Absichtlich Druck aufbauen

Essen. Die Betriebsräte der WAZ werfen der Funke Mediengruppe vor, einige Mitarbeiter des Essener Content Desks absichtlich enorm unter Druck zu setzen. Drei Tage nach Einsetzen einer Einigungsstelle, in der die gescheiterten Sozialplanverhandlungen mit einem externen Schlichter fortgesetzt werden sollen, wurden sie von der Personalabteilung „mit einem besonderen Dokument überrascht“, wie es in einer aktuellen Betriebsratsinfo heißt. Danach will die Personalleitung ein „Konsultationsverfahren nach § 11 Kündigungsschutzverfahren (KschG)“ einleiten, wonach es sich nach Einschätzung des Betriebsrats um eine „Massenentlassungsanzeige bei der Bundesagentur für Arbeit“ handelt. Der Betriebsrat fürchtet, dass die Funke-Gruppe damit die Weichen dafür stellt, betriebsbedingte Aufhebungsverträge abschließen bzw. betriebsbedingte Kündigungen aussprechen zu können.

Mit der unternehmerischen Entscheidung, die Funke Content Dienstleister GmbH zum 31.12.2015 komplett aufzulösen, würden spätestens zum 1. Januar 2016 rund 100 Arbeitsplätze in Essen wegfallen, etwa drei Viertel davon Redakteure. Die meisten von ihnen werden in andere Gesellschaften verschoben, viele zu schlechteren Konditionen. Allerdings gibt es nach BR-Informationen 14 Kolleginnen und Kollegen, die bisher noch keine Perspektive im Unternehmen haben.

Die Betriebsräte empfinden die Einleitung des Konsultationsverfahrens nach § 17 KschG deshalb als „absolut unnötig und im höchsten Maße unfair“. „Wozu wird jetzt noch eine Massenkündigung offiziell angemeldet?“, fragen sie – und kennen nur eine Antwort: Offenbar sollen die betroffenen 14 Mitarbeiter unter Druck gesetzt werden, „freiwillige“ Vereinbarungen anzunehmen. „Seriöse Unternehmen“, so die Arbeitnehmervertreter, hätten diese Situation als Betriebsübergang nach § 613 a BGB gestaltet und auf Kündigungen verzichtet. Der Betriebsrat fordert die Geschäftsleitung dringend dazu auf, die Anzeige bei der Bundesagentur für Arbeit nicht einzureichen.

Es sei ein Unding, „in Berlin eine neue Zentrale mit allem Pomp zu eröffnen und im Ruhrgebiet, der Wiege dieses Konzerns, einige wenige ‚Auserwählte‘ zu feuern“. Alle Vorschläge der Betriebsräte, für die Kollegen Arbeitsplätze im Lokalen anzubieten, habe die Geschäftsleitung bisher „konsequent ignoriert oder abgelehnt“.

815 Antworten zu “Absichtlich Druck aufbauen”

  1. abgesagt sagt:

    Der Termin im Verfahren zwischen Lensing-Wolff und der Stadt Dortmund wg. des städtischen Amtsblattes ist heute vom Landgericht Dortmund abgesagt und an das Verwaltungsgericht verwiesen worden berichtet die Medienkorrespondenz
    https://twitter.com/_DieMK_/status/1012374569930412033

  2. 13 Fotografen sagt:

    13 Fotografen, für die die Funke Mediengruppe keine Verwendung mehr hatte, sind jetzt in einer Gesellschaft der Arbeitsagentur zusammengefasst worden. In Zusammenarbeit mit dem DGB sollen sie von der Medienakademie Ruhr und der Fachhochschule für Bildjournalismus fit gemacht werden für die Selbstständigkeit in einem sich dramatisch verändernden Arbeitsmarkt

  3. Arbeitsplätze? sagt:

    http://www.turi2.de/
    Interaktiv-Team der „Berliner Morgenpost“ arbeitet für die Funke-Zentralredaktion.
    von Björn Czieslik

    3. Jul. 2018, 14:13

    Funke holt das Interaktiv-Team der „Berliner Morgenpost“ unter das Dach der Hauptstadt-Zentralredaktion. Die Datenjournalisten sollen ihr Know-how künftig für alle Funke-Zeitungen einbringen. Das Team um Marie-Louise Timcke bereitet komplexe Sachverhalte interaktiv auf und visualisiert große Datenmengen – mehrfach preisgekrönt.

