Absichtlich Druck aufbauen

Essen. Die Betriebsräte der WAZ werfen der Funke Mediengruppe vor, einige Mitarbeiter des Essener Content Desks absichtlich enorm unter Druck zu setzen. Drei Tage nach Einsetzen einer Einigungsstelle, in der die gescheiterten Sozialplanverhandlungen mit einem externen Schlichter fortgesetzt werden sollen, wurden sie von der Personalabteilung „mit einem besonderen Dokument überrascht“, wie es in einer aktuellen Betriebsratsinfo heißt. Danach will die Personalleitung ein „Konsultationsverfahren nach § 11 Kündigungsschutzverfahren (KschG)“ einleiten, wonach es sich nach Einschätzung des Betriebsrats um eine „Massenentlassungsanzeige bei der Bundesagentur für Arbeit“ handelt. Der Betriebsrat fürchtet, dass die Funke-Gruppe damit die Weichen dafür stellt, betriebsbedingte Aufhebungsverträge abschließen bzw. betriebsbedingte Kündigungen aussprechen zu können.

Mit der unternehmerischen Entscheidung, die Funke Content Dienstleister GmbH zum 31.12.2015 komplett aufzulösen, würden spätestens zum 1. Januar 2016 rund 100 Arbeitsplätze in Essen wegfallen, etwa drei Viertel davon Redakteure. Die meisten von ihnen werden in andere Gesellschaften verschoben, viele zu schlechteren Konditionen. Allerdings gibt es nach BR-Informationen 14 Kolleginnen und Kollegen, die bisher noch keine Perspektive im Unternehmen haben.

Die Betriebsräte empfinden die Einleitung des Konsultationsverfahrens nach § 17 KschG deshalb als „absolut unnötig und im höchsten Maße unfair“. „Wozu wird jetzt noch eine Massenkündigung offiziell angemeldet?“, fragen sie – und kennen nur eine Antwort: Offenbar sollen die betroffenen 14 Mitarbeiter unter Druck gesetzt werden, „freiwillige“ Vereinbarungen anzunehmen. „Seriöse Unternehmen“, so die Arbeitnehmervertreter, hätten diese Situation als Betriebsübergang nach § 613 a BGB gestaltet und auf Kündigungen verzichtet. Der Betriebsrat fordert die Geschäftsleitung dringend dazu auf, die Anzeige bei der Bundesagentur für Arbeit nicht einzureichen.

Es sei ein Unding, „in Berlin eine neue Zentrale mit allem Pomp zu eröffnen und im Ruhrgebiet, der Wiege dieses Konzerns, einige wenige ‚Auserwählte‘ zu feuern“. Alle Vorschläge der Betriebsräte, für die Kollegen Arbeitsplätze im Lokalen anzubieten, habe die Geschäftsleitung bisher „konsequent ignoriert oder abgelehnt“.

777 Antworten zu “Absichtlich Druck aufbauen”

  1. Viel Glück sagt:

    kress.de-Tipp: In seine „Hall of Future“ hat kress im vergangenen Jahr 25 prägende Medienmacher von morgen aufgenommen, darunter Anne Liedtke, Head of Produkt bei der Funke Mediengruppe. Die Ausgezeichneten werden offiziell beim „European Newspaper Congress“ in die „Hall of Future“ aufgenommen. Beim European Newspaper Congress 2018 vom 13. bis 15. Mai in Wien tauschen 500 Chefredakteure und Medienmanager ihre besten Konzepte aus, berichten über erfolgreiche Cases und diskutieren über Werte und Verantwortung. Das komplette Programm und die Anmeldung finden Sie hier. Der European Newspaper Congress wird vom Medienfachverlag Johann Oberauer, der Stadt Wien und Norbert Küpper, Zeitungsdesigner in Deutschland, veranstaltet.

  2. Mindestlohn, ja bitte sagt:

    Hier können die Leser/innen sehen, wie immer wieder der Mindestlohn infrage gestellt wird.
    Wie wäre es, mal der Führungsebene die Einkommen zu deckeln, oder sie zu reduzieren.

    http://www.dnv-online.net

    BVDA: Mindestlohn führt 2018 zu 630 Millionen Euro Mehrkosten
    Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) hat neue Zahlen und Fakten zur Geschäftsentwicklung vorgelegt. Der Verband vertritt 219 Anzeigenblatt-Verlage, die für rund 70 Prozent der bundesweiten Auflage stehen. Laut BVDA gab es 2017 in Deutschland 435 Anzeigenblatt-Verlage. Die verbreitete Auflage lag bei 86,8 Mio. Exemplaren.
    Den Netto-Werbeumsatz im Jahr 2017 beziffert der Branchenverband auf 1,86 Milliarden Euro (-3,1 Prozent). Die Einnahmen stammen dabei im Branchenschnitt zu 57,7 Prozent aus Anzeigen und zu 42,3 Prozent aus Beilagen.
    Mit Sorge blickt der BVDA auf die Kostenentwicklung. Laut einer Umfrage des Verbandes rechnen die Anzeigenblattverlage bis Ende 2018 allein durch den gesetzlichen Mindestlohn mit Mehrkosten von insgesamt 632,7 Millionen Euro. Hinzu kämen weitere Kostensteigerungen, unter anderem durch steigende Papierpreise.
    „Bei den Verlagen ist die Optimierungsgrenze erreicht, um die zusätzliche Kostenbelastung künftig auffangen zu können“, sagt BVDA-Geschäftsführer Jörg Eggers. Um die Presse- und Meinungsvielfalt sowie die öffentliche Meinungsbildung durch lokale Berichterstattung weiterhin zu sichern, sei der Gesetzgeber dringend gefragt. So gelte es, zusätzliche bürokratische Belastungen für die Branche zu vermeiden und bestehende behördliche Regelungen wie beispielsweise im Jugendarbeitsschutzgesetz zu überprüfen.

  3. und dann? sagt:

    http://meedia.de/newsline/
    Machtzuwachs für Ove Saffe? Ex-Spiegel-Chef soll gesamtes Zeitungsgeschäft bei Funke steuern

  4. Funke verliert vor Gericht in HH sagt:

    die Mediengruppe war mit Formulierungen in einem Gewerkschaftsflugblatt nicht einverstanden und war deshalb vor Gericht gezogen
    https://www.djv-hamburg.de/startseite/info/auf-der-agenda/nachrichten-aus-hamburg/news-detail/article/funke-verliert-vor-gericht-gegen-den-djv-hamburg.html

  5. freitagsmail sagt:

    hier ist die schon längst vermisste unvergleichlich informative Freitagsmail, interessant wer unterschrieben hat, der neue Geschäftsführer für Zeitschriften und den Digitalbereich, Andreas Schoo, der bestätigt den Funkes, das sie ziemlich „ausgeschlafen“ sind :-)) Außerdem kündigt er an: Ich möchte keine Zeit mit persönlichen Eitelkeiten, politisierten Debatten und gegenseitigen Schuldzuweisungen vergeuden. Guter Mann!

