Absichtlich Druck aufbauen

Essen. Die Betriebsräte der WAZ werfen der Funke Mediengruppe vor, einige Mitarbeiter des Essener Content Desks absichtlich enorm unter Druck zu setzen. Drei Tage nach Einsetzen einer Einigungsstelle, in der die gescheiterten Sozialplanverhandlungen mit einem externen Schlichter fortgesetzt werden sollen, wurden sie von der Personalabteilung „mit einem besonderen Dokument überrascht“, wie es in einer aktuellen Betriebsratsinfo heißt. Danach will die Personalleitung ein „Konsultationsverfahren nach § 11 Kündigungsschutzverfahren (KschG)“ einleiten, wonach es sich nach Einschätzung des Betriebsrats um eine „Massenentlassungsanzeige bei der Bundesagentur für Arbeit“ handelt. Der Betriebsrat fürchtet, dass die Funke-Gruppe damit die Weichen dafür stellt, betriebsbedingte Aufhebungsverträge abschließen bzw. betriebsbedingte Kündigungen aussprechen zu können.

Mit der unternehmerischen Entscheidung, die Funke Content Dienstleister GmbH zum 31.12.2015 komplett aufzulösen, würden spätestens zum 1. Januar 2016 rund 100 Arbeitsplätze in Essen wegfallen, etwa drei Viertel davon Redakteure. Die meisten von ihnen werden in andere Gesellschaften verschoben, viele zu schlechteren Konditionen. Allerdings gibt es nach BR-Informationen 14 Kolleginnen und Kollegen, die bisher noch keine Perspektive im Unternehmen haben.

Die Betriebsräte empfinden die Einleitung des Konsultationsverfahrens nach § 17 KschG deshalb als „absolut unnötig und im höchsten Maße unfair“. „Wozu wird jetzt noch eine Massenkündigung offiziell angemeldet?“, fragen sie – und kennen nur eine Antwort: Offenbar sollen die betroffenen 14 Mitarbeiter unter Druck gesetzt werden, „freiwillige“ Vereinbarungen anzunehmen. „Seriöse Unternehmen“, so die Arbeitnehmervertreter, hätten diese Situation als Betriebsübergang nach § 613 a BGB gestaltet und auf Kündigungen verzichtet. Der Betriebsrat fordert die Geschäftsleitung dringend dazu auf, die Anzeige bei der Bundesagentur für Arbeit nicht einzureichen.

Es sei ein Unding, „in Berlin eine neue Zentrale mit allem Pomp zu eröffnen und im Ruhrgebiet, der Wiege dieses Konzerns, einige wenige ‚Auserwählte‘ zu feuern“. Alle Vorschläge der Betriebsräte, für die Kollegen Arbeitsplätze im Lokalen anzubieten, habe die Geschäftsleitung bisher „konsequent ignoriert oder abgelehnt“.

841 Antworten zu “Absichtlich Druck aufbauen”

  1. abgesagt sagt:

    Der Termin im Verfahren zwischen Lensing-Wolff und der Stadt Dortmund wg. des städtischen Amtsblattes ist heute vom Landgericht Dortmund abgesagt und an das Verwaltungsgericht verwiesen worden berichtet die Medienkorrespondenz
    https://twitter.com/_DieMK_/status/1012374569930412033

  2. 13 Fotografen sagt:

    13 Fotografen, für die die Funke Mediengruppe keine Verwendung mehr hatte, sind jetzt in einer Gesellschaft der Arbeitsagentur zusammengefasst worden. In Zusammenarbeit mit dem DGB sollen sie von der Medienakademie Ruhr und der Fachhochschule für Bildjournalismus fit gemacht werden für die Selbstständigkeit in einem sich dramatisch verändernden Arbeitsmarkt

  3. Arbeitsplätze? sagt:

    http://www.turi2.de/
    Interaktiv-Team der „Berliner Morgenpost“ arbeitet für die Funke-Zentralredaktion.
    von Björn Czieslik

    3. Jul. 2018, 14:13

    Funke holt das Interaktiv-Team der „Berliner Morgenpost“ unter das Dach der Hauptstadt-Zentralredaktion. Die Datenjournalisten sollen ihr Know-how künftig für alle Funke-Zeitungen einbringen. Das Team um Marie-Louise Timcke bereitet komplexe Sachverhalte interaktiv auf und visualisiert große Datenmengen – mehrfach preisgekrönt.

  4. Save the date, 15.9. 2018 sagt:

    an dem Tag wird in Essen die neue Funke Unternehmenszentrale eingeweiht

  5. Funke in HH: Ringen um die Extrawurst sagt:

    der Hamburger Funke-Betriebsrat ringt um den Erhalt des Rationalisierungsschutzabkommens. Lars Hansen berichtet
    https://mmm.verdi.de/tarife-und-honorare/funke-hamburg-ringen-um-die-extrawurst-51841

  6. Frager sagt:

    Guten Tag – wo bleibt denn die allseits beliebte „Funke-Freitagsmail“ ????

  7. wer`s glaubt sagt:

    https://kress.de/
    Burda-Vorstand Philipp Welte über Manfred Braun: „Einer der besten Verlagsmanager Europas“

  8. freitgasmail sagt:

    hier ist sie die Freitagsmail, mit einer kleinen zugegebenen hoffentlich verzeihlichen Verzögerung, aber dafür werden wir mit reichlich Lesestoff und Informationen entschädigt. U.a. die: Funke tut was gegen den Einheitsbrei. Zwar nicht so, wie das die unverdrossenen Journalistengewerkschafter, die diesen Blog betreiben, gerne hätten, aber immerhin in Hamburg beim Hamburger Abendblatt, für einige Woche wenigstens kulinarisch, diese heute unverzichtbaren Spitzenköche, die es für meinen Geschmack etwas inflationär zu viel gibt, sind auch mit dabei…..

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    4, 90, 50 – es braucht nur drei Zahlen, um die Probleme unserer Branche zu skizzieren: Um vier Milliarden Euro sind die Umsätze in der Printwerbung seit dem Jahr 2000 zurückgegangen. Mehr als 90 Prozent des digitalen Werbewachstums landen heute bei Google und Facebook. Um fast 50 Prozent ist die Gesamtauflage der Tageszeitungen in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren gesunken. Diese Zahlen sind nicht neu, aber sie bleiben alarmierend. Die Kollegen von ZDFzoom haben die sehenswerte Dokumentation „Zeitungen in Not“ veröffentlicht, die die Probleme der Zeitungsbranche gut zusammenfasst. Wir wollen dies aber nicht zum Anlass nehmen, zu jammern. Die Herausforderungen sind erkannt, und wir sind fest davon überzeugt, dass sich qualitativ hochwertiger Journalismus am Ende durchsetzt. Schon heute spürt man einen Lerneffekt in der Gesellschaft, die sich zunehmend gegen Polemik, Pöbelei und Fake News wendet. Die sich nicht länger von Demagogen an der Nase herumführen lassen will. Die mehr und mehr versteht, dass eine Demokratie ohne Journalismus nicht überleben kann. Und das Qualitätsjournalismus eben Geld kostet.

    Das bedeutet nicht, dass wir einfach nur einen langen Atem brauchen und uns ansonsten zurücklehnen und die Arme verschränken können. Wir müssen kreative und innovative Erzählformen finden, mutig sein, neue Kanäle entdecken. Wir können beleidigt sein, weil die „jungen Leute“ nicht mehr auf die gedruckte Zeitung mit den Nachrichten vom Vortag warten. Oder wir können uns überlegen, wie und wo wir sie abholen können. Nicht das Interesse an Neuigkeiten ist gesunken, nur das Interesse an der Darreichungsform.

    Damit wir uns nicht falsch verstehen: Wir wissen, dass große Anstrengungen unternommen werden, um den digitalen Wandel zu meistern. Überall im Unternehmen wird viel Neues ausprobiert. Ein Beispiel: Das Projekt Bochum, kurz „ProBO“. Im Juli 2017 ist aus der dortigen WAZ-Redaktion eine Art Versuchslabor geworden, um Lokaljournalismus neu und quer zu denken und neue Ansätze zu entwickeln. Die Stadt und die Menschen sollen vom kritischen und konstruktiven Journalismus der WAZ-Redaktion profitieren. Ganz wichtig bei dem zunächst auf zwei Jahre angelegten Innovationsprojekt: Fehlschläge. Was nicht funktioniert, wird verworfen. Aus Fehlern und Rückschlägen lernt man bekanntlich am meisten. In einem großen Interview, das Sie hier im Intranet lesen, ziehen WAZ-Projektkoordinator Philipp Wahl und Lokalchef Thomas Schmitt Halbzeitbilanz. Dort finden Sie auch Links und weitergehende Informationen zu den Teilprojekten. Es ist erstaunlich und beeindruckend, wie viele Ideen die Redaktion innerhalb eines Jahres entwickelt und umgesetzt hat. An dieser Stelle ein großer Dank an alle Beteiligten aus Redaktion, Chefredaktion und Verlag, die zum Gelingen dieses ambitionierten Projekts beigetragen haben. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung in den kommenden Monaten.

