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	<title>Medienmoral NRW &#187; Tageszeitung</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>Köln: Verwirrung um Konstantin Neven DuMont</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 17:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Express]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadt-Anzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[Medien in NRW]]></category>
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		<description><![CDATA[Bis gestern schien es, als könnte der Verlag M. DuMont Schauberg (MDS) nach der &#8220;Blog-Affäre&#8221; um Konstantin Neven DuMont Ruhe in die Angelegenheit bringen &#8211; mit einer &#8220;kreativen Auszeit&#8221; für den Jungverleger. Jetzt sieht es immer mehr nach einem &#8220;offenen Machtkampf&#8221; bei dem großen Kölner Zeitungshaus aus, wie kress am 12. November berichtet. &#8221;Die können mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis gestern schien es, als könnte der Verlag M. DuMont Schauberg (MDS) nach der &#8220;Blog-Affäre&#8221; um Konstantin Neven DuMont Ruhe in die Angelegenheit bringen &#8211; mit einer &#8220;kreativen Auszeit&#8221; für den Jungverleger. Jetzt sieht es immer mehr nach einem &#8220;offenen Machtkampf&#8221; bei dem großen Kölner Zeitungshaus aus, wie <a href="http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/107271-konstantin-neven-dumonts-kampfansage-via-bild-die-koennen-mich-nicht-so-einfach-abschiessen.html" target="_blank">kress</a> am 12. November berichtet. &#8221;Die können mich nicht so einfach  abschießen&#8221;, verkündet Neven DuMont junior danach ausgerechnet in  der BILD-Köln (also der direkten Konkurrenz zum MDS-Blatt Express). Er  wolle sich öffentlich <span id="more-1386"></span>zur Wehr setzen. Damit widerspricht er der  Sprachregelung, die sich am Vortag in der undurchsichtigen Geschichte  herauskristallisiert hatte.</p>
<p>Am 10. und 11. November gab es unterschiedliche Lesarten zu der  &#8220;Auszeit&#8221;: War der Juniorverleger beurlaubt und von  seinen Aufgaben im  Vorstand (Strategie und Kommunikation) und als Herausgeber der  Frankfurter Rundschau entbunden worden? Oder hatte er selbst um den  Urlaub gebeten und mit seinem Vater Alfred Neven DuMont und dem  Aufsichtsrat vereinbart, dass er die Ämter ruhen lassen, aber Mitglied  des Vorstands und Herausgeber bleiben werde? Diese Sichtweise legte er  selbst in verschiedenen Medien dar, und so formulierte es auch die  Kommunikationsabteilung der Mediengruppe am 11. November in einer eher  dürren Mitteilung als Antwort auf die &#8220;verschiedenen zum Teil auch  verzerrten Berichte&#8221;: &#8220;Auf Wunsch von Herrn Konstantin Neven DuMont ist  er vom Hause M. DuMont Schauberg beurlaubt. Damit ruhen mit sofortiger  Wirkung alle seine Funktionen und Ämter für die Mediengruppe. Das  Verlagshaus M. DuMont Schauberg hat die Angelegenheit von Konstantin  Neven DuMont seit mehreren Wochen ausschließlich hausintern betrachtet  und keine Information nach außen gegeben.&#8221;</p>
<p>Mit seiner Äußerung in der BILD-Köln ist diese Sprachregelung vom  Urlaub und den ruhenden Ämtern wohl wieder hinfällig. Erneut stellt sich  die Frage, ob es ein freiwilliger Urlaub oder eine erzwungene  Beurlaubung ist &#8211; und wer eigentlich im MDS-Vorstand das Sagen hat.</p>
<p>Bei den Redakteurinnen und Redakteuren am Verlagsstandort Köln  (Kölner Stadt-Anzeiger und Express) sollen die Nerven blank liegen. Kein  Wunder: Seit KDN, wie der Juniorverleger im Netz salopp genannt wird,  in Verdacht geraten war, unter Pseudonymen hunderte anonymer Kommentare  im Blog von Medienjournalist Stefan Niggemeier abgegeben zu haben, fällt  es nicht nur ihnen immer schwerer zu entscheiden, wem sie in dieser  Sache glauben können.</p>
<p>Zur <a href="http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/107271-konstantin-neven-dumonts-kampfansage-via-bild-die-koennen-mich-nicht-so-einfach-abschiessen.html" target="_blank">Meldung bei kress (12.11.2010)</a><br />
