Absichtlich Druck aufbauen

Essen. Die Betriebsräte der WAZ werfen der Funke Mediengruppe vor, einige Mitarbeiter des Essener Content Desks absichtlich enorm unter Druck zu setzen. Drei Tage nach Einsetzen einer Einigungsstelle, in der die gescheiterten Sozialplanverhandlungen mit einem externen Schlichter fortgesetzt werden sollen, wurden sie von der Personalabteilung „mit einem besonderen Dokument überrascht“, wie es in einer aktuellen Betriebsratsinfo heißt. Danach will die Personalleitung ein „Konsultationsverfahren nach § 11 Kündigungsschutzverfahren (KschG)“ einleiten, wonach es sich nach Einschätzung des Betriebsrats um eine „Massenentlassungsanzeige bei der Bundesagentur für Arbeit“ handelt. Der Betriebsrat fürchtet, dass die Funke-Gruppe damit die Weichen dafür stellt, betriebsbedingte Aufhebungsverträge abschließen bzw. betriebsbedingte Kündigungen aussprechen zu können.

Mit der unternehmerischen Entscheidung, die Funke Content Dienstleister GmbH zum 31.12.2015 komplett aufzulösen, würden spätestens zum 1. Januar 2016 rund 100 Arbeitsplätze in Essen wegfallen, etwa drei Viertel davon Redakteure. Die meisten von ihnen werden in andere Gesellschaften verschoben, viele zu schlechteren Konditionen. Allerdings gibt es nach BR-Informationen 14 Kolleginnen und Kollegen, die bisher noch keine Perspektive im Unternehmen haben.

Die Betriebsräte empfinden die Einleitung des Konsultationsverfahrens nach § 17 KschG deshalb als „absolut unnötig und im höchsten Maße unfair“. „Wozu wird jetzt noch eine Massenkündigung offiziell angemeldet?“, fragen sie – und kennen nur eine Antwort: Offenbar sollen die betroffenen 14 Mitarbeiter unter Druck gesetzt werden, „freiwillige“ Vereinbarungen anzunehmen. „Seriöse Unternehmen“, so die Arbeitnehmervertreter, hätten diese Situation als Betriebsübergang nach § 613 a BGB gestaltet und auf Kündigungen verzichtet. Der Betriebsrat fordert die Geschäftsleitung dringend dazu auf, die Anzeige bei der Bundesagentur für Arbeit nicht einzureichen.

Es sei ein Unding, „in Berlin eine neue Zentrale mit allem Pomp zu eröffnen und im Ruhrgebiet, der Wiege dieses Konzerns, einige wenige ‚Auserwählte‘ zu feuern“. Alle Vorschläge der Betriebsräte, für die Kollegen Arbeitsplätze im Lokalen anzubieten, habe die Geschäftsleitung bisher „konsequent ignoriert oder abgelehnt“.

233 Antworten zu “Absichtlich Druck aufbauen”

  1. Klarundeinfach sagt:

    Ich höre immer die Strukturen in der Funke Gruppe sind nicht durchschaubar oder verwirrt. Das ist eindeutig nicht der Fall. Kann aber auch sein, dass nur ver.di den Eindruck erwecken will, weil sie nicht den Durchblick hat. Wäre nicht das erste Mal bei der Gruppe.
    https://funkemedien.wordpress.com/2016/05/04/klare-konzernstrukturen-in-der-funke-mediengruppe/

  2. Funkes digitales Zwei-Säulen-Modell sagt:

    Funke liefert zukünftig noch mehr digitale News und startet an vielen seiner Tageszeitungsstandorte neue Nachrichtenportale. Den Anfang macht Mitte Mai Braunschweig. Sukzessive sollen die anderen Standorte folgen. Funke bleibt weiter bei seinem digitalen Zwei-Säulenmodell und bietet neben kostenpflichtigem paid contend mit „exklusiven Premiuminhalten“ auch die für Werbekunden interessanteren kostenfreien „Reichweitenportale“.
    Hier die aktuelle Funke PM vom heutigen Tage
    http://bit.ly/1Wij0sc
    und hier noch der Hinweis auf den Artikel bei meedia.de
    http://meedia.de/2016/05/09/news38-de-funke-startet-netzwerk-regionaler-newsportale-in-braunschweig/

  3. freitagsmail sagt:

    hier mit etwas Verspätung aber gleichwohl natürlich wie immer lesenswert, die Freitagsmail

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    wir hoffen, Sie haben gestern einen schönen Feiertag verbracht. Das Wetter war ja auf jeden Fall wunderbar.

    Passend zu den Temperaturen haben WAZ und NRZ heute mit einer kostenlosen Sonderausgabe den Sommer eingeläutet.
    Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf Servicethemen und Freizeittipps. Die Zeitungen wurden an nahezu alle Haushalte im Verbreitungsgebiet – rund 1,5 Mio. Exemplare – verteilt. Realisiert wurde die Sommer-Sonderausgabe von den Teams FUNKE Sonderprodukte und FUNKE Redaktions Services in Kooperation mit den Chefredaktionen von WAZ und NRZ.

    Ganz auf den Sommer ist auch die Westfalenpost eingestellt. Pünktlich zu Himmelfahrt hat sie die App „Biergärtner“ herausgebracht, die einen Überblick über die schönsten Biergärten zwischen Schwelm und Winterberg, zwischen Hagen und Siegen gibt.

    Sommerliches Treiben auch am Essener Baldeneysee: Die NRZ hatte zu ihrem traditionellen, nunmehr 46. Wandertag eingeladen – und es kamen gestern hunderte Leserinnen und Leser. Die Aktionen zum 70. Geburtstag der NRZ gehen weiter. Die Kolleginnen und Kollegen haben nun ein großes Online-Special vorbereitet. Dort finden Sie spannende Videos, interessante Texte und beeindruckende Bilder, zum Beispiel eine Fotostrecke mit Titelseiten aus 70 Jahren NRZ.

    Der Hafengeburtstag in Hamburg ist ebenfalls ein sicheres Indiz dafür, dass es Sommer wird. Rund 1.000 Leserinnen und Leser unserer NRW-Titel sind dabei. Morgen früh fahren sie aus den verschiedensten Städten des Verbreitungsgebiets nach Hamburg und werden dort kräftig mitfeiern, unter anderen bei der Taufe des Luxusliners Aida Prima. Die Aktion ist Teil einer Medienkooperation mit Aida Cruises, konzipiert und vermarktet vom Team des Produktmanagements Reise. Zu sehen ist das Event natürlich auch auf derwesten.de im Live-Stream.

    Im vergangenen Dezember haben sich auf Initiative von WAZ-Chefredakteur Andreas Tyrock und Manfred Braun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der meisten FUNKE-Zeitungstitel und einiger Zeitschriftentitel zu einem Workshop getroffen, um über neue, verbesserte Wochenend-Ausgaben nachzudenken. Der Workshop war tatsächlich ein Ereignis, weil hier titel- und hierarchie- und standortübergreifend unglaublich offen diskutiert und überaus produktiv miteinander gearbeitet worden ist. Einmal mehr zeigte sich, was für ein enormes kreatives Potenzial wir in unserer Gruppe besitzen! Die vielen spannenden Ideen und Ansätze wurden in den folgenden Wochen in Arbeitsgruppen zu konkreten Produkt-Konzepten verfeinert und in Dummys überführt. In dieser Woche gingen die ersten Dummys nun in die Marktforschung. Leser und Abbesteller befassten sich in Gruppendiskussionen intensiv mit den unterschiedlichen Ansätzen. Noch liegen keine abschließenden Ergebnisse vor, aber schon jetzt ist deutlich geworden, dass die Leser viele Ideen richtig gut fanden. Wir halten Sie auf dem Laufenden….

    Apropos kreatives Potenzial: Wir hatten ja bereits von der Chefredakteurs-Tagung am Niederrhein berichtet. Im Intranet finden Sie nun die versprochenen Präsentationen mit beispielhaften Best-Practice-Beispielen unserer Titel.

    Weiter geht’s mit Kreativität: Unsere Thüringer Zeitungen beteiligen sich am Schülerzeitungswettbewerb von Bildungsministerium und Jugendpresse-Netzwerk und loben einen Sonderpreis für besonders hoffnungsvolle Schülerzeitungs-Projekte aus. Vergeben werden drei Förderpreise, deren Gewinner von den Redaktionen von TA, OTZ und TLZ ausgewählt und gekürt werden. Ziel ist, damit auch die Medien- und Meinungsvielfalt in Thüringen sowie die Medienkompetenz junger Menschen zu fördern.

