Absichtlich Druck aufbauen

Essen. Die Betriebsräte der WAZ werfen der Funke Mediengruppe vor, einige Mitarbeiter des Essener Content Desks absichtlich enorm unter Druck zu setzen. Drei Tage nach Einsetzen einer Einigungsstelle, in der die gescheiterten Sozialplanverhandlungen mit einem externen Schlichter fortgesetzt werden sollen, wurden sie von der Personalabteilung „mit einem besonderen Dokument überrascht“, wie es in einer aktuellen Betriebsratsinfo heißt. Danach will die Personalleitung ein „Konsultationsverfahren nach § 11 Kündigungsschutzverfahren (KschG)“ einleiten, wonach es sich nach Einschätzung des Betriebsrats um eine „Massenentlassungsanzeige bei der Bundesagentur für Arbeit“ handelt. Der Betriebsrat fürchtet, dass die Funke-Gruppe damit die Weichen dafür stellt, betriebsbedingte Aufhebungsverträge abschließen bzw. betriebsbedingte Kündigungen aussprechen zu können.

Mit der unternehmerischen Entscheidung, die Funke Content Dienstleister GmbH zum 31.12.2015 komplett aufzulösen, würden spätestens zum 1. Januar 2016 rund 100 Arbeitsplätze in Essen wegfallen, etwa drei Viertel davon Redakteure. Die meisten von ihnen werden in andere Gesellschaften verschoben, viele zu schlechteren Konditionen. Allerdings gibt es nach BR-Informationen 14 Kolleginnen und Kollegen, die bisher noch keine Perspektive im Unternehmen haben.

Die Betriebsräte empfinden die Einleitung des Konsultationsverfahrens nach § 17 KschG deshalb als „absolut unnötig und im höchsten Maße unfair“. „Wozu wird jetzt noch eine Massenkündigung offiziell angemeldet?“, fragen sie – und kennen nur eine Antwort: Offenbar sollen die betroffenen 14 Mitarbeiter unter Druck gesetzt werden, „freiwillige“ Vereinbarungen anzunehmen. „Seriöse Unternehmen“, so die Arbeitnehmervertreter, hätten diese Situation als Betriebsübergang nach § 613 a BGB gestaltet und auf Kündigungen verzichtet. Der Betriebsrat fordert die Geschäftsleitung dringend dazu auf, die Anzeige bei der Bundesagentur für Arbeit nicht einzureichen.

Es sei ein Unding, „in Berlin eine neue Zentrale mit allem Pomp zu eröffnen und im Ruhrgebiet, der Wiege dieses Konzerns, einige wenige ‚Auserwählte‘ zu feuern“. Alle Vorschläge der Betriebsräte, für die Kollegen Arbeitsplätze im Lokalen anzubieten, habe die Geschäftsleitung bisher „konsequent ignoriert oder abgelehnt“.

965 Antworten zu “Absichtlich Druck aufbauen”

  1. Funke vermarktet auch die Bande sagt:

    zumindest macht das jetzt die Mediengruppe Thüringen, wo Funke in Jena Vermarktung des Ernst-Abbe-Stadions übernommen hat
    http://www.turi2.de/aktuell/mediengruppe-thueringen-vermarktet-werbeflaechen-im-stadion-von-jena/

  2. Weihnachtsmail der Geschäftsführung der Funke Medien NRW sagt:

    der Größenwahn lässt grüßen, wo sind Braun und Wüller, gibt es von denen keine Weihnachtsbotschaft?

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    ein herausforderndes Jahr 2017 geht zu Ende!
    Wir erleben es jeden Tag, unser Geschäft verändert sich in rasanter Geschwindigkeit. Das ist in diesem Jahr besonders deutlich geworden.
    Deshalb haben wir in allen NRW-Bereichen intensiv an der Zukunftsausrichtung unserer Geschäfte gearbeitet. Zu den Schwerpunkten gehörten dabei die Qualität im Lokalen, der Aufbau einer gattungsübergreifenden Vermarktung und die Weiterentwicklung unserer Digitalgeschäfte.
    Im Lokalen haben wir bei allen Tageszeitungen Qualitätsprojekte gestartet und eine Reihe von kleinen und großen Piloten zur Erprobung neuer Formate gestartet. Dazu gehören beispielsweise die Projekte „ProBochum“ oder „Olpe“. Hier sehen wir unsere Stärke – das wollen wir ausbauen!
    Mit der neuen Gesellschaft Media Sales NRW vermarkten wir seit August Tageszeitungen, Anzeigenblätter, Digitalmedien und Hörfunk aus einer Hand! Allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen gilt ein großer Dank für die geleistete Arbeit!

    Auch mit unserem Digitalportfolio sind wir gut vorangekommen! Vor gut einem Jahr haben wir unsere Newsportale für WAZ, NRZ, WR und WP komplett überarbeitet und Teile unserer Inhalte bezahlpflichtig gemacht. Zeitgleich haben wir das Boulevardportal DerWesten gestartet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wir haben die Reichweite unserer Newsportale in NRW deutlich gesteigert, viele neue Nutzer für unsere Angebote gewinnen können und sind das größte Regionalangebot Deutschlands!
    Wir möchten Ihnen heute kurz vor Weihnachten für das große Engagement und Ihren Einsatz in allen Bereichen danken!
    Sie alle haben in einem schwierigen Jahr dazu beigetragen, dass wir uns in den Märkten behaupten und unsere Leser mit unseren Titeln überzeugen konnten.
    Mit den ersten Impressionen unserer Newswall (s. Anhang) wünschen wir Ihnen und Ihren Familien eine entspannte Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr!
    Herzliche Grüße
    Matthias Körner

    Geschäftsführung FUNKE MEDIEN NRW

  3. skipslitter sagt:

    Doch es gab auch eine Weihnachtsbotschaft. Für alle die schmerzfrei sind, hier ist sie.
    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    wir können kaum glauben, dass es schon wieder fast vorbei ist – aber hinter uns liegt ein ereignisreiches, aufregendes und aufschlussreiches Jahr. Wir wollen jetzt nicht in eine lange Jubel-Arie ausbrechen und alle großen und kleinen Erfolgsgeschichten aus sämtlichen Bereichen und Standorten aufzählen. Dies tun wir in unserem wöchentlichen Freitagsblog schon zu Genüge (manche finden ja, dass wir zu viel jubeln…). Lassen Sie uns Klartext reden: Wir wissen natürlich, dass in diesem Jahr nicht alles so gelaufen ist, wie wir es uns vorgestellt haben. 2017 hat uns in vielen Bereichen vor immense Herausforderungen gestellt. Im Printgeschäft geht es an manchen Stellen stärker und schneller bergab, als erwartet; im Digitalbereich steht der Durchbruch noch bevor. Wir sind dennoch zuversichtlich, dass wir uns auch dank Ihrer Kreativität und Ihrem Engagement erfolgreich weiterentwickeln werden. Lassen Sie uns deshalb einen Blick nach vorne werfen – wir haben 2018 viel vor:

    Wenn wir als Verlag eine Aufgabe haben, dann doch die, den Menschen deutlich zu machen, dass guter Journalismus Geld kostet, dass er einen Wert hat und nicht selbstverständlich ist. Wenn wir dieses Verständnis wecken und gleichzeitig dafür sorgen, dass unsere News, Storys und Services die besten sind, dann müssen wir uns um die Zukunft keine Sorgen machen. Im Kino würden Sie doch auch nicht auf die Idee kommen, ohne Ticket den neusten Hollywoodstreifen zu sehen und im Buchladen nicht ohne zu bezahlen mit einem Bestseller unter dem Arm nach Hause spazieren – alles völlig klar. Und was ist mit Ihrem Netflix- oder Sky-Abo oder den „Büchern“ auf Ihrem E-Reader? Die Menschen lernen gerade, auch „nicht-haptische“, rein digitale Inhalte und Unterhaltung wertzuschätzen, indem sie dafür bezahlen. Wir werden im kommenden Jahr deshalb etwas tun, was für unsere Printprodukte – und in allen anderen Branchen – seit jeher obligatorisch ist: Für gute Arbeit, für hochwertige und relevante Inhalte, Information und Unterhaltung auf unseren Nachrichtenportalen noch konsequenter als bisher Geld verlangen. Es ist an der Zeit, neue Systeme und Wege zu testen, etwas anderes zu wagen und daraus immer wieder neu zu lernen und sich anzupassen. Wenn nicht 2018, wann dann?

    Dazu braucht es natürlich auch einfachere Bezahlmodelle im Digitalbereich. Ohne langwierige und komplizierte Registrierungsverfahren. User sollen das, was sie interessiert, schnell und einfach kaufen können, es soll ihnen im besten Fall Spaß machen. Das funktioniert natürlich nur, wenn die Inhalte qualitativ so gut, hochwertig und exklusiv sind, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Dazu müssen wir die Präsentation unserer Inhalte noch stärker am Nutzungsverhalten unserer Kunden ausrichten. Wir müssen aufhören, primär in Zeitungsseiten und 80-Zeilen-Aufmachern zu denken. Der Erfolg von Nachrichten und Geschichten hängt nicht von ihrer Länge ab. Sie müssen gut recherchiert, stark geschrieben und toll aufbereitet sein. Wir brauchen mehr Bewegtbild, interaktive Grafiken und interessante Aufmachungen. Die Überlegung, wie wir diese Geschichten auf Papier drucken, darf dabei erst an zweiter Stelle stehen.

    „Stillstand ist der Tod, geh voran, bleibt alles anders“ singt Herbert Grönemeyer in seinem Hit „Bleibt alles anders“. Genau das muss unser Leitbild für 2018 und die kommenden Jahre sein. Wenn wir nicht bereit sind, uns ständig zu verändern, werden wir auf der Strecke bleiben. Wir müssn lernen, beweglicher zu werden und noch schneller und flexibler auf sich rasch verändernde Marktbedingungen zu reagieren. Veränderung ist die Regel, nicht die Ausnahme.

    Im September hat unsere zukünftige Aufsichtsratsvorsitzende Julia Becker deshalb gemeinsam mit der Geschäftsführung einen Strategieprozess gestartet, der wegweisenden Charakter für unsere gesamte Gruppe hat und Antworten auf die zentralen Fragen liefern soll: Wo wollen wir hin? Wie kommen wir dahin? Und welche Blockaden gilt es dabei aus dem Weg zu räumen? Um die Vorteile unserer Größe vollständig zu heben, müssen wir Strukturen schaffen, die uns den Freiraum verschaffen, immer wieder neue journalismusnahe Geschäftsfelder und Erlösquellen zu finden, die die Zukunft unseres Medienhauses sichern.

    Der frische Wind drückt sich symbolisch auch in der neuen Zusammensetzung unseres Aufsichtsrates aus, die zum 1. Januar wirksam wird. Petra Grotkamp übergibt das Ruder und die große Verantwortung für unser Haus in die Hände ihrer Kinder Julia Becker, Nora Marx und Niklas Jakob Wilcke. Julia Becker, die jetzt schon zu den gefragtesten Medienpersönlichkeiten des Jahres zählt, übernimmt wie gesagt den Aufsichtsratsvorsitz. Wir freuen uns auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit, ihre Expertise und viele spannende Projekte, um unsere Mediengruppe weiter auf Kurs zu halten.

    Dass uns dabei manch steife Brise entgegenwehen wird, ist klar. Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen, sagte Aristoteles. Das Hauptsegel unserer Mediengruppe ist ihre Größe. Diese werden wir noch besser in Stellung bringen, um an Fahrt zuzulegen, etwas Neues auf die Beine zu stellen und neue Geschäftsfelder erschließen wollen. So wie wir es in diesem Jahr mit dem neuen Bereich FUNKE Lifestyle getan haben. Durch die Zukäufe von myself und Donna haben wir hier schon mehr als eine Handbreit Wasser unterm Kiel und werden 2018 so richtig in See stechen.

    Den Faktor Größe werden wir im kommenden Jahr aber auch ins Spiel bringen, um auf dem Reisemarkt verstärkt aktiv zu werden. Das neue Geschäftsfeld Reise bietet uns die Möglichkeit, die Reichweite und Reputation unserer Zeitungen, Zeitschriften, Online-Portale und Radiosender zusätzlich und dauerhaft zu monetarisieren. Das ist ein spannendes Projekt, von dem wir schon bald mehr berichten werden.

