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	<title>Medienmoral NRW &#187; Spar-Paket</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>Glückwunsch, Herr Hombach!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 16:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Es gibt schlimmeres als ein Management, das täglich klüger wird.&#8221; Das sagt WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach in einem Interview mit der Wochenzeitung &#8220;Horizont&#8221; (Interview als pdf hier online). Wenn&#8217;s denn stimmt mit dem Täglich-klüger-Werden, möchte man fast sagen: Herzlichen Glückwunsch, Herr Hombach! Hombach bezieht sich mit dem Satz auf die Entscheidung, dass auch in NRW künftig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es gibt schlimmeres als ein Management, das täglich klüger wird.&#8221; Das sagt WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach in einem Interview mit der Wochenzeitung &#8220;Horizont&#8221; (Interview als <a href="http://www.derwesten.de/derwesten/archive/00000/Horizont-Interview_Bod_506a.pdf">pdf hier online</a>). Wenn&#8217;s denn stimmt mit dem Täglich-klüger-Werden, möchte man fast sagen: Herzlichen Glückwunsch, Herr Hombach!</p>
<p>Hombach bezieht sich mit dem Satz auf die Entscheidung, <span id="more-1479"></span>dass auch in NRW künftig Holding und operative Verlagsaufgaben getrennt werden und dass Manfred Braun, der seit kurzem zusätzlich zu seiner Position als WAZ-Zeitschriftenchef auch die Geschäfte der NRW-Zeitungen führt, weitgehend freie Hand haben soll. Brauns Verdienst, so Hombach, &#8220;besteht darin, gleich zu Beginn seiner Tätigkeit in NRW eine Marktforschung aufgesetzt zu haben, die wir in dieser Professionalität und Erschließungstiefe bei Regionalzeitungen noch nicht hatten&#8221;.</p>
<p>Das Fazit lautet jetzt: Stärkung des Regionalen. &#8220;Regionalzeitungen haben unter allen Medien die höchste Glaubwürdigkeit und überaus treue Leser. Das ist unser Pfund, und wir sollten damit wuchern. Aber Reformstau ist dort besonders gefährlich, wo er noch nicht schmerzt&#8221;, referiert Hombach. &#8220;Wir brauchen eine Stärkung der regionalen und lokalen Kompetenz. Der Leser will wissen, was in seiner Nähe los ist. Ihn interessieren aber auch überregionale und weltpolitische Themen. Er fordert einen hohen Gebrauchswert seiner Zeitung. Er fordert einen hohen Gebrauchswert seiner Zeitung. Er will Einordnung, Lebenshilfe, Partizipation. Und schließlich erwartet er eine übersichtliche Struktur und ein lesefreundliches Layout.&#8221;</p>
<p>Überrascht hätten ihn die Ergebnisse der Marktforschung nicht, sagt Hombach. &#8220;Aber es  freut mich, dass mein Bauchgefühl nun auch empirisch untermauert ist.&#8221;</p>
<p>Die wirtschaftliche Situation bei den NRW-Blättern  habe sich &#8220;erfreulich verbessert&#8221;. Allerdings könne sich die Westfälische Rundschau &#8220;noch nicht zurücklehnen. Leider war und ist sie nirgendwo lokaler Marktführer.&#8221;</p>
<p>Nach der altbewährten WAZ-Methode &#8220;Mangagement by Interview&#8221; kündigt Hombach weitere Sparmaßnahmen in NRW an, diesmal nicht in den Redaktionen: &#8220;Nun sollen auch der Verlagsbereich und die Produktion ihren Beitrag leisten.&#8221; Die Sparpotenziale beziffert Hombach &#8220;im hoch zweistelligen<br />
Millionenbereich&#8221;.</p>
<p>Darüber hinaus will die WAZ-Gruppe bei der Vermarktung den Schulterschluss mit anderen Verlagen suchen will, etwa Hubert Burda Media und Axel Springer, und sich neuen, verlagsnahen Geschäftsfeldern widmen.</p>
<p>Einen &#8220;sensationellen Wachstumsmarkt&#8221; sieht Hombach schließlich im Bereich Corporate Publishing. Statt in den &#8220;Vor- und Hinterzimmern der Politik für ihre industriepolitischen Ziele und Projekte&#8221; zu werben,  werde die Wirtschaft begreifen, dass sie die Akzeptanz für ihre Projekte selber herstellen muss, weil &#8220;eine große Zahl unserer Volksvertreter nur noch auf der Protestwelle der Bürger surft.&#8221; Dazu hatte Hombach bereits am 18. Mai bei einer <a href="http://www.waz-mediengruppe.de/fileadmin/template/Inhalte/Downloads/PDF/Reden/Trurnit_Corporate_Publishing_18.05.2011.pdf">Rede in München</a> Thesen formuliert (&#8220;In diesem Sinne ist Corporate Publishing eine Art soziales Engagement.&#8221;).</p>