    Großes Jubiläum bei den Zeitschriften: Seit nunmehr zehn Jahren ist Sandra Immoor Chefredakteurin der BILD der FRAU, Europas größter Frauenzeitschrift. Was sie am meisten an ihrem Job liebt? „Dass jedes Heft mit neuen leeren Seiten beginnt.“ Diese füllt sie Woche für Woche gemeinsam mit ihrem Team mit viel Herzblut. Wir sagen herzlichen Glückwunsch zum Zehnjährigen und sind glücklich, dass Sandra Immoor und ihr Team Teil der FUNKE-Familie sind. Weitere interessante Antworten lesen Sie übrigens im Interview mit Sandra Immoor im Intranet.

    Vor einigen Wochen berichteten wir über das Kickoff-Treffen der Controller. Nun haben die Kolleginnen und Kollegen aus dem Einkauf gezeigt, wie das Zusammenwachsen innerhalb unserer Mediengruppe ganz praktisch funktionieren kann. Zusammen mit den Einkaufskoordinatoren aus allen Standorten haben sie sich in Erfurt getroffen, um zentrale Themen zu besprechen, sich besser kennenzulernen und das gegenseitige Verständnis zu fördern.

    Im Digitalbereich testen die Kolleginnen und Kollegen ja immer wieder neue Vertriebswege aus. Die Berliner Morgenpost ist jetzt exklusiver Launchpartner des neuen Readly-Angebots „ReadlyPlus“. Bislang hatte die Flatrate-App ausschließlich Magazine in ihrem Angebot. Mit der Morgenpost gibt es ab sofort auch die erste Tageszeitung auf der Plattform.

    Im letzten Blog hatten wir ja von einem wahren Preisregen, der auf Titel unserer Mediengruppe niedergegangen ist, berichtet. Der hat sich diese Woche fortgesetzt beim European Newspaper Award, wo Berliner Morgenpost, Hamburger Abendblatt und Thüringer Allgemeine bedacht worden sind. Das ist toll – noch toller finden wir, dass Miriam Opresnik, Wirtschaftsredakteurin beim Hamburger Abendblatt, den mit 12.500 Euro dotierten Herbert-Quandt-Preis erhalten hat. Gratulation!

    Wir wünschen Ihnen ein sonniges, erholsames Wochenende. Als Lektüre für Liegestuhl oder Parkbank bietet sich das neue Rätselmagazin „Das Goldene Blatt – Rätsel mit Herz“, das am kommenden Montag auf den Markt kommt, an. Oder das NRZ-Magazin „Sommerlust am Niederrhein“. Exemplare von beiden Magazinen werden im Intranet verlost.

    Beste Grüße

    Ihre

    Manfred Braun und Michael Wüller

  4. Funke Gruppe gut bei Kasse sagt:

    der Funke Gruppe scheint es finanziell ganz gut zu gehen, die Schulden bei Springer die durch den Kauf der Zeitschriften- und Zeitungstitel entstanden waren, wurden vorzeitig beglichen berichtet turi2.de
    http://www.turi2.de/aktuell/funke-zahlt-begleicht-schulden-bei-springer-vorzeitig/

  5. trulla sagt:

    Jetzt macht die „Harmonisierung“, sprich Personalabbau im Unternehmen Sinn.

  6. Holger Artus sagt:

    Für die Beschäftigten der Vorstufe der Bergedorfer Zeitung wurde jetzt ein Sozialplan vereinbart. Hier eine kurze Info über die Ergebnisse und deren Bewertung.

    https://funkemedien.wordpress.com/2016/05/12/bergedorfer-zeitung-sozialplan-vereinbart/

  7. Zeitungsfotograf bekommt deutlich höhere Honorare sagt:

    vor dem OLG Hamm hat jetzt ein Fotograf erfolgreich eine Nachvergütung entsprechend der Vergütungsregeln zu Bildhonoraren für freie hauptberufliche Journalisten und Journalistinnen durchsetzen können. Der Kollege aus Hagen, der seit 2000 für verschiedene Ausgaben der Westfälischen Rundschau im Märkischen Kreis gearbeitet hatte, bekam jetzt eine Nachvergütung in Höhe von 79.000 Euro vom Gericht zugesprochen. Der Fotograf hatte von 2010 bis 2012 ingesamt ca. 3.500 Bilder geliefert und 10 Euro Netto pro Bild bekommen unabhängig von der Größe des veröffentlichten Bildes und der Auflagenstärke des Blattes. 10 Euro pro Beitrag seien kein angemessenes Honorar, befand der 4. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm. Die Westfälische Rundschau wurde in den Jahren 2010 bis 2012 vom Zeitungsverlag Westfalen herausgeben, der zur damaligen WAZ- (heute: Funke-) Mediengruppe in Essen gehörte.
    Hier die Pressemitteilung des OLG Hamm dazu

    OLG Hamm stärkt das Urheberrecht von Zeitungsfotografen
    Einem freien hauptberuflichen Journalisten, der einem Verlag in Tageszeitungen veröffentlichte Fotobeiträge für 10 Euro netto pro Beitrag zur Verfügung stellt, kann ein Nachvergütungsanspruch nach § 32 Urheberrechtsgesetz (UrhG) zustehen. Dieser kann auch für die Jahre 2010 bis 2012 entsprechend den Gemeinsamen Vergütungsregeln zu Bildhonoraren für freie hauptberufliche Journalisten und Journalistinnen zu berechnen sein. Das hat der 4. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm mit Urteil vom 11.02.2016 unter weitgehender Bestätigung der erstinstanzlichen Entscheidung des Landgerichts Bochum entschieden.
    Der Kläger, ein Journalist aus Hagen, war seit 2000 für den beklagten Zeitungsverlag aus Essen als Fotograf tätig. Er lieferte auf Aufforderung der Beklagten im Wesentlichen Bildbeiträge aus dem Märkischen Kreis, die die Beklagte in verschiedenen Ausgaben von ihr verlegter Tageszeitungen veröffentlichte. Für diese erhielt er unabhängig von der Größe des veröffentlichten Bildes und der Auflagenstärke der jeweiligen Zeitung ein Netto-Honorar von 10 Euro. Im Jahre 2010 veröffentlichte die Beklagte 1.329 Bildbeiträge des Klägers, 2011 1.277 Bildbeiträge und 2012 891 Bildbeiträge.
    Im Rechtsstreit hat der Kläger von der Beklagten eine Nachvergütung für diese Bildbeiträge gemäß § 32 UrhG verlangt und diese nach den Gemeinsamen Vergütungsregeln zu Bildhonoraren für freie hauptberufliche Journalisten und Journalistinnen – abzüglich der gezahlten Beträge – berechnet. Die Gemeinsamen Vergütungsregeln bemessen die Bildhonorare nach der Größe des Bildes und der Auflagenstärke der Zeitung, wobei die Netto-Honorare für Erstdruckrechte zwischen 19,50 Euro (kleiner als einspaltige Fotos in einer Auflage bis 10.000) und 75,50 Euro (vierspaltige Fotos und größer in einer Auflage über 200.000) liegen.
    Die Vergütungsklage war erfolgreich. Der 4. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm hat dem Kläger gemäß § 32 UrhG eine Nachvergütung von insgesamt ca. 79.000 Euro zugesprochen. Der Kläger sei, so der Senat, Urheber der gelieferten Fotobeiträge, die Beklagte sein Vertragspartner. Ein vorrangiger Tarifvertrag stehe dem Anspruch nicht entgegen. Bis 2012 sei der Kläger kein Mitglied des Deutschen Journalisten-Verbandes gewesen.
    Für die vom Kläger in den Jahren 2010 bis 2012 gelieferten Fotobeiträge habe die Beklagte mit netto 10 Euro pro Beitrag kein angemessenes Honorar gezahlt. Insoweit sei der Vertrag der Parteien anzupassen, wobei der Kläger unmittelbar auf Zahlung der angemessenen Vergütung klagen könne. Die Gemeinsamen Vergütungsregeln zu Bildhonoraren für freie hauptberufliche Journalisten und Journalistinnen seien zwar erst im Jahre 2013 in Kraft getreten. Dennoch könnten sie als Vergleichsmaßstab einer angemessenen Vergütung herangezogen werden. Dabei seien im vorliegenden Fall die für das Einräumen eines Erstdruckrechts vorgesehenen Tarife maßgeblich. Denn die Beklagte habe dem Kläger die Aufträge ersichtlich in Erwartung einer ihr einzuräumenden Priorität der Veröffentlichung erteilt. Letztlich könnten sogar die tarifvertraglichen Vergütungsregeln als Orientierungshilfe dienen. Danach sei die vom Kläger verlangte Vergütung selbst dann angemessen, wenn ein Erstdruckrecht nicht vereinbart worden sei.
    Urteil des 4. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Hamm vom 11.02.2016 (4 U 40/15), nicht rechtskräftig (BGH I ZR 85/16).

