Absichtlich Druck aufbauen

Essen. Die Betriebsräte der WAZ werfen der Funke Mediengruppe vor, einige Mitarbeiter des Essener Content Desks absichtlich enorm unter Druck zu setzen. Drei Tage nach Einsetzen einer Einigungsstelle, in der die gescheiterten Sozialplanverhandlungen mit einem externen Schlichter fortgesetzt werden sollen, wurden sie von der Personalabteilung „mit einem besonderen Dokument überrascht“, wie es in einer aktuellen Betriebsratsinfo heißt. Danach will die Personalleitung ein „Konsultationsverfahren nach § 11 Kündigungsschutzverfahren (KschG)“ einleiten, wonach es sich nach Einschätzung des Betriebsrats um eine „Massenentlassungsanzeige bei der Bundesagentur für Arbeit“ handelt. Der Betriebsrat fürchtet, dass die Funke-Gruppe damit die Weichen dafür stellt, betriebsbedingte Aufhebungsverträge abschließen bzw. betriebsbedingte Kündigungen aussprechen zu können.

Mit der unternehmerischen Entscheidung, die Funke Content Dienstleister GmbH zum 31.12.2015 komplett aufzulösen, würden spätestens zum 1. Januar 2016 rund 100 Arbeitsplätze in Essen wegfallen, etwa drei Viertel davon Redakteure. Die meisten von ihnen werden in andere Gesellschaften verschoben, viele zu schlechteren Konditionen. Allerdings gibt es nach BR-Informationen 14 Kolleginnen und Kollegen, die bisher noch keine Perspektive im Unternehmen haben.

Die Betriebsräte empfinden die Einleitung des Konsultationsverfahrens nach § 17 KschG deshalb als „absolut unnötig und im höchsten Maße unfair“. „Wozu wird jetzt noch eine Massenkündigung offiziell angemeldet?“, fragen sie – und kennen nur eine Antwort: Offenbar sollen die betroffenen 14 Mitarbeiter unter Druck gesetzt werden, „freiwillige“ Vereinbarungen anzunehmen. „Seriöse Unternehmen“, so die Arbeitnehmervertreter, hätten diese Situation als Betriebsübergang nach § 613 a BGB gestaltet und auf Kündigungen verzichtet. Der Betriebsrat fordert die Geschäftsleitung dringend dazu auf, die Anzeige bei der Bundesagentur für Arbeit nicht einzureichen.

Es sei ein Unding, „in Berlin eine neue Zentrale mit allem Pomp zu eröffnen und im Ruhrgebiet, der Wiege dieses Konzerns, einige wenige ‚Auserwählte‘ zu feuern“. Alle Vorschläge der Betriebsräte, für die Kollegen Arbeitsplätze im Lokalen anzubieten, habe die Geschäftsleitung bisher „konsequent ignoriert oder abgelehnt“.

598 Antworten zu “Absichtlich Druck aufbauen”

  1. Familienbande sagt:

    kritisch zu möglichen Interessenkollisionen Holfthoff-Pförtners äußert sich jetzt auch horizont.de, obwohl dieser ein paar Zugeständnisse macht und seine Stimmrechte in der Funke Mediengruppe ruhen lässt und an einen Anwaltskollegen und Sozius, seinen Adoptivsohn Georg Scheid überträgt
    http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Holthoff-Pfoertner-bleibt-Gesellschafter-NRW-Medienminister-uebertraegt-Funke-Stimmrechte-auf-seinen-Adoptivsohn-159393

  2. Funke wird zum Sport-Veranstalter: Die Mediengruppe Thüringen veranstaltet ein Basketball-Turnier mit den Bundesligisten aus Gotha, Jena und Würzburg plus dem slowenischen Meister Ljubljana. Bei den Oettinger Rockets Gotha ist die Mediengruppe Sponsor.

    funkemedien.de

  3. Fuchs im Hühnerstall sagt:

    http://meedia.de/2017/07/07/wiwo-deutsche-welle-und-gj-deutsche-medien-profitieren-von-neuen-google-foerdergeldern-am-staerksten/

    Wiwo, Funke, Deutsche Welle und G+J: Deutsche-Medien profitieren von neuen Google-Fördergeldern am stärksten

  4. Funkes HHAbendblatt erscheint heute als G 20-Sonderausgabe sagt:

    dies hat gerstern Tobias Korenke, der Pressesprecher der Funke Mediengruppe per mail mitgeteilt und alle Polizistinnen und Polizisten, die am Wochenende im Einsatz zu einem erenuten Hamburg Besuch eingeladen

    das Hamburger Abendblatt lädt Polizistinnen und Polizisten, die beim G20-Gipfel im Einsatz waren, zu einem Besuch in die Hansestadt ein. Außerdem erscheint die Zeitung morgen ausschließlich mit Beiträgen zum Thema G20.

    Dazu senden wir Ihnen unsere Medienmitteilung.
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    Hamburger Abendblatt lädt Polizisten ein, das „echte“ Hamburg kennenzulernen

    Zeitung erscheint am Montag ausschließlich mit Beiträgen zu G20

    HAMBURG / ESSEN, 10.07.2017. Das Hamburger Abendblatt erscheint zum Wochenstart erstmalig monothematisch: Die Tageszeitung widmet sich nach dem G20-Gipfel in allen Teilen der Ausgabe der außergewöhnlichen Lage in der Hansestadt. Außerdem lädt Chefredakteur Lars Haider im Namen des Hamburger Abendblattes Polizistinnen und Polizisten in die Hansestadt ein, um die Metropole so kennenzulernen, wie sie eigentlich ist: „Eine weltoffene, liberale, liebenswerte Stadt“, wie Lars Haider in einem offenen Brief an die Beamtinnen und Beamten schreibt, die im Dienst während des G20-Gipfels massiv angepöbelt oder gar verletzt wurden. Durch unterschiedliche Kooperationen werden zum Beispiel Hotelzimmer für die Gäste zur Verfügung gestellt.

    In der morgigen Ausgabe zieht das Hamburger Abendblatt auf lokaler wie auch weltpolitischer Ebene Bilanz. „Am Montag wird es nach dem Ende des Gipfels zum ersten Mal seit vier Tagen wieder Normalität in der Hamburger Innenstadt geben“, sagt Lars Haider. „Zehntausende Hamburger, die in den vergangenen Tagen die Stadt verlassen haben, sind zurück. Ihnen und allen anderen Hamburgern stellen sich viele Fragen.“ Das erhöhte Informationsbedürfnis nimmt das Hamburger Abendblatt zum Anlass, um den Leserinnen und Lesern umfassend zu berichten: große Reportagen, zum Beispiel aus dem Schanzenviertel, sowohl über die Krawalle als auch über den Stand der Aufräumarbeiten. Interviews mit vielen Verantwortlichen wie etwa dem Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz, dem Polizeipräsidenten Ralf Martin Meyer und dem Innensenator, Andy Grote. Darüber hinaus spricht das Abendblatt mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Junker über das Treffen der Spitzenpolitiker. Dazu kommen viele Bilder, Analysen und Bilanzen aus allen Teilen der Hansestadt.

    Der Brief an die Polizisten im Wortlaut:

    „Liebe Polizistinnen und Polizisten,

    in diesen Stunden kehrt Ihr wieder in Eure Heimatorte zurück, völlig erschöpft nach Tagen und Nächten voller Randale und Gefahr. Aus ganz Deutschland seid Ihr gekommen, um uns Hamburger zu beschützen. Viele von Euch haben den Einsatz für unsere Stadt mit ihrer Gesundheit bezahlt, was uns fassungslos und traurig macht. Wir wünschen all Euren Kollegen, die sich verletzt haben, gute Besserung und vollständige Genesung. Ihr habt in Hamburg die Fratze der Gewalt gesehen. Ihr habt Euer Leben für uns riskiert. Und zum Dank haben Euch manche Gaffer noch bepöbelt und beleidigt. Auch für diese Leute schämen wir uns.