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    wie Sie wissen, bin ich seit Monatsbeginn als Geschäftsführer für die Zeitschriften und den Digitalbereich der FUNKE MEDIENGRUPPE verantwortlich. Ich hoffe zwar, während meiner Tour durch den Verlag in den kommenden Tagen möglichst viele von Ihnen persönlich sprechen zu können. Aber lassen Sie mich den ersten Freitagsblog nach den Ostertagen nutzen, um auf diesem Wege ein paar Worte an Sie zu richten.

    Zunächst: Danke für den überaus freundlichen Empfang! Ich habe bereits viele tolle Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und bin mit großer Offenheit aufgenommen worden. Das stimmt mich optimistisch für meine Aufgaben bei FUNKE. Einen Großteil meines Berufslebens habe ich ja in der Bauer Media Group verbracht. Von Hamburg aus haben wir immer sehr genau beobachtet, was die Essener Kolleginnen und Kollegen so machen, und natürlich war mir klar, dass die Funkes ziemlich ausgeschlafen sind und besonders geschickt Marktchancen nutzen. Umso mehr freue ich mich, jetzt gemeinsam mit Ihnen FUNKE weiterentwickeln zu dürfen.

    Bei Bauer war ich in den vergangenen zehn Jahren als Mitglied der Geschäftsführung unter anderem für die Zeitschriften- und Digitalaktivitäten zuständig. Und Radio war zwischendurch auch dabei. Anfangs habe ich mich hauptsächlich um die Geschäfte in Deutschland gekümmert, später vor allem um die Märkte in den USA, Australien, England, Frankreich und Spanien. Ich glaube, dass mir insbesondere die Jahre im Ausland dabei geholfen haben, einen guten Überblick über die Entwicklungen und Perspektiven der Branche zu gewinnen. Diese Erfahrungen möchte ich auch für FUNKE nutzen.

    Natürlich werde ich in diesen Tagen immer wieder gefragt, was mir besonders wichtig ist. Letztlich sind es zwei Punkte. Zum ersten bin ich davon überzeugt, dass wir keine Zeit mit Selbstmitleid und dem Trauern um vergangene, (vermeintlich) bessere Zeiten verschwenden sollten. Das hat nun nichts speziell mit FUNKE zu tun, das gilt für die gesamte Medienbranche. Natürlich verändern sich die Märkte, Auflagenzahlen schwinden, Vermarktungserlöse sinken – und die digitale Goldgrube für journalistische Produkte wurde auch (noch) nicht entdeckt. Aber Jammern hilft nicht. Lassen Sie uns lieber mit großer Energie und Geschwindigkeit Neues ausprobieren – die Märkte warten nicht auf uns. Dabei müssen stets unsere Leserinnen und Leser im Mittelpunkt stehen. Alles was wir tun, tun wir für unsere Kunden. Und es muss qualitativ gut sein, sehr gut sogar. Ich bin fest überzeugt davon, dass sich Qualität am Ende durchsetzt. Ich möchte, dass wir die besten Produkte und Angebote entwickeln, egal ob im Zeitungs-, Zeitschriften- oder Digitalbereich.

    Der zweite Punkt: Ich möchte keine Zeit mit persönlichen Eitelkeiten, politisierten Debatten und gegenseitigen Schuldzuweisungen vergeuden. Wir alle haben nur eine begrenzte Lebenszeit, und die sollten wir sinnvoll nutzen. Wir gewinnen gemeinsam und verlieren gemeinsam, wenn es sein muss. Aber wir sollten die Verantwortung niemals von uns wegschieben. Auch Niederlagen sind wichtig, um zu lernen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Wichtig ist nur, dass wir schnell die richtigen Konsequenzen ziehen.

    So viel steht fest: Vor uns liegen anspruchsvolle, aber eben auch überaus interessante Aufgaben. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir sie lösen werden, wenn wir sie gemeinsam angehen. Ich freue mich sehr auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern, mit Michael Wüller und hoffentlich bald einem weiteren Kollegen in der Geschäftsführung und natürlich mit Ihnen allen. Bitte kommen Sie auf mich zu, wann immer Sie Ideen, Anregungen oder Probleme haben.

    Ich wünsche Ihnen ein gutes Wochenende und grüße Sie herzlich

    Ihr

    Andreas Schoo

  6. lesenswert sagt:

    https://kress.de/news/detail/beitrag/140009-joachim-braun-was-guten-lokaljournalismus-ausmacht.html
    „Unsere Zeitungskrise ist in erster Linie eine Verlagskrise. Eine Krise des Journalismus‘ ist sie nicht. Der Journalismus blüht, in Print, vor allem aber im Netz“ – Joachim Braun

  7. Infos für ZeitungszustellerInnen sagt:

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    seit 1.1.2018 haben nun auch endlich die Zeitungszusteller/innen, die ausschließlich Zeitungen und Anzeigenblätter (mit redaktionellem Inhalt) tragen, Anspruch auf den vollen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von derzeit 8,84 €/Std.
    Dazu erhaltet Ihr anbei die aktualisierten FAQ zum Mindestlohn für Zeitungszusteller/innen.

    ·Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart, bei Minijobs von Zeitungszusteller/innen den Beitrag zur Rentenversicherung, den die Arbeitgeber/innen zu tragen haben, befristet für fünf Jahre von 15 auf 5 Prozent zu senken. Zu diesem Thema erhaltet Ihr anbei eine Extra Information für Zeitungszusteller/innen.

    Beides wird zusätzlich auch noch online eingestellt werden und dann dort abrufbar sein:

    https://verlage-druck-papier.verdi.de/verlage/zeitungszusteller

    https://zeitungszusteller.verdi.de/

    Bei Fragen dazu könnt Ihr Euch gern an mich wenden.