  4. Save the date, 15.9. 2018 sagt:

    an dem Tag wird in Essen die neue Funke Unternehmenszentrale eingeweiht

  5. Funke in HH: Ringen um die Extrawurst sagt:

    der Hamburger Funke-Betriebsrat ringt um den Erhalt des Rationalisierungsschutzabkommens. Lars Hansen berichtet
    https://mmm.verdi.de/tarife-und-honorare/funke-hamburg-ringen-um-die-extrawurst-51841

  6. Frager sagt:

    Guten Tag – wo bleibt denn die allseits beliebte „Funke-Freitagsmail“ ????

  7. wer`s glaubt sagt:

    https://kress.de/
    Burda-Vorstand Philipp Welte über Manfred Braun: „Einer der besten Verlagsmanager Europas“

  8. freitgasmail sagt:

    hier ist sie die Freitagsmail, mit einer kleinen zugegebenen hoffentlich verzeihlichen Verzögerung, aber dafür werden wir mit reichlich Lesestoff und Informationen entschädigt. U.a. die: Funke tut was gegen den Einheitsbrei. Zwar nicht so, wie das die unverdrossenen Journalistengewerkschafter, die diesen Blog betreiben, gerne hätten, aber immerhin in Hamburg beim Hamburger Abendblatt, für einige Woche wenigstens kulinarisch, diese heute unverzichtbaren Spitzenköche, die es für meinen Geschmack etwas inflationär zu viel gibt, sind auch mit dabei…..

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    4, 90, 50 – es braucht nur drei Zahlen, um die Probleme unserer Branche zu skizzieren: Um vier Milliarden Euro sind die Umsätze in der Printwerbung seit dem Jahr 2000 zurückgegangen. Mehr als 90 Prozent des digitalen Werbewachstums landen heute bei Google und Facebook. Um fast 50 Prozent ist die Gesamtauflage der Tageszeitungen in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren gesunken. Diese Zahlen sind nicht neu, aber sie bleiben alarmierend. Die Kollegen von ZDFzoom haben die sehenswerte Dokumentation „Zeitungen in Not“ veröffentlicht, die die Probleme der Zeitungsbranche gut zusammenfasst. Wir wollen dies aber nicht zum Anlass nehmen, zu jammern. Die Herausforderungen sind erkannt, und wir sind fest davon überzeugt, dass sich qualitativ hochwertiger Journalismus am Ende durchsetzt. Schon heute spürt man einen Lerneffekt in der Gesellschaft, die sich zunehmend gegen Polemik, Pöbelei und Fake News wendet. Die sich nicht länger von Demagogen an der Nase herumführen lassen will. Die mehr und mehr versteht, dass eine Demokratie ohne Journalismus nicht überleben kann. Und das Qualitätsjournalismus eben Geld kostet.

    Das bedeutet nicht, dass wir einfach nur einen langen Atem brauchen und uns ansonsten zurücklehnen und die Arme verschränken können. Wir müssen kreative und innovative Erzählformen finden, mutig sein, neue Kanäle entdecken. Wir können beleidigt sein, weil die „jungen Leute“ nicht mehr auf die gedruckte Zeitung mit den Nachrichten vom Vortag warten. Oder wir können uns überlegen, wie und wo wir sie abholen können. Nicht das Interesse an Neuigkeiten ist gesunken, nur das Interesse an der Darreichungsform.

