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	<title>Medienmoral NRW &#187; Schickler</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>Wer schürt hier Angst?</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 10:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>
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		<description><![CDATA[In einem offenen Brief hat der stellvertretende Chefredakteur der Westfälischen Rundschau, Frank Fligge, dem DJV vorgeworfen, die Angst unter den Beschäftigten der WAZ-Mediengruppe zu schüren. Fligge, der in diesem Brief den Wechsel seiner Mitgliedschaft von DJV zu dju in ver.di mitteilte, nimmt den Bericht &#8220;Redaktionsschluss im Sauerland&#8221; in der April-Ausgabe des journalist (Herausgeber DJV-Bundesverband) zum endgültigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem offenen Brief hat der stellvertretende Chefredakteur der Westfälischen Rundschau, Frank Fligge, dem DJV vorgeworfen, die Angst unter den Beschäftigten der WAZ-Mediengruppe zu schüren. Fligge, der in diesem Brief den Wechsel seiner Mitgliedschaft von DJV zu dju in ver.di mitteilte, nimmt den Bericht &#8220;Redaktionsschluss im Sauerland&#8221; in der April-Ausgabe <span id="more-1263"></span>des journalist (Herausgeber DJV-Bundesverband) zum endgültigen Anlass für Schritt. Er schreibt u.a.:</p>
<p>&#8221; [...]Richtig ist, dass viele Beschäftigte der WAZ-Mediengruppe Angst haben &#8211; weil der DJV Angst mit solchen, ganz und gar unjournalistischen und tendenziell polemischen Berichten seit vielen Monaten immer wieder schürt. Was glauben Sie wohl, was ein solcher Artikel in der WR-Belegschaft anrichtet, die nach der schwierigsten Phase in der Geschichte dieser Zeitung allmählich wieder Vertrauen fasst und Sicherheit zurückgewinnt?! Vielleicht sollten Sie als Gewerkschafter sich auch darüber einmal Gedanken machen. Als stellvertretender Chefredakteur, der in den zurückliegenden 17 Monaten hart daran mitgearbeitet hat, dieser traditionsreichen Zeitung eine Zukunft zu eröffnen, habe ich nicht länger Lust, mir die zarten Erfolge von Gewerkschaftsdogmatikern kaputt machen zu lassen.[...]</p>
<p>&#8220;Diese Wertung ist menschlich verständlich, geht aber an der Sache vorbei&#8221;, so der Vorsitzende des DJV-Landesverbandes NRW, Helmut Dahlmann. Er erinnert an die Aussage des Vertreters der Beratungsfirma Schickler am 5. Dezember 2008 in der &#8220;Lichtburg&#8221; in Essen, dass eine aus &#8220;rein betriebswirtschaftlicher Sicht nahe liegende Option&#8221; gewesen sei, die Redaktion der Westfälischen Rundschau aufzugeben. Genau diese Aussage hätten noch viele Kolleginnen und Kollegen in den Ohren. Bis heute habe es keine &#8220;Entwarnung&#8221; gegeben. &#8220;Im Gegenteil&#8221;, sagte DJV-Hauptgeschäftsführer Kajo Döhring: &#8220;Die Firma Schickler werkelt weiter im Hause. Und noch vor wenigen Wochen machte eine Mail der Personalabteilung die Runde, bei NRZ und Rundschau gebe es noch insgesamt 21 Stellen zu viel. Wer also schürt hier Angst?&#8221;</p>
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		<title>Schicklers Trick</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 14:51:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dju]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
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		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
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		<description><![CDATA[Ohne zu fragen, ohne zu zahlen hat die Schickler-Gruppe einen Bericht aus dem DJV-Mitgliedermagazin JOURNAL für die Eigendarstellung im Internet benutzt. Dieser Verstoß gegen das Urheberrecht bestätigt Zweifel des DJV und der dju in ver.di an der Qualifikation der Hamburger Beraterfirma. Die selbsterklärten Medienexperten um Firmenchef Rolf-Dieter Lafrenz beraten derzeit die WAZ-Mediengruppe im Ruhrgebiet bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne zu fragen, ohne zu zahlen hat die Schickler-Gruppe einen Bericht aus dem DJV-Mitgliedermagazin JOURNAL für die Eigendarstellung im Internet benutzt. Dieser Verstoß gegen das Urheberrecht bestätigt Zweifel des DJV und der dju in ver.di an der Qualifikation der Hamburger Beraterfirma. Die selbsterklärten Medienexperten <span id="more-953"></span>um Firmenchef Rolf-Dieter Lafrenz beraten derzeit die WAZ-Mediengruppe im Ruhrgebiet bei ihrem Personal-Kahlschlag, dem 330 Arbeitsplätze zum Opfer fallen sollen. Nur: Wer berät die Schickler-Gruppe bei ihrer Selbstdarstellung, bei der sie sich über Urheberrechte und den guten journalistischen Ton hinwegsetzt?</p>