    Besonders wichtig ist uns, dass der Wertedialog konsequent fortgesetzt wird. Der Stein rollt, an vielen Standorten haben Kolleginnen und Kollegen in Workshops bereits diskutiert und Ideen entwickelt, wie sie unsere Werte Qualität, Resultat und Respekt in die Tat umsetzen werden. 2018 folgen viele weitere Workshops, bis alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitgemacht haben werden. Erste Rückmeldungen aus den Workshops zeigen, dass wir in manchen Teilen noch ein gutes Stück entfernt sind von einer erfolgreichen Umsetzung. In der bereichs- und standortübergreifenden Zusammenarbeit knirscht es zuweilen. Da müssen wir besser werden. Luft nach oben haben wir zum Beispiel auch bei der Kommunikation untereinander und zwar vertikal (zwischen den Hierarchiestufen) wie horizontal (zwischen den Standorten, Bereichen, Abteilungen). Da müssen wir uns manchmal auch an die eigene Nase fassen und die Kommunikationswege kürzer und direkter gestalten. Diese Erkenntnisse sind enorm wichtig, völlig überraschend sind sie in den meisten Fällen jedoch nicht. Wir wissen, dass es nicht ausreicht, Werte aufzuschreiben, nett zu formulieren und dann an die Wand zu hängen. Der Wertedialog ist ein Prozess, es bedarf kontinuierlicher Arbeit, bis die Werte auf jeder Etage in den Köpfen und auch in den Herzen angekommen sind. Nur dann werden sie unseren Arbeitsalltag ganz natürlich bestimmen. Wir alle sollten die Werte als Ziele verstehen, an deren Umsetzung wir hart arbeiten müssen. Wenn es uns gelingt, entsteht daraus ein stabiles Fundament für die Zukunft unserer Mediengruppe. Unser persönlicher Vorsatz für 2018? Die Werte stärker in unseren Alltag integrieren!

    Dabei helfen kann uns eine andere große Veränderung, auf die wir uns ganz besonders freuen: Wir ziehen im Sommer endlich in unsere neue Unternehmenszentrale. Die modernen und offenen Arbeitswelten werden sicher ihren Teil dazu beitragen, dass wir uns noch mehr untereinander austauschen und miteinander kommunizieren.

    Apropos Austausch und Kommunikation: Im Februar wird zum 53. Mal die GOLDENE KAMERA verliehen. Das Hamburger Abendblatt und die WAZ werden stolze 70 Jahre alt, die Berliner Morgenpost – man sieht es ihr gewiss nicht an – wird sogar 120. All das wollen wir mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen feiern.

    Erinnern Sie sich eigentlich noch an die große DKMS-Registrierungsaktion an allen zentralen FUNKE-Standorten vor fast genau zwei Jahren? Die Resonanz war wirklich beeindruckend! So viele Menschen, die damals helfen wollten – und einer, der jetzt wahrscheinlich helfen konnte. Ein ehemaliger FUNKE-Azubi wurde kürzlich als Spender ausgewählt. Philipp Giese, der seit dem Abschluss seiner Ausbildung an der Ruhr-Universität in Bochum studiert, berichtet im Interview über die besondere Erfahrung, einem fremden Menschen vielleicht das Leben gerettet zu haben. Alle, die damals nicht an der FUNKE-Registrierungsaktion teilnehmen konnten, können sich jederzeit online anmelden und ein Set zur Registrierung zusenden lassen. Sicher eine gute Tat so kurz vor Weihnachten.

    Wir danken Ihnen für Ihr Engagement und Ihren unermüdlichen Einsatz. Mit Ihrer Tatkraft und Ihren Ideen wird 2018 sicher ein besonders gutes Jahr, auf das wir gern zurückblicken werden. Zunächst wollen wir das alte Jahr aber gebührend verabschieden. Man sollte immer eine Flasche Sekt kaltgestellt haben, hat ein weiser Mann einmal gesagt. In guten Zeiten, um auf Erfolge anzustoßen. Und in schlechten Zeiten erst recht. Oder für die, die es lieber mit Grönemeyer halten: „Es gibt viel zu verlieren, Du kannst nur gewinnen.“ Also, lassen Sie uns mutig sein und uns nach vorn bewegen. So viel steht fest: Es macht Spaß, mit Ihnen gemeinsam Informationen und Emotionen zu verkaufen.

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien frohe Weihnachten, besinnliche Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Herzliche Grüße

    Manfred Braun und Michael Wüller

  4. So war der Neujahrsempfang im Medienhaus Lensing sagt:

    gesehen durch die Brille der Kollegin Gaby Kolle
    https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Dortmund/So-war-der-Neujahrsempfang-des-Medienhauses-Lensing-1243186.html

  5. Mahlzeit sagt:

    es WAZ-Chef Ulrich Reitz, eine publizistisch eher konservativ einzustufende Reizfigur verlässt jetzt auch den Focus
    https://kress.de/news/detail/beitrag/136759-abschied-schon-ende-januar-ulrich-reitz-verlaesst-focus.html

  6. 2017 sagt:

    @ Mahlzeit:
    Die Meldung ist aus Januar 2017…

  7. Noch mehr Häuptlinge bei Funke Digital sagt:

    Der Neue, Jens Doka, kommt von ProSiebenSAT.1 Digital, mehr in der Presseinfo
    http://www.funkemedien.de/de/presse/medienmitteilungen/news/Funke-Digital-Jens-Doka-wird-dritter-Geschaeftsfuehrer/

  8. Braun geht, Schoo kommt sagt:

    die neue Funke Chefin Julia Becker hat es schon als „Wichtige Information“ an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschickt, nun ist auch die Pressemitteilung verschickt, Manfred Braun seit 2012 einer der Geschäftsführer der Funke Mediengruppe, wird zum 31. März 2018 von Bord gehen, für ihn kommt Andreas Schoo, bisher bei der Bauer Gruppe beschäftigt. Hier die PM
    https://www.funkemedien.de/de/presse/medienmitteilungen/news/Andreas-Schoo-wird-neuer-Geschaeftsfuehrer-der-FUNKE-MEDIENGRUPPE/

    eine erste Einordnung des Führungswechsels bei Funke hat Georg Altrogge für meedia.de vorgenommen
    http://meedia.de/2018/01/11/fuehrungswechsel-bei-funke-andreas-schoo-wird-nachfolger-von-manfred-braun-und-neuer-konzernchef/

  9. Abschiedsmail sagt:

    hier die Abschiedsmail des Funke Medienmoguls Manfred Braun, durchaus interessant zu lesen… Insbesondere diese Passage:
    „Klar, das alles ist nicht ohne Reibereien, Konflikte und auch Härten gelaufen. Und nicht alles ist geglückt. Natürlich habe ich Fehler gemacht. So bin ich heute zum Beispiel der Ansicht, dass wir mit der Westfälischen Rundschau anders hätten umgehen sollen, als wir es getan haben. Und hätten wir nicht auch für den Dortmunder Markt andere Lösungen finden können?“

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    Düsseldorf, Adlerstrasse. Als ich vor über zehn Jahren im ersten von damals sage und schreibe sieben Zeitschriften-Standorten der WAZ MEDIENGRUPPE (so hieß sie damals) meinen Antrittsbesuch machte, war mir sofort klar: hier liegen enorme Möglichkeiten – sie zu nutzen, würde allerdings radikaler Maßnahmen bedürfen. Dafür brauchte ich Unterstützung. Michael Geringer kam bald dazu, Will Blok und dann auch Wiebke Kirschke. Gemeinsam mit vielen weiteren Kolleginnen und Kollegen gingen wir an die Arbeit. Wir zogen die Redaktionen in Ismaning zusammen, erforschten den Markt rauf und runter, schufen Kompetenzzentren, weitere Titel wurden integriert, neue Kolleginnen und Kollegen kamen ins Team. Wir wuchsen – und das gegen den Markttrend profitabel. Entstanden ist ein Zeitschriftenbereich, der sich wirklich sehen lassen kann. Im Bereich der TV- und Frauenmedien liegen wir heute im europäischen Vergleich ziemlich weit vorn.

    Ich möchte meinen gestern kommunizierten bevorstehenden Abschied von FUNKE nicht zum Anlass nehmen, um sentimental zu werden oder, noch schlimmer, Sie mit meinen Erinnerungen zu langweilen. Mir geht es darum zu zeigen, was wir erreichen können, wenn wir zusammenarbeiten, schlaue Köpfe an Bord haben, die richtigen Strategien verfolgen und, vor allem, mit Leidenschaft ans Werk gehen. Nur so haben wir auch die Übernahme der Springer-Titel, die ich mit auf den Weg bringen und realisieren durfte, stemmen können. Eine ungeheure Kraftanstrengung für uns alle. Erinnern Sie sich noch, wie wir mitleidig belächelt oder auch hämisch verspottet wurden für diesen Deal? Zum Erfolg wurde er nur, weil wir die Kraft der Zusammenarbeit genutzt, unternehmerisch gehandelt, Qualität in den Vordergrund unserer Arbeit gestellt haben und, last but not least, mit Respekt auf die neuen Kolleginnen und Kollegen zugegangen sind. Ich könnte die Reihe dieser Beispiele fortsetzen: Die Gründung unserer Zentralredaktion war so ein Gemeinschaftsakt. Der Relaunch unserer NRW-Titel, der auf über 1000 Gesprächsstunden mit den Lesern beruhte, worauf ich besonders stolz bin. Die Neuaufstellung unterschiedlicher Verlagsbereiche bei den Zeitungen. Die Lokaloffensiven in den Regionaltiteln. Die Kooperationsmodelle in den Radios. Die Gründung einer zentralen Digitalunit. Die Übernahme von Myself und Donna und die Gründung des Lifestyle-Segments zuletzt. Und und und.

    Klar, das alles ist nicht ohne Reibereien, Konflikte und auch Härten gelaufen. Und nicht alles ist geglückt. Natürlich habe ich Fehler gemacht. So bin ich heute zum Beispiel der Ansicht, dass wir mit der Westfälischen Rundschau anders hätten umgehen sollen, als wir es getan haben. Und hätten wir nicht auch für den Dortmunder Markt andere Lösungen finden können? Mir, und ich bin sicher auch Ihnen, fallen noch manche weitere Beispiele ein. Wenn ich mir die vergangenen zehn Jahre anschaue, glaube ich aber feststellen zu können, dass wir die FUNKE MEDIENGRUPPE erfolgreich vorangebracht haben. Mit unseren unterschiedlichen Plattformen sind wir gut aufgestellt für die Zukunft. Wir werden bundesweit als interessantes und bedeutendes Medienhaus wahrgenommen, sind ein attraktiver Arbeitgeber, haben viel vom Provinzstaub wegblasen können, ohne unsere Bodenhaftung zu verlieren. Das alles und noch viel mehr haben wir gemeinsam hinbekommen.

    Es wird in den kommenden Wochen noch manche Möglichkeit geben, sich zu verabschieden. Aber lassen Sie mich Ihnen heute schon danken für die großartige Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Wenn wir das gemeinsame Ziel, bei allen unterschiedlichen Auffassungen im Detail, nicht aus dem Auge verlieren, können wir Großes schaffen. Das ist eine wunderbare Erfahrung. Ich danke den Gesellschaftern für ihr Vertrauen – das ist die Grundlage für alles. Mein Dank gilt auch meinen Mit-Geschäftsführern, mit denen ich intensiv und (in den allermeisten Fällen) konstruktiv um beste Lösungen ringen durfte. Und ich danke meinen engsten Kollegen, allen voran Wiebke Kirschke und Michael Geringer, ohne deren Intelligenz, Kreativität und Loyalität die letzten Jahre nicht denkbar gewesen wären.