    Damit wir uns nicht falsch verstehen: Wir wissen, dass große Anstrengungen unternommen werden, um den digitalen Wandel zu meistern. Überall im Unternehmen wird viel Neues ausprobiert. Ein Beispiel: Das Projekt Bochum, kurz „ProBO“. Im Juli 2017 ist aus der dortigen WAZ-Redaktion eine Art Versuchslabor geworden, um Lokaljournalismus neu und quer zu denken und neue Ansätze zu entwickeln. Die Stadt und die Menschen sollen vom kritischen und konstruktiven Journalismus der WAZ-Redaktion profitieren. Ganz wichtig bei dem zunächst auf zwei Jahre angelegten Innovationsprojekt: Fehlschläge. Was nicht funktioniert, wird verworfen. Aus Fehlern und Rückschlägen lernt man bekanntlich am meisten. In einem großen Interview, das Sie hier im Intranet lesen, ziehen WAZ-Projektkoordinator Philipp Wahl und Lokalchef Thomas Schmitt Halbzeitbilanz. Dort finden Sie auch Links und weitergehende Informationen zu den Teilprojekten. Es ist erstaunlich und beeindruckend, wie viele Ideen die Redaktion innerhalb eines Jahres entwickelt und umgesetzt hat. An dieser Stelle ein großer Dank an alle Beteiligten aus Redaktion, Chefredaktion und Verlag, die zum Gelingen dieses ambitionierten Projekts beigetragen haben. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung in den kommenden Monaten.

    Sie haben sich den Tag sicherlich schon rot in Ihrem Kalender markiert: Am 15. September eröffnen wir mit einer großen Feier unter dem Motto „Wir sind FUNKE“ offiziell unser neues Medienhaus. Für uns ist es mehr als nur ein Gebäude mitten in Essen, es ist die neue FUNKE Unternehmenszentrale aller unserer Standorte und Marken. Deswegen freuen wir uns, wenn auch SIE dabei sind und mit uns feiern! Melden Sie sich dazu bis zum 20. Juli unter funke-eroeffnung.de an und freuen Sie sich auf bekannte Musik-Acts, Comedy, kulinarische Genüsse made by Nelson Müller sowie journalistische Podiumsdiskussionen und gute Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen. Das wird ein großartiger Tag! Über weitere Details und Programmpunkte halten wir Sie hier und im Intranet selbstverständlich auf dem Laufenden.

    Den Einzug feiern kann man natürlich erst, wenn man auch umgezogen ist – und weil wir besonders von Kolleginnen und Kollegen in Essen oft zu den genauen Daten gefragt werden, hier die Details: Die ersten Bereiche ziehen schon am Wochenende vom 24. bis 26. August um, los geht es mit allen produktionsrelevanten Bereichen wie Redaktionen oder Digital- und Produktionsteams. Eine Woche später, vom 31. August bis 2. September, folgen dann alle weiteren Bereiche wie Finanzen, Personalabteilung – und natürlich auch wir Geschäftsführer.

    Übrigens: Am 2. September, also kurz vor der Eröffnungsfeier, findet die Premiere des ESSEN CITY TRAIL statt. FUNKE ist dabei Medienpartner und der Lauf wird – abhängig vom Stand des Umzugs – am Gebäude vorbei oder sogar durch das Foyer führen. Wir übernehmen für 30 Läuferinnen und Läufer die Startgebühr, im Intranet können Sie sich bewerben.

    Ebenfalls ein positives Zwischenfazit haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Personalentwicklung gezogen, die für die FUNKE AKADEMIE verantwortlich sind: Im ersten Halbjahr 2018 haben 184 Mitarbeiter an 31 Seminaren aus den acht Qualifizierungs-Bereichen teilgenommen, ihre Horizonte erweitert, Kontakte geknüpft und andere Standorte besucht. Im Durchschnitt wurden die Seminare mit der Note 1,28 bewertet – ein sehr gutes Ergebnis! Anhand des konstruktiven Feedbacks werden die Fortbildungen weiterentwickelt. So sind unter anderem das PC-Coaching-Format „Floorwalk“ und das Blended-Learning Format „Situatives Führen“ entstanden. Schauen Sie doch mal in den Qualifizierungskatalog und belegen noch ein Seminar für das zweite Halbjahr.

