WZ: 40 Verlagsangestellte müssen gehen

23. August 2012

Schrumpfkur bei der Westdeutschen Zeitung (WZ): Der Verlag W. Girardet hat 40 Mitarbeitern aus den Abteilungen Druckvorstufe, Anzeigen und Vertrieb betriebsbedingt gekündigt. Medienberichten zufolge können sie zum 1. November in eine Transfer- und Qualifizierungs-Gesellschaft wechseln. Die Redaktion ist von den Maßnahmen nicht betroffen. Mit dem “Markt- und Strukturprogramm” wolle der Verlag “auf den Wandel (weiterlesen…)

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Rheinischer Merkur vor dem Aus

21. September 2010

Der Rheinische Merkur (RM) in Bonn steht vor dem Aus als eigenständige Zeitung. Die renommierte katholische Wochenzeitung wird spätestens ab dem 1. Januar 2011 nur noch als sechsseitige Beilage der Wochenzeitung Die Zeit erscheinen, teilte die Deutsche Bischofskonferenz mit.

Medienberichten zufolge werden für die neue Beilage nur noch sechs oder sieben der bisher zwanzig Redakteure gebraucht. Ingesamt sollen von der Einstellung 47 Mitarbeiter betroffen sein. (weiterlesen…)

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Der Wolf kommt – ein saTIERisches Straßentheater

8. September 2010

DerWolfkommt2

Endlich mal so richtig Personal loszuwerden. Das scheint derzeit der Traum (fast) jeden Medienhauses zu sein. Die kostengünstige „Entsorgung“ von teuren oder unbequemen Beschäftigten lässt sich sogar in speziellen Seminaren lernen. Nun braucht nicht jeder Unternehmer einen Lehrgang. Manche haben eben Naturtalent…
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Lensing-Chefs: Auf niemanden Druck ausgeübt

31. August 2010

Nach Aussagen von Geschäftsführer Christoph Sandmann und Chefredakteur Dr. Wolfram Kiwit herrscht im Medienhaus Lensing (Ruhr Nachrichten, Münstersche Zeitung) ein fairer Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In einem Gespräch mit dem DJV-Landesvorsitzenden Helmut Dahlmann und Geschäftsführerin Dr. Anja Zimmer sagten beide, dass der Verlag angesichts eines verschärften Wettbewerbs (weiterlesen…)

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Trauerkundgebung für die Mendener Zeitung

27. März 2010

Trauermusik erklang vor dem Alten Rathaus in Menden. Ein Blechbläser-Trio der Musikschule Iserlohn umrahmte die Kundgebung, zu der der Märkische Presseverein des DJV-Landesverbandes NRW in Abstimmung mit DJU in Verdi eingeladen hatte. Zahlreiche Journalistinnen und Journalisten, aber auch viele Mendener hatten sich eingefunden, um Abschied zu nehmen von der traditionsreichen Mendener Zeitung, deren Erscheinen eingestellt wurde – kurz vor dem 150. Jubiläum. (weiterlesen…)

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Erzbistum Paderborn schließt “Der Dom”-Redaktion

23. Dezember 2009

Ausgerechnet drei Tage vor Weihnachten ließ der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker per Pressemitteilung ankündigen, die Redaktion seiner Bistumszeitung „Der Dom“ spätestens zur Jahresmitte 2010 komplett vor die Tür setzen zu wollen. Fünf Redakteure und zwei feste Freie sind von dieser Entscheidung des Bistums, dem die Produktion der Wochenzeitung zu teuer geworden ist, betroffen.

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Jetzt gibt es auch Medienmoral Thüringen

18. Dezember 2009

Medienmoral-NRW hat einen Ableger bekommen: Der DJV-Landesverband Thüringen hat seinen eigenen Blog gestartet – www.medienmoral-thueringen.de.

