WAZ friert Osteuropa-Projekte ein

Die WAZ-Gruppe hat angesichts der Wirtschaftskrise alle geplanten Projekte in Südosteuropa eingefroren. Das berichtet die Wiener Zeitung in ihrer Ausgabe vom 25. März. Deshalb sei auch der geplante Kauf der in Montenegro ansässigen staatlichen Zeitung „Pobjeda“ („Sieg“) durch die Wiener WAZ-Tochter Ost Holding GmbH geplatzt. Die WAZ-Gruppe hatte Ende Oktober 2008 als einziger Interessent rund vier Millionen Euro für einen 51-prozentigen Anteil an der „Pobjeda“ geboten, zog dieses Angebot nun jedoch zurück.
Nach dem Scheitern des Kaufes will die zuständige Regierungsagentur für Investitionsförderung in Montenegro keine neue Privatisierung versuchen. Das erklärte der Leiter der Agentur, Branko Vujovic, gegenüber der Online-Ausgabe des österreichischen „Extra Dienst“. Man wolle die Zeitung nun umstrukturieren, um sie eigenständig zu erhalten, heißt es in der Meldung.

4 Antworten zu “WAZ friert Osteuropa-Projekte ein”

  1. zoom sagt:

    Könnt ihr den Bericht der Wiener Zeitung hier verlinken? Ich selbst habe ihn leider nicht gefunden :-( Die ruhrbarone berichten von einem Dementi der WAZ-Gruppe:
    http://www.ruhrbarone.de/waz-dementiert-eiszeit/
    Ist dieses Dementi glaubwürdig?

  2. […] Nicht nur in Österreich stockt die Expansion des europäischen Pressegiganten, auch im vom SPD-Politiker Bodo Hombach beackerten Osteuropa knirschen die Rotationsmaschinen. […]

  3. Medienmoral sagt:

    Über die Hintergründe der Vietnam-Pläne der WAZ-Mediengruppe berichtet in einem Gastblog „Investitions-Chance Zeitung“ Thomas Wanhoff im Blog der Axel-Springer-Akademie
    http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2009/07/28/gastblog-investitions-chance-zeitung/
    Mit freundlichen Grüßen, medienmoral-nrw.de

  4. funke raus aus ungarn? sagt:

    einer ungarischen Kollegin gefällt das gar nicht
    http://meedia.de/2014/08/06/ich-bin-enttaeuscht-ein-offener-brief-an-die-funke-mediengruppe/