    Mit kollegialen Grüßen

    Rachel Marquardt

    ver.di – Bundesverwaltung
    Fachbereich Medien, Kunst und Industrie

    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin

    Telefon: +49 (0) 30 6956-2342
    PC-Fax: +49 (0) 1805 8373 431 2342*
    Web: verlage-druck-papier.verdi.de

  8. Ove Saffe neuer Geschäftsführer bei Funke sagt:

    Ove Saffe wird neuer Geschäftsführer der FUNKE MEDIENGRUPPE. Der 57-Jährige leitet ab sofort gemeinsam mit Michael Wüller und Andreas Schoo das Essener Medienunternehmen. Er soll die Verantwortung für die Regionalzeitungen des Essener Medienhauses übernehmen, wird heute in einer Pressemitteilung bekannt egeben
    http://www.funkemedien.de/de/presse/medienmitteilungen/news/Ove-Saffe-wird-Geschaeftsfuehrer-der-FUNKE-MEDIENGRUPPE/

  9. Geschäftsführer bekommen 5 Millionen Gehalt sagt:

    die F.A.Z. berichtet über den Umbau an der Spitze der Funke Mediengruppe, der von der neuen Funke-Chefin Julia Becker eingeleitet wurde, und plaudert bei der Gelegenheit die Millionen-Gehalter der Geschäftsführer aus
    http://blogs.faz.net/medienwirtschaft/2018/04/17/unter-julia-becker-kommen-neue-funke-geschaeftsfuehrer-nach-essen-1459/

  10. Korrekt sagt:

    „Horizont“: Kartellamt blockiert Bündnis von Bauer, Burda und Funke.
    von Jens Twiehaus
    18. Apr. 2018, 19:10
    Verlage: Ein geplantes Bündnis der Branchengrößen Bauer, Burda und Funke scheitert am Kartellamt, erfährt Roland Pimpl. Die Behörde sperre sich gegen Allianzen in der Werbevermarktung und auch im Vertrieb. Trotz gelockerter Kriterien durch die sogenannte GWB-Novelle befürchten die Kartellis offenbar marktbeherrschende Stellungen und Probleme mit dem EU-Kartellrecht.

    Fürsprecher wie Burda-Vorstand Philipp Welte und der inzwischen ausgeschiedene Funke-Chef Manfred Braun werben schon lange für mehr Zusammenarbeit, um das schrumpfende Kerngeschäft der Verlage gegenüber Mediaagenturen, Google und Facebook zu stärken. In der Diskussion war, dass Bauer und Funke ihre Anzeigen von der Burda-Tochter BCN vermarkten lassen. Bauer sollte den Vertrieb für Titel aller drei Verlage übernehmen. Diese Pläne müssen nun eingedampft werden. Roland Pimpl hört im Funke-Flurfunk, dass sich das Thema Allianzen dort vorerst komplett erledigt habe.
    „Horizont“ 16/2018, S. 6 (Paid), turi2.de

  11. wieder weniger sagt:

    http://www.ivw.de/aw/print/qa/titel/1343
    Funke-Mediengruppe Funke-Medien-G 850 (WAZ+NRZ+WP+WR)+IKZ (Mo-Sa)
    FUNKE MEDIENGRUPPE GmbH & Co. KGaA (Essen)

    Das 1. Quartal 2017 zum 1. Quartal 2018
    Verbreitung 517.791 42.663 547.433 34.565 -5,41%
    Druckauflage Druckauflage 520.880 559.907 -6,97%

  12. Freitagsmail mit Pfiff sagt:

    auch beim besten Frühlingswetter wird sie fertig, für frischem Wind im Funke-wording sorgt der gerade zum 3. Geschäftsführer beförderte Ove Saffe, frischer Wind mit flotter Schreibe! Und seine Aussage: „Es wird darauf ankommen, dass wir unsere publizistische Qualität halten und ausbauen. Hier sehe ich ein zentrales Ziel meiner Arbeit. Dafür müssen wir unseren Journalistinnen und Journalisten gute Arbeitsbedingungen schaffen, ihnen den Rücken freihalten“ werden sicherlich auch die beiden Journalistengewerkschaften gerne unterschreiben!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    letzte Woche hat Andreas Schoo sich hier als neuer Geschäftsführer vorgestellt, diese Woche bin ich dran. Ganz schön viel los bei Funke.

    Viele von Ihnen kennen mich bereits. Seit fast drei Jahren führe ich die Geschäfte beim Hamburger Abendblatt und bei der Berliner Morgenpost. Vorher war ich unter anderem als Geschäftsführer beim Spiegel-Verlag, bei Gruner+Jahr für den Stern und bei der Berliner Zeitung tätig.

    Nun freue ich mich sehr auf meine neue Aufgabe als Geschäftsführer mit der Verantwortung für die Funke-Tageszeitungen. Warum? Weil wir mit tollen Regionalzeitungstiteln in spannenden Regionen und Märkten präsent sind. Weil bei uns hochkompetente Kolleginnen und Kollegen arbeiten, die mit großer Kreativität und Energie „ihre“ Titel voranbringen. Weil wir enorme Entwicklungsmöglichkeiten besitzen, wenn wir zusammen arbeiten und voneinander lernen.

    Andreas Schoo hat geschrieben, dass er keine Lust auf das in unserer Branche immer noch so weit verbreitete Jammern hat. Er hat mir aus der Seele gesprochen. Ich bin davon überzeugt, dass es keinen Grund für energiefressende Melancholie gibt. Natürlich, die Veränderungen in den Märkten sind riesig, uns weht ein scharfer Wind ins Gesicht. Aber: Es wird immer einen Markt geben für Nachrichten, regionale und lokale zumal, für Geschichten und Unterhaltung, für Einordnungen, Orientierungen und Ratschläge. Dabei ist es zweitrangig, auf welchem Kanal – Print oder Digital – diese Inhalte zu unseren Leserinnen und Lesern kommen. Wichtig ist nur, dass sie gut gemacht sind, dass sie Qualität haben. Und genau hier sind wir stark!

    Das können wir nur, wenn wir in allen Bereichen unsere Kräfte bündeln. Noch machen wir in unserer Mediengruppe vieles zu kompliziert, manches immer noch doppelt und dreifach. Hier können und müssen wir stärker werden. Auch hier sehe ich eine große Aufgabe.

    Wichtig ist mir, dass wir tatsächlich miteinander und füreinander arbeiten, dass jede und jeder die Möglichkeit bekommt, ihre und seine besonderen Talente zu entwickeln und einzubringen und dass wir keine Zeit mit Nostalgie und anderem Firlefanz verlieren, sondern gemeinsam an einem Ziel arbeiten: die Sicherung der Zukunft unserer Titel.

