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	<title>Medienmoral NRW &#187; Vielfalt</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>Der Wolf kommt – ein saTIERisches Straßentheater</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 16:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Endlich mal so richtig Personal loszuwerden. Das scheint derzeit der Traum (fast) jeden Medienhauses zu sein. Die kostengünstige „Entsorgung“ von teuren oder unbequemen Beschäftigten lässt sich sogar in speziellen Seminaren lernen. Nun braucht nicht jeder Unternehmer einen Lehrgang. Manche haben eben Naturtalent&#8230; Aber das ist nur in der Realität so. In dem märchenhaften Straßentheater des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1315" title="DerWolfkommt2" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2010/09/DerWolfkommt2-300x236.jpg" alt="DerWolfkommt2" width="300" height="236" /></p>
<p>Endlich mal so richtig Personal loszuwerden. Das scheint derzeit der Traum (fast) jeden Medienhauses zu sein. Die kostengünstige „Entsorgung“ von teuren oder unbequemen Beschäftigten lässt sich sogar in speziellen Seminaren lernen. Nun braucht nicht jeder Unternehmer einen Lehrgang. Manche haben eben Naturtalent&#8230;<br />
<span id="more-1297"></span><br />
Aber das ist nur in der Realität so. In dem märchenhaften Straßentheater des DJV-NRW besuchen der böse Wolf, Chef irgendeines Medienunternehmens, und der Maulwurf (mit einem höchst speziellen Auftrag) ein Seminar bei der Schlange, um das mit dem Loswerden endlich zu lernen.</p>
<p>Tja, was daraus wohl wird…</p>
<p>Wer neugierig geworden ist, sollte sich das saTIERische Stück anschauen, eine fantastisch übertriebene Fiktion garstigen Unternehmertums. Es kostet nichts.</p>
<p>Übrigens: Ähnlichkeiten mit lebenden Personen wären reine Einbildung.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/home.php#!/pages/Der-Wolf-kommt/106313322762366?ref=ts"><img class="alignnone size-full wp-image-1311" src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2010/09/wolfkommt_header.jpg" alt="" width="395" height="168" /></a></p>
<p><strong>Termine und Spielorte 2010:</strong></p>
<p><strong>* Dortmund:</strong> Samstag, 11.9., 13:00 Uhr, Westenhellweg Höhe Petrikirche<br />
<strong>* Haltern: </strong> Mittwoch, 15.9., 17:00 Uhr, Alter Markt<br />
<strong>* Greven:</strong> Donnerstag, 16.9., 17:00 Uhr, Marktplatz an der Martinuskirche<br />
<strong>* Rheine:</strong> Freitag, 17.9., 17:00 Uhr, Historischer Marktplatz</p>
<h3><a href="http://www.facebook.com/home.php#!/pages/Der-Wolf-kommt/106313322762366?ref=ts">Unterstützen Sie uns und werden Sie Fan der Aktion bei Facebook</a></h3>
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		<title>Trauerkundgebung für die Mendener Zeitung</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2010/03/trauerkundgebung-fur-die-mendener-zeitung/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 13:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mendener Zeitung]]></category>
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		<category><![CDATA[Protest]]></category>
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		<description><![CDATA[Trauermusik erklang vor dem Alten Rathaus in Menden. Ein Blechbläser-Trio der Musikschule Iserlohn umrahmte die Kundgebung, zu der der Märkische Presseverein des DJV-Landesverbandes NRW in Abstimmung mit DJU in Verdi eingeladen hatte. Zahlreiche Journalistinnen und Journalisten, aber auch viele Mendener hatten sich eingefunden, um Abschied zu nehmen von der traditionsreichen Mendener Zeitung, deren Erscheinen eingestellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Blechbläser-Trio der Musikschule Iserlohn" src="http://djv-nrw.de/custom/bilder/MZ_344_kl.jpg" alt="" width="370" height="272" /></p>
<p>Trauermusik erklang vor dem Alten Rathaus in Menden. Ein Blechbläser-Trio der Musikschule Iserlohn umrahmte die Kundgebung, zu der der Märkische Presseverein des DJV-Landesverbandes NRW in Abstimmung mit DJU in Verdi eingeladen hatte. Zahlreiche Journalistinnen und Journalisten, aber auch viele Mendener hatten sich eingefunden, um Abschied zu nehmen von der traditionsreichen Mendener Zeitung, deren Erscheinen eingestellt wurde – kurz vor dem 150. Jubiläum.<span id="more-1245"></span></p>
<p><img class="alignnone" title="Trauerkundgebung für die Mendener Zeitung" src="http://djv-nrw.de/custom/bilder/MZ_341_kl.jpg" alt="" width="364" height="230" /></p>