  8. Funke CEO Manfred Braun stellt elf Thesen auf sagt:

    zur Situation und zur Zukunft der Zeitung. Braun fordert eine klare journalistische Haltung: Zeitungen müssten, so der Manager, „ihre Leser verstehen, nicht belehren.“ nun ja…
    http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-05/37367009-elf-thesen-zur-situation-und-zukunft-der-zeitung-funke-ceo-manfred-braun-bei-der-konferenz-chefredakteure-ausserdem-digitalstrategien-millennials-007.htm

  9. Freitagsmail sagt:

    hier ist sie nun, nach den Pfingstfeiertagen, die Freitagsmail

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    weil’s so schön aktuell ist und weil wir alle mächtig stolz sind, lassen Sie uns heute mal mit Preisen beginnen. Die Westfalenpost hat den Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Kategorie „Kommunalpolitik“ erhalten für das Projekt „Was braucht Hagen?“. Die Braunschweiger Zeitung hat diesen Preis in der Kategorie „Interaktion“ für das Portal „alarm38.de“ bekommen. Und die Berliner Morgenpost ist in der Kategorie Datenjournalismus für das Projekt „M29 – Berlins Buslinie der großen Unterschiede“ ausgezeichnet worden. Gratulation! Wir haben über alle Projekte in der Vergangenheit immer wieder berichtet, Sie finden ausführliche Informationen dazu im Intranet. M29 hat ja schon zahlreiche Preise abgeräumt. Das „Aufreger-Portal“ alarm38 ist am Mittwoch gerade mit dem Ferag-Leser-Blatt-Bindungs-Preis 2016 ausgezeichnet worden. Am Montag hat die Braunschweiger Zeitung selbst ihren Gemeinsam-Preis verliehen. Bei der wirklich eindrucksvollen Veranstaltung im Braunschweiger Dom sprach unter anderen der Fußballmanager Klaus Allofs, die Rede finden Sie im Intranet.

    Und auch nach Thüringen geht ein Preis: Den Veltins-Lokaljournalistenpreis 2016 in der Kategorie „Bild“ gewinnt Thüringer Allgemeine-Fotograf Sascha Fromm. Die Jury lobte die ungewöhnliche Perspektive und beeindruckende Farbenwelt, mit der er die Menschenmasse beim Rennsteiglauf einfing: „Ihm gelang die buchstäbliche Ordnung in der Unordnung.“ Herzlichen Glückwunsch!

    Einen Preis verdient hätte auf jeden Fall auch unser Corporate-Finance-Team, das in den vergangenen Monaten mit großem Engagement daran gearbeitet hat, sämtliche finanziellen Verpflichtungen, die wir im Zusammenhang mit der Übernahme gegenüber Springer eingegangen sind, abzulösen – und das aufgrund des günstigen Zinsumfeldes deutlich schneller als wir es in unseren Planungen beabsichtigt hatten. Damit wurde ein wichtiger Schritt für die künftige strategische Gestaltung unserer Mediengruppe getan. Tolle Leistung, großer Dank!

    Wie kann man mit journalistischen Inhalten im Netz Geld verdienen? Diese Frage treibt uns und die gesamte Branche ja seit Jahren um. Ein Patentrezept gibt es nicht, wir müssen immer wieder Neues ausprobieren. So sind auch unsere Reichweitenportale zu verstehen, die wir in diesen Tagen und in den kommenden Wochen an unseren Standorten starten werden. Das erste Portal ist in Braunschweig live gegangen. Schnell, regional, kostenlos und mobil sollen sie Zielgruppen ansprechen, die wir mit unseren Markenportalen oder Print kaum oder gar nicht (mehr) erreichen. Auf den Markenportalen werden dann künftig Premiuminhalte durch eine Paywall geschützt. Die neuen Portale sind optimiert für die Nutzung auf mobilen Geräten und funktionieren nach dem Newsfeed-Prinzip. Gepflegt werden sie von eigens aufgebauten Redaktionen mit erfahrenen Online-Journalisten, Bewegtbildspezialisten und Außenredakteuren. Die Teams bieten ihren Usern ein Themenspektrum von Lifestyle- und Unterhaltungsthemen von Blaulicht über Sport bis hin zu Breaking News aus aller Welt. news38.de ist gut gestartet. Am 1. Juni geht „Thüringen24“ live. Dort läuft seit wenigen Tagen übrigens eine schöne Mitmach-Aktion, bei der alle Thüringer kurze Videoclips von sich und aus ihrem Leben einsenden können. Daraus wird eine Video-Collage entstehen, die 24 Stunden im Leben der Thüringer zeigt. Wir sind gespannt, wünschen viel Erfolg und werden an dieser Stelle auch berichten, wie sich die Portale entwickeln. Das Thüringen24-Team hat übrigens in Zusammenarbeit mit dem Interaktiv-Team der Berliner Morgenpost eine Seite entwickelt, auf der sie sich auf ziemlich originelle Weise vorstellen: http://team.thueringen24.de

    Dass das Ruhrgebiet längst nicht mehr grau und verrußt ist, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Wie grün es rund um unseren Stammsitz tatsächlich ist, zeigt eine weitere interessante neue Anwendung des Interaktiv-Teams der Berliner Morgenpost. Anhand von Satellitenbildern haben die Kollegen ausgewertet, wie viele Grünflächen es in den 79 deutschen Städten mit über 100.000 Einwohnern wirklich gibt. Im inoffiziellen FUNKE-Ranking liegt Essen hinter Hamburg und München, aber vor Berlin. Schauen Sie mal rein.

    Die Kolleginnen und Kollegen aus IT und Unternehmenskommunikation arbeiten daran, das FUNKE-Intranet zur zentralen internen Kommunikationsplattform auszubauen. An manchen Standorten müssen noch technische Hürden aus dem Weg geräumt werden, aber wie wir hören, sind wir da auf einem guten Weg. Inhaltlich tut sich im Hintergrund derzeit einiges, manches ist auch schon sichtbar: So ist die NRZ die erste FUNKE-Zeitung mit einem eigenen Auftritt. Neben einer Seite für die Mantelredaktion ist auch jede Lokalredaktion mit einer eigenen Seite vertreten. Nach und nach werden alle Titel aus allen Bereichen folgen, auch die Verlagsbereiche bekommen neue gruppenweite Auftritte. Mittelfristig wird es nur noch ein Intranet geben, die lokalen Portale werden abgeschaltet, sobald alle wichtigen Inhalte übertragen worden sind. Das Adressbuch im Intranet wird zudem das zentrale Kontaktverzeichnis sein. Dieses speist sich aus den Angaben in den einzelnen Profilen. Daher möchten wir Sie an dieser Stelle noch einmal bitten, zu überprüfen, ob Ihr Intranetprofil und alle relevanten Kontaktdaten auf dem aktuellen Stand sind. Andernfalls tauchen Sie nicht im Adressbuch auf und können von Kollegen nicht gefunden werden. Wäre schlecht.

    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Pfingst-Wochenende! Vielleicht schalten Sie am Sonntag um 11 Uhr mal den Fernseher ein. Im „Doppelpass“ (Sport 1) unterhält sich Pit Gottschalk, Chefredakteur von FUNKE Sport, unter anderen mit Christoph Metzelder.

