Absichtlich Druck aufbauen

Essen. Die Betriebsräte der WAZ werfen der Funke Mediengruppe vor, einige Mitarbeiter des Essener Content Desks absichtlich enorm unter Druck zu setzen. Drei Tage nach Einsetzen einer Einigungsstelle, in der die gescheiterten Sozialplanverhandlungen mit einem externen Schlichter fortgesetzt werden sollen, wurden sie von der Personalabteilung „mit einem besonderen Dokument überrascht“, wie es in einer aktuellen Betriebsratsinfo heißt. Danach will die Personalleitung ein „Konsultationsverfahren nach § 11 Kündigungsschutzverfahren (KschG)“ einleiten, wonach es sich nach Einschätzung des Betriebsrats um eine „Massenentlassungsanzeige bei der Bundesagentur für Arbeit“ handelt. Der Betriebsrat fürchtet, dass die Funke-Gruppe damit die Weichen dafür stellt, betriebsbedingte Aufhebungsverträge abschließen bzw. betriebsbedingte Kündigungen aussprechen zu können.

Mit der unternehmerischen Entscheidung, die Funke Content Dienstleister GmbH zum 31.12.2015 komplett aufzulösen, würden spätestens zum 1. Januar 2016 rund 100 Arbeitsplätze in Essen wegfallen, etwa drei Viertel davon Redakteure. Die meisten von ihnen werden in andere Gesellschaften verschoben, viele zu schlechteren Konditionen. Allerdings gibt es nach BR-Informationen 14 Kolleginnen und Kollegen, die bisher noch keine Perspektive im Unternehmen haben.

Die Betriebsräte empfinden die Einleitung des Konsultationsverfahrens nach § 17 KschG deshalb als „absolut unnötig und im höchsten Maße unfair“. „Wozu wird jetzt noch eine Massenkündigung offiziell angemeldet?“, fragen sie – und kennen nur eine Antwort: Offenbar sollen die betroffenen 14 Mitarbeiter unter Druck gesetzt werden, „freiwillige“ Vereinbarungen anzunehmen. „Seriöse Unternehmen“, so die Arbeitnehmervertreter, hätten diese Situation als Betriebsübergang nach § 613 a BGB gestaltet und auf Kündigungen verzichtet. Der Betriebsrat fordert die Geschäftsleitung dringend dazu auf, die Anzeige bei der Bundesagentur für Arbeit nicht einzureichen.

Es sei ein Unding, „in Berlin eine neue Zentrale mit allem Pomp zu eröffnen und im Ruhrgebiet, der Wiege dieses Konzerns, einige wenige ‚Auserwählte‘ zu feuern“. Alle Vorschläge der Betriebsräte, für die Kollegen Arbeitsplätze im Lokalen anzubieten, habe die Geschäftsleitung bisher „konsequent ignoriert oder abgelehnt“.

280 Antworten zu “Absichtlich Druck aufbauen”

  1. Neuer Funke-Digitalchef für NRW sagt:

    Alexander Boecker kommt als Chefredakteur für digitale Entwicklungsprojekte zu den Funke-Regionalmedien in Nordrhein-Westfalen, teilt die Funke Mediengruppe mit. Er wechselt von DuMont nach Essen…
    http://bit.ly/29IPPcA
    der Posten wurde neu eingerichtet, berichtet kress.de
    http://kress.de/mail/news/detail/beitrag/135452-neuer-chefredakteur-fuer-digitale-entwicklungsprojekte-alexander-boecker-ist-von-dumont-zu-funke-gewechselt.html

  2. F sagt:

    Kann es sein, dass sich für Funke einfach niemand mehr interessiert?

  3. schmückt sich die WAZ mit fremden Federn sagt:

    wenn es um die Enthüllungen und den erfundenen Lebenslauf der SPD-Politikerin Petra Hinz geht?
    http://meedia.de/2016/07/20/die-lebenslauf-luege-der-spd-politikerin-wie-sich-die-waz-mit-dem-scoop-eines-stadtmagazins-schmueckt/

  4. von Hamburg lernen, heißt siegen lernen? sagt:

    Mit einer Richtschnur in zwölf Punkten, die der Chefredakteur des Hamburger Abendblatts, Lars Haider entwickelt hat und die nun in der Funke Gruppe ihre Kreise zieht, beschäftigt sich Kai-Hinrich Renner in seiner Kolumne Medienmacher im Handelsblatt. Der Hamburger Chefredakteur bewertet die Außenredaktionen mit einem Punktesystem danach, wie sie seine Vorgaben umsetzen. Laut Renner kommt das nicht bei jedem Reporter gut an
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/medienmacher/medienmacher-von-hamburg-lernen-heisst-siegen-lernen/13914680-2.html
    und auch hier
    http://www.turi2.de/aktuell/12-punkte-plan-vom-abendblatt-macht-bei-funke-schule/

  5. Inselurlauber sagt:

    Wenn jetzt noch die Inselhelden den neu erfundenen Lokaljournalismus mitbringen, kann bei Funke nichts mehr richtig ähh schief gehen.

  6. freitagsmail sagt:

    die Veröffentlichung der Freitagsmail muss diese Woche leider aus technischen Gründen entfallen….