<p>Kurzerhand hatten die Hamburger Berater den Artikel „Buh-Mann mit Einfluss“ über ihre Arbeit unter ihrem Logo online gestellt, obwohl Autor Werner Hinse exklusiv für die Dezember -Ausgabe des JOURNAL recherchiert und geschrieben hatte. Eine Erlaubnis des DJV gab es ebenso wenig, wie eine Honorarzahlung von Schickler.</p>
<p>Für die Gewerkschaften stellt sich erneut die Frage: Wie schaffen es die Hamburger mit ihrer „umsetzungsorientierten Beratung“, einen Medienkonzern wie die WAZ bei der Neuausrichtung zu unterstützen, wenn sie selbst die Grundlagen der Arbeit in dieser Branche offenbar nicht beherrschen?. Die Unternehmensberatung hat den Bericht inzwischen von ihrer Internetseite genommen, nachdem der DJV-NRW die Schickler-Gruppe darauf aufmerksam gemacht hatte, dass sie sich mit fremden Federn schmückt. </p>
<p>Honorar und Unterlassungserklärung stehen noch aus. Die JOURNAL-Redaktion und der DJV warten darauf.</p>
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		<title>Betriebsräte sehen Demokratie und Lokaljournalismus in Gefahr</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 17:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Hier ist ein Stück Demokratie in Gefahr&#8221; war die Kernbotschaft einer gut besuchten Pressekonferenz der Betriebsräte von WAZ, NRZ, WR und WP heute im ver.di-Haus in Dortmund. Deutlich bezogen die Betriebsräte Stellung gegen den von der Unternehmensberatung Schickler und der Geschäftsführung der WAZ-Gruppe beabsichtigten Personalabbau. Diese Pläne bedeuteten einen nie wieder rückholbaren Verlust von Meinungsvielfalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/djv-nrw72dpi.jpg"><img src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/djv-nrw72dpi-300x244.jpg" alt="" title="djv-nrw72dpi" width="300" height="244" class="alignnone size-medium wp-image-852" /></a></p>
<p>&#8220;Hier ist ein Stück Demokratie in Gefahr&#8221; war die Kernbotschaft einer gut besuchten Pressekonferenz der Betriebsräte von WAZ, NRZ, WR und WP heute im ver.di-Haus in Dortmund. Deutlich bezogen die Betriebsräte Stellung gegen den von der Unternehmensberatung Schickler und der Geschäftsführung der WAZ-Gruppe beabsichtigten Personalabbau. Diese Pläne bedeuteten einen nie wieder rückholbaren Verlust von Meinungsvielfalt durch Redaktionsschließungen.<br />
<span id="more-848"></span>Vorgetäuschte Lokalredaktionen (&#8220;Mogelpackungen&#8221; nennen es die Gewerkschaften) und Personalabbau in großem Stil müsse auch die Leserinnen und Leser sowie die Politiker alarmieren. Der beim &#8220;Streichkonzert ohne inhaltliches Konzept&#8221; geplante Kahlschlag mit der Folge einer Monostruktur führe darüber hinaus in den meisten Lokalredaktionen zu einer viel zu knappen Besetzung. Dies habe zur Folge, dass die Arbeitsbelastung unzumutbar steige und zwangsläufig die Qualität sinke. Die Redakteurinnen und Redakteure könnten ihre gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr erfüllen. Dem Lokaljournalismus drohe ein &#8220;Tod auf Raten&#8221;. Dabei liege die Zukunft der Zeitungen gerade im Lokalen. Ein grundsätzlicher Fehler sei, dass die Schickler-Pläne ein reines Zahlenwerk darstelle, Inhalte aber überhaupt nicht berücksichtige. &#8220;Wir fordern schon seit Jahren, das Leserverhalten zu untersuchen und danach ein inhaltliches Konzept zu entwickeln&#8221;, so die Betriebsräte.</p>
