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	<title>Medienmoral NRW &#187; WAZ</title>
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	<description>Blog zur aktuellen Mediensituation in NRW</description>
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		<title>Trauer um Siegfried Maruhn</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 15:15:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Deutsche Journalisten-Verband NRW nimmt Abschied von dem ehemaligen WAZ-Chefredakteur und seinem langjährigen Mitglied Siegfried Maruhn. Er starb am vergangenen Freitag im Alter von 87 Jahren. Wer den gebürtigen Tilsiter kannte, schätzte ihn als aufrechten, gradlinigen Menschen und Journalisten. So war Siegfried Maruhn vor 63 Jahren davon überzeugt, dass „die Journalisten eine schlagkräftige Interessenvertretung benötigten, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Journalisten-Verband NRW nimmt Abschied von dem ehemaligen WAZ-Chefredakteur und seinem langjährigen Mitglied Siegfried Maruhn. Er starb am vergangenen Freitag im Alter von 87 Jahren. Wer den gebürtigen Tilsiter kannte, schätzte ihn als aufrechten, gradlinigen Menschen und Journalisten. So war Siegfried Maruhn vor 63 Jahren davon überzeugt, dass „die Journalisten eine schlagkräftige Interessenvertretung <span id="more-1415"></span>benötigten, die sich nicht nur um ihre materiellen Ansprüche kümmern, sondern auch ihre Freiheit verteidigen müsse“ und trat dem Verband der Berufsjournalisten in Hessen bei. Fünf Jahre später wechselte er zum damaligen Rheinisch-Westfälischen Journalistenverband, dem heutigen DJV-NRW.</p>
<p>Sich seiner Zwitterrolle als Chefredakteur der WAZ (von 1958 bis 1991) und Gewerkschaftsmitglied bewusst, blieb Maruhn tatsächlich lieber hinter den DJV-Kulissen, aber nicht untätig: Er setzte sich vehement für eine gute Journalistenausbildung ein und war elf Jahre lang Vorsitzender des Trägervereins vom Journalistenzentrum Haus Busch. Die Vertretung im Deutschen Presserat über 13 Jahre war für ihn eine „ehrenvolle Aufgabe“.</p>
<p>Seinen Wissensdrang wie seine gewerkschaftliche Haltung bewahrte sich der Journalist Maruhn mit trockenem Humor auch im Rentenalter. „Ich weiß“, schrieb er zum 60. des DJV-NRW, „dass die Situation der Journalisten heute in einer immer unübersichtlicheren Medienwelt schwieriger geworden ist. Doch das ist ein Grund mehr, einen starken Verband, eine tatkräftige Gewerkschaft zu unterstützen.“ Und an anderer Stelle: „Jetzt bin ich nur noch Pensionär und Beitragszahler und treuer Leser von Journal und <em>journalist</em>. So erfahre ich auch, was in der WAZ jeweils los ist.“</p>
<p>Der Abschied von Siegfried Maruhn für immer tut weh.</p>
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		<title>Borchert geht früher &#8211; was ändert sich bei DerWesten.de?</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 09:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hamburg ist wohl schöner als das Ruhrgebiet: Das Hamburger Abendblatt berichtet am 5. Dezember, dass Katharina Borchert schon kommende Woche ihren letzten Arbeitstag in Essen absolviert. Könnte es etwas damit zu tun haben, dass die Zahlen für DerWesten.de erheblich schlechter ausfallen als bisher schon befürchtet? Und was wird das für das Konzept von DerWesten.de bedeuten? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg ist wohl schöner als das Ruhrgebiet: Das Hamburger Abendblatt  berichtet am 5. Dezember, dass Katharina Borchert schon kommende Woche ihren letzten Arbeitstag in Essen absolviert. Könnte es etwas damit zu tun haben, dass die Zahlen für DerWesten.de erheblich schlechter ausfallen als bisher schon befürchtet? Und was wird das für das Konzept von DerWesten.de bedeuten?</p>
<p><span id="more-1118"></span>Laut Hamburger Abendblatt fallen die Verluste des Portals wohl höher aus als erwartet. Nun versuche die WAZ-Gruppe gegenzusteuern &#8211; es sei offenbar vorgesehen, die Titel der Blätter, die bisher hinter der Dachmarke DerWesten zurückstehen müssen, online zu stärken. &#8220;Es wird diskutiert, ob wir die Marken unserer NRW-Zeitungen im Internet nicht stärker einsetzen sollten&#8221;, zitiert das Abendblatt einen Verlagssprecher. Die Entscheidung dieser Diskussion sei aber offen.</p>