Zur <a href="http://www.dumont.de/dumont/de/101962/presse" target="_blank">MDS-Pressemitteilung (11.11.2010)</a><br />
Zur <a href="http://www.focus.de/kultur/medien/kommentar-affaere-dumont-auf-eigenen-wunsch-beurlaubt_aid_570705.html" target="_blank">Meldung bei Focus (11.11.2010)</a><br />
Zur <a href="http://www.evangelisch.de/themen/medien/konstantin-neven-dumont-beurlaubt-sich-selbst25949" target="_blank">Meldung bei evanglische.de/epd (10.11.2010)</a><br />
Zur <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,728353,00.html" target="_blank">Meldung bei Spiegel Online (10.11.2010)</a><br />
Zur <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/verwirrung-um-neven-dumonts-abgang_100031433.html?tx_ttnews[backPid]=23&amp;cHash=6cbac73629" target="_blank">Meldung bei Meedia (10.11.2010)</a><br />
Zur <a href="http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/107199-m-dumont-schauberg-konstantin-neven-dumont-seiner-aufgaben-entbunden.html" target="_blank">Meldung bei Kress (10.11.2010)</a><br />
Zur <a href="http://www.turi2.de/2010/11/10/heute2-konstantin-neven-dumont-gehen-9950271/" target="_blank">Meldung bei turi2 (10.11.2010)</a><br />
<a href="http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/107271-konstantin-neven-dumonts-kampfansage-via-bild-die-koennen-mich-nicht-so-einfach-abschiessen.html" target="_blank"></a></p>
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		<title>Der Wolf kommt – ein saTIERisches Straßentheater</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/09/der-wolf-kommt-%e2%80%93-satierisches-strassentheater/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 16:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalredaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Personalabbau]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich mal so richtig Personal loszuwerden. Das scheint derzeit der Traum (fast) jeden Medienhauses zu sein. Die kostengünstige „Entsorgung“ von teuren oder unbequemen Beschäftigten lässt sich sogar in speziellen Seminaren lernen. Nun braucht nicht jeder Unternehmer einen Lehrgang. Manche haben eben Naturtalent&#8230; Aber das ist nur in der Realität so. In dem märchenhaften Straßentheater des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1315" title="DerWolfkommt2" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2010/09/DerWolfkommt2-300x236.jpg" alt="DerWolfkommt2" width="300" height="236" /></p>
<p>Endlich mal so richtig Personal loszuwerden. Das scheint derzeit der Traum (fast) jeden Medienhauses zu sein. Die kostengünstige „Entsorgung“ von teuren oder unbequemen Beschäftigten lässt sich sogar in speziellen Seminaren lernen. Nun braucht nicht jeder Unternehmer einen Lehrgang. Manche haben eben Naturtalent&#8230;<br />
<span id="more-1297"></span><br />
Aber das ist nur in der Realität so. In dem märchenhaften Straßentheater des DJV-NRW besuchen der böse Wolf, Chef irgendeines Medienunternehmens, und der Maulwurf (mit einem höchst speziellen Auftrag) ein Seminar bei der Schlange, um das mit dem Loswerden endlich zu lernen.</p>
<p>Tja, was daraus wohl wird…</p>
<p>Wer neugierig geworden ist, sollte sich das saTIERische Stück anschauen, eine fantastisch übertriebene Fiktion garstigen Unternehmertums. Es kostet nichts.</p>
<p>Übrigens: Ähnlichkeiten mit lebenden Personen wären reine Einbildung.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/home.php#!/pages/Der-Wolf-kommt/106313322762366?ref=ts"><img class="alignnone size-full wp-image-1311" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2010/09/wolfkommt_header.jpg" alt="" width="395" height="168" /></a></p>
<p><strong>Termine und Spielorte 2010:</strong></p>
<p><strong>* Dortmund:</strong> Samstag, 11.9., 13:00 Uhr, Westenhellweg Höhe Petrikirche<br />
<strong>* Haltern: </strong> Mittwoch, 15.9., 17:00 Uhr, Alter Markt<br />
<strong>* Greven:</strong> Donnerstag, 16.9., 17:00 Uhr, Marktplatz an der Martinuskirche<br />
<strong>* Rheine:</strong> Freitag, 17.9., 17:00 Uhr, Historischer Marktplatz</p>