<p>Man sei unter der Vorbedingung in die Verhandlungen über einen Sozialplan gegangen, dass betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden, erklärten die Betriebsräte. Dies sei bisher immer noch nicht der Fall. Die Betriebsräte wiesen außerdem darauf hin, dass der Anteil der Redaktionen an den Kosten der Zeitungen bei 23% liegt. Die Redaktionen sollen aber 100% der Verluste auffangen, während die größten Kostentreiber die Bereiche Anzeigen, Vertrieb und Marketing sowie Administration waren. Die Betriebsräte forderten ein Gesamt-Sparkonzept mit Augenmaß.</p>
<p>Die Betriebsräte beklagten den Mangel an publizistischen Grundeinstellungen, auch in ihrem Haus seien &#8220;die Verleger gegangen und die Kaufleute gekommen&#8221;. In der Pressekonferenz erklärten sie, dass sie zwar noch auf Verhandlungen setzen, die Gewerkschaften aber aufgerufen seien, sich nach einem Scheitern der Gespräche auf die Forderung nach einem Sozialtarifvertrag zur Beschäftigungssicherung vorzubereiten.</p>
<p>Folgende Termine für Betriebsversammlungen sind vereinbart:</p>
<p>26. Februar: Westfalenpost</p>
<p>4. März: WAZ</p>
<p>6. März:  NRZ</p>
<p>In der 11. Kalenderwoche soll es noch einmal eine gemeinsame Betriebsversammlung aller vier Titel geben.</p>
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		<title>Zwischenbilanz der Betriebsräte</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 17:16:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Ruhr Zeitung (NRZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)]]></category>
		<category><![CDATA[NRZ]]></category>
		<category><![CDATA[Schickler]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch im alten Jahr haben die Betriebsräte von WAZ und NRZ eine Zwischenbilanz gezogen und in einem fünfseitigen Info die Kolleginnen und Kollegen von NRZ und WAZ informiert und einen Überblick über den Stand der Dinge gegeben. Hier einige Kernsätze aus dem Papier: „Die Schickler-Kalkulation (1:1 = one person : one page) ist blanke Theorie. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch im alten Jahr haben die Betriebsräte von WAZ und NRZ eine Zwischenbilanz gezogen und in einem fünfseitigen Info die Kolleginnen und Kollegen von NRZ und WAZ informiert und einen Überblick über den Stand der Dinge gegeben.</p>
<p>Hier einige Kernsätze aus dem Papier:<span id="more-744"></span></p>
<p>„Die Schickler-Kalkulation (1:1 = one person : one page) ist blanke<br />
Theorie. Sie hat mit dem Alltag der Redaktionen, mit den Anforderungen<br />
an Aktualität und Seriosität, nichts zu tun.“</p>
<p>„Die Sozialplanberatungen waren in der letzten Zeit intensiv und<br />
ausdauernd, sie sind auch noch lange nicht abgeschlossen. Schon jetzt<br />
zeigt sich aber, dass Verlags- und Personalleitung an diesem Punkt sehr<br />
offen und kooperativ sind. Die Betriebsräte gehen deshalb davon aus,<br />
dass der geplante Personalabbau ohne den zunächst angekündigten harten<br />
Schnitt, also ohne betriebsbedingte Kündigungen, möglich sein kann&#8230;.<br />
Es zeichnet sich ab, dass der Konzern an diesem Punkt (Abfindung bei<br />
freiwlligem Ausscheiden) nicht auf die Spar-Bremse tritt.“</p>
<p>„Mitte Januar &#8211; so ist die bisherige Planung &#8211; könnte das Paket komplett<br />
sein. Wenn es soweit ist, wird die Personalleitung all’ denen, für die<br />
Altersteilzeit oder der vorzeitige Ausstieg aus dem Job in Frage kommen,<br />
die konkreten Varianten mitteilen. Alle Beschäftigten werden über die<br />
Abfindungs- und Teilzeitangebote informiert. Dann wird eine Frist<br />
(mindestens vier Wochen) gesetzt, innerhalb derer jede/r sich für oder<br />
gegen ein Angebot entscheiden kann.“</p>
<p>„Klar ist: All’ diese Entscheidungen zum Ausstieg, zur Alter- oder<br />
Teilzeit sind freiwillig.“</p>
<p>Regio-Desks: Noch ist nicht entschieden, wo sie entstehen und wie sie<br />
arbeiten sollen. Einen Termin zur Einführung der Regio-Desks im Ruhrgebiet gibt es bisher<br />
nicht.“</p>
<p>„Qualität zu sichern, vorhandene Kompetenzen für die Redaktionen zu<br />
sichern  und auszubauen, ist das Ziel der Betriebsräte.<br />
Wir sind überzeugt davon: Kein Kollege, keine Kollegin mit dem<br />
Schwerpunkt Bild muss um seinen/ihren Arbeitsplatz fürchten.“</p>
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