<p>Katharina Borchert, DerWesten-Chefredakteurin und Geschäftsführerin von WAZ NewMedia, werde das Ende der Diskussion aber nicht abwarten, so Abendblatt-Autor Kai-Hinrich Renner. Ihr letzter Arbeitstag sei der kommende Freitag. Eine Nachfolgeregelung gebe es für Borchert einstweilen weder bei DerWesten.de noch bei der WAZ NewMedia.</p>
<p>Seit Ende September ja war bekannt, dass Borchert als Geschäftsführerin zu Spiegel Online wechseln wird. Als Termin wurde damals der 1. April 2010 genannt (siehe auch <a href="http://www.djv-nrw.de/evewa/php/evewa2.php?d=1260090277%5C&amp;d=1260090202&amp;d=1260090142&amp;d=1260089785%5C&amp;GSAG=8ad11cd126ddf9d1cc54f317cc89e879&amp;menu=01001&amp;NEWSNR=605" target="_blank">diese Meldung vom 28.9.09</a>). Den neuen Job in Hambug tritt sie dem Abendblatt zufolge jetzt bereits am 1. März an.</p>
<p>http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1296549/NDR-prueft-Liste-mit-Heinze-Nachfolgern.html (in der Meldung ganz unten)</p>
<p>http://meedia.de/nc/details-topstory/article/borchert-verlsst-waz-vorzeitig_100024987.html?tx_ttnews[backPid]=23&#038;cHash=e015beb5b8</p>
<p>http://www.djv-nrw.de/evewa/php/evewa2.php?d=1260090254\&#038;menu=01001&#038;NEWSNR=694</p>
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		<title>Abo-Einbruch: Kein Geschmack am Einheitsbrei</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 15:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Miese Stimmung in den Redaktionen und ein Einbruch bei den Abozahlen: So präsentieren sich die NRW-Blätter der WAZ-Mediengruppe gut zwei Monate nach Einführung des zentralen Content Desks in Essen. Um rund 26.000 Exemplare soll die Gesamtzahl der Abonnements aller vier WAZ-Titel an Rhein und Ruhr im Juli 2009 im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen sein. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Miese Stimmung in den Redaktionen und ein Einbruch bei den Abozahlen:  So präsentieren sich die NRW-Blätter der WAZ-Mediengruppe gut zwei Monate nach Einführung des zentralen Content Desks in Essen. Um rund 26.000 Exemplare soll die Gesamtzahl der Abonnements aller vier WAZ-Titel an Rhein und Ruhr im Juli 2009 im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen  sein. Das berichtet die taz mit Bezug auf WAZ-interne Zahlen, <span id="more-1061"></span>die der Redaktion vorlägen. Die taz schließt daraus, dass der &#8220;redaktionelle Zentralismus der WAZ-Gruppe&#8221; bei den Leserinnen und Lesern nicht gut ankommt.</p>
<p>Seit Mitte Juni werden WAZ, NRZ und WR vom zentralen Content Desk unter Führung von WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz beliefert. Allein von Juni bis Juli sollen sich taz-Informationen zufolge rund 8.500 WAZ-Abonnenten verabschiedet haben, bei WR und NRZ jeweils über 4.000.</p>
<p>Auch bei der &#8220;Heimatzeitung&#8221; WP, die nicht vom Essener Newsdesk versorgt wird, wurde der taz zufolge im Vergleich zum Juli 2008  ein Abo-Einbruch um fast 10 Prozent verzeichnet. Hier rächt sich wohl, dass die WP als Preis für ihre Eigenständigekeit im Frühsommer mehrere Lokalredaktionen schließen musste.</p>
<p>Die Stimmung in den betroffenen Redaktionen sei &#8220;total im Arsch&#8221;, zitiert der Beitrag Insider &#8211; und der Buhmann habe einen Namen: Ulrich Reitz.</p>
<p>Zum taz-Text: <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/einheitsbrei-schmeckt-lesern-nicht/">http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/einheitsbrei-schmeckt-lesern-nicht/</a></p>