<h3><a href="http://www.facebook.com/home.php#!/pages/Der-Wolf-kommt/106313322762366?ref=ts">Unterstützen Sie uns und werden Sie Fan der Aktion bei Facebook</a></h3>
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		<title>Lensing-Chefs: Auf niemanden Druck ausgeübt</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 14:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Münstersche Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhr Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Personalabbau]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach Aussagen von Geschäftsführer Christoph Sandmann und Chefredakteur Dr. Wolfram Kiwit herrscht im Medienhaus Lensing (Ruhr Nachrichten, Münstersche Zeitung) ein fairer Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In einem Gespräch mit dem DJV-Landesvorsitzenden Helmut Dahlmann und Geschäftsführerin Dr. Anja Zimmer sagten beide, dass der Verlag angesichts eines verschärften Wettbewerbs auf dem Vertriebsmarkt und weiterhin mangelnder Anzeigenerlöse  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Aussagen von Geschäftsführer Christoph Sandmann und Chefredakteur Dr. Wolfram Kiwit herrscht im Medienhaus Lensing (Ruhr Nachrichten, Münstersche Zeitung) ein fairer Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In einem Gespräch mit dem DJV-Landesvorsitzenden Helmut Dahlmann und Geschäftsführerin Dr. Anja Zimmer sagten beide, dass der Verlag angesichts eines verschärften Wettbewerbs<span id="more-1294"></span> auf dem Vertriebsmarkt und weiterhin mangelnder Anzeigenerlöse  circa zehn Prozent der Personalkosten einsparen müsse. Deshalb habe man versucht, einvernehmliche Gespräche über die Aufhebung des Arbeitsvertrages vor allem mit solchen Beschäftigten zu führen, die “rentennah” seien. Das sei in etwa 15 bis 20 Fällen passiert. Diese Gespräche seien weitgehend abgeschlossen. In keinem Fall sei Druck auf die Beschäftigten ausgeübt worden. Das gelte auch für solche Fälle, in denen Mitarbeiter auf das Angebot nicht eingegangen seien. Sandmann und Kiwit unterstrichen, man habe gezielt individuelle Lösungen gesucht. Betriebsbedingte Kündigungen solle es nicht geben.<br />
 <br />
Beide verwahrten sich vor öffentlicher Kritik an ihrem Vorgehen und betonten, es herrsche ein kreatives, gutes Arbeitsklima.<br />
 <br />
Etliche Beschwerden und Anfragen nach Rechtsberatung zeigen dem DJV-NRW allerdings ein anderes atmosphärisches Bild vom Medienhaus Lensing.<br />
 <br />
Alles ein Sommermärchen?</p>
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		<title>Schock: Mendener Zeitung macht dicht</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 14:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mendener Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ-Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalenpost]]></category>

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		<description><![CDATA[Völlig überraschend erreichte heute Vormittag die Belegschaft der Mendener Zeitung die Nachricht vom Aus ihrer Zeitung zum 31. März. Betroffen sind insgesamt etwa 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch die zwei Wochenblätter sollen eingestellt werden. Begründet wird die Schließung mit erheblichen finanziellen Verlusten in den vergangenen Jahren im Anzeigengeschäft. Die Belegschaft reagierte geschockt: Ihre Zeitung &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Völlig überraschend erreichte heute Vormittag die Belegschaft der Mendener Zeitung die Nachricht vom Aus ihrer Zeitung zum 31. März. Betroffen sind insgesamt etwa 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch die zwei Wochenblätter sollen eingestellt werden. Begründet wird die Schließung mit erheblichen finanziellen Verlusten in den vergangenen Jahren im Anzeigengeschäft. <span id="more-1207"></span></p>
<p>Die Belegschaft reagierte geschockt: Ihre Zeitung &#8211; vor 150 Jahren gegründet &#8211; kann eine sehr gute Auflagensteigerung aufweisen (jetzt um die 7.000 Exemplare) im Gegensatz zur Westfalenpost (WAZ-Gruppe), die mit dem Rückzug alleinige Zeitung in dem Gebiet wird.</p>