    Sie haben sich den Tag sicherlich schon rot in Ihrem Kalender markiert: Am 15. September eröffnen wir mit einer großen Feier unter dem Motto „Wir sind FUNKE“ offiziell unser neues Medienhaus. Für uns ist es mehr als nur ein Gebäude mitten in Essen, es ist die neue FUNKE Unternehmenszentrale aller unserer Standorte und Marken. Deswegen freuen wir uns, wenn auch SIE dabei sind und mit uns feiern! Melden Sie sich dazu bis zum 20. Juli unter funke-eroeffnung.de an und freuen Sie sich auf bekannte Musik-Acts, Comedy, kulinarische Genüsse made by Nelson Müller sowie journalistische Podiumsdiskussionen und gute Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen. Das wird ein großartiger Tag! Über weitere Details und Programmpunkte halten wir Sie hier und im Intranet selbstverständlich auf dem Laufenden.

    Den Einzug feiern kann man natürlich erst, wenn man auch umgezogen ist – und weil wir besonders von Kolleginnen und Kollegen in Essen oft zu den genauen Daten gefragt werden, hier die Details: Die ersten Bereiche ziehen schon am Wochenende vom 24. bis 26. August um, los geht es mit allen produktionsrelevanten Bereichen wie Redaktionen oder Digital- und Produktionsteams. Eine Woche später, vom 31. August bis 2. September, folgen dann alle weiteren Bereiche wie Finanzen, Personalabteilung – und natürlich auch wir Geschäftsführer.

    Übrigens: Am 2. September, also kurz vor der Eröffnungsfeier, findet die Premiere des ESSEN CITY TRAIL statt. FUNKE ist dabei Medienpartner und der Lauf wird – abhängig vom Stand des Umzugs – am Gebäude vorbei oder sogar durch das Foyer führen. Wir übernehmen für 30 Läuferinnen und Läufer die Startgebühr, im Intranet können Sie sich bewerben.

    Ebenfalls ein positives Zwischenfazit haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Personalentwicklung gezogen, die für die FUNKE AKADEMIE verantwortlich sind: Im ersten Halbjahr 2018 haben 184 Mitarbeiter an 31 Seminaren aus den acht Qualifizierungs-Bereichen teilgenommen, ihre Horizonte erweitert, Kontakte geknüpft und andere Standorte besucht. Im Durchschnitt wurden die Seminare mit der Note 1,28 bewertet – ein sehr gutes Ergebnis! Anhand des konstruktiven Feedbacks werden die Fortbildungen weiterentwickelt. So sind unter anderem das PC-Coaching-Format „Floorwalk“ und das Blended-Learning Format „Situatives Führen“ entstanden. Schauen Sie doch mal in den Qualifizierungskatalog und belegen noch ein Seminar für das zweite Halbjahr.

    Die hochgelobte und mehrfach ausgezeichnete Datenjournalismus-Unit der Berliner Morgenpost arbeitet ab sofort für alle unsere Regionalmedien. Das Team, bestehen aus Marie-Louise Timcke, David Wendler, Moritz Klack, Christopher Möller und André Pätzold zieht demnächst in die Zentralredaktion um und wird von dort aus für und mit allen FUNKE-Regionalmarken digitale Anwendungen erarbeiten. Damit wird das Interaktiv-Team nicht nur an Relevanz gewinnen – auch alle unsere Regionalmedien werden von den zusätzlichen Angeboten profitieren.

    Apropos Zentralredaktion: Im ersten Halbjahr 2018 wurde FUNKE mit exklusiven Nachrichten 1614 Mal von anderen Medien zitiert – häufiger als jede andere Regionalzeitungsredaktion in Deutschland. Erstmals liegt die Zentralredaktion damit auf Platz 1 im Regio-Zitate-Ranking von pressrelations. Herzlichen Glückwunsch! Dahinter folgt die Rheinische Post (1564 Zitate), die im 1. Halbjahr 2017 noch die meistzitierte Regionalzeitungsredaktion gewesen war. Auf den Plätzen drei bis fünf: Das Redaktionsnetzwerk Deutschland von Madsack (838 Zitate), der Tagesspiegel (794) und die Neue Osnabrücker Zeitung (704).

    Von wegen Einheitsbrei: Das Hamburger Abendblatt eröffnet im 70. Geburtstagsjahr ein eigenes Restaurant. Für das „Hamburger Abendblatt – das Restaurant im Louis by Thomas Martin & Friends“ haben sieben verschiedene Köche unter der Schirmherrschaft von Sternekoch Thomas Martin unterschiedlichste Gourmet-Menüs kreiert. Ihre kulinarischen Leckerbissen können sich Leser und Freunde des Hamburger Abendblattes vom 8. August bis zum 14. Oktober auf der Zunge zergehen lassen. Mittags werden drei Gänge serviert, abends und am Sonntagmittag sogar fünf. Besonderes Bonbon: Jeweils ein Vertreter des Hamburger Abendblattes wird vor Ort sein und die Gäste begrüßen. Wir reservieren uns schon mal Plätze!

    In Kürze starten am Hamburger Rothenbaum übrigens die German Open. Das Hamburger Abendblatt und das tennis MAGAZIN bringen dazu wie bereits im Vorjahr das Magazin „Tennis am Rothenbaum“ heraus, das morgen der Wochenend-Gesamtausgabe des Hamburger Abendblattes beiliegt. Wie wir hören, ist das Magazin exzellent vermarktet worden, sehr schön!

    Die NRZ schickt Ihre Leser in den Sommerferien auf digitale Schatzsuche: Heike Waldor-Schäfer von der Niederrheinredaktion hat drei GPS-Routen ausarbeiten lassen, an deren Ende ein kleiner Schatz entdeckt werden kann. Währenddessen lernt man die Landschaft und ihre Besonderheiten kennen. All das wird nun permanent in der gedruckten NRZ gespielt, aber vor allem digital auf nrz.de. Das Interesse zum Mitmachen war schon nach der ersten Veröffentlichung sehr groß. Infos auf nrz.de/schatzsuche

    Neuer Titelsponsor für den Niederrheinpokal: Der Fußball-Verbandspokal am Niederrhein wird ab sofort von RevierSport präsentiert. Eine Paarung, die absolut Sinn macht: Unsere NRW-Sportzeitung verbindet den Niederrhein und das Ruhrgebiet geografisch wie redaktionell und ist seit über 30 Jahren eine feste Institution in der Fußballwelt im Westen. Zuletzt wurde der Niederrheinpokal von DerWesten.de präsentiert. Am Mittwochabend fand die Auslosung der ersten Runde statt. Weil Ex-Nationalspieler Oliver Neuville kurzfristig absagen musste, sprang NRW-Marketingleiterin Tanja Nelis als Losfee ein. Die Jagd auf den Reviersport-Niederrheinpokal ist also eröffnet.

    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende!

    Beste Grüße

    Ove Saffe, Andreas Schoo und Michael Wüller

  9. Plus sagt:

    http://www.deutsche-startups.de

    Heftig und Co.: Media Partisans fährt Millionengewinn ein
    Seit 2016 gehört Media Partisans zur Funke Mediengruppe. Inzwischen ist klar: Die Essener halten 60 % an der Heftig-Mutter. Media Partisans wirtschaftete 2016 zudem höchst profitabel. Im Jahresabschluss weist das Unternehmen einen Jahresüberschuss in Höhe von 1,1 Millionen Euro aus.

  10. Interessant sagt:

    http://www.meedia.de
    IVW-News-Top-50: n-tv, Welt und FAZ Gewinner des Monats, upday, SZ, stern und Funke verlieren gegen den Trend

  11. Weggeputscht sagt:

    warum der Verleger Karl Arnold bei der Rheinische Post gehen musste und von den eigenen Leuten weggeputscht wurde, das manager magazin versucht Antworten zu geben, die ganze Geschichte gibt es bislang nur im gedruckten Heft
    https://heft.manager-magazin.de/MM/2018/7/157982862/index.html

  12. Trauerspiel sagt:

    http://www.ivw.eu
    ein Trauerspiel – die neuesten Auflagenzahlen
    Binnen 24 Monaten durch die Bank über 10% geringere Auflage
    der FUNKE MEDIEN Gruppe in NRW.
    Wer jetzt feststellt, ist ja nicht ganz so schlimm, da die Verluste bei den Abo Zahlen nur 1,95% betragen, verkennt den Ernst der Lage.
    In den anderen Standort sieht es nicht besser aus.
    Verkauf Wein und Reisen retten nicht Redaktionen und den immer gepredigten Qualitätsjournalismus. Da helfen nur Investitionen in qualifizierte Menschen.