  7. freitagsblog sagt:

    Wunder dauern etwas länger, hier das Wort zum Freitag

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    lassen Sie uns heute mit erfreulichen Entwicklungen bei unseren Zeitschriften beginnen. Die FUNKE-Programmzeitschriften konnten im 2. Quartal gemessen am Vorjahr ihren Marktanteil von 36,8 auf beachtliche 37,3 Prozent steigern. Ganz außergewöhnlich ist auch diesmal die Auflagenentwicklung von TV für mich: +5,9 Prozent zum Vorjahr, damit ist der steigende Trend dieses „Programmies“ seit nunmehr sieben (!) Jahren ungebrochen. Vor lauter Freude verlosen wir gleich mal Exemplare im Intranet (Hinweise dazu am Ende des Textes). Und auch die FUNKE-Frauenzeitschriften konnten im Gesamtverkauf ihren Marktanteil von 24,1 auf 24,2 Prozent leicht ausbauen. Besonders bemerkenswert: Die Zeit für mich konnte in ihrer dritten Ausgabe die 100.000-Marke knacken. Gratulation!
    Wohin, Deutschland? Angesichts des wachsenden Chaos in Europa und der Welt befragt die Berliner Zentralredaktion in den Sommerwochen alle Parteivorsitzenden zur Zukunft unseres Landes, der Angst vor dem Terror, zum Bedeutungsverlust der Parteien und zu vielen anderen aktuellen Themen. So eine Reihe ist in der Medienlandschaft ziemlich einzigartig, allein die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender tun mit ihren Sommerinterviews etwas Vergleichbares. Den Auftakt macht CSU-Parteichef Horst Seehofer. Sie können das Gespräch am Samstag in unseren Regionalmedien lesen. Und ins Intranet stellen wir es am Montag auch.
    Morgen heißt es für unseren „Inselhelden“ Jost Lübben, Chefredakteur der WP, schon wieder Koffer packen. Seit einer Woche ist er mit vier weiteren Chefredakteuren von großen regionalen Tageszeitungen auf der Insel Föhr, um einen neuen Blick auf den Lokaljournalismus zu gewinnen. Herausgekommen sind dabei u. a. Geschichten über Parkuhren, eine Reportage mit dem einzigen lokalen Fischer oder ein Bericht über den Auftritt von Comedian Bernd Stelter. Nachzulesen im „Tagebuch eines Inselhelden“ im Intranet, wo Jost Lübben schon die ganze Woche fleißig berichtet und uns mit Fotos und ziemlich kontemplativen Videos versorgt. Wir sind gespannt auf das Fazit des WP-Chefs, seine Erkenntnisse über Lokaljournalismus im Jahr 2016 und wie er sie im Sauer- und Siegerland umsetzt.
    Gute Nachrichten für unsere NRW-Lokalradios: Nach der bundesweiten Reichweitenerhebung ma Radio haben die Lokalradios im Ruhrgebiet und im Hochsauerlandkreis ihre Quoten deutlich gesteigert. Insgesamt schalten in den beiden Regionen täglich 1,6 Millionen Hörer ihr Lokalradio ein, seit dem Frühjahr sind 60.000 Hörer hinzugekommen. Damit erreicht die für Kunden relevante „Westfunk Kombi Ruhr“ pro Stunde in diesem Sommer 351.000 Hörer. Reichweitengewinne konnten vor allem in der sogenannten „werberelevanten Zielgruppe“ der Hörer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren erzielt werden. Auch bei der landesweiten Reichweitenanalyse E.M.A. NRW 2016 II, die parallel veröffentlicht wird, schneiden die elf privaten Lokalradios, die von der Westfunk vermarktet werden, insgesamt gut ab. Die sieben Sender Radio Duisburg, Radio Sauerland, Radio Essen, 107.7 Radio Hagen, Radio Herne, Radio Emscher Lippe und Radio Oberhausen sind Marktführer in ihrem Sendegebiet vor den öffentlich-rechtlichen Radioprogrammen des WDR.
    Zum Schluss ein Lesetipp: Wenn Sie als Mann eine Veränderung Ihres Erscheinungsbildes in Erwägung ziehen oder sich auch nur ein Bild machen wollen von der wunderbaren Vielfalt der in unserer Mediengruppe vereinten Köpfe, dann empfehlen wir den höchst amüsanten Aufsatz vom stellvertretenden Chefredakteur der Frau im Spiegel und renommierten Adelsexperten Andreas C. Englert: Von einem, der auszog, das Anziehen zu lernen: Gentleman 2.0.
    Wir wünschen Ihnen ein – hoffentlich sommerliches – erholsames Wochenende!
    Beste Grüße

    Manfred Braun und Michael Wüller

  8. freitagsblog sagt:

    schon wieder ist eine Woche vorbei, anbei die Freitagsmail mit den unvermeintlichen Lobhudeleien.
    Viele Funke-Beschäftigte verstehen übrigens nicht, warum immer nur die Redakteurinnen und Redakteure aber nie die anderen Kollegen z.B. die Zusteller/innen lobend in der Freitagsmail erwähnt werden.