<p>&#8220;Wieder ein schwarzer Tag für die Medienvielfalt in NRW&#8221;, sagt Helmut Dahlmann, Landesvorsitzender des DJV-NRW. Alle Beschäftigen der Mendener Zeitung (Jahn-Verlag, Soest, Verleger Dirk Ippen) sollen alternative Arbeitsplätze innerhalb der Gruppe Märkischer Zeitungsverlag erhalten. Auch zwei Volontäre sollen ihre Ausbildung beenden können. Für die nächsten Tage sind Gespräche mit der Belegschaft angekündigt.</p>
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		<title>WAZ-Gruppe verkauft nordbayrische Titel</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/01/waz-gruppe-verkauft-nordbayrische-titel/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 12:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hombach]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ-Gruppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die WAZ-Mediengruppe meldet den Verkauf ihrer nordbayerischen Verlagstitel. Zum 1. Januar hat die Mediengruppe Oberfranken in Bamberg die Kissinger Verlagsgesellschaft mbH &#38; Co. KG (KVG) und Die Kitzinger und Report Zeitungsverlag- und Druckerei GmbH &#38; Co. KG (KRZD) übernommen, zu denen u.a. die Saale Zeitung und Die Kitzinger gehören. Die Beteiligungen gehörten nach Verlagsangaben seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die WAZ-Mediengruppe meldet den Verkauf ihrer nordbayerischen Verlagstitel. Zum 1. Januar hat die Mediengruppe Oberfranken in Bamberg die Kissinger Verlagsgesellschaft mbH &amp; Co. KG (KVG) und Die Kitzinger und Report Zeitungsverlag- und Druckerei GmbH &amp; Co. KG (KRZD) übernommen, zu denen u.a. die Saale Zeitung und Die Kitzinger gehören. Die Beteiligungen gehörten nach Verlagsangaben seit 2002 zur WAZ-Gruppe. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Bundeskartellamt muss der Übernahme der WAZ-Titel durch die Mediengruppe Oberfranken noch zustimmen. <span id="more-1177"></span></p>
<p>WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach erklärte, mit dem Verkauf reagiere WAZ-Gruppe darauf, dass sie &#8211; anders als ursprünglich geplant &#8211; in der nordbayerischen Region keine Wachstumsperspektive habe. In der &#8220;publizistischen Enklave&#8221; sei &#8220;durchaus ertragreich und erfolgreich gewirtschaftet&#8221; worden, der Managementaufwand habe aber in keinem Verhältnis zum Umsatz-Beitrag gestanden.</p>
<p>Mit dem Verkauf will sich die WAZ-Gruppe nach eigenen Angaben im Zeitungsgeschäft auf ihre Kernverbreitungsgebiete Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Braunschweig konzentrieren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jetzt gibt es auch Medienmoral Thüringen</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2009/12/jetzt-gibt-es-auch-medienmoral-thuringen/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 09:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
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		<category><![CDATA[WAZ-Gruppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Medienmoral-NRW hat einen Ableger bekommen: Der DJV-Landesverband Thüringen hat seinen eigenen Blog gestartet &#8211; www.medienmoral-thueringen.de. Auch in Thüringen rappelt es. Das wissen wir spätestens, seit die WAZ-Mediengruppe Ende November mitteilte,  dass der langjährige Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, Sergej Lochthofen, &#8220;andere Aufgaben&#8221; übernehmen soll und durch Paul-Josef Raue abgelöst wird. Unschön für die Medienlandschaft in Thüringen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medienmoral-NRW hat einen Ableger bekommen: Der DJV-Landesverband Thüringen hat seinen eigenen Blog gestartet &#8211; <a href="http://www.medienmoral-thueringen.de" target="_blank">www.medienmoral-thueringen.de</a>.</p>
<p>Auch in Thüringen rappelt es. Das wissen wir spätestens, seit die WAZ-Mediengruppe Ende November mitteilte,  dass der langjährige Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, Sergej Lochthofen, &#8220;andere Aufgaben&#8221; übernehmen soll und durch Paul-Josef Raue abgelöst wird.<span id="more-1152"></span></p>
