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	<title>Medienmoral NRW &#187; Reitz</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>Abo-Einbruch: Kein Geschmack am Einheitsbrei</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 15:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Miese Stimmung in den Redaktionen und ein Einbruch bei den Abozahlen:  So präsentieren sich die NRW-Blätter der WAZ-Mediengruppe gut zwei Monate nach Einführung des zentralen Content Desks in Essen. Um rund 26.000 Exemplare soll die Gesamtzahl der Abonnements aller vier WAZ-Titel an Rhein und Ruhr im Juli 2009 im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Miese Stimmung in den Redaktionen und ein Einbruch bei den Abozahlen:  So präsentieren sich die NRW-Blätter der WAZ-Mediengruppe gut zwei Monate nach Einführung des zentralen Content Desks in Essen. Um rund 26.000 Exemplare soll die Gesamtzahl der Abonnements aller vier WAZ-Titel an Rhein und Ruhr im Juli 2009 im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen  sein. Das berichtet die taz mit Bezug auf WAZ-interne Zahlen, <span id="more-1061"></span>die der Redaktion vorlägen. Die taz schließt daraus, dass der &#8220;redaktionelle Zentralismus der WAZ-Gruppe&#8221; bei den Leserinnen und Lesern nicht gut ankommt.</p>
<p>Seit Mitte Juni werden WAZ, NRZ und WR vom zentralen Content Desk unter Führung von WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz beliefert. Allein von Juni bis Juli sollen sich taz-Informationen zufolge rund 8.500 WAZ-Abonnenten verabschiedet haben, bei WR und NRZ jeweils über 4.000.</p>
<p>Auch bei der &#8220;Heimatzeitung&#8221; WP, die nicht vom Essener Newsdesk versorgt wird, wurde der taz zufolge im Vergleich zum Juli 2008  ein Abo-Einbruch um fast 10 Prozent verzeichnet. Hier rächt sich wohl, dass die WP als Preis für ihre Eigenständigekeit im Frühsommer mehrere Lokalredaktionen schließen musste.</p>
<p>Die Stimmung in den betroffenen Redaktionen sei &#8220;total im Arsch&#8221;, zitiert der Beitrag Insider &#8211; und der Buhmann habe einen Namen: Ulrich Reitz.</p>
<p>Zum taz-Text: <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/einheitsbrei-schmeckt-lesern-nicht/">http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/einheitsbrei-schmeckt-lesern-nicht/</a></p>
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		<title>WAZ-Gruppe: Einheitsbrei mit &#8220;individuellem Look&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 10:46:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eben doch: Die WAZ-Blätter bieten Einheitsbrei mit &#8220;individuellem Look&#8221; &#8211; die Zeitungsvielfalt im Ruhrgebiet hat durch den Umbau der WAZ-Gruppe gelitten. Zu dem Ergebnis kommt Autor Thomas Gehringer im Branchendienst epd Medien.
Zwar betonte WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz bei der Präsentation des neuen „Content-Desks“, man arbeite zusammen, &#8220;wo es der Qualität dient&#8221;, sonst aber blieben die Zeitungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben doch: Die WAZ-Blätter bieten Einheitsbrei mit &#8220;individuellem Look&#8221; &#8211; die Zeitungsvielfalt im Ruhrgebiet hat durch den Umbau der WAZ-Gruppe gelitten. Zu dem Ergebnis kommt Autor Thomas Gehringer im Branchendienst epd Medien.</p>
<p><span id="more-1003"></span>Zwar betonte WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz bei der Präsentation des neuen „Content-Desks“, man arbeite zusammen, &#8220;wo es der Qualität dient&#8221;, sonst aber blieben die Zeitungen journalistische Wettbewerber. Und auch Geschäftsführer Christian Nienhaus hatte beim Medienforum in Köln versichert, dass den Lesern &#8220;kein Einheitsbrei&#8221; geboten würde.</p>
<p>Bei der Durchsicht einer konkreten Ausgabe (25.6.09) kommt Gehringer allerdings zu einem anderen Schluss: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), Westfälische Rundschau (WR) und Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ) haben zwar unterschiedliche Aufmacher auf Seite 1. Nach hinten nimmt das Bemühen um Individualität aber ab.</p>
