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	<title>Medienmoral NRW &#187; verdi</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>dju-Vorsitzender Malte Hinz legt sein Amt nieder</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 09:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Malte Hinz, Vorsitzender der Deutschen Journalisten-Union (dju) in ver.di, hat heute in einem persönlichen Schreiben an die Mitglieder des dju-Bundesvorstandes seinen Rücktritt erklärt. Er gibt damit alle seine gewerkschaftlichen Ehrenämter zurück. Sein Rücktritt wird zur nächsten dju-Bundesvorstandssitzung Ende März wirksam. „Nach reiflicher Überlegung bin ich zu der Entscheidung gelangt, mein Mandat im dju-Bundesvorstand niederzulegen. Dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Malte Hinz, Vorsitzender der Deutschen Journalisten-Union (dju) in ver.di, hat heute in einem persönlichen Schreiben an die Mitglieder des dju-Bundesvorstandes seinen Rücktritt erklärt. Er gibt damit alle seine gewerkschaftlichen Ehrenämter zurück. Sein Rücktritt wird zur nächsten dju-Bundesvorstandssitzung Ende März wirksam.</p>
<p> „Nach reiflicher Überlegung bin ich zu der Entscheidung <span id="more-945"></span>gelangt, mein Mandat im dju-Bundesvorstand niederzulegen. Dieser Schritt fällt mir nach über 30-jähriger ehrenamtlicher gewerkschaftlicher Arbeit schwer. Ich bin allerdings zu der Überzeugung gelangt, dass auch meine Kraft begrenzt ist und erkennbar nicht ausreichen wird, um der beruflichen Aufgabe als Chefredakteur der Westfälischen Rundschau und den herausgehobenen Funktionen in meiner Gewerkschaft in gleicher Weise gerecht zu werden. In der schwierigen Situation, in der sich die Westfälische Rundschau bekanntlich befindet, muss meine gesamte Kraft den Interessen der dort Beschäftigten und dem Blatt insgesamt gelten.“</p>
<p>In verschiedenen öffentlichen Äußerungen hatte Malte Hinz immer wieder darauf hingewiesen, dass bei allem Engagement für die gewerkschaftliche Arbeit die zeitliche Priorität  der neuen Aufgabe als Chefredakteur der Westfälischen Rundschau gelten müsse. Allein die berufliche Belastung, die ihm erkennbar nicht mehr genügend Zeit für das gewerkschaftliche Ehrenamt lasse, habe zum Rückzug aus der dju-Arbeit geführt.  Mehr denn je, so Hinz weiter, stehe jetzt im Zentrum seiner Arbeit, die Stellenreduzierung bei den nordrhein-westfälischen Tageszeitungen der WAZ-Mediengruppe insgesamt und speziell bei der Westfälischen Rundschau ohne Entlassungen zu überstehen.</p>
<p>In seinem Rücktrittsschreiben an seine Vorstandskollegen und die Organisation dankt Malte Hinz für die langjährige Zusammenarbeit. Er selbst sei zudem fest davon überzeugt und werde es belegen, „dass berufliche Weiterentwicklung eben nicht verbunden sein muss mit einer automatischen Degeneration gewerkschaftlichen wie politischen Bewusstseins“.</p>
<p>Den Dank für sein unermüdliches Engagement, für seinen bald 30 Jahre währenden Einsatz für die Kolleginnen und Kollegen im Betrieb, in der Tarifkommission, in zahllosen Tarifverhandlungen, und seit 2003 erst als Sprecher, seit 2007 als Bundesvorsitzender der dju in ver.di wird  ihm der dju-Bundesvorstand in der kommenden Bundesvorstandssitzung am 24./25. März in Berlin aussprechen. An ihr wird Hinz teilnehmen und seinen Kolleginnen und Kollegen seine persönliche Entscheidung, die Hintergründe und die aktuelle Situation der Tageszeitungsbranche in NRW erläutern und mit ihnen das weitere Vorgehen beraten.</p>
<p>Der dju-Bundesvorstand wird in der gleichen März-Sitzung aus seiner Mitte eine/n Nachfolger/in  für das Amt des Bundesvorsitzenden bis zur nächsten Wahl auf einer dju-Bundeskonferenz 2011 bestimmen.</p>