    Aber: Das sind nicht wir, das ist nicht unsere Stadt. Hamburg, das ist der Hafen, der Michel, die Elbe, die Reeperbahn, die Alster. Die Elbphilharmonie, das Schauspielhaus, das Thalia. Der HSV. Der FC St. Pauli. Das Miniaturwunderland. Eine weltoffene, liberale, liebenswerte Stadt. Und deshalb möchten wir Euch einladen, uns noch einmal zu besuchen. Diesmal ohne Uniform, ohne Schutzanzug. Sowohl das Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten als auch das Radisson Blu Hotel am Bahnhof Dammtor stellten schon am Sonntag spontan Zimmer zur Verfügung, beide Hoteldirektoren möchten Euch Hamburg von seiner schönsten Seite zeigen. Auch das Miniaturwunderland spendiert ein großes Kontingent Freikarten. Wir kümmern uns um weitere Zusagen. Und selbstverständlich werden wir auch Eure Hamburger Kolleginnen und Kollegen nicht vergessen. Auf ein gesundes Wiedersehen in Hamburg freut sich Eure Abendblatt-Redaktion“

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  5. Aufsteiger des Jahres sagt:

    die Funke Zeitungen gefallen sich in der Rolle des Aufsteigers des Jahres 2017, nein, nicht was die Auflagenentwicklung angeht, das wäre ja auch noch schöner, die „Zeitungen der Funke Mediengruppe“ sind deutlich häufiger von anderen Medien mit Exklusivnachrichten zitiert worden, als zuvor, na, vlt. klappt es ja mit der Auflage demnächst auch noch :-((
    Hier die PM dazu
    http://www.funkemedien.de/de/presse/medienmitteilungen/news/Exklusivnachrichten-FUNKE-Zeitungen-sind-Aufsteiger-des-Halbjahres/

  6. 1000 G 20-Polizisten in die Elbphilharmonie sagt:

    das zur Essener Funke Mediengruppe gehörende Hamburger Abendblatt hat jetzt sein Angebot vom 10. Juli für Polizistinnen und Polizisten die am G20-Gipfel im Einsatz waren, erweitert.
    Das Hamburger Abendblatt als Veranstalter lädt 1000 Hamburger Polizistinnen und Polizisten plus Begleitung in die Elbphilharmonie ein. Die Kosten teilt sich das Hamburger Abendblatt mit anderen Partnern, so Funke-Sprecher Tobias Korenke,
    Wie in einer Pressemitteilung am 10. Juli angekündigt (im Blog hier etwas weiter vorne (Funkes HHAbendblatt erscheint heute als G20-Sonderausgabe) ) hatte das Hamburger Abendblatt Polizistinnen und Polizisten, die beim G 20 Gipfel im Einsatz waren auf ein Wochenende nach Hamburg eingeladen. Das Ganze in Kooperation mit Hotels, Reiseveranstaltern etc. Inzwischen liegen nach Funke Informatioen mehr als 100 konkrete Angebote vor.

  7. Verwirrung um S H-P sagt:

    Die Causa Funke-Miteigentümer Stephan Holthoff-Pförtner als NRW-Medienminister wird immer verwegener und verwirrender. Wir berichteten schon weiter unten. „An Entscheidungen, die seine Verlagsgesellschaft unmittelbar betreffen, wird er sich nicht beteiligen“, betonte jetzt sein Chef der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet im aktuellen „Spiegel“. Ist der NRW-Medienminister am Ende gar kein richtiger Medienminister fragt jetzt kress.de
    https://kress.de/news/detail/beitrag/138076-ist-der-nrw-medienminister-am-ende-gar-kein-richtiger-medienminister.html

  8. freitagsmail sagt:

    heute mal an einem regnerischen Mittwoch
    „Schon klar, wir malen hier wieder alles viel zu positiv. Das wird Schelte geben…“ wenn sie es schon selber schreiben :-)))

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    die gute Nachricht zum Wochenende: Die Medien haben ihre angebliche Vertrauenskrise überwunden. Laut einer Studie der Universität Würzburg hat das Vertrauen der Deutschen in Presse, Fernsehen und Radio sogar einen neuen Höchststand erreicht. Insgesamt gaben im vergangenen Jahr 55,7 Prozent der Befragten an, dass sie der Presse vertrauen – ein Anstieg um ganze zehn Prozentpunkte. Das Vertrauen in das Fernsehen stieg um rund fünf Prozentpunkte auf 60,5 Prozent, das Radio ist mit 67,8 Prozent (+7 Punkte) aus Sicht der Deutschen das vertrauenswürdigste Medium. Grundlage d’$funke-mediengruppe-gesamt@funkemedien.de’er Studie sind Daten aus dem jährlichen Eurobarometer, das von der Europäischen Kommission in Auftrag gegeben wird. Kein Grund sich zufrieden zurückzulehnen, aber ein Ergebnis, das Mut macht. Darauf können wir aufbauen.

    Großer Erfolg für das Team von FUNKE Digital TV Guide. Im Rahmen der Digital Newspaper Initiative (DNI) fördert Google ein Projekt zur leichteren Nutzung von Videos für die regionale Berichterstattung mit sage und schreibe 500.000 Euro. Das ist eine großartige Auszeichnung, wir freuen uns mit den Kolleginnen und Kollegen um Stephan Zech. Details zum Projekt finden Sie hier.

    Hamburg befindet sich im absoluten Ausnahmezustand. Heute und morgen findet dort der G20-Gipfel statt, und das Hamburger Abendblatt befindet sich im Auge des Sturms und wird nahezu rund um die Uhr berichten. Chefredakteur Lars Haider hat es im Vorfeld immerhin schon zum G4 geschafft. Er hat die Chefredakteure Klaus Brinkbäumer (Spiegel), Christian Krug (stern) und Kai Gniffke (Tagesschau) auf der Dachterrasse des Verlagshauses versammelt und mit ihnen darüber gesprochen, wie ihre Häuser mit der angespannten Sicherheitslage und den redaktionellen Herausforderungen umgehen. Die Sorgen um eine Wachablösung nach sechs Jahren – Gratulation an dieser Stelle – waren also unbegründet (Link zur aktuellen Chefvisite). Wir wünschen den Kolleginnen und Kollegen vor Ort viel Erfolg und vor allem starke Nerven und viel Durchhaltevermögen.

    Hohen Besuch gab es dieser Tage auch in Berlin: Chinas Staatschef Ji Xinping war zu Gast und traf unter anderem Bundespräsident Steinmeier und Kanzlerin Merkel. Noch viel mehr Aufmerksamkeit wurde aber den beiden neuen Pandabären zuteil, die Ji Xinping als Gastgeschenk leihweise an den Berliner Zoo übergab. Die Berliner Morgenpost widmete Meng Meng (Träumchen) und Jiao Qing (Schätzchen) sogar eine (sehr gut vermarktete!) Sonderausgabe.

    Schon klar, wir malen hier wieder alles viel zu positiv. Das wird Schelte geben… Aber ist es nicht wirklich toll, was unsere Berliner Zentralredaktion in den knapp zwei Jahren ihres Bestehens geleistet hat? Pressrelations weist die FUNKE Zentralredaktion bei der Zitation (‚Zeitungen der FUNKE MEDIENGRUPPE‘) als Aufsteiger der ersten sechs Monate 2017 aus. 1641 Zitate bedeuten einen Zuwachs von 623. Den Monatsschnitt haben die Berliner von 170 auf 274 gesteigert. Das bedeutet in den einzelnen Kategorien: FUNKE ist auf Platz 4 unter allen Tageszeitungsredaktionen aufgestiegen. Überholt wurden FAZ und Welt. Im Gesamtranking aller Medien (Print, Online, TV, Radio) hat die Zentralredaktion es unter die Top 10 geschafft. Gratulation! Die detaillierte Aufschlüsselung finden Sie hier.

    Der Termin für den diesjährigen FUNKE TeamCup steht endgültig fest: Gespielt wird am Samstag, 23. September, im Steigerwaldstadion in Erfurt. Eigentlich sogar im „FUNKE-Stadion“, die Mediengruppe Thüringen hält ja bekanntlich die Namensrechte. Das traditionsreiche Stadion wurde 2015 und 2016 zu einer modernen Multifunktionsarena umgebaut. Alle Teams und Besucher erwartet eine tolle und moderne Spielkulisse in Thüringen. Ab sofort können Sie sich im Intranet als Team anmelden. Dort finden Sie auch ein Anmeldeformular für alle Thüringer Kolleginnen und Kollegen, die als Besucher selbst nicht aktiv gegen den Ball treten wollen.