  13. Wieder eine Zeitung vor dem aus? sagt:

    http://www.turi2.de
    Funke schließt die lokale Wochenzeitung „Borbecker Nachrichten“.
    von Björn Czieslik
    20. Jul. 2018, 1:32
    Funke stellt die Borbecker Nachrichten ein, schreibt die „Zeit“. Am 31. August erscheint die letzte Ausgabe der sublokalen Wochenzeitung aus dem Essener Stadtteil Borbeck. In den 1980er Jahren war das Blatt die auflagenstärkste lokale Wochenzeitung und verkaufte zu ihren Hoch-Zeiten 20.000 Exemplare, zuletzt waren es nur noch rund 2.500

  14. Vogel Straußpolitik sagt:

    http://www.meedia.de
    In Nordrhein-Westfalen finden sich die Blätter mit einem relativ geringen Minus nicht in den Metropolen: Das Westfalen-Blatt aus Bielefeld, Die Glocke aus Oelde und die Siegener Zeitung verloren jeweils maximal 3%. Deutlicher nach unten zeigen die Pfeile bei der Funke-Mediengruppe (u.a. WAZ), den Abozeitungen der Zeitungsgruppe Köln (u.a. Stadtanzeiger), dem Duo aus Aachen, der Westdeutschen Zeitung und der Recklinghäuser Zeitung mit Verlusten von jeweils mehr als 5%.

    …und hier ist die Freitagsmail. Zeitschriften ersetzen niemals aktuelle gut geschriebene Tageszeitungsartikel.

    Kein Wort zu den Borbecker Nachrichten.

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    die Lage am Zeitschriftenmarkt ist nicht immer einfach, Sie wissen das. Umso erfreulicher sind die IVW-Zahlen der Frauen- und Programmzeitschriften für das zweite Quartal. Denn in beiden Bereichen konnten wir unsere Marktanteile spürbar steigern. Bei den Frauenzeitschriften besetzen wir nun knapp ein Viertel des Marktes, bei den Programmzeitschriften sind es sogar fast 40 Prozent. Natürlich sind manche Auflagen leicht rückläufig, aber fast alle FUNKE-Titel entwickeln sich deutlich besser als der Markttrend. Die TV für mich kann im Segment der 14täglichen Programmzeitschriften sogar um über zwei Prozent zulegen, während der Durchschnitt bei -6,66 Prozent liegt. Dieses Gesamtergebnis ist eine herausragende Leistung unserer Redaktionen, denen an dieser Stelle großes Lob und großer Dank gebührt. Denn es hat ja einen Grund, warum die Leserinnen und Leser am Kiosk oder an der Supermarktkasse lieber zur BILD der FRAU, Frau im Spiegel oder TV direkt greifen, als zu einem Konkurrenzprodukt: Der Inhalt macht den Unterschied. Die Menschen registrieren sehr genau, wo sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis finden. Qualität setzt sich am Ende durch.
    Darauf setzen wir natürlich auch im Zeitungsbereich, wo wir deutschlandweit täglich exklusive Nachrichten generieren. So vermutlich auch in den nächsten Tagen mit der schon traditionellen Interviewserie mit den Parteivorsitzenden. Die Kolleginnen und Kollegen der Berliner Zentralredaktion starten dabei – nach dem Regierungsstreit der vergangenen Wochen – mit der Opposition. Für die Ausgabe am morgigen Samstag haben Alexander Kohnen und Jochen Gaugele den Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck befragt. Die Serie trägt – passend zu den innen- und außenpolitischen Wirren – den Titel: „Deutschland, wohin?“ Reto Klar fotografiert die Parteichefs an passenden Orten – Habeck etwa an Resten der Berliner Mauer, die Graffiti-Künstler inspiriert haben.
    Ein ganz neues, deutlich schöneres Bauwerk steht mitten in Essen. Die ersten Mitarbeiter sind bereits in unsere neue Unternehmenszentrale gezogen sind. Sie arbeiten ganz oben – auf dem Dach, um genau zu sein. Die Rede ist von unseren FUNKE-Bienen. Rund 20.000 schwirren seit Mittwoch auf dem mittleren „Finger“ des Medienhauses, erkunden momentan noch ihre neue Umgebung und werden schon bald den ersten echten FUNKE-Honig produzieren. Im nächsten Sommer könnten es schon 300.000 (!) fleißige Bienchen sein. Aber keine Sorge: Selbst wenn sich mal eine davon ins Büro verirren sollte – wir Menschen sind für sie vollkommen uninteressant, wie Imker Günter Holberndt versichert. Im Intranet sehen Sie ein Video vom Einzug der Bienen.
    Übrigens: Melden Sie sich jetzt noch schnell bis einschließlich kommenden Freitag, 27. Juli, unter https://www.funke-eroeffnung.de/ an und sichern Sie sich Ihr Ticket zur großen Eröffnungsfeier am 15. September. Seien Sie ab 10:30 Uhr dabei, wenn wir unter dem Motto „Wir sind FUNKE“ gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aller Standorte sowie zahlreichen weiteren Gästen ein großes Fest mit buntem Programm und gutem Essen feiern.
    Die Unternehmenskommunikation hat in dieser Woche im Intranet die neue Serie „Der Gesundheit zuliebe“ gestartet. Mediziner, Apotheker und Wissenschaftler informieren darin über Beschwerdebilder und Krankheiten, weisen auf Ursachen und Heilungsmöglichkeiten hin und geben von Kopf bis Fuß zahlreiche Tipps rund um unsere Gesundheit. Dazu berichten Prominente aus Fernsehen, Sport oder Politik, von ihren persönlichen Erfahrungen rund um Themen der Gesundheit oder verraten, was sie machen, um gesund zu bleiben – von „A wie Augen“ über „P wie Prophylaxe bei Reisen“ bis „Z wie zuckerkrank“. Die neue Serie wird demnächst übrigens auch als Buch im Klartext Verlag erscheinen.
    In diesem Sinne, beste Gesundheit und ein erholsames Wochenende wünschen
    Ove Saffe, Andreas Schoo und Michael Wüller

  15. Sinnhaftigkeit? sagt:

    Größe macht bräsig – wendig sein, als Reaktion auf Marktgeschehen, geht anders

    http://www.meedia.de
    Radikaler Umbau bei Funke: Medienriese will gesamtes Vertriebsgeschäft seiner Tageszeitungen zentralisieren.
    Von Gregory Lipinski
    Unruhe bei der Funke Mediengruppe: Das Essener Unternehmen will nach Informationen von MEEDIA sein gesamtes Vertriebsgeschäft konzernweit in eine GmbH ausgliedern. Der Betriebsrat befürchtet, dass durch die Maßnahme langfristig ein Stellenabbau bevorsteht. Ein Sprecher von Funke bestätigt entsprechende Pläne. Das Unternehmen habe „einen Prozess aufgesetzt, um Funktionen im Vertrieb, dort wo es sinnvoll ist, mediengruppenweit zu zentralisieren.“

  16. Heute Hamburg-Morgen? sagt:

    Mitteilung des BR Hamburger Abendblatt.
    Funke zentralisiert Vertriebsgeschäft der Zeitungen neu
    Der Betriebsrat des Hamburger Abendblatts informiert in einer aktuellen Mitteilung über die Reorganisation des Vertriebsgeschäfts in den regionalen Medienhäuser der Funke Mediengruppe. Bisher sind die Vertriebsabteilungen (Vertriebssteuerung, Lesermarketing in den Zeitungsunternehmen der Gruppe vor Ort. Jetzt soll der Vertrieb zentralisiert werden. Hier das BR-Info im