    Beste Grüße

    Ihre

    Manfred Braun und Michael Wüller

  10. Wilde Vertriebsehe sagt:

    Springer und Funke verzichten auf gemeinsamen Vertrieb berichtet turi2.de und bezieht sich auf zwei Pressemitteilungen der beiden Verlage vom heutigen Tag
    http://www.turi2.de/aktuell/springer-und-funke-begraben-joint-venture-fuer-betrieb/

  11. freitagsmail sagt:

    hier die Freitagsmail, zur wie immer erhellenden und erheiternden Lektüre zum Wochenbeginn

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    der Klartext-Verlag hat sich einen exzellenten Ruf für zeitgeschichtliche, aber auch für regionale und populäre Themen erworben. Gerade sind die frischen Programme für Sachbücher und das allgemeine Sortiment erschienen. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall…

    Sie haben es gestern sicherlich schon gehört: Wir stellen den Vertrieb unserer Zeitungen und Zeitschriften neu auf. Ab dem 1. Juli übernimmt der „Moderne Zeitschriften Vertrieb“ (MZV), an dem wir beteiligt sind und der bisher schon für alle übrigen FUNKE-Titel zuständig ist, auch den Vertrieb von „Hörzu“, „TV Digital“, „BILD der FRAU“ und „FRAU von HEUTE“. Zum 1.1.2017 werden sämtliche FUNKE-Zeitungen von Newspaper Impact vertrieben, einem Tochterunternehmen der Axel Springer SE. Nach dem Kauf der Springer-Titel gab es ja zunächst die Überlegung, eine gemeinsame Vertriebsgesellschaft zu gründen. Das Kartellamt hätte einem solchen Joint-Venture mit großer Wahrscheinlichkeit eine Absage erteilt. Das ist aber auch gar nicht schlimm. Entscheidend ist, dass wir mit unseren Partnern erfolgreich zusammenarbeiten und unsere Titel in guten Händen sind. Die jetzt beschlossenen Kooperationen mit dem MZV und Axel Springer sind für uns ausgezeichnete Lösungen.

    Ein halbes Jahr nach der Initialzündung hat das Creative Lab, eine Initiative der Trainees Laura Glockseisen und Gregor Vischer, bereits drei Projekte erfolgreich abgeschlossen: #mehralsnurWP, das NRZ-Kundenbindungsprogramm und die Portfolio-Analyse zu allen Ausbildungsportalen. Gratulation! Die Ideenschmiede aus Trainees, Volontären und Young Professionals hat inzwischen bereits 40 Mitglieder. Derzeit laufen noch die Projekte Sonderprodukte „Garten und Lifestyle“ sowie die Belieferung der Lokalredaktionen mit Inhalten durch die WAZ-Titelredaktion. Gleichzeitig haben die Verantwortlichen drei neue Projekte in den Ring geworfen. Alle Infos dazu finden Sie im Intranet. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse.

    Die Braunschweiger Kolleginnen und Kollegen veranstalten an diesem Wochenende in der Braunschweiger Milleniumhalle die Messe „Mein Zuhause – Einfach schöner Leben“ – mit einem neuen Konzept. Die klassischen Themen Bauen, Sanieren und Energie sind um die Trendthemen Wohnen, Ambiente und Lifestyle, um Garten, Terrasse und Balkon sowie um Küche, Kochen und Genießen ergänzt worden. Rund 80 Aussteller bieten Wissenswertes zu den Themen Bauen, Renovieren und Energiesparen, geben Anregungen für Garten und Wohnwelten und laden zu kulinarischen Genüssen ein. Viel Erfolg!

    Unser Berliner Standort in der Friedrichstraße entwickelt sich immer mehr zum echten FUNKE-Haus: Die Mannschaften der Zentralredaktion sowie von FUNKE Digital haben hier ja bereits seit August 2015 ihre Heimat, mittlerweile sind auch das rund 50-köpfige Team unserer Jobbörse ABSOLVENTA sowie das FUNKE Digital TV Guide-Team ins „Q“ gezogen. Gestern Abend haben die „Alteingesessenen“ ihre neuen Mitbewohner mit einer After-Work-Party willkommen geheißen. Wie wir gehört haben, war es für die mehr als 100 Besucher ein großartiger Abend!

    Es wird allmählich Sommer und es stellt sich wieder mal die zweitwichtigste (wichtigste: Warum ist es am Rhein so schön?) deutsche Frage: Nordsee oder Ostsee? Das Hamburger Abendblatt will da jetzt mal eine ultimative Antwort finden. Zwei Redakteure fahren von Montag an für einige Tage an die Nord- beziehungsweise Ostsee, sie reisen die Küste entlang und tauschen Schreibtisch gegen Strandkorb. Sie eint die Größe der Geldbörse – 500 Euro pro Tour – und die Größe der Leidenschaft für ihr jeweiliges Reiseziel, eben für die Nord- oder die Ostsee. Wo ist es schöner? Wo sind die Sonnenuntergänge bunter, die Möwen lauter? Die Strände weißer? Der Himmel blauer? Die Nächte länger? Was tun, wenn es regnet? Wie ist das Essen, wie die Übernachtung und was gibt es zu erleben? Regelmäßig werden Juliane Kmieciak (Ostsee) und Matthias Iken (Nordsee) in der kommenden Woche im Hamburger Abendblatt von ihren Erlebnissen berichten. Zudem werden sie ihre Reisevideos auf abendblatt.de hochladen und sich über WhatsApp eine Küstenschlacht liefern. Die Leser können dann tagesaktuell über ihren Favoriten abstimmen. Wir werden unsere Urlaubsplanung von den Ergebnissen abhängig machen…

    Ein hoffentlich sonniges, auf jeden Fall erholsames Wochenende wünschen wir Ihnen.

    Mit besten Grüßen

    Manfred Braun und Michael Wüller

  12. NOZ darf weiter wachsen sagt:

    hier etwas aus der unmittelbaren Nachbarschaft von NRW, aus Niedersachsen: Das Kartellamt hat den Kauf von mehr als 30 Tageszeitungen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern durch die Osnabrücker NOZ Medien genehmigt, die NOZ Medien steigen damit in die Liga der 10 größten Verlagshäuser auf – mit einer Gesamtauflage von nunmehr 460.000 Exemplaren
    http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Zeitungsmarkt-Kartellamt-winkt-Fusion-von-NOZ-und-Medienholding-Nord-durch-139658

  13. DuMont: Teilverkauf an Funke? sagt:

    über die wirtschaftliche Schieflage von DuMont ein Jahr nach dem Tod des Verlags-Patriarchen Alfred Neven DuMont wird laut turi2.de im aktuellen Manager magazin spekuliert, mit einigen Zukäufen wie etwa der „Frankfurter Rundschau“ und Berliner Verlag habe sich das Medienhaus übernommen. Ein möglicher Rettungsversuch laut MM: Ein Teilverkauf an Funke. Die Essener seien zuletzt mehrfach im Haus gewesen, will der Autor des Artikels, Christoph Neßhöver wissen, o.k.!
    Der Verlag dementert solche Gedankenspiele
    http://www.turi2.de/aktuell/manager-magazin-dumont-kaempft-ums-ueberleben/

  14. Druckvorstufe in Bergedorf sagt "Tschüss" sagt:

    Bergedorf, 30.5.2016
    Betrifft: Kolleginnen und Kollegen der Druckvorstufe der Bergedorfer Zeitung sagen „Tschüss“

    Sehr geehrte, liebe Unterstützer
    Die Zeit des Abschiednehmens ist da…
    Am heutigen Tag nehmen die Mitarbeiter/innen der Druckvorstufe traurigen Abschied von den Kollegen und ihren Arbeitsplätzen. All unser Bemühen und auch Ihres/eures hat die Arbeitsplätze in der Druckvorstufe nicht erhalten können.
    Obwohl die Gewerkschaft zusammen mit dem Betriebsrat das „Geschäftsmodell Solidarität“ vorlegte, wollte die Funke Medien Gruppe von ihrem Entschluss nicht abweichen.
    Die Schließung der Druckvorstufe in Bergedorf und die Verlagerung der Arbeit nach Erfurt und Essen bewerten wir also als rein politische Entscheidungen.
    Martin Dieckmann von ver.di hat bereits über die Verhandlung des Sozialplanes detailliert berichtet. „Ein Sozialplan ist nie gut“, hat er mal gesagt. Trotzdem haben wir gemeinsam sehr
    viel erreicht. Eine wichtige Forderung war die Transfergesellschaft für die Dauer von 12 Monaten.
    Dort hinein wechselt nun die Mehrzahl der Mitarbeiter. Ich als Vorsitzende hoffe, dass meinen langjährigen Kollegen dort geholfen wird, einen neuen beruflichen Weg für sich zu finden.
    Mir ist es jetzt noch wichtig Ihnen/euch einen großen Dank auszusprechen, allen, die unsere rebellische kleine Belegschaft unterstützt haben.
    Durch Nachfrage bei den Verantwortlichen, durch Berichte in verschiedenen Medien, Solidaritätsschreiben, Unterstützung am wöchentlichen Stand in der Einkaufszone und vereinzelt
    sogar durch Mithilfe beim Verteilen der Flugblätter, die für uns bei der Druckerei Zollenspieker solidarisch, kostenfrei gedruckt wurden.
    Einen ganz besonderer Dank geht an unsere Gewerkschaftsvertreter, die durch ihr Geschick maßgeblich dazu beigetragen haben, dass die Verhandlungen so erfolgreich geführt wurden.
    Martin Dieckmann von ver.di, unermüdlich, und Stefan Endter vom DJV, der sich für die Mitarbeiter der Druckvorstufe eingesetzt hat, obwohl es sich bei den Betroffenen nicht um Redakteure gehandelt hat und schließlich Rechtsanwalt Andreas Bufalica. Ihr wart ein tolles Team!
    Ingrid Lesniak
    für den Betriebsrat
    und die Belegschaft der Bergedorfer Zeitung