    Beinahe hätten sich die Teilnehmer des 7. Essener Firmenlaufs in der vergangenen Woche noch kurzerhand Schwimmflossen besorgen müssen. Doch pünktlich zum Startschuss verzogen sich die Regenwolken und die Sonne ließ sich sogar noch mal blicken. So haben auch die rund 150 FUNKE-Kolleginnen und Kollegen locker die Strecke gemeistert. Viele von ihnen kamen nach dem Lauf noch am FUNKE-Stand im Grugapark zusammen, um den Abend gemeinsam mit Snacks und erfrischenden Getränken ausklingen zu lassen. Besonders gut kam in diesem Jahr die Fotoaktion an. Im Intranet sehen Sie das Ergebnis.

    Und noch ein Tipp für alle Essener, die am Wochenende noch Zeit haben: Am Samstag findet anlässlich des 25. Sendergeburtstags die Radio Essen-Party statt. Los geht es um 17 Uhr auf dem Kennedyplatz. Es treten der Youtuber Emrah, der Singer-Songwriter Florian Franke, die Coverband Beatify und als Top Act am Abend Philipp Dittberner auf. Für alle Gäste ist der Eintritt frei. Sie sind herzlich willkommen!

    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende.

    Beste Grüße

    Manfred Braun und Michael Wüller

    

  9. Manfred Braun wird 65 sagt:

    Manfred Braun, Geschäftsführer der Funke Mediengruppe wird 65, und soll nach Informationen von turi2.de noch einmal um 3 1/2 Jahre verlängert haben, na herzlichen Glückwunsch
    http://www.turi2.de/heute/wir-graturilieren-manfred-braun-wird-65/

  10. Korrektur sagt:

    #WDR an einer Stellen irren die ansonsten gut Informierten Kollegen des WDR allerdings, Hans-Christian Haarmann, Verleger des Hellweger Anzeigers ist nicht nur Teil der Verwertungsgesellschaft des Verlages Lensing-Wolffs, er ist seit dem 1. September 2014 Geschäftsführer des Medienhauses Lensing insgesamt, und hat dort die Aufgaben von Lambert Lensing-Wolff übernommen, ein kleiner aber feiner Unterschied
    https://kress.de/news/detail/beitrag/127246-neuer-geschaeftsfuehrer-im-medienhaus-lensing-haarmann-uebernimmt-aufgaben-von-lambert-lensing-wolff.html

  11. freitagsblog sagt:

    hier nun der Freitagsblog, ganz im Zeichen des G 20 Gipfels und den Bemühungen der Kollegen des Hamburger Abendblatts, diesem Ereignis journalistisch gerecht zu werden, Probleme mit den Akkreditierungen gab es da offensichtlich nicht. Und im P.P.S.: bestätigt Manfred Braun eigentlich mit 65 schon im rentenfähigen Alter, dass er seinen Vertrag mit der Funke Mediengruppe noch einmal verlängert hat

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    als wir vor einer Woche an dieser Stelle schrieben, dass sich Hamburg im Ausnahmezustand befindet, ahnten wir nicht, was noch kommt. Die Bilder von den Ausschreitungen und Krawallen haben den G20-Gipfel in der öffentlichen Wahrnehmung komplett überschattet. Unser großer Dank gilt an dieser Stelle allen Kolleginnen und Kollegen des Hamburger Abendblatts, die über ihre Belastungsgrenze hinaus gearbeitet haben, um rund um den Gipfel zu berichten. Auch die Zusammenarbeit mit den anderen FUNKE-Redaktionen über die Zentralredaktion Berlin hat hervorragend funktioniert. Und ganz besonders möchten wir an dieser Stelle die Zusteller loben, die das Abendblatt auch am Freitag- und Samstagmorgen unerschrocken verteilt haben – auch in den Vierteln Schanze, St. Pauli, Altona Altstadt und Ottensen und das trotz Bränden und Ausfall von S- und U-Bahnen. Niemand wurde verletzt, alle Zeitungen zugestellt. Das ist eine außergewöhnliche Leistung, die viel über die Bindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ihrem Hamburger Abendblatt sagt! Großer Respekt und Dank dafür!

    Das Thema Respekt stand auch am gestrigen Abend im Fokus: Das Abendblatt hat innerhalb weniger Tage ein Sonderkonzert in der Elbphilharmonie für die Polizistinnen und Polizisten auf die Beine gestellt, die die Bevölkerung und die Gipfelteilnehmer mit ihrem Leben beschützt haben. Fast 500 von ihnen wurden teilweise schwer verletzt, immer wieder war in den vergangenen Tagen zu hören, dass es an ein Wunder grenzt, dass es keine Toten gegeben hat. „Wir wollen zeigen, dass Hamburg anders ist, als es sich während des G20-Gipfels gezeigt hat“, hat Lars Haider gesagt. Das ist schon jetzt ein Stück weit gelungen. Selbst CNN hat über den Abend berichtet.

    Das Interview mit Emmanuel Macron gestern war der Hammer. Für Regionalmedien ist es schwer, einen solchen Interview-Termin zu bekommen. Die FUNKE-Zentralredaktion hat es geschafft – dank hartnäckiger Vorarbeit von Auslands-Chef Michael Backfisch und dank einer gelungen Zusammenarbeit mit „Ouest-France“. Das ist, ähnlich wie die WAZ in Deutschland, die auflagenstärkste Regionalzeitung Frankreichs. Ziel der Kooperation ist es, exklusive Geschichten und hochrangige Gesprächspartner für unsere Zeitungen und Portale zu gewinnen. Europa lebt!

    Manchmal wird behauptet, dass Journalisten ja nicht so viel vom „wirklichen Leben“ in der Arbeitswelt wüssten. Dem ist natürlich nicht so. Trotzdem verbringen NRZ-Redakteure nun jeweils ein, zwei Tage in ganz normalen Berufen. Jan Jessen schuftete bereits bei einem Bauern, melkte und karrte den Mist auf den Haufen. Redakteurin Cornelia Färber war zwei Tage mit einer Fensterputzerin unterwegs. Über die sehr interessanten Erfahrungen lesen Sie hier. Geplant ist, dass die Beschäftigten aus den anderen Berufen bald auch mal bei der NRZ mitmachen.

    Die Digital-Kollegen aller Standorte haben sich in NRW zum zweiten Austauschtermin getroffen. Mit dabei waren die Produktverantwortlichen, Verantwortliche aus Vertrieb, Audience Development und Sales sowie Online-Ressortleiter aus der Redaktion. Die Experten von FUNKE Digital präsentierten Trends und Projekte zu Paid Content, das Konzept der neuen News-App sowie die neue ePaper-App und Vermarktungstrends. Die Zentralredaktion hat ihre Video-Redaktion vorgestellt und es wurde diskutiert, wie wir den Video Content auf unseren Seiten steigern können. Und NRW hat seine redaktionelle Arbeitsweise vorgestellt, besonders in Bezug auf die Abdeckung der lokalen Tiefe. Im Intranet ist ein schönes Bild von dem Treffen zu sehen. Schauen Sie es sich genau an. Da lächelt unsere Zukunft.

    Der Druckbereich hat in dieser Woche seinen neuen Webshop online gestellt und damit einen neuen Vertriebskanal erschlossen. Der Webshop richtet sich vor allem an Neukunden, die sich für die Herstellung von Zeitungen, Anzeigenblättern, Magazinen und Beilagen interessieren und entsprechende Angebote im Internet suchen.

    Verstärkung für unsere Mediengruppe: Anfang Juli haben 14 Nachwuchsjournalisten aus Nordrhein-Westfalen und Berlin ihren Dienst aufgenommen. Bevor sie Redaktionsluft schnuppern, absolvieren sie ihre ersten Grundseminare in der Medien-Akademie Ruhr in Essen. Willkommen!

    BILD der FRAU hat ein neues Magazin herausgebracht: „Glücklicher leben – Psychologie für jeden Tag“ will inspirieren, verwöhnen, Spaß machen. Auf 76 Seiten finden Leserinnen jede Menge handfester Wohlfühltipps. Interesse bekommen? Im Intranet werden Exemplare verlost.

    In NRW brechen heute die großen Ferien an. Allen Kolleginnen und Kollegen, die sich heute in den Urlaub verabschieden, wünschen wir gute Erholung. Allen anderen ein sonniges Wochenende.

    Beste Grüße

    Manfred Braun und Michael Wüller

    P.S.: Hier sind wieder die zehn meistgelesenen FUNKE-Artikel der vergangenen Woche – diesmal wenig überraschend mit klarem Hamburg-Schwerpunkt.

