Absichtlich Druck aufbauen

Essen. Die Betriebsräte der WAZ werfen der Funke Mediengruppe vor, einige Mitarbeiter des Essener Content Desks absichtlich enorm unter Druck zu setzen. Drei Tage nach Einsetzen einer Einigungsstelle, in der die gescheiterten Sozialplanverhandlungen mit einem externen Schlichter fortgesetzt werden sollen, wurden sie von der Personalabteilung „mit einem besonderen Dokument überrascht“, wie es in einer aktuellen Betriebsratsinfo heißt. Danach will die Personalleitung ein „Konsultationsverfahren nach § 11 Kündigungsschutzverfahren (KschG)“ einleiten, wonach es sich nach Einschätzung des Betriebsrats um eine „Massenentlassungsanzeige bei der Bundesagentur für Arbeit“ handelt. Der Betriebsrat fürchtet, dass die Funke-Gruppe damit die Weichen dafür stellt, betriebsbedingte Aufhebungsverträge abschließen bzw. betriebsbedingte Kündigungen aussprechen zu können.

Mit der unternehmerischen Entscheidung, die Funke Content Dienstleister GmbH zum 31.12.2015 komplett aufzulösen, würden spätestens zum 1. Januar 2016 rund 100 Arbeitsplätze in Essen wegfallen, etwa drei Viertel davon Redakteure. Die meisten von ihnen werden in andere Gesellschaften verschoben, viele zu schlechteren Konditionen. Allerdings gibt es nach BR-Informationen 14 Kolleginnen und Kollegen, die bisher noch keine Perspektive im Unternehmen haben.

Die Betriebsräte empfinden die Einleitung des Konsultationsverfahrens nach § 17 KschG deshalb als „absolut unnötig und im höchsten Maße unfair“. „Wozu wird jetzt noch eine Massenkündigung offiziell angemeldet?“, fragen sie – und kennen nur eine Antwort: Offenbar sollen die betroffenen 14 Mitarbeiter unter Druck gesetzt werden, „freiwillige“ Vereinbarungen anzunehmen. „Seriöse Unternehmen“, so die Arbeitnehmervertreter, hätten diese Situation als Betriebsübergang nach § 613 a BGB gestaltet und auf Kündigungen verzichtet. Der Betriebsrat fordert die Geschäftsleitung dringend dazu auf, die Anzeige bei der Bundesagentur für Arbeit nicht einzureichen.

Es sei ein Unding, „in Berlin eine neue Zentrale mit allem Pomp zu eröffnen und im Ruhrgebiet, der Wiege dieses Konzerns, einige wenige ‚Auserwählte‘ zu feuern“. Alle Vorschläge der Betriebsräte, für die Kollegen Arbeitsplätze im Lokalen anzubieten, habe die Geschäftsleitung bisher „konsequent ignoriert oder abgelehnt“.

380 Antworten zu “Absichtlich Druck aufbauen”

  1. Neuer Chef bei der WVW/ORA sagt:

    Axel Schindler wird neuer Geschäftsführer bei den Anzeigenblättern, zudem werden noch zwei weitere Führungsposition z.B. im Marketing in NRW neu besetzt. Die Details kann man der Funke PM vom heutigen Tage entnehmen
    http://www.funkemedien.de/de/presse/medienmitteilungen/news/FUNKE-MEDIENGRUPPE-besetzt-wichtige-Leitungspositionen-in-NRW-neu/

  2. freitagsblog sagt:

    Hi all,
    Mecki von der HÖRZU wird 70, gut dass es noch so viele Alte gibt die am Althergebrachten kleben.
    Was verwunderlich ist, an der Rheinschiene scheint sich eine seltsame Allianz aufzubauen.
    Im WDR Videotext ist nur noch von Westfalen-Lippe die Rede, bei den Markenportalen scheint sich ähnliches anzubahnen.
    Und die Neupositionierung des Portals der westen.de wendet sich nur noch an die Jungen, Hippen im Ruhrgebiet. Niederrhein, Sauer- und Siegerland fallen hinten runter. Hidden Champion Südwestfalen mit den meisten industriellen Arbeitsplätzen interessiert keine Sau.
    Aber was soll es heute schien die Sonne, morgen soll sie ebenfalls in weiten Teilen des Landes scheinen, in diesem Sinne wünschen wir einen schönen sonnigen 2.Advent,
    das medienmoral-nrw-Blog-Team
    P.S.: Wir werden unsere ppi-Systeme natürlich auch updaten

