Selbst die Chefredakteure hatten nach bisherigem Kenntnisstand bis zuletzt keine Ahnung. Dabei war den Betriebsräten noch am vergangenen Mittwoch von der Geschäftsführung zugesagt worden, bis 21. November die einzelnen Maßnahmen für das Sparpaket von insgesamt 30 Millionen Euro zu erläutern. Es war keine Rede davon, was schon am nächsten Tag auf die Redaktionen zukommen sollte.</p>
<p>Die rund 30 Millionen Euro will die WAZ-Gruppe an Sach- und Personalkosten sparen, berichtete die Süddeutsche Zeitung am Abend des 23. Oktober. Der schon angedrohte Personalabbau könnte danach mehrere hundert Stellen kosten.</p>
<p>WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach soll den Betriebsrats-Vertretern der vier Ruhrgebiets-Titel am Mittwoch bei einer Besprechung erklärt haben, die Lage sei &#8220;dramatischer, als sie je war&#8221;. Das Sparziel sei ohne &#8220;deutlichen Personalabbau&#8221; nicht zu erreichen. Dabei könnte es um bis zu 300 der insgesamt 900 stellen gehen &#8211; falls bei den Sachkosten nicht gespart wird, so die Informationen der SZ. Einer Mitarbeiterinformation der Geschäftsführung zufolge will man &#8220;sehr schnell in die notwendigen Verhandlungen über einen Sozialplan eintreten&#8221;.</p>
<p>Als mögliche Maßnahmen zur Kostenersparnis werden u.a. Umfangsreduzierungen genannt, die jetzt offensichtlich bereits umgesetzt wurden. Diskutiert werden aber auch &#8211; Formen der titelübergreifende Zusammenlegung von Redaktionen und die Schließung von Lokalredaktionen.</p>
<p>Dem internen Zeitplan zufolge soll der Bericht der Unternehmensberatung Schickler am 21. November vorliegen. Eine Einigung über einen Personalabbau soll bis zum 31. Januar 2009 erzielt werden.</p>
<p><a title="Zum Beitrag der Süddeutschen Zeitung (23. Oktober)" href="http://www.sueddeutsche.de/,ra3l1/wirtschaft/400/315293/text/" target="_blank">Zum Beitrag der Süddeutschen Zeitung (23. Oktober)</a><br />
<a title="Zum Editoral Das miese Geschäft mit der Angst (JOURNAL 5/08)" href="http://www.mehr-wert-nrw.de/2008/10/17/das-miese-geschäft-mit-der-angst/" target="_blank">Zum Editoral Das miese Geschäft mit der Angst (JOURNAL 5/08)<br />
</a><a title="Zum Beitrag der Süddeutschen Zeitung (23. Oktober)" href="http://www.djv-koeln.de/journal-nrw/seiten/thema3.htm" target="_blank">Zum Beitrag Das WAZ-Modell wird der Rendite geopfert (JOURNAL 5/08)</a></div>
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