    P.P.S.: Ja, es stimmt. Die Gesellschafter haben meinen Vertrag verlängert – und ich freue mich auf die Zeit mit Ihnen bei und für FUNKE, Ihr Manfred Braun.

  12. Durcheinander geraten sagt:

    Horst Röper auf WDR 5 in Töne, Texte, Bilder zum „ungewöhnlichen Ende“ der Mantelredaktion bei den Ruhr Nachrichten
    http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-toene-texte-bilder-interviews/audio-durcheinander-geraten-100.html

  13. Politisches Risiko sagt:

    hier noch ein ganz langes Stück von Volker Nünning über die Causa Stephan Holfthoff-Pförtner aus der Medienkorrespondenz
    http://www.medienkorrespondenz.de/leitartikel/artikel/politisches-risikonbsp.html

  14. Konstantes Auflagen-Minus sagt:

    konstantes Auflagen-Minus bei den regionalen Tageszeitungen in NRW, keine Trendwende in Sicht
    In Nordrhein-Westfalen verloren laut meedia.de lediglich die beiden kleinsten der 14 Titel mit mindestens 40.000 Abos und Einzelverkäufen weniger als 3%: Die Glocke und die Siegener Zeitung. Die NRW-Zeitungen der Funke-Mediengruppe schrumpften Auflagen-technisch hingegen um 6%, der Express in Köln und Bonn um 8,3% und die Westdeutsche Zeitung um 7,8%.
    http://meedia.de/2017/07/20/ivw-analyse-regionalzeitungen-die-auflagen-der-82-groessten-blaetter-aus-allen-bundeslaendern/

  15. Funke muss 8.000 Euro latzen sagt:

    als Nachzahlung für eine freie Journalistin, deren Beiträge zu schlecht honoriert worden waren
    http://www.hoecker.eu/news/funke-gruppe-muss-eur-8-000-an-freie-journalistin-im-nebenberuf-nachzahlen

  16. freitagsblog sagt:

    böse Zungen behaupten, der würde von einem Bot geschrieben

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    die Zukunft unserer Tageszeitungen liegt im Lokalen. Deshalb freuen wir uns, dass die Berliner Morgenpost ihre Berichterstattung in den Bezirken ausweitet und in der vergangenen Woche ein neues Redaktionsbüro in Reinickendorf eröffnet hat. Wir sind gespannt, wie die Stärkung des Sublokalen bei den Leserinnen und Lesern ankommt. Wenn’s gut funktioniert, dann ist eine Ausweitung auf weitere Berliner Kieze denkbar. Das neue Angebot läuft sowohl in der klassischen Ausgabe im nordischen Format als auch in der Tabloid-Version Berliner Morgenpost Kompakt sowie in der E-Paper-Ausgabe. Der Reinickendorf-Imagefilm, den das Videoteam zum Auftakt produziert hat, ist schon mal gelungen.
    Das Hamburger Abendblatt hat mal wieder ein neues Magazin herausgebracht. „Das neue Hamburg – Alles, was man wissen muss“ stellt auf 108 Seiten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen an Alster und Elbe vor, die in den vergangenen zehn bis 15 Jahren neu entstanden sind oder komplett erneuert wurden – und jene, die in den nächsten Jahren entstehen sollen. Schauen Sie mal rein, ist auch für Nicht-Hanseaten interessant. Im Intranet werden Exemplare verlost.
    Übrigens: Die starke Berichterstattung über den G20-Gipfel und die Gewaltexzesse hat den Verkauf des Hamburger Abendblatts angekurbelt. Die Einzelverkäufe lagen in der gesamten Gipfel-Woche über dem Vorjahr und haben sich im Wochenverlauf auf bis zu +18 Prozent (Freitag) über dem Vorjahr gesteigert. Und dass, obwohl viele Hamburger die Stadt verlassen hatten. Wenn’s drauf ankommt, greift man eben doch zu einer seriösen Informationsquelle.
    Ehrlich gesagt haben wir die letzte GOLDENE KAMERA noch in den Knochen. Sie war sicherlich nicht die beste Show aller Zeiten. Umso erfreulicher, dass die Hamburger Kolleginnen und Kollegen mit Schwung und neuen Ideen an die Vorbereitung der Show 2018 gehen. Eine Jury gibt’s schon: Emilia Schüle, Matthias Schweighöfer, Dunja Hayali, Michael Mittermeier und Quirin Berg sowie die FUNKE-Kolleginnen und -Kollegen Christian Hellmann, Christiane Flatken, Sabine Ulrich und Jörg Quoos werden rund 50 Filme und Serien, sprich über 4.000 Minuten Material, sichten. Hoffentlich wirkt das nicht kreativitätshemmend. Die Vorauswahl hierzu treffen übrigens die 50 Redakteurinnen und Redakteure aus dem Hamburger Kompetenzzentrum Entertainment, die tagtäglich das Geschehen der Film- und Fernsehbranche für die redaktionelle Arbeit der Programmzeitschriften verfolgen.

    In gut zwei Monaten wird der FUNKE TeamCup ausgetragen – zum ersten Mal in Erfurt im Steigerwaldstadion. Noch haben sich nur wenige Teams angemeldet, bis zum nächsten Freitag, 28. Juli, sind noch Anmeldungen möglich. Also los, worauf warten Sie noch? Alle Informationen und das Anmeldeformular finden Sie im Intranet.
    Nach einer in dieser Woche veröffentlichten Studie finden 56 Prozent der Deutschen, dass Emojis „besser Gefühle ausdrücken als reiner Text“. Dabei bietet die Schriftsprache doch auch so wunderbare Möglichkeiten. Unsere Wünsche zum Wochenende erhalten Sie trotzdem heute mal so: ����☀️�����☕️���☀️��

    Und währenddessen können Sie ja auch mal in die neue LandIDEE Wohnen&Deko schauen. Auch sie wird im Intranet verlost.
    Beste Grüße
    Manfred Braun und Michael Wüller

  17. Schon wieder sagt:

    http://meedia.de/2017/07/24/bundestrainer-im-kampf-gegen-die-klatschpresse-funke-muss-jogi-loew-220-000-euro-geldentschaedigung-zahlen/

    Bundestrainer im Kampf gegen die Klatschpresse: Funke muss Jogi Löw 220.000 Euro Geldentschädigung zahlen

  18. Auch Kurt Bauer macht in Immobilien sagt:

    der Verleger der Recklinghäuser Zeitung. Kurt Bauer, macht es seinem Dortmunder Verlegerkollegen Lambert Lensing-Wolff nach und macht jetzt in Immobilien, für ein leerstehendes Gebäude (früher C6A) dass er gekauft hat, hat er jetzt einen solventen Mieter am Harkeb, die Stadt mit ihrer Stadtbibliothek, das gefällt nicht jedem in der Stadt. Die WDR Lokalzeit Dortmund berichtet: Beitrag: Streit um die Stadtbibliothek in Recklinghausen
    http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-dortmund/video-lokalzeit-aus-dortmund-1316.html

  19. SPD-Mann Markus Töns kritisiert WAZ-Reportage sagt:

    https://www.facebook.com/markustoens/

  20. Ruhrbarone verteidigen WAZ gegen Töns-Kritik sagt:

    der hatte sich über eine zweiseitige Reportage der WAZ über die SPD öffentlicht beschwert, und dabei auch den neuen NRW-Medienminister Dr. Stephan Holthoff-Pörtner ins Spiel gebracht, der 16,5 Prozent der Funke Mediengruppe gehört
    https://www.ruhrbarone.de/spd-im-ruhrgebiet-der-nervoese-herr-toens/145137

  21. WAZ veröffentlicht email von Markus Töns sagt:

    die WAZ hat inzwischen die Kritik an ihrer SPD-Berichterstattung selber publik gemacht und veröffentlicht jetzt die die email von Markus Töns, und bringt in Auszügen auch noch mal Teile der Reportage, die online nicht verfügbar ist.
    https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/spd-kandidat-unterstellt-tendenzioese-berichte-id211387475.html
    Die über Jahrzehnte sehr harmonische Beziehung zwischen SPD und WAZ scheint einige Risse bekommen zu haben, oder?
    https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/die-mail-von-markus-toens-im-wortlaut-id211389569.html