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    keine Experimente? Die HÖRZU wurde zwar in der Adenauer-Ära gegründet, mit dem legendären Slogan des Kanzlers hat sie aber so gar nichts zu tun. Frisch, neugierig und offen für Neues kommt die Programmzeitschrift an ihrem 70. Geburtstag daher. Die einzige Wochenzeitschrift mit mehr als einer Million Auflage feiert ihren großen Tag mit einer ganz besonderen Jubiläumsausgabe und einem 100-seitigen Extra. Im Intranet-Interview berichtet Chefredakteur Christian Hellmann über sein erstes Mal mit der HÖRZU und warum die Zeitschrift auch zukünftig einen festen Platz in deutschen Wohnzimmern haben wird. Happy Birthday!
    Im Westen viel Neues: Seit Mittwoch erscheinen die Markenportale unserer vier Tageszeitungstitel in Nordrhein-Westfalen (waz.de, nrz.de, wp.de, wr.de) in einem neuen Look. Sie wurden technisch und optisch komplett überarbeitet und mobil optimiert. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt jetzt noch stärker auf lokaler und regionaler Berichterstattung. Mit der neuen Funktion „Lokale Startseite“ können User die Nachrichten ihrer gewählten Lokalausgabe schon direkt auf der Startseite lesen. Anfang des kommenden Jahres wird hier auch ein digitales Aboangebot eingeführt – es wird auf den Markenportalen also nicht mehr alles umsonst geben.
    Gleichzeitig wurde auch DerWesten.de ganz neu positioniert. Es ist ab sofort das Portal für Nachrichten- und Unterhaltungsangebote für eine junge Zielgruppe im Ruhrgebiet, die Nachrichten hauptsächlich auf dem Smartphone nutzt. Die eigens aufgebaute Redaktion um Chefredakteur Alexander Boecker löst sich von der klassischen Ressortierung der Tageszeitungen und präsentiert Themen nach dem Newsfeed-Prinzip.
    Die Plattformen für beide Portale wurden von FUNKE Digital in Berlin in enger Abstimmung mit der Redaktion und der FUNKE-Digital-Unit in Nordrhein-Westfalen unter der Leitung von Susanne Röber entwickelt. Wie wir hören, konnten die gröbsten technischen Kinderkrankheiten, die so ein Relaunch zwangsläufig mit sich bringt, schnell beseitigt werden. Großer Dank an alle Beteiligten für ihren Einsatz in den vergangenen Wochen. Jetzt wird es ganz entscheidend darauf ankommen, dass die Nutzer den Unterschied zwischen DerWesten.de und z.B. waz.de verstehen. Dazu ist natürlich eine klare inhaltliche Differenzierung, aber auch eine intensive Kommunikation notwendig.
    Auch personell gibt es Veränderungen in Essen: Axel Schindler wird zum Jahreswechsel die Geschäftsführung der WVW/ORA von Haldun Tuncay übernehmen, der sich neuen Herausforderungen außerhalb von FUNKE stellt. Wir sind überzeugt, dass Axel Schindler unsere Anzeigenblätter weiter in eine erfolgreiche Zukunft führen wird. Christian Gimbel erweitert dafür als Objektleiter das Team der NRW-Tageszeitungen. Und Tanja Nelis übernimmt ab sofort die Marketingleitung unserer Gruppe in Nordrhein-Westfalen von Claus-Dieter Grabner. Er wird sich voll und ganz der Leitung des Klartext Verlags widmen und weitere Sonderaufgaben für die gesamte Gruppe übernehmen.
    Seinen Vorgänger Ludger Claßen, dessen Lebenswerk der Klartext Verlag war und ist, haben wir übrigens am Dienstag mit einer schönen Feier in den Ruhestand verabschiedet. FAZ-Feuilleton-Redakteur Andreas Rossmann würdigte den Verleger mit einer schönen Laudatio. Sie finden sie im Intranet.
    Rasantes Tempo: Diese Woche konnte die IT zusammen mit den beteiligten Fachbereichen die vollständige Einführung eines Planungs- und Umbruchssystems für ganz Thüringen erfolgreich und termingerecht abschließen. So wurden in diesem Jahr nicht nur FUNKE-weit alle ppi-Systeme auf die aktuellen Versionen upgedatet sondern auch alle Tageszeitungstitel und Anzeigenblätter der Mediengruppe Thüringen auf das neue funkeweite System umgestellt. Damit ist ein weiterer Schritt in der Umsetzung des Bebauungsplanes erledigt.
    In dieser Woche gibt es gleich doppelten Grund zur Freude: Die Braunschweiger Zeitung und die Braunschweiger Feuerwehr haben mit der Serie „Unsere Feuerwehr“ den 1. Platz bei der „Helfenden Hand“ belegt. Der Preis wird jährlich vom Bundesinnenministerium vergeben, um das Ehrenamt in seiner Bedeutung für den Bevölkerungsschutz angemessen zu würdigen. Und die Volontärinnen Eva Adler und Katharina Wrobel sind für ihr A40-Multimedia-Spezial ausgezeichnet worden. Sie haben den 1. Preis der LfM-Stiftung „NRW vor Ort“ gewonnen, der im Rahmen der LfM-Hörfunkpreisverleihung vergeben wurde. In ihrer Begründung schreibt die Jury: „Die Aufbereitung des Specials entspricht dem, was im Internet heute möglich ist, und was in vielen Redaktionen trotzdem noch viel zu kurz kommt: journalistische Inhalte mediengerecht aufzubereiten.“ Das A40-Spezial ist in Zusammenarbeit mit FUNKE Grafik Services umgesetzt worden. In der WAZ ist daraus zudem eine Panoramaseite entstanden. Schauen Sie sich das mal an. Den Preisträgern einen herzlichen Glückwunsch.
    Schon mehrfach wurden auf der FUNKE-Plattform bietfieber.de Reisen versteigert. Am Nikolaustag startet dort erstmals eine Gutscheinauktion. Vom 6. bis 17. Dezember können die Nutzer dort zahlreiche Gutscheine unterschiedlichster Kategorien ersteigern – wie z.B. Multimedia, Dienstleistung, Restaurants, Gesundheit, Wellness uvm. Jeder Gutschein wird zu 50 Prozent des regulären Wertes eingestellt. Die Auktion wird zunächst als Testmarkt durch das Medienbüro Essen (Leitung Regional Markus Röder) durchgeführt und gleichzeitig von den Kollegen des Nationalen Key Accounts (Leitung Evangelos Botinos) unterstützt. Die Projektleitung liegt zentral in Essen bei Janina Janßen. Bei erfolgreicher Durchführung wird die Auktion in 2017 auf weitere Gebiete in NRW erweitert. 
    Zur Erinnerung: In der kommenden Woche, genauer am Mittwoch, findet in Essen der 2. Infomarkt zu unserem Neubau statt. Zwischen 11 und 15 Uhr können Sie sich im Präsentationszentrum im Studiohaus z.B. über das künftige Mitarbeiterrestaurant, die technische Ausstattung im neuen Gebäude oder die aktuellen Planungsstadien der Sonderflächen FUNKE-Lounge, Fitnessraum, Service-Center und Foyer informieren. Es gibt frischen Kaffee und eine kleine Schoko-Überraschung. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Fragen!
    Karikaturist Thomas Plaßmann hat seine ganz besondere Sicht auf das vergangene Jahr in einem neuen Buch festgehalten: „Unterm Strich“ ist im Klartext Verlag erschienen, im Intranet werden Exemplare verlost.
    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende. Bis es bei uns so weit ist, dauert es noch ein bisschen. Wir sitzen heute in der Runde der Tageszeitungschefredakteure. Gestern haben wir über die Konsequenzen des neuen Populismus für den Regionaljournalismus diskutiert. Heute präsentieren die Chefredakteure in einer „Fuck-up“-Sitzung fehlgeschlagene Projekte des zurückliegenden Jahres und was man aus ihnen lernen kann.
    Einen schönen 2. Advent Ihnen allen.
    Manfred Braun und Michael Wüller

  3. Funke und die Rabattschlacht bei media impact sagt:

    eine wahre Rabattschlacht soll der Grund sein für den Ausstieg von Funke bei media impact, hat werben+verkaufen berichtet, turi2.de wertet den Text aus
    http://www.turi2.de/aktuell/rabattschlacht-ist-grund-fuer-funke-rueckzug-bei-media-impact/

  4. Rabatte schlachten sagt:

    http://www.turi2,de
    Score Media Group gewinnt vier neue Verlage für ihre Vermarktungsallianz. Die neuen Partner im Bunde sind die „Westdeutsche Zeitung“, das Medienhaus B. Boll, die „Heilbronner Stimme“ samt „Siegener Zeitung“ sowie der Verlag Vorländer & Rothmaler. Damit vertritt Score Media nun 29 Medienhäuser mit mehr als 130 regionalen Tageszeitungsmarken und rund 600 Lokalausgaben.
    smgwebv1.msh.de (Download PM), turi2.de (Background)

  5. MeisterJäger sagt:

    Herzlichen Glückwunsch an die Geschäftsführung der FMG! Ein erster Schritt ist getan, der GF der WVW/ORA geht! Gratulation! Jetzt ist es an der Zeit, dass seitens der RN gehandelt wird und […] die Führung abgeben muss. Wie viel Schuld hat die Person schon auf andere geschoben? Nach Wattenscheid und weiteren Unruhen ohne das es zu erkennbaren Verbesserungen führt, eher im Gegenteil, muss doch wohl klar sein, dass seine Kurzschlüsse ein Ende haben müssen!

  6. Funke überprüft Prinovis-Druckaufträge sagt:

    Grund dafür sollen interne Verleger-Streitigkeiten im Verband der Zeitschriftenverleger VDZ sein
    http://www.turi2.de/aktuell/funke-ueberprueft-druckvertraege-bei-bertelsmann-tochter-prinovis-angeblich-wegen-vdz-streit/

  7. Meisterjäger sagt:

    Jetzt wird es ernst! Erste Gespräche mit Verdi haben gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Auch wenn wir noch etwas Überzeugungsarbeit leisten müssen, ist es wichtig am Betriebsrat festzuhalten. Die Veränderungen in der WVW/ORA. Geschäftsführung sind nur zu 50% zufriedenstellend! Wir leben im Jahr 2016 und […] ist nicht mehr zeitgemäß. Die FMG hat dies erkannt und einen […] in seine Schranken gewiesen. Noch schlimmer ist aber der […]. Daher müssen wir handeln und uns starken!

  8. Werbung sagt:

    Funke macht in Branchenportalen wie turi2.de Werbung für seine neuen Online-Portale in NRW
    http://imwestenvielneues.funkemediennrw.de/abosystem/sem/portal_b2b.php

  9. Funke denkt über tgl. Sportblatt für NRW nach sagt:

    und will Fußball Bild, die ab dem 20. Januar erscheint, nicht alleine das Feld überlassen, berichtet turi2.de und wertet werben&verkaufen aus
    http://www.turi2.de/aktuell/wv-funke-denkt-ueber-taegliche-nrw-sportzeitung-nach/

  10. freitagsblog am Montag sagt:

    Wieder nur die Hervorhebung der Redaktionen, nix vom Rest der Welt, Glamour nur in der Hauptstadt.
    Und die Anmerkung hunderter Mitarbeiter, die ihren neuen Arbeitsplatz ansahen, lachhaft.
    Der Neubau sieht geringere Arbeitsplätze vor, das kommt einem ja aus Berlin (DuMont: Berliner Zeitung/ Berliner Kurier) bekannt vor!