    Wortlaut:
    Am Montag ist es offiziell verkündet worden: Der Vertrieb des Hamburger Abendblatts wird in eine neu zu gründende GmbH ausgelagert. Wann genau dies geschehen soll, sei noch unklar, hieß es. Hintergrund ist eine Neustrukturierung aller Vertriebsabteilungen der Funke-Tageszeitungen, die in einer GmbH zusammengefasst werden sollen.
    Dabei, so hieß es wörtlich, könnte ein Personalabbau nicht ausgeschlossen werden, der aber sozialverträglich gestaltet werden solle. Personalabbau sei aber kein „Primärziel“, man setze auf Fluktuation. Zunächst wurde dem Betriebsrat mitgeteilt, dass es „wahrscheinlich“ einen Betriebsübergang geben solle, nach unserem Insistieren wurde dies schließlich offiziell verkündet. Das bedeutet, dass jeder Vertriebsmitarbeiter, der in die neue GmbH wechseln möchte, dies auch kann. Dabei bleiben alle Rechte, die sich aus Arbeitsverträgen, Betriebsvereinbarungen und Tarifverträgen ergeben, erhalten.
    Dennoch ist die Ausgliederung eine schlechte Nachricht für das Hamburger Abendblatt, das weiter „zerlegt“ wird – obwohl uns beim Verkauf an Funke versichert wurde, man plane keineswegs die Auslagerung vieler Abteilungen in neue Gesellschaften. Nach der Anzeigenabteilung, der Herstellung und weiter Teile der Redaktion (Politik, Wissen, Vermischtes, Medien, überregionale Wirtschaft, Reise, Auto, Beruf, Immobilien) folgt nun der Vertrieb. Wer ist als nächstes dran?
    Die Geschäftsführung führt stets an, man wolle mit zentralisierten Strukturen Doppelarbeit vermeiden sowie günstiger und effizienter arbeiten. Klar ist aber auch, dass das Hamburger Abendblatt längst nur mehr ein Torso ist, das keine eigenständigen Entscheidungen mehr treffen kann. Im Gegenteil: Funke kann uns arm oder reich rechnen, ganz nach Belieben.
    Das lässt sich einfach erklären: Das Abendblatt muss an alle ausgelagerten GmbH für deren Leistungen zahlen, ob das nun die Zentralredaktion ist, Funke Digital, die Personalabteilung oder der Mediahafen. Die Preise sind aber keine Marktpreise, sondern willkürlich festgelegt – in der Vergangenheit kam es mehrfach vor, dass diese Preise kurzfristig und kräftig erhöht wurden. Die Folge ist, dass das Ergebnis der Zeitungsgruppe Hamburg entsprechend schlechter wird. Das wird ja auch oft genug betont, um mit diesem Argument dann einen immer härteren Sparkurs durchzusetzen, der zu immer härterer Arbeitsverdichtung führt.
    Gleichzeitig wird die Belegschaft zersplittert, so dass es immer schwieriger wird, gemeinsam die eigenen Interessen zu vertreten. Die Strategie ist uralt, aber dennoch oft wirksam: Teile und herrsche!
    Und es geht ja weiter: Lars Haider hat heute in der Konferenz angekündigt, dass es eine Umstrukturierung der Redaktion geben wird – als Folge einer neuen Online-Strategie, die eine konzernweite Arbeitsgruppe erarbeite. Welche Auswirkungen das haben wird, ist noch völlig unklar.
    Wir als Betriebsrat allein können all dies nicht verhindern. Wir alle gemeinsam aber können viel erreichen.
    Darum: Engagiert Euch!

  17. ftreitagsmail sagt:

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    vergangene Woche haben wir von den erfreulichen Auflagenzahlen unserer Zeitschriften berichtet. Doch wie sieht eigentlich die Formel für eine erfolgreiche Zeitschrift aus?
    „Wir müssen uns ständig hinterfragen: Sind wir noch up to date? Bieten wir all das, was die Frau von heute interessiert?“, erklärt zum Beispiel Christine Streichan, Chefredakteurin der TV für mich. „Wir müssen unser Heft laufend behutsam überarbeiten und versuchen, unsere Leserinnen immer wieder mit neuen Ideen zu überraschen. Dafür ist es notwendig, mit unseren Leserinnen im Austausch zu bleiben, ihre Wünsche und Sorgen ernst zu nehmen und im Heft umzusetzen.“ Es geht also um Nähe. Nähe zu den Lesern, Nähe zu den Märkten und Nähe zum eigenen Produkt. Diese Mühe zahlt sich aus: TV für mich meldet seit zehn (!) Jahren in jedem IVW-Quartal ein Auflagenplus im Vergleich zum Vorjahr. Das ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte, von der Christine Streichan im Intranet ausführlicher berichtet.
    Die geistige Arbeit unserer Journalisten hat ihren Wert – und zwar nicht nur, wenn sie gedruckt auf Papier am Kiosk liegt. Wir werden deshalb etwas Neues tun, das gleichzeitig seit jeher völlig normal ist – zumindest was unsere Printprodukte betrifft: Für unsere hochwertigen Inhalte, für Information und Unterhaltung auch auf unseren Nachrichtenportalen stärker als bisher Abonnenten zu gewinnen! In Hamburg wurde mit der neuen Paywall „Abendblatt PLUS“ daher stellvertretend für die ganze Gruppe bereits der Anfang gemacht. Dort wurden zunächst die Hürden für den digitalen Abo-Abschluss durch ein einfacheres Verfahren mit nur drei Klicks gesenkt. Im nächsten Schritt konzentrieren wir uns darauf, mittels genauer Datenanalyse herauszufinden, welche Inhalte von unseren Kunden nicht nur gelesen werden, sondern auch zu einem Abo-Abschluss führen. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse, die sicher auch überraschen werden, und halten Sie auf dem Laufenden.
    Den Spagat zwischen Reichweite und Abo-Einnahmen versuchen auch die Kolleginnen und Kollegen in Nordrhein-Westfalen – mit Erfolg: Noch nie haben wir mit unseren NRW-Digitalangeboten so viele Leser in der Region erreicht. Allein im Juni haben wir mit dem Gesamtportfolio (WAZ, NRZ, WP, DerWesten, Reviersport und Co.) 41,8 Millionen Visits erreicht und belegen damit einen Spitzenplatz unter den Regionalangeboten in Deutschland. Seit der Neupositionierung der Portale im November 2016 haben sich die Visits insgesamt mehr als verdoppelt. Insbesondere die Markenportale und DerWesten haben stark von dem Relaunch profitiert. Heute ist DerWesten mit 22,7 Millionen Visits (Juni 2018) stärker als RP Online und zählt zu den Top 5 unter den regionalen Newsportalen in Deutschland. „Das gelingt durch stark datengetriebenes Arbeiten und sehr effiziente Strukturen und Workflows. Dadurch fokussieren wir uns konsequent auf Themen, die viele Menschen in der Region interessieren“, sagt Marie Todeskino, Chefredakteurin von DerWesten. Auch die Markenportale (WAZ, NRZ, WP, WR, IKZ) gewinnen stark hinzu – trotz Paidstrategie. „Unsere Daten zeigen uns deutlich, mit welchen Themen wir im Bereich Abo-Generierung punkten können“, sagt Dr. Anne Krum, die die Markenportale verantwortet. „Es kommt auf starke lokale Geschichten an, die unsere Leser berühren, ihnen Nutzwert bieten oder Stadtgespräch sind.“
    Nun geht es auch darum, die Reichweite von DerWesten zu nutzen, um Leser in Abonnenten zu konvertieren. Aktuell testen beide Teams gemeinsam verschiedene Verlinkungsformen und haben erste Erkenntnisse darüber, wie Leserströme zwischen den Portalwelten gelenkt werden können.
    Was war sonst noch los bei FUNKE diese Woche?
    Der Weg von Print ins Digitale ist eine Einbahnstraße? Von wegen! Unsere bekannte Online-Kochplattform Leckerschmecker (2 Mio. Facebook-Fans, 100 Mio. Zuschauer pro Monat) hat die 100 beliebtesten Rezepte jetzt als Buch veröffentlicht. Bei Amazon stieg es direkt am ersten Tag auf Platz eins der Verkaufscharts ein. Uns gefällt das!
    Die WAZ hat in Bochum eine neue Buch- und Blattstruktur eingeführt. Dort gibt es jetzt alle Stadtteilseiten für alle Leser. Deren Resonanz fällt durchweg positiv aus. Anfang August wird auch die Ausgabe Duisburg umgestellt, Essen und Gelsenkirchen waren bereits 2017 dran.
    Und Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, wird am 7. November den mit 30.000 Euro dotierten Leserpreis der GOLDENEN BILD der FRAU überreichen.
    Last but not least: Letzter Aufruf zum großen FUNKE-Fest! Sie können sich nur noch heute für die Einweihungsfeier der neuen Unternehmenszentrale anmelden.
    Wir wünschen Ihnen einen sommerlichen Juli-Ausklang,
    Ove Saffe, Andreas Schoo und Michael Wüller

  18. Lesetipp sagt:

    Funkes Geister der Vergangenheit, was macht Julia Becker mit mit zwei Aufsichtsräten, die Mitbewerber sind. Details im neuen kresspro, kostet
    https://www.newsroom.de/shop/einzelausgaben/kress-pro/1550/einzelheft-kress-pro-05/2018-print?c=235

  19. Antisemitismus-Vorwurf bei der Funke Gruppe sagt:

    was für ein Armutszeugnis, wenn dem zuständige Chefredakteur Johannes Fischer zu dem Fall nichts anderes einfällt zu sagen, als: Der Text hätte niemals erscheinen dürfen. Warum ist er dann erschienen, wird da nix mehr redigiert in Thüringen bei der Thüringer Landeszeitung und der Thüringer Allgemeinen? Wenn das Kind erstmal in den Brunnen gefallen ist, nutzt es auch nicht mehr viel um Entschuldigung zu bitten und eine Klärung anzukündigen, wie es zu dieser Veröffentlichung kommen konnte
    https://www.deutschlandfunk.de/thueringen-funke-mediengruppe-will-journalistin-nach.2849.de.html?drn:news_id=909359

    Die Jüdische Allgemeine hat ebenfalls mit einer epd-Meldung über den Fall berichtet
    https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/32406

  20. Stimmt sagt:

    https://uebermedien.de/
    Mats Schönauer Funke-Portal für die „junge Zielgruppe“
    Die Kritik ist berechtigt

  21. Nutzen? sagt:

    http://www.kress.de
    Andreas Schoo und Jan Bayer sind jetzt auch Marktforscher
    03.08.2018
    Rupert Sommer
    Wachablösung an der Spitze der Gesellschaft für Integrierte Kommunikationsforschung (GIK), die ihren Sitz in München hat: Andreas Schoo, Geschäftsführer der Funke Mediengruppe, löst in dem Marktforschungsgremium seinen Vorgänger und bisherigen Funke-Vertreter Manfred Braun ab. Für Springer übernimmt bei der GIK Jan Bayer die Aufgaben von Andreas Wiele.