  15. Holger Artus sagt:

    Offenbar beginnt der Stellenabbau immer zu erst bei den Freien. Der Web-Auftritt des Hamburger Abendblatt, Abendblatt.de, baut die Funke Mediengruppe bis zur Hälfte der Online ab.
    https://funkemedien.wordpress.com/2016/05/31/funke-mediengruppe-baut-stellen-bei-abendblatt-de-ab/

  16. Kannibalisierung in der Funke Mediengruppe sagt:

    mit aktuellen Tendenzen in der Funke Mediengruppe und insbesondere deren digitalen Zwei-Säulen-Strategie setzt sich kritisch das evangelische Altpapier auseinander
    http://www.evangelisch.de/blogs/altpapier/135028/01-06-2016

  17. Digitale Sonntagszeitungen in NRW sagt:

    die Zeitungstitel der Funke Mediengruppe in NRW (WAZ, NRZ, WP und WR) bringen ab dem 5. Juni digitale Sonntagszeitungen heraus, Die Inhalte werden im Rahmen einer Gemeinschaftsproduktion der FUNKE Zentralredaktion in Berlin (nationale Inhalte), der Redaktionen der Zeitungstitel in NRW (regionale Inhalte) sowie von FUNKE Sport erstellt. Darüber informierte die Funke Mediengruppe) heute in einer PM
    http://bit.ly/1ZfoH8y

  18. freitagsmail sagt:

    hier, die Freitagsmail vom 27. Mai , als sonntäglicher Lesestoff

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    seit den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln wird heftig über die Art und den Umfang der Berichterstattung über Straftaten diskutiert. Müssen Merkmale wie Nationalität oder Religion genannt werden oder führt das zu Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit? Die WAZ hat nun die allgemeinen Richtlinien des Pressekodex um einen eigenen Leitfaden ergänzt. Darin heißt es zum Beispiel: Wann immer davon auszugehen ist, dass die Nationalität des Täters, seine kulturelle Prägung, seine religiöse oder ethnische Herkunft, kurz: seine Gruppenzugehörigkeit, zu den möglichen Problemursachen gehört, ist diese zu benennen. Was meinen Sie dazu? Den ausführlichen Text finden Sie im Intranet.

    Viele unserer Titel versuchen regelmäßig, junge Menschen für Journalismus zu begeistern. Sage und schreibe 1200 Nachwuchsreporter aus 50 Klassen und Kursen in Hamburg und der Region haben zuletzt an der Aktion „Schüler machen Zeitung“ des Hamburger Abendblatts teilgenommen, die nun schon zum 21. Mal stattfand. Jetzt wurden die Autoren der zehn Siegerartikel geehrt. Die Schüler recherchierten und schrieben mehr als 800 Artikel, von denen viele seit November wöchentlich in einem achtseitigen Schüler-Special veröffentlicht wurden.

    Heute in zwei Wochen startet die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Bereits morgen veranstalten die Kolleginnen und Kollegen der Bergedorfer Zeitung eine Mini-EM für Kinder. Schon seit 2006 werden in Bergedorf anlässlich von Welt- und Europameisterschaften Fußball-Jugendturniere ausgetragen. Das Besondere am bz-EM-Cup ist, dass die Spiele im selben Modus wie die echte EM ausgetragen werden – allerdings auf einen Tag begrenzt. 24 Teams mit insgesamt 168 Kindern werden alles geben, um den (fast echten) EM-Pokal mit nach Hause zu nehmen. Auch die NRZ veranstaltet eine Mini-EM. Am Samstag, 18. Juni, startet das Turnier für die Jahrgänge 2005 und 2006 in Moers. Am Dienstag wurden schon mal die Teams ausgelost. Jeder Nation, die bei der Europameisterschaft in Frankreich antritt, wurde ein Verein zugelost. Viel Erfolg!

    Der Vertrieb der Zeitungen in NRW bringt pünktlich zur EM ein Quartett heraus. Cartoonist Olli Hilbring hat EM-Legenden aus den erfolgreichen Turnierjahren gezeichnet, unter anderem Sepp Maier, Horst Hrubesch, Franz Beckenbauer, Toni Schumacher, Rudi Völler und Mehmet Scholl. Die Idee wurde in etwas veränderter Form auch in Berlin aufgegriffen: An vier Erscheinungstagen liegt das Quartett der Einzelverkaufsauflage der Berliner Morgenpost als Ausschneidebögen bei. Sie können es im Intranet gewinnen.

    Heute ist ein neues Sonderheft von BILD der FRAU erschienen: „Clever leben“ – die besten Tipps & Tricks von Frau zu Frau. Darin verraten clevere Frauen und Top-Experten auf 76 Seiten, wie Sie zum Beispiel für ein paar Euro durch Europa reisen können, teure Luxus-Mode preiswert nachstylen oder für Überraschungsgäste die schnellste Torte der Welt backen. Im Intranet werden Exemplare verlost.

    Große Ehre für WAZ-Kulturreporter Lars von der Gönna. Er wurde erneut in die Jury des renommierten Grimme-Preises berufen. Glückwunsch!

    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende, das ja für viele ein langes ist (oder wie Kollegin Steffi Dobmeier aus der Zentralredaktion twitterte: „Fronleichnam – oder auch der Donnerstag, an dem viele Kollegen @FunkeBerlin feststellen, dass es in NRW mehr Feiertage gab.“). Wenn Sie in Hamburg wohnen, machen Sie sich doch auf den Weg nach Bergedorf. Der Stadtteil wird nämlich zum Hotspot der Hamburger Slammer Szene. Auf Einladung der Bergedorfer Zeitung wird zum Thema „LebensArbeitsZeit“ gedichtet und mit Texten zu Work-Life-Balance, der Utopie vom Ruhestand und dem Gefühl des Zeitverlustes um die Gunst des Publikums gebuhlt.

    Beste Grüße

    Ihre

    Manfred Braun und Michael Wüller

  19. freitagsmail, die aktuelle sagt:

    und hier noch als zusätzlicher sonntäglicher Lesestoff, die aktuelle Freitagsmail vom 3. Juni,

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    ein Jahr lang haben sie in Gruppen hart gearbeitet, gestern nun trafen sich in Hamburg die Führungskräfte der FUNKE Zeitschriften, um über die Ergebnisse ihrer Überlegungen zur internen Weiterentwicklung ihres Bereichs zu beraten. Wir waren beeindruckt von den vielen guten und teilweise schon sehr konkreten Resultaten – zum Beispiel der Einführung der Social Network Software Yammer. Wir halten Sie über die nächsten Schritte auf dem Laufenden.

    Wieviel Power der Zeitschriftenbereich hat, zeigt sich immer wieder bei der Einführung neuer Produkte. Das neue Frauenmagazin Zeit für mich ist überaus erfolgreich gestartet. Nach der zweiten Ausgabe freut sich das Team um Chefredakteurin Christine Streichan über 105.000 verkaufte Exemplare. Gratulation! „Zeit für mich“ ist speziell für Leserinnen über 45 Jahre entwickelt, erscheint monatlich und bietet auf 104 Seiten emotionale Reportagen, Interviews mit Prominenten in den besten Jahren, Tipps zu Mode und Beauty, sowie Ratgeber in den Bereichen Gesundheit, Reise und Wohnen. Als besonderes Extra gibt es in jeder Ausgabe ein 20-seitiges Heft mit leckeren Rezepten.