    9. Dezember 2016
    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    welche Konsequenzen ziehen wir aus dem neuen Populismus? Über diese Frage diskutierten die Chefredakteure unserer Tageszeitungen auf ihrer Sitzung vor einer Woche. WAZ-Chefredakteur Andreas Tyrock leitete mit klugen Thesen die Diskussion ein. Sie finden sie hier. Die Tagung war in jeder Hinsicht anregend: Nach einer bemerkenswert selbstkritischen Würdigung des zurückliegenden Jahres haben die Chefredakteure ein gemeinsames Projekt für die journalistische Weiterentwicklung unsrer Mediengruppe aufgesetzt. Wir halten Sie auf dem Laufenden. (Danke schon mal dafür!)
    So ganz angekommen ist es noch nicht überall: Die Goldene Kamera ist eine Marke der gesamten FUNKE MEDIENGRUPPE. Alle unsere Medien tragen und unterstützen diese große Showveranstaltung – und entwickeln sie gemeinsam weiter. Ein erstes Ergebnis dieser gruppenweiten Ausrichtung ist der GOLDENE KAMERA Digital Award, der in zwei Monaten erstmals verliehen wird. Das ganze ist ein großes Experiment in sechs Kategorien: Der Gewinner in der Kategorie #MusicAct wird sich unter den drei Nominierten AnnenMayKantereit, DieLochis und Mudi entscheiden. Nach der Kategorie #Serie haben die User auch bei den #Channels ihre TOP 3 per Online-Voting auserkoren: Dazu gehören der Kölner Videokünstler Julien Bam, der Berliner Florian Mundt alias LeFloid sowie Nico Schork und Alex Giesecke, besser bekannt als TheSimpleClub. Zu sehen ist der GOLDENE KAMERA Digital Award am Samstag, 18. Februar 2017, ab 21:55 in ZDFneo und auf goldenekamera.de.
    Der zweite Infomarkt zu unserem Neubau war ein voller Erfolg. Hunderte Kolleginnen und Kollegen machten sich am Mittwoch zum Beispiel über die Belegung der Etagen, die künftige IT-Ausstattung oder das neue Mitarbeiterrestaurant schlau. Im Intranet finden Sie eine Bilderstrecke mit Impressionen vom Infomarkt, sowie die ausgestellten Plakate zusammengefasst in einer Präsentation. Im Videoblog sehen Sie außerdem ein Interview mit Helko Kraft von combine Consulting, die uns bei vielen Themen rund um den Neubau beraten. Und wann immer Sie Fragen haben, zögern Sie nicht, sie zu stellen, zum Beispiel im Intranet – vor allem auch die kritischen. Dort finden Sie auch eine FAQ-Liste, die stetig erweitert wird.
    Schon mehrfach haben wir an dieser Stelle über das außergewöhnliche Engagement von NRZ-Redakteur Jan Jessen im Nordirak berichtet. Im Flüchtlingsdorf NRW, errichtet von der Caritas Flüchtlingshilfe Essen, stehen heute über 80 Wohncontainer, eine Bäckerei und eine Ladenlokalstraße, in der sich neben einem Friseursalon auch ein Restaurant, ein Lebensmittelgeschäft, eine Schlosserei und andere Handwerksbetriebe finden. Dafür gespendet haben Schulen, Unternehmen, Städte, Kirchengemeinden und hunderte Einzelpersonen, darunter auch viele NRZ-Leserinnen und Leser. Auch die Erlöse beim TeamCup flossen in das Dorf. Das Projekt hat mittlerweile eine große Sogwirkung entfaltet, um das Flüchtlingsdorf herum stehen hunderte weiterer Wohncontainer. 5000 Menschen leben jetzt in dem Camp, es ist eine kleine Stadt, inklusive einer großen Schule und einer Krankenstation, deren Einrichtung ebenfalls aus NRW bezahlt wurde. Großes Lob an dieser Stelle für den unermüdlichen Einsatz. Auch unsere Gruppe unterstützt das Projekt weiter.
    Abendblatt-Kollegin Miriam Opresnik hat als erste Redakteurin in einem Jahr nahezu alle wichtigen Preise, die im Wirtschaftsjournalismus vergeben werden, gewonnen. Der (vorerst) letzte kam am späten Dienstagabend in Frankfurt dazu: Beim mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Hans Strothoff-Journalistenpreis landete Miriam Opresnik auf dem zweiten Platz. Ausgezeichnet wurde die Serie über eine Frau, die ihren Job bei der Hamburger Sparkasse kündigte, um ein veganes Feinkostgeschäft aufzumachen, und die am Ende damit scheiterte. Wir sagen herzlichen Glückwunsch!
    Zwei Jahre lang hat sich die WAZ Essen journalistisch durch ganz Essen „gewühlt“, durch sämtliche 50 Stadtteile. Entstanden ist eine große Serie in der Tageszeitung und auf waz.de. Jetzt ist daraus ein „Heimatkunde“-Buch geworden, das im Klartext Verlag erscheint. Im Intranet werden Exemplare verlost – gerne auch an Nicht-Essener.
    Wie sich unsere Mediengruppe in den vergangenen Monaten verändert hat, konnte man am vergangenen Mittwoch erleben: die ganze Nacht feierten fast 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Berliner Standorte gemeinsam eine ausgelassene Weihnachtsparty. Wenn die Zusammenarbeit zwischen Berliner Morgenpost, Zentralredaktion, FUNKE Digital, FUNKE Digital TV Guide (watchmi), Absolventa, Heftig, Raufeld und Berliner Woche nur annähernd so gut klappt wie das gemeinsame Feiern, dann können wir sehr optimistisch sein. Eines steht fest: FUNKE ist cooler als wir manchmal selbst denken.
    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende und einen schönen dritten Advent.
    Beste Grüße
    Manfred Braun und Michael Wüller

  11. freitagsblog sagt:

    herrlich, die Funke Mediengruppe hat mal wieder ganz viele Gründe zu feiern, ich höre schon in Essen die Korken der Sekt, nein noch viel besser der Champagnerflaschen knallen und dabei beruft man sich auf Wladimir I. Lenin, ausgerechnet !!!! Herrlich. Wir begnügen uns mit einer Tasse handgebrühten Kaffee, etwas Spekulatius und wünschen allen einen besinnlichen 4. Advent, Und fragen uns gleichzeitig warum die Big Bosses auf der Weihnachtsfeier ihres Unternehmens nicht dabei sein konnten. Angst vor unangenehmen Fragen?

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    große Freude: Petra Grotkamp, Gesellschafterin und Aufsichtsratsvorsitzende unserer Mediengruppe, ist vom Mediendienst kress zur Verlegerin des Jahres gekürt worden. In der Begründung heißt es unter anderem: „Kaum jemand im Mediengeschäft hat in den vergangenen Jahren den Glauben an das eigene Kerngeschäft so nachhaltig dokumentiert wie die Essener Verlegerin Petra Grotkamp. Während andere sich von klassischen Verlagssparten trennten, setzte sie genau auf dieses Geschäft. […] Dafür ging Petra Grotkamp ins unternehmerische Risiko und gibt dem klassischen Geschäft ein Stück Zukunft.“ Dafür gebührt ihr auch von uns großer Dank – vor allem für ihr Vertrauen, das letztlich Ihnen allen gilt, die sich Tag für Tag im besten Sinne für unsere Produkte und für unsere Mediengruppe einsetzen. Die gesamte Würdigung für Petra Grotkamp finden Sie hier .
    Lenin hat sich häufig geirrt, aber eben nicht nur; mit seiner Äußerung „wer hart arbeitet, soll viel feiern“ hatte er zumindest recht. Viele Thüringer Kolleginnen und Kollegen feierten am vergangenen Freitag eine ausgelassene Party in Erfurt. Über 6.000 Zuschauer folgten der Einladung der Mediengruppe Thüringen zu den Traumhits in der Erfurter Messehalle, die mit einer fulminanten Lasershow starteten. Die Gruppe Keimzeit, die Spider Murphy Gang, Petra Zieger und Band sowie der britische Popstar Samantha Fox („Touch Me“) nahmen die begeisterte Menge mit auf eine musikalische Zeitreise in die 80er- und 90er-Jahre. Die Traumhits-Premiere war ein voller Erfolg, Michael Tallai hat bereits eine Fortsetzung in 2017 angekündigt.