    Nun übernimmt zum 1. April Andreas Schoo die Verantwortung für die Zeitschriften und das Digitale. Das ist eine ausgezeichnete Entscheidung der Gesellschafter, ich freue mich sehr darüber. Ich kenne Andreas seit vielen Jahren. In gewisser Weise verfolgt er mich sogar, er rückte schon bei Bauer auf meine Position. Ich bin fest davon überzeugt, dass Andreas Schoo den Kurs, den wir gemeinsam eingeschlagen haben, erfolgreich weiterführen wird. Meine Unterstützung, wo er sie denn überhaupt braucht, hat er.

    Warum tun wir das alles? Natürlich, wir wollen Geld verdienen und Arbeitsplätze sichern. Mir ist es aber immer um mehr als „Business“ gegangen. Auch nach fast 45 Jahren im Job faszinieren mich Medien immer noch. Und ich liebe den Journalismus. Information und Entertainment, und genau das produzieren und verkaufen wir ja bei FUNKE, haben eine hohe Relevanz. Letztlich sichern sie die Grundlagen einer freiheitlichen Gesellschaft: Zusammenhalt, Aufklärung, Kontrolle. Dafür lohnt jeder Einsatz.

    Es war mir eine Ehre, mit Ihnen und Euch zusammenzuarbeiten. Alle guten Wünsche für die FUNKE MEDIENGRUPPE und für Euch und Sie persönlich in einem noch jungen Jahr 2018!

    Herzliche Grüße

    Manfred Braun

  10. […] (Aus der Abschiedsmail des Funke Medienmoguls Manfred Braun, durchaus interessant zu lesen… Insbesondere die hier aufgeführte Passage von Medienmoral NRW (mehr …)) […]

  11. Funke kooperiert in NRW mit Ebay sagt:

    um lokalen Händlern den Weg ins Netz zu ebnen, den Anfang macht die Stadt Velbert
    http://www.turi2.de/aktuell/funke-und-ebay-ebnen-lokalen-haendlern-den-weg-ins-netz/

  12. Medienmoral sagt:

    interessant, interessant, wer da unseren guten alten Gewerkschaftsblog alles als Quelle genutzt hat
    http://meedia.de/2018/01/15/das-ist-zynisch-djv-uebt-scharfe-kritik-an-abschiedsmail-von-noch-funke-geschaeftsfuehrer-manfred-braun/

  13. Berechtigt sagt:

    http://www.bildblog.de/ressort/6-vor-9/
    2. Kritik an der Besetzung der Jury des Deutschen Lokaljournalistenpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung
    (facebook.com, Pascal Hesse)
    Der Journalist Pascal Hesse hat sich mit einem offenen Brief an den Vorstand der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und die Jury des „Deutschen Lokaljournalistenpreises“ gewandt. Hesse stört sich der Berufung des Chefredakteurs der „qualitätslosen Zombie-Zeitung Westfälische Rundschau“ in die Jury. Dies sei, so Hesse, „ein Faustschlag in die Gesichter aller Lokaljournalisten, die die Qualität im wichtigsten Ressort der Zeitung selbst unter schwierigsten Bedingungen und mit immer weniger Personal und immer geringeren Etats hochhalten.“

  14. freitagsblog sagt:

    hier die allseits beliebten Wort zum Wochenende, sum, sum, sum!
    Neu mit dabei als unterzeichnender: Dennis Prien, Geschäftsführer Funke Media Sales NRW!

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    die wütende „Friederike“ tobte gestern über uns hinweg – der schlimmste Sturm in Deutschland seit vielen Jahren, sagen Meteorologen. Wir hoffen, Sie alle sind sicher und gesund nach Hause gelangt. Für einen Teil zukünftiger „Kolleginnen und Kollegen“ endete der Orkan ziemlich traurig: Eines der Bienenvölker, das auf dem Dach der neuen Zentrale in Essen beheimatet werden sollte, ist verschwunden. Als gestern auf einer Weide ein umgestürzter Baum auf den Bienenstock krachte, sind die rund 15.000 Bienen geflohen und jetzt wohl im wahrsten Sinne des Wortes in alle Winde zerstreut. Wir hoffen, sie finden den Weg zurück. Übrigens, die Fahndung läuft schon …
    Es soll ja Menschen geben, die ihre an Silvester gefassten Vorsätze bereits schon wieder über Bord geworfen haben. Sie gehören sicherlich nicht dazu. Wir haben sogar noch ein paar Vorschläge, was Sie sich für 2018 vornehmen könnten. Zum Beispiel: an einem der 117 Seminare aus dem neuen Qualifizierungskatalog der FUNKE AKADEMIE teilnehmen. Im Februar geht’s los, zögern Sie also nicht, aus den verschiedensten Themen der Bereiche Digital, EDV, Führung, Journalismus, Kommunikation, Methoden, Sales und Vertrieb das für Sie passende Angebot zu wählen. Toll wäre es doch, wenn wir gemeinsam die Zahl von 897 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem vergangenen Jahr in 2018 toppen.

    Viel vorgenommen haben sich auch die Berliner Kolleginnen und Kollegen, die Teil der neu gegründeten Vermarktungseinheit MCB MEDIA CHECKPOINT BERLIN sind. Sie starten mit dem klar formulierten Ziel, der beste integrierte crossmediale Werbevermarkter in Berlin und Umgebung zu sein. Das rund 50-köpfige Team mit Robert Burghardt und Jan Schiller an der Spitze vermarktet ab sofort nicht nur die Print- und Onlineangebote der Berliner Morgenpost, sondern geht auch als Agentur für externe Mandanten an den Markt. Wir wünschen MCB einen tollen Start und viel Erfolg!

    Nur wenige Kilometer Luftlinie entfernt schaut Jens Doka mindestens ebenso motiviert auf das noch junge 2018. Er komplettiert neben Stephan Thurm und Tobias Oswald die Geschäftsführung von FUNKE Digital und übernimmt die Rolle des Chief Product Officer, in der er die Bereiche Produkt- und Softwareentwicklung sowie Audience Development verantwortet. Die Position wurde neu geschaffen, um die Entwicklung der Digitalprodukte konsequenter und effizienter zu gestalten. Zuletzt leitete Jens Doka bei ProSiebenSat.1 Digital fünf Jahre lang das Digitalgeschäft der TV-Sender und hat maßgeblich zum Digitalerfolg des Unternehmens beigetragen. Herzlich willkommen bei uns!

    Und wenn wir schon in Berlin sind, bleiben wir noch kurz da. Die Jobbörse AZUBIYO hat sich, seitdem sie zu unserer Mediengruppe gehört, sehr erfreulich entwickelt: In zwei Jahren FUNKE konnte das Team um Geschäftsführer Florian Schardt den Umsatz verdoppeln und die Marge von 5 auf 22 Prozent heben. Unser Wunsch für 2018: Bitte weiter so!

    Gar nicht mehr lange warten, müssen wir auf die GOLDENE KAMERA. Am 22. Februar geht die Gala über die Bühne. Hinter den Kulissen wird natürlich schon lange fleißig gearbeitet. Das gilt auch für die Jury, die jetzt unter anderem die Kandidaten für den „Besten deutschen Fernsehfilm“ nominiert haben. Ins Rennen gehen eine Komödie, ein Krimi und ein Psychothriller.

    Etwas von einem Thriller hatten jüngst auch die Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei der Handball-Europameisterschaft in Kroatien. Sollten Sie die nicht schauen können, so finden Sie die Highlights der deutschen Spiele auf den Newsportalen der FUNKE-Regionalmedien aus Nordrhein-Westfalen, der Berliner Morgenpost, des Hamburger Abendblattes, der Braunschweiger Zeitung und der Mediengruppe Thüringen verfolgen. FUNKE Sport bietet erstmals Höhepunkte-Videosvon den Spielen der deutschen Nationalmannschaft sowie den Halbfinals und dem Finale an. Wenn Sie starke Nerven haben, klicken Sie mal rein …

    Für das kommende Wochenende wünschen wir Ihnen allerdings Entspannung und Erholung,
    Beste Grüße!

    Manfred Braun, Michael Wüller und Dennis Prien

  15. 5. Jahrestag Zombizeitung sagt:

    5. Jahrestag Zombizeitung

    Der DJV-NRW erinnert an das unrühmliche Ende der WR und kritisieriert die zunehmenden Kooperationen. Bald alles ein einziger Brei. Und dann wundern wir uns, wenn sich die Leser abwenden und von einer geteuerten Presse ausgehen…

    Fünfter Jahrestag „Zombiezeitung“ Westfälische Rundschau
    DJV-NRW beklagt den fortwährenden Verlust an Meinungsvielfalt

    „Demnächst weiß kein Leser mehr, welche Zeitung er eigentlich in der Hand hält.“ DJV-NRW-Landesvorsitzender Frank Stach kritisiert die verbreiteten Kooperationen der verschiedenen Medienhäuser in NRW, die dazu führen, dass Artikel von ganz anders ausgerichteten Zeitungen im eigenen Blatt erscheinen – aber kaum ein Leser das weiß.

    Die Funke-Mediengruppe hat mit der „Westfälischen Rundschau“ (WR) gar eine Zeitung ohne eigene Redaktion im Angebot: Heute vor genau fünf Jahren ist die WR das erste Mal als „Zombiezeitung“ ohne eigene Inhalte erschienen. Der Mantel kam länger schon von der WAZ, die lokalen Inhalte für den Dortmunder Teil liefern seitdem die Ruhr Nachrichten – eigentlich ein Konkurrenzunternehmen mit anderer politischer Ausrichtung.

    Das ist auch ein Verlust an Meinungsvielfalt: Die größte Stadt im Ruhrgebiet hat de facto nur noch eine Zeitung. Landesweit haben die Kooperationen zugenommen, immer mehr eigentlich konkurrierende Zeitungen tauschen ihre Inhalte – nachzulesen auch im Medienkonzentrationsbericht 2016/2017, den die Landesanstalt für Medien veröffentlicht hat. Die Folge: Immer mehr Einheitsbrei.

    In Duisburg führen die unterschiedlichen Kooperationen gar zu einem „Kuriosum“, konstatiert der Medienbericht: „Traditionell und über Duisburg hinaus kooperieren die Redaktionen von WAZ und NRZ. Da die NRZ in Duisburg inzwischen auch mit der RP kooperiert, gelangen über die NRZ auch Beiträge, die für die WAZ erstellt worden sind, in die RP, obwohl RP und WAZ nicht kooperieren.“ Die Leser erfahren davon nichts.

    Ein weiteres Beispiel ist der Doppel-Zombie „Münstersche Zeitung“: Den Lokalteil liefern die Westfälischen Nachrichten, den Mantel die Ruhr Nachrichten; seit die Ruhr Nachrichten keine eigene Mantelredaktion mehr haben, lässt sich die Münstersche Zeitung also von einem Dienstleister des Dienstleisters befüllen. Das ist das „Redaktionsnetz Westfalen (RNW)“, die gemeinsame Tochter von Ruhr Nachrichten und Hellweger Anzeiger, die auch auf Inhalte der Rheinischen Post und des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Madsack) zurückgreift. In der Hand halten die Leser also anscheinend die Münstersche Zeitung, sie lesen aber Texte aus fünf verschiedenen Verlagen.

    „Immer mehr Medienhäuser schieben ihren Leserinnen und Lesern Mogelpackungen unter – und wundern sich dann, dass sich die Leser abwenden, wenn sie das merken“, konstatiert Stach. Bei der WR führte das z.B. zu Schließungen einiger Lokalausgaben – die ohnehin keine eigenen Inhalte mehr hatten. So hat die Funke-Gruppe den Konkurrenten gleich das Feld überlassen. Das führt zu noch mehr Monopolisierungen und zu noch weniger Vielfalt in der Berichterstattung.

    „Die früher eigentlich links gerichtete Westfälische Rundschau wird von den eher konservativen Ruhr Nachrichten bestückt – da frage ich mich, mit welcher Begründung die Medienhäuser auf dem Tendenzschutz bestehen, der unter anderem die Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte beschneidet“, äußert Stach sein Unverständnis darüber, dass die Medienhäuser auf alte Rechten pochen, deren Voraussetzungen heute längst nicht mehr erfüllt werden.