    29. Juli 2016
    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    hinter uns liegen erschütternde Tage: Anschläge und Attentate wie in Nizza, München, Würzburg, Ansbach oder zuletzt bei Rouen in Nordfrankreich halten uns alle in Atem, dazu kommen der Putschversuch und die Reaktion in der Türkei, der Brexit, die Entwicklungen in den USA und und und. Von einem Sommerloch ist nun rein gar nichts zu spüren. Diese ständige große Nachrichtenlage ist für unsere Zeitungen und Newsportale eine enorme Herausforderung. Die Redakteurinnen und Redakteure in der Zentralredaktion und in den Regionaltiteln machen wirklich einen ausgezeichneten Job. Es sind hervorragende, weitbeachtete Ausgaben entstanden, unsere Newsportale berichten verlässlich, schnell und in hoher Qualität. Wir wissen, dass das alles nur aufgrund eines außergewöhnlichen Engagements möglich ist. Gerade in der Zentralredaktion wurde mehr oder weniger Tag und Nacht durchgearbeitet. Ein großer Dank an alle Beteiligten!

    Im Zusammenhang mit dem Terror gibt es immer wieder Diskussionen um den richtigen Umgang mit Fotos von Attentätern und Opfern. So hat die französische Zeitung Le Monde etwa angekündigt, künftig keine Bilder von Terroristen mehr zu zeigen, um eine „posthume Glorifizierung“ zu vermeiden. Eine kleine Umfrage bei unseren Chefredakteuren hat ergeben, dass es hier keine Festlegungen geben sollte, sondern jeder Fall einzigartig und entsprechend einzeln beurteilt werden muss. Wir finden, dass in unseren Medien bislang sehr verantwortungsvoll mit dem Thema umgegangen worden ist: Keine Fotos von Tätern in selbstinszenierten Siegerposen, kein Propagandamaterial des IS, Bilder von Opfern nur so, dass sie ihrer Würde nicht beraubt werden. Matthias Iken, Stellvertretender Chefredakteur des Hamburger Abendblatts, hat dazu übrigens einen anregenden Essay geschrieben.

    Lassen Sie uns noch einen Blick auf die FUNKE-Welt werfen. Gute Nachrichten von derWAZ: Unsere größte Regionalzeitung hat sich laut jüngsten Marktforschungsergebnissen deutlich im Bereich Leserzufriedenheit verbessert, und zwar in den Kernkompetenzen „Hohe redaktionelle Qualität“ und „Gute regionale Berichterstattung“. Das heißt, dass die ständige Arbeit an der Verbesserung der Zeitung durchaus wahrgenommen wird. Ergänzt wird das durch hervorragende Zahlen zum E-Paper, das immer stärker genutzt und angenommen wird. Glückwunsch und weiter so!

    Die Berliner Morgenpost konnte laut Medienanalyse 2016 ihre Reichweite deutlich, nämlich um 8 Prozent, steigern. Die Wettbewerber fielen dagegen ab. Wir können uns hier nur den Worten von Geschäftsführer Ove Saffe anschließen: „Diese Ergebnisse bestätigen die professionelle Arbeit am Produkt und die konsequente Fokussierung auf unsere regionalen Stärken.“ Glückwunsch!

    Wir freuen uns immer über den Austausch mit internationalen Gästen. Zwei Beispiele: Auf ihrer Studienreise besuchten in dieser Woche palästinensische Journalisten die Kolleginnen und Kollegen der Berliner Woche. Intensiv diskutierten sie über den Umgang mit der Flüchtlingskrise, unabhängige Berichterstattung und die Digitalisierung. Und auf Einladung von NRZ-Herausgeber Heinrich Meyer konnten zwei russische Studentinnen im Juli ein Presse-Praktikum absolvieren. Dazu gehörte neben einem Workshop in der Medien-Akademie Ruhr die Mitarbeit in der NRZ-Titelredaktion und bei Radio Essen. Außerdem standen Ausflüge nach Berlin und Brüssel auf dem Programm.

    Manche von Ihnen haben sie vielleicht schon gesehen, die knallgrünen S-Bahnen, die fürAZUBIYO werben. Seit einigen Tagen ist unser Stellenportal rund um Hamburg und Düsseldorf im öffentlichen Nahverkehr präsent, um die Marke noch stärker in den Regionen zu verankern. Weitere Bahnen für Berlin, Frankfurt, Stuttgart und Hannover stehen bereits in den Startlöchern. Eine gute Idee zum richtigen Zeitpunkt, jetzt, wo viele Schülerinnen und Schüler noch auf der Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz sind.

    Gute Neuigkeiten auch von den Zeitschriften: Vor zwei Wochen hat Karina Caspers offiziell die Chefredaktion der Neue Welt übernommen. Und sie scheint sich schnell eingelebt zu haben. Im Intranet lesen Sie, wie eine moderne Frauenzeitschrift heute ihrer Meinung nach aussehen sollte, was ihr an FUNKE gefällt und wie die ersten Tage im neuen Job waren. Und die neue Ausgabe der äußerst erfolgreich gestarteten Zeit für mich liegt am Kiosk, diesmal mit einem 20-seitigen Extra zum Thema „Gesunde Mittelmeer-Küche“. Wenn Sie Interesse haben, können Sie ein Exemplar gewinnen.

    Wir wünschen Ihnen ein ruhiges Wochenende.

