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	<title>Medienmoral NRW &#187; Nienhaus</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>WAZ-Gruppe: Einheitsbrei mit &#8220;individuellem Look&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 10:46:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eben doch: Die WAZ-Blätter bieten Einheitsbrei mit &#8220;individuellem Look&#8221; &#8211; die Zeitungsvielfalt im Ruhrgebiet hat durch den Umbau der WAZ-Gruppe gelitten. Zu dem Ergebnis kommt Autor Thomas Gehringer im Branchendienst epd Medien.
Zwar betonte WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz bei der Präsentation des neuen „Content-Desks“, man arbeite zusammen, &#8220;wo es der Qualität dient&#8221;, sonst aber blieben die Zeitungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben doch: Die WAZ-Blätter bieten Einheitsbrei mit &#8220;individuellem Look&#8221; &#8211; die Zeitungsvielfalt im Ruhrgebiet hat durch den Umbau der WAZ-Gruppe gelitten. Zu dem Ergebnis kommt Autor Thomas Gehringer im Branchendienst epd Medien.</p>
<p><span id="more-1003"></span>Zwar betonte WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz bei der Präsentation des neuen „Content-Desks“, man arbeite zusammen, &#8220;wo es der Qualität dient&#8221;, sonst aber blieben die Zeitungen journalistische Wettbewerber. Und auch Geschäftsführer Christian Nienhaus hatte beim Medienforum in Köln versichert, dass den Lesern &#8220;kein Einheitsbrei&#8221; geboten würde.</p>
<p>Bei der Durchsicht einer konkreten Ausgabe (25.6.09) kommt Gehringer allerdings zu einem anderen Schluss: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), Westfälische Rundschau (WR) und Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ) haben zwar unterschiedliche Aufmacher auf Seite 1. Nach hinten nimmt das Bemühen um Individualität aber ab.</p>
<p>Die politischen Seiten und die Wirtschaft im ersten Zeitungsbuch hätten zwar einen &#8220;individuellen Look&#8221;, doch die wichtigsten Geschichten stammten von denselben Autoren aus dem Berliner Büro. Ein Interview mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel finde sich sogar in allen drei Zeitungen.</p>
<p>&#8220;Je weiter man blättert, desto häufiger trifft man nicht nur auf identische Autoren, sondern auf identische Seiten.&#8221; So unterschieden sich die Sportteile von WR und WAZ &#8220;nur im Detail&#8221;. Die NRZ habe zwar eine eigene Geschichte, doch die beiden Seiten &#8220;Sport in Essen&#8221; seien &#8220;bis aufs Komma gleich&#8221;. Von netto sechseinhalb Lokalseiten seien in der Essener Ausgabe von WAZ und NRZ knapp vier Seiten identisch.</p>
<p>Zum Text <a title="Einheitsbrei mit &quot;individuellem Look&quot;: Die WAZ-Zeitungen   " href="http://www.epd.de/medien/medien_index_66228.html" target="_blank">Einheitsbrei mit &#8220;individuellem Look&#8221;:  Die WAZ-Zeitungen (27.6.09) </a></p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">Eben doch: Die WAZ-Blätter bieten Einheitsbrei mit &#8220;individuellem Look&#8221; &#8211; die Zeitungsvielfalt im Ruhrgebiet hat durch den Umbau der WAZ-Gruppe gelitten. Zu dem Ergebnis kommt Autor Thomas Gehringer im Branchendienst epd Medien.</p>
<p>Zwar betonte WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz bei der Präsentation des neuen „Content-Desks“, man arbeite zusammen, &#8220;wo es der Qualität dient&#8221;, sonst aber blieben die Zeitungen journalistische Wettbewerber. Und auch Geschäftsführer Christian Nienhaus hatte beim Medienforum in Köln versichert, dass den Lesern &#8220;kein Einheitsbrei&#8221; geboten würde.</p>