    Das Team der FUNKE-Personalentwicklung um Jörg Grabowski hat bereits im März erfolgreich einen Qualifizierungskatalog für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Berlin ausgerollt. Schritt für Schritt folgen nun die anderen Standorte – und mit jedem Standort wächst auch das Weiterbildungsangebot. Nun ist der Zeitschriften-Bereich hinzugekommen. In Zusammenarbeit mit der Personalverantwortlichen vor Ort, Christine Beuler, wurde ein Qualifizierungskatalog entwickelt, in dem auch die Standard-Seminare des Zeitschriftenbereichs aufgenommen wurden. Sie erhalten ihn bei der Personalabteilung oder bei Ihrem Vorgesetzten.

    Wir haben an dieser Stelle bereits von den Workshops berichtet, in denen an gemeinsamen Wochenendprodukten gearbeitet wurde. Sonntag ist nun ein erstes Ergebnis zu besichtigen: Pünktlich zum Beginn des Sport-Sommers bringen unsere NRW-Regionaltitel digitale Sonntagsausgaben heraus. Geboten werden aktuelle Nachrichten aus Politik und Wirtschaft und natürlich jede Menge Sport. Die Inhalte werden im Rahmen einer Gemeinschaftsproduktion der FUNKE Zentralredaktion in Berlin, der Redaktionen der Zeitungstitel in NRW sowie von FUNKE Sport erstellt. „DIGITALE WAZ am Sonntag“, „DIGITALE NRZ am Sonntag“, „DIGITALE WP am Sonntag“ und „DIGITALE WR am Sonntag“ sind ab sofort über die bestehende App „Zeitung Digital“ im App Store und bei Google Play verfügbar. Den ganzen Sommer über können die Ausgaben kostenfrei bezogen werden! Das ist ein interessantes Angebot, auch für FUNKE-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – für alle, wohlgemerkt nicht nur für die in NRW lebenden Kolleginnen und Kollegen, denn Europameisterschaft und Olympische Spiele interessieren ja (fast) jeden. Also: Für alle interessierten FUNKEs gibt es separate Gutschein-Codes mit einer Laufzeit von 92 Tagen, die ab dem 05. Juni eingelöst werden können. Sie finden Sie im Intranet.

    Die Kolleginnen und Kollegen unserer NRW-Titel sind gerade so richtig in Schwung. Die WAZ hat ein Kreativteam gegründet. „Lassen Sie uns die Zeitung querdenken, den Lokaljournalismus neu erfinden“, fordert die Chefredaktion auf, und: „Lassen Sie uns Dinge ausprobieren, die wie eine Bombe einschlagen – oder krachend scheitern.“ Wow! Wir sind gespannt auf die Ergebnisse!

    Die WAZ Essen feierte ihren 50.000 (!) Facebook-Fan und hat aus diesem Anlass eine wunderbare Panorama-Seite zur Ruhrmetropole veröffentlicht. 50 Gründe hat die Redaktion zusammengetragen, warum sie Essen liebt. Und wem das noch nicht reicht: Auf Facebook finden sich noch 50 weitere Gründe.

    Jetzt haben die NRW-Kolleginnen und Kollegen das Projekt „Redaktion 2018“ gestartet. Für die WAZ, NRZ und WP beschäftigt sich jeweils eine Projektgruppe mit der grundlegenden Frage, wie verschiedene Kanäle künftig passgenau aus einer Redaktion heraus bedient werden können – und das Tag für Tag in gleichbleibend hoher Qualität. Damit das gelingen kann, ist es erforderlich, dass sich die bisher überwiegend printorientierten Redaktionen zu medienintegrierten Redaktionen wandeln, die künftig zuerst von den Themen ausgehen und erst in einem zweiten Schritt überlegen, wann und wie genau diese dann in den verschiedenen Kanälen präsentiert werden. Ziele sind effiziente, entschlackte Abläufe, die zu einer hohen Qualität aller Produkte führen, die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle sowie die Überführung von Zeitungs- in Medienmarken. Wir verfolgen das Projekt mit großem Interesse.

    Am Mittwoch ist das neue Reichweitenportal „Thüringen 24“ an den Start gegangen. Das kostenlose Angebot informiert über aktuelle Nachrichten aus der Region, berichtet über lokale Geschehnisse und Trends, gibt Tipps und erzählt die unterhaltsamsten, überraschendsten und emotionalsten Geschichten in und aus Thüringen. Zum Start schickte eigens Ministerpräsident Bodo Ramelow eine Video-Grußbotschaft. Ein bemerkenswertes Video ist auf der Launch-Party entstanden. Geschäftsführer Michael Tallai im blumigen Gespräch mit TA-Vize Thomas Bärsch.

    Noch größere Lesernähe ist das Ziel der neuen Blattstruktur des Hamburger Abendblatts, die ebenfalls am Mittwoch Premiere feierte. Über 40 Prozent der Leser des Abendblatts leben im Hamburger Umland. Sie erhielten bisher dasselbe Produkt wie Leser in der Hamburger City, ergänzt um ein zusätzliches Buch für ihre Region. Jetzt rückt die Berichterstattung aus dem Umland im Blatt weiter nach vorn – und zwar direkt hinter den Hamburg-Teil. Die neue Struktur umfasst das Wichtigste aus der Welt von Wirtschaft und Politik im ersten Teil. Im zweiten Teil Hamburg, die Hamburger Kultur und das TV-Programm. Teil drei gehört dem Regionalteil. Und im letzten Teil finden sich wie gewohnt Sport und Vermischtes.

    Übrigens weiten die Hamburger ihr Magazin-Portfolio aus: Mit „Tennis in Hamburg“ bringen Sie ein kostenloses Heft heraus mit allem, was man über die Tenniswelt in der Hansestadt, aber auch der nationalen und internationalen Szene des „weißen Sports“ wissen muss.

    Wenn Menschen sich persönlich kennen, dann arbeiten sie erfolgreicher zusammen. Am Dienstag enterten 28 Kolleginnen und Kollegen der Braunschweiger Zeitung einen Bus und besuchten für drei Stunden „ihre“ Berliner Redaktion. Das war nicht leicht zu organisieren – schließlich war damit ein Drittel der Mannschaft unterwegs –, aber es schien allen wichtig genug. Die Gespräche zwischen den Kolleginnen und Kollegen, die sich sonst nur via Videokonferenz oder Telefon erleben, haben das gegenseitige Verständnis gefördert. In beide Richtungen ist nun noch klarer, was in den Teams geleistet wird. Zur Nachahmung empfohlen…

    Wir wünschen Ihnen ein erholsames und hoffentlich trockenes Wochenende und freuen uns, viele von Ihnen morgen beim TeamCup in Essen begrüßen zu dürfen – entweder auf dem Rasen oder beim bunten FUNKE-Familienfest.

    Beste Grüße

    Ihre

    Manfred Braun und Michael Wüller

  20. EM Hochglanzmagazin sagt:

    die NRW-Tageszeitungen der Funke Gruppe erscheinen mit Beginn der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich mit einer umfangreichen Sonderbeilage. Das kostenlose Hochglanz-Magazin liegt am 9. bzw. 10. Juni allen Ausgaben von WAZ, NRZ, WP, WR und IKZ bei und wird auch – aha, tut sich da eine neue Allianz auf? – über die Ruhr Nachrichten, den Hellweger Anzeiger und die Recklinghäuser Zeitung verteilt. Die Gesamtauflage in Nordrhein-Westfalen liegt bei rund 900.000 Exemplaren. Ebenfalls ungewöhnlich: Das EM-Magazin ist in Zusammenarbeit zwischen Funke und dem Redaktionsnetzwerk Deutschland der Madsack Mediengruppe entstanden. Deuten sich da schon noch mächtigere Allianzen an?
    Hier der Link zur PM der Funke Gruppe zu dem Thema:
    http://bit.ly/28mvkMD
    turi2.de hat auch berichtet
    http://www.turi2.de/aktuell/424716/

  21. freitagsmail sagt:

    hier die Freitagsmail als Lesestoff für den Sonntag, der ganz im Zeichen des Fußballs steht…

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    der Juni steht ganz im Zeichen des Fußballs: Am vergangenen Samstag fand in Essen bei herrlichem Sonnenschein der FUNKE TeamCup statt. Den Pokal haben am Ende die „Hamburger Platzhirsche“ mitgenommen, die sich im Finale mit 2:1 gegen das Traditionsteam „Ruhrpott United“ durchsetzten. Auch Teams aus Erfurt, Ismaning und München waren nach Essen gekommen. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an alle, die dieses wunderbare Fußball- und Familienfest möglich gemacht haben.