    Beste Grüße

    Manfred Braun und Michael Wüller

  9. Festanstellungen bei der NRZ sagt:

    erstaunliches ist von der NRZ (Neue Ruhr/ Neue Rhein Zeitung) zu hören. Von den geschätzt etwa 60 festen Freien und Pauschalisten, die regelmäßig für das Funke-Blatt gearbeitet haben, sollen in den letzten Wochen und Monaten eine zweistellige Zahl von Kolleginnen und Kollegen in den 14 Lokalredaktionen, in den Sportredaktionen und im Haupthaus in Essen eine Festanstellung bekommen haben. Dabei musste wohl nicht mal damit gedroht werden, sich auf eine Festanstellung einzuklagen, was sicherlich aber eine durchaus gangbare Alternative ist. Die neugeschaffene Complianceabteilung hatte wohl etliche dieser Beschäftigungsverhältnisse genauer unter die Lupe genommen und in einem tiefroten Bereich unter dem arbeitsrechtlichen Aspekt der Scheinselbstständigkeit eingestuft

  10. Thema: Scheinselbstständigkeit sagt:

    Geldregen von der Krankenkasse
    Viele Medienhäuser haben Scheinselbstständige in den letzten Monaten festangestellt. Die Beschäftigten wundern sich nun über Rückzahlungen von der Sozialversicherung,
    http://www.zeit.de/karriere/2016-07/scheinselbstaendigkeit-sozialversicherung-rueckzahlungen-medienbranche

  11. Thema: Scheinselbstständigkeit 2 sagt:

    meedia.de hat sich ausführlich mit einem Fall in Köln bei DuMont beschäftigt
    http://meedia.de/2016/08/04/der-schlimme-schein-wie-das-system-der-festen-freien-fuer-verlage-zum-bumerang-wird/

  12. Neuer Wirtschaftschef bei der Westfalenpost sagt:

    Jens Helmecke (51) ist seit dem 1. August neuer Leiter des Ressorts Wirtschaft mit Fokus Südwestfalen bei der Westfalenpost, das teilt heute die Funke Mediengruppe mit.
    Der Wechsel zur Westfalenpost ist für Helmecke eine Rückkehr zur einem Funke-Titel. In den Jahren 1998 bis 2013 war Jens Helmecke unter anderem als Redakteur, Redaktionsleiter und später als Ressortleiter Wirtschaft bei der Westfälischen Rundschau tätig. Zuletzt arbeitete Helmecke als Pressereferent der Landesregierung Nordrhein-Westfalen sowie als stellvertretender Sprecher des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW.

    http://bit.ly/2aVvXbG

  13. Freitagsblog sagt:

    Schonn widda Freitach ej…..

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    auch wenn es sich derzeit nicht danach anfühlt, es ist Hochsommer. Festmachen können wir das an der Tatsache, dass in dieser Woche an allen FUNKE-Standorten gleichzeitig große Ferien herrschen – mancherorts ist es ziemlich ruhig auf den Fluren.
    Einige werden ihre Ferien sicherlich auch dazu nutzen, um die 31. Olympischen Spiele in Brasilien en detail zu verfolgen. Allen – gerade auch jenen, die ihren olympischen Fernsehkonsum vielleicht nicht in sportliche Höhen schrauben möchten oder können – sei unser Blog „The Rio Life“ im Intranet empfohlen. Dort erzählt unser „olympisch-journalistisches Quintett“, was sich in diesen Tagen in Rio abspielt: Axel Eger, Björn Jensen, Thomas Lelgemann und Dietmar Wenck sowie Fotograf Sascha Fromm berichten dankenswerterweise nicht nur für unsere Zeitungen und Onlineportale tagesaktuell. Im Intranet-Blog beschreiben sie auch, wie sie die Spiele persönlich erleben und was sich hinter den Kulissen dieses Spektakels abspielt.
    Wie kann der Eingangsbereich unseres Neubaus, genauer des sogenannten Medienturms, so gestaltet werden, dass er einladend wirkt, die bunte Vielfalt unserer Mediengruppe widerspiegelt und den „Geist“ unseres Unternehmens zum Ausdruck bringt? Das war die leitende Fragestellung eines Workshops, zu dem bereits Ende April Kenner der regionalen Verhältnisse, etwa die Essener Lokalchefs von WAZ und NRZ sowie Vertreter aller Standorte zusammenkamen. In lebhaften Diskussionen wurde eine Idee geboren, die auf den ersten Anblick vielleicht überrascht: Nicht das gefühlt tausendste Chrom-Marmor-Glas-Café, sondern ein Kiosk, im Ruhrgebiet „Büdchen“ genannt, soll das zentrale Element des Entrées werden. Ein Bekenntnis zu unseren Wurzeln soll es sein. Alle unsere Zeitungen und Zeitschriften wird es dort geben und natürlich Kaffee und Snacks. Das „Büdchen“ soll aber auch eine Brücke in die neue, digitale Welt schlagen. Ein bespielbares „Medienband“ wird sich von der analogen Welt durch den gesamten Raum bis zur digitalen Welt schlängeln: der alte, nostalgische Ruhrgebiets-Kiosk völlig neu interpretiert. Die Arbeitsergebnisse des Workshops dienten als Grundlage für das Briefing von vier Innenarchitekturbüros, die in einem Pitch gegeneinander antraten. Den originellsten und modernsten Ansatz hatte die Berliner Agentur Triad. Was sie sich ausgedacht haben und nun verwirklicht werden soll, sehen Sie im Intranet.
    Wir freuen uns über zwei Rückkehrer: Seit dieser Woche leitet Jens Helmecke das Wirtschaftsressort bei der Westfalenpost. 1998 bis 2013 war er unter anderem Redakteur, Redaktionsleiter und später Ressortleiter Wirtschaft bei der Westfälischen Rundschau. Zuletzt arbeitete er als Pressereferent der Landesregierung Nordrhein-Westfalen sowie als stellvertretender Sprecher des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW.
    Und auch bei den Zeitschriften möchten wir eine Rückkehrerin begrüßen: Bianca Pohlmann wird ab dem 1. September die Leitung der BILD der FRAU-Markenfamilie übernehmen. Bereits von Mitte 2009 bis Anfang 2014 war sie für Deutschlands größte Frauenzeitschrift verantwortlich. Welcome back!
    Wir wünschen allen Urlaubern wunderbare Tage und allen, die Montag wieder arbeiten müssen, ein erholsames Wochenende.
    Beste Grüße
    Manfred Braun und Michael Wüller