  22. Funke goes Lifestyle sagt:

    Die Funke Mediengruppe plant den Kauf des Magazin myself der Condé Nast-Gruppe. Laut eigener PM will die Mediengruppe damit in das Segment der Lifestylemagazine einsteigen. Das Kartellamt muss den Kauf noch genehmigen. Betriebsbedingte Kündigungen soll es bei myself nicht geben. Hier Funke PM vom heutigen Tage
    http://www.funkemedien.de/de/presse/medienmitteilungen/news/Conde-Nast-plant-Verkauf-von-myself-an-die-FUNKE-MEDIENGRUPPE/

  23. Funke weiter auf Einkaufstour sagt:

    die Funke Mediengruppe scheint weiter gut gefüllte Kassen zu haben und shoppt munter weiter auf dem Medienmarkt, diesmal das Magazin für die reife Frau ab 40 „Donna“ aus dem Hause Burda, auch dieser Deal bedarf noch der Zustimmung des Kartellamtes
    Hier die Funke PM vom heutigen Tage
    http://www.funkemedien.de/de/presse/medienmitteilungen/news/FUNKE-MEDIENGRUPPE-plant-Kauf-der-Zeitschrift-DONNA/

  24. Besser nicht sagt:

    … die IVW Zahlen der zweiten Quartale 2016-2017 sprechen Bände. Über 19% weniger.
    Die reife Frau will wohl nicht so richtig kaufen.
    Wie wäre es stattdessen mit einem Invest in Mitarbeiter/innen??

  25. freitagsblog sagt:

    sorry, hier mit gehöriger Verspätung (ein technischer Defekt nach einem Software-Update :-))) der letzte Freitagsblog, nun erst am Donnerstagabend
    Bemerkenswert bleibt gleichwohl die Lyrik der Presseabteilung!
    Die Sieben- Meilen- Stiefel sind sicherlich angebracht- nur wo laufen sie denn hin?
    Was der kryptische Satz im 2. Absatz soll, zeigt eigentlich die ganze Misere, das hat schon ein wenig etwas von pathologischer Realitätsverweigerung.
    Wie heißt es so schön (schlecht)
    Jeder macht, was er will, keiner macht was er soll, aber alle machen mit. In diesem Sinne

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    es ist jedes Mal dasselbe: Wann immer neue Auflagenzahlen veröffentlicht werden, beginnt das große Zittern. In vielen Print-Bereichen sinken die Verkäufe. Niemand kann heute sagen, wann die Talsohle erreicht ist. Aber das heißt nicht, dass unsere Produkte nicht erfolgreich oder nicht ertragreich wären. Wichtig ist, weiter in neue Ideen, neue Produkte und neue Geschäftsfelder zu investieren. Wir müssen noch viel mehr Energie in die digitale Transformation stecken. Es gibt im Zeitungs- und Zeitschriftenbereich noch viele Nischen und Bereiche, in denen wir experimentieren können und werden. Und im Digitalbereich sind wir den Kinderschuhen zwar schon entwachsen, jetzt wird es aber höchste Zeit, dass wir Sieben-Meilen-Stiefel anziehen.

    Wir wollen Sie nicht verunsichern, aber auch das ist ein Teil der Wahrheit, die wir Ihnen nicht verschweigen können und wollen. Wir blicken trotzdem optimistisch in die Zukunft. Denn wir haben fantastische Journalisten, wir haben unzählige kluge und kreative Köpfe bei FUNKE, wir haben starke Marken, die in ihren Regionen und weit darüber hinaus bekannt sind und denen die Menschen vertrauen. Das ist ein kostbares Gut. Lassen wir uns also nicht von Statistiken entmutigen, sondern mutig vorangehen und unsere Geschäftsmodelle weiterentwickeln.

    Und davon abgesehen bieten auch die aktuellen Zahlen erfreuliche Lichtblicke, die Mut machen: Im Gesamtverkauf konnten unsere Programmzeitschriften ihren Marktanteil im vergangenen Jahr auf 38,2 Prozent steigern. Im leicht sinkenden Markt der wöchentlichen Programmies performt die Hörzu immer noch am besten. Die TV für mich kann bei den 14täglichen Programmzeitschriften sogar um 2,1 Prozent zulegen. Besondere Beachtung verdienen die großformatigen vierwöchentlichen Programmzeitschriften. Dieses Segment legt im Gesamtverkauf um 7,6 Prozent zu. Die nur TV (inkl. TV sudoku und TV clever) macht ein Plus von 11,5 Prozent.
    Zu unseren überaus erfolgreichen Zeitschriften zählt auch die Zeit für mich. Im Intranet können Sie die August-Ausgabe gewinnen.
    In Bayreuth haben am Dienstag die Richard-Wagner-Festspiele begonnen. Die Westfalenpost hat sich dem Thema Bayreuth einmal von der unkonventionellen Seite genähert und vier Podcasts produziert: „Frau Willer erklärt Wagner“ – und Jost Lübben staunt. Die wirklich sachkundige WP-Redakteurin Monika Willer berichtet – natürlich auch für andere FUNKE-Titel – in dieser Woche aus Bayreuth. Das umfangreiche Themenpaket steht unter wp.de/bayreuth. Hören Sie mal rein.
    Wir arbeiten (fast) alle an Schreibtischen. Langweilig und eintönig, oder? Von wegen. Wie viel so ein Möbelstück über seinen Besitzer verrät, welche persönlichen Gegenstände auf gar keinen Fall fehlen dürfen und wo die Notfall-Süßigkeiten versteckt sind, erzählen Kolleginnen und Kollegen in der neuen Intranet-Serie „Mein Schreibtisch“.
    Und für alle Schlager-Fans unter uns: Matthias Reim tritt am 1. September in Gelsenkirchen auf. Im Intranet können Sie Freikarten gewinnen.
    Wir wünschen Ihnen ein erholsames – hoffentlich sommerliches – Wochenende!

  26. Die Paywall beim Süderländer Tageblatt fällt sagt:

    die einen ziehen sie gerade erst hoch, die andere lassen sie wieder runter, eine nicht uninteressante Entwicklung gibt es beim Süderländer Tageblatt zu beobachten , durch die Integration in die com-on Welt ist die Paywall weggefallen.
    Vorher mußten Nichtabonnenten ca. 0,39€ pro Artikel bezahlen.
    dies wurde dazu mitgeteilt:
    ST-Internetseite nun ein Teil von come-on.de

    14.07.17 10:43

    Die Internetseite des Süderländer Tageblatts ist nun in das Portal des Märkischen Zeitungsverlags integriert. Hier sind die wichtigsten Wegweiser:

    Auf come-on.de haben Sie neben dem Blick nach Plettenberg und Herscheid auch täglich Berichte aus den anderen Städten und Gemeinden des Märkischen Kreises. come-on.de ist das gemeinsame Internetportal des Süderländer Tageblatts, der Lüdenscheider Nachrichten, der Meinerzhagener Zeitung, des Allgemeinen Anzeigers, des Süderländer Volksfreunds und des Altenaer Kreisblatts. Selbstverständlich blickt unsere zentrale Online-Redaktion auch auf Nachrichten aus Deutschland und aller Welt.

  27. 2. Hälfte sagt:

    http://meedia.de/2017/08/08/ivw-analyse-die-online-top-50-fuer-den-monat-juli-erstmals-ohne-kopp-online/
    Platz 38 für die Funke medien Gruppe unter den TOP 50
    IVW Juli 2017: Top 50 Angebote (Online + Mobile)

  28. freitagsblog sagt:

    ein kleines Stück aus dem Tollhaus.
    Die Aussage größter Vermarkter eines Verlages in NRW in NRW zu sein, zeugt doch von einer gewissen Überheblichkeit.
    Erst alles zusammenwürfeln, dann sozialverträglich ca. 100 Mitarbeiter vor die Tür setzen, welch ein Hohn -, der Bauchladen geht bei den kleineren Kunden in die Bux, oder glaubt einer ernsthaft in Essen, Influenza Marketing/ Native Advertising interessiert die Regio Kundschaft vor Ort….