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		<title>Sozialplan unterschrieben</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 10:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Essen. Am 30. April ist der Sozialplan für die Beschäftigten von WAZ, WP, NRZ und WR von der Geschäftsführung der WAZ-Mediengruppe unterschrieben worden. Sechs Wochen hatten die Betriebsräte auf die Unterschrift warten müssen. Mit dem Sozialplan ist auch eine Betriebsvereinbarung zur Beschäftigungssicherung unterzeichnet worden. Betriebsbedingte Kündigungen sind damit zwar immer noch nicht ausgeschlossen, werden aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span><strong>Essen.</strong> Am 30. April ist der Sozialplan für die Beschäftigten von WAZ, WP, NRZ und WR von der Geschäftsführung der WAZ-Mediengruppe unterschrieben worden. Sechs Wochen hatten die Betriebsräte auf die Unterschrift warten müssen. Mit dem Sozialplan ist auch eine Betriebsvereinbarung zur Beschäftigungssicherung unterzeichnet worden. <span id="more-988"></span>Betriebsbedingte Kündigungen sind damit zwar immer noch nicht ausgeschlossen, werden aber nach Einschätzung der Betriebsräte unwahrscheinlicher, da jetzt auch noch der Jahrgang 1953 in die Altersteilzeit einbezogen werden kann. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Mehr darüber sollen die Beschäftigten auf einer Betriebsversammlung erfahren, die innerhalb der nächsten drei Wochen stattfinden soll. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>240 Beschäftigte sollen bislang einen Vertrag unterzeichnet haben. Viele sind mit einem Aufhebungsvertrag aus den Redaktionen ausgeschieden, andere sind in Alterzeit gegangen oder haben ihre Arbeitszeit verkürzt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Der WAZ-Mediengruppe reicht der Stellenabbau noch nicht aus. Weitere 30 Stellen sollen möglichst noch kurzfristig über Aufhebungsverträge abgebaut werden. </span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Zeitungsvielfalt erhalten: Lokales Bündnis für die WP</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 09:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gevelsberg, Schwelm und Ennepetal ohne eigenständige Lokalredaktionen der Westfalenpost (WP), statt dessen eine Gemeinschaftsredaktion für alle drei Städte unter Führung der Führung der Westfälischen Rundschau (WR) &#8211; für die Region sind die Pläne der WAZ-Mediengruppe ein Verlust: Ein Verlust an Meinungsvielfalt und bei der geplanten personellen Ausstattung wohl auch ein Verlust an Qualität. Die Bürger, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gevelsberg, Schwelm und Ennepetal ohne eigenständige Lokalredaktionen der Westfalenpost (WP), statt dessen eine Gemeinschaftsredaktion für alle drei Städte unter Führung der Führung der Westfälischen Rundschau (WR)  &#8211; für die Region sind die Pläne der WAZ-Mediengruppe ein Verlust: Ein Verlust an Meinungsvielfalt und bei der geplanten personellen Ausstattung wohl auch ein Verlust an Qualität. Die Bürger, die Wirtschaft und die Politik sind besorgt, wie eine Veranstaltung in Gevelsberg am 25. März zeigte.</p>
<p><span id="more-968"></span></p>
<p>Die Lokalredaktionen Gevelsberg, Schwelm und Ennepetal der Westfalenpost werden geschlossen, die Lokalredaktionen der Westfälischen Rundschau bleiben erhalten. Für den Ennepe-Südkreis wird es künftig unter der Führung der WR eine Gemeinschaftsredaktion geben, in der WP- und WR-Redakteure gemeinsam aus den drei Städten berichten. Dies waren die harten Fakten, die die beiden Chefredakteure Bodo Zapp (WP) und Malte Hinz (WR) sowie dessen Stellvertreter Frank Fligge am vergangenen Mittwoch in Gevelsberg im Rahmen einer von Bürgermeister Claus Jacobi initiierten Informationsveranstaltung vorstellten. Sieben Redakteure und eine kaufmännische Kraft wird die Gemeinschaftsredaktion zählen.</p>
<p>Nicht nur die Gewerkschaften sehen darin ernste Warnsignale für die Meinungsvielfalt (siehe auch öffentliche Anhörung zur Mediensituation im Ennepe-Ruhr-Kreis, 31. März, 19:30 Uhr, Kreishaus Schwelm <a href="http://www.medienmoral-nrw.de/2009/03/anhorung-zur-mediensituation-im-ennepe-ruhr-kreis/">http://www.medienmoral-nrw.de/2009/03/anhorung-zur-mediensituation-im-ennepe-ruhr-kreis/</a>).</p>