    Heute Abend beginnt mit der Europameisterschaft in Frankreich das zweitwichtigste Fußball-Highlight des Jahres. Pünktlich zum EM-Start sind alle NRW-Titel mit einer umfangreichen Sonderbeilage erschienen. Das 72-seitige Rundum-sorglos-Paket beinhaltet alle Infos zur DFB-Elf und allen anderen 23 Teilnehmern. In der Heftmitte gibt es einen Spielplan zum Selbstausfüllen, außerdem finden Sie eine Übersicht zu allen Public Viewings im Revier. Das Hochglanz-Magazin wird auch über die Ruhr Nachrichten, den Hellweger Anzeiger und die Recklinghäuser Zeitung verteilt. Die Auflage beträgt insgesamt knapp 900.000 (!). Realisiert wurde das Projekt von den Kollegen von FUNKE Sport und FUNKE Redaktions Services in Kooperation mit der Madsack-Gruppe.

    In Hamburg ist nach dem Sieg beim FUNKE TeamCup besondere EM-Stimmung ausgebrochen. Jetzt konnten Leser des Hamburger Abendblattes mit einem Gutschein ein kostenloses Deutschland-Shirt bekommen. Chefredakteur Lars Haider hat sich ebenfalls angestellt – und dabei einen prominenten Vertreter der Nationalelf getroffen… Schauen Sie mal rein.

    Wie Sie über die Webcams im Intranet verfolgen können, gehen die Arbeiten an unserer neuen Unternehmenszentrale, dem FUNKE Media office, zügig voran. Am Montag, 4. Juli, wollen wir nachmittags mit den in Essen arbeitenden Kolleginnen und Kollegen die Grundsteinlegung feiern. Merken Sie sich den Termin bitte schon mal vor, Details finden Sie nächste Woche im Intranet.

    Die Kolleginnen und Kollegen des Immobilien- und Facility-Managements beschäftigen sich schon heute mit dem Thema Umzug. Wer schon einmal die eigenen vier Wände gewechselt hat, kennt das: Man fragt sich, wo plötzlich der ganze Krempel herkommt, der zunehmend hektisch und unsortiert in schlecht beschriftete Kisten und Kartons gepackt wird. Gleichzeitig bietet so ein Umzug aber auch die Chance, längst Vergessenes und Verschollenes zu entsorgen. Und damit haben wir jetzt angefangen. Das Facility-Management hat alle Abteilungen gebeten, ihren Archivbestand zu sichten und Altakten zur Entsorgung zu kennzeichnen. Die ersten Erfolge sind schon sichtbar: Viele Kolleginnen und Kollegen waren bereits fleißig und haben innerhalb kürzester Zeit über 2.800 Ordner gekennzeichnet. Dieses Engagement soll belohnt werden. Die Abteilung, deren Mitarbeiter die meisten Ordner entsorgt, wird zu einem Schlemmer-Buffet in der Kantine eingeladen. Alle Infos zum weiteren Vorgehen, dem Kennzeichnen der Akten sowie dem Gewinnspiel finden Sie im Intranet.

    Vor einigen Wochen starteten die Reichweitenportale news38.de und thueringen24.de. Diese Woche ist nun das neue regionale Nachrichtenportal Berlinlive.de online gegangen. Die Darstellung der Inhalte in einem sich ständig aktualisierenden Newsstream entspricht den Gewohnheiten von Smartphonenutzern, wie sie es zum Beispiel von Facebook her kennen. Im Newsstream finden sich alle Themen der Stadt – aus Politik, Wirtschaft, aber auch Polizeimeldungen, Klatsch und Verkehrsservice. Der Newsstream von Berlinlive.de beinhaltet zudem ausgewählte Social-Media-Inhalte von Twitter, Facebook oder Instagram. Die technische Plattform für das neue Portal hat das Berliner Team von FUNKE Digital in enger Abstimmung mit der Berliner-Morgenpost-Redaktion entwickelt.

    Große Freude bei den Kolleginnen und Kollegen unserer Anzeigenblätter von WVW und ORA: Sie sind für ihren „Eventkompass“ mit dem Medien-Award der Solidarfonds-Stiftung NRW ausgezeichnet worden. Im Hertener RevuePalast nahmen Geschäftsführer Haldun Tuncay und Eventkompass-Produktleiter Björn Josefiak den Preis entgegen. Der Eventkompass bündelt Ankündigungen und Berichte zu Veranstaltungen, Promiinterviews und Verlosungen. Der Solidarfonds ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich an ihrem Leitmotiv „Wir helfen Menschen“ orientiert und ausrichtet, und schul- und bildungsbezogene Projekte fördert, die eine unmittelbare Unterstützung und Hilfestellung besonders für junge Menschen leisten und sicherstellen, um Bildungschancen zu eröffnen und zu verbessern.

    Ein weiterer Glückwunsch geht nach Ostthüringen an OTZ-Lokalchef Marius Koity. Er hat den Journalistenpreis Thüringen 2016 gewonnen. „Marius Koity erhält den Journalistenpreis Thüringen 2016, weil er mutig und entschlossen gegen jede Art von Rassismus und Hetze anschreibt – auch, wenn er sich damit wie im vergangenen Jahr Drohungen und Anfeindungen aussetzt“, begründete die Jury ihre Entscheidung.

    Zum Wochenende noch eine Mini-Lektüreempfehlung: WAZ-Chefredakteur Andreas Tyrock war gestern Redner beim Zukunftsforum Ruhr und hat vier Thesen zur Zukunft des Ruhrgebiets aufgestellt. Lesen Sie dazu doch auch sein Essay und die Berichterstattung aus der heutigen WAZ.

    Ein erholsames Wochenende und beste Grüße

    Ihre

    Manfred Braun und Michael Wüller

  22. verblassende Erinnerungen sagt:

    über die verblassenden Erinnerungen an die Westfälische Rundschau macht sich Bernd Berke Gedanken in den Revierpassgagen
    https://www.revierpassagen.de/36681/ein-bisschen-schwund-ist-immer-wie-die-erinnerungen-an-die-rundschau-verblassen/20160614_0957

  23. Funke-Projekt "TV Wissen" scheitert sagt:

    Die neu entwickelte Programmzeitschrift und wird nach nur einem halben Jahr wieder vom Markt genommen
    http://www.dwdl.de/nachrichten/56385/funke_tv_wissen_wird_vom_markt_genommen/
    hier noch die Funke PM vom heutigen Tage dazu
    http://bit.ly/1PZYFq6

  24. Konzentration auf dem Zeitungsmarkt steigt weiter sagt:

    … heißt es in der aktuellen Ausgabe der media-perspektiven. Rund 60 Prozent der gesamten Auflage kommen laut der Analyse von Horst Röper für das 1. Quartal 2016 aus nur zehn großen Verlagshäusern. Seit der letzten Erhebung (2014) haben die Verlage unter dem Druck sinkender Auflage- und Werbeeinnahmen weitere Sparmaßnahmen vollzogen und immer mehr Zentralredaktionen aufgebaut, Lokalredaktionen geschlossen und Personal abgebaut. Die Funke Gruppe ist auf Platz 3 der Liste der großen deutschen Verlagshäuser zu finden, DuMont auf Platz 4, die Rheinische Post auf Rang 9
    http://www.ard-werbung.de/media-perspektiven/publikationen/fachzeitschrift/2015/artikel/zeitungsmarkt-2016-pressekonzentration-erneut-leicht-angestiegen/

    Der Branchendienst kress.de hat die wichtigsten Ergebnisse des Röper-Papiers zusammengefasst
    http://kress.de/news/detail/beitrag/135154-pressekonzentration-erneut-leicht-gestiegen-noz-medien-gehoert-erstmals-zu-zehn-groessten-zeitungsverlagen-deutschlands.html

  25. ohweh: Redaktion2018 sagt:

    das lässt nicht wirklich gutes vermuten. Bei der Funke Mediengruppe strebt das Management „effiziente, entschlackte Abläufe“ in den Redaktionen von WAZ, NRZ und WP an. Unter dem Stichwort Redaktion 2018 soll die „redaktionelle Transformation der Regionalzeitungen ins digitale Zeitalter“ umgesetzt werden. Es wurden bereits Projektgruppen gebildet
    https://funkemedien.wordpress.com/2016/06/07/