<p>Die politischen Seiten und die Wirtschaft im ersten Zeitungsbuch hätten zwar einen &#8220;individuellen Look&#8221;, doch die wichtigsten Geschichten stammten von denselben Autoren aus dem Berliner Büro. Ein Interview mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel finde sich sogar in allen drei Zeitungen.</p>
<p>&#8220;Je weiter man blättert, desto häufiger trifft man nicht nur auf identische Autoren, sondern auf identische Seiten.&#8221; So unterschieden sich die Sportteile von WR und WAZ &#8220;nur im Detail&#8221;. Die NRZ habe zwar eine eigene Geschichte, doch die beiden Seiten &#8220;Sport in Essen&#8221; seien &#8220;bis aufs Komma gleich&#8221;. Von netto sechseinhalb Lokalseiten seien in der Essener Ausgabe von WAZ und NRZ knapp vier Seiten identisch.</p>
<p>Zum Text <a title="Einheitsbrei mit &quot;individuellem Look&quot;: Die WAZ-Zeitungen   " href="http://www.epd.de/medien/medien_index_66228.html" target="_blank">Einheitsbrei mit &#8220;individuellem Look&#8221;:  Die WAZ-Zeitungen (27.6.09) </a></p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">Eben doch: Die WAZ-Blätter bieten Einheitsbrei mit &#8220;individuellem Look&#8221; &#8211; die Zeitungsvielfalt im Ruhrgebiet hat durch den Umbau der WAZ-Gruppe gelitten. Zu dem Ergebnis kommt Autor Thomas Gehringer im Branchendienst epd Medien.</p>
<p>Zwar betonte WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz bei der Präsentation des neuen „Content-Desks“, man arbeite zusammen, &#8220;wo es der Qualität dient&#8221;, sonst aber blieben die Zeitungen journalistische Wettbewerber. Und auch Geschäftsführer Christian Nienhaus hatte beim Medienforum in Köln versichert, dass den Lesern &#8220;kein Einheitsbrei&#8221; geboten würde.</p>
<p>Bei der Durchsicht einer konkreten Ausgabe (25.6.09) kommt Gehringer allerdings zu einem anderen Schluss: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), Westfälische Rundschau (WR) und Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ) haben zwar unterschiedliche Aufmacher auf Seite 1. Nach hinten nimmt das Bemühen um Individualität aber ab.</p>
<p>Die politischen Seiten und die Wirtschaft im ersten Zeitungsbuch hätten zwar einen &#8220;individuellen Look&#8221;, doch die wichtigsten Geschichten stammten von denselben Autoren aus dem Berliner Büro. Ein Interview mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel finde sich sogar in allen drei Zeitungen.</p>
<p>&#8220;Je weiter man blättert, desto häufiger trifft man nicht nur auf identische Autoren, sondern auf identische Seiten.&#8221; So unterschieden sich die Sportteile von WR und WAZ &#8220;nur im Detail&#8221;. Die NRZ habe zwar eine eigene Geschichte, doch die beiden Seiten &#8220;Sport in Essen&#8221; seien &#8220;bis aufs Komma gleich&#8221;. Von netto sechseinhalb Lokalseiten seien in der Essener Ausgabe von WAZ und NRZ knapp vier Seiten identisch.</p>
<p>Zum Text  <a href="http://www.epd.de/medien/medien_index_66228.html" target="_blank"><span class="textueberschrift">Einheitsbrei mit &#8220;individuellem Look&#8221;: Die WAZ-Zeitungen (27.6.09) </span></a></div>
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		<title>Post von dpa: Abkehr vom Solidaritätsprinzip</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2009/01/post-von-dpa-abkehr-vom-solidaritatsprinzip/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 11:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<category><![CDATA[dpa]]></category>
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		<description><![CDATA[Die aktuelle Situation aus Sicht der dpa stellt deren Chefredakteur Dr. Wilm Herlyn in einem Schreiben an die Chefredakteure der Bezieher des dpa-Basisdienstes dar. Darin heißt es u.a., dass die Verträge mit der WAZ-Mediengruppe nicht gekündigt, sondern turnusmäßig ausgelaufen sind. Seit dem 1. Januar beziehen &#8211; bis auf die Braunschweiger Zeitung &#8211; die WAZ-Titel inklusive [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Situation aus Sicht der dpa stellt deren Chefredakteur Dr. Wilm Herlyn in einem Schreiben an die Chefredakteure der Bezieher des dpa-Basisdienstes dar. Darin heißt es u.a., dass die Verträge mit der WAZ-Mediengruppe nicht gekündigt, sondern turnusmäßig ausgelaufen sind. Seit dem 1. Januar <span id="more-769"></span>beziehen &#8211; bis auf die Braunschweiger Zeitung &#8211; die WAZ-Titel inklusive DerWesten.de kein Material mehr von dpa. Den Verlust gibt Dr. Heryln mit etwa drei Millionen Euro an.<br />