    Ich danke den Gesellschaftern für ihr Vertrauen, freue mich auf die Zusammenarbeit mit Michael Wüller und Andreas Schoo und natürlich mit Ihnen allen.

    Zunächst genießen Sie aber das sonnige Wochenende.

    Beste Grüße

    Ihr und Euer Ove Saffe

  13. Wo sind die Zusteller/innen? sagt:

    Es scheint der Konzern besteht nur aus Redakteuren, dass Fußvolk Zusteller/innen, Medienberater/innen, das Marketing, der Druck, die Gestalter/innen und viele mehr, all dies kommt nur in Halbsätzen und gut verpackt daher.
    Es ist richtig , eins greift ins andere. Droht mit der Feststellung das einiges doppelt und dreifach gemacht wird, mal wieder die WAZ Axt des Personalabbaus?

  14. Hier sagt:

    BAG – 5 AZR 25/17
    Übergangsregelung zum Mindestlohn für Zeitungszusteller verfassungsgemäß – Nachtarbeitszuschlag
    Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 25.04.2018, 5 AZR 25/17

    Pressemitteilung Nr. 20/18
    Die Übergangsregelung des § 24 Abs. 2 MiLoG*, die für Zeitungszustellerinnen und Zeitungszusteller einen bis zum 31. Dezember 2015 auf 75 %, ab dem 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 auf 85 % herabgesetzten und für das Jahr 2017 auf 8,50 Euro festgesetzten gesetzlichen Mindestlohn vorgesehen hat, ist verfassungsgemäß und verstößt insbesondere nicht gegen Art. 3 Abs. 1 GG. Erfolgt die Zeitungszustellung dauerhaft in Nachtarbeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes, haben Zeitungszustellerinnen und Zeitungszusteller Anspruch auf einen Nachtarbeitszuschlag in Höhe von 30 % des ihnen je Arbeitsstunde zustehenden Mindestlohns, sofern nicht eine höhere Vergütung vereinbart ist.

  15. Thüringen sagt:

    http://www.turi2.de
    Mannheimer Morgen: Die Haas-Mediengruppe holt Andreas Hohmann, 45, auf die neu geschaffene Position des Verlagsleiters Privatkunden. Er verantwortet das Verlags- und Vertriebsmarketing, den Kundenservice und das private Anzeigengeschäft. Hauptsächlich soll er die Endkunden-Angebote ausbauen. Hohmann kommt von Funke, er ist aktuell Verlagsleiter der Mediengruppe Thüringen.

  16. Funke verliert gegen verdi und DJV sagt:

    Monique Hofmann berichtet in M, der medienpolitischen Zeitschrift von verdi
    https://mmm.verdi.de/recht/funke-verliert-vorerst-gegen-ver-di-und-djv-50345

  17. RP-Gruppe kauft Bonner GA sagt:

    darüber war ja schon länger begründet spekuliert worden,
    Die Pressekonzentration in NRW schreitet weiter voran, wie vermutet wird der Bonner General-Anzeiger Teil der Rheinische Post Mediengruppe
    https://www.rheinischepostmediengruppe.de/Presse/Der-Bonner-General-Anzeiger-wird-Teil-der-Rheinische-Post-Mediengruppe

  18. Wenn Funke schlaue Anzeigen schaltet sagt:

    dann kommen selbst intime Branchenkenner nicht so richtig mit, was gemeint ist!
    https://twitter.com/niggi/status/989832993446473728

  19. Funke´s schlaue Anzeigen sagt:

    nun stellt Euch mal nicht so künstlich blöd, ist doch logisch was das ist: Ein Schwolf!

  20. Freitagsmail sagt:

    Freitagsblog: Auszeichnungen, neue Markenkampagne und das Thüringer Kultmoped, eine Premiere, erstmalig verfasst vom neuen Führungstrio

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    nein, diesmal stellt sich hier ausnahmsweise kein neuer Geschäftsführer vor. Dafür feiern wir eine andere Premiere, denn dies ist unser erster gemeinsamer Freitagsblog zu dritt. Aller guten Dinge sind also drei, das Führungstrio ist jetzt komplett.

    Wir sind hochmotiviert und freuen uns auf die Aufgaben, die wir gemeinsam angehen wollen. Davon gibt es genug, so viel ist sicher, und wir haben keine Zeit zu verlieren. Wir werden in den kommenden Monaten alles daran setzen, unsere Potenziale noch konsequenter zu nutzen und unser Haus zukunftsfähig aufzustellen. Es geht hier nicht in erster Linie ums Sparen und Kürzen, es geht um die (Weiter-)Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle und qualitativ hochwertiger Produkte. Die Frage nach der Qualität und Exklusivität wird am Ende des Tages über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Wir werden Sie in den kommenden Wochen an dieser und anderen Stellen genauer darüber informieren, was und wie wir uns das genau vorstellen. Lassen Sie uns gemeinsam neuen Schwung holen. Volle Fahrt voraus!

    Starten wir mit einer schönen Auszeichnung für unsere Kolleginnen und Kollegen von Absolventa, Azubiyo und joblocal (u.a. hamburgerjobs.de): Sie zählen laut Focus Business zu Deutschlands Top-Karriereportalen. Aus einer Liste von 400 Jobbörsen hat das Statistik-Portal Statista durch Befragung von 5.700 Personalern, Personaldienstleistern und Bewerbern die 38 besten identifiziert. Besonders erfreulich: Azubiyo ist darunter das einzige Ausbildungsportal. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!

    Doppelten Grund zur Freude gibt es bei der Berliner Woche. Auf der Frühjahrstagung des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter wurde sie mit dem „Durchblick“-Medienpreis ausgezeichnet. Die Berliner Woche belegte in der Kategorie „Innovation – die beste Idee des Jahres“ den dritten Platz. Gewürdigt wurde die im vergangenen Jahr erstmals erschienene „Berliner Woche für Kids“, eine mehrseitige Beilage, die gemeinsam mit dem Ehapa-Verlag entwickelt wurde und in der der Eisbär Erik als Kinderreporter regelmäßig Tipps für kleine Leser gibt. Außerdem erhielt die Berliner Woche den Publikumspreis in der Sonderkategorie „Bester Durchblick-Film“ und setzte sich damit gegen elf Mitbewerber durch. Das Video über Erik gibt es auf http://www.berliner-woche.de/157872.