  14. Ein Spontijournalist wird Verleger sagt:

    eine Zeitungsgeschichte aus dem Ruhrgebiet von Paul-Josef Raue über den Klartext-Verleger Ludger Claßen, der nach drei Jahrzehnten abtritt
    http://kress.de/mail/news/detail/beitrag/135524-ein-sponti-journalist-wird-verleger-eine-zeitungs-geschichte-aus-dem-ruhrgebiet.html

  15. freitagsblog sagt:

    es ist Freitag, Zeit für den Freitagsblog, mit Neuigkeiten zu den Titeln der Funke Mediengruppe

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    „wie die Zeitungen der FUNKE MEDIENGRUPPE berichten“ – Sie alle kennen diese Formulierung aus dem Radio, dem Fernsehen oder aus anderen Medien. Wir haben im Blog immer wieder staunend und begeistert darüber berichtet, wie sich unsere Berliner Zentralredaktion innerhalb weniger Monate an die Spitze der meistzitierten Medien bewegt. In der Tat ist hier eine neue, starke publizistische Stimme in Deutschland entstanden. Was weniger bekannt ist: Auch unsere Regionalmedien werden seit Bestehen der Zentralredaktion stärker wahrgenommen und immer häufiger als Einzeltitel, zum Beispiel als WAZ, Braunschweiger Zeitung oder Hamburger Abendblatt, zitiert. Natürlich ist viel darüber diskutiert worden, welchen Nutzen es hat, dass FUNKE nun eine wichtige Nachrichtenmarke geworden ist. Schließlich könne man, wie es leicht hämisch irgendwo im Netz hieß, die FUNKE MEDIENGRUPPE ja nicht am Kiosk kaufen…

    Wie kann man also in der öffentlichen Wahrnehmung einen deutlichen Bezug zwischen FUNKE und den einzelnen Regionaltiteln herstellen? Wie kann man klar machen, dass sich das in der Tagesschau zitierte Interview mit der Kanzlerin beispielsweise auch in der Thüringischen Landeszeitung findet? Die Chefredakteure der Regionaltitel und der Zentralredaktion haben bereits vor einigen Monaten intensiv darüber diskutiert und gemeinsam einen Lösungsansatz entwickelt: Auf den Köpfen unserer Zeitungen und Portale soll künftig „Ein Titel der FUNKE MEDIENGRUPPE“ stehen. Das ist gestalterisch gar nicht so leicht umzusetzen, viel wurde ausprobiert, hin und her geschoben, diskutiert. Jetzt sind wir in der Abstimmung ziemlich weit gekommen, bei einzelnen Titeln muss noch feingeschliffen werden, aber wenn alles gut geht, können wir sehr bald mit der Umsetzung beginnen. Natürlich kann man nun trefflich darüber streiten, ob wir durch Einfügen der Titelzeile auch nur eine einzige Zeitung mehr verkaufen. Lassen Sie es uns ausprobieren. Wenn die Titelzeile dazu beitragen würde, dass unsere Leserinnen und Leser noch eine etwas stärkere Bindung zu ihrer Zeitung aufbauen, wäre ja schon eine ganze Menge erreicht.

    Dass die Braunschweiger Zeitung einmal mehr den Nerv ihrer Leserinnen und Leser getroffen hat, beweist das erfolgreiche Leserforum „Der unterschätzte Kontinent – Quo Vadis, Afrika?“ am vergangenen Dienstagabend: Der frühere Bundespräsident Christian Wulff diskutierte mit Afrika-Kennern unter anderem über die Zukunft des Kontinents und über den Nutzen von Entwicklungshilfe. Die Plätze im Konferenzcenter des BZV Medienhauses besetzten sich quasi von selbst, zu den 300 Stühlen wurden weitere 50 dazugestellt. Aber es hätten auch noch mehr sein können, freute sich Chefredakteur und Moderator Armin Maus über den Andrang und über die vielen versierten Fragen und Anmerkungen aus dem Plenum.