    Sommer, Sonne, Saure-Gurken-Zeit? Pustekuchen! Es ist auch diese Woche wieder viel passiert bei FUNKE.
    Zum Beispiel bei den Zeitschriften-Kolleginnen und -Kollegen: Hier ergänzen wir unser starkes Portfolio mit den beiden Magazinen myself und DONNA, die FUNKE von den Verlagen Condé Nast und Hubert Burda Media übernehmen möchte. Damit fasst unsere Mediengruppe gleich kräftig Fuß im Lifestyle-Segment. Wir wachsen also entsprechend unserer Strategie weiter. Dabei setzen wir auf etablierte Titel, die sowohl im Vertrieb als auch in der Vermarktung bereits bestens positioniert sind. In einem hart umkämpften Markt bündeln wir Knowhow und kreatives Potenzial. So erreichen wir vom Start weg die richtige Größe, um in einem neuen Segment erfolgreich zu sein. Wenn das Kartellamt zustimmt, geht es im Herbst richtig los. Glückwunsch an Michael Geringer, Sonja Oster und ihre Teams zu diesem großen Aufschlag!

    Ebenfalls stark positioniert hat sich die Vermarktung in Nordrhein-Westfalen: Am 1. August ist die neue FUNKE Media Sales NRW an den Start gegangen – und darf sich gleich größter Vermarkter eines Verlages in Deutschland nennen. Unter der Federführung von Dennis Prien und Evangelos Botinos bietet das Vermarktungsteam den Kunden nun alle FUNKE-Medien in Nordrhein-Westfalen aus einer Hand an. Zu dem umfangreichen Medienportfolio gehören die Tageszeitungen, Anzeigenblätter, Hörfunk-Sender und zahlreiche Digitalangebote sowie Events. Wir wünschen viel Erfolg!

    Die Chefredaktion der Braunschweiger Zeitung ist gewachsen: Wie Chefredakteur Armin Maus berichtet, erhält er ab sofort Verstärkung von David Mache, der nun die Funktion des Stellvertreters innehat, und von Harald Likus als weiteren stellvertretenden Chefredakteur. Beide Redakteure übernehmen mit ihren neuen Aufgaben zusätzliche Verantwortung. Es ist immer wieder schön zu erleben, wenn Leute aus den eigenen Reihen zu Führungskräften werden. Ihr Vorgänger Thomas Roth wechselte übrigens als Chefredakteur zum Trierischen Volksfreund.

    Auch der Bundestagswahlkampf sorgt dafür, dass es in diesen Sommermonaten nicht langweilig wird. Ab morgen wird das Team der FUNKE Zentralredaktion beispielsweise Interviews mit allen Spitzenkandidaten und Parteichefs in unseren Tageszeitungen veröffentlichen. Neben ARD und ZDF dürften wir die einzigen sein, die vor der Bundestagswahl alle im Interview bekommen. Christian Lindner von der FDP macht den Anfang. Es folgen – jeweils samstags – Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen), Alexander Gauland (AfD), Horst Seehofer (CSU), Sahra Wagenknecht (Die Linke), Martin Schulz (SPD) und Angela Merkel (CDU). Wir sind gespannt!

    Apropos Bundestagswahl – die weibliche Wahlbeteiligung liegt noch immer unter dem Anteil der Männer. Studien prognostizieren weiterhin, dass die Wahlbeteiligung in Deutschland geschlechterübergreifend auf lange Sicht weiter sinken wird. Deshalb bündeln Medien-Macherinnen und -Macher aus sieben großen Verlagen ihre Kräfte und machen sich gemeinschaftlich für #GERWOMANY stark. Von FUNKE sind Sandra Immoor (BILD der FRAU) und Claudia Cieslarczyk (FRAU IM SPIEGEL) dabei, Dr. Sabine Hofmann, Chefredakteurin von myself, macht auch mit. Die außergewöhnliche Aktion soll Frauen in Zeiten aufkeimenden Populismus‘ ihre politische Gestaltungsmacht bewusstmachen und sie animieren, sich durch aktive Wahlbeteiligung für ihre Rechte einzusetzen. „Frauen sollten wählen“, begründet Claudia Cieslarczyk ihr Engagement, „weil wir derzeit immer wieder erleben, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist und wir sie verteidigen müssen.“

    Wenn wir an dieser Stelle von Auszeichnungen schreiben, geht es meistens um hervorragende Reportagen, gut gestaltete Seiten oder kluge redaktionelle Konzepte. Dass man mit einem „Social-Recommendation-Widget“ aufs Siegertreppchen kommen kann, war uns neu. Umso bemerkenswerter, dass ein Team von FUNKE Digital in Berlin mit eben diesem Projekt einen von Facebook veranstalteten „Hackathon“ gewonnen hat. Viel besser erklären, was es mit „Widget“ und „Hackathon“ auf sich hat, kann Digitaler Axel Kannenberg. Im Intranet erzählt er von diesem tollen Projekt, das Sie bald auf vielen unserer Newsportalen finden werden. Herzlichen Glückwunsch auf jeden Fall nach Berlin!

    Am 23. September ist Fußball-Spieltag: Der BVB empfängt die Borussia aus Mönchengladbach, der FC Schalke fährt nach Hoffenheim und in Erfurt treten zum Beispiel „Die Abstauber“ gegen die „Hamburger Platzhirsche“, die „Verkaufsfunken“ gegen die „Mediengruppe Thüringen Allstars“ an. Ja genau, es ist wieder Zeit für den FUNKE TeamCup, der dieses Mal in der thüringischen Landeshauptstadt aufs Feld gebracht wird. Acht Teams haben bereits ihre Teilnahme bekundet. Noch bis Freitag, 11. August, besteht für weitere Teams die Möglichkeit, sich für das Fußballturnier unserer Mediengruppe anzumelden. Die Besucheranmeldung ist noch bis zum 8. September möglich. Kommen Sie doch vorbei, oder noch besser, spielen Sie mit!

    Wer am Wochenende mal so richtig was erleben will, den zieht’s, ja!, nach Herne. Dort steigt nämlich die 582. Cranger Kirmes. Zugegeben, das Volksfest Hamburger Dom ist älter. Im Ruhrgebiet ist die Cranger Kirmes aber so etwas wie die Mutter aller Jahrmärkte. Gegründet vor knapp 600 Jahren, ist zumindest das noch nicht einmal 250 Jahre alte Oktoberfest nur ein müder Abklatsch… FUNKE ist schon lange dabei, erstmalig feiern am Samstag nun alle unsere in Herne vertretenen Medien – WAZ, Radio Herne und Wochenblatt – gemeinsam den Auftakt auf unserem großen Schlagerherz Festwagen mit vielen Lesern und Hörern. Und wer’s nicht auf den Wagen geschafft hat, kann am 9. August im neuen Festzelt „Glück auf Crange“ wieder das „Schlagerherz“ erleben. Nino de Angelo, Anna-Maria Zimmermann, Ina Colada und Almklausi wollen die Menge wieder zum Toben bringen. Das Zelt ist komplett ausverkauft, 2.200 Schlager-Fans werden kaum zu bremsen sein.

    Vielleicht nehmen Sie sich am Wochenende aber auch Zeit, um andere schöne Dinge zu tun. Dabei könnte das ein oder andere leckere Rezept helfen. Die Ideen dafür sollten Ihnen nicht ausgehen, wenn Sie einmal in die neue „LandIDEE Suppen & Eintöpfe“ schauen, von denen auch im Intranet Exemplare verlost werden. Ein warmer Sommerabend lässt sich doch mit einer geeisten Melonensuppe oder einer kalten Tomatensuppe mit Pesto bestens einläuten.
    Manfred Braun Michael Wüller

  29. Löschen in Essen sagt:

    Facebook siedelt in Essen ein 500köpfiges multi-kulturelles Löschzentrum an
    https://www.waz.de/leben/digital/facebook-siedelt-in-essen-500-koepfiges-loesch-team-an-id211523771.html