<p>Besorgt sind auch Politiker, die lokale Wirtschaft und vor allem die Bürgerinnen und Bürger. „Lokales Bündnis für die Westfalenpost – Erhalt der Zeitungsvielfalt“ lautete der Name der Veranstaltung am 25. März, die überdeutlich die Sorge der weit mehr als 100 Anwesenden um „ihre“ Lokalredaktionen zeigte: Zahlreich und intensiv waren die Fragen, Wortmeldungen und Diskussionen, denen sich die Chefredakteure sowie die Betriebsräte Jörg Tuschhoff (WR), Volker Dörken und Heinz-Gerd Lützenberger (beide WP), die Bürgermeister Claus Jacobi (Gevelsberg), Johannes Kraft (Ennepetal) und Günther Dresen (Schwelm), DJV-Bundesvorstandsmitglied Jörg Prostka und der stv. DJV-Landesvorsitzende Volkmar Kah stellten.</p>
<p>Dabei war sich das Plenum weitgehend mit Gastgeber Jacobi einig, der zum Auftakt des Abends erklärt hatte, wie wichtig die Vielfalt der Zeitungslandschaft aus seiner Sicht sei: Gerade die Wettbewerbssituation der Lokalredaktionen habe für die notwendige Meinungsvielfalt gesorgt. Es seien die Tageszeitungen, die demokratische Öffentlichkeit kommunizierten und über das Stadtgeschehen informierten.</p>
<p>Dass dies in Gevelsberg künftig unter anderen Vorzeichen geschehen wird, bestätigte Bodo Zapp. Er stellte dem Plenum den Sparkurs der WAZ-Mediengruppe vor, nach dem Doppelstrukturen aufgelöst und künftig in keiner Stadt mehr zwei selbstständige Lokalredaktionen existieren werden. Der auflagenstärkere Titel schluckt den schwächeren – in diesem Falle also die WR die WP. Malte Hinz ergänzte, dass ein Teil der WP-Redakteure in die künftige WR-Redaktion integriert würde, um gewissermaßen die Farben beider Häuser zu erhalten. Ernüchternd waren die Zahlen, die DJV-Bundesvorstandsmitglied Jörg Prostka nannte: Für die künftige EN-Süd-Redaktion seien nur sieben Redakteure und eine kaufmännische Stelle geplant. Wie damit Qualität hergestellt werden soll, ist mehr als fraglich.</p>
<p>Da tröstete es die Besucher des Informationsabends in Gevelsberg auch nur wenig, dass nach den Worten von Bodo Zapp WAZ-Management und -Betriebsräte einen „großzügigen Sozialplan“ erarbeitet haben, der mit Abfindungen und Altersteilzeiten dafür sorgen solle, dass niemand ins Bodenlose falle. Betriebsbedingte Kündigungen, so die Arbeitnehmervertreter auf dem Podium, sollten nach Möglichkeit vermieden werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gevelsberg/2009/3/26/news-115517911/detail.html">http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gevelsberg/2009/3/26/news-115517911/detail.html</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gevelsberg/2009/3/26/news-115506622/detail.html">http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gevelsberg/2009/3/26/news-115506622/detail.html</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<title>WAZ dementiert: Kein genereller Akquisestopp</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 20:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem „Wiener Zeitung“, „Extra Dienst“ und andere Medien in Österreich und Deutschland zur Wochenmitte berichtet hatten, die WAZ Mediengruppe würde sämtliche geplanten Projekte in Osteuropa einfrieren, kam nun das Dementi: Weder habe die WAZ zum Kauf der montenegrinischen Tageszeitung „Pobjeda“ bislang eine endgültige Entscheidung getroffen, noch gebe es einen von der Wirtschaftskrise ausgelösten generellen Stopp [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem „Wiener Zeitung“, „Extra Dienst“ und andere Medien in Österreich und Deutschland zur Wochenmitte berichtet hatten, die WAZ Mediengruppe würde sämtliche geplanten Projekte in Osteuropa einfrieren, kam nun das Dementi: <span id="more-965"></span>Weder habe die WAZ zum Kauf der montenegrinischen Tageszeitung „Pobjeda“ bislang eine endgültige Entscheidung getroffen, noch gebe es einen von der Wirtschaftskrise ausgelösten generellen Stopp von Akquisitionsgesprächen, so Unternehmenssprecher Paul Binder in einer Presseerklärung (<a href="http://www.presseportal.de/pm/55903/1376952/westdeutsche_allgemeine_zeitung">http://www.presseportal.de/pm/55903/1376952/westdeutsche_allgemeine_zeitung</a>). Dies sei auch bereits gegenüber der Belgrader Nachrichtenagentur BETA, der „Wiener Zeitung“, dem „Standard“ und der APA klargestellt worden.</p>