<p>Bei der Durchsicht einer konkreten Ausgabe (25.6.09) kommt Gehringer allerdings zu einem anderen Schluss: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), Westfälische Rundschau (WR) und Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ) haben zwar unterschiedliche Aufmacher auf Seite 1. Nach hinten nimmt das Bemühen um Individualität aber ab.</p>
<p>Die politischen Seiten und die Wirtschaft im ersten Zeitungsbuch hätten zwar einen &#8220;individuellen Look&#8221;, doch die wichtigsten Geschichten stammten von denselben Autoren aus dem Berliner Büro. Ein Interview mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel finde sich sogar in allen drei Zeitungen.</p>
<p>&#8220;Je weiter man blättert, desto häufiger trifft man nicht nur auf identische Autoren, sondern auf identische Seiten.&#8221; So unterschieden sich die Sportteile von WR und WAZ &#8220;nur im Detail&#8221;. Die NRZ habe zwar eine eigene Geschichte, doch die beiden Seiten &#8220;Sport in Essen&#8221; seien &#8220;bis aufs Komma gleich&#8221;. Von netto sechseinhalb Lokalseiten seien in der Essener Ausgabe von WAZ und NRZ knapp vier Seiten identisch.</p>
<p>Zum Text  <a href="http://www.epd.de/medien/medien_index_66228.html" target="_blank"><span class="textueberschrift">Einheitsbrei mit &#8220;individuellem Look&#8221;: Die WAZ-Zeitungen (27.6.09) </span></a></div>
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		<title>Gespräch mit Hombach und Nienhaus verschoben</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 08:36:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das für heute vereinbarte Gespräch des DJV-NRW mit Bodo Hombach und Christian Nienhaus ist auf einen Termin nach der gemeinsamen Betriebsversammlung der vier Titel und  damit nach der Bekanntgabe der vorgeschlagenen Maßnahmen verschoben worden.
Ein Gespräch vor dem 5. Dezember wäre nur mit der Zusage des DJV-NRW zustande gekommen, Vertraulichkeit über die erhaltenen Informationen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das für heute vereinbarte Gespräch des DJV-NRW mit Bodo Hombach und Christian Nienhaus ist auf einen Termin nach der gemeinsamen Betriebsversammlung der vier Titel und  damit nach der Bekanntgabe der vorgeschlagenen Maßnahmen <span id="more-499"></span>verschoben worden.<br />
Ein Gespräch vor dem 5. Dezember wäre nur mit der Zusage des DJV-NRW zustande gekommen, Vertraulichkeit über die erhaltenen Informationen zu wahren. &#8220;Das macht für den DJV-NRW jedoch keinen Sinn&#8221;, so Landesvorsitzender Helmut Dahlmann. Das Gespräch soll allerdings möglich bald nach dem 5.Dezember geführt werden.</p>
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		<title>Gespräche mit WAZ-Geschäftsführern und mit Minister Krautscheid</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 09:11:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu einem Gespräch kommen am Freitag, 28. November, in Essen der DJV-Landesvorsitzende NRW, Helmut Dahlmann, und Geschäftsführer Kajo Döhring mit den Geschäftsführern der WAZ-Mediengruppe Bodo Hombach und Christian Nienhaus zusammen. &#8220;Wir werden die Gelegenheit nutzen, die gewerkschaftlichen Positionen nochmals darzustellen. Wir werden deutlich machen, dass in der Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein anderer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu einem Gespräch kommen am Freitag, 28. November, in Essen der DJV-Landesvorsitzende NRW, Helmut Dahlmann, und Geschäftsführer Kajo Döhring mit den Geschäftsführern der WAZ-Mediengruppe Bodo Hombach und <span id="more-459"></span>Christian Nienhaus zusammen. &#8220;Wir werden die Gelegenheit nutzen, die gewerkschaftlichen Positionen nochmals darzustellen. Wir werden deutlich machen, dass in der Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein anderer Umgang als bisher notwendig ist. Kündigungen draf es nicht geben&#8221;, so Döhring.<br />