    Mittwoch fand der traditionelle FUNKE-Weihnachtstreff im Innenhof unserer Essener Verlagsgebäude statt: Knapp 1.000 Kolleginnen und Kollegen trafen sich, um bei heißen und kalten Getränken, Currywurst, Waffeln oder orientalischen Spezialitäten miteinander ins Gespräch zu kommen und ein ereignisreiches Jahr Revue passieren zu lassen. Leider konnten wir persönlich nicht anwesend sein, wir haben uns aber die schönen Bilder im Intranet angesehen.

    Viel Arbeit kommt auf die Jury der GOLDENEN KAMERA zu. Comedian Carolin Kebekus, Moderator Johannes B. Kerner, Drehbuchautor Friedemann Fromm, die Schauspieler Heike Makatsch und Wotan Wilke Möhring sowie die FUNKE-Kollegen Christian Hellmann und Jörg Quoos, der erstmals Teil der Jury ist, müssen, nein, dürfen in den kommenden Wochen rund 50 Filme und Serien sichten, sprich über 4.000 Minuten Material. Die Jury entscheidet, welcher als „Bester deutscher Fernsehfilm“, wer als „Beste deutsche Schauspielerin“ und „Bester deutscher Schauspieler“, als „Bester Mehrteiler/Miniserie“ sowie mit dem „GOLDENE KAMERA Nachwuchspreis“ ausgezeichnet wird. Wer sich am Ende in geheimer Wahl durchsetzen konnte, erfahren auch die Jurymitglieder erst am Samstag, 4. März 2017, im Rahmen der ZDF Live-Übertragung der Gala. Auch zu den GOLDENE KAMERA Digital Awards gibt es Neuigkeiten, die Nominierten in den Kategorien „Comedy“, „Reportage“ und „ViralerClip“ stehen fest.

    Einen schönen Erfolg feierten die Online-Angebote in Thüringen im November: Die Reichweite wuchs um sieben Prozent auf 4,8 Millionen Visits. So oft besuchten die Thüringer im vergangenen Monat die Onlineangebote der Mediengruppe Thüringen. Dabei klickten die Nutzer 18 Millionen Seiten an, bei jedem Besuch also durchschnittlich 3,7 Seiten (Pageimpressions). Damit stellt die Mediengruppe Thüringen das stärkste Angebot mit einer Paid-Content-Strategie in Ostdeutschland. Gut möglich, dass diese Zahlen in Zukunft sogar noch gesteigert werden können, denn seit Dienstag präsentieren sich die Tageszeitungsportale thueringer-allgemeine.de, otz.de und tlz.de in einem neuen, moderneren Look. Beim Relaunch wurde großer Wert auf eine bessere Auffindbarkeit und optimale Lesbarkeit der Inhalte auf allen Geräten gelegt. Dazu verwenden die Portale eine zeitungsähnliche und etwas größere Schrift als bisher. Auch die Vorschaubilder auf der Startseite werden größer angezeigt. Verringert wurde dagegen die Zahl der Navigationspunkte, die sich künftig an den gemessenen Nutzerinteressen orientiert. Zudem wurden viele Anregungen und Wünsche der Onlineleser berücksichtigt.

    Auch die Kolleginnen und Kollegen in Braunschweig können sich über einen Erfolg im Digitalbereich freuen: news38.de, das junge, mobile Nachrichtenangebot des BZV Medienhauses, hat die Marke von 50.000 Facebook-Fans geknackt. Nur sieben Monate nach dem Start hat sich die Seite auf Facebook zum reichweitenstärksten Angebot des FUNKE-Standortes in Niedersachsen entwickelt.

    Das Hamburger Abendblatt lädt heute zum „Kulturspaziergang“ ein. Leserinnen und Leser erhalten bereits zum dritten Mal freien Eintritt in alle fünf Museen auf der Kunstmeile. In der heutigen Ausgabe ist auf der Titelseite ein Coupon abgedruckt, der sich in ein Eintrittsarmband zum Besuch aller Kunstmeilen-Museen eintauschen lässt. Im vergangenen Jahr hatten rund 8.000 Leserinnen und Leser das Angebot genutzt. Nichts wie hin!

    Das ist eine besondere Auszeichnung für die Berliner Morgenpost: Das Goethe-Institut wirbt in seiner Weihnachts-Kommunikation mit der Hauptstadt-Hymne „Das ist Berlin“. Das Institut verschickt jedes Jahr zu Weihnachten ein Stück „Kultur in alle Welt“, das seiner Meinung nach Land und Hauptstadt am besten repräsentiert. Dieses Jahr wird „Das ist Berlin“ auf allen Kontinenten landen. Außerdem hat das Institut beschlossen, den Songtext als Vorzeige-Beispiel für gelebte deutsche Sprache in den Unterricht einfließen zu lassen: Ab 2017 lernen Menschen in 159 Instituten und 98 Ländern mit dem Song Deutsch. Sollten Sie es noch nicht gesehen haben, hier ist das Video zum Song.

    Die NRZ hat am vergangenen Samstag in Wesel das neue Buch „Oma & Opa, erzählt doch mal!“, das im Klartext Verlag erscheint, vorgestellt. Mit dabei waren zahlreiche Leser bzw. Autoren, die in dem Buch sehr persönliche Geschichten aus ihrer Kindheit erzählen. Die Serie lief 2015 in der NRZ auf der Seite drei, auf der Kinderseite und in der Kinder-Monatszeitung „Deine NRZ“. Wir verlosen Exemplare im Intranet.

    Vorgestern ist das letzte Herzstück in diesem Jahr erschienen; Sie können Exemplare im Intranet gewinnen. „Lebe den Moment“ heiszt die Titelgeschichte. Das wünschen wir Ihnen auch für den 4. Advent.

    P.S.: Last-Minute-Weihnachtsgeschenk gesucht? Unsere freundlichen Kolleginnen und Kollegen der Abteilung POS/Ticketing in Essen (Studiohaus, 1. Etage, Raum 116/117) verkaufen Ihnen gerne Eventim-Tickets sowie Ruhr.TopCards – letztere sogar bis zum 31.12.2016 zum Aktionspreis für Abonnenten und Mitarbeiter! Die jeweils erste Erwachsenen-Karte erhalten Sie dabei zum Preis von 48 anstatt 54 Euro, die zweite sogar für nur 40 Euro. Die jeweils erste Kinder-Karte ist für 35, die jeweils zweite für 33 Euro erhältlich.

    Beste Grüße
    Michael Wüller und Manfred Braun

  12. Zeitungszoff in HH sagt:

    „Die Zeit“ will jetzt den Funke-Titel „Hamburger Abendblatt“ verklagen, weil dieser sehr einseitig über die Berichterstattung der „Zeit“ berichtet hatte, berichtet „Die Zeit“
    http://www.zeit.de/2016/53/silvesteruebergriffe-hamburger-abendblatt-wahrheit

    Marvin Schade hat inzwischen auch für meedia.de über diese gerichtliche Auseinandersetzung berichtet, bei der es egal wie das ausgeht, nur Verlierer geben wird
    http://meedia.de/2016/12/23/streit-ueber-berichte-zu-silvester-uebergriffen-die-zeit-geht-rechtlichen-gegen-hamburger-abendblatt-vor/

    hier der Text aus dem Hamburger Abendblatt, der der Auslöser des Konflikts ist
    http://www.abendblatt.de/vermischtes/journal/thema/article208988183/Was-geschah-in-der-Silvesternacht.html

  13. Fridolin sagt:

    http://www.meedia.de
    Nach Zoff um VDZ-Spitze: Vorstand des Fachverbands wird Ende Februar neu gewählt
    An der VDZ Spitze neigt sich Ära Manfred Braun dem Ende entgegen.