<p>Unschön für die Medienlandschaft in Thüringen auch die Schließung der  Gemeinschaftsredaktion in Coburg, die bisher Mantelseiten für Freies Wort und Südthüringer Zeitung (stz), für die Frankenpost (Hof) und die Neue Presse (Coburg)  produzierte. Acht Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz.</p>
<p>Weitere 100 Beschäftigte bangen in der ohnehin strukturschwachen Region um ihre Jobs, weil sich die Gesellschafter der Suhler Verlagsgesellschaft (Süddeutscher Verlag mit 70 Prozent, die SPD-Medienholding dd_vg mit 30 Prozent) gegen Investitionen in die Druckerei Suhl entschieden haben.</p>
<p>Medienmoral-NRW wünscht den Kolleginnen und Kollegen von Medienmoral Thüringen eine ebenso große Aufmerksamkeit, wie wir sie genießen. Also einfach mal vorbeisurfen und mitdiskutieren!</p>
<p><a href="http://www.medienmoral-thueringen.de/" target="_blank">www.medienmoral-thueringen.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutschland, entblättert &#8211; ein Zeit-Dossier</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2009/11/deutschland-entblattert-ein-zeit-dossier/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 15:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschriften]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Es war ein besonderes Jahr für Zeitungen und Zeitschriften. Einige wurden eingestellt, einige trotzten der Krise, andere arbeiten an neuen Strategien. Auf dem Spiel steht unsere Meinungsvielfalt.&#8221; So lautet der Vorspann des Dossiers zu den Printmedien, das die ZEIT heute online gestellt hat. In dem Text erfahren wir z.B., dass es &#8220;nie einfacher als heute&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es war ein besonderes Jahr für Zeitungen und Zeitschriften. Einige wurden eingestellt, einige trotzten der Krise, andere arbeiten an neuen Strategien. Auf dem Spiel steht unsere Meinungsvielfalt.&#8221; So lautet der Vorspann des Dossiers zu den Printmedien, das die ZEIT heute online gestellt hat. <span id="more-1110"></span></p>
<p>In dem Text erfahren wir z.B., dass es &#8220;nie einfacher als heute&#8221; war, in &#8220;Tageszeitungen, Frauenzeitschriften, Fachmedien&#8221; ein so genannte Rundum-sorglos-Paket unterzubringen: fertige Texte, die Redaktionen nur noch abdrucken müssten, aufbereitet mit Infografiken, Protagonistenfotos, Experteninterviews. &#8220;Die Gleichung ist simpel: Je schwächer die Redaktionen, umso leichter haben es die Marketing-Abteilungen.&#8221;</p>
<p>Der ganze Text unter <a href="http://www.zeit.de/2009/49/DOS-Medien?page=all">http://www.zeit.de/2009/49/DOS-Medien?page=all</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Übt Siegener Zeitung Druck auf Beschäftigte aus?</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2009/11/uebt-siegener-zeitung-druck-auf-beschaftigte-aus/</link>
		<comments>http://www.medienmoral-nrw.de/2009/11/uebt-siegener-zeitung-druck-auf-beschaftigte-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 13:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Gehaltskürzung]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass es nicht nur bei der WAZ-Mediengruppe hakt, wissen die beiden Gewerkschaften schon lange. Der neueste Fall in NRW betrifft die Siegener Zeitung: Die Gewerkschaften haben Hinweise, dass der Verlag Vorländer &#38; Rothmaler GmbH &#38; Co. KG die Kosten um jeden Preis drücken will. Hier die Pressemitteilung vom 11.11.2009: Siegener Zeitung übt Druck auf Beschäftigte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass es nicht nur bei der WAZ-Mediengruppe hakt, wissen die beiden Gewerkschaften schon lange.  Der neueste Fall in NRW betrifft die Siegener Zeitung:  Die Gewerkschaften haben Hinweise, dass der Verlag Vorländer &amp; Rothmaler GmbH &amp; Co. KG die Kosten um jeden Preis drücken will.</p>
<p><span id="more-1093"></span></p>
<p>Hier die Pressemitteilung vom 11.11.2009:</p>
<p>Siegener Zeitung übt Druck auf Beschäftigte aus<br />
&#8220;Kostensenkung auf dem Rücken der Mitarbeiter&#8221;</p>