Der dpa-Chefredakteur stellt weiter fest, dass die WAZ-Geschäftsführung und die WAZ-Chefredaktion Gespräche über eine mögliche Fortsetzung der Verträge &#8220;verweigerten&#8221;. &#8220;Die WAZ-Verlagsgruppe hat entschieden, die Dienste gerade der Agentur nicht mehr zu nutzen, die sie über verschiedene Blätter des Hauses mitbesitzt. In unseren Augen ist das eine Abkehr vom Solidaritätsprinzip der dpa-Gesellschafter, das seit seit 60 Jahren Garant für eine unabhängige Nachrichtenversorgung in Deutschland ist&#8221;, heißt es in dem Rundbrief.</p>
<p>Den Eindruck einer Schädigung dieses Gedankens verfestige ein TV-Auftritt von Chefredakteur Ulrich Reitz im Medienmagazin &#8220;Zapp&#8221; <a href="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/index290.html">http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/index290.html</a>.</p>
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		<title>Die ersten &#8220;Solikerzen&#8221; brennen</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 13:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
&#8230; in Essen am Denkmal für den NRZ-Gründer Prof. Dietrich Oppenberg (1917-2000). Für den Verleger und Herausgeber war soziale Verantwortung kein Fremdwort. Er gehörte zu den Wegbereitern und Mitgründern des Presseversorgungswerks. Diese auch für die Verlage nicht gerade billige Einrichtung sichert die Zukunft von Redakteurinnen und Redakteuren ab. Das Wohlergehen seiner Leute und aller Journalistinnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2008/11/solikerze_0050_web_neu2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-424" title="Oppenberg Standbild mit Solikerze" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2008/11/solikerze_0050_web_neu2-300x172.jpg" alt="" width="300" height="172" /></a></p>
<p style="text-align: left;">&#8230; in Essen am Denkmal für den NRZ-Gründer Prof. Dietrich Oppenberg (1917-2000). Für den Verleger und Herausgeber war soziale Verantwortung kein Fremdwort. Er gehörte zu den Wegbereitern und Mitgründern des Presseversorgungswerks. Diese auch für die Verlage nicht gerade billige <span id="more-418"></span>Einrichtung sichert die Zukunft von Redakteurinnen und Redakteuren ab. Das Wohlergehen seiner Leute und aller Journalistinnen und Journalisten war Oppenberg was wert.</p>
<p>Ja, Oppenberg hätte die &#8220;Solikerze&#8221; wohl angezündet. Denn seine Nachfolger, die Granden der WAZ-Mediengruppe, bringen auch sein Lebenswerk in Gefahr &#8211; und die Existenz von hunderten freien und festangestellten Mitarbeitrinnen und Mitarbeitern. Die &#8220;Solikerze&#8221; soll und wird nun überall auftauchen. Bei Aktionen und Veranstaltungen im gesamten Verbreitungsgebiet. Die Medienmoral schickt die &#8220;Solikerzen&#8221; in den nächsten Tagen an alle Redaktionen. Das Symbol soll Mut machen im Kampf gegen den drohenden Personalabbau und für den Erhalt der Pressevielfalt in Nordrhein-Westfalen. </p>
<p>Bitte zünden auch Sie die &#8220;Solikerze&#8221; an. Damit Hombach, Nienhaus, Reitz &amp; Co ein Licht aufgeht! Keine Angst vor dieser symbolischen und vielleicht auch etwas sentimentalen Aktion. Solidarität braucht Zeichen. Die &#8220;Solikerze&#8221; setzt Zeichen.</p>
<p>Sie können sie in der Redaktion anzünden. Sie können sie aber auch zum Termin beim Bürgermeister oder Landtagsabgeordneten mitnehmen und gemeinsam über die Folgen der WAZ-Gruppe-Pläne für die publizistische Vielfalt und die Redaktion sowie die Berichterstattung vor Ort reden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.</p>
<p>Bitte machen Sie, wenn möglich, ein Foto davon und mailen Sie es an <a href="mailto:zentrale@djv-nrw.de">zentrale@djv-nrw.de</a>. Bestellungen für weitere &#8220;Solikerzen&#8221; nimmt &#8220;Medienmoral&#8221; (siehe Kontakte im Impressum) entgegen.</p>