    Die hochgelobte und mehrfach ausgezeichnete Datenjournalismus-Unit der Berliner Morgenpost arbeitet ab sofort für alle unsere Regionalmedien. Das Team, bestehen aus Marie-Louise Timcke, David Wendler, Moritz Klack, Christopher Möller und André Pätzold zieht demnächst in die Zentralredaktion um und wird von dort aus für und mit allen FUNKE-Regionalmarken digitale Anwendungen erarbeiten. Damit wird das Interaktiv-Team nicht nur an Relevanz gewinnen – auch alle unsere Regionalmedien werden von den zusätzlichen Angeboten profitieren.

    Apropos Zentralredaktion: Im ersten Halbjahr 2018 wurde FUNKE mit exklusiven Nachrichten 1614 Mal von anderen Medien zitiert – häufiger als jede andere Regionalzeitungsredaktion in Deutschland. Erstmals liegt die Zentralredaktion damit auf Platz 1 im Regio-Zitate-Ranking von pressrelations. Herzlichen Glückwunsch! Dahinter folgt die Rheinische Post (1564 Zitate), die im 1. Halbjahr 2017 noch die meistzitierte Regionalzeitungsredaktion gewesen war. Auf den Plätzen drei bis fünf: Das Redaktionsnetzwerk Deutschland von Madsack (838 Zitate), der Tagesspiegel (794) und die Neue Osnabrücker Zeitung (704).

    Von wegen Einheitsbrei: Das Hamburger Abendblatt eröffnet im 70. Geburtstagsjahr ein eigenes Restaurant. Für das „Hamburger Abendblatt – das Restaurant im Louis by Thomas Martin & Friends“ haben sieben verschiedene Köche unter der Schirmherrschaft von Sternekoch Thomas Martin unterschiedlichste Gourmet-Menüs kreiert. Ihre kulinarischen Leckerbissen können sich Leser und Freunde des Hamburger Abendblattes vom 8. August bis zum 14. Oktober auf der Zunge zergehen lassen. Mittags werden drei Gänge serviert, abends und am Sonntagmittag sogar fünf. Besonderes Bonbon: Jeweils ein Vertreter des Hamburger Abendblattes wird vor Ort sein und die Gäste begrüßen. Wir reservieren uns schon mal Plätze!

    In Kürze starten am Hamburger Rothenbaum übrigens die German Open. Das Hamburger Abendblatt und das tennis MAGAZIN bringen dazu wie bereits im Vorjahr das Magazin „Tennis am Rothenbaum“ heraus, das morgen der Wochenend-Gesamtausgabe des Hamburger Abendblattes beiliegt. Wie wir hören, ist das Magazin exzellent vermarktet worden, sehr schön!

    Die NRZ schickt Ihre Leser in den Sommerferien auf digitale Schatzsuche: Heike Waldor-Schäfer von der Niederrheinredaktion hat drei GPS-Routen ausarbeiten lassen, an deren Ende ein kleiner Schatz entdeckt werden kann. Währenddessen lernt man die Landschaft und ihre Besonderheiten kennen. All das wird nun permanent in der gedruckten NRZ gespielt, aber vor allem digital auf nrz.de. Das Interesse zum Mitmachen war schon nach der ersten Veröffentlichung sehr groß. Infos auf nrz.de/schatzsuche

    Neuer Titelsponsor für den Niederrheinpokal: Der Fußball-Verbandspokal am Niederrhein wird ab sofort von RevierSport präsentiert. Eine Paarung, die absolut Sinn macht: Unsere NRW-Sportzeitung verbindet den Niederrhein und das Ruhrgebiet geografisch wie redaktionell und ist seit über 30 Jahren eine feste Institution in der Fußballwelt im Westen. Zuletzt wurde der Niederrheinpokal von DerWesten.de präsentiert. Am Mittwochabend fand die Auslosung der ersten Runde statt. Weil Ex-Nationalspieler Oliver Neuville kurzfristig absagen musste, sprang NRW-Marketingleiterin Tanja Nelis als Losfee ein. Die Jagd auf den Reviersport-Niederrheinpokal ist also eröffnet.