  14. Unruhe auch bei DuMont in Köln sagt:

    der Verlag unterbreitet seinen Mitarbeitern Abfindungsangebote
    http://meedia.de/2016/12/23/stellenabbau-bei-dumont-in-koeln-verlag-macht-freiwillige-abfindungsangebote/

  15. Weihnachtsblog sagt:

    Hier nun der Jahresrechenschaftsbericht der Funke Geschäftsführung, die bei allem übertriebenen Hang zum positiven Denken immerhin einräumt, dass 2016 „kein einfaches Jahr war“:“Wir alle gemeinsam haben im vergangenen Jahr wieder viel unternommen, um unserer Mediengruppe eine gute Zukunft zu ermöglichen. Natürlich ist nicht alles gelungen. Aber insgesamt meinen wir doch, von einem erfolgreichen Jahr sprechen zu dürfen.“ Nun ja, das war schon klar, dass es am Ende doch wieder ein erfolgreiches Jahr war. Und immerhin kommen auch diese Sätze im Weihnachtsblog vor: “Ja, wir wollen nicht verschweigen, dass manche Maßnahmen mit harten Einschnitten und Stellenabbau verbunden waren. So etwa bei der Schließung der Druckvorstufe in Bergedorf. Lassen Sie uns hier nochmal sagen, dass das nicht zum Selbstzweck oder aus Ideenlosigkeit geschah, sondern weil es wirtschaftlich notwendig war. Wir bauen um, das heißt: Wir bauen an manchen Stellen ab, an anderen aber auf – und aus. Der stetige Wandel wird uns weiterhin begleiten.“ Und wir waren mal ab, was in diesem Jahr alles noch um- und abgebaut wird, negativ festzuhalten bleibt jedenfalls: Der Stellenabbau findet meistens in den noch tarifierten Zonen des Unternehmens statt, neue Stellen entstehen fast nur in in den nicht mehr tarifierten Bereichen. Und was dann passiert, wenn mal der Umzug in das schöne neue Verlagsgebäude stattfindet, ob da noch Platz ist für alle Mitarbeiter, hoffentlich macht da nicht das Beispiel vom Berliner Verlag Schule. Wir werden das jedenfalls alles aufmerksam verfolgen.
    In diesem Sinne auch ein frohes Neues Jahr von Ihrer Medienmoral-NRW-Blogredaktion!
    P.S.: Den ein oder anderen Leser wird sicher die Verwendung biblischer Zitate im Gf-Blog negativ aufstossen – uns auch!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    „fürchtet Euch nicht!“. Mit dieser Botschaft aus der Weihnachtsgeschichte im Lukasevangelium machte gestern die Berliner Morgenpost auf. Das ist genau die richtige Antwort auf das grausame Attentat von Berlin. Und es ist eine gute Reaktion auf ein Jahr, das stark von Gewalt, politischen Turbulenzen und gesellschaftlichen Umbrüchen geprägt war. Gerade in diesen Zeiten bekommt all das, wofür Weihnachten steht, eine neue Bedeutung: Geborgenheit, Hoffnung, Mut.