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		<title>BILD dampft Regionales ein – auch in NRW</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 10:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BILD]]></category>
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		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
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		<description><![CDATA[Das dürfte höchstens die regionalen Verleger in NRW freuen: Springers BILD dampft die Regionalteile ein, auch in Nordrhein-Westfalen &#8211; und das nur einen Tag nach der Springer-Erfolgsmeldung über das dritte Quartal 2009. Die Veränderungen bedeuten weniger Regionalberichterstattung bei BILD und weniger Meinungsvielfalt auf regionaler Ebene. Dass die BILD-Redaktionen Chemnitz, Magdeburg, Mainz, Mannheim, Rostock und Berlin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das dürfte höchstens die regionalen Verleger in NRW freuen: Springers BILD dampft die Regionalteile ein, auch in Nordrhein-Westfalen &#8211; und das nur einen Tag nach der Springer-Erfolgsmeldung über das dritte Quartal 2009.  Die Veränderungen bedeuten weniger Regionalberichterstattung bei BILD und weniger Meinungsvielfalt auf regionaler Ebene.<span id="more-1098"></span></p>
<p>Dass die BILD-Redaktionen Chemnitz, Magdeburg, Mainz, Mannheim, Rostock und Berlin betroffen sind, hatten gestern verschiedene Branchendienste berichtet. Die verkleinerten Redaktionen dort sollen künftig nur noch mit Themen von bundesweiter Relevanz ins Blatt kommen. Nur bei regional wirklich wichtigen Ereignissen sind wohl noch Lokalseiten möglich. Bei Springer wird erklärt, dass es sich bei den Veränderungen um „Umstrukturierungen und keine Notmaßnahme“ handelt. Chefredakteur Kai Diekmann wolle andere Prioritäten setzen.</p>
<p>Wie zu erfahren war, sind aber auch die BILD-Redaktionen im Ruhrgebiet, in Düsseldorf und Köln betroffen. Insgesamt sollen mindestens vier Planstellen gestrichen werden, davon drei in Dortmund. Dort werden die Regionalteile für Ostwestfalen und Südwestfalen sowie für das Münsterland gemacht, denen anscheinend ebenfalls der Verlust täglicher eigener Seiten droht.</p>
<p>Der DJV hat in einer <a title="PM KeineEntlassungen bei BILD" href="http://www.djv.de/SingleNews.20+M5ffec354747.0.html">Pressemitteilung vom 12. November</a> gegen Entlassungen bei Springer protestiert</p>
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		<title>Kaviar und sauere Heringe</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 10:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Gaumenfreuden bis zum Morgengrauen&#8221; verspricht der Essener Presse-Club für den 42. Essener Presseball am Freitag, 7. November, in der Grugahalle. Für etwa 1.000 Gäste soll der rote Teppich ausgerollt werden.&#8220;Medienbegleiter&#8221; dieses Abends sind NDR, NRW-TV und &#8211; selbstredend- die WAZ-Mediengruppe, die zudem im Banner der Internetseite www.landesmedienball-nrw.de als Förderer auftaucht. Smalltalk ist mal wieder angesagt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Gaumenfreuden bis zum Morgengrauen&#8221; verspricht der Essener Presse-Club für den 42. Essener Presseball am Freitag, 7. November, in der Grugahalle. Für etwa 1.000 Gäste soll der rote Teppich ausgerollt werden.<span id="more-89"></span>&#8220;Medienbegleiter&#8221; dieses Abends sind NDR, NRW-TV und &#8211; selbstredend- die WAZ-Mediengruppe, die zudem im Banner der Internetseite <a href="http://www.landesmedienball-nrw.de/herzlich_willkommen/frameset.php" target="_blank">www.landesmedienball-nrw.de</a> als Förderer auftaucht.</p>
<p>Smalltalk ist mal wieder angesagt. Das gehört eben dazu. Ob es auch für ernstere Themen reicht? Zum Beispiel für das 30 Millionen Spar-Paket und eine komplette Umwälzung der Presselandschaft im Revier? Aber womöglich kommen wegen WAZ-&#8221;Finanz-Krise&#8221; ja gar nicht erst so viele nach dem Motto: Da bleibt das Kaviar-Brötchen im Halse stecken, wenn andere sauere Heringe schlucken sollen. Übrigens: Mit Medienschaffenden hat der Essener Landespresseball ohnehin nicht viel zu tun. Aus diesem Grund hatte sich der Bezirksverein Essen im DJV-NRW schon vor etlichen Jahren aus dieser Veranstaltung verabschiedet.</p>
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