    „Immer da: Berliner Morgenpost“ – das ist das Motto der neuen Markenkampagne unserer Hauptstadtzeitung. Zum Auftakt werden in Print und digital verschiedene Imagemotive veröffentlicht, die jeweils ein anderes Produkt und eine andere Nutzungssituation der Marke zeigen. Zum Beispiel die Berliner Morgenpost als Familienpost, U-Bahn-Post oder Ausgehpost. Im Fokus steht die Zeitung als passender Begleiter im gesamten Tagesablauf. Schauen Sie mal rein.

    Anfang Mai startet die Thüringer Allgemeine erneut ihre Schwalbe-Aktion. Analog 2017 tourt der Schwalbe-Reporter auf dem Thüringer Kultmoped über die Marktplätze Thüringens. In Städten wie Erfurt, Gotha, Arnstadt, Sömmerda, Eisenach und Mühlhausen kommt der Schwalbe-Reporter ins Gespräch mit den Lesern. Thema ist das jeweils aktuelle Stadtgespräch. Die Aktion wird gemeinsam vorbereitet von Redaktion und Vertrieb.

    Bieten, sparen, verreisen. Zum ersten Mal organisieren die Vermarktungseinheiten unserer Regionalmedien in Berlin, Hamburg, NRW, Thüringen und Braunschweig gemeinsam ihre Online-Reiseauktion unter der zentralen Dachmarke „Bietfieber.de“. Die Aktion ist eines der standortübergreifenden Projekte der Vermarktungseinheiten der FUNKE-Tageszeitungen und wird durch das Branchenmanagement Reise innerhalb der Abteilung FUNKE National Sales gesteuert und koordiniert und durch den Verkaufsinnendienst der Rubrikenmärkte NRW unterstützt. Bis zum 6. Mai können die Nutzer auf bietfieber.de über 650 Top-Reisearrangements ersteigern. Jede Auktion startet bei 50 Prozent des regulären Katalogpreises. Natürlich dürfen auch Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, mitbieten.

    Noch sechs Wochen bis zum FUNKE TeamCup. Der findet in diesem Jahr erstmals in Braunschweig statt, auf nagelneuem Kunstrasen. Die Kolleginnen und Kollegen stecken mitten in den Vorbereitungen und pumpen schon die Bälle auf. Bis nächste Woche Donnerstag, 3. Mai, können sich noch Teams anmelden. Dann müssen die Hotelkontingente verbindlich gebucht, Trikots und Verpflegung bestellt werden. Also, worauf warten Sie noch? Machen Sie mit und holen Sie sich den Pokal, bevor es die anderen tun!

    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende.

    Beste Grüße

    Ove Saffe, Andreas Schoo und Michael Wüller

  21. Freitagsmail sagt:

    hier die aktuelle Freitagsmail, die am Niederrhein enstanden sit, wo die drei Gesamt-Geschäftsführer gemeinsam mit den Chefredakteuren und Geschäftsführern der Tageszeitungen über die Zukunft unseres Geschäfts nachdenken.

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    haben Sie gestern gefeiert? Angestoßen oder gar ein stilles Dankgebet gesprochen? Wahrscheinlich nicht. Und wenn doch, dann wohl kaum wegen des Internationalen Tages der Pressefreiheit, der jedes Jahr am 3. Mai begangen wird. In Deutschland gab es immerhin ein paar kleinere Feierlichkeiten. VDZ und BDZV haben eine Reihe von Veranstaltungen organisiert, an denen auch Kolleginnen und Kollegen aus unserer Mediengruppe mitwirkten, das vom BDZV aus diesem Anlass zur Verfügung gestellte Motiv des Künstlers Georg Baselitz wurde von vielen Titel veröffentlicht. Aber insgesamt scheint hierzulande die Freiheit der Medien und der Meinung selbstverständlich. Das ist natürlich gut so, spiegelt sich darin doch die Kraft unserer demokratischen Gesellschaft wider. Aber ein Blick auf die Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass wir im Vergleich nicht ganz oben mitmischen: Deutschland steht auf Rang 15. Vor uns liegen nicht nur die skandinavischen Staaten, Belgien oder Österreich, sondern zum Beispiel auch Jamaika und Costa Rica. Die USA hingegen rangieren – vielleicht nicht ganz so überraschend – auf Platz 45.

    Auch in Deutschland müssen wir um die Pressefreiheit ringen. Wir alle kennen die Vorwürfe gegen die „Lügenpresse“, die Angriffe aus den extremistischen Milieus gegen Journalistinnen und Journalisten oder auch „nur“ das Mauern staatlicher Stellen, trotz Auskunftspflicht Informationen zu geben: die Pressefreiheit ist nicht selbstverständlich. Ein Medienhaus wie FUNKE trägt hier eine große Verantwortung. Sie liegt vor allem darin, dass wir täglich überzeugen mit unserer guten, präzisen, unabhängigen journalistischen Arbeit. Wir im Management sehen unsere vornehmste Aufgabe darin, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.

    In diesem Zusammenhang passt es ganz gut ins Bild, dass die Kolleginnen und Kollegen der Braunschweiger Zeitung jüngst viele Kinder zwischen acht und 13 Jahren zu kleinen Chefredakteuren gemacht haben. Im Rahmen des niedersächsischen Zukunftstages haben die Kinder die Redaktion gestürmt und die Braunschweiger Zeitung mitgestaltet. Großes Plus ist, dass die Mädchen und Jungen bei dieser Aktion erleben konnten, wie objektive Nachrichten nur durch Recherche und das genaue Prüfen von Quellen zustande kommen. So gelingt es, den Nachwuchs für das Phänomen der „fake news“ zu sensibilisieren.

    Ein Besuch in der Redaktion in Braunschweig lohnt sich also. Aber auch die gesamte Region ist spannend und schön. Quasi als Beweis dafür hat das BZV Medienhaus ein neues Magazin mit 134 Ausflugszielen zwischen Harz und Heide in petto. Bekannte Spots, aber auch Geheimtipps – Orte für Sonnenschein und Regenwetter – Trips, die ordentlich ins Geld gehen und solche, die keinen Cent kosten: All das liest man in dem neuen Heft, das im JHM Verlag, einer Tochter des BZV Medienhauses, erscheint. Im Intranet werden einige Exemplare verlost.

    Wir grüßen Sie herzlich vom Niederrhein, wo wir gemeinsam mit den Chefredakteuren und Geschäftsführern der Tageszeitungen über die Zukunft unseres Geschäfts nachdenken.

    Ihnen allen ein erholsames und sonniges Wochenende.