    Zur Information hier der Link zum Medienkonzentrationsbericht der LfM: http://www.lfm-nrw.de/service/berichte/medienkonzentrationsbericht.html

  16. Ippen auf Einkaufstour sagt:

    derMünchner Verleger Dirk Ippen, der in NRW u.a. den Westfälischen Anzeiger verlegt, hat jetzt über seine Zeitungsgruppe Hessen von der Fazit-Stiftung die Frankfurter Rundschau und die Frankfurter Neue Presse gekauft
    https://www.dwdl.de/nachrichten/65507/besttigt_fazit_verkauft_fr_und_fnp_an_ippen/

  17. freitagsblog sagt:

    Helau, Alaaf oder sonst was, kommt gut durch die närrische Woche.

    Liebe Kolleginnen und Kollegen

    häufig ist im Journalismus nicht eindeutig, was richtig oder falsch ist: Was passiert, wenn wir diese Story veröffentlichen? Was überwiegt: Das öffentliche Interesse oder das Persönlichkeitsrecht einzelner Beteiligter? Jede Geschichte, jede Nachricht ist neu und einzigartig. Jeder Tag ist anders. Wir bewegen uns dabei oft zwischen abwägen und wagen. Denn wir wissen um die Verantwortung, die wir haben. Was wir als Verlag veröffentlichen und vor allem, wie wir das tun, ist eben – glücklicherweise – alles andere als egal.

    Wahrscheinlich nicht ganz ohne Grund, bringt Steven Spielberg deshalb in Zeiten von Trump und Co mit „Die Verlegerin“ einen Film heraus, der eine Geschichte aus 1971 erzählt, aber aktueller wohl kaum sein könnte. Der hochkarätig besetzte Film begleitet die Herausgeberin der Washington Post, Kay Graham, Anfang der Siebzigerjahre bei ihrer schwierigsten und zugleich wichtigsten Entscheidung: die Veröffentlichung der geheimen „Pentagon-Papiere“. Ohne Pressefreiheit ist eben alles nichts – damals wie heute.

    Am kommenden Montag findet eine exklusive Voraufführung des Films in Berlin statt: Vor Filmstart interviewt Christine Richter, stellvertretende Chefredakteurin der Berliner Morgenpost, zwei Verlegerinnen der Gegenwart: Julia Becker, die Aufsichtsratsvorsitzende und Verlegerin der FUNKE MEDIENGRUPPE, wird dabei gemeinsam mit Dr. Katarzyna Mol-Wolf, Herausgeberin u.a. von Emotion, über die zentralen Themen des Films wie Pressefreiheit, Verantwortung als Verlegerin sowie über die Bedeutung von starken Frauen in der Medienbranche sprechen. Noch ist es möglich, Freikarten hierfür zu gewinnen.

    Die Zukunft unserer Printprodukte im Digitalzeitalter wird ja immer wieder gern in Frage gestellt. Dass starke Marken diese Transformation bewältigen können, beweist aktuell die traditionsreiche HÖRZU: Im Januar haben die digitalen Angebote (App, Website und mobile Website) zum ersten Mal die Marke von 100 Millionen Seitenaufrufen überschritten (IVW 1/2018) – eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr. Damit ist HÖRZU der am schnellsten wachsende elektronische Programmanbieter. Rund 75 Prozent der Nutzer kommt mittlerweile über mobile Geräte. Das ist doch eine tolle Erfolgsgeschichte!

    Man könnte meinen, Musiksendungen im deutschen Fernsehen hätten ihren Zenit überschritten. Das VOX-Format „Sing meinen Song“ beweist das Gegenteil. Dabei treffen sich bekannte Künstler verschiedenster Musikrichtungen am Lagerfeuer. Jeder Abend ist einem von ihnen und seiner Musik gewidmet. Die anderen interpretieren die populärsten Songs des Künstlers auf ihre ganz eigene Art. Im vergangenen Jahr startete bereits die vierte Staffel des Erfolgsformats und erzielte einen Quotenrekord. Dafür erhält „Sing meinen Song“ die GOLDENE KAMERA in der Kategorie „Beste Show“. Lena Meyer-Landrut, Moses Pelham, Gentleman, Michael Patrick Kelly, Mark Forster und „The BossHoss“ werden die Trophäe am 22. Februar nicht nur persönlich in Empfang nehmen, sondern auch mit einem Medley zusammen auf der Bühne auftreten.

    Zu den schönsten Traditionen der GOLDENEN KAMERA gehört ja die Vergabe des Nachwuchspreises an ein junges Schauspieltalent, das vorher nichts von seinem Glück weiß. „Vielleicht wäre ich ohne die GOLDENE KAMERA Bio-Bäuerin geworden“, sagt zum Beispiel Schauspielerin und ehemalige Nachwuchspreisträgerin Paula Kalenberg im Interview auf goldenekamera.de.

    In diesen Stunden findet in Pyeongchang die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele statt. Von unseren Titeln sind vier Kollegen vor Ort und sorgen dafür, dass unsere Leserinnen und Leser mit zahlreichen Berichten, Hintergrundartikeln und Fotos vom größten Sportereignis der Welt versorgt werden. Andreas Berten von FUNKE Sport in Essen, Marcel Stein von der Berliner Morgenpost sowie Marco Alles und Fotograf Sascha Fromm von der Mediengruppe Thüringen werden in den kommenden zwei Wochen aus Südkorea für FUNKE berichten. Wir wünschen unserem Olympia-Team viel Erfolg und spannende Einblicke bei dieser nicht alltäglichen Reise.

    Eine besondere Reise hat Sportredakteur Andreas Ernst gerade erst hinter sich. Er durfte live aus Minneapolis vom größten Einzelsportereignis der Welt, dem Super Bowl, berichten. Von seinen Eindrücken und Erfahrungen aus dem bitterkalten Norden der USA erzählt er in einem Interview, das Sie nächste Woche im Intranet lesen können.

    Ganz so kalt war es bei uns in dieser Woche nicht, muss es für unser Empfinden aber auch nicht werden. Die strahlende Sonne machte eher Lust auf Frühling. Passend dazu liegt jetzt übrigens die neue LandIDEE Wohnen & Deko am Kiosk. Darin finden sich viele frühlingshafte Deko- und Bastel-Tipps. Im Intranet können Sie ein Exemplar gewinnen.

    Eine Premiere für die NRZ: Auf dem Rosenmontagszug in Düsseldorf wird zum ersten Mal ein NRZ-Wagen mitfahren. Mitgewirkt an der Aktion hat neben Lesern, Redaktion und einer Kostüm-Designerin auch Jacques Tilly, der berühmteste Karnevalswagenbauer Deutschlands. Das Wagenmotiv wurde von Karikaturist Thomas Plaßmann entworfen, beim Wagenbau arbeiteten dann Leserinnen und Leser – streng abgeschirmt von der Öffentlichkeit – gemeinsam mit Tilly in der Wagenhalle. Eine Fußgruppe, eingekleidet in eigens designten NRZ-Kostümen und bestehend aus Leserinnen und Lesern, wird den Wagen begleiten und Kamelle auf die närrischen Zuschauer „regnen“ lassen.

    Mit einem – wie wir finden – sehr treffenden Zitat von Kay Graham möchten wir für heute schließen: To love what you do and feel that it matters – how could anything be more fun?

    In diesem Sinne, ein spaßiges Wochenende!

    Beste – oder wahlweise närrische – Grüße

    Manfred Braun und Michael Wüller

  18. Die Verlegerin spricht sagt:

    die Funke Neu-Verlegerin Julia Becker hat jetzt festgestellt, dass alle 12 Tageszeitungen der Funke Gruppe einen männlichen Chefredakteur haben, ihre Reaktion
    https://twitter.com/turi2/status/963136651454222336

  19. Neuer Finanzchef bei Funkes sagt:

    seit dem 1. Januar 2018 ist Dr. Tim Mundhenke im Finanzbereich der FUNKE MEDIENGRUPPE tätig. Nach einer Phase der Einarbeitung wird er als Leiter Finanzen diesen Bereich und die dazugehörigen Abteilungen Rechnungswesen, Steuern, Personalabrechnung und Einkauf übernehmen und auf Wilhelm Leyer folgen, heißt es jetzt in einer Pressemitteilung der Funke Mediengruppe, die man im Wortlaut hier nachlesen kann http://bit.ly/2st3D97
    Abrufen kann man dort auch ein Foto von Dr. Tim Mundhenke.

  20. Klischee bedienen sagt:

    http://www.funkemedien.de/de/presse/

    Funke startet neues Magazin unter Landidee-Markendach
    Die Funke Mediengruppe erweitert ihr Magazinportfolio und startet mit der Zeitschrift Altes Wissen einen neuen Ableger ihres Titels Landidee. Altes Wissen ist am 14. Februar in den Handel gekommen und beschäftigt sich inhaltlich mit Hausmitteln für Haushalt, Küche, Garten und Gesundheit.
    Das Konzept des Magazins ist darauf ausgelegt, „traditionelles Wissen mit pfiffigen Ideen und kreativen Rezepten“ zu kombinieren, wie es von Seiten des Verlags heißt. Eine Charakteristik sei zudem, dass es im Heft um natürliche Zutaten geht, die sich in jedem Haushalt finden. Die redaktionelle Verantwortung für den Titel liegt bei Dagmar Bartosch.

    Altes Wissen ist zunächst als einmalig erscheinendes Magazin angelegt. Die Druckauflage liegt bei 70.000 Exemplaren, der Copypreis bei 4,95 Euro.

    Funke baut mit der neuen Zeitschrift die Landidee-Markenfamilie weiterhin konsequent aus. Im Landidee Verlag erscheinen unter anderem auch Landidee Wohnen & Deko, Dekoideen und Landapotheke.

  21. Neuer Finanzchef sagt:

    Und wieder ein Berater mehr, der sich im Konzern verwirklicht. Bald sind alle die Großen der Beraterfirmen und Anwälte im Haus vertreten. Sie kennen bestens ja die Kuh die gemolken werden soll.

  22. Neu,Neu sagt:

    https://www.marketingimpott.de

    Mit der FUNKE NewsWall auf die nächste Ebene der Vermarktung
    Digital Out-of-Home ist ein großer Trend der Vermarktungsbranche. In Essen nimmt das derzeit Form an: Die größte Media-Leuchtwand Deutschlands wird von der FUNKE MEDIENGRUPPE in Betrieb genommen.

  23. freitagsblog sagt:

    mit den besten Grüßen!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    es ist die Nachricht des Tages: Deniz Yücel kommt frei! Über ein Jahr lang saß der deutsche-türkische Journalist in Untersuchungshaft. Ohne Anklage. Ohne zu wissen, ob und wann er wieder frei kommt. Weil er seinen Beruf ausgeübt hat. Dass so etwas in einem europäischen Land, über dessen EU-Beitritt lange und intensiv diskutiert und verhandelt wurde, möglich ist, macht uns trotz der frohen Kunde aber unverändert fassungslos. Deniz Yücel ist dabei nur ein besonders prominenter Einzelfall. In der Türkei, und nicht nur dort, werden Journalisten verfolgt, bedroht und inhaftiert, weil sie ihrem Beruf nachgehen und mitunter dunkle Tatsachen ans Licht bringen wollen.

    Es tut gut, sich immer wieder einmal daran zu erinnern und darauf zu besinnen, was wir hier tagtäglich tun und wofür wir letztlich alle arbeiten. Natürlich geht es um Unterhaltung und um Service – im Kern aber stehen unsere Medien für seriöse und verlässliche Informationen, für Fakten, für genaue und intensive Recherche. Unsere Journalisten müssen den Finger in die Wunde legen, nachbohren, unbequem sein, ohne Angst vor Repressalien, Übergriffen oder gar einer Inhaftierung haben zu müssen.

    „Ohne Pressefreiheit ist alles nichts“, hat unsere Aufsichtsratsvorsitzende Julia Becker am Montag bei der Podiumsdiskussion im Rahmen der Voraufführung des Films „Die Verlegerin“ gesagt und es damit auf den Punkt gebracht. Wir sollten uns immer wieder klar machen, dass Presse- und Meinungsfreiheit sehr besondere Errungenschaften sind, die es zu beschützen gilt.