<p style="text-align: left;">Foto: Udo Geisler</p>
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		<title>Ernst-verhaltene Stimmung in der Betriebsversammlung</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 16:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Schwebezustand für die Redakteurinnen und Redakteure der vier WAZ-Zeitungen in NRW hält an: Für die rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zur gemeinsamen Betriebsversammlung in die &#8220;Lichtburg&#8221; nach Essen gekommen waren, blieben am Ende viele Fragen unbeantwortet. Allerdings hatte wohl auch niemand klare Antworten erwartet. Die Geschäftsführer Bodo Hombach und Christian Nienhaus hatten sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schwebezustand für die Redakteurinnen und Redakteure der vier WAZ-Zeitungen in NRW hält an: Für die rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zur gemeinsamen Betriebsversammlung in die &#8220;Lichtburg&#8221; nach Essen gekommen waren, blieben am Ende viele Fragen unbeantwortet. Allerdings hatte wohl auch niemand klare <span id="more-245"></span>Antworten erwartet. Die Geschäftsführer Bodo Hombach und Christian Nienhaus hatten sich nämlich schon vorher &#8220;abgekündigt&#8221;. Kajo Döhring, Geschäftsführer des DJV-NRW: &#8220;Sie haben gekniffen.&#8221;<br />
Beobachter bezeichneten die allgemeine Stimmung als ernst-verhalten. Allerdings: Chefredakteur Ulrich Reitz rei(t)zte zu Buh-Rufen, als er von Entlassungen sprach und als er behauptete, es sei &#8220;ungerecht&#8221;, wenn im Ausland verdientes Geld die Verluste der NRW-Zeitungstitel ausgleichen müsste. Da hatten Teilnehmer noch die Aussagen der ehemaligen Geschäftsführer Erich Schuhmann und Günter Grotkamp im Gedächtnis: Die Investitionen in Südosteuropa waren von beiden seinerzeit ausdrücklich damit begründet worden, die Arbeitsplätze in den heimischen Zeitungsredaktionen zu sichern.<br />
Sicher ist eins: Das war nicht die letzte Betriebsversammlung zum Thema Sparpaket. Der ganze Bereich Lokalredaktionen steht noch aus. Über deren künftige Strukturen will die Geschäftsführung die Betriebsräte am 2. Dezember informieren.</p>
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		<title>WAZ-Titel künftig ohne dpa?</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 10:18:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die WAZ-Mediengruppe denkt darüber nach, den Vertrag für den dpa-Basisdienst nicht zu verlängern. Das berichtet die Welt. Das Sparpotenzial soll der Welt zufolge bei 4 Mio. Euro liegen &#8211; eine attraktive Summer im Rahmen des geplanten 30 Mio.-Sparpaketes, für das der Konzern zur Zeit trommelt.Überraschen würde ein solcher Schritt aber auch aus einem zweiten Grund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die WAZ-Mediengruppe denkt darüber nach, den Vertrag für den dpa-Basisdienst nicht zu verlängern. Das berichtet die Welt. Das Sparpotenzial soll der Welt zufolge bei 4 Mio. Euro liegen &#8211; eine attraktive Summer im Rahmen des geplanten 30 Mio.-Sparpaketes, für das der Konzern zur Zeit trommelt.<span id="more-63"></span>Überraschen würde ein solcher Schritt aber auch aus einem zweiten Grund nicht: Den dpa-Verzicht hat WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz in der Vergangenheit schon mal durchgezogen &#8211; in seiner Zeit als Chefredakteur der Rheinischen Post. Damals lautete das Argument, er wolle die RP zur Autorenzeitung machen. Geld hat er damals aber auch gespart.</p>
<p>Wie die aktuellen WAZ-Seiten DerWesten.de ohne dpa-Meldungen aussehen würden, hat der Macher des Pottblogs untersucht. Sein Ergebnis: Die Seiten wären ganz schon lückenhaft.</p>
<p><a href="http://www.pottblog.de/2008/10/29/verzichtet-die-westdeutsche-allgemeine-zeitung-waz-auf-dpa/" target="_blank">Zum Beitrag im Pottblog (29. Oktober 2008)</a><br />
<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article2644920/WAZ-Gruppe-plant-Verzicht-auf-Nachrichten-von-dpa.html" target="_blank">Zum Beitrag der Welt (29. Oktober 2008) </a></p>
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