    Beste Grüße

    Ove Saffe, Andreas Schoo und Michael Wüller

    P.S.: Falls Sie für Ihre freien Tage noch einen besonderen Soundtrack suchen, empfehlen wir den neuen Song des deutschen Songwriters Stoppok. In Zusammenarbeit mit dem Klartext Verlag hat er passend zum Ausstieg aus dem Steinkohlenbergbau seine ganz eigene, sehr Blues-lastige Version des Steigerliedes „Glück auf, der Steiger kommt“ herausgebracht. Im Intranet wird die CD verlost. Und hier können Sie sie hören.

  22. Freitagsmail sagt:

    tja, wo gibt es sie denn nun, die neue App? Und dass sie zum 30. September den Manteltarifvertrag in der Druckindustrie gekündigt haben, davon steht in dieser Heile-Welt-Freitagsmail auch nichts drin, schönes Wochenende!

    Was nicht im Netz ist, ist nicht in der Wirklichkeit.“ Dieses Zitat stammt nicht etwa von einem hippen Digital-Nerd aus der Friedrichstrasse (Essen oder Berlin), sondern von einem Gottesmann: Dr. Gebhardt Fürst, Medienbischof der Katholischen Kirche, berichtet in der neuen turi2 Edition „Vernetzung“ über die Digitalstrategie der wohl ältesten Marke der Welt. Er will neue crossmediale Medien und Bewegtbild verstärkt einsetzen, um seine Botschaften den Menschen wieder näher zu bringen. Er hätte sich im Übrigen Jesus durchaus auch auf YouTube vorstellen können, warnt aber gleichzeitig davor, dass nichts über das „echte Erleben“ geht. Kommt uns bekannt vor, oder?

    Über die Grenzen und das Verschwimmen von Realitäten geht es ab sofort auch bei der WAZ: Die Leser der Bochumer Ausgabe konnten in der gedruckten Dienstagsausgabe erstmals gedruckte Zeitungsbilder zum „Laufen“ bringen. Auf einer Seite der Serie „70 Jahre WAZ – 70 Jahre Bochum“ sind zwei Fotos markiert, über die Leser mit Hilfe einer App passende Videos in der WAZ abspielen können. Die markierten Fotos setzen sich übrigens auch beim Scan auf dem PC-Bildschirm in Bewegung, testen Sie es gerne einmal. Initiiert wurde das Projekt mit einjähriger Testphase von FUNKE Druck und verbindet Print mit Online-Elementen – wir sind gespannt, wie die „erweiterte Wirklichkeit“ von den Lesern angenommen wird.

    Realität wird auch bald der Umzug in unsere neue Unternehmenszentrale. Wir gehen nun davon aus, dass wir Anfang September in unser neues Gebäude am Jakob Funke Platz ziehen können.

    Einen Umzug – zumindest vorübergehend – haben unter #ReporterTausch2018 auch einige Chefredakteure verschiedener Regionalzeitungen aus ganz Deutschland vor sich. Vielleicht erinnern Sie sich noch: Vor zwei Jahren hatten sich sechs Chefredakteure unterschiedlicher Regionalzeitungen – darunter auch Westfalenpost-Chefredakteur Jost Lübben – eine Woche lang auf der Insel Föhr zusammengefunden und als Lokaljournalisten gearbeitet. Das Projekt kam so gut an, dass es nun erstmals vom BDZV bundesweit umgesetzt wird. Bei der Aktion sind zum Start 30 Zeitungen und über 50 Teilnehmer dabei. Es wird interessant sein, zu sehen, wie der Wechsel in eine andere Redaktion die Wahrnehmung der eigenen Wirklichkeit der Akteure verändert!

    Darum Neues – vor allem kulinarisch – auszuprobieren, geht es auch in der neuen Ausgabe der Bild der Frau GESUND ESSEN. Wir verlosen Exemplare im Intranet. Vielleicht ist ja auch ein Rezept für einen gesunden Beerenkuchen für Muttertag dabei.

    Ihnen allen ein erholsames und sonniges Wochenende.

    Beste Grüße

  23. Lensing-Wolff baut Media Port sagt:

    Der Dortmunder Zeitungsverleger Lambert Lensing-Wolff will die digitale Zukunft seines Medienhauses von einem Media Port am Dortmunder Stadthafen aus gestalten. Erste Pläne dazu wurden jetzt vorgestellt, Lensings Ruhr Nachrichten berichten
    https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Dortmund/Leuchtturm-und-digitaler-Ideenspeicher-am-Hafen-1284634.html

  24. Zeit zu gehen sagt:

    Matthias Körner verläßt die FUNKE MEDIEN Gruppe
    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    ich möchte Sie vorab über eine Personalie in eigener Sache informieren. Wir werden heute im Laufe des Tages die Fachpresse (s. Text unten) darüber informieren, dass ich die FUNKE MEDIENGRUPPE verlassen werde, um mich einer neuen Herausforderung zu stellen.
    Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, denn ich habe in den letzten Jahren mit viel Herzblut zusammen mit Ihnen für unsere Medien in NRW gearbeitet. Das hat mir viel Freude gemacht.
    Jetzt ist es an der Zeit, eine neue Herausforderung anzunehmen!
    Bis zur Übergabe der Verantwortung an Thomas Kloß in den nächsten Wochen werde ich die Geschäfte weiterführen.
    Trotzdem an dieser Stelle schon einmal einen herzlichen Dank an Sie für die tolle und engagierte Zusammenarbeit in den letzten Jahren!
    Herzliche Grüße
    Matthias Körner

  25. Pfingstmail sagt:

    das grosse Stühlerücken hat begonnen…..
    lassen Sie uns heute mit wichtigen Personalien beginnen: Wir verändern die Führungsstruktur einiger Regionalmedien und nutzen bei der Neuaufstellung ausschließlich interne Kompetenzen. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit diesem Schritt das Know-how innerhalb unserer Gruppe noch sinnvoller verteilen und unsere Marken erfolgreich in die Zukunft führen.