    Kommen wir zu anderen schönen Neuigkeiten: Das neue Jahr hat für die Zentralredaktion noch besser begonnen, als das alte endete. Im Regio-Ranking von pressrelations belegen unsere Berliner Kolleginnen und Kollegen mit großem Vorsprung Platz 1 – Gratulation! Die Zentralredaktion liegt mit 258 Zitaten im Vergleich zu je 166 des Redaktions-Netzwerks Deutschland (Madsack) und der Rheinischen Post klar vorne. Sehr interessant ist zudem eine aktuelle Studie, die einen Paradigmenwechsel in der Relevanz der Berichterstattung unterschiedlicher Mediengattungen beschreibt. Die Studie (2015 bis 2017) ergab, dass sich Regionalzeitungen in Deutschland zu entscheidenden Plattformen für exklusive Nachrichten entwickeln. Während die überregionalen Tageszeitungen seit 2015 einen Rückgang in der Zitierquote um 18,5 Prozent verzeichnen und die Wochen-/Monatstitel ein Minus von insgesamt 14,9 Prozent verkraften müssen, legten die Regionalzeitungen um 48,8 Prozent zu. Bestes aktuelles Beispiel: Den Gabriel-Scoop („Mann mit den Haaren im Gesicht“) landeten nicht etwa Welt, Süddeutsche oder FAZ, sondern unsere Zentralredaktion, namentlich Christian Kerl. Ein toller Erfolg, der zeigt, dass unser Weg richtig ist.

    Der Countdown läuft, nächsten Donnerstag wird zum 53. Mal die GOLDENE KAMERA verliehen. Mit dabei ist u. a. auch die beliebte Schauspielerin Christiane Hörbiger. Die 79-Jährige steht seit ihrem 17. Lebensjahr auf der Bühne und brilliert besonders in starken Frauenrollen – egal ob im Theater, auf der Kinoleinwand oder im TV-Drama. Für dieses beeindruckende Lebenswerk wird sie in der Messe Hamburg mit einer goldenen Trophäe ausgezeichnet. Sie können die Gala live ab 20.15 Uhr im ZDF verfolgen.

    Zuwachs in der LandIDEE-Familie: Im neuen Magazin „Altes Wissen“ präsentiert die Redaktion die besten Tipps und Kniffe für Haushalt, Küche, Garten und Gesundheit und kombiniert traditionelles Wissen mit pfiffigen Ideen und kreativen Rezepten. Im Intranet werden Exemplare verlost.

    Obwohl sie bisher ja nur im Testbetrieb läuft, sorgt die NewsWall auf dem Medienturm unserer neuen Unternehmenszentrale für großes Aufsehen. In einem Interview auf der Branchenseite „Marketing im Pott“, die zu unsere Mediengruppe gehört, berichten Verlagsgeschäftsführer Matthias Körner sowie die Projektleiterinnen Marie Schnitzler und Aline Wohler von den Möglichkeiten der Vermarktung, der künftigen Planung und Hintergründen zum Bau.

    Seit Montag können Sie sich für den Essener Firmenlauf anmelden. Wie in den vergangenen Jahren üblich, haben wir ein limitiertes Kontingent an Startplätzen reserviert. Die Kosten für T-Shirt und Startgebühr übernehmen wir. Melden Sie sich daher aber bitte auch nur an, wenn Sie tatsächlich mitlaufen wollen. Der Startschuss fällt dann am Mittwoch, 13. Juni. Alle wichtigen Informationen und das Anmeldeformular finden Sie im Intranet.

    Noch ein Freizeittipp für alle Kolleginnen und Kollegen aus dem Ruhrgebiet: Am Sonntag findet in der Oberhausener Turbinenhalle das große Kinder- und Familienfest statt, präsentiert von WAZ, NRZ, Wochenanzeiger, Lokalkompass und Radio Oberhausen. Der Eintritt beträgt nur 1 Euro, das Geld wird komplett an das Gerhard-Tersteegen-Institut, ein Kinder- und Jugendhilfe-Zentrum gespendet.

    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende.
    Manfred Braun Michael Wüller

  24. Die Verlegerin spricht... sagt:

    schon wieder, Funke-Chefin Julia Becker im Gespräch mit turi2.tv zusammen mit der Emotion-Macherin Kartarzyna Mol-Wolf über Testosteron als Ratgeber und anderes, Sparrunden zum Beispiel. Die habe es in ihrem Unternehmen schon gegeben und werde sie auch weitergeben „damit wir uns diese Form von informierenden Journalismus weiter leisten können“, so Julia Becker (42).
    http://www.turi2.de/aktuell/testosteron-ist-nicht-der-beste-ratgeber-julia-becker-und-katarzyna-mol-wolf-im-doppel-interview/

  25. Jetzt GroKO NO sagt:

    https://aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2018/02/die-zeitungsverleger-und-der-erfolgreiche-lobbyismus.html?m=1

    „Auszug aus dem Koalitionsvertrag 2018 zu finden im Kapitel VII
    Zur Sicherung der bundesweiten Versorgung mit Presseerzeugnissen für alle Haushalte – in Stadt und Land gleichermaßen – wird bei Minijobs von Zeitungszustellerinnen
    und Zeitungszustellern der Beitrag zur Rentenversicherung, den die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zu tragen haben, befristet für die Dauer von fünf Jahren bis zum 31.
    Dezember 2022 , von 15 auf 5 Prozent abgesenkt.“

  26. immer wieder sagt:

    http://meedia.de/
    Kommt es bei der Funke Mediengruppe zu neuen Sparmaßnahmen? Gewerkschaften und Deutscher Journalistenverband fürchten, dass beim Hamburger Abendblatt ein weiterer Stellenabbau droht und die Redaktion der Bild der Frau nach München verlagert wird. Anlass der Spekulation ist, dass Funke nicht bereit sein… von Gregory Lipinski /
    Lesen Sie diesen Artikel: Ver.di-Demo bei Hamburger Abendblatt und Bild der Frau: Funke widerspricht Szenario von Stellenabbau mehr…
    http://meedia.de/2018/02/20/ver-di-demo-bei-hamburger-abendblatt-und-bild-der-frau-funke-widerspricht-szenario-von-stellenabbau/?utm_campaign=NEWSLETTER_MITTAG&utm_source=newsletter&utm_medium=email

  27. Die große Verlagskoalition sagt:

    Burda, Bauer und Funke wollen bei den Anzeigen und im Vertrieb kooperieren berichtet horizont.net
    http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Verlagsbuendnis-Burda-Bauer-und-Funke-wollen-offenbar-bei-Anzeigen-und-Vertrieb-kooperieren-165056

  28. freitagsblog sagt:

    hier nun an einem ausgesprochen frostigen Montag die weltberühmte Freitagsmail, die leider nicht so gute Nachrichten im 2. Absatz, denn die Chefetage hat nun das Thema Gleichbehandlung für sich entdeckt und macht es sich auf ganze eigene Art zu eigen, was für die Hamburger Funke-KollegInnen heißt, dass das Rationalisierungschutzabkommen (ein Relikt aus guten, alten Springerzeiten) zukünftig keinen Bestand mehr haben wird.

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    es war eine tolle Show und eine großartige Party. Gestern ging die 53. GOLDENE KAMERA über die Bühne. Die Quoten sind so lala. Aber wer gestern eingeschaltet hat, konnte einen unterhaltsamen und informativen Abend erleben. Vielleicht haben Sie Spaß an der Fotostrecke im Intranet. Dort finden Sie auch das beeindruckende Statement unserer Aufsichtsratsvorsitzenden Julia Becker. Allen, die mit Leidenschaft und hoher Professionalität zum Gelingen des Abends beigetragen haben, danken wir sehr!

    Am Dienstag haben einige Kolleginnen und Kollegen des Hamburger Abendblattes und der FUNKE-Zeitschriften vor dem Verlagsgebäude am Großen Burstah demonstriert. Es geht dabei um das sogenannte Rationalisierungsschutzabkommen, das noch zu Springer-Zeiten geschlossen wurde und Mitte dieses Jahres ausläuft. Wir können uns an dieser Stelle verständlicherweise nicht im Detail zu den Gesprächen äußern. Wir können Ihnen aber versichern, dass es keine Pläne für eine Verlagerung der BILD der FRAU oder einen Stellenabbau beim Abendblatt gibt. Das sind lediglich gezielt gestreute, aber unwahre Gerüchte. Wir haben bei der Übernahme der Springer-Titel zunächst an dem Ratioschutzabkommen festgehalten, um die damals noch neuen Kolleginnen und Kollegen nicht zu verunsichern. Wir denken aber, dass es nun – fast vier Jahre nach dem Übergang – an der Zeit ist, alle FUNKE-Mitarbeiter gleich zu behandeln und niemanden zu bevorzugen; das wäre ungerecht allen anderen gegenüber. Es geht hier also lediglich um Gleichbehandlung, und die sollte doch im Interesse aller Kolleginnen und Kollegen sein.

    Wir probieren ja an vielen Standorten Neues aus, um unser Geschäft auf weitere ertragreiche Säulen zu stellen. Vor einem Jahr hat die Mediengruppe Thüringen den neuen Bereich Messen & Events geschaffen. Seitdem hat sich viel getan: Zwei Messen wurden binnen kürzester Zeit auf die Beine gestellt, viele neue Projekte sind in Planung und auch das Team ist gewachsen. Im Interview zieht Bereichsleiter Wieland Kniffka eine erfolgreiche Zwischenbilanz.

    Die Kolleginnen und Kollegen von FUNKE MEDIEN NRW haben am Dienstag und Mittwoch zusammen mit unter anderem thyssenkrupp und Innogy das Start-up-Event „Beyond Conventions“ veranstaltet, um Konzerne und Start-ups zusammenzuführen. Unter den rund 400 Gästen waren auch Mitglieder von 35 Start-ups aus aller Welt. FUNKE MEDIEN NRW hatte zuvor zwei Challenges zur Entwicklung neuer Medienkanäle zur Verbreitung regionaler Nachrichten gestellt. Gewünscht waren Impulse zur Entwicklung eines Chatbots und für Anwendungen in Sprachassistenten wie Alexa oder Siri. Zu gewinnen gab es kein Preisgeld, sondern die Aussicht auf echte Aufträge. Die Kollegen werden sich in Kürze mit den Siegern treffen, um die Machbarkeit der Konzepte im Detail zu überprüfen und bei entsprechendem Erfolg die gemeinsame Umsetzung zu starten. Wir sind gespannt und halten Sie auf dem Laufenden.

    Eng in die Veranstaltung eingebunden war natürlich das Team von FUNKE DIGITAL NRW, das sich jetzt auch mit einem neuen Auftritt im Intranet präsentiert. Hier finden Sie ab sofort alle wichtigen News aus dem Digital-Bereich und Ansprechpartner, die sich um die Entwicklung, Umsetzung und kaufmännische Führung der Digital-Produkte am und für den Standort Nordrhein-Westfalen kümmern.

    Wir bleiben diesmal NRW-lastig: Mit dem Magazin „Reiselust Holland“ starten unsere FUNKE-Medien in Nordrein-Westfalen eine neue regionale Magazinreihe. Die erste Ausgabe enthält auf 100 Seiten alles Wissenswerte, die besten Urlaubstipps und die schönsten Geschichten rund um das Nachbarland Niederlande und ist ab nächsten Mittwoch für 4,90 Euro in ganz NRW erhältlich. Ein kostenloses Best-of liegt am selben Tag der WAZ, NRZ, WP und WR bei.

    Das Hamburger Abendblatt setzt seine erfolgreiche Magazinreihe fort: „Hamburg für Genießer – Alles, was man wissen muss“ bringt auf 108 Seiten Geschichten aus der Gastro-Szene, den Sterne-Restaurants und Infos zu neuen Food-Trends in der Hansestadt sowie einen Ratgeber-Teil mit Restaurant-Tipps.