  30. freitagsblog sagt:

    so diese Woche mal wieder etwas zeitnäher.
    Werteformulierungen sind in dieser Form inhaltsleer und folgenlos und stellen nichts dar, außer sie sind exakt formuliert und was sollen sie bedeuten, etwa das zielstrebige Hinarbeiten auf ein Mehr, Oder auf was?
    Wobei die Frage gestellt werden muss, ideell oder materiell? Wo will ich zu den Besten gehören? Im Feld der Profitmaximierung?
    Und wer ist, gemessen am eigenen Handeln, die Elite, die in der Lage wäre, dies umzusetzen und in den Köpfen der Mitarbeiter zu verankern und wirklich eine Wertedialog zu führen, Verlagskaufleute, Manager und Betriebswirte sind ja in der Regel keine Philosophen, oder lasse ich alles strömen, und wenn ja wohin? So diffundiert weiter alles vor sich hin…

    vor einigen Wochen haben wir in unserem Freitagsblog über unsere Unternehmenswerte gesprochen und viele, durchaus auch kontroverse Rückmeldungen erhalten. Vielleicht ist es uns nicht wirklich gelungen zu erklären, worum es uns geht. Lassen Sie es uns so formulieren: Das, was wir als unsere Werte bezeichnen – unternehmerisches Denken und Handeln (Resultat), professionelle Spitzenleistung (Qualität), loyales und gemeinsames Handeln (Respekt) –, ist bei FUNKE nicht neu. Diese Werte existieren in der einen oder anderen Weise und machen unser Unternehmen aus. Sie werden tagtäglich von uns allen gelebt. Unbewusst oft, aber sie sind da. Unser Ziel muss es sein, diese Werte zu stärken und unseren Sinn für sie zu schärfen – um als Mediengruppe noch besser zu werden. Zu diesem Zweck haben wir den Werteprozess angestoßen. Dieser hat damit begonnen, dass sich rund 50 Führungskräfte aus allen Bereichen unserer Mediengruppe an einen Tisch gesetzt haben, um unsere Werte zu identifizieren und zu beschreiben. Ausgemacht haben sie drei Wertefelder, die nun im folgenden Prozess in Workshops konkretisiert werden sollen. Was diese Wertefelder bedeuten und warum sie wichtig für uns sind, wie sich der Wertedialog nun fortsetzen wird und viele weitere Informationen, zum Beispiel in Form eines kurzen Films und einer Broschüre über unsere Unternehmenswerte, finden Sie ab sofort im Intranet.

    Die Berliner Morgenpost hat mal wieder mit einem beeindruckenden Datenjournalismus-Projekt für deutschlandweites Aufsehen gesorgt: Die Mieten in Deutschlands Großstädten türmen sich seit Jahren in immer neue Höhen. Mit einem Durchschnittseinkommen sind viele Viertel mittlerweile unbezahlbar. Die Mieten-Skyline der Morgenpost macht sie jetzt sichtbar – Postleitzahl für Postleitzahl. Dazu hat das Interaktiv-Team Mietkosten und Einkommen der Bürger aus 79 Großstädten ausgewertet. Auch viele andere FUNKE-Standorte sind dabei. Schauen Sie doch einmal nach, in welchen Städten und Stadtteilen die Mieten am stärksten steigen und welchen Anteil am Durchschnitts-Einkommen die Bewohner für die Miete zahlen müssen.

    In der vergangenen Woche haben wir von den Sommerinterviews der Zentralredaktion mit allen Spitzenkandidaten und Parteichefs vor der Bundestagswahl berichtet. Schon der Auftakt mit FDP-Chef Christian Lindner zur Krim wurde weltweit in Berichten und Kommentaren aufgegriffen und produzierte über mehrere Tage hinweg immer neue Schlagzeilen. Am morgigen Samstag wird das Gespräch im Berliner Tiergarten mit Katrin Göring-Eckardt (Grüne) veröffentlicht. Sie fordert ein Superministerium für alle Umwelt- und Verbraucherfragen – von der Dieselaffäre bis zum Eierskandal. Alle Interviews finden Sie übrigens auch im Intranet.

    Das sonst so gemächliche Niedersachsen ist plötzlich zum politischen Hotspot der Republik geworden. Dieselaffäre, Absegnung einer Regierungserklärung durch VW, Verlust der rot-grünen Regierungsmehrheit und Neuwahlen: Armin Maus, Chefredakteur unserer Braunschweiger Zeitung, hat sich vergangenen Sonntag fundiert im Presseclub dazu und zu anderen Besonderheiten der politischen Kultur im Nordwesten geäußert. Ein Blick in die Sendung lohnt sich auch heute noch.

    Die Vorurteile über das Ruhrgebiet kennen wir alle. Wer sich aber einmal in die rußgeschwärzte Region mit ihren rauchenden Schloten vorwagt, stellt schnell fest: alles Unsinn. Das Ruhrgebiet gehört zu den grünsten Regionen Deutschlands und bietet einen einzigartigen Mix aus Ballungsraum und Naturlandschaft, ist Kultur- und Kunstort, Sportmekka und – natürlich – Industrieerbe. Der Klartext Verlag hat jetzt mit „RuhrKompakt“ einen Erlebnisführer herausgebracht, der Reisende wie Revierkenner zu Entdeckern macht. Im Intranet können Sie ein Exemplar gewinnen.

    Die neue Ausgabe des Herzstück birgt Inspirationen für Leib & Seele. Neben dem lebensbejahenden Titelthema „Das Leben ist schön!“ erwartet die Leserinnen und Leser unter anderem ein Hausregel-Poster, das aus dem Zuhause einen Ort der Liebe & Kraft macht, köstliche Rezepte aus der Märchen-Küche, eine Seelen-Reise nach Marokko und vieles mehr. Im Intranet werden Exemplare verlost.

    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende.

    Manfred Braun Michael Wüller

  31. Kritik an der Berufung von SPH zum Medienminister hört nicht auf sagt:

    die Kritik in den Medien an Berufung des Funke-Miteigentümers Stephan Holthoff-Pförtner (SHP) zum Medienminister in NRW hört nicht auf
    Nun auch hier
    http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/08/10/richtung_interessenkonflikt_ein_medienmogul_als_dlf_20170810_1937_d0416b9c.mp3
    und hier
    http://www.nw.de/nachrichten/regionale_politik/21882528_NRW-Medienminister-wegen-Beteiligung-an-Funke-Mediengruppe-in-der-Kritik.html

  32. rechtes Propagandablättchen in Essen verteilt sagt:

    https://www.derwesten.de/staedte/essen/in-300-000-essener-briefkaesten-verteilt-das-steckt-hinter-dem-deutschland-kurier-id211548665.html
    in Stuttgart war der Deutschlandkurier auch schon verteilt worden, nicht von eigenen Zustellerntruppe wie in Essen, sondern zusammen mit einem Anzeigenblatt „Stuttgarter Wochenende“, das vom örtlichen Tageszeitungsverlag herausgegeben wurde, berichtet Kontext und analysiert die Hintergründe
    https://www.kontextwochenzeitung.de/medien/332/ein-ganz-dunkles-wochenende-4534.html

  33. Lesenswert sagt:

    http://www.indiskretionehrensache.de/2017/08/redaktion-medienwandel/
    Zu kurz kommt bei dieser Diskussion der Medienverkauf in allen Facetten.

  34. alter Wein in neuen Schläuchen sagt:

    http://www.turi2.de
    Funke-tionale Ausgründung: Funke lagert seine Foto- und Video-Aktivitäten in eine Tochter-Agentur aus. Spätestens ab Anfang 2018 soll die Funke Foto Services GmbH ihre Arbeit aufnehmen und die bisherige Einheit ersetzen. Der Verlag kündigt an, mit der neuen Tochter verstärkt auch als Dienstleister für andere Verlage auftreten zu wollen. Die Leitung der Agentur übernimmt Mark-Oliver Multhaup, der bereits Funke Redaktions Services aufgebaut hat.
    In seiner Mitteilung schreibt Funke, in der Agentur neue Arbeitsplätze zu schaffen, kündigt zugleich jedoch an, einen Sozialplan für Mitarbeiter auszuhandeln, die die Mediengruppe verlassen. Die bisherige Unit umfasst 20 Stellen. Wie viele Stellen in der neuen Agentur geschaffen werde, stehe noch nicht fest, schreibt der Verlag auf Nachfrage.
    http://www.funkemedien.de

    ….und am liebsten ohne Betriebsrat

  35. freitagsblog sagt:

    Liebe Kolleginen und Kollegen,

    zusammen arbeiten, zusammen wachsen und transparente sowie effiziente Organisationsstrukturen schaffen – das sind, wie Sie wissen, die Ziele unseres Harmonisierungsprojektes, das wir in vielen Bereichen schon erfolgreich umgesetzt haben. Jetzt stellen wir auch unser Foto- und Videogeschäft neu auf und gründen dafür eine eigene Agentur, die FUNKE Foto Services heißen und von Mark-Oliver Multhaup geführt wird. Die alte Unit wird aufgelöst. Für die 24 Kolleginnen und Kollegen, die bislang in dieser Einheit beschäftigt sind, tritt unsere Personalabteilung ab sofort in Verhandlungen über einen Sozialplan ein. Gleichzeitig schaffen wir in der neuen Agentur Arbeitsplätze, auf die sich selbstverständlich auch die bisherigen Kolleginnen und Kollegen bewerben können. Starten soll die Agentur spätestens zum 1. Januar 2018.