    Die Veränderungen im Einzelnen: Christine Richter wird neue Chefredakteurin der Berliner Morgenpost und folgt auf Carsten Erdmann, der künftig Chefredakteur Online der Zentralredaktion wird. Diese Position hat bisher Thomas Kloß inne, der die Verlagsgeschäftsführung in Nordrhein-Westfalen übernimmt. Er folgt auf Matthias Körner, der unser Haus auf eigenen Wunsch verlässt. Nicht zuletzt wird die Geschäftsführung des Hamburger Abendblattes und der Berliner Morgenpost neu aufgeteilt, für die bisher Ove Saffe die Verantwortung trug. Claas Schmedtje, Geschäftsführer des BZV Medienhauses, wird zusätzlich auch die Geschäfte des Hamburger Abendblattes führen. Görge Timmer, Geschäftsführer des Berliner Wochenblatt Verlags (BWV), wird gleichzeitig die Geschäfte der Berliner Morgenpost führen. Bodo Krause, bisher Verlagsleiter des Berliner Wochenblatts, wird Operations Manager der Berliner Morgenpost und Geschäftsführer beim BWV.

    Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veränderungen entnehmen Sie bitte unserer Pressemitteilung. Wir danken Matthias Körner für sein Engagement und die Weiterentwicklung unserer Regionalmedien und wünschen ihm weiterhin alles Gute und viel Erfolg. Christine Richter, Carsten Erdmann, Thomas Kloß, Claas Schmedtje, Görge Timmer und Bodo Krause wünschen wir viel Erfolg in ihren neuen Positionen.

    Wie man mit nur einem Satz 800 Gäste auf seine Seite bringt, zeigte gestern Abend Bundesarbeitsminister Hubertus Heil im Braunschweiger Dom: „Es tut gut, endlich mal wieder unter vernünftigen Menschen zu sein!“ Er war Festredner beim 15. Gemeinsam-Preis unserer Braunschweiger Zeitung – und spürbar froh, dem Politikbetrieb in Berlin zumindest für einige Stunden in seine Heimat zu entfliehen. Mit dem Gemeinsam-Preis ehrt die Redaktion Ehrenamtliche aus dem gesamten Erscheinungsgebiet für ihr bürgerschaftliches Engagement. In den vergangenen Wochen hatte die Redaktion 24 vorbildliche Projekte ausführlich in der Zeitung vorgestellt, die Leser konnten dann für ihre Favoriten abstimmen. Gewonnen haben beeindruckende und komplett unterschiedliche Projekte, die eines gemeinsam haben: Sie werden vorangetrieben von Menschen, die für die gute Sache kämpfen. Dass auch unsere Medien hier eine wichtige Rolle spielen können, betonte auch unsere Aufsichtsratsvorsitzende und Verlegerin Julia Becker: „Regionalzeitung kann eben mehr als alleine Nachrichten zu verbreiten. Sie hat die Möglichkeit und, ja, die Pflicht, gute Initiativen in der Region zu unterstützen und damit die Region im positiven Sinne zu gestalten“, sagte sie in ihrer Eröffnungsrede. Recht hat sie – und der Gemeinsam-Preis ist mit Sicherheit eine nachahmenswerte Idee für andere Redaktionen.

    Für Mut, Stärke und grenzenlose Hilfsbereitschaft stehen auch sie mit ihrem Engagement: Ab kommenden Dienstag werden die Preisträgerinnen der GOLDENEN BILD der FRAU 2018 mit einer bundesweiten Plakatkampagne vorgestellt. Ihre Gesichter sind dann in über 20 Städten an Bushaltestellen, in Fußgängerzonen und auf riesigen Digitalboards zu sehen. Portraitiert wurden sie dafür wie in den Jahren zuvor von Star-Fotografin GABO, die sonst internationale Stars wie Eric Clapton, Kevin Costner oder Herbert Grönemeyer mit ihrer Kamera in Szene setzt. Am 7. November folgt dann im Hamburger Stage Operettenhaus der Schritt ins Rampenlicht, der Schritt auf die GOLDENE BILD der FRAU-Bühne. Mit dieser Gala fördert die BILD der FRAU karitatives Engagement – und das nachhaltig. Sie stellt engagierte Frauen in den Mittelpunkt, und wir stellen uns als FUNKE MEDIENGRUPPE gerne unterstützend dahinter.

    Allein das Wort klingt schon nach viel Arbeit: Datenschutzgrundverordnung. Kurz: DSGVO. Und das macht sie auch. Das Europäische Parlament will die persönlichen Daten aller Bürgerinnen und Bürger durch neue Regeln besser schützen und zeitgemäße Antworten auf die fortschreitende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft geben. Deshalb sind alle Unternehmen gefordert, ihre Geschäftsabläufe bis zum 25. Mai – also bis heute in einer Woche – an die neue Rechtslage anzupassen. Unsere Mediengruppe hat, unter Leitung von Mark Mickasch, Stephan Wyschka und Michael Schröder, bereits im Herbst letzten Jahres ein Projekt zur Umsetzung der neuen Verordnung gestartet. In zahlreichen Teilprojekten wird seitdem detailliert erarbeitet, welche Verfahren im Umgang mit personenbezogenen Daten es bisher gab, und wie sie angepasst werden müssen. Im Intranet finden Sie ausführliche Informationen darüber, worum es bei der DSGVO konkret geht und was dies für jeden einzelnen bedeutet.

    Morgen wird geheiratet – und zwar königlich. Prinz Harry, der jüngste Sohn von Prinz Charles und Lady Diana, wird in einer aufsehenerregenden Zeremonie Meghan Markle heiraten. Und FUNKE ist hautnah mit dabei: die Adels-Experten Norbert Loh und Andy Englert werden ausführlich über die Hochzeit des Jahres berichten. Johanna Rüdiger, Head of Video unserer Berliner Zentralredaktion, komplettiert das FUNKE-Team und wird Details und Eindrücke in Videos festhalten und per Live-Stream berichten. Im Intranet erzählen die Drei, was sie für das Großereignis geplant haben, wie sie an ihre Informationen kommen, wie sie sich vorbereitet haben und welches Details dieser Hochzeit sie am liebsten selbst planen würden.

    Ob mit königlicher Hochzeit oder ohne – wir wünschen Ihnen ein erholsames Pfingstwochenende!

    

  26. Konzept? sagt:

    Geneigte Leserin, geneigter Leser,
    ein bißchen viel Wirbel in der Mediengruppe und das zu Pfingsten. Die Takte der personellen Veränderung grenzen schon fast an Hilflosigkeit. Ein klares Konzept ist nicht zu erkennen. Wer muß/darf noch gehe? Wer kommt zurück? Größere Frage-wer will noch bleiben?