Bereits einen Tag vorher ist Andreas Krautscheid, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien in NRW, zu Gast in der Landesgeschäftsstelle des DJV-NRW. An diesem schon vor Wochen vereinbarten Gespräch zur Situation der Medien in Nordrhein-Westfalen nimmt neben Helmut Dahlmann und Kajo Döhring auch der stellvertretende Landesvorsitzende Volkmar Kah teil.</p>
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		<title>Die ersten &#8220;Solikerzen&#8221; brennen</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 13:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
&#8230; in Essen am Denkmal für den NRZ-Gründer Prof. Dietrich Oppenberg (1917-2000). Für den Verleger und Herausgeber war soziale Verantwortung kein Fremdwort. Er gehörte zu den Wegbereitern und Mitgründern des Presseversorgungswerks. Diese auch für die Verlage nicht gerade billige Einrichtung sichert die Zukunft von Redakteurinnen und Redakteuren ab. Das Wohlergehen seiner Leute und aller Journalistinnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2008/11/solikerze_0050_web_neu2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-424" title="Oppenberg Standbild mit Solikerze" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2008/11/solikerze_0050_web_neu2-300x172.jpg" alt="" width="300" height="172" /></a></p>
<p style="text-align: left;">&#8230; in Essen am Denkmal für den NRZ-Gründer Prof. Dietrich Oppenberg (1917-2000). Für den Verleger und Herausgeber war soziale Verantwortung kein Fremdwort. Er gehörte zu den Wegbereitern und Mitgründern des Presseversorgungswerks. Diese auch für die Verlage nicht gerade billige <span id="more-418"></span>Einrichtung sichert die Zukunft von Redakteurinnen und Redakteuren ab. Das Wohlergehen seiner Leute und aller Journalistinnen und Journalisten war Oppenberg was wert.</p>
<p>Ja, Oppenberg hätte die &#8220;Solikerze&#8221; wohl angezündet. Denn seine Nachfolger, die Granden der WAZ-Mediengruppe, bringen auch sein Lebenswerk in Gefahr &#8211; und die Existenz von hunderten freien und festangestellten Mitarbeitrinnen und Mitarbeitern. Die &#8220;Solikerze&#8221; soll und wird nun überall auftauchen. Bei Aktionen und Veranstaltungen im gesamten Verbreitungsgebiet. Die Medienmoral schickt die &#8220;Solikerzen&#8221; in den nächsten Tagen an alle Redaktionen. Das Symbol soll Mut machen im Kampf gegen den drohenden Personalabbau und für den Erhalt der Pressevielfalt in Nordrhein-Westfalen. </p>
<p>Bitte zünden auch Sie die &#8220;Solikerze&#8221; an. Damit Hombach, Nienhaus, Reitz &amp; Co ein Licht aufgeht! Keine Angst vor dieser symbolischen und vielleicht auch etwas sentimentalen Aktion. Solidarität braucht Zeichen. Die &#8220;Solikerze&#8221; setzt Zeichen.</p>
<p>Sie können sie in der Redaktion anzünden. Sie können sie aber auch zum Termin beim Bürgermeister oder Landtagsabgeordneten mitnehmen und gemeinsam über die Folgen der WAZ-Gruppe-Pläne für die publizistische Vielfalt und die Redaktion sowie die Berichterstattung vor Ort reden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.</p>
<p>Bitte machen Sie, wenn möglich, ein Foto davon und mailen Sie es an <a href="mailto:zentrale@djv-nrw.de">zentrale@djv-nrw.de</a>. Bestellungen für weitere &#8220;Solikerzen&#8221; nimmt &#8220;Medienmoral&#8221; (siehe Kontakte im Impressum) entgegen.</p>
<p style="text-align: left;">Foto: Udo Geisler</p>