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		<title>WAZ friert Osteuropa-Projekte ein</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 10:24:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die WAZ-Gruppe hat angesichts der Wirtschaftskrise alle geplanten Projekte in Südosteuropa eingefroren. Das berichtet die Wiener Zeitung in ihrer Ausgabe vom 25. März. Deshalb sei auch der geplante Kauf der in Montenegro ansässigen staatlichen Zeitung „Pobjeda“ („Sieg“) durch die Wiener WAZ-Tochter Ost Holding GmbH geplatzt. Die WAZ-Gruppe hatte Ende Oktober 2008 als einziger Interessent rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die WAZ-Gruppe hat angesichts der Wirtschaftskrise alle geplanten Projekte in Südosteuropa eingefroren. Das berichtet die Wiener Zeitung in ihrer Ausgabe vom 25. März. Deshalb sei auch der geplante Kauf der in Montenegro ansässigen staatlichen Zeitung „Pobjeda“ („Sieg“) durch die Wiener WAZ-Tochter Ost Holding GmbH geplatzt. Die WAZ-Gruppe <span id="more-962"></span>hatte Ende Oktober 2008 als einziger Interessent rund vier Millionen Euro für einen 51-prozentigen Anteil an der „Pobjeda“ geboten, zog dieses Angebot nun jedoch zurück.<br />
Nach dem Scheitern des Kaufes will die zuständige Regierungsagentur für Investitionsförderung in Montenegro keine neue Privatisierung versuchen. Das erklärte der Leiter der Agentur, Branko Vujovic, gegenüber der Online-Ausgabe des österreichischen „Extra Dienst“. Man wolle die Zeitung nun umstrukturieren, um sie eigenständig zu erhalten, heißt es in der Meldung.</p>
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		<title>Schicklers Trick</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 14:51:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medienmoral</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ohne zu fragen, ohne zu zahlen hat die Schickler-Gruppe einen Bericht aus dem DJV-Mitgliedermagazin JOURNAL für die Eigendarstellung im Internet benutzt. Dieser Verstoß gegen das Urheberrecht bestätigt Zweifel des DJV und der dju in ver.di an der Qualifikation der Hamburger Beraterfirma. Die selbsterklärten Medienexperten um Firmenchef Rolf-Dieter Lafrenz beraten derzeit die WAZ-Mediengruppe im Ruhrgebiet bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne zu fragen, ohne zu zahlen hat die Schickler-Gruppe einen Bericht aus dem DJV-Mitgliedermagazin JOURNAL für die Eigendarstellung im Internet benutzt. Dieser Verstoß gegen das Urheberrecht bestätigt Zweifel des DJV und der dju in ver.di an der Qualifikation der Hamburger Beraterfirma. Die selbsterklärten Medienexperten <span id="more-953"></span>um Firmenchef Rolf-Dieter Lafrenz beraten derzeit die WAZ-Mediengruppe im Ruhrgebiet bei ihrem Personal-Kahlschlag, dem 330 Arbeitsplätze zum Opfer fallen sollen. Nur: Wer berät die Schickler-Gruppe bei ihrer Selbstdarstellung, bei der sie sich über Urheberrechte und den guten journalistischen Ton hinwegsetzt?</p>
<p>Kurzerhand hatten die Hamburger Berater den Artikel „Buh-Mann mit Einfluss“ über ihre Arbeit unter ihrem Logo online gestellt, obwohl Autor Werner Hinse exklusiv für die Dezember -Ausgabe des JOURNAL recherchiert und geschrieben hatte. Eine Erlaubnis des DJV gab es ebenso wenig, wie eine Honorarzahlung von Schickler.</p>
<p>Für die Gewerkschaften stellt sich erneut die Frage: Wie schaffen es die Hamburger mit ihrer „umsetzungsorientierten Beratung“, einen Medienkonzern wie die WAZ bei der Neuausrichtung zu unterstützen, wenn sie selbst die Grundlagen der Arbeit in dieser Branche offenbar nicht beherrschen?. Die Unternehmensberatung hat den Bericht inzwischen von ihrer Internetseite genommen, nachdem der DJV-NRW die Schickler-Gruppe darauf aufmerksam gemacht hatte, dass sie sich mit fremden Federn schmückt. </p>
<p>Honorar und Unterlassungserklärung stehen noch aus. Die JOURNAL-Redaktion und der DJV warten darauf.</p>
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