<p>Wieder ging ein Stück Pressevielfalt in Nordrhein-Westfalen verloren. Wieder haben die Menschen in einer Stadt keine Wahl mehr zwischen mehreren Zeitungen. Mit selbstgemalten Schildern dankte eine Abordnung der Mendener Juso-AG den Redakteuren der Mendener Zeitung für engagierten Journalismus. Schmerz und Enttäuschung prägten die Ansprachen auf der Kundgebung. Und zum Schluss erklang noch einmal Trauermusik.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 379px"><img class="     " src="http://www.klinkebiel.com/DJV/DemoMenden.jpg" alt="Demo in Menden" width="364" height="239" /><p class="wp-caption-text">Foto: Angelia Osthues</p></div>
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		<title>Westfälische Rundschau schließt Büro in Kreuztal</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2009/12/westfalische-rundschau-schliest-buro-in-kreuztal/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 13:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Westfälische Rundschau (WR)]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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		<description><![CDATA[Siegen. Wer in diesen Tagen  das Büro der Westfälischen Rundschau in Kreuztal anruft, der wird &#8220;rufumgeleitet&#8221; nach Siegen. Das ist keine vorübergehende Feiertagsmaßnahme, sondern für immer. Die Westfälische Rundschau (WR) hat einen weiteren Redaktionsstandort aufgegeben. Die beiden verbliebenen Redakteure (lange Zeit waren es noch drei) die bislang die Region Kreuztal betreut haben, tun dies jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Siegen</strong>. Wer in diesen Tagen  das Büro der Westfälischen Rundschau in Kreuztal anruft, der wird &#8220;rufumgeleitet&#8221; nach Siegen. Das ist keine vorübergehende Feiertagsmaßnahme, sondern für immer. Die Westfälische Rundschau (WR) hat einen weiteren Redaktionsstandort aufgegeben.<span id="more-1170"></span></p>
<p>Die beiden verbliebenen Redakteure (lange Zeit waren es noch drei) die bislang die Region Kreuztal betreut haben, tun dies jetzt von Siegen aus. Einmal mehr geht die publizistische  Nähe und der Kontakt zu den Menschen  vor Ort verloren. Das Redaktionsbüro Kreuztal hatte insgesamt 90.000 Menschen in den vier Kommunen Kreuztal, Hilchenbach, Freudenberg und Netphen im nördlichen Siegerland zu versorgen. In der Region sind eine Reihe von bedeutenden Wirtschaftsbetriebe wie Hoesch, Bombardier, SMS und die Krombacher Brauerei beheimatet, wird im gewerkschaftlichen Protestblog der Journalistengewerkschaften dju in ver.di NRW und DJV  medienmoral-nrw.de berichtet Dort mehreren sich skeptische Stimmen, die die Zukunft des WR-Standortes Siegen insgesamt in Frage gestellt sehen.</p>
<p>Die Ausgaben Siegen und Kreuztal waren schon vor einiger Zeit zusammengelegt worden und erscheinen gemeinsam unter der Kustode &#8221;Rundschau für das Siegerland&#8221;.</p>
<p>Für die Betroffenen, die immer schon der Redaktion in Siegen zugeordnet waren,  kam dieser Schritt nicht überraschend. Er ist nur ein weiterer Teil des Vollzugs des redaktionellen Ausdünnungs-Konzepts der Unternehmensberatung Schickler, das schon Anfang des Jahres beschlossen wurde. Der Mitbewerber und Marktführer Siegener Zeitung unterhält weiterhin in der Region Lokalredaktionen und eine Geschäftsstelle.</p>
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		<title>Deutschland, entblättert &#8211; ein Zeit-Dossier</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2009/11/deutschland-entblattert-ein-zeit-dossier/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 15:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Es war ein besonderes Jahr für Zeitungen und Zeitschriften. Einige wurden eingestellt, einige trotzten der Krise, andere arbeiten an neuen Strategien. Auf dem Spiel steht unsere Meinungsvielfalt.&#8221; So lautet der Vorspann des Dossiers zu den Printmedien, das die ZEIT heute online gestellt hat. In dem Text erfahren wir z.B., dass es &#8220;nie einfacher als heute&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es war ein besonderes Jahr für Zeitungen und Zeitschriften. Einige wurden eingestellt, einige trotzten der Krise, andere arbeiten an neuen Strategien. Auf dem Spiel steht unsere Meinungsvielfalt.&#8221; So lautet der Vorspann des Dossiers zu den Printmedien, das die ZEIT heute online gestellt hat. <span id="more-1110"></span></p>