    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende!

    Beste Grüße

    Ove Saffe, Andreas Schoo und Michael Wüller

  9. Plus sagt:

    http://www.deutsche-startups.de

    Heftig und Co.: Media Partisans fährt Millionengewinn ein
    Seit 2016 gehört Media Partisans zur Funke Mediengruppe. Inzwischen ist klar: Die Essener halten 60 % an der Heftig-Mutter. Media Partisans wirtschaftete 2016 zudem höchst profitabel. Im Jahresabschluss weist das Unternehmen einen Jahresüberschuss in Höhe von 1,1 Millionen Euro aus.

  10. Interessant sagt:

    http://www.meedia.de
    IVW-News-Top-50: n-tv, Welt und FAZ Gewinner des Monats, upday, SZ, stern und Funke verlieren gegen den Trend

  11. Weggeputscht sagt:

    warum der Verleger Karl Arnold bei der Rheinische Post gehen musste und von den eigenen Leuten weggeputscht wurde, das manager magazin versucht Antworten zu geben, die ganze Geschichte gibt es bislang nur im gedruckten Heft
    https://heft.manager-magazin.de/MM/2018/7/157982862/index.html

  12. Trauerspiel sagt:

    http://www.ivw.eu
    ein Trauerspiel – die neuesten Auflagenzahlen
    Binnen 24 Monaten durch die Bank über 10% geringere Auflage
    der FUNKE MEDIEN Gruppe in NRW.
    Wer jetzt feststellt, ist ja nicht ganz so schlimm, da die Verluste bei den Abo Zahlen nur 1,95% betragen, verkennt den Ernst der Lage.
    In den anderen Standort sieht es nicht besser aus.
    Verkauf Wein und Reisen retten nicht Redaktionen und den immer gepredigten Qualitätsjournalismus. Da helfen nur Investitionen in qualifizierte Menschen.

  13. Wieder eine Zeitung vor dem aus? sagt:

    http://www.turi2.de
    Funke schließt die lokale Wochenzeitung „Borbecker Nachrichten“.
    von Björn Czieslik
    20. Jul. 2018, 1:32
    Funke stellt die Borbecker Nachrichten ein, schreibt die „Zeit“. Am 31. August erscheint die letzte Ausgabe der sublokalen Wochenzeitung aus dem Essener Stadtteil Borbeck. In den 1980er Jahren war das Blatt die auflagenstärkste lokale Wochenzeitung und verkaufte zu ihren Hoch-Zeiten 20.000 Exemplare, zuletzt waren es nur noch rund 2.500

  14. Vogel Straußpolitik sagt:

    http://www.meedia.de
    In Nordrhein-Westfalen finden sich die Blätter mit einem relativ geringen Minus nicht in den Metropolen: Das Westfalen-Blatt aus Bielefeld, Die Glocke aus Oelde und die Siegener Zeitung verloren jeweils maximal 3%. Deutlicher nach unten zeigen die Pfeile bei der Funke-Mediengruppe (u.a. WAZ), den Abozeitungen der Zeitungsgruppe Köln (u.a. Stadtanzeiger), dem Duo aus Aachen, der Westdeutschen Zeitung und der Recklinghäuser Zeitung mit Verlusten von jeweils mehr als 5%.

    …und hier ist die Freitagsmail. Zeitschriften ersetzen niemals aktuelle gut geschriebene Tageszeitungsartikel.

    Kein Wort zu den Borbecker Nachrichten.