    Uns war bewusst, dass diese Entscheidung für Diskussionen sorgen würde – sowohl innerhalb unseres Hauses als auch in der Branche und in Gewerkschaftskreisen. Lassen Sie uns hier noch einmal erklären, warum wir diesen Schritt gehen: Die Ansprüche unserer Leserinnen und Leser an die gedruckten, vor allem aber an unsere Onlinemedien haben sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Zum einen sind die Anforderungen an Bildqualität und Bildsprache deutlich gestiegen. Zum anderen erwartet unsere Leserschaft heute ein deutlich ausgebautes Angebot an Videos. Mit der neuen Gesellschaft passen wir uns dieser Entwicklung an. Wir schaffen die nötigen Strukturen, um die visuelle Qualität unserer Regionalmedien in Print und Online weiter zu steigern und perspektivisch an allen Standorten auf einen einheitlichen und exzellenten Standard zu heben und diesen zu gewährleisten. Auch das Video-Angebot wird in Zukunft deutlich ausgebaut und verbessert. Außerdem gibt es Pläne für ein gemeinsames gruppenweites Fotoarchiv. Und hier schließt sich der Kreis – es geht um zusammen arbeiten, zusammen wachsen und transparente und effiziente Organisationsstrukturen.

    Immer mehr Menschen schauen Fernsehen nicht linear – sprich, nicht zu der Zeit, zu der ein Programm ausgestrahlt wird. Sogenannte Video-On-Demand-Portale wie Netflix, Amazon Prime oder Sky Go, bei denen Sie einen Film oder eine Serie dann sehen können, wann Sie wollen, werden immer beliebter. In dieser Woche hat der GONG Verlag den Kauf von „WerStreamt.es“ perfekt gemacht und wird damit zum führenden Anbieter für Video-On-Demand-Infoportale. Bei WerStreamt.es finden Sie ganz leicht heraus, bei welchem Anbieter Ihr Lieblingsfilm oder Ihre Lieblingsserie auf Abruf zu finden ist. Das Portal, das Sie am Rechner oder bequem als App auf dem Smartphone nutzen können, war das erste seiner Art im deutschen Markt, ist seit dem Start 2014 kontinuierlich gewachsen und hat sich gegen alle Wettbewerber durchgesetzt. WerStreamt.es ist somit eine wunderbare Ergänzung zu unseren Programmzeitschriften und ihren Digitalangeboten.

    Heute Abend beginnt die neue Fußball-Bundesligasaison. Passend dazu startet Westfunk ab Montag ein neues digitales Audio-Angebot. Der 24-Stunden-Webstream „Dein Fußball Radio“ bietet neben Musik jede Menge News zu den Bundesligen und den Fußball-Clubs im Revier. Außerdem wird es ein wöchentliches Talk-Format mit Radioreporter Jesco von Eichmann und FUNKE-Sportchef Pit Gottschalk geben, die zusammen mit einem prominenten Gesprächspartner die Themen diskutieren, über die Fußball-Deutschland zwischen den Spieltagen spricht. Aufgezeichnet wird der Talk in den Radiostudios der Medien-Akademie Ruhr. Der neue Stream ist ab Montag über die Apps und Homepages unserer NRW-Lokalradios und über radioplayer.de zu empfangen. Ein schönes Beispiel für vernetzte Zusammenarbeit bei FUNKE!

    In der aktuellen Ausgabe der BILD der FRAU „Schlank & fit“ finden die Leserinnen abwechslungsreiche Gute-Laune-Rezepte, praktische Tipps für die Hausapotheke und Tipps für Ausflüge direkt vor der Haustür. Im Intranet können Sie ein Exemplar gewinnen.

    Wir wünschen Ihnen ein erholsames Wochenende!

    Beste Grüße
    Manfred Braun, Michael Wüller

  36. Sauerlaender sagt:

    „Uns war bewusst, dass diese Entscheidung für Diskussionen sorgen würde – sowohl innerhalb unseres Hauses als auch in der Branche und in Gewerkschaftskreisen. Lassen Sie uns hier noch einmal erklären, warum wir diesen Schritt gehen: Die Ansprüche unserer Leserinnen und Leser an die gedruckten, vor allem aber an unsere Onlinemedien haben sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Zum einen sind die Anforderungen an Bildqualität und Bildsprache deutlich gestiegen. Zum anderen erwartet unsere Leserschaft heute ein deutlich ausgebautes Angebot an Videos. Mit der neuen Gesellschaft passen wir uns dieser Entwicklung an…..“.

    Und weil sie sich anpassen müssen, müssen die Mitarbeiter weich n bzw. Zu günstigeren Konditionen wieder anfangen? Lächerlich! Warum glaubt diese GF eigentlich allen ernstes, man würde ihr diese gelogenen Worte abnehmen??? Ein Irrsinn! Glaube sie es eigentlich selber noch? Können diese Herren noch ruhigen Gewissens in den Spiegel schauen???

  37. epd über Funkes neue Fotoagentur sagt:

    Funke Mediengruppe gründet neue Foto-Agentur und entlässt Fotografen

    Essen (epd). Die Essener Funke Mediengruppe gründet eine neue Foto- und Bewegtbild-Agentur. Zum 1. Januar 2018 solle die Funke Foto Services GmbH ihre Arbeit aufnehmen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Essen mit. Neben dem Foto- soll auch das Video-Angebot deutlich ausgebaut und verbessert werden. Zudem will der Medienkonzern mit der neuen Agentur auch andere Verlage mit Bildern und Videos beliefern. Geleitet wird sie von Mark-Oliver Multhaup, der bereits die Funke Redaktions Services aufgebaut hat.

    Die bisherige Bildabteilung wird aufgelöst. Nach Angaben eines Unternehmenssprechers verlieren damit 24 Fotografen ihren Job, weil insgesamt 20 Vollzeitstellen wegfallen sollen. „Über Details der Kündigungen wie Austritttermine tritt unsere Personalabteilung jetzt in Verhandlungen mit dem Betriebsrat ein“, sagte der Funke-Sprecher.

    Wie viele Arbeitsplätze in der neuen Agentur entstehen, steht nach seinen Worten noch nicht fest. „In den nächsten Tagen werden Gespräche geführt, um die ideale Teamgröße entsprechend der Anforderungen bestimmen zu können“, sagte der Sprecher. Für die neue Agentur könnten sich „ausdrücklich auch Kolleginnen und Kollegen der alten Unit bewerben“.

    Der Deutsche Journalisten-Verband in NRW fordert „einen ordentlichen Betriebsübergang in die neue Gesellschaft“, um die Arbeitsplätze zu erhalten. Die Veränderung habe nichts mit Neuausrichtung und Qualitätssteigerung zu tun, warf Volkmar Kah, Geschäftsführer des DJV-NRW Funke vor. Die Gründung einer neuen Agentur sei der „untaugliche Versuch, Kolleginnen und Kollegen unter Druck zu setzen. So will man sich von unliebsamen, teuren Mitarbeitern trennen“, sagte Kah.

    Der aktuelle Foto-Pool von Funke entstand durch eine Auslagerung von Fotoredakteuren der Funke-Titel „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“, „Neue Ruhr Zeitung“ und „Westfälische Rundschau“. Schon damals mussten Fotografen nach DJV-Angaben für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze auf tarifliche Leistungen verzichten. „Dass ihnen jetzt der Stuhl vor die Tür gesetzt wird, ist unerträglich“, sagte Kah.

    Die Funke Mediengruppe mit Sitz in Essen zählt zu den größten Verlagskonzernen Deutschland. Neben Tageszeitungen gibt das Unternehmen auch Frauen- und Programmzeitschriften sowie Anzeigenblätter heraus. Darüber hinaus hält Funke Beteiligungen an lokalen Radiosendern in NRW und an österreichischen Zeitungen.

  38. das kommt sagt:

    http://uebermedien.de/19028/die-schreib-maschine-die-aus-daten-fussballberichte-macht/
    Und wie gehabt Funkes Reviersport ist dabei, die Fotografen des Redaktions Services waren erst der Anfang.

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