    Auch für den Journalismus war 2016 kein einfaches Jahr. Lassen Sie uns nie die verfolgten Kolleginnen und Kollegen in der Türkei, in Russland, im Iran und in vielen anderen Ländern vergessen! Ihr Einsatz für die Pressefreiheit ist uns Verpflichtung. Aber auch in den westlichen Gesellschaften ist der Journalismus bedroht; hier verlieren die klassischen Medien zunehmend an Relevanz. Die Wahl in den USA wird nicht zu Unrecht auch als eine Niederlage des professionellen Journalismus gedeutet. Immer deutlicher zeigt sich, dass Populisten vor allem mit Hilfe der sogenannten sozialen Netzwerke Wahlen ihren Stempel aufdrücken. Um die demokratische Verfassung, aber eben auch unser Geschäftsmodell lebendig zu erhalten, müssen wir uns mehr denn je Gedanken darüber machen, wie professioneller Journalismus für die Menschen relevant, ja, wertvoll bleiben oder wieder werden kann. Einfache Antworten sind da sicherlich nicht zu finden. Eines scheint uns aber nach der Diskussion mit unseren Chefredakteuren klar zu sein: Wir müssen die Komfortzone der eigenen Milieus verlassen und wieder näher herankommen an die Menschen, gerade auch an die, die sich von den Folgen der Globalisierung und des sich beschleunigenden Kapitalismus bedroht fühlen. Hierin liegt eine riesige Aufgabe für das kommende Jahr. Von deren erfolgreicher Bewältigung wird viel abhängen – für unsere Mediengruppe und für unser Zusammenleben!  
    Wir alle gemeinsam haben im vergangenen Jahr wieder viel unternommen, um unserer Mediengruppe eine gute Zukunft zu ermöglichen. Natürlich ist nicht alles gelungen. Aber insgesamt meinen wir doch, von einem erfolgreichen Jahr sprechen zu dürfen. Lassen Sie uns ein paar Beispiele von vielen möglichen nennen.
    Zweifellos sind wir in unserer Mediengruppe ein Stück weiter zusammengewachsen und näher zusammengerückt. Die Harmonisierungsprojekte in den Verlagsbereichen hatten hier einen wichtigen Anteil. In der öffentlichen Wahrnehmung hat unsere Mediengruppe spürbar an Bedeutung gewonnen. Überlegen Sie nur, wie wenige noch vor einem Jahr mit der FUNKE MEDIENGRUPPE etwas anfangen konnten – heute sind wir in aller Munde, etwa durch die nahezu tägliche Erwähnung in TV und Radio. Dass das so ist, ist in erster Linie der Verdienst unserer starken Marken im Zeitungs- und Zeitschriftenbereich. Egal wo und in welcher Position wir bei FUNKE arbeiten, am Ende tun wir das doch immer aus Leidenschaft, ja, Liebe für unsere Produkte.
    Gut vorangekommen sind wir auch im Digitalbereich. Die Neuaufstellung der Digitalangebote unserer vier Titel aus Nordrhein-Westfalen – Relaunches der Markenportale, Start des “neuen” DerWesten.de – war dabei der Abschluss einer ganzen Reihe an neuen Formaten unserer Regionaltitel. Kostenlose Portale für eine junge mobile Zielgruppe hatten wir zuvor bereits in Braunschweig (news38.de), Thüringen (thueringen24.de) und Berlin (berlinlive.de) gestartet. Einher damit gehen die Relaunches der Markenportale. Sehr schön deutlich wird hier, wie wir gruppenweit zusammenarbeiten. Die Grundlagen der Plattformen werden von unserer Berliner FUNKE-Digital-Unit entwickelt, die Digital-Teams der einzelnen Titel passen die Portale dann jeweils an die Besonderheiten der unterschiedlichen Marken und Regionen an.
    Ganz neue Erzählformen bietet das Team von Media Partisans, an dem wir uns mehrheitlich beteiligt haben. Auf Angeboten wie heftig.co oder leckerschmecker.de stellen die Potsdamer emotionale, aber auch serviceorientierte Geschichten in den Vordergrund, die nah an der Realität der Nutzer sind. Wir können hier viel lernen.
    Im Digitalgeschäft haben wir aber nicht nur die Transformation unseres journalistischen Kerngeschäfts fortgeführt, sondern auch die zweite Säule mit neuen Geschäftsfeldern ausgebaut. Schwerpunkte sind hier lokale Online-Services. Stark waren wir da bereits unter anderem mit den Website-Services. Im vergangenen Jahr haben wir uns hier nun weiter verstärkt und Beteiligungen an der Frankfurter WinLocal GmbH – einem der führenden Anbieter von Online-Marketing-Services in Deutschland –, sowie dem Berliner Anbieter für digitale Kassensysteme INVENTORUM erworben. Beteiligt haben wir uns auch am Münchner Start-up Shore. Das Team bietet lokalen Dienstleistern branchenunabhängige Software-Lösungen an – und passt damit sehr gut zu unserem digitalen „Bauchladen“ für kleinere und mittlere Unternehmen in unseren Verbreitungsgebieten.
    Vor allem für unsere Regionaltitel relevant ist unsere in diesem Sommer erworbene Mehrheit an der Berliner Raufeld Medien GmbH. Sie ist sehr schnell zu einem nicht mehr wegzudenkenden Teil unserer Arbeit geworden. Gemeinsam mit den Regionaltiteln entwickelt sie zurzeit die Veranstaltungsseiten weiter.
    Die Mediengruppe Thüringen hat im Frühjahr ein umfassendes Zukunftsprogramm gestartet und erfolgreich umgesetzt. Ein wesentliches Ziel war es, die Lokalberichterstattung zu stärken und das Anzeigengeschäft neu aufzustellen. Michael Tallai hat die alleinige Geschäftsführung übernommen, die Thüringer Allgemeine und die Thüringische Landeszeitung erhielten mit Johannes M. Fischer bzw. Nils Kawig neue Chefredakteure. Auch das BZV Medienhaus hat mit Claas Schmedtje einen neuen Geschäftsführer bekommen. Die Berliner Morgenpost, im Digitalen überaus experimentierfreudig und damit außerordentlich erfolgreich, testet auch in Print neue Wege: Im Herbst startete die Berliner Morgenpost Kompakt, eine Tabloid-Ausgabe für Pendler und alle, die sich ein handlicheres Format wünschen. Bereits im Sommer startete die WAZ erfolgreich eine digitale Sonntagszeitung. Von hier gehen auch wichtige Impulse für die Reform der Wochenendteile unserer Regionalmedien aus. Und in Hamburg bauen wir derzeit mit dem „Mediahafen“ den größten Print- und Onlinevermarkter in der Zeitungsszene Norddeutschlands auf. Neben der Vermarktung des Hamburger Abendblatts, der Bergedorfer Zeitung, des Wochenblatt Verlags sowie aller zugehörigen Digitalangebote steht der Hafen auch offen für die Vermarktung externer Medien.
    Ja, wir wollen nicht verschweigen, dass manche Maßnahmen mit harten Einschnitten und Stellenabbau verbunden waren. So etwa bei der Schließung der Druckvorstufe in Bergedorf. Lassen Sie uns hier nochmal sagen, dass das nicht zum Selbstzweck oder aus Ideenlosigkeit geschah, sondern weil es wirtschaftlich notwendig war. Wir bauen um, das heißt: Wir bauen an manchen Stellen ab, an anderen aber auf – und aus. Der stetige Wandel wird uns weiterhin begleiten. Bob Dylan, der diesjährige Literatur-Nobelpreisträger, hat das schon vor Jahrzehnten in seinem großen Song beschrieben: „and admit that the waters around you have grown/ and accept it that soon you’ll be drenched to the bone/ and if your breath to you is worth saving/ then you better start swimming or you sink like a stone/ for the times they are a-changing.“
    Viel Neues auch bei den Zeitschriften: Ein Kompetenzzentrum für die Themen Medizin und Gesundheit entsteht gerade in München. Die neue Redaktionseinheit produziert qualitativ hochwertige Inhalte für die Programm- und Frauenzeitschriften in Hamburg und München sowie für die Gesundheitsportale wie lifeline.de oder gesundheitsberatung.de. Mit der Zeit für mich, dem monatlichen Magazin für Frauen in den besten Jahren, ist unseren Zeitschriftenkollegen ein sehr erfolgreicher Markteintritt geglückt. Und die TV für mich hat ihren unglaublichen Höhenflug fortgesetzt und 31 Mal in Folge (!) ihre Auflage verbessert. Zahlreiche neue erfolgreiche Apps sind entstanden. Und mit dem Selfie’s-Projekt wurden wichtige Erfahrungen gesammelt, wie der Medienumbruch zwischen Print und Digital überwunden werden kann. Last but not least wollen wir nicht unerwähnt lassen, dass die Ergebnisse unserer Zeitschriften so erfreulich sind, dass wir als Zeitschriftenverlag nun wirklich ganz vorne mitspielen.
    Eines der wirklich schönen Projekte ist unser Neubau in Essen. Er geht gut voran. In Kürze wird der Rohbau fertiggestellt sein, dann geht es an das wirklich spannende Thema, den Innenausbau. Offen, kommunikativ, lichtdurchflutet: So wird die neue FUNKE-Zentrale aussehen. Spätestens Anfang 2018 werden wir umziehen. Wir freuen uns schon jetzt darauf.
    Reichlich Grund zum Feiern gab es dieses Jahr auch: Die Grundsteinlegung in Essen, unzählige journalistische Auszeichnungen, HÖRZU, WP und NRZ wurden 70, die GOLDENE BILD der FRAU hatte ihren 10. Geburtstag. Die Zentralredaktion wurde zwar erst ein Jahr alt, hat sich aber in den Zitaterankings rasch ganz nach vorne gearbeitet. Die Goldene Kamera feierte keinen runden Geburtstag (51), wurde aber erstmalig als Preis der gesamten FUNKE MEDIENGRUPPE ausgerichtet.
    Besonders gefreut haben wir uns darüber, dass unsere Aufsichtsratsvorsitzende und Gesellschafterin Petra Grotkamp als Verlegerin des Jahres geehrt und unser Gesellschafter Dr. Stephan Holthoff-Pförtner einstimmig zum VDZ-Präsidenten gewählt wurde.
    Es ist großartig, dass neben den beruflichen Aufgaben viele Kolleginnen und Kollegen noch Kraft aufbringen, um ehrenamtlich zu wirken – in Vereinen, für die freiwillige Feuerwehr, oder mit eigenen Initiativen. Wir können auch hier nur ein paar Beispiele aus der FUNKE-Welt nennen: Das Engagement für Flüchtlinge an allen unseren Standorten etwa, der Einsatz für die Kindernothilfe bei der WAZ, die Aktivitäten für „Kinder helfen Kindern“ in Hamburg oder für „Berliner helfen“ in der Hauptstadt, die unermüdliche Arbeit von Jan Jessen für verfolgte Jesiden im Irak oder die schöne alljährliche Weihnachtsaktion von Thorsten Schabelon für Kinder in Heimen – wir danken Ihnen stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Welt mit ihrem Einsatz zu einem besseren Ort machen.
    Wie gesagt, wir können hier nur einen kleinen Teil der Ereignisse erwähnen, die in diesem Jahr bei FUNKE wichtig waren und nicht jedem Einzelnen ausführlich gerecht werden – auch das ist ein Ergebnis unserer Größe. Wir wissen aber, dass überall in unserer Gruppe mit ganzer Kraft an der Zukunft unserer Mediengruppe gearbeitet wird. Für Ihr Engagement, Ihre Ideen und Ihre Tatkraft danken wir Ihnen allen sehr. Jede und jeder von Ihnen leistet einen wichtigen Beitrag zum Erfolg unserer Mediengruppe!
    Mit „Fürchtet Euch nicht“ aus der Weihnachtsgeschichte haben wir diesen Brief begonnen. Wenn wir auf das Jahr zurückschauen und uns vor Augen führen, was wir gemeinsam auf die Beine gestellt haben, dann können wir zum Schluss feststellen: Uns muss nicht bange sein!
    Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, ein paar besinnliche und ruhige Tage im Kreise Ihrer Familie und Freunde und einen guten Rutsch ins Jahr 2017! Wir freuen uns auf ein neues Jahr mit Ihnen.
    Herzliche Grüße
    Manfred Braun und Michael Wüller
     

  16. Knatsch bei der ORA sagt:

    bei den ORA-Anzeigenblättern, einem Gemeinschaftsunternehmen von Funke Mediengruppe und Lensing gibt es Knatsch wg. einer letztlich nicht zustande gekommenen BR-Wahl im letzten Jahr bei einer Gesellschaft im Zustellerbereich in Wattenscheid, für die der neue ORA-Geschäftsführer verantwortlich gemacht wird, der von Lensing gekommen ist…
    Funkes Geschäftsführer Haldun Tuncay, der für die ORA und die WVW-Blätter verantwortlich war, ist ja quasi über Nacht verschwunden.
    In der Leitstelle der WVW/ORA-Anzeigenblätter schwingt jetzt Axel Schindler das Zepter, mal schauen was draus wird. Insider berichten von spürbaren Friktionen in der WVW/ORA-Gesamtkonstruktion
    Hier auch noch die Funke PM zum Wechsel der WVW/ORA-Geschäftsführung von Tuncay auf Schindler vom Anfang Dezember letzten Jahres
    http://www.funkemedien.de/de/presse/medienmitteilungen/news/FUNKE-MEDIENGRUPPE-besetzt-wichtige-Leitungspositionen-in-NRW-neu/