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    die Lage am Zeitschriftenmarkt ist nicht immer einfach, Sie wissen das. Umso erfreulicher sind die IVW-Zahlen der Frauen- und Programmzeitschriften für das zweite Quartal. Denn in beiden Bereichen konnten wir unsere Marktanteile spürbar steigern. Bei den Frauenzeitschriften besetzen wir nun knapp ein Viertel des Marktes, bei den Programmzeitschriften sind es sogar fast 40 Prozent. Natürlich sind manche Auflagen leicht rückläufig, aber fast alle FUNKE-Titel entwickeln sich deutlich besser als der Markttrend. Die TV für mich kann im Segment der 14täglichen Programmzeitschriften sogar um über zwei Prozent zulegen, während der Durchschnitt bei -6,66 Prozent liegt. Dieses Gesamtergebnis ist eine herausragende Leistung unserer Redaktionen, denen an dieser Stelle großes Lob und großer Dank gebührt. Denn es hat ja einen Grund, warum die Leserinnen und Leser am Kiosk oder an der Supermarktkasse lieber zur BILD der FRAU, Frau im Spiegel oder TV direkt greifen, als zu einem Konkurrenzprodukt: Der Inhalt macht den Unterschied. Die Menschen registrieren sehr genau, wo sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis finden. Qualität setzt sich am Ende durch.
    Darauf setzen wir natürlich auch im Zeitungsbereich, wo wir deutschlandweit täglich exklusive Nachrichten generieren. So vermutlich auch in den nächsten Tagen mit der schon traditionellen Interviewserie mit den Parteivorsitzenden. Die Kolleginnen und Kollegen der Berliner Zentralredaktion starten dabei – nach dem Regierungsstreit der vergangenen Wochen – mit der Opposition. Für die Ausgabe am morgigen Samstag haben Alexander Kohnen und Jochen Gaugele den Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck befragt. Die Serie trägt – passend zu den innen- und außenpolitischen Wirren – den Titel: „Deutschland, wohin?“ Reto Klar fotografiert die Parteichefs an passenden Orten – Habeck etwa an Resten der Berliner Mauer, die Graffiti-Künstler inspiriert haben.
    Ein ganz neues, deutlich schöneres Bauwerk steht mitten in Essen. Die ersten Mitarbeiter sind bereits in unsere neue Unternehmenszentrale gezogen sind. Sie arbeiten ganz oben – auf dem Dach, um genau zu sein. Die Rede ist von unseren FUNKE-Bienen. Rund 20.000 schwirren seit Mittwoch auf dem mittleren „Finger“ des Medienhauses, erkunden momentan noch ihre neue Umgebung und werden schon bald den ersten echten FUNKE-Honig produzieren. Im nächsten Sommer könnten es schon 300.000 (!) fleißige Bienchen sein. Aber keine Sorge: Selbst wenn sich mal eine davon ins Büro verirren sollte – wir Menschen sind für sie vollkommen uninteressant, wie Imker Günter Holberndt versichert. Im Intranet sehen Sie ein Video vom Einzug der Bienen.
    Übrigens: Melden Sie sich jetzt noch schnell bis einschließlich kommenden Freitag, 27. Juli, unter https://www.funke-eroeffnung.de/ an und sichern Sie sich Ihr Ticket zur großen Eröffnungsfeier am 15. September. Seien Sie ab 10:30 Uhr dabei, wenn wir unter dem Motto „Wir sind FUNKE“ gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aller Standorte sowie zahlreichen weiteren Gästen ein großes Fest mit buntem Programm und gutem Essen feiern.
    Die Unternehmenskommunikation hat in dieser Woche im Intranet die neue Serie „Der Gesundheit zuliebe“ gestartet. Mediziner, Apotheker und Wissenschaftler informieren darin über Beschwerdebilder und Krankheiten, weisen auf Ursachen und Heilungsmöglichkeiten hin und geben von Kopf bis Fuß zahlreiche Tipps rund um unsere Gesundheit. Dazu berichten Prominente aus Fernsehen, Sport oder Politik, von ihren persönlichen Erfahrungen rund um Themen der Gesundheit oder verraten, was sie machen, um gesund zu bleiben – von „A wie Augen“ über „P wie Prophylaxe bei Reisen“ bis „Z wie zuckerkrank“. Die neue Serie wird demnächst übrigens auch als Buch im Klartext Verlag erscheinen.
    In diesem Sinne, beste Gesundheit und ein erholsames Wochenende wünschen
    Ove Saffe, Andreas Schoo und Michael Wüller

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