  22. freitagsmail sagt:

    hier ist wieder die ultimative, viel nichtssagende Freitagsmail, die im letzten Absatz aber noch ein paar überdeutliche Hinweise gibt, wie wir uns die WAZ der Zukunft vorstellen dürfen, nämlich mit einer noch stärker zentralisierten Produktion. Das zentrale Stichwort in diesem Zusammenhang lautet TLS: Teillokalisierte Seiten, die der Entlastung er Lokalredaktionen dienen soll, deswegen zitieren wir die entsprechende Passage noch einmal gesondert:Zitat:
    „Seit Anfang des Jahres testet die WAZ sogenannte „teil-lokalisierte Seiten“ – kurz TLS Das Prinzip ist so simpel wie erfolgreich: Allen Lokalredaktionen wird wöchentlich eine zentral produzierte Service-Seite zugeliefert, die nur noch mittels Foto, Feature, Aufsetzer oder einem längeren Infokasten mit lokalen Elementen aufgefüllt werden muss. „Wichtig für uns ist die Entlastung der Lokalredaktionen, die so Spielräume für noch mehr Qualität und das Bespielen weiterer Kanäle bekommen. Es ist also eine Win-Win-Situation für Redaktionen und Leser: Die einen werden entlastet, die anderen erhalten noch mehr hochwertige Inhalte“, sagt Alexander Marinos, stellvertretender WAZ-Chefredakteur im Interview mit dem manager magazin“.

    Freude bei Donna und myself, GLOBISTA weckt Fernweh und neues Lokalkonzept bei der WAZ

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    unsere beiden Titel Donna und myself entwickeln sich sehr erfreulich. Während das Lifestyle-Segment der Zeitschriften insgesamt immer weniger Leserinnen und Leser findet, legen unsere FUNKE Lifestyle-Titel kräftig zu: Donna sogar um 15,54% im Gesamtverkauf im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist Donna der Titel mit dem höchsten Zuwachs. Die myself inklusive Pocket-Ausgabe steigert ihren Gesamtverkauf um 2,54%. Gratulation und weiter so!

    Wie es unsere „Frau im Spiegel“ mit ihren immerhin stolzen 73 Jahren schafft, ihre Leserinnen immer wieder zu begeistern, erzählt uns diese Woche Chefredakteurin Claudia Cieslarczyk: „Frau im Spiegel ist ein Abbild der aktuellen gesellschaftlichen Situation. Sei es im Bereich Politik, Medizin oder Kultur. Allerdings mit der Ausrichtung nach unserem Slogan ‘Jede Woche ein gutes Gefühl‘.“ Das ganze Interview lesen Sie hier im Intranet.

    Die Sonne scheint und ein Ende ist nicht in Sicht. Eigentlich perfekt, wenn man jetzt noch am Strand liegen könnte… Die Kolleginnen und Kollegen von GLOBISTA haben da sicher viele Ideen, wo einem eine erfrischend-salzige Brise um die Nase wehen könnte. Schließlich sind jetzt die neuen Monatsprospekte des FUNKE-Reisevermittlers erschienen. Vor rund vier Wochen ist GLOBISTA am Markt gestartet und das erste Fazit ist positiv. „Wir hatten einen stabilen und guten Start“, erzählt Pascal Brückmann, der das GLOBISTA-Team anführt. Es sei spannend zu sehen, wie die Kunden auf die verschiedensten Angebote reagieren. „Momentan sieht es so aus, dass sowohl unsere sehr günstigen Reisen als auch die ganz teuren Reisen nachgefragt werden. Das zeigt, wie vielfältig die FUNKE-Zielgruppen sind, an die die GLOBISTA-Angebote adressiert werden“, sagt Brückmann. Die Erfahrungen der vergangenen Wochen nutzt das Team nun intensiv, um die Angebotspalette weiter zu optimieren und noch besser auf die vielseitigen Kundenbedürfnisse zuzuschneiden. Mehr dazu und warum es zwei unterschiedliche Prospekte gibt, lesen Sie hier im Intranet.

    Um Freizeithemen geht es auch oft bei einem neuen Konzept der WAZ. Seit Anfang des Jahres testet die WAZ sogenannte „teil-lokalisierte Seiten“ – kurz TLS Das Prinzip ist so simpel wie erfolgreich: Allen Lokalredaktionen wird wöchentlich eine zentral produzierte Service-Seite zugeliefert, die nur noch mittels Foto, Feature, Aufsetzer oder einem längeren Infokasten mit lokalen Elementen aufgefüllt werden muss. „Wichtig für uns ist die Entlastung der Lokalredaktionen, die so Spielräume für noch mehr Qualität und das Bespielen weiterer Kanäle bekommen. Es ist also eine Win-Win-Situation für Redaktionen und Leser: Die einen werden entlastet, die anderen erhalten noch mehr hochwertige Inhalte“, sagt Alexander Marinos, stellvertretender WAZ-Chefredakteur im Interview mit dem manager magazin. Eine gute Idee, wie wir finden!

    Wir wünschen Ihnen ein schönes erstes Augustwochenende

    Ove Saffe, Andreas Schoo und Michael Wüller

  23. Werbung oder Journalismus sagt:

    diese Frage wirft der Blog schiebener.net angesichts der Berichterstattung des Westfalen-Post in Arnsberg auf, es geht um einen Artikel zum Thema Spurwechsel, Studenten, die das Studium an den Nagel hängen um eine Ausbildung zu beginnen – mit Hintergrundinformationen über den Autor
    https://www.schiebener.net/wordpress/?s=Spurwechsler

  24. Schon wieder sagt:

    http://www.turi2.de
    Lipinski: Funke ordnet bei seiner Tochter BZV Medienhaus einen Sparkurs an.
    von Maria Gramsch
    Funke verschlankt bei seiner Tochter BZV Medienhaus, u.a. Herausgeber der „Braunschweiger Zeitung“, die Organisation, schreibt Gregory Lipinski. Dabei soll eine Art kaufmännischer und redaktioneller Pool entstehen, für den alle Sekretariate aus den Lokalredaktionen sowie aus Vertrieb und Service zusammengelegt werden. Betroffen seien rund 20 Mitarbeiter, darunter keine Redakteure.

  25. BER im Pott? sagt:

    erst war es noch ein Gerücht, dann wurde es im Laufe des Tages zur Gewißheit, die Funke Mediengruppe muss ihren mit großem TamTam für Mitte September geplanten Umzug in die neue Unternehmenszentrale in Essen verschieben, einen BER im Pott solle es deshalb aber nicht gleich geben, versichert Funke Pressesprecher Tobias Korenke nachfragenden Journalisten.

    Lieber Herr…..,
    es ist kein Gerücht, wir haben die Kolleginnen und Kollegen heute darüber informiert, dass der Umzug verschoben werden muss. Noch vor kurzem hatten wir von den externen Projektbeteiligten verbindliche Zusagen zur Übernahme unseres Neubaus erhalten. Unsere Geschäftsführung wurde dann vor wenigen Tagen von der Nachricht überrascht, dass sich der Bauablauf verzögern wird und das Gebäude nicht wie geplant übergeben werden kann. Ein BER im Ruhrgebiet wird’s aber nicht, das Gebäude ist zu mindestens 95 Prozent fertiggestellt. Es ist uns aber wichtig, dass wir in ein voll funktionsfähiges Haus ziehen. Improvisationen wollen wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht zumuten, wir können sie uns auch gar nicht leisten, weil wir die Produktion unserer Titel sichern müssen.

    Ich halte Sie gerne über die weitere Planung auf dem Laufenden.

  26. Was 5 % so ausmachen... sagt:

    hier die Noch-Nicht-Umzugsinfo an die Kolleginnen und Kollegen:

    Wichtige Information der Geschäftsführung zum Neubau in Essen und zur geplanten Eröffnungsfeier

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    die Gerüchte brodeln ja schon seit einiger Zeit und ärgerlicherweise konnten wir aus rechtlichen Gründen nicht offen kommunizieren. Noch vor kurzem hatten wir von den externen Projektbeteiligten verbindliche Zusagen zur Übernahme unseres Neubaus erhalten. Nun wurden wir vor wenigen Tagen von der Nachricht überrascht, dass sich der Bauablauf verzögern wird und das Gebäude nicht wie geplant übergeben werden kann. Es hakt jetzt offenbar an der sogenannten „Gebäudeintelligenz“, also der technischen Infrastruktur.