    Mit einer großen Torte und herzlichen Glückwünschen von Kindern, Lehrern und vielen Prominenten hat die NRZ den zehnten Geburtstag ihrer täglichen Kindernachrichtenseite „Knuts Klartext für Kinder“ gefeiert. Seit Februar 2008 bietet das Team um die Redakteurinnen Katrin Martens und Corinna Zak auf einer Seite das Wichtigste aus aller Welt in kindgerechter Sprache. Themen aus Politik, Sport, Kultur und Wirtschaft werden so aufbereitet, dass sie auch für Acht- bis Dreizehnjährige gut zu verstehen sind. Seit sechs Jahren erscheinen die Inhalte der Seite auch in WAZ, WP und WR. Die Braunschweiger Zeitung nutzt Beiträge aus NRW zur Vervollständigung ihrer eigenen Kinderseite. Und seit fünf Jahren gibt es das 24-seitige, monatliche Nachrichtenmagazin für Schüler mit den Titeln „Deine NRZ“, „Deine WAZ“, „Deine WP“ und „Deine WR“. Da können wir uns nur dem NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet anschließen, der in seinem Glückwunsch schrieb: „Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Arbeit. Machen Sie weiter so, auf dass noch viele Jahre mit ‚Knuts Klartext für Kinder‘ folgen.“

    Der Essener Firmenlauf am 13. Juni erfreut sich großer Beliebtheit, über 100 Anmeldungen sind bisher schon eingegangen. Wer noch einen Motivationshelfer sucht, wird vielleicht im Klartext Verlag fündig: Dort ist ganz aktuell der Titel „Vom Abenteuer 100 Kilometer zu laufen – Spaß und Spirit im Ausdauersport“ von der mehrfach ausgezeichneten Autorin Verena Liebers erschienen. Die Autorin ist eigentlich keine Leistungssportlerin, setzte sich zum 50. Geburtstag aber das Ziel, 100 Kilometer zu laufen. Da sollten fünf Kilometer durch Essen doch kein Problem sein, oder? Sie können übrigens ein Exemplar des Buches gewinnen, wenn Sie im Intranet kommentieren UND sich für den Firmenlauf angemeldet haben.

    Manfred Braun und Michael Wüller

  29. Ritscher antwortet Korenke sagt:

    Axel Ritscher, Redakteur und Betriebsrat beim Hamburger Abendblatt, antwortet hier auf die, wie nicht nur er findet ziemlich „schräge Darstellung“ der Auseinandersetzungen in Hamburg im vom Funke-Pressesprecher Tobias Korenke verfassten Freitagsblog (s.o.)

    Lieber Herren Braun, Wüller und Korenke,

    hier meldet sich der Kollege Ritscher, der Dienstag mit etwa 150 anderen Hamburger Mitarbeitern vor dem Haus stand und gegen die Funke-Politik gegenüber den eigenen Mitarbeitern demonstriert hat. Es ging also nicht nur um das Rationalisierungsschutzabkommen, sondern auch um Ihre Tarifflucht, die seit langem andauernde Arbeitsverdichtung, den Stopp weiterer Ausgliederungen und „Harmonisierungen“ sowie den seit 2014 anhaltenden Personalabbau. Lieber Herr Korenke, es ist nicht sinnvoll, uns zu diskreditieren. Niemand von uns hat „gezielt unwahre Gerüchte gestreut“. Vielmehr ist es Ihre Darstellung im Newsletter, die nicht den Tatsachen entspricht. Deshalb möchte ich sie richtig stellen.

    Sie schreiben: „Es geht dabei um das sogenannte Rationalisierungsschutzabkommen, das noch zu Springer-Zeiten geschlossen wurde und Mitte dieses Jahres ausläuft. Wir können uns an dieser Stelle verständlicherweise nicht im Detail zu den Gesprächen äußern.“
    Dazu ist zu sagen: Die Details zu diesen Gespächen sind schnell erzählt: Es gibt gar keine, weil die Geschäftsführung sich geweigert hat, Gespräche zu führen.

    Sie schreiben: „Wir haben bei der Übernahme der Springer-Titel zunächst an dem Ratioschutzabkommen festgehalten, um die damals noch neuen Kolleginnen und Kollegen nicht zu verunsichern.“
    Dazu ist zu sagen: Das Rationalisierungsschutzabkommen war vor dem Termin Mitte 2018 gar nicht kündbar. Es ist folglich auch kein Akt von Empathie, es so lange noch einzuhalten. Sie mussten „daran festhalten“.

    Sie schreiben, „dass es nun – fast vier Jahre nach dem Übergang – an der Zeit ist, alle FUNKE-Mitarbeiter gleich zu behandeln und niemanden zu bevorzugen; … Es geht hier also lediglich um Gleichbehandlung…“
    Dazu ist zu sagen: Sie können Gleichbehandlung auch auf einem guten Niveau praktizieren und müssen, um gerecht zu sein, die Kollegen nicht alle gleich schlecht stellen.

    Sie schreiben, „dass es keine Pläne für eine Verlagerung der BILD der FRAU … gibt.“
    Dazu ist zu sagen: Das hat auch keiner behauptet. Die Kollegen haben nur gefragt, ob sie in Hamburg bleiben werden. Und darauf gab es keine überzeugende Antwort.

    Sie schreiben, „dass es keine Pläne für … einen Stellenabbau beim Abendblatt gibt.“
    Dazu ist zu sagen: Sie bauen seit 2014 Stellen ab, indem Sie grundsätzlich keinen Abgang mehr ersetzen und gelegentlich sogar aggressiv für Auflösungsverträge und Altersteilzeitverträge geworben haben. Unter dem Strich haben wir in der Hauptredaktion des Abendblattes im Vergleich zu 2014 etwa ein Drittel der Kollegen verloren. Gerade scheidet die nächste Kollegin aus, die nicht ersetzt wird. Ihr Abschied war am 15. 2. Der Abbau geht also weiter.

    Lieber Herr Braun, lieber Herr Wüller, lieber Herr Korenke,
    gerade angesichts des Tempos der Veränderungen wäre es für alle, nicht nur die Hamburger Kollegen, überaus wünschenswert, wenn Sie als Rahmen für die Umbauten und Verschlankungen im Unternehmen einen Rationalisierungsschutz verankern könnten. Die Unsicherheit bringt nicht nur das „turbulente Umfeld“ ins Unternehmen, sondern vor dem Hintergrund der schwierigen Märkte vor allem die Weigerung des Geschäftsführung, verlässlich sozial zu handeln.

    Beste Grüße und einen schönen Start in die Woche

    Axel Ritscher
    Lokalredaktion
    Hamburger Abendblatt

  30. klartext sagt:

    der Klartext aus Hamburg gefällt mir gut, besonders die hanseatische kühle Blickweise auf die Gleichbehandlung! Ob man das in Essen versteht?

  31. freitagsmail sagt:

    hier ist die Freitagsmail

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    es ist kalt in Deutschland. Nachts sind die Temperaturen in den vergangenen Tagen in vielen Regionen in den zweistelligen Minusbereich gerutscht. Während wir alle die Heizung einfach etwas höher drehen, begeben sich Obdachlose in Lebensgefahr, wenn sie die Nacht im Freien verbringen. Die Kolleginnen und Kollegen der Berliner Morgenpost haben sich warm angezogen und genau hingeschaut. In der Nacht zu Mittwoch haben sie unter dem Hashtag #KaltinBerlin und auf morgenpost.de zwölf Stunden lang bei bis zu -12 Grad berichtet, was in Bahnhöfen, auf Straßen, unter Brücken und in anderen Zufluchtsorten passiert. Schauen Sie mal rein, die Reportage ist bedrückend und ermutigend zugleich. Gestern war übrigens meteorologischer Frühlingsanfang. Wollen wir hoffen, dass es bald wärmer wird.

    Haben Sie schon eine Mitbewohnerin namens Alexa? Dann fragen Sie sie doch mal nach dem aktuellen Fernsehprogramm. Die Antwort, die Sie dann hören, stammt nämlich von FUNKE. Malte Peters, Leiter Digital Consumer Media, und Bernd Zabel, Leiter Digitale Medien Programmzeitschriften, sind die Projektverantwortlichen hinter einem der derzeit beliebtesten sogenannten Alexa Skills. Im Gespräch mit dem Fachportal Online Marketing Rockstars sprechen sie über die Chancen der digitalen Assistenten. „Wir rechnen damit, dass das Thema ähnlich stark den Markt umkrempeln wird, wie es vor zehn Jahren die Smartphones getan haben“, sagt Malte Peters. Schön, dass wir dabei frühzeitig einen Fuß in der Tür haben.

    Roboterstimmen „können“ übrigens nicht nur unsere Zeitschriften-Kollegen: Auch das Projektteam Papierarmes Büro nutzt synthetische Stimmen in seinen Schulungsvideos zu unserem digitalen Dokumentenmanagementsystem d3.one. Die eine oder andere Art der Sprechweise von „Hans“ und „Marlene“ (So heißen die Softwarestimmen wirklich! Muss wohl IT-Humor sein…) ist vielleicht noch etwas ungelenk, aber die Schulungsinhalte kommen auf jeden Fall an! Schauen Sie doch ruhig einmal rein, denn zukünftig wird ein Großteil der FUNKE-Kolleginnen und -Kollegen mit dem neuen System arbeiten. Der Rollout am Standort Nordrhein-Westfalen geht auf die Zielgerade, in dieser ersten März-Woche gehen die ersten Bereiche „live“. Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden.

    Toleranz ist Grundvoraussetzung für ein friedliches und respektvolles Miteinander – das war die zentrale Botschaft des Leserforums der Braunschweiger Zeitung, zu dem am Dienstagabend 200 Besucher ins BZV Medienhaus gekommen sind. Wem nimmt man das eher ab als dem Ehrengast der Veranstaltung Sally Perel, bekannt als „Hitlerjunge Salomon“, und? Der 92-Jährige richtete mit Blick auf die AfD und vermehrten rechtsextremen Tendenzen in der Gesellschaft einen Appell an die Jugend: „Einigt euch im Kampf gegen den Rechtsradikalismus!“ Chefredakteur Armin Maus, der durch den Abend führte, fasste die Veranstaltung so zusammen: „Es ist berührend und stimmt hoffnungsfroh, so viel Engagement für gegenseitigen Respekt und Toleranz in einem Raum zu sehen.“ Dem schließen wir uns gerne an.

    Die Titel der Mediengruppe Thüringen starten ein Gewinnspiel, das sich speziell an die Leser des Lokalsports wendet. Jede Woche haben Teilnehmer in den lokalen Ausgaben die Chance, für ihren Verein zehn Fußbälle zu gewinnen. Dafür müssen sie im Tippduell gegen den Lokalsportreporter gewinnen und Kenntnisse in den unteren Fußball-Ligen von der Kreisoberliga bis zur Kreisklasse beweisen. Nach zehn Spielrunden im Frühjahr planen die Ostthüringer Zeitung, die Thüringer Allgemeine und die Thüringische Landeszeitung weitere zehn Spielrunden im Sommer und Herbst.

    Bleiben wir beim Fußball: Der FUNKE TeamCup 2018 wirft seine Schatten voraus. Nach dem erfolgreichen Turnier im Erfurter Steigerwaldstadion im vergangenen Jahr feiert der TeamCup diesmal seine Premiere in Braunschweig. Anpfiff ist am Samstag, 9. Juni, fünf Tage vor dem Beginn der WM. Melden Sie sich jetzt als Team oder Besucher an! Alle Infos, das Regelwerk und die Anmeldeformulare finden Sie im Intranet.

    Unser Intranet soll schöner werden! Pünktlich zur Übernahme der Springer-Titel im Mai 2014 ist das FUNKE-Intranet an den Start gegangen. Seitdem sind immer mehr Inhalte und Bereiche hinzugekommen, es wächst und wächst, wird an manchen Stellen dadurch aber auch unübersichtlich. Deshalb ist es nun an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen und nach Ihrer Meinung zu fragen. Welche Bereiche nutzen Sie besonders häufig? Welche Themen und Bereiche vermissen Sie? Und finden Sie überhaupt, wonach Sie suchen? Nehmen Sie sich bitte ein paar Minuten Zeit und nehmen an der Umfrage teil, die Sie hier im Intranet finden. Nutzen Sie die Gelegenheit und wirken Sie aktiv an der Weiterentwicklung mit. Auf der Basis Ihrer Antworten werden in den kommenden Wochen und Monaten Verbesserungen an Aufbau, Optik und Struktur vorgenommen.

    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende.