    Kamelle und Konfetti: Ein Hauch Rosenmontagsfeeling und das mitten im Sommer – das gibt es wohl nur in Wanne-Eickel. Der Festumzug zur Cranger Kirmes schlängelte sich am vergangenen Wochenende durch die Stadt und Zehntausende standen an den Straßen. Mit dabei war auch ein echter FUNKE-Wagen: WAZ und Lokalkompass stürzten sich in das Getümmel und feierten mit! Doch damit nicht genug: Am Dienstag feierten 1.500 Fans die dritte Ausgabe der Partyreihe Schlagerherz, organisiert von WAZ und Lokalkompass, im Partyzelt auf der Cranger Kirmes.

    Für mindestens ebenso viel ausgelassene Stimmung in Bochum sorgten unsere Lokalradios mit der „Radio Party“ von Radio Essen und Radio Bochum. Anlass für die „große Sause“ war der fünfjährige Geburtstag der Ruhrcharts. Jeden Samstag treten darin Musiker aus dem Ruhrgebiet gegen die Größen der Musikszene an. Die fünf erfolgreichsten der vergangenen fünf Jahre kamen nun zur großen Party und feierten gemeinsam mit den Hörerinnen und Hörern.

    Allein die Tatsache, dass Regen und Sturm auch vielen Olympioniken einen Strich durch die Rechnung machen und unsere Kollegen vom Rio-Blog in Regenjacken zwingen, macht das miese Wetter bei uns auch nicht erträglicher. In der Hoffnung auf mehr Sonnenschein wünschen wir Ihnen ein entspanntes Wochenende.

    Beste Grüße

    Manfred Braun und Michael Wüller

  16. Thusnelda sagt:

    Es ist immer wieder erbaulich Nachrichten der überaus wichtigen, einzigartigen Funke Medien Gruppe, die sich irgendwie nicht so richtig wahrgenommen fühlt, zu lesen.
    Nur, der gemeine Leser kann und will mit soviel Getue nix anfangen.Er hätte es gern praktischer, seinen Titel als Marke und was noch wichtiger ist, einen interessanten Lokalteil. Leider kapriziert sich die Mediengruppe verstärkt auf das Ruhrgebiet. Südwestfalen als innovativster/industriell stärkster Raum in NRW findet kaum statt. Schade!

  17. Kopfschütteln sagt:

    Es ist unfassbar mit welcher Selbstgefälligkeit sich die FUNKE immer noch abfeiert. Bei allem Respekt vor den erbrachten Leistungen und der zweifellos imposanten Marktstellung:

    Nach vielen Jahren mit regelmäßigen Wechseln von Führungskräften und einer ewigen Umstrukturierung in allen Abteilungen befinden sich die Auflagen in einem noch nie erlebten Sinkflug. „Ein Titel der FUNKE Mediengruppe“ – steht das dann auch unter der Zombiezeitung??

  18. Funkes einheitliche Unterzeile sagt:

    mit der einheitlichen Unterzeile bei den Funke Blättern beschäftigt sich auch Kai-Hinrich Renner in seiner Medienkolume im Handelsblatt
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/medienmacher/medienmacher-warum-die-funke-blaetter-eine-unterzeile-bekommen/14006034-2.html

  19. Funke lässt Sparfuchs ziehen sagt:

    in Thüringen verlässt Klaus Lange die Funke Mediengruppe
    http://www.turi2.de/aktuell/klaus-lange-steigt-bei-funkes-thueringer-zeitungen-aus/

  20. Wo Funke drin steht... sagt:

    …muss auch Funke drauf stehen, Mit den einheitlichen Unterzeilen für die Funke Tageszeitungstitel beschäftigt sich jetzt auch das evangelische Altpapier,das Bezug nimmt auf einen Beitrag dazu aus dnv-online.de
    https://www.evangelisch.de/blogs/altpapier/137445/17-08-2016

  21. freitagsblog sagt:

    hier wieder etwas zur Erbauung und Lobe der Funke Geschäftsführung. Die Reichweite der digitalen Sonntagszeitung sollten die Damen und Herren nochmal neu berechnen…