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		<title>Bürgermeister Böckelühr: Wie sieht in Zukunft die WR in Schwerte/Unna aus?</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 12:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seine Sorge um den Qualitätsjournalismus in Schwerte und im Kreis Unna hat Bürgermeister Heinrich Böckelühr in einem Brief an die Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe, Bodo Hombach und Christian Nienhaus, zum Ausdruck gebracht. Böckelühr äußert &#8220;viel Verständnis für die Sachzwänge&#8221; angesichts des Sparkurses, andererseits sei die Seitenreduzierung der Lokalausgabe Schwerte der Westfälischen Rundschau (WR) zu beklagen, insbesondere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seine Sorge um den Qualitätsjournalismus in Schwerte und im Kreis Unna hat Bürgermeister Heinrich Böckelühr in einem Brief an die Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe, Bodo Hombach und Christian Nienhaus, zum Ausdruck gebracht. Böckelühr <span id="more-405"></span>äußert &#8220;viel Verständnis für die Sachzwänge&#8221; angesichts des Sparkurses, andererseits sei die Seitenreduzierung der Lokalausgabe Schwerte der Westfälischen Rundschau (WR) zu beklagen, insbesondere auch der Wegfall bzw. die Reduzierung der so genannten &#8220;Kreisseite&#8221;. Darüber hätten bereits auch Bürgerinnen und Bürger geklagt. &#8220;Ich hoffe nicht, dass sich die derzeitigen Sparbemühungen auch negativ auf die Motivation der journalistischen Kolleginnen und Kollegen hier in Schwerte auswirken&#8221;, schreibt der Bürgermeister von Schwerte und lädt am Ende seines Briefes zu einem persönlichen Gespräch über die Zukunft der WR im Kreis Unna ein.</p>
<p>In diesen Tagen schreiben der DJV-NRW und die dju in ver.di NRW u.a. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft an mit dem Appell, für den Erhalt der Pressevielfalt in NRW einzutreten.</p>
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		<title>Proteststerben in Recklinghausen</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 14:04:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bis zu 50 Journalistinnen und Journalisten beteiligten sich an der ersten Protestaktion &#8220;Gegen die WAZ-Axt&#8221; heute in Recklinghausen. Feste und Freie der Titel WAZ, WR und NRZ waren dabei. Zu der Aktion aufgerufen hatte der Journalisten-Kreis Recklinghausen (JKR im DJV). An drei Stellen in Recklinghausen legten sich Kolleginnen und Kollegen symbolisch gegen das Zeitungssterben für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis zu 50 Journalistinnen und Journalisten beteiligten sich an der ersten Protestaktion &#8220;Gegen die WAZ-Axt&#8221; heute in Recklinghausen. Feste und Freie der Titel WAZ, WR und NRZ waren dabei. Zu der Aktion aufgerufen hatte der Journalisten-Kreis Recklinghausen (JKR im DJV). An drei Stellen <span id="more-321"></span>in Recklinghausen legten sich Kolleginnen und Kollegen symbolisch gegen das Zeitungssterben für ein paar Minuten auf die Straße, um die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, sie in Gesprächen und mit Flugblättern zu informieren und zum Protest an die Adresse der Geschäftsführer Bodo Hombach und Christian Nienhaus aufzufordern:</p>
<p>Sagen Sie deutlich, dass</p>
<ul>
<li>Sie keine Mogelpackungen akzeptieren!</li>
<li>Sie weiterhin die Wahl haben wollen!</li>
<li>Sie wissen wollen, was in Ihrer Nähe passiert!</li>
</ul>
<p>Die Teilnehmer nutzten auch die Gelegenheit zum persönlichen Austausch über die dohenden Gefahren für ihre Arbeitsplätze und suchten das Gespräch mit den Gewerkschaftsvertretern, darunter Jörg Prostka für den DJV-Bundesvorstand, Volkmar Kah und Karlheinz Stannies vom DJV-Landesvorstand NRW, Rolf Lautenbach (Ex-DJV-Bundesvorsitzender und ehemals Betriebsat bei der WAZ) und Vorstandsmitglieder des JKR mit dem Vorsitzenden Rainer Kohl.</p>