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		<title>220 Menschen demonstrieren für Pressevielfalt</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 15:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[In Soest haben heute (am Samstag) 220 Journalisten, Bürger und Politiker gegen die geplante Schließung von Zeitungsredaktionen in Soest, Werl und Siegen demonstriert. Umweltminister Eckhard Uhlenberg, der zu Beginn der Demo auf dem Marktplatz sprach, bezeichnete die geplanten Redaktionsschließungen der WAZ-Mediengruppe ais „Katastrophe&#8221;. Eine Zeitung wie die Westfalenpost, die für sich Anspruch nehme, Heimatzeitung für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/03/dsc_61441.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-935 alignnone" title="dsc_61441" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/03/dsc_61441.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><span>In Soest haben heute (am Samstag) 220 Journalisten, Bürger und Politiker gegen die geplante Schließung von Zeitungsredaktionen in Soest, Werl und Siegen demonstriert. Umweltminister Eckhard Uhlenberg, der zu Beginn der Demo auf dem Marktplatz sprach, bezeichnete die geplanten Redaktionsschließungen der WAZ-Mediengruppe ais </span><span>„</span><span>Katastrophe&#8221;.<span id="more-925"></span><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Eine Zeitung wie die Westfalenpost, die für sich Anspruch nehme, Heimatzeitung für Südwestfalen zu sein, könne ihre Redaktionen in Soest (wo die Zeitung von 63 Jahren gegründet wurde) und Werl nicht so einfach schließen. Mit dem Verlust von Pressevielfalt gehe in den Städten auch </span><span>„</span><span>Kultur und Lebensqualität&#8221; verloren. Uhlenberg kündigte an, weitere Versuche zu unternehmen, damit in der Essener Konzernzentrale </span><span>„</span><span>andere Konzepte auf den Weg gebracht werden.&#8221;</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Mit Trillerpfeifen und Transparenten zogen die Demonstranten dann durch die sonnige Innenstadt zur Westfalenpost-Redaktion, wo eine Bodo Hombach-Figur wartete, die auf einer großen Walze saß. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Der Betriebsratsvorsitzende der Westfalenpost, Volker Dörken, brachte die Stimmung der Demonstranten auf den Punkt: </span><span>„</span><span>Mir geht die Galle über, wenn ich sehe, was mit der Zeitung passieren soll&#8221;. Nicht nur 20 Redakteure auch Anzeigenberater und zahlreiche Boten seien von den Sparmaßnahmen betroffen. </span><span>„</span><span>Sechzig Jahre lang wurde mit der Zeitung Geld gescheffelt, und jetzt, wo es gerade Mal nicht so gut läuft, wird sofort alles radikal weggespart&#8221;.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Der Dank der Beteiligten ging an die Journalisten-Gewerkschaften dju in ver.di NRW und DJV, die zur Demonstration aufgerufen hatten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/fotovideo/" target="_blank"><strong>Weitere Fotos und Videos von der Demo hier</strong></a><strong>&gt;&gt;&gt;</strong></span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Jetzt schlägt&#8217;s 13: Aktion in Herne</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 09:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DGB]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter dem Motto „Jetzt schlägt’s 13″ sind etwa 80 Herner Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Freitag, den 13. Februar, einem Aufruf von DGB und ver.di gefolgt und haben sich an einer improvisierten Solidaritäts- und Protestaktion vor der WAZ-Geschäftsstelle in Herne beteiligt. Sie wollten ihre Solidarität mit den WAZ-Beschäftigten der Lokalredaktionen in Herne und Wanne-Eickel bekunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Motto „Jetzt schlägt’s 13″ sind etwa 80 Herner Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Freitag, den 13. Februar, einem Aufruf von DGB und ver.di gefolgt und haben sich an einer improvisierten Solidaritäts- und Protestaktion vor der WAZ-Geschäftsstelle in Herne beteiligt.</p>
