In eigener Sache: Kommentarfunktion für ältere Beiträge abgeschaltet

31. Juli 2015

Seit medienmoral-nrw.de 2008 eingerichtet wurde, sind mehr als 150 Blogbeiträge zusammengekommen, nachzulesen im Archiv. Bei allen Beiträgen, die älter als 365 (Update 17.8.2015) 550 Tage sind, haben wir nun die Kommentarfunktion abgeschaltet. Denn die dient größtenteils nur noch als Einfallstor für Spam bzw. um Chats zu führen, die mit dem Ziel der Seite nichts zu tun haben.

Was hingegen sehr wohl Ziel der Seite ist, haben wir in „Was ist eigentlich Medienmoral NRW?“ erläutert. Dieser Beitrag bleibt nun oben stehen.

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Was ist Medienmoral NRW?

Entstanden ist die Seite Medienmoral NRW Ende 2008 – als die damalige WAZ-Gruppe (heute Funke Mediengruppe) ihre Pläne für den Abbau von 300 Arbeitsplätzen im Ruhrgebiet bekannt gab. Gemeinsam haben die NRW-Landesverbände der Gewerkschaften DJV und dju in ver.di die tiefgreifenden Umwälzungen der publizistischen Landschaft im Ruhrgebiet begleitet und den Betroffenen eine Plattform geboten, um sich zu informieren und auszutauschen. (mehr …)

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Sozialplanverhandlungen bei Funke gescheitert

28. Juli 2015

Im Zuge der Auflösung des Essener Content Desks lässt die Funke Mediengruppe einige Mitarbeiter im Regen stehen. Entnervt haben die Betriebsräte von WAZ, NRZ, WP und Redaktions-Services nach neun Gesprächsrunden die Sozialplanverhandlungen endgültig für gescheitert erklärt. Peinlich für diesen Konzern ist dabei, dass sich die Geschäftsleitung quer stellt, maximal 13 Mitarbeitern eine vernünftige Perspektive zu geben. Man erinnere sich an das erst wenige Wochen alte Interview der beiden Geschäftsführer Manfred Braun und Michael Wüller im Handelsblatt. Da hieß es, die Funke-Gruppe sei nach dem 920-Millionen-Euro-Deal mit Springer noch gut bei Kasse. Warum der Verlag dann die Beteiligung an der Finanzierung von Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für so wenige Beschäftigte ablehnt, bleibt ein Rätsel.

Nach nur einer Stunde brachen die Funke-Betriebsräte am Freitag, 24. Juli 2015, die neunte Gesprächsrunde der seit Mai laufenden Sozialplanverhandlungen ab. Die Arbeitnehmervertreter waren mit ihrem Latein am Ende. So viele kreative Vorschläge hatten sie bereits eingebracht, auf keinen einzigen ließ sich die Geschäftsleitung ein. Gebetsmühlenartig hieß es stattdessen immer wieder, dass kein Geld vorhanden sei. Auch die Beteiligung an den Kosten einer Transfergesellschaft sei „jenseits der finanziellen Möglichkeiten des Konzerns“.

Die Betriebsräte werden nun die Einigungsstelle anrufen, die mit Hilfe eines externen Moderators Ergebnisse herbeiführen soll.

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Kategorien: Betriebsräte, Neue Ruhr Zeitung (NRZ), Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), Westfalenpost (WP)
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