<p>Erste Fotos von der Aktion sehen Sie <a href="http://www.medienmoral-nrw.de/fotovideo/" target="_blank">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ernst-verhaltene Stimmung in der Betriebsversammlung</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 16:13:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Schwebezustand für die Redakteurinnen und Redakteure der vier WAZ-Zeitungen in NRW hält an: Für die rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zur gemeinsamen Betriebsversammlung in die &#8220;Lichtburg&#8221; nach Essen gekommen waren, blieben am Ende viele Fragen unbeantwortet. Allerdings hatte wohl auch niemand klare Antworten erwartet. Die Geschäftsführer Bodo Hombach und Christian Nienhaus hatten sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schwebezustand für die Redakteurinnen und Redakteure der vier WAZ-Zeitungen in NRW hält an: Für die rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zur gemeinsamen Betriebsversammlung in die &#8220;Lichtburg&#8221; nach Essen gekommen waren, blieben am Ende viele Fragen unbeantwortet. Allerdings hatte wohl auch niemand klare <span id="more-245"></span>Antworten erwartet. Die Geschäftsführer Bodo Hombach und Christian Nienhaus hatten sich nämlich schon vorher &#8220;abgekündigt&#8221;. Kajo Döhring, Geschäftsführer des DJV-NRW: &#8220;Sie haben gekniffen.&#8221;<br />
Beobachter bezeichneten die allgemeine Stimmung als ernst-verhalten. Allerdings: Chefredakteur Ulrich Reitz rei(t)zte zu Buh-Rufen, als er von Entlassungen sprach und als er behauptete, es sei &#8220;ungerecht&#8221;, wenn im Ausland verdientes Geld die Verluste der NRW-Zeitungstitel ausgleichen müsste. Da hatten Teilnehmer noch die Aussagen der ehemaligen Geschäftsführer Erich Schuhmann und Günter Grotkamp im Gedächtnis: Die Investitionen in Südosteuropa waren von beiden seinerzeit ausdrücklich damit begründet worden, die Arbeitsplätze in den heimischen Zeitungsredaktionen zu sichern.<br />
Sicher ist eins: Das war nicht die letzte Betriebsversammlung zum Thema Sparpaket. Der ganze Bereich Lokalredaktionen steht noch aus. Über deren künftige Strukturen will die Geschäftsführung die Betriebsräte am 2. Dezember informieren.</p>
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		<title>Solidarische Grüße von Müntefering an die Belegschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 09:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[SPD-Vorsitzender Franz Müntefering hat der Belegschaft der WAZ-Gruppe seine solidarischen Grüße übermittelt. Er schreibt, dass ein konstruktiver Weg der Lösung gesucht werden müsse. Es sei aber auch klar, dass der in Rede stehende Abbau von fast einem Drittel der Stellen in den Redaktionen der vier WAZ-Titel in NRW vermieden werden müsse. An die Geschäftsführung appellierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPD-Vorsitzender Franz Müntefering hat der Belegschaft der WAZ-Gruppe seine solidarischen Grüße übermittelt. Er schreibt, dass ein konstruktiver Weg der Lösung gesucht werden müsse. Es sei aber auch klar, dass der in Rede stehende Abbau von fast einem Drittel der Stellen in den Redaktionen der vier WAZ-Titel in NRW vermieden werden müsse. An die Geschäftsführung appellierte <span id="more-237"></span>er, auf betriebsbedingte Kündigung zu verzichten und alle weiteren Maßnahmen sozialverträglich zu gestalten. Die Geschäftsführer Bodo Hombach und Christian Nienhaus schrieben zurück: &#8220;Tatsächlich haben Sie recht, wenn Sie die dringende Notwendigkeit vermuten, um der Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens willen Kosten zu sparen&#8221;. Man habe den Betriebsräten schon beim ersten Treffen die &#8220;sofortige Aufnahme von Sozialplanverhandlungen angeboten.&#8221; Hier die Schreiben als pdf</p>