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    es macht doch großen Spaß, Neues auszuprobieren! Wir merken das, wenn wir uns die digitale Sonntagszeitung für NRW ansehen. Sie hat Schwung, ist vergleichsweise unkonventionell (auch wenn wir uns hier noch mehr Überraschendes vorstellen könnten) und wird von den Redakteurinnen und Redakteuren in Berlin und NRW ganz offensichtlich mit Begeisterung gemacht. Und sie trifft offenbar auch den Geschmack der Leserinnen und Leser: Rund 27.000 Bestellungen sind inzwischen eingegangen, das entspricht einer Reichweite von über 70.000. Mit so viel Interesse hatten wir zugegebenermaßen nicht gerechnet. Gratulation! Um das Produkt weiter zu verbessern, wurde vor wenigen Wochen eine Umfrage durchgeführt, an der fast 3.000 Leserinnen und Leser teilnahmen. Sie wünschten sich mehr Regionales, Sport und Service. Das bekommen sie nun. Ab dem kommenden Sonntag gibt es neben einem neuen Aufbau auch acht Seiten mehr pro Ausgabe: Zwei neue Aufschlagseiten für Sport und Leben & Freizeit schaffen eine neue Struktur; dazu kommen jeweils eine Seite mehr NRW, Sport, Reise, Auto, Wohnen und eine historische Seite mit dem Titelblatt der jeweiligen Ausgabe vor 10 Jahren. Wie gesagt, das alles macht viel Spaß – übrigens nicht nur für Menschen, die in NRW wohnen. Vielleicht schauen Sie mal rein.
    Um die Zeit bis zum Start der Bundesliga zu überbrücken, kann man sich mit den beiden Endspielen bei Olympia ganz gut über Wasser halten – erfreulicherweise spielen ja sowohl die deutschen Frauen als auch die deutschen Männer um die Goldmedaille. Fußballfans kommen aber auch abseits vom fernen Rio auf ihre Kosten, zum Beispiel an diesem Samstag mit dem „Wir lieben Gelsenkirchen Benefiz-Cup“. Das Social Media-Team der WVW/ORA hat gemeinsam mit dem Fußballverein DJK Teutonia Schalke-Nord und der Blauweissen-Fahrschule das größte Benefiz-Fußballturnier ins Leben gerufen, das es jemals in Nordrhein-Westfalen gab. Um den Cup spielen 40 Teams ab 11 Uhr auf der Schalker Glückauf-Kampfbahn zugunsten gemeinnütziger Organisationen in Gelsenkirchen. Der Eintritt ist frei und allen, die lieber zuschauen als selbst das runde Leder zu treten, wird auch abseits des Rasens viel geboten.
    Am 13. Oktober findet die 10. GOLDENE BILD der FRAU-Gala im Hamburger Stage Theater an der Elbe statt. Den mit 30.000 Euro dotierten Leserpreis überreicht das erste Mal die Frauen- und Familienministerin Manuela Schwesig. BILD der FRAU traf die Ministerin zuvor zum Interview und sprach mit ihr darüber, was eine starke Frau ausmacht, welche Frau ihr Leben besonders beeinflusst hat, was sie sich am meisten für Deutschlands Frauen wünscht und wie sie zum Beispiel mit Ungerechtigkeiten umgeht. Zu lesen ist das bemerkenswerte Gespräch in der heute erscheinenden neuen Ausgabe der BILD der FRAU und in unserem Intranet.
    Der Wetterbericht für das kommende Wochenende sieht gar nicht schlecht aus. Wir wünschen Ihnen ein sommerliches Wochenende.
    Beste Grüße
    Manfred Braun und Michael Wüller

  22. Hitte sagt:

    …und wieviele bleiben wenn es was kostet an Bord????
    „Schaun mer mal“

  23. Funkes neue E-Sonntagszeitung sagt:

    mit der neuen E-Sonntagszeitung der Funke-Gruppe für NRW beschäftigt sich auch Kai-Hinrich Renner in seiner Medienmacher-Kolumne im Handelsblatt
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/medienmacher/medienmacher-der-oesterreichische-pr-coup-der-bertelsmann-stiftung/14431310-2.html

  24. Holger Artus sagt:

    Durch die Intervention des Deutschen Bauernverbandes wurde die 9. Novelle zum Kartellrecht (GWB) nicht im Bundeskabinett behandelt. Sie wollen Regelungen zum Marktmissbrsuch beim Lebensmittelhandel. Davon aber auch die neue Regelung für die Verlage, das
    die Novelle verschiedene Themen behandelt.

    Kommt es jetztzu Zeitverzögerungen bei der geplanten Kooperation in Berlin von Berliner Morgenpost, Berliner Zeitung und Tagesspiegel? Das Handelsblatt rechnet damit.
    https://funkemedien.wordpress.com/2016/08/19/verhindern-die-bauer-die-gwb-aenderung-bei-den-verlagen/

  25. Funke sucht Digital-Volontäre sagt:

    für das neue digitale Newsportal im Ruhrgebiet
    http://newsletter.verlag-oberauer.com/mailings/1dfcfd2071ef565d514892a29f4ecafade435362?rid=79c4b17f66c97b54d02fd542449426e3f35e898e
    dazu wird auch noch ein Reporter/ eine Reporterin gesucht
    http://kress.de/jobs/job-details/job/144636-reporter-mw.html

  26. Funke sponsert sagt:

    Die Mediengruppe Thüringen erwirbt jetzt die Namensrechte des Erfurter Stadions, das weiterhin Steigerwaldstadion heissen soll und nicht etwa Funke-Arena. In dem Stadion trägt Fußball-Dritt-Ligist Rot-Weiß Erfurt seine Heimspiele aus. Mit dem Erwerb der Namensrechte will die Mediengruppe Thüringen eine umfangreiche Kooperation mit der Multifunktionsarena eingehen, heißt es in einer Pressemitteilung vom heutigen Tage
    http://www.funkemedien.de/de/presse/medienmitteilungen/news/Mediengruppe-Thueringen-erwirbt-Namensrechte-des-Steigerwaldstadions-in-Erfurt-Name-des-Stadions-bleibt-erhalten/
    turi2.de berichtet
    http://www.turi2.de/aktuell/basta-mediengruppe-thueringen-erwirbt-namensrechte-am-steigerwaldstadion/
    über die Hintergründe des Funke Deals berichtet der MDR
    http://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/namensrechte-steigerwaldstadion-erfurt-funke-mediengruppe-100.html

  27. Jagd auf Bayern sagt:

    pünktlich zum Beginn der nächsten Saison der Fußball-Bundesliga am Freitag erscheinen die NRW-Titel der Funke Mediengruppe (WAZ, NRZ, WP, WR und IKZ) und zudem noch der Hellweger Anzeiger mit einer umfangreichen, anzeigenfinanzierten Beilage, einem kostenlosen Hochglanz-Magazin mit dem schönen Titel „Jagd auf Bayern“. Hier die Funke PM dazu
    http://bit.ly/2bDfBot

  28. Ziege sagt:

    …. und die „großen“ Anzeigenkunden erwarten/erhalten horrende Rabatte, die der Abonnent mit bezahlt. So macht Mann Preise, wie auf dem Markt per Handschlag oder Zuruf.