  17. Es ist soweit sagt:

    http://www.turi2.de
    Mediahafen startet mit Ulf Kowitz statt Dirk Seidel.
    von Andreas Grieß
    Funke startet Mediahafen, seine neue Vermarktungseinheit für Norddeutschland, mit Dennis Rößler und Ulf Kowitz als Führungsduo. Ursprünglich sollte Dennis Rößler zusammen mit Dirk Seidel an der Spitze stehen. Der verlässt das Unternehmen nun jedoch mit nicht genannten Ziel – laut typischen Pressemitteilungssprech „in bestem beiderseitigem Einvernehmen“.
    per Mail, turi2.de (Background)

  18. und nun? sagt:

    Quelle: ver.di FB8 OV Hellweg-Sauerland
    Der Sauerland-Kurier wird jetzt im Druckzentrum Hamm-Rhynern gedruckt
    Publiziert 4. Januar 2017 | Von ver.di8-Redaktion

    Hamm-Rhynern / Lippstadt / Lennestadt. Der Sauerland-Kurier aus Lennestadt wird ab sofort im Druckzentrum Hamm GmbH & Co. KG (Ippen-Gruppe) gedruckt. Dort werden neben den Tageszeitungen Westfälischer Anzeiger (Hamm) und Der Patriot (Lippstadt) auch noch weitere Anzeigenblätter und andere Verlagsprodukte gedruckt. Der Auftrag Sauerland-Kurier wurde bisher im Druckzentrum der Funke-Mediengruppe in Hagen-Barthey hergestellt.

  19. Ex-WAZ-Chef Reitz wieder auf Jobsuche sagt:

    seinen Job beim „Focus“ hängt er an den Nagel, auf „eigenen Wunsch“ wie es heißt
    https://kress.de/mail/news/detail/beitrag/136759-abschied-schon-ende-januar-ulrich-reitz-verlaesst-focus.html

  20. Zur schlechten Stimmung bei der ORA sagt:

    Für die schlechte Stimmung bei den ORA-Blättern gibt es viele unterschiedliche Gründe.
    Das liegt nicht nur an der verhinderten BR Wahl. Die Leute sind ja gar nicht mehr da. Eher weil es massive Probleme mit den Zustellern gibt (und nicht nur in Wattenscheid ! und diese nicht in den Griff zu bekommen sind. Aber das geht ja anderen Anzeigenblättern und auch Tageszeitungen auch so!

  21. Unruhe bei ORA sagt:

    Lasst uns doch bitte ehrlich sein. Die schlechte Stimmung hängt doch bei der ORA nicht an den Zustellern. Vielmehr an der Führung. Was muss denn noch passieren, damit nun was passiert. Super Leute mussten gehen. Hierfür lagen keine Gründe vor. Im Gegenteil dafür sind Gründe erfunden worden! Daraus resultieren die Probleme. […]

  22. Zusteller sagt:

    Zusteller die für die ORA und anderen in Frage kommen waren doch schon längst da, und haben nach ein paar Tagen wieder aufgehört weil sie gemerkt haben worauf sie sich eingelassen haben.Es gibt einfach keine geeignete Kandidaten mehr, die für 8,50 € dies Job machen. Selbst für 10 € werden die Verlage keine Zusteller mehr finden bzw. behalten.
    Die Zeiten mal eben Kandidaten mit geringem Einkommen zu finden, für einen schlecht bezahltem Knochenjob sind vorbei.
    Verlage denken wohl noch immer nach Gutsherrenart, und halten sich einfach nicht an die Spielregeln

  23. freitagsblog sagt:

    hier ist der überaus frische und unübertreffbare Freitagsblog. Da hatte aber einer keine Lust und keine Inspiration.

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    das Jahr ist noch ziemlich jung, wir wünschen Ihnen und Ihren Familien Glück, Gesundheit und Erfolg! Und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen unsere Mediengruppe auch im kommenden Jahr voranzubringen.
    Die Woche startete munter mit dem traditionellen Neujahrsempfang des Hamburger Abendblatts. Natürlich stand die Veranstaltung ganz im Zeichen der Elbphilharmonie. Interessant zu sehen, wie sich angesichts der bevorstehenden Eröffnung dieses fantastischen Bauwerks, das vor kurzem noch Sinnbild für horrende Kosten und endlose Bauzeiten war, die Stimmung ändert: Von hanseatischem Understatement keine Spur mehr, stattdessen Stolz und überbordende Freude! Die launige Neujahrsrede von Chefredakteur Lars Haider finden Sie hier. Den 20-seitigen „Elphi“-Sonderteil des Hamburger Abendblatts haben wir auch ins Intranet gestellt. Und weil mit der Eröffnung der Elbphilhamonie offenbar ein neues Zeitalter in der Hansestadt anbricht, gibt’s jetzt sogar ein „echtes“ Abendblatt: Lars Haider und sein Vize Matthias Iken schreiben im Wechsel einen Newsletter, der allabendlich um 18 Uhr erscheint. Hier können Sie ihn abonnieren.
    Mit dem Jahresbeginn ist übrigens auch der größte Print- und Onlinevermarkter Norddeutschlands an den Start gegangen: Der „Mediahafen Hamburg“ hat seine Docks geöffnet, neben der Vermarktung des Abendblattes, der Bergedorfer Zeitung, des Wochenblatt Verlags inklusive Niendorfer Wochenblatt sowie aller zugehörigen Digitalangebote stehen sie auch für die Vermarktung externer Werbeträgerangebote offen.
    Vor zwei Jahren haben wir mit den Überlegungen für unsere Berliner Zentralredaktion begonnen. Im vergangenen Jahr hat sie den Sprung in die Top 5 der meistzitierten Tageszeitungsredaktionen in Deutschland geschafft. Wie das Institut Pressrelations ermittelte, wurde sie 2.738 Mal (!) von anderen führenden Medien mit exklusiven Nachrichten und Interviews zitiert. Im zweiten Halbjahr 2016 landeten die Zeitungen der FUNKE MEDIENGRUPPE mit exklusiven überregionalen Inhalten sogar auf dem dritten Platz im Tageszeitungsranking hinter „Bild“ sowie der „Süddeutschen Zeitung“ und vor der „Rheinischen Post“, der „Frankfurter Allgemeinen“, dem „Tagesspiegel“, dem „Handelsblatt“ und der „Welt“. Unter den Regionalzeitungsredaktionen lag die FUNKE Zentralredaktion damit auf Platz 1. Das ist ein beeindruckender Erfolg, den sich nicht nur die Berliner Kolleginnen und Kollegen, sondern alle Redakteure in unseren Redaktionen auf die Fahnen schreiben können. Ohne ein erfolgreiches und funktionierendes Zusammenspiel zwischen Zentral- , Regional- und Lokalredaktionen wäre ein solches Ergebnis nicht möglich gewesen. Gratulation!
    So ganz angekommen ist es noch nicht überall, dass die GOLDENE KAMERA ein Preis der gesamten FUNKE MEDIENGRUPPE ist. Aber das Zusammenspiel all unserer Medien klappt auch hier immer besser. So werden am Samstag alle unsere Zeitungstitel zur Publikumswahl aufrufen. Dieses Mal geht es um die beliebteste Satire-Show. Verliehen wird der Preis dann im Rahmen der großen Show am 4. März, die ab 20.15 Uhr im ZDF übertragen wird. Bereits am 18. Februar werden ja die GOLDENE KAMERA Digital Awards vergeben. Hier stehen die ersten Preisträger schon fest: Die Zwillinge Heiko und Roman Lochmann, besser bekannt als „DieLochis“, gewinnen in der Kategorie #MusicAct. Weitere Informationen zum GOLDENE KAMERA Digital Award finden Sie hier.
    Eine wichtige Nachricht an alle Volontäre: Noch bis zum 20. Januar können Sie sich für den Eckensberger-Nachwuchsjournalistenpreis bewerben. Bereits zum fünften Mal zeichnen Eckensberger-Stiftung und Braunschweiger Zeitung herausragende journalistische Leistungen von Volontären und Jung-Redakteuren unserer Mediengruppe aus. Also, worauf warten Sie?
    Das neue Jahr hat gerade erst angefangen – und schon verschwinden manche der guten Vorsätze wieder klammheimlich von der Agenda. Aber wer sich vorgenommen hat, mehr auf eine gesunde Ernährung zu achten, der sollte nicht so schnell aufgeben! Unsere Zeitschriftenmacher in Hamburg und Ismaning helfen dabei: Unter dem Titel „Gesund essen“ veröffentlichen sowohl die Redaktion von BILD der FRAU als auch die von LandIDEE Sonderhefte. Auf den vielen appetitanregenden Seiten finden Sie – auch mit Blick auf die neuesten Ernährungstrends – zahlreiche Rezepte, wie man lecker und bewusst kocht. Im Intranet verlosen wir jeweils mehrere Exemplare der beiden Titel.
    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende, frieren Sie nicht fest…
    Beste Grüße  