<p><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2008/11/muntefering-an-die-waz3.pdf">Müntefering an die WAZ</a><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2008/11/muntefering-an-die-waz.pdf"></a></p>
<p><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2008/11/antwort-gf-an-muntefering.pdf">Antwort GF an Müntefering</a></p>
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		<title>Couragierter Journalismus&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 19:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Journalismus &#8220;mit Rückgrat&#8221; will die WAZ-Mediengruppe zusammen mit der Internationalen Journalisten-Föderation (IJF) belohnen. Mit einem Courage-Preis, der 2009 das erste Mal verliehen werden soll für Journalismus, der &#8220;exemplarisch Mut und Professionalität gegenüber Einschüchterung und Druck unter Beweis gestellt hat&#8221;. Wenn das keine Aufforderung ist&#8230;
Übrigens: Für die WAZ-Mediengruppe sitzen neben Chefredakteur Paul-Josef Raue auch die beiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Journalismus &#8220;mit Rückgrat&#8221; will die WAZ-Mediengruppe zusammen mit der Internationalen Journalisten-Föderation (IJF) belohnen. Mit einem Courage-Preis, der 2009 das erste Mal verliehen werden soll für Journalismus, der &#8220;exemplarisch Mut und Professionalität gegenüber <span id="more-185"></span>Einschüchterung und Druck unter Beweis gestellt hat&#8221;. Wenn das keine Aufforderung ist&#8230;<br />
Übrigens: Für die WAZ-Mediengruppe sitzen neben Chefredakteur Paul-Josef Raue auch die beiden Geschäftsführer Bodo Hombach und Christian Nienhaus in der Jury.</p>
<p><a href="http://www.waz-mediengruppe.de/" target="_blank">WAZ-Mediengruppe</a></p>
<p><a href="http://www.ifj.org/en" target="_blank">International Federation of Journalists </a></p>
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		<title>Preis für die &#8220;ärmsten Schweine 2008&#8243;</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 09:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bundestagsabgeordnete Dr. Gudrun Schmierscheid-Flunker alias Kabarettistin Jutta Koster hat gestern auf dem Bundesverbandstag den vom DJV-NRW ausgelobten Preis &#8220;Die ärmsten Schweine 2008&#8243; verliehen. Preisträger sind die Gesellschafter der WAZ-Gruppe, die Familien Brost und Funke, sowie ihre Geschäftsführer Bodo Hombach und Christian Nienhaus. In der Urkunde heißt es: &#8220;Sie alle haben sich erfolgreich ein Armutzeugnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundestagsabgeordnete Dr. Gudrun Schmierscheid-Flunker alias Kabarettistin Jutta Koster hat gestern auf dem Bundesverbandstag den vom DJV-NRW ausgelobten Preis &#8220;Die ärmsten Schweine 2008&#8243; verliehen. Preisträger sind die Gesellschafter <span id="more-138"></span>der WAZ-Gruppe, die Familien Brost und Funke, sowie ihre Geschäftsführer Bodo Hombach und Christian Nienhaus. In der Urkunde heißt es: &#8220;Sie alle haben sich erfolgreich ein Armutzeugnis ausgestellt und uns restlos überzeugt, dass Ihre Rendite nicht reicht. Deswegen spenden wir Ihnen 46 Cent Zeilengeld für eine WAZ-Gruppentherapie mit integrierter Familienaufstellung.&#8221; Näheres zur Begründung zeigt der Sketch, den wir hier in gekürzter Fassung präsentieren:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TPNx-LCKjxE&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/TPNx-LCKjxE&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2008/11/p1120631.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-158" title="p1120631" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2008/11/p1120631.jpg" alt="" width="283" height="197" /></a></p>
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