    Das hat zur Konsequenz, dass wir nicht wie vorgesehen Ende August und Anfang September umziehen können. Und weil es wenig Sinn macht, eine große Party in einem noch nicht bezogenen Neubau zu feiern, müssen wir schweren Herzens auch unsere für den 15. September geplante Eröffnungsfeier verschieben.

    Nun sind Verzögerungen bei großen Bauvorhaben ja nichts Ungewöhnliches. Diese letzte Behinderung ist jedoch besonders ärgerlich, weil wir alle bereits in den Startlöchern standen und umfängliche Vorbereitungen für den Umzug getroffen haben. Es ist uns aber wichtig, dass wir in ein voll funktionsfähiges Haus ziehen. Improvisationen wollen wir Ihnen und uns nicht zumuten, wir können sie uns auch gar nicht leisten, weil wir die Produktion unserer Titel sichern müssen.

    Zurzeit befinden wir uns in intensiven Verhandlungen mit den externen Projektbeteiligten. Wir sind zuversichtlich, dass wir sehr bald eine gute Lösung finden werden. Natürlich würden wir Ihnen heute auch gerne einen neuen Umzugstermin nennen. Das können wir aber leider nicht, weil uns auch hier rechtlich die Hände gebunden sind. Dafür bitten wir um Verständnis. Sobald wir etwas verbindlich sagen können, werden wir Sie informieren.

    Viele von Ihnen haben sich mit ganzer Kraft für die Realisierung unseres neuen Gebäudes eingesetzt. Im Immobilien- und Facility Management, bei der IT, aber auch in allen anderen Bereichen wurde und wird (!) mit enormer Kreativität und großer Energie an unserem gemeinsamen Projekt gearbeitet. Ihnen allen danken wir ganz besonders; wir wissen, wie bitter die Verschiebung besonders für Sie ist. Aber die Arbeit war nicht umsonst – sie trägt dazu bei, dass wir bald in eines der modernsten Medienhäuser einziehen können, wenn auch leider verspätet.

    So enttäuschend diese Nachricht für uns alle gewiss auch ist, wir sollten uns nicht die Vorfreude auf unser neues Haus nehmen lassen. Das, was heute „schon“ zu sehen ist – rund 95 Prozent des Gebäudes sind fertiggestellt! -, macht einen tollen Eindruck. Auf jeden Fall freuen wir uns sehr auf ganz neue, ideale Arbeitsbedingungen und -möglichkeiten in unserem neuen Haus.

    Herzliche Grüße

    Ove Saffe, Andreas Schoo, Michael Wüller

  27. Schöner Schein sagt:

    PM FUNKE Medien Gruppe
    myself glänzt mit neuer Website: FUNKE Lifestyle präsentiert Relaunch von myself.de

    MÜNCHEN / ESSEN, 14.08.2018. Inspirierend, edel, stilsicher: FUNKE relauncht myself.de und verleiht dem Lifestyle-Titel neuen digitalen Glanz. Das von Grund auf neu konzipierte Portal ist heute parallel zum Verkaufsstart der gedruckten September-Ausgabe live gegangen. Werbepartner des Relaunches ist die Beauty- und Skin Care-Marke eos.

  28. Darf es noch ein bißchen zentraler sein? sagt:

    Das NDR Medienmagazin Zapp setzt sich kritisch mit dem dem zunehmenden Einheitslook der Mantelseiten der deutschen Zeitungen auseinander, Einheitsbrei nannten das früher die Gewerkschaften, der Zeitungsforscher Horst Röper sieht darin ein reines Sparmodell
    https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/medienpolitik/Ein-Mantel-fuer-alle-Zeitungen-im-Einheitslook,zentralisierung100.html

  29. Neugierig sagt:

    Gibt es keine Freitagsmail mehr aus dem Hause Funke??? Man fühlt sich sonst so „uninformiert“…

  30. Antwort an Neugierig sagt:

    liegt im Briefkasten

  31. freitagsmail sagt:

    hier ist sie wieder, die schon heiß ersehnte freitagsmail, wie immer ein wenig Redaktionslastig, und was passiert eigentlich mit den Daten die in der Gesundheitswoche von dem Mitarbeitern erfasst werden…..

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    stellen Sie sich vor, FAZ, Süddeutsche, unsere Zeitungen und noch viele weitere mehr würden eine gemeinsame Aktion gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Angriffe gegen die Medien starten. Unvorstellbar? In Amerika passiert im Moment genau das. Unter dem Motto „Journalisten sind nicht der Feind“ protestieren rund 350 amerikanische Zeitungen gegen die wiederholten Lügenpresse- und Falschnachrichten-Vorwürfe, denen sie Tag für Tag und von höchster Stelle ausgesetzt sind. Das hätten sich die meisten Amerikaner vor zwei Jahren wohl auch nicht vorstellen können. Bald 4.500 Unwahrheiten hat US-Präsident Donald Trump seit seinem Amtsantritt im Januar 2017 in die Welt gesetzt – das Resultat: Eine knappe Mehrheit der republikanisch gesinnten Amerikaner glaubt laut einer jüngsten Studie offenbar, dass Medien die Feinde des Volkes sind. Man macht es sich aber zu leicht, Trump allein die Schuld dafür zu geben, wie Jörg Quoos in seinem lesenswerten Kommentar und einem Interview mit der Deutschen Welle feststellt: „Um Lügen, ‚Fake News‘ und Diffamierungen über die ‚Lügenpresse‘ zu entlarven, braucht es eine kritische Öffentlichkeit, der nicht egal ist, woher ihre Informationen kommen. […] Wem saubere, gut recherchierte Information keinen Cent mehr wert ist, der darf sich nicht wundern, wenn er instrumentalisiert statt informiert wird.“ Man muss übrigens nicht bis nach Amerika schauen, um wahrzunehmen, wie die Freiheit der Presse eingeschränkt und ihre Integrität zerstört wird. Schauen Sie mal in die Türkei, nach Russland oder Polen – oder in die Kommentare unter unseren Artikeln in sozialen Medien. Es ist richtig, sich ab einem gewissen Punkt zu wehren und die Menschen zum Nachdenken darüber anzuregen, wer in Wahrheit „ekelhafte Fake News“ verbreitet. Journalisten sind keine Feinde des Volkes, sondern ihre Beschützer und Wächter unserer Freiheit.

    Was gibt es Neues bei FUNKE?

    Unser Bereich FUNKE Lifestyle ist auf dem besten Weg, eine „sagenhafte Erfolgsgeschichte“ zu schreiben, wie Verlagsleiterin Barbara Brehm sagt. myself und DONNA sind absolute Publikumslieblinge und entwickeln sich deutlich gegen den Markttrend. myself glänzt mit starken 106.533 Exemplaren im Einzelverkauf & Abo mit +2,67 Prozent gegenüber dem Vorjahr. DONNA überspringt mit 100.652 Exemplaren im Einzelverkauf & Abo eine magische Marke. Ein Plus zum Vorjahr von 12,9 Prozent. Glückwunsch und großer Dank an alle, die unermüdlich und mit wahnsinnig viel Kreativität für diesen Erfolg arbeiten! Worauf dieser zurückzuführen ist? „Wir haben bei myself im ersten Halbjahr 2018 an allen Ecken gearbeitet, verändert, weiterentwickelt“, erklärt Zeitschriften-Gesamtvertriebsleiter Andreas Klinkmann. „Nicht nur im Vertrieb haben wir ein paar Marketingaktivitäten aus dem FUNKE-Kosmos getestet, werblich haben wir investiert und auch das ein oder andere Gadget ausprobiert. Die vielen unterschiedlichen Aktivitäten wurden vertrieblich sauber und sinnvoll unterstützt, so dass wir uns nun sehr über das gelungene erste Halbjahr 2018 freuen und sehr optimistisch dem Rest des Jahres 2018 entgegen sehen.“ myself hat in dieser Woche übrigens auch eine neue, völlig überarbeitete Website gelauncht. Weiter so!

    Gestern trafen sich die Chefredakteure und Geschäftsführer der Zeitschriften zum Magazine-Day in München. Es hat großen Spaß gemacht zu erleben, wie das Team gemeinsam, dabei auch kritisch-konstruktiv miteinander umgehend, an besten Lösungen arbeitet. Einig waren sich alle darin, dass wir künftig mehr und schneller Neues ausprobieren wollen. Deshalb wird’s ab September auch einen Innovationspreis geben – die Entwicklung neuer oder die schlaue Weiterentwicklung bestehender Produkte, wegweisende Layouts, neue Erlösquellen oder auch intelligente Prozesse sollen monatlich ausgezeichnet werden. Die Innovation des Jahres wird dann mit allem Drum und Dran gefeiert. Wenn’s gut läuft, sollten wir mal überlegen, ob so ein Preis nicht auch etwas für die Zeitungen wäre…

    Die Münchener Kolleginnen und Kollegen von Azubiyo freuen sich derweil über die Titelverteidigung im Jobbörsencheck. Wie im vergangenen Jahr gewinnt unser Portal sowohl bei den Bewerbern als auch bei den Betrieben. Auch bei der Zufriedenheit konnte die Bestnote weiter ausgebaut werden: Von 5,57 im Vorjahr auf nunmehr 5,71, bei mehr als doppelt so vielen Bewertungen. Herzlichen Glückwunsch!