  29. freitagsblog sagt:

    hier der Freitagsblog mit Berichten, die schon bekannt sind, wie heißt es so schön im Westen nix Neues.

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    Gesundheitsthemen werden für unsere Titel zweifellos immer wichtiger. Zwei bemerkenswerte Beispiele von vielen: Das Hamburger Abendblatt gibt vor dem Hintergrund der 2017 in Kraft tretenden Pflegereform in der kommenden Woche den großen Hamburger Pflegeratgeber heraus. Wie werde ich unterstützt, wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig ist? Wie finde ich das richtige Pflegeheim? Was muss ich zahlen? Auf diese und viele weitere Fragen gibt der große Hamburger Pflegeratgeber auf 320 Seiten Antworten. Begleitet wird die Veröffentlichung von einer 13-teiligen Serie im Hamburger Abendblatt. Und ab Ende September wird es eine Veranstaltungsreihe geben, in der Experten aus dem Buch zu Wort kommen. Wir verlosen Exemplare des wirklich hilfreichen, sehr gut gemachten Ratgebers im Intranet.
    Unsere Kolleginnen und Kollegen von der LandAPOTHEKE haben ein neues Sonderprodukt auf den Markt gebracht, das in diesen wunderbaren Sommertagen, in denen die Kinder ständig draußen unterwegs sind, besonders nützlich ist. Die neue „KinderApotheke“ verrät uns, wie man kleinere Hautabschürfungen und ähnliche Malheur mit Hilfe natürlicher Hausmittel behandelt. Aber auch zu anderen Kinderkrankheiten finden sich von Experten geprüfte Rezepte in diesem Heft. Auch hier läuft eine Verlosung im Intranet.
    Unter Ihnen gibt es ganz sicher viele, die dem heutigen Abend und damit dem Start der Bundesliga entgegenfiebern. Gut gerüstet für den Liga-Auftakt sind Sie allemal, wenn Sie einen Blick in die Sonderbeilage werfen, die heute allen unseren Tageszeitungen in Nordrhein-Westfalen beiliegt. Das kostenlose Hochglanz-Magazin mit dem Titel „Jagd auf Bayern“, das es auch hier zum Download gibt, widmet sich auf 40 Seiten der Lage der Liga, bietet reichlich Experten-Tipps und analysiert, wer es von den Klubs aus NRW in dieser Saison mit den Bayern aufnehmen kann. Als besonderen Service gibt es Hinweise, wann und wo Bundesliga-Spiele im Free-TV zu sehen sind. Entstanden ist das FUNKE-Eigenprodukt mit einer Auflage von rund 660.000 Exemplaren in Zusammenarbeit von FUNKE Sport und den FUNKE Redaktions Services (Link). Ein Blick lohnt sich, nicht nur in Nordrhein-Westfalen.
    Zur Bundesliga ist es bei Rot-Weiß-Erfurt noch ein ziemlich weiter Weg. Wieso also erwerben die Kollegen und Kolleginnen der Mediengruppe Thüringen die Namensrechte ausgerechnet des Steigerwaldstadions in der Landeshauptstadt? Noch dazu in einer Zeit, in der sich die gesamte Organisation des Thüringer Verlages neu strukturiert und auch Stellen abgebaut werden mussten. Klar, es geht darum, die regionale Verankerung unserer Thüringer Medienmarken zu dokumentieren. Deshalb soll auch der beliebte Name „Steigerwaldstadion“ erhalten bleiben und nur durch „präsentiert von der Mediengruppe Thüringen“ ergänzt werden. Aber natürlich ist das erste Ziel die Erweiterung des Vermarktungsportfolios für die Werbekunden. Da tun sich nun ganz neue Möglichkeiten auf, hier liegt der betriebswirtschaftliche Grund des Engagements. Dass sich Geschäftsführer Michael Tallai nun auch bei den Erfurter „Ultras“ großer Beliebtheit erfreut, steht auf einem anderen Blatt.
    Dass nicht nur die Vermarkter unserer Produkte vor immer neue Herausforderungen gestellt werden, sondern auch unsere Anzeigenkunden, ist nicht zuletzt den stetig wachsenden Werbemöglichkeiten geschuldet. Werbebotschaften können an so vielen Orten platziert und über so viele Kanäle kommuniziert werden, da verliert man schnell mal die Übersicht. Unser vor rund einem Jahr neu gegründeter NRW-Vermarktungsbereich Media Solutions unter der Leitung von Oliver Oesterreicher hilft Werbekunden klarer zu sehen. Was sie genau machen und wie sie es tun, lesen Sie im Interview im Intranet.
    Beste Grüße, Manfred Braun und Michael Wüller

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