    Beste Grüße
    Manfred Braun Michael Wüller

  32. Julia Becker im Realitätscheck sagt:

    Mats Schönauer hat für übermedien die öffentlichen Aussagen von der Funke Verlegerin Julia Becker einem Realitätscheck unterzogen und dabei festgestellt, dass sich so viel noch nicht in Funke bunten Blättern geändert hat, sehr lesenswert und frei zugänglich
    https://uebermedien.de/25710/schon-wieder-ein-paar-mal-geschwaengert-kein-verlass-auf-julia-becker/

  33. Realität sagt:

    http://www.turi2.de
    Zitat: Dorothee Bär findet Schundblätter schlimmer als Smartphones.
    von Jens Twiehaus
    7. Mrz. 2018, 11:40
    „Mir ist jemand lieber, der auf dem Kindle seinen ‚Faust‘ liest als jemand, der seine Nase andauernd in gedruckte Schundblätter steckt.“

  34. freitagsmail sagt:

    hier ist die Freitagsmail, inhaltslos, uninspiriert und wieder voller Selbstbeweihräucherung, sonst nix

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    am kommenden Montag ist im Newsroom in der Zentralredaktion Berlin noch mehr los als ohnehin schon: Beim zweiten MEDIEN-Q in unseren eigenen vier Wänden erwarten wir auch in diesem Jahr wieder zahlreiche hochkarätige Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien. Auf dass diese Party mindestens genauso ein toller „Coup“ wird wie im vergangenen Jahr! Wir sind jedenfalls schon sehr gespannt, wer in diesem Jahr seine Stiefel vergessen wird…

    Noch ein Grund zu großer Freude in der Hauptstadt: Der Berliner Morgenpost wird von der Society for News Design mit gleich acht Awards of Excellence ausgezeichnet. Gewürdigt werden unter anderem die Projekte „Der große Vergleich: Mieten in Deutschland“ (Print & Digital sowie Infografik), „So tickt Berlin an Deiner Linie“ (Print & Digital sowie Infografik), „Haben Tiere Humor?“ (Fotoseite), „Was Kameras aus Ihrem Gesicht lesen“ (Print & Digital) und „Deutschland hat gewählt“ (Cover Story). Herzlichen Glückwunsch! Darüber hinaus sind die Kolleginnen und Kollegen für eine Infografik zur Analyse der Morgenpost-Leser für den INMA World Award nominiert. Wir drücken die Daumen!

    Am 7. November 2018 ist es wieder soweit: Im Rahmen einer glanzvollen Gala wird in Hamburg die GOLDENE BILD der FRAU verliehen, Deutschlands größter Frauenpreis. 137 großartige Frauen waren mit ihren Projekten in der diesjährigen Auswahl. Stunden- und nächtelang hat die Redaktion diskutiert: „Da geht’s manchmal ganz schön hoch her“, sagt Chefredakteurin Sandra Immoor, „weil natürlich jede Kollegin mit viel Herzblut für ihre Favoritin kämpft.“ Jedes Projekt guckt sich das Reporterteam vor Ort ganz genau an, jede Kandidatin lernt die Redaktion persönlich kennen – „und dann müssen wir uns für fünf Preisträgerinnen entscheiden.“ Voraussetzung ist dabei immer, dass die Preisträgerin ihren Verein, ihre Stiftung oder ihre Initiative selbst gegründet hat und sie auch weiter persönlich vorantreibt. Wer in diesem Jahr neben Star-Moderator Kai Pflaume auf der GOLDENEN BILD der FRAU-Bühne stehen wird? Das können Sie nicht nur in der aktuellen BILD der FRAU, sondern auch im FUNKE-Intranet nachlesen oder hier!

    Rechtzeitig zur weltgrößten Tourismusmesse ITB, die am Mittwoch in Berlin ihre Pforten öffnete, ist in fast allen FUNKE-Zeitungen die Sonderpublikation Mein Urlaub XXL erschienen. Die Auflage von rund 1,5 Millionen Exemplaren setzt sich zusammen aus den Tageszeitungen der FUNKE Medien NRW, dem Hamburger Abendblatt, der Berliner Morgenpost, der Braunschweiger Zeitung sowie erstmals einer Teilauflage der Thüringer Allgemeinen. Auf 20 Seiten erfahren die Leser alles zu den wichtigsten Trends des Reisejahres. Erstellt wurde das Tageszeitungs-Magazin vom Team FUNKE Sonderthemen und der Abteilung FUNKE Redaktions Services. Die Vermarktung wurde durch das Branchenmanagement Reise organisiert und vorangetrieben. Die Reise-Vermarktungsexperten aller FUNKE-Standorte sind auch in diesem Jahr wieder mit einem gemeinsamen Messestand vor Ort.

    Noch eine wichtige Sonderbeilage: Pünktlich zum gestrigen Start des Genfer Autosalons ist heute die zehnseitige redaktionelle Vollformat-Beilage Auto Aktuell XXL in unseren Tageszeitungstiteln in Nordrhein-Westfalen sowie an den FUNKE-Standorten Hamburg und Braunschweig erschienen. Auto Aktuell XXL berichtet nicht nur über eine der weltweit größten Automobil-Fachmessen, sondern informiert auch über alle wichtigen Modell-Neuheiten des Frühjahrs und geht angesichts der aktuellen Diskussion der Frage nach, ob der Diesel noch eine Zukunft hat. Bundesweit ist diese Beilage einzigartig. Erfreulich ist auch der durch unsere noch junge Vermarktungsabteilung National Sales generierte Umsatz, der bei 140.000 Euro liegt.

    „My country talks“ heißt eine internationale Plattform für politische Zwiegespräche, die derzeit von der Thüringer Allgemeinen und weiteren Partnern aus Europa und Nordamerika gemeinsam mit ZEIT ONLINE entwickelt wird. Das Open-Source-Projekt soll es Medien und Institutionen weltweit ermöglichen, Menschen mit diametral unterschiedlichen politischen Ansichten in ein persönliches Vier-Augen-Gespräch zu vermitteln. Wir werden das gespannt verfolgen.

    Der Thüringer Postservice – privater Postdienstleister der Mediengruppe Thüringen – bietet in seinem neuen Online-Shop ab sofort auch personalisierte Briefmarken an. Auf diewunschbriefmarke.de können Kunden ihre Briefmarken für Postkarten, Standard-, Kompakt-, Groß- und Maxibriefe schnell und einfach mit einem persönlichen Motiv individualisieren und direkt in Auftrag geben.

    Gutes tun und darüber reden: Am kommenden Montag, 12. März, findet von 11 bis 15 Uhr ein exklusiver interner IT-Verkauf für Mitarbeiter der Mediengruppe Thüringen in Erfurt statt. Das gemeinnützige Unternehmen AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung) hat sich darauf spezialisiert, ausgemusterte IT-Hardware von großen Konzernen und öffentlichen Einrichtungen zu übernehmen. Diese wird aufbereitet und nach zertifizierter Löschung vorhandener Daten wieder verkauft. Vom Erlös können Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen werden. Schauen Sie doch mal vorbei. Im vergangenen Oktober fand die Aktion bereits am Standort Essen statt und war ein großer Erfolg.

    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende.

    Manfred Braun und Michael Wüller

  35. Polit-Promi-Auflauf bei Funkes in Berlin sagt:

    beim Medien Q, da wäre man doch gerne mal dabei gewesen
    https://www.derwesten.de/politik/medien-q-politprominenz-in-berlin-id213705693.html

  36. freitagsmail sagt:

    here she comes again the most chilling friday mail like always the situaition within the funke group is descripted in very beautiful colours, there are no grey clouds anywhere, wow, smashing!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    unsere Zentralredaktion war am Montag wohl einer der am besten gesicherten Orte des Landes. Schließlich hatten sich viele Mitglieder des alten und die meisten des neuen Kabinetts angekündigt, bei der zweiten Ausgabe des MEDIEN-Q bei uns vorbeizuschauen. Sogar die Bundeskanzlerin kam, und sie kam auch in diesem Fall, um zu bleiben! Sie stöberte in unseren Zeitungen und Zeitschriften, inspizierte den „Funky Bus“, kickte mal eben sinnlos Dekoration weg und nahm unter anderem gemeinsam mit Ursula von der Leyen und Andrea Nahles Platz in der Sofaecke. Die Kanzlerin tauschte sich fast zwei Stunden mit Kolleginnen und Kollegen der Zentralredaktion aus und aß sogar einen der optisch etwas missglückten Q-förmigen Donuts, die eher an Fleischwürste erinnerten. Dem Geschmack hat das keinen Abbruch getan und der gelösten Stimmung sowieso nicht: Ein gelungener Abend mit großartigen Gästen, wir freuen uns schon auf die nächste Hausparty!

    „Ich genieße es, in einem Verlag zu arbeiten, der an Print glaubt und hier investiert.“ Dieser Satz stammt von Sabine Hofmann, Chefredakteurin unserer neuen Lifestyle-Titel Donna und myself, die dem Branchenmagazin Horizont zusammen mit Verlagsbereichsleiterin Barbara Brehm ein sehr interessantes Interview gegeben hat. Passend dazu konnten wir in dieser Woche schon wieder einen Neuzugang in unserem Zeitschriften-Segment präsentieren: Ab sofort steht „cosy“ in den Kioskregalen, ein Wohnmagazin für „einrichtungsbegeisterte“ (was für ein Wort!) vornehmlich junge Leute (jetzt fühlen wir uns ein bisschen diskriminiert, es gefällt uns aber trotzdem richtig gut), die auf der Suche nach ihrem eigenen individuellen Stil sind. cosy bietet Inspirationen, Trends, Ratgeber- und Selfmade-Geschichten, liefert ausgefallene Shoppingadressen und individuelle Wohnreportagen. Für die redaktionelle Entwicklung ist ein ausgewähltes Team um Chefredakteurin Lina Eberl (32) aus dem LandIDEE Verlag verantwortlich, der ja schon viele Nischen mit erfolgreichen und qualitativ hochwertigen Magazinen besetzt hat. Wir sind gespannt, wie cosy angenommen wird und wünschen viel Erfolg!

    „Die andere Sicht“ heißt eine Ausstellung, die am vergangenen Wochenende im Hagener Osthaus Museum eröffnet wurde. Die Westfalenpost hatte in einem von mehreren Zukunftsprojekten Fotografen der Bremer Hochschule für Künste gebeten, die Region Südwestfalen fotografisch zu vermessen – mit den Gegensätzen von Tradition und Moderne, Stadt und Land, Alt und Jung, Gehen oder Bleiben. Entstanden sind keine Postkarten-Motive, sondern ein Anstoß zur Debatte um die Zukunft der Region. Die Ausstellung (bis 27. Mai) wird ergänzt durch das im Klartext Verlag erschienene Buch, das den gleichen Titel trägt.

    Außerdem hat sich die WP-Redaktion bei ihrer Jahreskonferenz in der Abtei Königsmünster in Meschede mit ihrer eigenen Zukunft beschäftigt. Das WP-Zukunftslabor 2018 stellte seine Ergebnisse vor, die neue Online-Chefin Dr. Anne Krum zeigte Perspektiven für die Entwicklung der Digitalberichterstattung auf. Titelchef Kajo Fritz fasste die Veranstaltung in einem Smartphone-Video zusammen. Acht Jahre Erfahrung als Reporter bei „Stern TV“ sind spürbar.

    Zur Erinnerung: Sie können sich im Intranet zum Essener Firmenlauf (13. Juni, Anmeldung bis 18. April) und zum TeamCup (9. Juni, Anmeldung bis 3. Mai) anmelden. Außerdem können Sie noch bis Mitte nächster Woche an der Umfrage zur Weiterentwicklung des FUNKE-Intranets teilnehmen.

    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende!