<p><span id="more-838"></span></p>
<p>Sie wollten ihre Solidarität mit den WAZ-Beschäftigten der Lokalredaktionen in Herne und Wanne-Eickel bekunden &#8211; mit Redakteuren und freien Journalisten, Bildredakteuren und Zeitungszustellern.</p>
<p>Norbert Arndt (ver.di) beklagte nicht nur die Vernichtung von Arbeitsplätzen: &#8220;Wir stehen heute hier, weil uns die Pressefreiheit und eine qualitativ hochwertige Lokalberichterstattung am Herzen liegt. Darauf wollen wir nicht verzichten!&#8221;</p>
<p>Bilder und Informationen über die beteiligten Organisationen <a href="http://www.medienmoral-nrw.de/fotovideo/" target="_blank">hier unter Foto+Video</a>.</p>
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		<title>Neue Zeitung für das WAZ-Land erstmalig erschienen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 09:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DGB]]></category>
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		<category><![CDATA[DJV]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Freitag, 9. Januar 2009 ist erstmalig die „Neue Westfälische Allgemeine Rundzeitung. Die neue Zeitung für das WAZ-Land“ erschienen. Mit dieser Zeitung wollen die Herausgeber der Zeitung, die Journalistengewerkschaften DJV NRW und die dju in verdi, eindringlich vor der drohenden Gefahr einer Verödung der Presselandschaft in NRW warnen. Denn diese wird wird nach Ansicht des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/01/nwarz2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-757" title="nwarz2" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/01/nwarz2-300x227.jpg" alt="" width="300" height="227" /></a></p>
<p>Am Freitag, 9. Januar 2009 ist erstmalig die „Neue Westfälische<br />
Allgemeine Rundzeitung. Die neue Zeitung für das WAZ-Land“ erschienen.<br />
Mit dieser Zeitung wollen die Herausgeber der Zeitung, die<br />
Journalistengewerkschaften DJV NRW und die dju in verdi,  eindringlich<br />
vor der drohenden Gefahr einer Verödung der <span id="more-737"></span>Presselandschaft in NRW<br />
warnen. Denn diese wird wird nach Ansicht des DJV NRW und der dju in<br />
verdi zwangsläufig  eintreten, wenn die WAZ-Mediengruppe wie angekündigt<br />
die Lokalberichterstattung ihrer vier bislang selbstständigen<br />
Zeitungstitel ausdünnen und Redaktionen zusammenlegen oder schließen<br />
wird.</p>
<p>Die sechsseitige Zeitung mit Berichten, Nachrichten, Interviews und<br />
Zitatsammlungen ist an gut 250 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik,<br />
Wirtschaft  und Verwaltung verschickt worden, dazu in alle DGB-Büros und<br />
alle ver.di-Bezirksgeschäftsstellen im WAZ-Verbreitungsgebiet und an<br />
alle im DGB organisierten Gewerkschaften.</p>
<p>Im kleinen DIN A4 Format ist die Zeitung auch als pdf-Datei im Internet<br />
unter <a href="http://www.medienmoral-nrw.de/neue-zeitung-fur-das-waz-land-erstmalig-erschienen" target="_blank">http://www.medienmoral-nrw.de</a> zu finden.</p>
<p>Hier können Sie die Zeitung herunterladen (2,5 MB): <a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/01/nwarz_a4_epaper.pdf">NWA-RUNDZEITUNG</a></p>