<p>In dem Text erfahren wir z.B., dass es &#8220;nie einfacher als heute&#8221; war, in &#8220;Tageszeitungen, Frauenzeitschriften, Fachmedien&#8221; ein so genannte Rundum-sorglos-Paket unterzubringen: fertige Texte, die Redaktionen nur noch abdrucken müssten, aufbereitet mit Infografiken, Protagonistenfotos, Experteninterviews. &#8220;Die Gleichung ist simpel: Je schwächer die Redaktionen, umso leichter haben es die Marketing-Abteilungen.&#8221;</p>
<p>Der ganze Text unter <a href="http://www.zeit.de/2009/49/DOS-Medien?page=all">http://www.zeit.de/2009/49/DOS-Medien?page=all</a></p>
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		<title>BILD dampft Regionales ein – auch in NRW</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 10:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BILD]]></category>
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		<description><![CDATA[Das dürfte höchstens die regionalen Verleger in NRW freuen: Springers BILD dampft die Regionalteile ein, auch in Nordrhein-Westfalen &#8211; und das nur einen Tag nach der Springer-Erfolgsmeldung über das dritte Quartal 2009. Die Veränderungen bedeuten weniger Regionalberichterstattung bei BILD und weniger Meinungsvielfalt auf regionaler Ebene. Dass die BILD-Redaktionen Chemnitz, Magdeburg, Mainz, Mannheim, Rostock und Berlin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das dürfte höchstens die regionalen Verleger in NRW freuen: Springers BILD dampft die Regionalteile ein, auch in Nordrhein-Westfalen &#8211; und das nur einen Tag nach der Springer-Erfolgsmeldung über das dritte Quartal 2009.  Die Veränderungen bedeuten weniger Regionalberichterstattung bei BILD und weniger Meinungsvielfalt auf regionaler Ebene.<span id="more-1098"></span></p>
<p>Dass die BILD-Redaktionen Chemnitz, Magdeburg, Mainz, Mannheim, Rostock und Berlin betroffen sind, hatten gestern verschiedene Branchendienste berichtet. Die verkleinerten Redaktionen dort sollen künftig nur noch mit Themen von bundesweiter Relevanz ins Blatt kommen. Nur bei regional wirklich wichtigen Ereignissen sind wohl noch Lokalseiten möglich. Bei Springer wird erklärt, dass es sich bei den Veränderungen um „Umstrukturierungen und keine Notmaßnahme“ handelt. Chefredakteur Kai Diekmann wolle andere Prioritäten setzen.</p>
<p>Wie zu erfahren war, sind aber auch die BILD-Redaktionen im Ruhrgebiet, in Düsseldorf und Köln betroffen. Insgesamt sollen mindestens vier Planstellen gestrichen werden, davon drei in Dortmund. Dort werden die Regionalteile für Ostwestfalen und Südwestfalen sowie für das Münsterland gemacht, denen anscheinend ebenfalls der Verlust täglicher eigener Seiten droht.</p>
<p>Der DJV hat in einer <a title="PM KeineEntlassungen bei BILD" href="http://www.djv.de/SingleNews.20+M5ffec354747.0.html">Pressemitteilung vom 12. November</a> gegen Entlassungen bei Springer protestiert</p>
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		<title>Betriebsräte sehen Demokratie und Lokaljournalismus in Gefahr</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2009/02/betriebsrate-sehen-demokratie-und-lokaljournalismus-in-gefahr/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 17:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Hier ist ein Stück Demokratie in Gefahr&#8221; war die Kernbotschaft einer gut besuchten Pressekonferenz der Betriebsräte von WAZ, NRZ, WR und WP heute im ver.di-Haus in Dortmund. Deutlich bezogen die Betriebsräte Stellung gegen den von der Unternehmensberatung Schickler und der Geschäftsführung der WAZ-Gruppe beabsichtigten Personalabbau. Diese Pläne bedeuteten einen nie wieder rückholbaren Verlust von Meinungsvielfalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/djv-nrw72dpi.jpg"><img src="http://www.medienmoral-nrw.de/wp-content/uploads/2009/02/djv-nrw72dpi-300x244.jpg" alt="" title="djv-nrw72dpi" width="300" height="244" class="alignnone size-medium wp-image-852" /></a></p>
<p>&#8220;Hier ist ein Stück Demokratie in Gefahr&#8221; war die Kernbotschaft einer gut besuchten Pressekonferenz der Betriebsräte von WAZ, NRZ, WR und WP heute im ver.di-Haus in Dortmund. Deutlich bezogen die Betriebsräte Stellung gegen den von der Unternehmensberatung Schickler und der Geschäftsführung der WAZ-Gruppe beabsichtigten Personalabbau. Diese Pläne bedeuteten einen nie wieder rückholbaren Verlust von Meinungsvielfalt durch Redaktionsschließungen.<br />