    Last but not least möchten wir Sie auf die FUNKE-Gesundheitswoche hinweisen, die in diesem Jahr vom 24. bis 28. September stattfindet und vom Team der Personalentwicklung durchgeführt wird. Im Fokus steht dabei diesmal die „Fit mit FUNKE Team-Challenge“. Hierbei haben Sie die Chance, in Teams gemeinsam etwas zu bewegen und so viele Schritte wie möglich zu gehen. Gemessen wird dies über Schrittzähler, Apps oder Fitness-Uhren. Das Team, das im Durchschnitt die meisten Schritte in der Woche geht, gewinnt und kann sich nicht nur über eine gesteigerte Fitness, sondern auch über einen tollen Gewinn freuen. Alle Infos und den Link zur Anmeldung finden Sie hier im Intranet.

    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende.

    Beste Grüße

    Ove Saffe, Andreas Schoo und Michael Wüller

  32. Neugierig sagt:

    Danke für die Informationen aus dem Premium-Unternehmen Funke. Schade, dass der Umzugstermin nicht gehalten wurde. Aber kann ja passieren…

  33. Kommt zurück sagt:

    PM FUNKE Medien Gruppe
    an Hollitzer wird neuer Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen

    FUNKE-Eigengewächs kommt von t-online.de und kehrt in die Heimat zurück
    ERFURT / ESSEN, 22.08.2018­­­. Jan Hollitzer wird zum 1. November neuer Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen (TA). Der 38-Jährige folgt auf Johannes M. Fischer, der seit Mai 2016 Chefredakteur der FUNKE-Regionalzeitung war und die Mediengruppe verlässt, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.

  34. freitagsmail sagt:

    jetzt wollen sie auch noch (siehe letzter Absatz, Wetten über die Zukunft des Journalismus abschließen, sorry, das ist uns jetzt etwas zu blöd alles, da sind wir ganz humorlos, und nehmen keine Wette an, ansonsten darf man ja sicher dem TV-Magazin Prisma zu dem neuen Großkunden Funke gratulieren, die Gesamtauflage von 7, 1 Millionen ist schon imposant, die Anzeigenpreise dürften entsprechend sein…
    Und es ist ja schön, dass die Verlegerin und Aufsichtsratsvorsitzende Julia Becker, heuer und hier die Einsicht vertritt, dass es für guten Journalismus u.a „Zeit und Ressourcen“ braucht, wenn dies bei den von ihr zu verantwortenden Zeitungstiteln stets mindestens ausreichend vorhanden wäre, wäre das ja schon mal was gewonnen!

    Betreff: Freitagsblog: Neuer Chefredakteur, neue TV-Beilage und das Ende von Medienunternehmen

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    ganz schön viel los war diese Woche in Thüringen: Jan Hollitzer wird ab November Chefredakteur zur Thüringer Allgemeinen (TA). Die Eingewöhnungszeit dürfte sehr kurz ausfallen, denn der 38-Jährige kehrt zu seinen Wurzeln zurück. Nach seiner Ausbildung an der ehemaligen Journalistenschule Ruhr (heute Medien-Akademie Ruhr) wurde er Crossmedia- und Lokalredakteur bei Thüringens größter Tageszeitung. Von 2009 bis 2015 war er Online-Chef der TA und leitete zwischenzeitlich auch den Newsdesk, bevor es ihn in die Hauptstadt zur Berliner Morgenpost zog. Im Oktober 2017 wurde er stellvertretender Chefredakteur beim Newsportal t-online.de. Jetzt die Rückkehr zu FUNKE. Zuhause ist es doch am schönsten. Willkommen zurück in der Heimat, lieber Jan Hollitzer und viel Erfolg! Seinem Vorgänger Johannes M. Fischer wünschen wir alles Gute für seine berufliche und private Zukunft.

    Auch abseits des täglichen Nachrichtengeschäfts sind die Kolleginnen und Kollegen in Erfurt und Umgebung nicht untätig: Die Mediengruppe Thüringen baut ihr Engagement im Sportmarketing aus und kooperiert ab sofort mit den Vereinen Basketball-Löwen Erfurt und Science City Jena. Außerdem vermittelt sie ihren Kunden in Zukunft auch Leistungen des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA, das sich zum Beispiel dafür rühmt, die genaueste Prognose vor der Bundestagswahl 2017 abgegeben zu haben. Und im September und Oktober stehen mit der „Besser Leben“, der „Youngtimer

    Expo“ und der „Eigentum & Wohnen“ die nächsten großen Messen bevor.

    Ab Januar 2019 liegt das TV-Magazin „prisma“ anstelle des rtv-Magazins all‘ unseren Regionalzeitungen bei. Schon heute erscheint prisma mit seinen fünf Regionalausgaben wöchentlich in über 70 Tageszeitungen. Mit den FUNKE-Titeln liegt die Auflage dann in Zukunft bei rund 7,1 Millionen.

    Ein Kaufargument für die BILD der FRAU ist ihr hochwertiger Ratgeberteil. Nun räumt die beliebte Frauenzeitschrift der Rubrik deutlich mehr Platz ein und stellt auch die Themenfelder breiter auf. Ab sofort beantwortet ein ausgewiesenes Team von 17 Experten jede Woche die Alltagsfragen der fast sechs Millionen Leserinnen und Leser, gibt individuelle Tipps, verrät Tricks, berät und inspiriert. Welchen Stellenwert ein hochwertiger Ratgeber- und Serviceteil für die BILD der FRAU hat und welche Faktoren ebenfalls wichtig für ihren Erfolg sind, verrät Chefredakteurin Sandra Immoor nächste Woche an dieser Stelle.

    Zwei Klick-Tipps zum Wochenende: Die Dürre der vergangenen Wochen hat die Natur in Deutschland schwer in Mitleidenschaft gezogen. Das FUNKE-Interaktivteam zeigt anhand eines Satellitenbilder-Vergleichs die dramatischen Folgen der Trockenheit, etwa am Autobahnkreuz Kaiserberg in Duisburg, am Tempelhofer Feld in Berlin oder an der Elbe westlich von Dömitz in Mecklenburg-Vorpommern. Alle Vorher-Nachher-Bilder finden Sie hier. Auch das Hamburger Abendblatt hat die interessante Schiebe-Technik für eine Zeitreise durch die Hansestadt genutzt.
    Und die Zentralredaktion hat Social-Media-Accounts auf Facebook und Instagram gestartet. Uns gefällt das.

    In 35 Jahren braucht es zwar unverändert Journalismus, aber keine Medienunternehmen mehr. Das ist eine ziemlich steile These des Branchenmagazins Horizont, die es anlässlich seines 35-jährigen Bestehens aufgestellt hat. Doch guter Journalismus brauche starke Medienhäuser, die „Journalisten ein Arbeiten frei von Repressalien und wirtschaftlichem Druck“ ermöglichen, entgegnet unsere Verlegerin und Aufsichtsratsvorsitzende Julia Becker in dem Magazin. Guter Journalismus brauche Zeit, Ressourcen, ein großes Netzwerk und vor allem Teamarbeit – das schaffe kein Einzelkämpfer mit einem noch so guten Blog. Unabhängige Verlage hingegen schaffen ein Umfeld, in denen guter Journalismus gedeihen kann. Das wird in 35 Jahren nicht anders sein, wollen wir wetten?

    Schönes Wochenende!

    Ove Saffe, Andreas Schoo und Michael Wüller

  35. freitagsmail sagt:

    hier ist er wieder, der allseits beliebte Freitagsblog: Ein neuer Termin für die Einweihung der neuen Unternehmenszentrale wurde noch nicht bekannt gegeben und by the way: Dieses ambitionierte Corporate IT-Projekt war ja schon vor Jahren unter dem Begriff „Neuland“ auf den Weg gebracht worden, wenn mal mal ins Archiv schaut, was da mal ursprünglich geplant war….

    Freitagsblog: Veränderungen in der Corporate IT, das Erfolgsgeheimnis erfolgreicher Frauenzeitschriften und das Revival der Neuen Deutschen Welle in der Westfalenpost

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    vor gut drei Jahren haben wir mit dem Aufbau der „Corporate IT“ begonnen. Ziel war es, ein standortübergreifendes Kompetenzzentrum zu errichten, das als interner Dienstleister für alle Produktbereiche und Abteilungen agiert und eine einheitliche IT-Infrastruktur etabliert. Obwohl ja oft und gerne pauschal auf „die IT“ geschimpft wird, hat das Team um Michael Kurowski seitdem enorm viel geleistet, unser Haus schon in vielen Bereichen fit für die Zukunft gemacht und eine Vorreiterrolle im gruppenweiten Harmonisierungsprojekt übernommen. Die Corporate IT ist heute deutlich professioneller aufgestellt, arbeitet transparenter und ist ein unverzichtbarer Partner und Baustein in unserem Unternehmen.