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		</item>
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		<title>Der &#8220;Westzipfel&#8221; kommt unter den Hammer</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/der-westzipfel-kommt-unter-den-hammer/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 11:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aachener Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aachener Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[verdi]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Oktober ist bekannt, dass der Aachener Zeitungsverlag auf der Suche nach einem „Partner“ ist. Nun soll offenbar die Braut hübsch gemacht werden. Im Aachener Zeitungsverlag erscheinen die beiden unabhängigen Tageszeitungen Aachener Nachrichten (als erste deutsche Nachkriegszeitung mit der Lizenz Nr. 1) und Aachener Zeitung. Zwei unterschiedlich ausgerichtete Marken unter einem Dach. Die Alsdorfer Redaktionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Oktober ist bekannt, dass der Aachener Zeitungsverlag auf der Suche nach einem „Partner“ ist. Nun soll offenbar die Braut hübsch gemacht werden. Im Aachener Zeitungsverlag erscheinen die beiden unabhängigen Tageszeitungen <span id="more-729"></span>Aachener Nachrichten (als erste deutsche Nachkriegszeitung mit der Lizenz Nr. 1) und Aachener Zeitung. Zwei unterschiedlich ausgerichtete Marken unter einem Dach.</p>
<p>Die Alsdorfer Redaktionen sowie die zurzeit getrennten Redaktionen „Euregio“ und „Rhein-Maas“ der Aachener Nachrichten und Aachener Zeitung werden im kommenden Jahr zusammengelegt. In diesem Rahmen sollen einige Redakteure in den Vorruhestand geschickt werden. Getrennt sind nach der ersten Welle von Zusammenlegungen in 2003 bislang noch mehrere Mantelseiten sowie die Lokalredaktionen in Aachen und Düren.<br />
Wie das weitergehen wird, ist zurzeit nicht absehbar. Ob auf Dauer beide Zeitungen erhalten bleiben, ist unklar und hängt vom potentiellen Käufer bzw. Partner ab. Es ist zu befürchten, dass die beiden unabhängigen Tageszeitungen &#8211; und damit die eh schon reduzierte publizistische Vielfalt in Aachen &#8211; nicht mehr lange Bestand haben werden und das in einem Verbreitungsgebiet, in dem es keine Konkurrenz gibt und der Zeitungsverlag Aachen das Monopol hat. „Partnersuche“ bedeutet konkret den Verkauf von Anteilen bis hin zum gesamten 63-Prozent-Anteil an der AVG (Aachener Verlagsgesellschaft), die wiederum mit 75,5 Prozent eine Mehrheitsbeteiligung am ZVA hält. Alles ist möglich.</p>
<p>Wie viele der mehr als 300 Arbeitplätze bei den beiden Zeitungstiteln im Zeitungsverlag gefährdet sind, ist nicht absehbar. Ein massiver Personalabbau ist allerdings zu befürchten.<br />
Seit 1995 hält die Mediengruppe Rheinische Post Anteile in Höhe von 24,5 Prozent am Aachener Zeitungsverlag, eine später angestrebte Erhöhung der Anteile ließ das Kartellamt nicht zu.<br />
Die Zeitungszustellerinnen und -zusteller spüren schon länger die Auswirkungen und kämpfen um ihre Jobs (Knebelverträge, Gehaltseinbußen incl. Sozialleistungen für die Stammzusteller bis zu minus 30 Prozent, für Neueinstellungen bis zu minus 55 Prozent!). Aktuell sollen beim Aachener Presseversand 20 von knapp 50 Beschäftigten entlassen werden. Die Betriebsräte und ver.di werden dies nicht hinnehmen.</p>
<p>Welche Auswirkungen die Pläne der Geschäftsleitung auf die angeschlossene, eigenständige Druckerei haben werden, ist ebenfalls noch nicht absehbar, bestehende Verträge zwischen Zeitungsverlag Aachen und der Druckereigesellschaft sind gekündigt.<br />