Auch in Thüringen rappelt es. Das wissen wir spätestens, seit die WAZ-Mediengruppe Ende November mitteilte,  dass der langjährige Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, Sergej Lochthofen, “andere Aufgaben” übernehmen soll und durch Paul-Josef Raue abgelöst wird. (weiterlesen…)

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STOPPT die Walze: Protest am 7. März in Soest

25. Februar 2009

Es gibt noch mehr, sehr viel mehr zu verlieren als das, was im Moment bei der WAZ-Mediengruppe in NRW bekannt ist.
Die Gewerkschaften DJV und dju in ver.di NRW rufen auf zu einer Demonstration am Samstag, 7. März 2009, in Soest. (weiterlesen…)

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Sparziel neu gesteckt: Jetzt 330 Stellen

17. Februar 2009

Was befürchtet wurde, ist seit gestern amtlich: Die WP-Redaktionen Siegen, Ennepe-Süd, Werl und Soest werden geschlossen, Warstein wackelt noch. Auch in anderen Redaktionen soll die Zahl noch heruntergefahren werden, z.B. NRZ Düsseldorf/Hilden.
Die „freigesetzte“ Anzahl der Beschäftigten wird (weiterlesen…)

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Kategorien: Allgemein, Betriebsräte, Neue Ruhr Zeitung (NRZ), Westfalenpost (WP)
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WAZ-Titel: Redaktionen überrumpelt

27. Oktober 2008

Die ersten Auswirkungen des drastischen Sparkurses bei den vier WAZ-Titeln in NRW zeigen die heutigen Ausgaben mit nur noch 32 Seiten Umfang. Angeblich soll das nicht so bleiben, versucht Pressesprecher Paul Binder prompt zu beschwichtigen. Die Planungen für die morgige Ausgabe besagen aber etwas anderes: “Mit der Platzgestaltung ist es heute noch schlimmer als gestern”, so eine Redakteurin.

Pikant und bezeichnend für die unternehmerische Desinformation im Haus: Mit der Anordung für diese Maßnahme sind die Redaktionen völlig überrumpelt worden. Selbst die Chefredakteure hatten nach bisherigem Kenntnisstand bis zuletzt keine Ahnung. Dabei war den Betriebsräten noch am vergangenen Mittwoch von der Geschäftsführung zugesagt worden, bis 21. November die einzelnen Maßnahmen für das Sparpaket von insgesamt 30 Millionen Euro zu erläutern. Es war keine Rede davon, was schon am nächsten Tag auf die Redaktionen zukommen sollte.

Die rund 30 Millionen Euro will die WAZ-Gruppe an Sach- und Personalkosten sparen, berichtete die Süddeutsche Zeitung am Abend des 23. Oktober. Der schon angedrohte Personalabbau könnte danach mehrere hundert Stellen kosten.

WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach soll den Betriebsrats-Vertretern der vier Ruhrgebiets-Titel am Mittwoch bei einer Besprechung erklärt haben, die Lage sei “dramatischer, als sie je war”. Das Sparziel sei ohne “deutlichen Personalabbau” nicht zu erreichen. Dabei könnte es um bis zu 300 der insgesamt 900 stellen gehen – falls bei den Sachkosten nicht gespart wird, so die Informationen der SZ. Einer Mitarbeiterinformation der Geschäftsführung zufolge will man “sehr schnell in die notwendigen Verhandlungen über einen Sozialplan eintreten”.

Als mögliche Maßnahmen zur Kostenersparnis werden u.a. Umfangsreduzierungen genannt, die jetzt offensichtlich bereits umgesetzt wurden. Diskutiert werden aber auch – Formen der titelübergreifende Zusammenlegung von Redaktionen und die Schließung von Lokalredaktionen.

Dem internen Zeitplan zufolge soll der Bericht der Unternehmensberatung Schickler am 21. November vorliegen. Eine Einigung über einen Personalabbau soll bis zum 31. Januar 2009 erzielt werden.

Zum Beitrag der Süddeutschen Zeitung (23. Oktober)
Zum Editoral Das miese Geschäft mit der Angst (JOURNAL 5/08)
Zum Beitrag Das WAZ-Modell wird der Rendite geopfert (JOURNAL 5/08)

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Kategorien: Allgemein, Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)
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