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    lassen Sie uns heute mit wichtigen Personalien beginnen: Wir verändern die Führungsstruktur einiger Regionalmedien und nutzen bei der Neuaufstellung ausschließlich interne Kompetenzen. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit diesem Schritt das Know-how innerhalb unserer Gruppe noch sinnvoller verteilen und unsere Marken erfolgreich in die Zukunft führen.
    Die Veränderungen im Einzelnen: Christine Richter wird neue Chefredakteurin der Berliner Morgenpost und folgt auf Carsten Erdmann, der künftig Chefredakteur Online der Zentralredaktion wird. Diese Position hat bisher Thomas Kloß inne, der die Verlagsgeschäftsführung in Nordrhein-Westfalen übernimmt. Er folgt auf Matthias Körner, der unser Haus auf eigenen Wunsch verlässt. Nicht zuletzt wird die Geschäftsführung des Hamburger Abendblattes und der Berliner Morgenpost neu aufgeteilt, für die bisher Ove Saffe die Verantwortung trug. Claas Schmedtje, Geschäftsführer des BZV Medienhauses, wird zusätzlich auch die Geschäfte des Hamburger Abendblattes führen. Görge Timmer, Geschäftsführer des Berliner Wochenblatt Verlags (BWV), wird gleichzeitig die Geschäfte der Berliner Morgenpost führen. Bodo Krause, bisher Verlagsleiter des Berliner Wochenblatts, wird Operations Manager der Berliner Morgenpost und Geschäftsführer beim BWV.
    Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veränderungen entnehmen Sie bitte unserer Pressemitteilung. Wir danken Matthias Körner für sein Engagement und die Weiterentwicklung unserer Regionalmedien und wünschen ihm weiterhin alles Gute und viel Erfolg. Christine Richter, Carsten Erdmann, Thomas Kloß, Claas Schmedtje, Görge Timmer und Bodo Krause wünschen wir viel Erfolg in ihren neuen Positionen.
    Wie man mit nur einem Satz 800 Gäste auf seine Seite bringt, zeigte gestern Abend Bundesarbeitsminister Hubertus Heil im Braunschweiger Dom: „Es tut gut, endlich mal wieder unter vernünftigen Menschen zu sein!“ Er war Festredner beim 15. Gemeinsam-Preis unserer Braunschweiger Zeitung – und spürbar froh, dem Politikbetrieb in Berlin zumindest für einige Stunden in seine Heimat zu entfliehen. Mit dem Gemeinsam-Preis ehrt die Redaktion Ehrenamtliche aus dem gesamten Erscheinungsgebiet für ihr bürgerschaftliches Engagement. In den vergangenen Wochen hatte die Redaktion 24 vorbildliche Projekte ausführlich in der Zeitung vorgestellt, die Leser konnten dann für ihre Favoriten abstimmen. Gewonnen haben beeindruckende und komplett unterschiedliche Projekte, die eines gemeinsam haben: Sie werden vorangetrieben von Menschen, die für die gute Sache kämpfen. Dass auch unsere Medien hier eine wichtige Rolle spielen können, betonte auch unsere Aufsichtsratsvorsitzende und Verlegerin Julia Becker: „Regionalzeitung kann eben mehr als alleine Nachrichten zu verbreiten. Sie hat die Möglichkeit und, ja, die Pflicht, gute Initiativen in der Region zu unterstützen und damit die Region im positiven Sinne zu gestalten“, sagte sie in ihrer Eröffnungsrede. Recht hat sie – und der Gemeinsam-Preis ist mit Sicherheit eine nachahmenswerte Idee für andere Redaktionen.
    Für Mut, Stärke und grenzenlose Hilfsbereitschaft stehen auch sie mit ihrem Engagement: Ab kommenden Dienstag werden die Preisträgerinnen der GOLDENEN BILD der FRAU 2018 mit einer bundesweiten Plakatkampagne vorgestellt. Ihre Gesichter sind dann in über 20 Städten an Bushaltestellen, in Fußgängerzonen und auf riesigen Digitalboards zu sehen. Portraitiert wurden sie dafür wie in den Jahren zuvor von Star-Fotografin GABO, die sonst internationale Stars wie Eric Clapton, Kevin Costner oder Herbert Grönemeyer mit ihrer Kamera in Szene setzt. Am 7. November folgt dann im Hamburger Stage Operettenhaus der Schritt ins Rampenlicht, der Schritt auf die GOLDENE BILD der FRAU-Bühne. Mit dieser Gala fördert die BILD der FRAU karitatives Engagement – und das nachhaltig. Sie stellt engagierte Frauen in den Mittelpunkt, und wir stellen uns als FUNKE MEDIENGRUPPE gerne unterstützend dahinter.
    Allein das Wort klingt schon nach viel Arbeit: Datenschutzgrundverordnung. Kurz: DSGVO. Und das macht sie auch. Das Europäische Parlament will die persönlichen Daten aller Bürgerinnen und Bürger durch neue Regeln besser schützen und zeitgemäße Antworten auf die fortschreitende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft geben. Deshalb sind alle Unternehmen gefordert, ihre Geschäftsabläufe bis zum 25. Mai – also bis heute in einer Woche – an die neue Rechtslage anzupassen. Unsere Mediengruppe hat, unter Leitung von Mark Mickasch, Stephan Wyschka und Michael Schröder, bereits im Herbst letzten Jahres ein Projekt zur Umsetzung der neuen Verordnung gestartet. In zahlreichen Teilprojekten wird seitdem detailliert erarbeitet, welche Verfahren im Umgang mit personenbezogenen Daten es bisher gab, und wie sie angepasst werden müssen. Im Intranet finden Sie ausführliche Informationen darüber, worum es bei der DSGVO konkret geht und was dies für jeden einzelnen bedeutet.
    Morgen wird geheiratet – und zwar königlich. Prinz Harry, der jüngste Sohn von Prinz Charles und Lady Diana, wird in einer aufsehenerregenden Zeremonie Meghan Markle heiraten. Und FUNKE ist hautnah mit dabei: die Adels-Experten Norbert Loh und Andy Englert werden ausführlich über die Hochzeit des Jahres berichten. Johanna Rüdiger, Head of Video unserer Berliner Zentralredaktion, komplettiert das FUNKE-Team und wird Details und Eindrücke in Videos festhalten und per Live-Stream berichten. Im Intranet erzählen die Drei, was sie für das Großereignis geplant haben, wie sie an ihre Informationen kommen, wie sie sich vorbereitet haben und welches Details dieser Hochzeit sie am liebsten selbst planen würden.
    Ob mit königlicher Hochzeit oder ohne – wir wünschen Ihnen ein erholsames Pfingstwochenende!

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