  24. Lars Haiders Loblied auf die Funkes! sagt:

    so einen Kotau aus Hamburg hatte ich gar nicht erwartet :-))
    http://www.turi2.de/aktuell/interview2-lars-haider-chef-des-hamburger-abendblatts-singt-ein-loblied-auf-funkes-zentralredaktion/

  25. und weiter geht´s bergab sagt:

    mit den Auflagen der Tageszeitungen in NRW
    Über der 5%-Marke liegt erneut auch die Funke-Mediengruppe mit ihren NRW-Titeln WAZ, NRZ, WP und WR, die leider nur gemeinsam ausgewiesen werden. Mit 534.346 per Abo und Einzelhandel abgesetzten Exemplaren bleibt Funkes NRW-Portfolio die Nummer 1 unter Deutschlands Regionalzeitungen. Die geringsten Verluste verzeichnen in NRW die mrw Mediaregion Ruhrgebiet/Westfalen (u.a. Ruhr Nachrichten), sowie das Westfalen-Blatt, die größten prozentualen Verluste verzeichnet der Express
    http://meedia.de/2017/01/23/die-grosse-auflagen-analyse-der-regionalzeitungen-die-78-groessten-titel-auf-einen-blick/

  26. freitagsblog sagt:

    hier ist der etwas winterlich verschneite Freitagsblog, in dem der 90. Geburtstag von Günther Grotkamp groß abgefeiert wird. Auch von unserer Seite einen herzlichen Glückwunsch.
    Und was diese angekündigte Systemumstellung angeht
    hoffen wir mal nur, dass die Betriebsräte kapierten, dass dazu eine ordentliche BV gehört. Von wegen Datenschutz und so, der Admin hat dann weniger Arbeit wenn alles einheitlich ist. Papierlos läßt sich auch recht schnell und einfach überwachen. Nachtigall ik hör dir trapsen. Und nachdem die Funkes schon erfolgreich ihre die münsteraner Landlust mit ihrer „Landidee“ erfolgreich plagiiiert haben, gibt es nun auch ein Thermomix-Magazin. Auch dazu herzlichen Glückwunsch!

    In diesem Sinne einen angenehmen Tag. Und nicht ausrutschen!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    „Die FUNKE MEDIENGRUPPE ist ohne diesen Mann nicht zu denken.“ Die Rede ist von Günther Grotkamp, der heute seinen 90. Geburtstag feiert. Frank Stenglein schließt mit diesem Satz seine berührende Würdigung, die heute in unterschiedlich langen Fassungen in unserenZeitungen erscheint. Günther Grotkamp, seit den fünfziger Jahren in unserer Mediengruppe beschäftigt, enger Vertrauter von Jakob Funke und seit 1960 an der Spitze des Verlags, gilt als langfristig denkender Stratege mit Elefantengedächtnis, schnell aber genau, erfindungsreich und entscheidungsfreudig. Zu Günther Grotkamps Ehrentag ist heute in den Essener WAZ- und NRZ-Ausgaben eine Sonderbeilage mit zahlreichen Anekdoten von Zeitzeugen und Weggefährten, einem überaus lesenswerten Interview mit seiner Frau Petra Grotkamp und vielen, zum Teil noch nie veröffentlichten Fotos erschienen. Sie finden die Sonderausgabe auch im Intranet (Link). Ein wichtiges Kapitel unserer Verlagsgeschichte!
    Immer wieder treten Probleme auf, weil wir mit unterschiedlichen Mailsystemen (Lotus Notes und Microsoft Outlook) arbeiten. Gerade die Absprache von Terminen läuft nicht immer rund. Das soll sich nun ändern, wir bekommen endlich ein einheitliches Mailsystem! Nach und nach wird in NRW von Lotus Notes auf Mircosoft Outlook umgestellt, die ersten Postfächer wurden bereits migriert. Das überaus anspruchsvolle Projekt heißt sinnigerweise „MailMi“. Informationen zum Projekt und Antworten zu den wichtigsten Fragen sowie Hilfsmaterial zum Herunterladen finden Sie im Intranet. Wie „MailMi“ genau funktioniert und wozu es dient, zeigt auch ein kurzes Erklär-Video, in dem die vor einigen Jahren belächelte und von unseren besonders coolen Kolleginnen und Kollegen natürlich auch bespöttelte Funky wieder auftaucht. Wir danken schon heute den IT-Kolleginnen und Kollegen um Lothar Florian, die dieses Projekt akribisch vorbereitet haben. Und wir bitten alle „User“ um Gelassenheit, wenn nicht alles auf Anhieb klappen sollte.
    Seit mindestens 30 Jahren treibt melancholische Manager eine Vision um: das papierlose Büro. Geworden ist daraus bekanntlich nichts. Print ist eben einfach nicht tot zu kriegen … Nun wollen wir es mal ein bisschen bescheidener versuchen, nämlich mit dem „papierarmen Büro“. Dieses Projekt startet in NRW als Pilotregion und hat zum Ziel, die Arbeitsprozesse digitaler aufzustellen. Die persönliche Ablage und der Austausch von Dokumenten innerhalb und zwischen Abteilungen und Projektgruppen soll effizienter gestaltet und auf eine einheitliche digitale Plattform – einer runderneuerten Version der bereits in einigen Unternehmensbereichen genutzten Software d.3 – gestellt werden. Ihre Meinung und Ihr Wissen sind für die Umsetzung des Projekts von großer Bedeutung. Daher steht am Anfang eine Online-Erhebung, in der das Projektteam unter anderem erfahren möchte, wie Sie zur Zeit mit der Archivierung wichtiger Dokumente umgehen. Aber auch, welche Chancen und eventuellen Risiken Sie beim Übergang auf das “papierarme Büro“ sehen. Weitere Details zum Projekt und den Link zur Umfrage gibt es Anfang kommender Woche im Intranet.
    Die GOLDENE KAMERA bekommt ein neues Gesicht: Steven Gätjen führt am 18. Februar zusammen mit YouTube-Star Joyce Ilg durch die Roadshow zur erstmals stattfindenden Verleihung des GOLDENE KAMERA Digital Awards. Und am 4. März moderiert Steven Gätjen dann die feierliche Verleihung der GOLDENEN KAMERA live aus Hamburg. Der Moderator gilt als anerkannter Cineast und leidenschaftlicher Film- und Fernsehexperte und ist damit eine gute Besetzung für diese prestigeträchtigen Preisverleihungen.
    Die Discover TV DIGITAL App ist für den Show Your App Award nominiert. Dabei werden die besten Apps aus den Kategorien Mobility & Travel, Life & Style, Games & Entertainment, Medien & Bildung, Business & Finanzen gekürt. Sie können übrigens auch abstimmen und dabei gewinnen. Die Verleihung findet am 15. Februar im Rahmen der internationalen LOCA Conference statt. Wir drücken die Daumen.
    Sicher haben Sie schon mal vom Thermomix gehört, dem absoluten Alleskönner für die Küche. Die Kolleginnen und Kollegen der LandIDEE haben dem Gerät nun ein eigenes Magazin gewidmet. Im Intranet können Sie Exemplare gewinnen.
    Wir wünschen Ihnen ein erholsames, hoffentlich sonniges Winterwochenende.
    Beste Grüße
    Manfred Braun und Michael Wüller

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