    Michael Wüller Manfred Braun

  37. freitagsmail sagt:

    hier ist sie mal wieder – und dann ist erstmal Pause bis nach Ostern, 13. April

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    bestimmte Wahrheiten darf man in unserem Land nicht mehr äußern. Das ist zumindest eine von Rechtspopulisten gern verwendete Behauptung. Sie nutzen das Internet – vornehmlich Facebook – um ihre vermeintlichen Wahrheiten und Verschwörungstheorien ungefiltert und ohne Belege zu verbreiten. Wahrheiten, von denen man in der Tagesschau oder in den Zeitungen nichts mehr erfahre, weil die Medien gleichgeschaltet seien und Angela Merkel jeden Abend höchstpersönlich bestimme, was am nächsten Morgen in den Zeitungen steht. Willkommen in Absurdistan. In Deutschland darf man nämlich alles sagen. Man sollte es sogar. Es muss nur stimmen und fundiert begründet sein. Bundespräsident Frank Walter Steinmeier hat in dieser Woche betont, wie sehr ihn die „epidemische Verbreitung“ von organisiertem öffentlichen Lügen besorgt. „Jeder Bürger braucht Inseln der Verlässlichkeit“, meint Steinmeier. Daher sei es erfreulich, dass der oft beklagte Glaubwürdigkeitsverlust der traditionellen Medien im Augenblick offenbar gestoppt sei. Mehr als zwei Drittel der Deutschen halten einer Umfrage zufolge die Informationen aus Radio, Fernsehen, Zeitungen und Zeitschriften für glaubwürdig – 13 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren. Das sollte uns Bestätigung und Ansporn zugleich sein, als Fels in der Brandung aus Lügen und gezielt gestreuten Verschwörungstheorien zu bestehen. „Es ist unsere Aufgabe, die Menschen mit Ruhe und Information durch den Alltag zu führen“, sagte passend dazu WAZ-Chefredakteur Andreas Tyrock auf einer Podiumsdiskussion, die Sie am morgigen Samstag, 11.05 Uhr, auf Deutschlandfunk Kultur verfolgen können. Dann werden die Menschen früher oder später auch erkennen, dass man in unserem Land alle Wahrheiten äußern darf – solange sie stimmen. Außerdem sollten wir uns ein Beispiel an dem Philosophen Voltaire nehmen, der es mit der freien Meinungsäußerung so hält: „Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen.“
    Das Interaktiv-Team der Berliner Morgenpost hat schon viele Preise gewonnen, aber dieser ist die Krönung: Die Infografik zur Verbreitung von rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien in Deutschland wurde beim renommierten Malofiej Award mit Gold und „Best of Show“ ausgezeichnet, dem Hauptpreis des wichtigsten Grafik-Preises der Welt. „Es war nicht immer der Osten“ setzte sich gegen über 600 Einreichungen aus aller Welt durch und ließ damit unter anderem die New York Times und National Geographic hinter sich. Das Projekt zeigt mit seinen Karten, wann in Deutschland wo rechts gewählt wurde und wird. Die Trophäe nahm Julius Tröger stellvertretend für sein Interaktiv-Team und die Grafikredaktion der Morgenpost entgegen und setzte damit einen gelungenen Schlusspunkt unter seine Zeit bei FUNKE. Er verlässt unser Haus nach zehn Jahren überaus erfolgreicher Arbeit auf eigenen Wunsch. Zum 1. April übernimmt Marie-Louise Timcke seine Position. Die 25-Jährige arbeitet bereits seit März 2017 im Interaktiv-Team und hat dort das erste von FUNKE angebotene „Volontariat Datenjournalismus“ absolviert. Wir wünschen Julius Tröger alles Gute und Marie-Louise Timcke einen guten Start. Und wir freuen uns schon auf die nächsten Auszeichnungen. Dieses Team setzt (nicht nur) FUNKE-weit Maßstäbe!

    Gefeiert wurde am Mittwoch auch an der Elbe, als das Hamburger Abendblatt und der Marketing-Club Hamburg den HAMMA Award verliehen haben. Zweieinhalb Jahre hatte der Marketing-Award eine kreative Pause eingelegt. Nun ist der HAMMA wieder zurück – und zwar glänzender und festlicher als je zuvor. Rund 350 Gäste kamen ins Schmidts Tivoli am Spielbudenplatz, um die kreativsten Köpfe und Kampagnen Hamburgs auszuzeichnen.
    Sex & Tweets & Rock’n’Roll – Das ist nicht das Motto auf unserer Etage, sondern das Thema des diesjährigen Barcamp Ruhr, das von der WAZ als Premiumpartner unterstützt wird. Morgen und Sonntag treffen sich bereits zum elften Mal rund 200 Teilnehmer im Unperfekthaus in Essen und tauschen auf unkonventionelle Art und Weise Wissen aus. Die genaue Agenda ergibt sich bei dieser „Unkonferenz“ spontan, jeder Besucher kann Themen vorschlagen und den Austausch darüber mitgestalten. Alle Teilnehmer des offenen Barcamp sollen zugleich Vortragende und Mitorganisatoren sein. Klingt doch spannend, vielleicht machen wir mal ein Barcamp FUNKE.

    „Rette unsere Welt – Deine Power für eine lebenswerte Zukunft“ heißt der Umweltpreis, den die NRZ in Kooperation mit einer lokalen Energiegenossenschaft am Niederrhein ausgeschrieben hat. Zielgruppe sind erst einmal die Eltern von Siebt- bis Neuntklässlern, die ihre Kinder unterstützen sollen, ihre Projekte zum Thema Umwelt- und Klimaschutz einzureichen. Die NRZ macht die Ideen der Schülerinnen und Schüler dann öffentlich. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Weitere Infos auf http://www.nrz.de/umweltpreis

    Die Thüringer Allgemeine überrascht ihre Leserinnen und Leser mit einem neuen Format: In einem siebenteiligen Rätselkrimi – Autor ist Chefredakteur Johannes M. Fischer – gehen sie auf Tätersuche. Auf die Gewinner warten außergewöhnliche Preise, zum Beispiel ein Tätowierung. Hauptperson ist ein Zeitungszusteller, der den Fall am Ende aufklären wird. Damit setzt die Thüringer Allgemeine ihren vielen Zeitungsausträgern ein kleines Denkmal und erschließt gleichzeitig neue Leserschichten. Zusätzlich zu dem Krimi, der auch auf TA-Online zu verfolgen ist, gibt es ein umfangreiches Online-Dossier mit Filmen sowie Zeichnungen eines Erfurter Künstlers. Die Zeichnungen werden im Rahmen einer Lesung für einen guten Zweck versteigert.

    Einen überaus guten Zweck hatte auch der IT-Verkauf der AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung) für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Erfurt. Mit einem Netto-Umsatz von rund 5.400 Euro wurde dabei sogar der Umsatz des Verkaufs in Essen übertroffen.

    Wie eingangs erwähnt, herrscht in Deutschland glücklicherweise Meinungsfreiheit. Das ist nicht überall so, etwa in der Türkei. Sie kennen die Geschichte von Deniz Yücel, dem wir kürzlich eine GOLDENE KAMERA verleihen wollten. Was Sie vielleicht noch nicht kennen, ist die Videobotschaft von Iggy Pop. Deniz Yücel zählt zu den größten Fans des einflussreichen Rockmusikers. Weil er nicht persönlich erscheinen konnte, nahm Iggy Pop eine Videobotschaft auf, die während der Verleihung eingespielt werden sollte. Dann kam alles anders, Deniz Yücel kam frei, das Grußwort hätte nicht mehr gepasst. Deniz Yücel hat sich aber sehr darüber gefreut – und hat nichts dagegen, dass es in die Welt geschickt wird. Schauen Sie mal rein, es ist ein Dokument der Solidarität und der Lebensfreude – Lust for Life.
    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende und bereits jetzt frohe Ostern. Der nächste Blogeintrag erscheint am 13. April.
    Beste Grüße
    Manfred Braun Michael Wüller

  38. Sex & Tweets & Rock n Roll sagt:

    und mittenmang dabei die gute alte Zeitungsdame WAZ als Premiumpartner, was wohl Ian Dury zu dem Slogan des Barcamps sagen würde, Barcamps und andere Camps sind ja gerade groß in Mode, da wird gecampt, dass die Schwarte kracht
    http://www.funkemedien.de/de/presse/medienmitteilungen/news/Westdeutsche-Allgemeine-Zeitung-ist-Premiumpartner-des-barcamp.ruhr-11/

  39. so sieht´s der AG sagt:

    https://www.print.de/allgemein/bvdm-kuendigt-manteltarifvertrag-der-druckindustrie/?utm_source=print_daily_nl&utm_medium=email&utm_campaign=2732018

    So ist die Sicht der Arbeitgeber. Gerade erst den Pauschalbeitrag für die Rentenversicherung der Zusteller/innen geschenkt bekommen, es ist noch nicht genug.

  40. Die WAZ wird 70 sagt:

    die trotz massiver Auflagenverluste nach wie vor größte Regionalzeitung Deutschlands, die WAZ, wird 70 Jahre alt. 1948 gründete Jakob Funke gemeinsam mit Erich Brost die Westdeutsche Allgemeine Zeitung in Bochum. Am 3. April erschien die erste Ausgabe. Die WAZ ist der Ursprung der heutigen FUNKE MEDIENGRUPPE. Zum Geburtstag gibt es Geschenke für die Leser: Anstatt des gewohnten Titels dürfen sie sich am kommenden Samstag, 31. März, über einen Nachdruck der Original-Titelseite freuen, und im Innenteil finden sie eine 80-seitige Jubiläumsbeilage. Hier die PM der Mediengruppe vom heutigen Tage dazu
    http://www.funkemedien.de/de/presse/medienmitteilungen/news/70-Jahre-WAZ-Die-groesste-Regionalzeitung-Deutschlands-feiert-Geburtstag/

  41. Die Leserin sagt:

    Zum 50. erschien 1998 eine umfangreiche gebundene Chronik der WAZ. Eine gebundene Fortsetzung hätte Charme gehabt. Es hat sich in den letzten Jahren sehr viel, nicht immer zum Positiven, getan. Hoffentlich kommt diesmal auch das Bodenpersonal ( wie Zusteller/innen, Medienberater, Marketing -Mitarbeiter/innen, die Mediengestalter/innen, die IT, die Service Menschen u.v.m.) zu Wort bzw. wird deren Arbeit vorgestellt. Wertschätzung- nicht nur MAK´s

  42. WAZ wird 70 sagt:

    @DIE LESERIN TURI2.DE HAT MAL IN DIE JUBILÄUMSAUSGABE REINGESCHAUT
    http://www.turi2.de/aktuell/waz-feiert-70-geburtstag-mit-jubilaeums-beilage/

  43. 70 Jahre WAZ - 70 Jahre Zeit(ungs)geschichte sagt:

    zum 70. Geburtstag der WAZ startet die Lokalredaktion Bochum heute das crossmediale Projekt „70 Jahre WAZ – 70 Jahre Bochum“, das einen, so heißt es in der Funke Pressemitteilung, bislang einzigartigen Rückblick auf 70 Jahre Ruhrgebietsgeschichte ermöglicht. Herzstück der aufwendigen Serie ist ein Multimedia-Zeitstrahl auf bochum70.waz.de, der 1948 mit der Gründung der WAZ in Bochum beginnt. Hier können Leser in den Zeitungsseiten von 1948 bis 2018 blättern und historische Film- und Fotodokumente anschauen, die teilweise erstmals online zu sehen sind. Außerdem können die Bochumer ihre ganz persönlichen Fotos, Erinnerungen und Stadtgeschichten einreichen.
    Dazu gibt es Medienmitteilung, die hier abgerufen werden kann https://bit.ly/2GstC7a

  44. Winds of change sagt:

    für den 1. April 2018 war ja eigentlich der große Wechsel an der Führungsspitze der Funke Mediengruppe annonciert worden , Braun geht, Schoo kommt, gehört hat man davon bis jetzt allerdings noch nicht so viel, na da wollen wir mal nicht so ungeduldig sein
    http://www.funkemedien.de/de/presse/medienmitteilungen/news/Andreas-Schoo-wird-neuer-Geschaeftsfuehrer-der-FUNKE-MEDIENGRUPPE/

  45. Siehste sagt:

    http://www.turi2.de
    Konkurrent sieht in Gratis-Rechtsberatung der „Thüringer Allgemeinen“ Schleichwerbung.
    Mediengruppe Thüringen erntet für kostenlose Rechtsberatung ihrer Zeitungsleser Kritik von der Konkurrenz.

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