WAZ-Gruppe: Sozialplan für NRW-Zeitungstitel und Contentdesk bis September 2014 verlängert
Essen. Das Jahr 2012 endet für die Kolleginnen und Kollegen, die bei den vier NRW-Zeitungstiteln der WAZ-Mediengruppe und am Essener Contentdesk beschäftigt sind, mit einer guten Nachricht. Der für sie seit 2009 laufende Sozialplan wird bis zum 30. September 2014 verlängert. Die Geschäftsführer Manfred Braun, Christian Nienhaus und Thomas Ziegler haben die Neuregelung bereits unterzeichnet. Wäre es nicht zu einer erneuten Einigung zwischen den Betriebsräten und der Geschäftsführung gekommen, wäre der Sozialplan, mit dem 2009 der massive Stellenabbau in den Redaktionen sozial abgefedert worden war, ersatzlos ausgelaufen.
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Erneutes Drehen an der Kostenschraube: Minus 20 Prozent
Wieder Unruhe bei der WAZ-Gruppe: Weil die Erlöse bei den Anzeigen, aber auch bei den Verkäufen dramatisch wegbrechen und das Haus wohl auch wenig Hoffnung auf Besserung hat, will die Geschäftsführung erneut an der Kostenschraube drehen. Minus 20 Prozent “über alle Bereiche” bis zum Jahr 2014 sollen es in den deutschen Unternehmensteilen werden, wusste die Gerüchteküche schon am Wochenende – erneute (nicht näher definierte) “Strukturänderungen” inklusive. Und das Ganze, weil es um Ergebniserwartungen im Deutschlandgeschäft gehen soll, die (weiterlesen…)
Auswirkungen der lokalen WAZ-Offensive noch unklar
Die Mitarbeiter der WAZ-Gruppe sind heute und vergangenen Freitag in Versammlungen darüber informiert worden, welche Veränderungen mit der lokalen Offensive verbunden sind. Das Gesamtkonzept für die vier NRW-Titel WAZ, NRZ, WP und WR sieht u.a. vor, die Lokalredaktionen personell aufzustocken. Dafür verlieren die Teams der Titel-, Content- und Regiodesks Redakteure teilweise im zweistelligen Bereich. Wie man hört, sollen die Titelredaktionen im Zuge des neuen Konzeptes ihre Mantelteile nur noch bis Seite 4 selbst entwickeln – der „Einheitsbrei“ lässt grüßen.
Die Rückkehr zum Lokalen bei den NRW-Titeln, vor allem mehr Personal für die Lokalredaktionen, haben die Redakteurinnen und Redakteuren seit langem gefordert. Der DJV-NRW hat die Unterbewertung des Lokalen von Anfang an kritisch gesehen und immer dafür plädiert, qualitativ hochwertigen Journalismus (weiterlesen…)
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Fotografen sollen Platz machen für die lokale Offensive
Zehn Redakteure der Westfälischen Rundschau (WR), die schwerpunktmäßig fotografieren und/oder Bilder bearbeiten, sind am Donnerstag Mittag letzter Woche in die Chefredaktion nach Dortmund einbestellt worden. WR-Chefredakteur Malte Hinz eröffnete ihnen, dass sich die WR sehr bald schon von ihnen trennen wolle. Sie bekämen alle Verträge für den WAZ-Fotopool angeboten. Der WAZ-Fotopool gehört zur nicht mehr tarifgebundenen WAZ New Media. Hinz versprach ihnen weitestgehende Besitzstandswahrung. (weiterlesen…)
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WAZ-Deal am 23.1.12 besiegelt
WAZ-Gesellschafterin Petra Grotkamp wird Mehrheitseignerin der Mediengruppe. Der Verkauf des Brost-Anteils ist besiegelt, wie der Konzern am Abend des 23. Januar mitteilte. Zusätzlich zu ihren bisherigen Anteilen von 16,66 Prozent übernimmt Grotkamp den 50-Prozent-Anteil der drei Brost-Enkel. Das Bundeskartellamt hat der Transaktion bereits zugestimmt. Der Erwerb erfolgt rückwirkend zum 31. Dezember 2011.
Über den genauen Kaufpreis wird geschwiegen – bei der Berichterstattung im Vorfeld wurde die Summe von 500 Mio Euro genannt. Peter Heinemann, Testamentsvollstrecker der Brost-Erben, schätzte den Preis (weiterlesen…)
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Glückwunsch, Herr Hombach!
“Es gibt schlimmeres als ein Management, das täglich klüger wird.” Das sagt WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach in einem Interview mit der Wochenzeitung “Horizont” (Interview als pdf hier online). Wenn’s denn stimmt mit dem Täglich-klüger-Werden, möchte man fast sagen: Herzlichen Glückwunsch, Herr Hombach!
Hombach bezieht sich mit dem Satz auf die Entscheidung, (weiterlesen…)
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Super-Regiodesk in Hagen
Nach Informationen von Medienmoral stimmen sich die Chefredaktionen der Westfälischen Rundschau (WR) und der Westfalenpost (WP) derzeit über einen neuen Super-Regiodesk am Standort Hagen ab. Über das Konzept wurden die Redaktionsleiter der WR bei einer Klausur am Wochenende im Sauerland informiert. Für die WP soll der entsprechende Informationstermin am kommenden Wochenende stattfinden. Offiziell entschieden sei noch nichts, heißt es.
Als möglicher Standort ist (weiterlesen…)
WAZ-Mediengruppe wendet Vergütungsregeln für Freie an
Die dju in ver.di NRW hat mit der WAZ-Mediengruppe vereinbart, dass die gemeinsamen Vergütungsregeln für freie hauptamtliche Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen, die am 02. Februar 2010 in Kraft getreten sind, Anwendung finden.
Diese Vereinbarung gilt für die Titel: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Westfälische Rundschau, Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung, Westfalenpost. (weiterlesen…)
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Bei der NRZ und der Rundschau sind noch 21 Redakteure über
Nach Ansicht der Personalabteilung der WAZ-Mediengruppe und der Unternehmensberatung Schickler sind in den Redaktionen der Neue Ruhr/ Neue Rhein Zeitung (NRZ) und der Westfälischen Rundschau (WR) immer noch 21 Redakteurinnen und Redakteure zuviel beschäftigt. Dies geht aus einer Rundmail hervor, die der Personalchef der Mediengruppe, Jochim Kopatzki an die Redaktionen der vier WAZ-Titel verschickt hat. (weiterlesen…)
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Kampf ums Lokale geht weiter
Wie erwartet hat der Geschäftsführer der WAZ-Gruppe, Bodo Hombach, auf der Betriebsversammlung der vier Zeitungshäuser WAZ, NRZ, WR und WP sowie in einer anschließenden Pressekonferenz erklärt: Die Personalmaßnahme ist abgeschlossen, ganz ohne betriebsbedingte Kündigungen. 287 Arbeitsplätze wurden bereits bzw. werden nach Auslaufen von Altersteilzeit-Verträgen abgebaut. Damit sei das Sparziel im redaktionellen Bereich erreicht: „Dieses Ding ist gelaufen“. WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz gab bekannt, dass die WAZ-Redaktion Vest (Recklinghausen) nicht dichtgemacht wird. (weiterlesen…)
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