Der Zeitungsverlag Aachen ist nicht insolvent, sondern steht trotz Anzeigen- und Abonnentenrückgängen auf „gesunden Füßen“. Man sucht „nach einem strategischen Partner für die Ausrichtung der Gesellschaft in der Zukunft“.</p>
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		<item>
		<title>Kürzung des Weihnachtsgeldes für Zusteller vom Tisch</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 08:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[verdi]]></category>
		<category><![CDATA[WAZ-Gruppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschäftsleitung der WAZ-Gruppe hat gestern die Kürzung des Weihnachtsgeldes für die Zeitungszusteller zurückgenommen. Wie berichtet, hatten die Zeitungszustellerinnen und Zeitungszusteller bei der WAZ-Logistik in Hagen in der letzten Novemberwoche ein Schreiben der Geschäftsführung erhalten, in dem die Kürzung des freiwilligen Weihnachtsgeldes auf etwa ein Drittel verkündet worden war. Gestern, vor der Betriebsversammlung, gab es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschäftsleitung der WAZ-Gruppe hat gestern die Kürzung des Weihnachtsgeldes für die Zeitungszusteller zurückgenommen. Wie berichtet, hatten die Zeitungszustellerinnen und Zeitungszusteller bei der WAZ-Logistik <span id="more-658"></span>in Hagen in der letzten Novemberwoche ein Schreiben der Geschäftsführung erhalten, in dem die Kürzung des freiwilligen Weihnachtsgeldes auf etwa ein Drittel verkündet worden  war. Gestern, vor der Betriebsversammlung, gab es dann noch mal Briefe: „Ausschließlich aus sozialen Erwägungen und unter Zurückstellung der aus wirtschaftlichen Gründen an sich erforderlichen Kostenreduzierungen haben wir uns inzwischen entschlossen, auch in diesem Jahr ein freiwilliges Weihnachtsgeld nach den gleichen Kriterien zu zahlen, wie im Jahr 2007.“</p>
<p>In einer Rundmail gratulierte ver.di-Gewerkschaftssekretärin Jutta Klebon den Beschäftigten und dem Betriebsrat: &#8220;Sie haben die Kürzung öffentlich gemacht haben und nicht einfach hingenommen.&#8221;</p>
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		<title>WAZ kürzt den Zustellern das Weihnachtsgeld</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 17:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsräte]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[verdi]]></category>

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		<description><![CDATA[Die WAZ-Sparwut hat einmal mehr Folgen. Die Zeitungszustellerinnen und –zusteller der WAZ-Gruppe sind in fünf eigenständige regionale Gesellschaften aufgeteilt, die unter dem Begriff „WAZ-Logistik“ firmieren. Allein bei der WAZ-Logistik Hagen tragen 800 Menschen bei Wind und Wetter die Zeitung zu den Abonnenten. In der letzen Novemberwoche bekamen die Zustellerinnen und Zusteller Post aus der Zentrale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die WAZ-Sparwut hat einmal mehr Folgen. Die Zeitungszustellerinnen und –zusteller der WAZ-Gruppe sind in fünf eigenständige regionale Gesellschaften aufgeteilt, die unter dem Begriff „WAZ-Logistik“ firmieren. Allein bei der WAZ-Logistik Hagen<span id="more-528"></span> tragen 800 Menschen bei Wind und Wetter die Zeitung zu den Abonnenten.   In der letzen Novemberwoche bekamen die Zustellerinnen und Zusteller Post aus der Zentrale in Essen. Ihnen wurde mitgeteilt, dass das Weihnachtsgeld um 2/3 gekürzt wird. Bisher gibt es max. 180 Euro, demnächst sind es nur noch ca. 60 Euro. „Die verdienen eh schon alle wenig Geld, das tut denen richtig weh“, weiß der Dortmunder verdi-Sekretär Norbert Szepan, der den Betriebsrat der WAZ-Logistik in Hagen betreut.</p>
<p><!--StartFragment--></p>
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