    Nun sollen die nächsten Entwicklungsschritte vollzogen werden, um sich den gewachsenen Anforderungen der Digitalisierung noch besser anzupassen: Neben den laufenden Aufgaben der Systemkonsolidierung stehen Herausforderungen wie kurze Entwicklungszyklen, optimale Skalierbarkeit der technischen Infrastruktur, Unterstützung datengetriebener Geschäftsmodelle und bestmögliche Serviceorientierung dabei im Vordergrund. Damit einher gehen auch personelle Veränderungen: Lothar Florian, bereichsverantwortlicher Leiter „Infrastruktur + Service“, wird sich in den Ruhestand begeben. Ludger Tourneur, Bereichsleiter „Consulting + Applikation“, verlässt das Unternehmen aus persönlichen Gründen. Seine Aufgaben übernimmt Hein-Frieder Pfalz, der Kontinuität gewährleistet und die Optimierung der Organisationstruktur mit seiner Erfahrung aktiv unterstützen kann.

    Bereits ab kommenden Montag wird mit Heimo Krum aber auch ein neues Gesicht zu uns stoßen. Der 40-Jährige kommt von der Neuen Osnabrücker Zeitung und war dort Leiter „Organisation und IT“. Heimo Krum hat viel Erfahrung in der Gestaltung von Veränderungsprozessen: In den vergangenen Jahren wandelte er die klassische EDV und kaufmännische IT der NOZ Medien in eine schlagkräftige, eng mit den Fachbereichen vernetzte Einheit um. Zum Jahreswechsel wird er den Bereich „Infrastruktur + Service“ übernehmen und schon jetzt gemeinsam mit Michael Kurowski und seinem Team die Transformation der bestehenden Organisation vorantreiben. Herzlich willkommen und viel Erfolg! Lothar Florian und Ludger Tourneur danken wir schon jetzt sehr für ihren unermüdlichen Einsatz und ihren wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer IT-Organisation und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute!

    „Exzellenter Service ist die Basis für eine erfolgreiche wöchentliche Frauenzeitschrift.“ Das sagt Sandra Immoor, Chefredakteurin der BILD der FRAU. Wie berichtet, wird der Ratgeberteil von Deutschlands größter Frauenzeitschrift nicht nur mit prominenten Experten aufgewertet, sondern enthält ab sofort auch in jeder Ausgabe exklusiv das „Lieblingsrezept der Woche“ der beliebten Ernährungsexpertin Dr. Anne Fleck. „Wir glauben, dass dieser Alltags-Rat sogar immer wichtiger wird in Zeiten, die immer unübersichtlicher werden“, so Immoor weiter. „Die Frauen wissen, dass sie bei BILD der FRAU mit jeder Ausgabe echten Nutz- und Mehrwert kriegen, der den Kaufpreis zigfach wieder reinholt.“ Warum Ernährungs-Doc Anne Fleck ganze drei Seiten pro Ausgabe bekommt, wieso bekannte Gesichter für Ratgeberformate wichtig sind und welche Elemente neben dem Service noch unverzichtbar für eine erfolgreiche Frauenzeitschrift sind, verrät Sandra Immoor im Interview, das Sie in voller Länge im Intranet finden.

    Kennen Sie eigentlich schon die neue Website für alle interessierten Schülerinnen und Schüler, die eine Karriere in der Medienbranche starten wollen? Auf https://ausbildung.funkemedien.de/ werden alle Informationen zu unseren Ausbildungsberufen und Bewerbungsmöglichkeiten gebündelt. Sehr modern und gelungen, finden wir. Gerne weitersagen! An dieser Stelle übrigens ein herzliches Willkommen an die angehenden Medienkaufleute, Fachinformatiker, Mediengestalter und Kaufleute für Dialogmarketing aus Berlin, Hamburg und Essen, die in dieser Woche ihre Ausbildung begonnen haben.

    Wir wünschen Ihnen ein entspanntes erstes Septemberwochenende. Falls Sie noch nichts vorhaben: Im Hagener Museum Osthaus lebt ab morgen die Neue Deutsche Welle wieder auf. Denn vor 40 Jahren begann etwas Einmaliges: Aus Hagen und Herdecke heraus entwickelte sich ein musikalischer Tsunami, der das Lebensgefühl einer ganzen Generation in Deutschland prägten sollte. Extrabreit, die Geschwister Inga und Anette Humpe und natürlich Nena betraten die ganz große Bühne – rund 30 Millionen verkaufte Tonträger, goldene Schallplatten im Dutzend, endlose Chart-Platzierungen. Damals schien alles möglich, die Kreativität war grenzenlos. Ab Morgen geht die Westfalenpost der Frage nach, was der Impuls von damals für die Gegenwart und die Zukunft der Region bedeutet. Dazu gehört auch eine außergewöhnliche Titelseite. Das von Titelchef Kajo Fritz gesteuerte Projekt heißt: „Junge, wir können so heiß sein“.

    Beste Grüße

    Ove Saffe, Andreas Schoo und Michael Wüller

  36. LLW begrüßt KT sagt:

    da haben sich ja die richtigen gefunden :-(((((
    der Saal war übrigens „beileibe nicht ausverkauft“
    https://www.wp.de/politik/uns-fehlt-die-leidenschaft-id215264075.html

  37. DuMont kündigt Auslandskorrespondenten sagt:

    …. und kassiert eine Millionenstrafe vom Kartellamt wegen unerlaubter Gebietsabsprachen, M von verdi berichtet
    https://mmm.verdi.de/medienwirtschaft/millionenstrafe-vom-kartellamt-fuer-dumont-53017

  38. Freitagsmail sagt:

    Hier wieder ein wenig Verlegerschaumschlägerei, viel Luft und nix dahinter

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    sind wir zu vollmundig mit unserer Digitaloffensive? Zugegeben, Klappern gehört zum Handwerk. Dass es aber tatsächlich Perspektiven für guten Journalismus im Netz gibt, zeigt das Beispiel Hamburger Abendblatt: Dort haben wir allein durch die Vereinfachung des Bestellprozesses binnen sechs Wochen über 1.000 neue Digitalabonnenten gewonnen. Natürlich brauchen wir auch Reichweite, da sind wir ja schon lange ziemlich gut. Die Nachrichten- und Reichweitenportale verpassten im August mit gut 73 Millionen Visits nur knapp den Bestwert vom Vormonat. Zum Vorjahr konnten sich die Portale sogar um herausragende 20 Millionen Visits (+37,64 Prozent) verbessern. Wenn Sie Fragen zur Digitaloffensive haben, sprechen Sie Carsten Erdmann, Stephan Thurm oder uns an.

    Immer gut, wenn digitale Köpfe den Wert von Print erkennen: Media Partisans haben jetzt die besten „Genialen Tricks“ aus vier Jahren in einem Buch gesammelt. Hier kann man es gewinnen…

    Was haben Nena und Klaus von Dohnanyi miteinander zu tun? Mehr als sie wohl selbst ahnten. Beide wurden gestern vom Hamburger Abendblatt als Hanseaten des Jahres ausgezeichnet.

    Eine nützliche Handreichung für alle, die wissen wollen, wie es um das Land bestellt ist: Das Interaktiv-Team hat eine Karte mit rechten Demonstrationsorten angefertigt. Nicht nur im Osten brennt’s.

    Mit bestimmo.de haben die Berliner Morgenpost und unser Vermarkter Media Checkpoint Berlin (MCB) ein neues Immobilienportal mit Angeboten aus der Hauptstadtregion gestartet. Wir drücken die Daumen!

    Last but not least einen herzlichen Glückwunsch an die Einheit FUNKE Media Sales NRW! Der gattungsübergreifende Vermarkter für Nordrhein-Westfalen feierte jetzt seinen ersten Geburtstag.

    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende!

    Beste Grüße

    Ove Saffe, Andreas Schoo und Michael Wüller

    Sie finden den Blog auch im Intranet: http://funke-intranet.wmg.loc/blog-detailpage/Freitagsblog-14.-September-2018/

  39. 100.000 Bürgerreporter sagt:

    Fluch oder Segen? Darüber wird man lange streiten können, als Anerkennungshonorare gab es jetzt ein Strandlaken und eine Torte
    https://www.funkemedien.de/de/presse/medienmitteilungen/news/lokalkompass.de-feiert-100.000-BuergerReporter/

  40. Gericht: Funke muss Onlinenutzung nachhonorieren sagt:

    mehr dazu in M von verdi
    https://mmm.verdi.de/urheberrecht/online-nutzung-muss-extra-bezahlt-werden-53489

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