<p>DJV und ver.di protestieren energisch gegen das Vorgehen der Vorländer &amp; Rothmaler GmbH &amp; Co. KG und ihres Verlegers Wolfgang Rothmaler: Der will die Kosten um jeden Preis drücken und verweigert zugleich weitere Verhandlungen mit den beiden Gewerkschaften. &#8220;Hier versucht der Verlag, seine verfehlte Geschäftspolitik auf dem Rücken der Beschäftigten auszutragen&#8221;, kritisieren Helmut Dahlmann, Vorsitzender des DJV-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, und Dr. Frank Biermann, Vorsitzender der dju in ver.di NRW.</p>
<p>DJV und ver.di sind grundsätzlich bereit, in schwierigen Zeiten vernünftige Lösungen zu suchen und haben dies dem Verlag auch angeboten. Eine solche Abweichung vom Tarifvertrag knüpfen beide Gewerkschaften aber grundsätzlich an Voraussetzungen: Die Regelung muss zeitlich befristet sein, zudem muss der Verlag die wirtschaftliche Notwendigkeit belegen.</p>
<p>Im Fall der Siegener Zeitung erwarten die Gewerkschaften außerdem, dass der Verlag sein Sanierungs-Konzept darlegt. Darin soll erläutert werden, wie die strukturellen Probleme bei der Siegener Zeitung auf Dauer gelöst werden können.</p>
<p>Die Geschäftsleitung hat dies abgelehnt und setzt statt dessen überall dort, wo sie nicht einfach vom Tarifvertrag abweichen kann, auf einzelvertragliche Regelungen: Um Gehaltskürzungen um bis zu 10 Prozent durchzusetzen, werden Beschäftigte derzeit aufgefordert, sich individuell auf einen neuen Vertrag mit schlechteren Konditionen einzulassen.</p>
<p>Die Gewerkschaften haben die Beschäftigten aufgefordert sich dem Druck nicht zu beugen. Wie immer in solchen Fällen bieten sie den Gewerkschaftsmitgliedern und dem Betriebsrat Beratung und Unterstützung an.</p>
<p>Nachtrag vom 4.12.2009</p>
<p>Verleger Wolfgang Rothmaler hat dem DJV gegenüber erklärt, dass er keinen „Druck auf die Mitarbeiter ausübe, in Einzelverträge einer Absenkung ihrer Gehälter zuzustimmen“. Allerdings versucht das Haus wohl, die niedrigere Arbeitszeit mit dem Betriebsrat auszuhandeln. Das ist aber – jedenfalls für die Redaktion – rechtswidrig, wie der DJV dem Verleger schriftlich darlegte: Dem Betriebsrat ist es ausdrücklich gesetzlich verboten, etwas per Betriebsvereinbarung zu regeln, das üblicherweise per Tarifvertrag geregelt wird. Eine von den Tarifverträgen abweichende Vereinbarung zu Arbeitszeiten für die Redaktion wäre dementsprechend unzulässig.</p>
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		<title>WAZ friert Osteuropa-Projekte ein</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 10:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Montenegro]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Die WAZ-Gruppe hat angesichts der Wirtschaftskrise alle geplanten Projekte in Südosteuropa eingefroren. Das berichtet die Wiener Zeitung in ihrer Ausgabe vom 25. März. Deshalb sei auch der geplante Kauf der in Montenegro ansässigen staatlichen Zeitung „Pobjeda“ („Sieg“) durch die Wiener WAZ-Tochter Ost Holding GmbH geplatzt. Die WAZ-Gruppe hatte Ende Oktober 2008 als einziger Interessent rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die WAZ-Gruppe hat angesichts der Wirtschaftskrise alle geplanten Projekte in Südosteuropa eingefroren. Das berichtet die Wiener Zeitung in ihrer Ausgabe vom 25. März. Deshalb sei auch der geplante Kauf der in Montenegro ansässigen staatlichen Zeitung „Pobjeda“ („Sieg“) durch die Wiener WAZ-Tochter Ost Holding GmbH geplatzt. Die WAZ-Gruppe <span id="more-962"></span>hatte Ende Oktober 2008 als einziger Interessent rund vier Millionen Euro für einen 51-prozentigen Anteil an der „Pobjeda“ geboten, zog dieses Angebot nun jedoch zurück.<br />
Nach dem Scheitern des Kaufes will die zuständige Regierungsagentur für Investitionsförderung in Montenegro keine neue Privatisierung versuchen. Das erklärte der Leiter der Agentur, Branko Vujovic, gegenüber der Online-Ausgabe des österreichischen „Extra Dienst“. Man wolle die Zeitung nun umstrukturieren, um sie eigenständig zu erhalten, heißt es in der Meldung.</p>
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