  26. Auszug aus der freitagsmail sagt:

    dies schrieben die beiden Funke Gruppengeschäftsführer Michael Wüller und Manfred Braun u.a. in ihrer Freitagsmail an die Belegschaft
    „Jetzt haben die NRW-Kolleginnen und Kollegen das Projekt „Redaktion 2018“ gestartet. Für die WAZ, NRZ und WP beschäftigt sich jeweils eine Projektgruppe mit der grundlegenden Frage, wie verschiedene Kanäle künftig passgenau aus einer Redaktion heraus bedient werden können – und das Tag für Tag in gleichbleibend hoher Qualität. Damit das gelingen kann, ist es erforderlich, dass sich die bisher überwiegend printorientierten Redaktionen zu medienintegrierten Redaktionen wandeln, die künftig zuerst von den Themen ausgehen und erst in einem zweiten Schritt überlegen, wann und wie genau diese dann in den verschiedenen Kanälen präsentiert werden. Ziele sind effiziente, entschlackte Abläufe, die zu einer hohen Qualität aller Produkte führen, die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle sowie die Überführung von Zeitungs- in Medienmarken. Wir verfolgen das Projekt mit großem Interesse.“

  27. freitagsmail sagt:

    hier jetzt die Freitagsmail tutto completo, die sich auch mit Gerüchten rund um die Bürogrößen im neuen Funke-Bau in Essen beschäftigt :-))

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    der Bau unseres neuen Hauses in Essen macht große Fortschritte – ein Blick auf die Webcams lohnt sich inzwischen tatsächlich. Gleichzeitig laufen die Planungen für den Innenausbau auf Hochtouren. In Workshops und unzähligen Arbeitsgruppen wird intensiv über die Gestaltung der öffentlichen Flächen und der Arbeitsräume nachgedacht. Wie immer bei solchen Projekten, gibt es natürlich jede Menge Gerüchte und inzwischen auch vereinzelt Unmut im Hinblick auf künftige Bürogröße und -verteilung. Bei allem Verständnis für individuelle Interessen. Wir wollen ein Media office bauen, das unserer angestrebten Kultur entspricht: funktional, kommunikativ, an den Arbeitsprozessen orientiert. Wir werden viele Großflächen haben, die durch zahlreiche Rückzugs- und Meetingräume aufgelockert werden und ein konzentriertes, aber eben auch kommunikatives Arbeiten ermöglichen. Und es wird einen großzügigen Tagungsbereich geben. Einzelräume werden streng nach funktionalen Kriterien vergeben, Hierarchie wird hier definitiv nicht das ausschlaggebende Kriterium sein. Die Zeiten, in denen man die Position an der Fenster- oder Achsenzahl erkennen konnte, sind nun wirklich vorbei. So viel steht fest: Wir werden ein modernes Verlagshaus bauen, in dem wir besser denn je miteinander arbeiten können. Das ist ein spannender Prozess, wir halten Sie auf dem Laufenden …

    In den nächsten Wochen wird wieder viel gerannt bei FUNKE. Morgen startet der HSH Nordbank Run in der HafenCity zugunsten des Abendblatt-Vereins „Kinder helfen Kindern“. Das Hamburger Abendblatt ist wieder mit einem Team am Start – bestehend aus Mitarbeitern und Abonnenten. Übernächste Woche, am 29. Juni, findet dann der 6. Essener Firmenlauf statt. Startzeit für alle FUNKE-Kolleginnen und -Kollegen ist 19.30 Uhr, das Teamfoto wird um 18.40 Uhr vor dem Haupteingang des Aalto Theaters entstehen. Unser Stand befindet sich auch in diesem Jahr in unmittelbarer Nähe zur RWE-Bühne, damit wir den Abend bei kühlen Getränken und Musik ausklingen lassen können. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind herzlich eingeladen, sich an unserem Stand zu stärken. Wir freuen uns schon jetzt auf einen schönen Abend. Alle weiteren Infos finden Sie im Intranet.

    Rund ein halbes Jahr nach der Einführung nehmen wir die Programmzeitschrift TV Wissen wieder vom Markt. Der Titel hat zwar eine treue Leserschaft und eine für eine Neueinführung ungewöhnlich hohe Abonnentenquote erreicht, es aber nicht geschafft, breitere Leserschichten für sich zu gewinnen. Kurzum: Die Kombination aus Wissens- und Programmmagazin kam nicht so an, wie wir uns das gewünscht hätten. Eine Entscheidung zur Einstellung ist zwar nicht schön, sie gehört aber zum Geschäft. Wir brauchen den Mut, neue Titel am Markt auszuprobieren – und im Zweifelsfall auch wieder einzustellen. Viele Töpfe auf dem Herd sichern das Überleben. Dann ist es auch nicht tragisch, wenn mal etwas anbrennt. Und aus Flops lernt man bekanntermaßen immer noch am meisten. Großer Dank an die Kolleginnen und Kollegen, die sich hier mit ganzer Kraft engagiert haben! Das ist ein guter Moment, um auch das mal zu sagen: In den vergangenen zwei Jahren haben wir mehr als sechs neue Zeitschriften erfolgreich am Markt platziert, darunter Herzstück, mehrere Ableger der LandIDEE, TVdirekt XXL und HÖRZU Gesundheit. Besonders erfolgreich ist zuletzt Zeit für mich gestartet und hat auf Anhieb die Schwelle von 100.000 verkauften Exemplaren überschritten.

    Das Hamburger Abendblatt ist seit gestern in den Kinos der Hansestadt zu sehen. Der neue Kinospot ist Teil einer Imagekampagne der FUNKE-Zeitung und transportiert das für Nicht-Hamburger nur schwer nachzuvollziehende hanseatische Lebensgefühl auf die Leinwand.

    Zum Schluss: In der vergangenen Woche hatte die Zentralredaktion Besuch vom amerikanischen Botschafter. John B. Emerson zeigte sich beeindruckt von der Arbeit bei FUNKE. Besonders begeistert war er von der Videoanlage, über die alle Standorte miteinander kommunizieren können. Sie sei deutlich besser als die des State Departments … Na dann.

    Wir wünschen Ihnen ein erholsames, hoffentlich sommerliches Wochenende

    Beste Grüße

    Manfred Braun und Michael Wüller

  28. der wuppertaler liest nicht gern sagt:

    besser sieht es allerdings in anderen Städten NRWs mit dem Konsum von Tageszeitungen aus, das hat jetzt eine Studie herausgefunden die sich mit dem Tageszeitungskonsum in Deutschland 50 größten Städten untersucht hat
    http://meedia.de/2016/06/22/zeitungsverkaeufe-in-den-50-groessten-deutschen-staedten-frankfurt-loest-muenchen-als-zeitungsstadt-nr-1-ab/

  29. 70 Jahre NRZ sagt:

    die Funke Gruppe feiert (sich selbst)
    http://bit.ly/28QSBf2

  30. Holger Artus sagt:

    Hier noch etwas Hintergrund bzw. vermuteter Hintergrund zu der Einstellung der Sonnabends-Ausgaben der Funke Mediengruppe Anzeigenblätter in Hamburg und Berlin im Netz gefunden.

    https://funkemedien.wordpress.com/2016/06/25/funke-will-verluste-in-berlin-und-hamburg-bei-den-anzeigenblaetter-reduzieren/

  31. Stein sagt:

    Die Einstellung der Anzeigenblätter, hat einen ganz anderen Grund, der Reingewinn ist etwas dünner geworden, es bleibt aber immer noch genug übrig. Man will sich einfach nicht daran gewöhnen mit etwas weniger Reingewinn auskommen zu müssen. Die Ausrede Mindestlohn ist SCHWACHSINN.

  32. Kooperationen bei Anzeigenblättern sagt:

    Lieber Holger Artus, vielen Dank für den Hinweis auf die Kooperationen bei den Anzeigenblättern, die Gebietsabsprachen- und Gebietsbereinigungen zwischen den Verlagen, wie sie teilweise bei den Tageszeitungen zu beobachten sind, und dort immer große Beachtung finden, diese finden genauso bei den Anzeigenblättern statt, auch hier gibt es viel Bewegung im Markt, Monopole werden gebildet (z.B. im Münsterland) ohne das dies eine großes öffentliches Interesse hervorrufen würde!
    Immerhin, wie die Funke-Gruppe mitteilt, Arbeitsplätze sind von der Neuaufstellung der Wochenblätter in Hamburg und Berlin nicht betroffen…

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