<span id="more-848"></span>Vorgetäuschte Lokalredaktionen (&#8220;Mogelpackungen&#8221; nennen es die Gewerkschaften) und Personalabbau in großem Stil müsse auch die Leserinnen und Leser sowie die Politiker alarmieren. Der beim &#8220;Streichkonzert ohne inhaltliches Konzept&#8221; geplante Kahlschlag mit der Folge einer Monostruktur führe darüber hinaus in den meisten Lokalredaktionen zu einer viel zu knappen Besetzung. Dies habe zur Folge, dass die Arbeitsbelastung unzumutbar steige und zwangsläufig die Qualität sinke. Die Redakteurinnen und Redakteure könnten ihre gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr erfüllen. Dem Lokaljournalismus drohe ein &#8220;Tod auf Raten&#8221;. Dabei liege die Zukunft der Zeitungen gerade im Lokalen. Ein grundsätzlicher Fehler sei, dass die Schickler-Pläne ein reines Zahlenwerk darstelle, Inhalte aber überhaupt nicht berücksichtige. &#8220;Wir fordern schon seit Jahren, das Leserverhalten zu untersuchen und danach ein inhaltliches Konzept zu entwickeln&#8221;, so die Betriebsräte.</p>
<p>Man sei unter der Vorbedingung in die Verhandlungen über einen Sozialplan gegangen, dass betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden, erklärten die Betriebsräte. Dies sei bisher immer noch nicht der Fall. Die Betriebsräte wiesen außerdem darauf hin, dass der Anteil der Redaktionen an den Kosten der Zeitungen bei 23% liegt. Die Redaktionen sollen aber 100% der Verluste auffangen, während die größten Kostentreiber die Bereiche Anzeigen, Vertrieb und Marketing sowie Administration waren. Die Betriebsräte forderten ein Gesamt-Sparkonzept mit Augenmaß.</p>
<p>Die Betriebsräte beklagten den Mangel an publizistischen Grundeinstellungen, auch in ihrem Haus seien &#8220;die Verleger gegangen und die Kaufleute gekommen&#8221;. In der Pressekonferenz erklärten sie, dass sie zwar noch auf Verhandlungen setzen, die Gewerkschaften aber aufgerufen seien, sich nach einem Scheitern der Gespräche auf die Forderung nach einem Sozialtarifvertrag zur Beschäftigungssicherung vorzubereiten.</p>
<p>Folgende Termine für Betriebsversammlungen sind vereinbart:</p>
<p>26. Februar: Westfalenpost</p>
<p>4. März: WAZ</p>
<p>6. März:  NRZ</p>
<p>In der 11. Kalenderwoche soll es noch einmal eine gemeinsame Betriebsversammlung aller vier Titel geben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Medienminister: Sparen an lokaler Berichterstattung ist unklug</title>
		<link>http://www.medienmoral-nrw.de/2009/02/medienminister-sparen-an-lokaler-berichterstattung-ist-unklug/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 16:08:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der nordrhein-westfälische Medienminister Andreas Krautscheid hat jetzt in einer aktuellen Pressemitteilung an die Zeitungs-Verleger appelliert, die Vielfalt zu wahren und davor gewarnt, die Qualität der Lokalberichterstattung abzusenken. Einsparungen und Fusionen sollten nicht dazu führen, dass an der lokalen Berichterstattung gespart würde. Denn laut Umfragen seien vor allem die Regionalseiten beliebt. &#8220;Die lokale Berichterstattung ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der nordrhein-westfälische Medienminister Andreas Krautscheid hat jetzt in einer aktuellen Pressemitteilung an die Zeitungs-Verleger appelliert, die Vielfalt zu wahren und davor gewarnt, die Qualität der Lokalberichterstattung abzusenken. Einsparungen und Fusionen <span id="more-792"></span>sollten nicht dazu führen, dass an der lokalen Berichterstattung gespart würde. Denn laut Umfragen seien vor allem die Regionalseiten beliebt. &#8220;Die lokale Berichterstattung ist das wichtigste Bindeglied zwischen Zeitung und Leser. Es wäre unklug, hier die Qualität abzusenken&#8221;, so Krautscheid</p>
<p>Laut einer aktuellen Analyse des Zeitungsmarktes durch die Landesregierung sei Nordrhein-Westfalen unter den deutschen Flächenländern das Land mit der größte Zeitungsvielfalt. Danach können hier mehr als drei Viertel der Bürgerinnen zwischen mehreren Tageszeitungen mit lokaler Information wählen.<br />
Ob die Analyse des Zeitungsmarktes im Jahre 2009 noch zu ähnlich positiven Ergebnissen kommt, muss aufgrund der aktuellen Entwicklungen bezweifelt werden.<br />
Der komplette Text der Pressemitteilung findet sich hier <a href="http://www.nrw.de/Presseservice/meldungen/02_2009/090204MBEM.php">http://www.nrw.de/Presseservice/meldungen/02_2009/090204MBEM.php</a></p>
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